MAINZ. Die Übertragung des jüngsten Tarifabschlusses auf die Beamtinnen und Beamten sorgt in Rheinland-Pfalz zunächst für Einigkeit unter den Lehrerverbänden. Doch hinter der Zustimmung zur Gehaltserhöhung tritt ein alter Streit erneut offen zutage. Während VBE und GEW auf die Umsetzung von A13 für Grundschullehrkräfte drängen, warnt der Philologenverband vor den Folgen einer Einheitsbesoldung. Der Verband macht deutlich: Wenn Grundschullehrkräfte künftig nach A13 bezahlt werden, müsse auch die Besoldung der Gymnasiallehrkräfte neu geregelt werden.

Eigentlich klingt die Pressemitteilung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) wenig konfliktträchtig. Die Landesregierung habe mit der Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten ein wichtiges Signal gesetzt, erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Alexander Stepp. Die Entscheidung sei „eine verdiente Anerkennung der Leistung, die täglich in den Schulen erbracht wird“.
Auch der Philologenverband Rheinland-Pfalz begrüßte die Entscheidung. Landesvorsitzende Cornelia Schwartz lobte die Verlässlichkeit der neuen Landesregierung und forderte zugleich eine zügige Auszahlung der angekündigten Vorgriffszahlungen.
Doch die Einigkeit endet dort, wo die Debatte über die künftige Lehrerbesoldung beginnt.
VBE-Landesvorsitzender Lars Lamowski verband seine Zustimmung zur Tarifübertragung unmittelbar mit einer weiteren Forderung. „Dazu gehört die zeitnahe Umsetzung von A13 für alle Lehrkräfte, wie es im Koalitionsvertrag steht“, erklärte er. Die Formulierung wirkt zunächst unscheinbar. Tatsächlich berührt sie jedoch einen Konflikt, der die Lehrerverbände in Rheinland-Pfalz seit Jahren beschäftigt.
Im Koalitionsvertrag haben CDU und SPD angekündigt, die Besoldung der Grundschullehrkräfte schrittweise auf A13 anzuheben. GEW und VBE betrachten dies als überfälligen Schritt zur Angleichung der Lehrerbesoldung. Der Philologenverband sieht die Entwicklung dagegen deutlich kritischer.
In seiner aktuellen Stellungnahme weist der Verband die Forderung nach einer Einheitsbesoldung ausdrücklich zurück. Schwartz warnt davor, die Formel „A13 für alle“ wörtlich zu verstehen. Dies würde aus Sicht des Verbandes bedeuten, dass die bisherige Zulage für Gymnasiallehrkräfte entfällt.
„A13 für alle wird der längeren Ausbildung, der damit verbundenen kürzeren Lebensarbeitszeit und verminderten Pension gymnasialer Lehrkräfte nicht gerecht“
Hinter dieser Auseinandersetzung steht eine Besonderheit des rheinland-pfälzischen Besoldungssystems. Gymnasiallehrkräfte werden bislang nach A13 mit Zulage (A13Z) besoldet. Diese Regelung trägt aus Sicht des Philologenverbands dem Umstand Rechnung, dass das Studium für das gymnasiale Lehramt länger dauert als die Ausbildung für das Grundschullehramt. „A13 für alle wird der längeren Ausbildung, der damit verbundenen kürzeren Lebensarbeitszeit und verminderten Pension gymnasialer Lehrkräfte nicht gerecht“, erklärt Schwartz.
Der Verband begründet seine Position mit dem späteren Berufseinstieg von Gymnasiallehrkräften und den daraus resultierenden Folgen für Einkommen und Versorgung. Das Regelstudium für das gymnasiale Lehramt dauere ein Jahr länger als für das Grundschullehramt. Zudem würden inzwischen nur noch Teile der Studienzeit bei der Versorgung berücksichtigt. „Unsere Berechnungen zum Thema zeigen: Würde man Grundschullehrkräfte nach A 13 besolden, die Regel-Besoldung von gymnasialen Lehrkräften jedoch nicht gleichzeitig auf A 14 anheben, käme man innerhalb eines 40-jährigen Berufslebens auf einen 5-stelligen Minusbetrag für Gymnasiallehrkräfte, da Grundschullehrkräfte durch den früheren Dienstbeginn im Laufe ihres Berufslebens ein Jahr länger in der höchsten Erfahrungsstufe verbringen“, heißt es.
Schwartz verweist darüber hinaus auf die Entwicklung der Karrierewege an Gymnasien. Während Grundschullehrkräfte in den vergangenen Jahrzehnten Besoldungsschritte von A10 über A11 und A12 bis zur nun geplanten A13-Einstufung durchlaufen hätten, seien die Aufstiegsmöglichkeiten für Gymnasiallehrkräfte zurückgegangen. Nach Angaben des Verbandes wurden vor rund 20 Jahren noch elf Prozent der für eine Beförderung infrage kommenden Lehrkräfte nach A14 befördert. Inzwischen liege die Quote bei sieben Prozent. Schwartz: „In den letzten Jahrzehnten hat sich die Besoldung von gymnasialen Lehrkräften in Rheinland-Pfalz im Vergleich zu anderen Lehrämtern deutlich verschlechtert.“
„Es würde sich dann finanziell lohnen, den Beruf mit der kürzeren Studiendauer zu ergreifen – besoldungsrechtlich ist das nicht haltbar“
Aus diesen Argumenten zieht der Verband eine weitreichende Schlussfolgerung. Er fordert nicht lediglich den Erhalt der bisherigen Regelung A13Z. Vielmehr appelliert er an die Landesregierung, „im Zuge der geplanten Veränderung der Besoldungsordnung die Eingangsbesoldung von Gymnasiallehrkräften auf A14 anzuheben“.
Der Philologenverband begründet dies damit, dass eine Anhebung der Grundschullehrkräfte auf A13 die bisherige besoldungsrechtliche Relation zwischen den Lehrämtern verändere. „Es würde sich dann finanziell lohnen, den Beruf mit der kürzeren Studiendauer zu ergreifen – besoldungsrechtlich ist das nicht haltbar“, meint Schwartz. Aus Sicht des Verbandes muss die Besoldungsordnung deshalb insgesamt neu justiert werden.
Der aktuelle Konflikt kommt nicht überraschend. Bereits nach der Vorstellung des Koalitionsvertrags von CDU und SPD Anfang Mai verlief eine deutliche Trennlinie zwischen den Lehrerverbänden. Während GEW und VBE die angekündigte Einführung von A13 für Grundschullehrkräfte als bildungspolitischen Erfolg feierten, vermied der Philologenverband jede entsprechende Begeisterung. Stattdessen verband er seine Zustimmung zu einer besseren Bezahlung von Lehrkräften mit der Forderung nach weiteren Höherstufungen auch für Gymnasiallehrkräfte, Schulleitungen und Fachleitungen.
Der Streit schwelt seit Jahren. Noch im Herbst 2024 hatte sich der Philologenverband Rheinland-Pfalz ausdrücklich gegen eine isolierte Einführung von A13 für Grundschullehrkräfte gestellt. Der Verband forderte stattdessen zunächst eine Überprüfung des gesamten Besoldungsgefüges im öffentlichen Dienst. Schwartz erklärte damals, man brauche „erst einmal eine Höhergruppierung des übrigen Öffentlichen Dienstes“. Der Philologenverband argumentierte zudem, Grundschullehrkräfte hätten in den vergangenen Jahrzehnten bereits „massiv profitiert“. GEW und VBE warfen dem Verband daraufhin vor, die Bewegung „A13 für alle“ durch diese Mondforderung auszubremsen.
Und die Philologen legen jetzt nochmal nach. Schwartz: „Wir verwahren uns dagegen, dass Grundschulverbände den Anspruch erheben, für andere eine Abschaffung einer Zulage und einer Beförderungsmöglichkeit zu fordern.“ News4teachers










Das war ja vorauszusehen. Als seinerzeit A13 für alle aufkam, hieß es in den Diskussionen immer, sonst gäbe es bald keine Grundschullehrer mehr. Nun gibt es in mehreren Bundesländern A13 für alle Lehrer, nun „will dort keiner mehr was anderes als Grundschullehrer“ werden, sprich, man spricht schon wieder von zu vielen Lehrern an Grundschulen und Mangel z.B. an Berufsschulen.
Auch die Wiederverbeamtung hat den Lehrermangel nicht beseitigt, obwohl immer das behauptet worden waren. Da haben viele in der Argumentation nur ihren eigenen Vorteil verfolgt. Jetzt jammern sie weiter oder wieder und sprechen von besseren Arbeitsbedingungen, die man braucht, um den Lehrermangel zu beheben. Das sehe ich auch so.
Aber dort, wo man für bessere Arbeitsbedingungen Aktionen startete, das konnten wir so oft hier lesen, nehmen die Lehrer selbst minimal teil. Stattdessen jammern sie nun über Abordnungen an andere Schulen, wo Lehrer fehlen, was der Beamtenstatus erleichtert. Sie jammern also eigentlich immer und tun selber nichts für eine Verbesserung.
Aus meiner Schule waren 5 auf der Demo für bessere Bedingungen. Von über 100. Man kann sie nicht zwingen…
Nein, zwingen kann man nicht. Darum geht’s ja auch nicht. Es ging mir darum, dass gesagt wird, Geld alleine bringt’s nicht, es bedürfe besserer Arbeitsbedingungen und an Aktionen für bessere Arbeitsbedingungen (gab es ja auch schon nach dem Unterricht) nahm kaum jemand teil.
Was erwarten die Lehrer? Dass Bauarbeiter und Friösen für bessere Arbeitsbedingungen der Lehrer auf die Straßen gehen? Darum geht’s!
Es heißt Friseurinnen….soviel Respekt sollte sein!
Und ich dachte Hairstylistin
Arbeitsbedingungen SIND Geld.
Und zwar mehr: Mehr Personalkosten dauerhaft, Gebäude und „Inst“, digutale Geräte…Wartung…
Bei „Jetzt jammern sie weiter“ bin ich ausgestiegen. Das ist keine sachliche Analyse, sondern eine pauschale Abwertung einer ganzen Berufsgruppe.
Na ja, ganz von der Hand weisen kann man den Punkt von Namina nicht.
Mich bestätigt das eher in meiner Auffassung, dass das fehlende Streikrecht in der Praxis offenbar gar keine so große Rolle spielt.
Hier wird regelmäßig beklagt, dass Beamte nicht streiken dürfen. Gleichzeitig liest man immer wieder, wie gering die Beteiligung an Demos und Aktionen für bessere Arbeitsbedingungen ausfällt. Und die angestellten Kollegen, die streiken dürften, scheinen davon auch eher sparsam Gebrauch zu machen.
Vielleicht wird das Streikrecht als Argument einfach überschätzt.
Millionen Arbeitnehmer streiken nie. Sie hätten nur die Möglichkeit dazu.
Und wenn selbst diejenigen, die sie haben, diese Möglichkeit kaum nutzen, erscheint mir die Vorstellung, ohne Verbeamtung würde das deutsche Bildungswesen regelmäßig lahmgelegt, doch etwas dramatisch.
Vielleicht ist das Streikrecht in der Debatte wichtiger als im wirklichen Leben.
Ein Streikrecht bedeutet Arbeitsniederlegung. Das ist ein wichtiges Druckmittel, um Forderungen der Gewerkschaften durchzusetzen. Meistens wird ja auch nur mit Streik gedroht. Unsere Gewerkschaften sind zahnlose Tiger. Ein Plakat hochzuhalten und auf Demos zu gehen…. Glauben Sie das interessiert jemanden im Ministerium?
Mir persönlich geht es nicht um die Verbeamtung. Es geht um eine amtsangemessene Bezahlung. Das ist das Thema. Und die haben wir nun endlich in RLp.
Nein, meistens wird nicht nur mit Streik gedroht. Wie kommen Sie auf sowas? Es gibt sogenannte Warnstreiks. Meinen Sie das? Das sind „Drohungen“, wenn Sie so wollen. Die Beteiligung unter angestellten Lehrern ist tatsächlich minimal. Die verbeamteten dürfen nicht, aber sie würden auch nicht häufiger als die angestellten Lehrer.
Ein Warnstreik ist eine kurze, zeitlich befristete Arbeitsniederlegung (oft nur wenige Stunden) während laufender Tarifverhandlungen, um den Forderungen der Gewerkschaften Nachdruck zu verleihen. Ein (Erzwingungs-)Streik ist hingegen ein unbefristeter und flächendeckender Arbeitskampf, der erst nach gescheiterten Verhandlungen und einer offiziellen Urabstimmung stattfindet. (nach Verdi)
Danke für die ausführliche Erklärung! Und?
Es geht darum, dass uns Beamten Druckmittel fehlen und wir dadurch viel stärker an unseren Dienstherrn gebunden sind.
Naja und für bessere Arbeitsbedingungen gab es auch schon Aktionen ohne Streik, z.B. Demos oder Kundgebungen am Nachmittag. Da hätten auch verbeamtete Lehrer teilnehmen können. Taten sie ebenfalls minimal.
Warum auch? Das ist Zeitverschwendung. Wenn man lange im Dienst ist, weiß man das.
Kein Druckpunkt.
Gegen (logischerweise, kein Vorwurf) machiavellistisch handelnde Politiker ist das sinnlos.
Siehe meine Antwort an @blau soeben.
es muss sein, wir brauchen die Erhöhung auf A14.Wir brauchen aber auch die 4 Tage Woche und 1 Homeschoolingtag (alleine um diesen mal zu üben!!)
Sach ich ja 😀 muss sein:-)
Mal als Quereinsteiger … nein, wir brauchen kein A14. Wir brauchen ein Weg-vom-das-hat-schon-beim-Kaiser-funktioniert, hin zu moderner Bildung. Keine sinnfreie Digitalisierung, hin zu echter Bildung nach modernen Standarts, die vielleicht in Ländern, die im Pisa-Ranking besser dastehen, schon erprobt sind. Und A13 ist schon ein gutes Gehalt, vergleicht das mal mit Gehältern in der Wirtschaft …
überhaupt nicht Marcwhatever
35 Std Woche
A14
1 Tag Digital
„Wir brauchen einen Wandel – weg von einem ‚Das hat schon beim Kaiser funktioniert‘-Denken hin zu moderner Bildung.“
Ich sehe das etwas anders, auch wenn ich Ihnen teilweise zustimme.
Wenn es nach mir ginge, würde ich wieder stärker auf Frontalunterricht sowie Tafel und Kreide setzen – maximal ergänzt durch Füller und Hefte.
Wer nicht aufpasst und nicht mitarbeitet, hat eben Pech.
Wenn man dann ein paar schlechte Noten bekommt, fördert das entweder die Motivation. Wenn nicht, bleibt immer noch die Möglichkeit einer Ausbildung. Und wer gar nicht lernen will, kann sich Berufe aussuchen, die keine höhere Bildung erfordern.
Versuchen Sie heute einmal, einen Handwerker zu finden – Jobs gibt es genug.
Dieses „Wir schleppen alle bis zum Abitur durch“-Prinzip funktioniert einfach nicht.
Das hat jetzt alles nichts mit der Besoldung zu tun, aber aus meiner Sicht war die Anpassung auf A13 eine weitere falsche Maßnahme in einer langen Reihe bildungspolitischer Fehlentscheidungen.
Waaaah
„bleibt immer noch die Möglichkeit einer Ausbildung“ – genau das, derlei Denken ist das Problem !
(auch wenns realiter so wäre)
Klar, vlt mutiert der elterngetriggerte abgebrochene Gymnasiast ja noch zum Handwerker-heroe, der Mios verdient. Die anderen unglücklichen, mental körperlich Angeschlagenen schicken wir zu Ihnen.
……Es wird sich nichts ändern, wenn die Gesellschaft nicht kapiert, dass der Schluss Abitur-Geld, Abitur-Ansehen, Abitur-Zufriedenheit, Abitur-alles bis zum Lebensende geregelt bestimmt oft ein Trugschluss ist.
Handwerker mit Initiative und Fleiss LACHEN über unser A13/14.
„Die anderen unglücklichen, mental körperlich Angeschlagenen schicken wir zu Ihnen.“
Verstehe ich nicht, die sind also zu „doof“ für das Handwerk aber Abi können sie machen? Und durch das Medizinstudium schleifen wir sie auch durch?
Die Besoldungsordnung ist doch keine bildungspolitische Maßnahme.
Den europäischen Referenzrahmen für Bildungsabschlüsse werden auch Sie nicht umgehen können. Innerhalb dieses referenzrahmens sind Gesellen ohnehin die Verlierer, da es das duale System mit Innungsabschlüssen innerhalb Europas außer im deutschsprachigen Raum nicht gibt.
Bei allem außer der Sache mit der Besoldung bin ich voll bei dir. Lehrer sind Lehrer, egal an welcher Schulform – es gibt keinen Grund für eine unterschiedliche Bezahlung.
Vollkommener Unsinn…
Die man – wenn man’s kann – individuell gut verhandeln kann….
Ist das Ernst oder Satire ?
Das ist ja ein schöner Unsinn.
Was sollen Lehrkräfte denn für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen tun? Lehrkräfte können keine neuen Lehrkräfte einstellen, sie können die Lehrpläne nicht verändern, sie können die Schalldämmung in Schulen nicht verbessern, sie können keine Arbetszeiterfassung einführen, sie können nicht für kleinere Klassengrößen sorgen usw. usw,
Sollte man Menschen nach der Mühe ihrer Arbeit oder nach der Qualität ihrer Ausbildung bezahlen? Dann bekäme der Straßenarbeiter eventuell mehr als der Arzt oder der Hausmeister mehr als der Universitätsprofessor. Wenn die Mathematik- und Physikkentnisse der mittleren Reife ausreichen, um in der Grundschule diese Fächer zu unterrichten, würde ein berufsbegleitendes 3- jähriges Studium in Pädagogik, Psychologie, etc. genügen, um mit 19 Jahren Grundschullehrer zu sein. Man hätte dann junge, dynamische und geeignete Lehrkräfte ( eine lebenslange Weiterbildung ergibt sich von selbst). Das Problem der Bezahlung wäre gelöst, man könnte mehr und bessere (?) Lehrkräfte einstellen, usw.
Das haven wir ja bei Corona gesehen – die Masse der wirklich normalen Durchschnittsbürger (nein, nicht Leute die hier über „Bildung“ diskutieren) kriegen nicht einmal ihre eigenen ein/zwei Kinder bildungsmässig in den Griff. (Kein Virwurf, war jedem vom Fach vorher klar)
Und die dann vor Klassen stellen – das wird lustig.
Und bei Lehramt Gym braucht man ja auch nur seine Abiturfächer. Zwei davon.
Wozu denn ein Studium?
Die Differenz (des Vergessens) ist zwischen Grundschule und Gymnasium und Studium bei Grundschule (für gewöhnlich …) höher.
Also braucht es eine fachliche Auffrischung bei Grundschullehrämtler – die Gym-hingegen Elfen können direkt starten.
A14 für alle, außer Gym-Lehrkräfte.
[Bisschen Ironie bis Sarkasmus enthalten.]
Ihre Anmerkung übersieht einen ganz wesentlichen Gesamtfaktor, der POTENTIELLEN Lehrkräften spätestens im ersten echten Schulkontakt klar wird:
OHNE Verbeamtung wird schlicht die Grundmasse an (intelligenz- und bildungsmäßig) ausreichenden Kandidaten wegfallen.
„Lehrer“ ist lange schon ein entkernter Beruf:
Es ust im wesentlichen (ausserhalb von Teaumschulen und ein paar Leuchttürmen) ein „Sozialarbeiter mit Bildungsanstrich“.
– Unterricht & Lernen steht null im Hauptfokus, muss aber trotzdem (als zeitmässig gròsster Anteil) abgeleistet werden, damit die Statistik stimmt
– zu sagen haben Lehrer nix
– zu dokumentieren/quackeln/melden viel
– anspruchsvoller Unterricht und echte Noten führen blitzschnell in Dauerkonflikte
– „Überstunden“ müssen wir garnicht von reden
Was glauben Sie denn, wieso genügend tatsächlich dazu fähige Menschen diesen Job weitermachen sollten/würden, wenn man damit weniger netto verdient als sowas wie „Maler/Lackierer“, „Elektriker“, „Maurer“ mit minimaler Schwarzarbeit?
Alleine Studiendauer (selbst bei Regelstudienzeit) plus Ref plus Probezeit plus plus plus…nehmen Sie mal ’nen Taschenrechner zur Hand.
Und nein, in einem absteigenden Ex-Industrieland mit (mittlerweile) Dauerinflation und Maximalbesteuerung zieht die alte Propagandakutsche „Wer sozial arbeitet muss sich genau deswegen ausbeuten lassen“ halt immer weniger. (Teilzeitmammis deren akademische oder unternehmerische Ehemänner ‚was richtiges‘ haben und sich im Schuldienst im wesentlichen zusätzlich verwirklichen/querfinanzieren haben ausgenommen, mit denen wird aber nicht alles zu stemmen sein)
Hier, da kann man es lesen: Lehrermangel in Brandenburg so groß wie nie. Dabei war auch in Brandenburg die Wiederverbeamtung als Mittel gegen den Lehrermangel gepriesen worden. Wer sind nur immer diese falschen Berater? Kann man sie in Haftung nehmen für das, was sie anrichten?
https://www.news4teachers.de/2026/06/wow-lehrermangel-so-gross-dass-die-anerkennung-von-abschluessen-bedroht-ist
In BB wurde die Verbeamtung von Lehrkräften 2008 eingeführt.
Sie gehen davon aus, dass ohne Verbeamtung weniger Lehrermangel herrschen würde? Das weisen Sie doch bitte schlüssig nach.
Vielen Dank,
Mika BB (angestellt)
Wen hälst du denn mit Verbeamtung? Unsere Referendare, die Fächer-Combos haben, die auch in der Wirtschaft gesucht werden, gehen lieber raus. Das ganze Ref ist ‚aus Kaisers Zeiten‘. Das sollte dringend überarbeitet werden und dabei die ‚Akten Säcke‘, die ‚ausbilden‘ rausgenommen werden.
halt unattraktiv wegen nicht A14 und fehlendem Homeoffice und 35 Std Woche
Wir arbeiten mit Menschen – wir brauchen Nähe nicht Abstand. Was soll immer dieser Homeoffice Unsinn. Na gut – ich war bloß 40 Jahre Lehrerin an einer Förderschule für Kinder mit Mehrfachbehinderungen, ich kann da nicht mitreden. Die A13 haben mir immer gut gereicht und heute bin ich dankbar für meine gute Pension. Ich nehme das nicht als, selbstverständlich, denn ich habe auch Kontakt zu Menschen außerhalb dieser Akademiker Blase.
Okay , hab 41 Jahre, keine Pension, sonern Rente…. aber homeoffice ist bei uns ist quatsch
Dir geb ich gleich einen
,Akten Säcke‘
Volltreffer!
Machen Sie sich doch wenigstens die Mühe und lesen den Artikel, zu dem Sie kommentieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika BB
Können Sie das Gegenteil schlüssig nachweisen? Wir lesen ja, dass der Lehrermangel trotz Verbeamtung sehr hoch ist.
So läuft das nicht: Wer die Behauptung aufstellt, muss sie auch belegen können… Aber netter Versuch von Ihnen ;-D
Und wie beweisen Sie das Gegenteil? Es gibt ja weiterhin Lehrermangel in Brandenburg.
Ich muss das Gegenteil nicht beweisen, da ich nichts davon behauptet habe.
Sie hingegen müssten zunächst belegen, dass BB 2008 die Verbeamtung eingeführt hat, um dem Lehrermangel entgegenzuwirken (Spoiler: wird schwierig, weil es 2008 genug, ja sogar zuviele Lehrer in BB gab: viele mussten sogar auf Zwangsteilzeit gehen). Weiterhin müssen Sie belegen, dass es ohne Wiedereinführung der Verbeamtung im Jahr 2008 heute mindestens genauso viele Lehrkräfte gäbe wie wir jetzt tatsächlich haben.
Also los, dann mal ran!
Nichts hilft gegen den demografischen Wandel…
Ungeschützter GV würde helfen.
Wurde ich angesichts der Nullrunden beim Elterngeld seit 15 Jahren nicht empfehlen
Sie müssen die Vaterschaft abstreiten, dann ist sie finanziell tragbar.
Brandeburg hat zu wenige Lehrkräfte, weil das Leben in Brandenburg (und in den anderen östlichen Bundesländern) unattraktiv ist.
Viele junge Lehrkräfte verlassen ihr Bundesland und gehen in den Westen. Wir (in NRW) haben mehere (gute) Kollegen aus dem Osten in unserem Kollegiuum. Je stärker die AfD im Osten wird, desto unattraktiver wird es außerdem für die meisten Lehrkräfte, dort zu bleiben.
Die Demographieprognosen sagen auch dass die östlichen Bundesländer stark schrumpfen werden. Zuerst gehen immer die gut ausgebildeten jungen Leute.
Die Wiedereinführung der Verbeamtung hat eine Anreiz gesetzt, nicht in den Westen zu gehen. Offensichtlich reicht das als einziger Anreiz aber nicht aus.
Genau das war zu erwarten …
Wenn das ähnlich lange dauert wie A13 für Alle, sind die aktuellen Gymnasiallehrer bei der Umsetzung in Pension.
wir brauchen es einfach so schnell es geht.
und wir brauchen die 35 Std. Woche!!
ganz genau Thomas 🙂
Meint Jasi das auch ?
H a s i heißt er
Der Bot darf sich auch mal vertippen. Der Kaffee auf Schnuckis Terrasse war vielleicht noch zu heiß.
Oder mit Schuss
Bei Ihnen trinken Bots Kaffee ?
Noch nie was von nem „Bott“ Kaffee gehört?
Bott natürlich mit hartem „B“ wie „Bechnids“, dem Fluss durch „Närnberch“, wo der Söder weg ist.
35h-Woche? Wir haben noch nicht mal Zeiterfassung …
Ich weiß nicht wie es in RLP ist, aber in NRW bekommen Sek2 Lehrkräfte zumindest eine monatliche Zulage, also A13Z, also mehr als Grundschul- und Sek1-Lehrkräfte
Die Ratschläge.
Die entscheidende Frage ist ja, ob die GS- und SekI-Lehrkräfte die A13 im Übergangsamt zum höheren Dienst – also als Angehörige des gehobenen Dienstes – erhalten oder ob sie Angehörige des höheren Dienstes werden.
Kurzum – werden sie Studienräte oder bleiben sie Lehrer?
Werden sie StR ist die Zulage für SekII-Lehrkräfte eine Ungleichbehandlung, die zusätzlich zum geringeren Wochenstundendeputat gewährt wird.
Das gibt man Anlass zu Klagen.
Mit A13 ist regulär für Sek. I Lehrkräfte Schluss. Die Sek. II Lehrkräfte können noch kinderleicht auf A14 kommen. Das alleine ist schon ein geiler Benefit. Philologen und Studienräte sollen echt mal den Mund halten. Absolut arrogant. Dann sollen sie doch in die Sek. I gehen, gerne auch an die Grundschule, die feinen Philologen.
In BB gibt es keine A14 für Lehrkräfte der SEK II. Da bleibst dein Leben lang A/E13. Keine Beförderungsämter. Nix. Außer du machst Schulleitung.
Was bekommen denn Fachleiter an den Studienseminaren im Sek2 Bereich ?
A15
Dann gibt es also doch Aufstiegsmöglichkeiten außer Schulleitung. Damit sind die Sek2 Lehrkräfte deutlich besser gestellt als alle anderen Kollegen. Verstehe da die Aufregung der Philologen nicht so recht.
Gesamtschuldirektoren als Abteilungsleiter A14, geht auch mit SekI-Lehrbefähigung. Ebenso Abwesenheitsvertreter A15 und sogar Schulleiter einer GE, wenn der Stellvertreter SekII-Lehrbefähigung hat.
Das Sind aber alles Funktionsstellen und keine Beförderungsämter.
Um in NRW Fachseminarleiter zu werden, müssen Sie aber die SL-Eihnung haben. Wenn Sie dann keiner Als SL oder Konrektor will, bleibt ser Ausweg ZfsL
Keine Ahnung.
Kutschenberg mit 200,7 müNN ist die höchste Erhebung in BB.
Mehr Aufstiegsmöglichkeiten gibbet nich.
Obacht ob der Wortwahl!! Ist leider nicht so einfach als Sek II L* – wie ich aus eigener Erfahrung zu berichten weiß. Lieber jeder Andere, der nicht bei Drei auf dem Baum sitzt, wird genommen. Die Kinder in der GS könnten womöglich etwas lernen…
Außerdem: Unterricht im Ganztag und Korrekturen parallel in allen Abschluss relevanten Klassen inklusive Abitur (Gesamtschule) plus mündliche Abiturprüfungen erstellen und durchführen, zzgl. etwaige Nachprüfungen/ Bestehensprüfungen, und womöglich Klassenleitung on top… Da sehne ich mir meine Vertretungsstelle an der GS bis 13.00 seinerzeit definitiv zurück. Absitzen auf der linken A…backe (Pardon – ich ließ mich von meinem Vorredner verleiten), sage ich nur.
Stimme voll zu, bin auch am Gymnasium, aber leider kein Studienrat. „Nur“Lehrer“ und mir geht das arrogante gehabe vieler studienratskollegen voll auf den Geist und ich schäme mich oft dafür. Habs aber bald geschafft und wrrde in einem Jahr in meine Rente gehen, nix Pension. Mir tun manche Schüler echt leid, die von arroganten Philologen unterrichtet werden, sorry
Trotz gleichwertiger Ausbildung. Beide Master und Staatsexamen……. Eigentlich ein Bruch im Beamtenrecht
Nein. Du wirst nach deinem Amt bezahlt und nicht nach deiner Ausbildung. Du kannst Dich auch nach Studium auf eine A9 Stelle bewerben und kriegst auch nicht mehr, nur weil Du studiert hast.
In BB nicht, jedenfalls nicht die angestellten Lehrkräfte. Da ist es schnöde E13.
In NRW erhalten auch nur die verbeamteten StR die Ratszulage, die tarifbeschäftigten Lehrkräfte mit Lehrbefähigung für die SekI+II erhalten ebenfalls keine Zulage.
„Ratszulage“ ? – bin ohne Zulage ratlos
A13Z für StR an GY/BK und tlw. Auch für SonPäd. Offiziell als Strukturzulage bezeichnet, beträgt ca. 177 Euronen und ist ruhegehaltsfähig.
Und das ist unfair!!!!!
Ja und, sagt die Völklinger Straße.
Das ist auch für mich als Gymnasiallehrer wieder so ein Fremdschammoment, wie ich ihn beim Philologenverband so häufig habe. Weiß von denen irgendjemand, was Grundschule bedeutet? Ich ja, habe eine mehrjährige Teilabordnung hinter mir. Das Paket Grundbildung + Klassenführung + Elternberatung kann durchaus mit unseren Korrekturen und Abi mithalten. Und in Zeiten fünfjähriger Masterabschlüsse für egal welches Lehramt zieht auch das Argument nicht mehr, zumal sowieso nicht ersichtlich ist (Stichwort freie Wirtschaft), warum Erfahrung nicht irgendwann die Eingangsqualifikation schlägt.
Können wir bitte mal den Dünkel auf die Müllkippe verabschieden? Bringt uns gerade in Zeiten des Lehrermangels kein Stück weiter, da ist Zusammenhalten zwischen den Schulformen angesagt, um Bildung ernsthaft zu verbessern. Nicht auseinanderdividieren lassen, sonst hat die Politik zu leichtes Spiel für Symbolpolitik oder kaschiertes Nichtstun oder Verschlimmbessern.
Ich bin Grundschullehrerin und fühle mich weder über Gebühr von meiner Arbeit, meiner Arbeitszeit oder sonst was belastet. Ich verdiene verdammt gutes Geld für meine Arbeit. Ja, es ist Arbeit und es ist manchmal auch stressig. Aber unterm Strich hab ich mich auch über A12 nicht beklagt. Ich sehe, was mein Mann arbeite und verdient (und später Rente bekommt) und resümiere: ich hab es sehr, sehr gut.
Schön, dass es bei Ihnen rund läuft. Das sieht woanders aber anders aus. Da brennt nämlich die Hütte! Also mal bitte über den Tellerrand schauen. Ich bin GS Lehrerin an einer Schwerpunktschule in RLP. Ich bekomme nach den Ferien 26 SchülerInnen. Da vorab nicht überprüft wird, haben wir, vorsichtig gesagt: ein breites Spektrum! Da ist alles dabei: vom hochbegabten Kind bis zum Förderkind. Vom Verhalten rede ich hier gar nicht. Dazu Eltern, die so fordernd und schlicht frech sind. Ich schreibe Förderpläne, warum sollte meine Arbeit anders bezahlt werden als die der Förderlehrerin, die bei uns nur 8 Kinder betreut und keine Klassenlehrerin ist. Das ist wohl nicht zu begründen und genau deshalb bekommen wir A13. Erst jetzt, da leider viele meiner hauptsächlich Kolleginnen viel zu brav sind und den Mund nicht aufmachen.
Warum ist Ihrer Meinung nach nur das „Schlechte“ repräsentativ und allgemeingültig und nicht das „Positive“? Warum sind die Verhältnisse bei Ihnen die Regel und nicht die Ausnahme?
Dass es nicht rund läuft, weiß jeder. Dass Sie das nicht wissen, bedeutet Sie sind keine Lehrerin. Eventuell vereinzelt auf dem Land sind die Gegebenheiten noch in Ordnung.
In Bayern bekommen Förderlehrer/innen A9/A10
Seltsam. In RLP A13.
Nein. Förderschullehrer haben als Einstiegsamt A13.
Förderschullehrer sind auch keine Förderlehrer! Da besteht ein großer Unterschied in der Ausbildung!
Aber nicht mit Master-Abschluss sondern als staatlich geprüfte Heilerziehungspfleger (Bachelor professional = höherer Fachschulabschluss).
Die A9/A10 entsprechen der Eingruppierung von Technikern oder Fachwirten, die ebenfalls staatl. gepr. sind.
Sie wollen also Schmerzensgeld.
Unter ganz nüchterner Betrachtung muss ein Gymnasiallehrer im Vergleich zum Grundschullehrer nach dem Unterricht einfach viel mehr machen.
Wer das abstreitet belügt sich leider selbst.
Absolute Zustimmung!!!!
Das stimmt so nicht. Und das bestätigt auch jeder Gymnasiallehrer, der mal an der Grundschule war. Wir haben z.B. sehr viel mehr mit Elternarbeit zu tun. Da reichen zwei Sprechtage im Jahr (verteilt auf fünf Nachmittage) nicht.
Meinen Sie, an einer Gesamtschule sieht das anders aus???? Das mache ich on top zu Abitur plus ZAP 10…
Super, Conny, jetzt wird mir klar, wie das Grundschullehramt so komplett auf den Hund gekommen ist.
Das ist einfach nur gehässig und sonst nichts, @unverzagte. (?)
Gibt keinen Anlass für Paranoia, brauche keinen zweiten Account.
Aber Danke für die Verwechslung, mit den anderen Beiträge von Lera bin ich meist d‘accord.
Das die Besoldung im Vergleich zu vielen anderen Entgelten auskömmlich ist, streitet doch niemand ab. Sie ist nur nach Ansicht des BverfG aufgrund der Voraussetzungen (Masterabschluss + 2. StEx) und den Grundsätzen der Eingruppierungsregelungen nicht angemessen. Und das unabhängig von der weiteren Rechtsprechung zur Beamtenbesoldung.
Hinzu kommt, dass die Arbeitsbedingungen sowie die Arbeitsbelastung schlecht sind. Das hängt u.a. damit zusammen, dass die arbeitszeiterfassung nicht umgesetzt worden ist. Die Arbeitszeitstudien diverser Institutionen, deren Ergebnisse veröffentlicht sind, zeigen auf, dass die ferienbereinigte wöchentliche Arbeitzeit von Lehrkräften die im ÖD üblichen 41 Wochenstunden übersteigt. Dabei zeigen sich Unterschiede in Abhängigkeit von der Schulform, in der die Lehrkräfte eingesetzt sind, und den Fächerkombinationen auf.
Dass die Arbeitsbelastungen bei gleicher Schulform in Abhängigkeit vom Schulstandort und dessen sozio-ökonomischen Kennzahlen von einander abweichen, ist dabei nicht einmal ansatzweise berücksichtigt.
Btw die Deputate von Lehrkräften der SekI+II sind in allen BL niedriger als die der Kolleg*innen der Primar- und der Sekundarstufe I. Tlw. erhalten Erstere (StR) wie in NRW zusätzlich eine Strukturzulage von annähernd 180 Euro.
Ach, wenn jemand mal ausnahmsweise nicht in den ewigen Jammerchor einsteigt bzw. einfach nur zufrieden mit dem Gehalt ist – dann pöbeln Sie (mal wieder).
Jeder darf zufrieden mit seinem Gehalt sein.
Die Frage ist, wann man das wem wie laut erzählt.
Weiter unten schrieb ich bereits:
Wer auf einer Demo für bessere Arbeitsbedingungen ein Schild hochhält „Also, ICH bin zufrieden“, darf das tun.
Und ich darf das eher so mittel solidarisch finden.
Da setzt sich einer für Grundschullehrer ein und für deren A13 und du fällst dem in den Rücken. Absolut bodenlos.
Nein, nur unglaublich naiv!
Wer anders denkt als Sie, versteht entweder das Thema nicht oder wird als naiv bezeichnet.
Wenn ich nur meine eigene kleine heile Welt betrachte: das ist naiv! Ich bin Personalrätin. Warum gibt es soviele Belastungsanzeigen wie nie zuvor? Wissen Sie, was eine Belastungsanzeige für die betroffenen LehrerInnen bedeutet? Das tun die nicht aus Spaß. Das bedeutet einen Haufen Stress, unangenehme Gespräche, bei denen man unter Druck gesetzt wird. Ohne Anwalt würde ich da nicht reingehen.
Aber schön, dass es Conny gut geht. Die Belastungen sind halt je nach Region sehr unterschiedlich. Ich hatte auch schon traumhafte Arbeitsbedingungen. Die können sich allerdings schnell ändern und dann wünscht sich auf einmal Unterstützung von Kollegen.
Inwiefern fällt sie ihm in den Rücken?
Weil sie zufrieden ist und seine Sicht nicht bestätigen kann?
Nein, ich falle niemandem in den Rücken. Ich rücke nur das Bild ein wenig gerade. Ich unterstütze kein verlogenes Fordern von noch mehr unter Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Wo werden denn falsche Tatsachen vorgespiegelt? Ich nehme mal an, dass Sie nicht gerade im großstädtischen Bereich unterrichten.
Es sind doch nicht nur Grundschullehrkräfte sondern in NRW auch alle anderen Lehrkräfte außer denen mit Lehrbefähigung für die SekI+II, sofern diese eine entsprechende Planstelle haben.
die machen immerhin mal was, der Philologenverband kümmert sich wenigstens.
Aber den Pfeffer der IG haben sie leider nicht :/
aber sofort ! 🙂
Ja, der Philologenverband… ich habe einige mal bei einer Bildungsmesse gesehen. Ich muss gestehen, ich hatte mir es genauso vorgestellt. Alle Vorurteile wurden bestätigt: hauptsächlich ältere gediegene Herren im Pullover, Hemd und Cordhose. Brille auf der Nase und den Blick leicht gehoben. Man erkannte sie sofort. Irgendwie nicht von dieser Welt und die Entwicklungen an den Grundschulen völlig verschlafen. Interessiert sie aber auch nicht, warum auch?
Ich sag es gerne immer wieder: Manche Leute können nur dann gut schlafen, wenn das eigene Auto eine Nummer größer ist als das des Nachbarn. Auch wenn es immer noch ein kleines Auto ist: Es muss zumindest größer sein als das des Nachbarn.
Außerdem: Unterricht im Ganztag und Korrekturen parallel in allen Abschluss relevanten Klassen inklusive Abitur (Gesamtschule) plus mündliche Abiturprüfungen erstellen und durchführen, zzgl. etwaige Nachprüfungen/ Bestehensprüfungen, und womöglich Klassenleitung on top… Da sehne ich mir meine Vertretungsstelle an der GS bis 13.00 seinerzeit definitiv zurück. Absitzen auf der linken A…backe (Pardon – ich ließ mich von meinem Vorredner verleiten), sage ich nur.
Ja, das war mehr als zu erwarten. Wen wunderts?
Mir hängt das Schreien nach noch mehr Geld zum Hals raus.
Die Arbeitsbedingungen müssen sich verbessern und dann braucht man auch keine Verbeamtung, um die Lehrer zumindest so lange zu halten wie sie motiviert sind.
Die unmotivierten und faulen können sich dann auch in die glorreiche freie Wirtschaft bewerben und sich dort die Taschen vollmachen
Wir haben leider keine jährlichen Gehaltsverhandlungen…
Die hat man in der freien Wirtschaft auch nicht und auch nicht im öffentlichen Dienst. Und dort hat man auch nicht 12 Wochen frei im Jahr oder kann mehrere Monate oder Jahre krank sein ohne finanzielle Einbußen. Aber wenn die freie Wirtschaft so erstrebenswert ist, warum bewerben sich die ganzen jammernden Lehrerinnen und Lehrer hier nicht einfach in der freien Wirtschaft? Aber dann bitte nicht darüber wundern, dass man bei schlechter Leistung oder wirtschaftlicher Notlage gekündigt werden kann, dass man nur eine Rente bekommt und keine Pension, dass man nach 6 Wochen Krankheit ins Krankengeld geht etc.
Vielleicht sollten man einfach mal aufhören zu jammern und sich seiner Privilegien bewusst sein.
Wer jammert, hat noch Reserven.
Danke! Wie wahr! Dueses Gehammere ist unerträglich. (Bin angestellt)
nö, wir brauchen defintiv mehr Geld und die 35 Std. Woche mit 1 Homeofficetag.
Süß. „Verminderte Pension“.
Ach, herrlich.
Wir sollten eigentlich dankbar sein, dass Beamte überhaupt Steuern zahlen. Bei der langen Ausbildungszeit und den hoheitlichen Aufgaben wäre eine Steuerbefreiung doch nur konsequent.
Und natürlich muss A14 irgendwann A15 werden, A15 wird A16 und so weiter. Irgendwo muss der Staat ja schließlich mit dem ganzen überschüssigen Geld hin.
Woher das kommen soll?
Ganz einfach: Steuern und Sozialabgaben hoch. Vor allem die Sozialabgaben. Nicht, dass Beamte am Ende weniger Netto hätten – und das, wo sie doch schon seit Jahrzehnten unter diesen unerträglichen Bedingungen leiden.
Die übrige Bevölkerung wird das sicher gerne übernehmen. Irgendjemand muss schließlich die Solidarität finanzieren.
Gäääähhhn. War was?
Ja. Eine Unwissende!
Ignoranz und Arroganz sehe ich auf der anderen Seite.
Sie verdienen also genug? Zuviel? Wollen die Verbeamtung loswerden? Sind zufrieden so wie Conny?
Ich bin angestellt und war bislang zufrieden, aber wenn ich die ständigen Forderungen der Gymnasiallehrer sehe, die eh schon bevorzugt behandelt werden und deren Ansprüche an den tatsächlichen pädagogischen Anforderungen komplett vorbei gehen, da es ihnen nur ums Geld geht, beginne ich langsam, unzufrieden zu werden, weil mich das tierisch aufregt. Und ja, als Beamter hätte ich wesentlich mehr Gehalt und vor allem Altersruhegeld. Aber wissen Sie was, es geht mir trotzdem gut und ich möchte auf keinen Fall in dieses teilweise unsäglich engstirnige Beamtenverhalten hineingezogen werden, meine Authentizität werde ich mir nicht nehmen lassen und mein Berufsethos auch nicht.
Ich bin keine Gymnasiallehrerin. Da haben Sie was missverstanden. Ich bin Grundschullehrerin und denke, dass wir A13 mehr als verdient haben.
Aber um die Gamnysiallehrer geht es doch, die fühlen sich doch aufgrund des A13 für Grundschullehrer ungerecht behandelt und wollewn noch mehr.
„Ich bin Lehrerin aus Überzeugung und weil ich die Arbeit mit jungen Menschen liebe…!“ Es lebe das Pathos. Würg‘!
Tscha, das ist die eine Gruppe der Lehrer. Die andere wählte den Beruf wegen guter Bezahlung, nachmittags frei und langer Ferien 🙂 . Zu welcher Gruppe gehören Sie?
Ersticken Sie nicht. Besser noch, anderen Job suchen.
Dass dieser Beruf nicht primär aus finanziellen Gründen zu schaffen ist, scheint einige zu überraschen .
Aus welchen Gründen denn sonst?
Ihre Frage richtet sich nur einmal mehr selbst.
Sie richten, nicht die Frage an sich.
Interessant, wie soll denn mein angebliches Urteil lauten ?
Fehlurteil
Das Ding an sich ist weiterhin unerkennbar.
Welches Ding?
Lesen Sie Kant.
Geld spielt keine Rolle. Klar! Reiner Idealismus.
Man muss einfach mal zufrieden sein mit dem, was man hat, aber diese Tugend gibt es offenbar nicht mehr, auch wenn das Geld dicke fürs Leben und weiteren Luxus reicht.
Nö, muss ich nicht. Und vor allem will ich fair bezahlt werden. Es werden immer höhere Anforderungen an uns gestellt. Ich möchte so wie alle anderen LehrerInnen bezahlt werden. Ich leiste genauso wertvolle Arbeit.
Ich empfehle, mal die Gehaltsvergleichsendungen bei RTL zu schauen. Wenn man da so manche Zahlen hört, kommt einem das Lehrergehalt auf einmal gar nicht mehr so hoch vor.
Sie wollen doch nicht Besoldung mit Tarifentgelt vergleichen – und das anhand der Bruttobeträge?
Da doch bitte den Vergleich mit E12 bzw. E13 anstellen. Und eben nicht nur mit dem IGM-Tarif vergleichen sondern auch noch andere tarife zum Vergleich heranziehen. Es kommt dann immer das gleiche hearus. Bei Berufseinstieg nach dem Vorbereitungsdienst sieht es im Eingangsamt gar nicht so schlecht aus. Aber im Laufe der Jahre geraten die angestellten des ÖD ins Hintertreffen.,
Macht es ein Netto-Netto Vergleich besser? Gerechter? Unterm Strich bleibt der Beamte das verwöhnte Gör.
Bitte bei den Vergleichen nicht das Brutto heranziehen, das wird immer gerne gemacht und verfälscht das Bild, was ein Lehrer tatsächlich zur Verfügung hat. Die Zuschläge und geldwerten Privilegien werden da gerne unter den Teppich gekehrt.
Bisschen dick aufgetragen „der Luxus“, für den es angeblich reicht… Nennt sich Miete und Lebenshaltungskosten angesichts der Inflation.
Inflation und hohe Mieten treffen nicht nur Lehrkräfte.
Die eigentliche Frage ist doch: Ab wann wird aus dem berechtigten Wunsch nach einem guten Einkommen die Erwartung, dass der Staat dauerhaft einen immer höheren Wohlstand garantieren muss?
Mehr wollen ist menschlich.
Einen Anspruch darauf zu haben, ist etwas anderes.
Könnte an an Ihrer Anspruchshaltung bzw. Lebensstil liegen…
Jammer, jammer….
Haben angestellte auch
Spielt nicht die erste Rolle, einfach mal richtig lesen.
Schade, dass sie anscheinend so unzufrieden mit ihrem Gehalt, ihren Privilegien und ihrem Beruf sind. Gehen sie doch in die freie Wirtschaft, die warten ganz sicher auf Menschen wie sie
Haben Sie mal darüber nachgedacht, warum Lehrer Beamte sind? U.a. deshalb, weil sie damit der deutschen Verfassung verpflichtet sind. Wenn das nicht so wäre, könnte ich z.B. vor den Schülern gegen die Demokratie wettern. Und wir dürften streiken!
Demokratie und Verfassungstreue sind für Sie also eine Folge des Beamtenstatus?
Ich hätte gedacht, das seien Tugenden, die man von jedem Staatsbürger erwarten darf. Offenbar braucht es dafür A13, hohe Pensionen und ein Streikverbot.
Und das Streikrecht wird auch immer wieder genannt. Millionen Angestellte streiken nie. Sie hätten nur im Konfliktfall die Möglichkeit dazu.
Ganz ehrlich, ich halte es für eine ziemlich gewagte These, dass Lehrer ohne Verbeamtung plötzlich vor der Klasse gegen die Demokratie wettern würden.
Dann müssten Bäcker, Erzieher, Ingenieure und Ärzte ja ein echtes Sicherheitsrisiko darstellen.
Im Konfliktfall haben sie die Möglichkeit dazu. Das ist der springende Punkt! Das wissen doch die Arbeitgeber, denn so eine Arbeitsniederlegung wird teuer.
Seltsam nur, dass in anderen Ländern der Laden auch ohne Beamtentum läuft.
Sie verstehen irgendwie gar nix! Ich verzichte gerne auf meine Verbeamtung. Brauche ich nicht. Ich will gute Arbeitsbedingungen und ein faires Gehalt. Und es ist nicht fair GrundschullehrInnen schlechter als alle anderen LehrerInnen zu bezahlen. Leider halten viele Frauen viel zu lange die Füße still.
Die Diskriminierung findet nicht nur auf der Ebene der Schularten statt, sondern innerhalb der Schularten auch aufgrund unterschiedlicher Beschäftigungsverhältnisse. Hinzu kommt, dass der Dienstherr ein ganz schlechter Arbeitgeber ist und sich Dinge leisten kann, die in der freien Wirtschaft niemals möglich wären (Einstellung von Gehaltszahlungen in den Ferien, befristete Verträge etc.).
Schon klar, dass Sie hier die Einzige mit Verstand ausgestattete Person sind…mit Ihren vorbildlich fairen Umgangsformen verdienen Sie unbedingt mehr Geld .
Bäcker, Ingenieure und Ärzte haben meines Wissens keinen Lehrauftrag für Minderjährige.
Ok. Und Erzieher und Erzieherinnen?
Auch keine Beamten.
„Wenn das nicht so wäre, könnte ich z.B. vor den Schülern gegen die Demokratie wettern.“
Sorry, aber das ist Blödsinn. Jede angestellte Lehrkraft legt einen Amtseid auf die Verfassung ab und hat zu den Werten der demokratisch-freiheitlichen Grundordnung zu stehen. Das ist jetzt kein Alleinstellungsmerkmal von Beamten!
Sry, aber Bullshit. Auch als angestellter Lehrer bin ich der Verfassung verpflichtet. Unterschied ist, ich kann im Zweifel schnell gekickt werden, der Beamte wird ehr unauffällig wegbefördert.
Der Unterschied ist, Angestellte müssen Verfassungstreue geloben, Beamte schwören.
Ich habe sogar bei Gott schwören müssen, was ja nochmal eine Stufe höher einzuordnen ist.
Aber die religiöse Formel ist doch optional. Den Zusatz „so wahr mir Gott helfe“ ist nicht zwingend – ausser vielleicht für die mit Missio oder Vocatio. Wäre schon komisch, wenn gerade die den Zusatz wegließen.
Nö, das Bekenntnis zu Gott war Ihre eigene Entscheidung.
Na dann sind Sie auf alle Fälle was Besseres ………
Halbgott?
Vielleicht hätte ihm ein Lob gereicht?
Von Gott, Ihren Kolleg*innen oder Ihnen selbst ?
muss man nicht, kann man weglassen
Und? Was ändert das in Bezug auf die Verfassungstreue?
Die Höhe der monatlichen Bezüge.
Wer gelobt bekommt halt weniger, muss also nicht so treu sein, vermute ich.
Faktisch bezahlen wir natürlich keine Steuern, wir bekommen nur weniger Gehalt als das angegebene Brutto. Das Beamte offiziell Steuern zahlen ist wohl eher Zeitungen mit 4 Buchstaben zu verdanken als rationalen Überlegungen. Wenn man heute die Gehälter einfach auf das übliche Netto kürzen würde und dann keine Steuern erhebt (wäre etwas weniger Bürokratie) steht morgen in Zeitungen einer bestimmten Sorte „Beamtenprivileg“.
Aus der Empörung kommen wir nicht raus. Also bezahlt uns der Staat mehr Gelt, nimmt dann Steuern wieder weg und wir können dann erzählen, dass wir Steuern zahlen würden.
Auch wir zahlen Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer…
… und eure Erben Erbschaftssteuer auf die während der Pensionszeit angehäuften Reichtümer.
Quatsch; ich gebe alle 8Jahre unendliche Reichtümer weiter 😉
… weil sonst der Geldspeicher überquillt.
Nein, muss schon noch drin schwimmen können 😉
Faktisch zahlt der Beamte genauso Steuern auf sein Gehalt wie jeder andere auch, wäre ja noch schöner …….. Was sie nicht bezahlen, sind die dicken Brocken der Sozialversicherungen, und das erzeugt den eklatanten Unterschied zwischen den Netto Gehältern, und um Neto ghet es doch, dass was mir am Ende bleibt …..
Sorry mal wieder für die Tippfehler, ist mir erneut der Gaul durchgegangen …..
Nur hat der Beamte kein Gehalt sondern empfängt seine Bezüge zu Beginn jedes Monats. Basierend auf den Grundsätzen des heheren Berufsbeamtentums wird er von seinem Dienstherren alimentiert.
Auf gutdeutsch; er bezieht ein leistungsloses Grundeinkommen.
Ja, ich glaube, manche Bamte meinen, dass diese Bezüge leistungslos seien…… Nein! Das war jetzt bissiger Spott, sorry, aber manchmal kann man hier nicht mehr anders.
Danke
Bei Satire in dieser Form ist /s wirklich hilfreich. Ahnungslosigkeit kann es ja nicht sein, denn das ‚wir‘ impliziert: hier kommt das Statement eines verbeamteten Lehrers ( und die wissen alles)
/s
Genau! Und das ist am Ende vergleichbar mit Jobs in der freien Wirtschaft eher wenig.
Richtig, da ja aufgrund der Abgabenlast die steuer- und sosialversicherungspflichtigen Brutto-Entgelte der Angestellten deutlich höher sind als die der Beamten, zahlen sie mehr ESt.
Offensichtlich ist das zu schwer zu verstehen, also nochmal:
Wenn mir jemand 100 Euro gibt, und ich gebe dann 20 Euro zurück, dann habe nicht ich 20 Euro bezahlt, sondern einfach 80 Euro bekommen. Die zusätzlichen 20 Euro hab ich bisher für einen Rechentrick gehalten, auf den Bildleser reinfallen, aber anscheinend wirkt das auch bei anderen Gruppen.
Das gilt im Prinzip für jeden Arbeitnehmer, bloß wir bezahlen keine Sozialabgaben, das sollte man nicht unter den Teppich kehren.
Nein.
Wir bekommen das Geld vom Staat und geben es dem Staat zurück. Ein Arbeitnehmer in der Wirtschaft bekommt das Geld, das er dem Staat gibt, nicht vom Staat.
Ist es wirklich so schwer zu begreifen, dass wir das Geld vom Staat bekommen und es nicht erwirtschaften?
und erst die horrenden Sozialabgaben, die Beamte* zahlen müssen: für die Rente und drohende Arbeitslosigkeit: das summiert sich ganz schön!
Das Motto: freie Beamtenstatus-… äh, Berufswahl. Und ja, genau so!!
Als Gymnasiallehrer muss ich sagen:
Gute Grundschullehrer sind wichtiger und sie haben den anspruchsvolleren Job. Wir am Gym. bekommen schon eine Auswahl an Schülern, auch wenn da genug Leute sind, die am Gym. eigentlich überfordert sind. Die Grundschulen müssen alle versorgen und das ist weit schwieriger als begabten Leuten etwas beizubringen.
Der Philologenverband geht mir ehrlich gesagt auf den Zeiger. Jeder hilfreiche Vorschlag wird mit einem „aber wir müssen was besseres sein“ torpediert.
Wenn Sie mir eine kleine Zote erlauben: Kann man dem Philologenverband nicht einfach eine Pimmelverlängerung bezahlen, damit deren Minderwertigkeitskomplex endlich weg?
Die Standesdünkel vieler Gymnasiallehrer sind tatsächlich unerträglich, zumal gerade bei solchen noch nicht mal eine rundum gute Befähigung zugrunde liegt, da gilt Fachwissen vor pädagogischer Kompetenz, leider oft erlebt. Deshalb wollte ich auch nie wieder ans Gymnsium zurück, es ist nicht leicht, mit solchen Kollegen auszukommen.
Insbesondere Pauschalisierungen sind immer sehr sinnvoll…
Er schrieb „viele“ und „oft“, nicht „alle“ und „immer“. Oder gilt hier: „Getroffene Hunde bellen“?
Viele sind aber doch nicht alle…
Pauschalisierungen bitte nicht mit Erfahrungswerten verwechseln, und auch richtig lesen, ich sprach von vielen, nicht von allen Gymnasialkollegen.
Selbst die Verwendung des Wortes „viele“ suggeriert eine Regelhaftigkeit. Wie viele sind denn „viele“? 10%? 60%? 90%? Alle bis auf Eine/n?
Wie reagieren Sie, wenn ich sage: viele Migranten begehen Messerverbrechen?
Wäre klar eine Pauschalisierung, nicht wahr?
Sie brauchen sich nicht herauszuwinden, sagen Sie doch einfach, dass ich nicht pauschalisiert habe, was auch nicht meine Absicht war. Es sind und bleiben Erfahrungswerte, und die darf man weitergeben, oder nicht? Sie haben dafür eben andere.
Wer Gymnasiallehrern pauschal „unerträglichen Standesdünkel“ und mangelnde Befähigung unterstellt, zeigt damit eindrücklich, dass Überheblichkeit kein Alleinstellungsmerkmal einer bestimmten Schulform ist.
Oben lesen und richtig lesen, so viel zur Bedeutung „pauschal“.
Und was ist mit den Kolleginnen an den Gesamtschulen??? Da gibt’s auch SEK II- Kolleginnen, die machen diesen Job „alle versorgen“ plus Abiturverpflichtungen und die Zentralen Prüfungen.
Beamte, die das Besoldungssystem nicht verstehen können oder wollen – so blöd können doch nur StR sein. Die Besoldung hängt nicht von der Schulform ab, sie ist an die laufbahnrechtlichen Bestimmungen gebunden.
Bevor die Eingangsbesoldung für Lehrkräfte der SekI+II angehoben wird, sind erst einmal die Kolleg*innen der SekI im ersten Beförderungsamt zu berücksichtigen. Und das hat vorrangig zu geschehen, da ansonsten gegen geltendes Dienstrecht verstoßen wird. Im ersten Beförderungsamt kann nicht die gleiche Besoldung gezahlt werden wie im Einstiegsamt der gleichen Laufbahngruppe.
Ich habe eine meiner Zusatzaufgaben, die ich bisher komplett ohne Entlastung gemacht habe, für mein erstes BEförderungsamt, jetzt angekündigt, im nächsten Schuljahr nicht mehr zu machen. Da kann man dann nochmal drüber reden, wenn ich entweder eine Entlastung dafür bekomme oder halt eine Zulage, sonst nicht.
Gut so Dieses Gefecht geht wg. Ruhestand an mir vorbei.
Schön, wenn Sie jetzt Ihr Beförderungsamt haben, dann brauchen Sie ja nicht mehr darum zu buhlen. Als Lehrer sollte man natürlich nur das machen, was man auch bezahlt bekommt, so steht es offensichtlich in der Stellenbeschreibung……
So was kommt meist von Gymnasiallehrern, unter uns Berufs- und Fachoberschullehrern ist eine solche Haltung, zum Glück, eher eine Seltenheit.
Ja so ist das. Ich hab mir halt auch vorher jahrelang den A. aufreissen müssen und mehr freiwillige Zusatzaufgaben gemacht, als die meisten anderen, und das über Jahre hinweg, ohne großartige Entlastungen und nur für einen feuchten Händedruck und ein gutes Gutachten. In meinem Bundesland nutzt man das leider auch ziemlich aus, wenn jemand noch befördert werden möchte.
Das hat dann schließlich dazu geführt, dass ich keinerlei Work-Life Balance mehr hatte, und mir professionell hab helfen lassen müssen, weil ich sonst vermutlich nach ein paar weiteren Jahren in den Burn-Out gegangen wäre.
Und jetzt? Jetzt mache ich die Dinge, von denen ich der Meinung bin, dass die Schüler oder mein Unterricht wirklich von profitieren. Irgendwelche z.T. unsinnigen Schulentwicklungsdinge, gibt es halt nur gegen entsprechende Entlastung. Und ja, das halte ich für gut, richtig und wichtig, wie es jetzt ist.
Und stellen Sie sich vor, es gibt auch angestellte Lehrer, die keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten oder Aussicht auf Funktionsstellen haben, und trotzdem freiwillige Zusatzarbeiten übernehmen. Welch eine exotische Gattung! Man nennt es auch Berufsethos und -motivation.
Ich warte auf den Shitstorm.
Ihre beiden Vorstellungen vom Berufsethos sind doch recht ähnlich…
Ich weiß auch nicht, was er genau hat. Ich meine auch, dass ich deutlich gesagt hätte, dass ich die Dinge, den Schülern wirklich weiter helfen immer gerne mache.
Bin ich halt irgendwie in eine bereits fertige Schublade reingerutscht gedanklich.
Ich nenne das „ökonomische Dummheit“.
Eigentlich wäre es ja egal, das Problem mit solchen Streberlehrern ist nur:
1. Sie tragen zur Atmossphäre der Selbstausbeutung bei („nur 5 Minuten“ hier, da, dort…und hier nochmal)
2. Durch das ständige no-life-Abhängen in Schule (wo ja dann andere gezwungen sind, ihnen zuzuhören) gibt es dann immer mehr verpflichtende DBs & Co., denen man sich nur schwer entziehrn kann.
3. Sie verbreitern den Schmodderteppich aus dämlichen Nix-Lern-Vetanstaltungen, Ausflügen, „Aktionen“ und Co. – wodurch einerseits die Unterrichtszeit verringert, das Stundenplan- und Vertretungschaos aber erhöht wird.
„Berufsethos“?
Mag es bei den einen sein – ok, schön für die.
Die meisten sind schlicht co-abhängig/emotional süchtig nach Schülerzustimmung und haben schlicht kein real life (Partner, Freunde, Haustiere, Hobbies…)…und wenn zu Hause nix und niemand wartet, da ist doch so ein institutionalisiertes Sozialleben eine prima Ersatzdroge…
Schön, haben Sie sich jetzt ausgeko…….? Komisch, dass manche immer nur mit Beschimpfungen und Difffamierugen um die Ecke kommen können. Und nein, ich bin eben kein angepasster und schleimspurziehender Lehrer, bin oft genug angeeckt,m und zwar ganz oben. Aber was ich mache, mache ich aus Überzeugung und nicht wegen Funktionsstellen und Beförderung, auch sammle ich keine Urkunden. Und ich fahre gut damit. Ich habe ein reges soziales Leben (reasl life) mit Familie und Freunden, manchmal weiß ich gar nicht, wie ich alles unterbringen soll, macht aber Spaß. Jeder bescheinigt mir, dass ich nicht der „typische“ Lehrer bin.
Und ich habe es auch nicht nötig, andere Meinungen derart abzuzwerten und Kollegen, die nicht so denken und handeln wie ich, mit derart haltlosen Anschuldigungen zu bewerfen. Ich denke, das Problem haben eher Sie.
Endlich verstanden?
Das ist der Weg.
Aber das Problem ist, das selbst die Gewerkschaften sagen, dass Klagen wegen des Abstandsgebotes nichts bringen, da es sich nicht so richtig um ein Beförderungsamt handeln würde, sondern weil man das Gleiche macht, nur mit mehr Geld. Aber dann gibt es halt eben auch keine zusätzliche Arbeit, vor allem, wenn es sich, wie bei mir, um eine undankbare und teilweise unnütze Aufgabe handelt.
Ich habe mich auf Ihre Aussage bezogen, Sie „hätten sich nur den A… aufgerissen, um die Beförderungsstelle zu erhalten,“ und das ist so die typische Haltung vieler Kollegen, das Streben nach noch mehr Geld. Es sei Ihnen gegönnt, aber bei mir nehmen eben andere Werte die erste Stelle ein.
Schnöder Mammon als oberste Priorität, was für ein Armutszeugnis…bin auch sehr dankbar, dass nichtmaterielle Werte mich wesentlich nachhaltiger geprägt haben.
Aber nicht Ihr Konto.
Ihnen ist wirklich kein Kommentar zu flach.
Diese Werte bezahlen aber keine Miete …
Geld können Sie nicht essen, wussten schon Originalamis..
Eine gute Lösung wäre gewesen, sich an der „Unterstufenlehrerausbildung der ehem. DDR“ zu orientieren. Die brauchten nicht zu studieren, hatten aber eine super Ausbildung an speziellen Ausbildungseinrichtungen. Es wäre ein leichterer Zugang zum Grundschullehrer gewesen. Man hätte vielleicht Interessenten erreicht, die jetzt verprellt werden.
Wenn das eine andere Gehaltsstufe bedeutet, dann ist es eben so. Man muss das ja nicht machen. Man hat die freie Wahl. Dass es künftigen Lehrern einzig und alleine ums Geld geht, also so viel wie möglich zu verdienen, halte ich für ein Gerücht.
Ich bin ganz sicher, die allermeisten Lehrer haben diesen Beruf ergriffen, weil sie als Lehrer arbeiten wollten. Das zeigen ja auch die Zeiten des Lehrerüberhangs, in denen es trotz geringerer Bezahlung nicht an Interessenten mangelte. Aber da waren ja auch die Zustände an den Schulen noch andere.
Korrekterweise war es keine Ausbildung, sondern ein Fachhochschulstudium.
Die Angleichung der Grundschulgehälter wurde damit begründet, dass die Ausbildung mit Bachelor und Master inzwischen gleich ist. Eine absolute Gleichberechtigung hat es sowieso nie gegeben, weil die wöchentliche Anzahl der Deputatsstunden bei Grundschullehrern 3-4 Stunden höher ist. Und jetzt soll an Gymnasien wieder mehr bezahlt werden?
An unserer Grundschule hatten wir schon mehrere Gymnasiallehrer als Seiteneinsteiger. Anfängliche Überheblichkeit wich meist ganz schnell großer Anerkennung und aufgrund der Belastungen der Erkenntnis: Ich will auf jeden Fall zurück ans Gymnasium.
Ja, so ist es. Und dann stemmt noch eine Schulart die Hauptlast der Inklusion. Eben, die Grundschule. Mit einer Heterogenität, die es in keiner anderen Schulart gibt. Am wenigsten auf dem Gymnasium.
Danke und damit ist alles gesagt. Wer nicht verstehen will, versteht nicht.
Doch, wir kriegen sie dann anden beruflichen Schulen, Schüler aus allen Schularten
– ansonsten: wahre Worte
Okay, das habe ich im Nachhinein auch überlegt.
Falsch:
Gemeinschaftsschulen bzw. Integrierte Gesamtschulen betrifft das ebenfalls. Und da sind die Kinder in der Pubertät!
Berufsschulen könnte man auch dazuzählen, hier fehlen allerdings die reinen Gymnasiasten.
Trotzdem ist in der Grundschule alles beieinander und soll unter einen Hut gebracht werden, im Extremfall vom schwer mehrfach behinderten Kind bis zum, meist nur vermeintlich, „schwer mehrfach hochbegabten“ Schüler.
Die entsprechenden streitbaren Eltern inklusive.
Die meisten Lehrer an Gesamtschulen bekommen schon A13, und das ist auch richtig so, aber es gibt immer noch Hauptschullehrer, meist an Hauptschulen, die nur mit A12 bezahlt werden.
Es geht ja darum, dass die Philologen einen Besoldungsabstand wünschen gegenüber den Grundschullehrkräften, nicht gegenüber den Kollegen der Gemeinschaftsschulen.
Vielen (auch im Philologenverband) scheint nicht klar zu sein, dass „höherer Stoff“ nichts mit höherer Leistung zu tun hat. Ich bin immer wieder verblüfft wenn Leute glauben es sei einfacher 5Klässlern das Koordinatensystem oder Winkel zu erklären, als 13 Klässlern Integrale. Sowas sagt nur, wer nie versucht hat einem Zehnjährigen, der den Unterschied zwischen spitzem und stumpfem Winkel im Bild nicht erkennt, diesen Unterschied zu erklären.
Das ist aber sehr pauschal. Experimente für die Sek ll sind oft sehr viel umfangreicher im Aufbau und der Vorbereitung als in Klasse 5. Und an der Vorbereitung für einen LK sitze ich ebenfalls länger, genauso an der Vorbereitung von Klausuren und deren Korrektur. Der Unterricht ist in der Sek ll dafür nicht so stressig, aber das nützt mir ja bei der längeren Vorbereitung nichts.
Genau deshalb haben wir ja auch weniger Unterrichtsstunden zu leisten als Grundschullehrer, der Ausgleich ist da.
Nur ist unsere Arbeit halt etwas anders im Vergleich zu Grundschullehrern, aber wie bieten keine höhere Leistung.
Jo. Dafür haben wir an der GS andere Dinge zu erledigen, die umfangreicher sind: Elterngespräche, Zeugnisse, Förderpläne…
Es ist doch völlig logisch, dass die Belastungen in der Grundschule andere sind als in der Sekundarstufe. Aber eben nicht weniger.
Nun, ist relativ einfach: nehmen Sie einen Zollstock und lassen Sie die SuS die Winkel mit dem Zollstock nachbilden. Winkel sind bei mir eins der einfachsten Themen in der GS gewesen… Koordinatensystem kriegen Sie spielend (im wörtlichen Sinn) über „Schiffe versenken“ vermittelt. Ich persönlich finde es leichter in der Grundschule (kann da aber auch nur über Klasse 4-6 aus eigener Erfahrung berichten) als in der SEK 1 (Pubertät) zu unterrichten. Die Sek2 ist aufgrund des erheblich höheren Korrekturaufwandes noch mal ne ganz andere Hausnummer.
Hatten Sie noch nie einen Schüler, der den Sprung von anschaulichen Beispieln wie Schiffe versenken zu abstrakten Konzepten wie Koordiantensystem nicht hinbekommt? Weil er/sie nicht erkennt, dass es sich um das exkat gleiche handelt?
Und was den Aufwand angeht: Deshalb haben wir ja weniger Unterrichtsstunden zu leisten im Vergleich zu Grundschülern, das ist also schon eingepreist.
Schiffe versenken, die Koordinate betrifft ein Kästchen. Ein (mathematisches) orthogonales, kartesisches Koordinatensystem betrifft einen Gitterpunkt (Grid).
Dabei habe ich in der SekI viele SuS scheitern sehen.
Kommt drauf an, wo Sie die Schiffe hinsetzen. Bei mir sitzen die auf den Knotenpunkten. Und siehe da: passt!
GY, an den Schulformen der SekI sieht das anders aus, die Klientel ist eine andere. Teile davon sogar sehr speziell.
Ich auch.
Und es ist sehr anstrengend diese Schüler so zu unterstützen, dass sie den Abstraktionsschritt schaffen. Vor allem, weil man dann irgendwann nicht mehr weiß was man eigentlich erklären soll, wenn einfaches Abzählen nicht als solches erkannt wird.
… betrifft die Koordinate einen …
Tatsächlich hatte ich keinen Grundschüler, der das nicht übertragen konnte.
Was den Aufwand betrifft: offensichtlich ist der noch nicht genug eingepreist, wenn in Arbeitszeitstudien regelmäßig Gymnasiallehrkräfte die längste Arbeitszeit haben.
„Tatsächlich hatte ich keinen Grundschüler, der das nicht übertragen konnte.“
Vielleicht sind Grundschüler da noch offen.
In den Klassen 5-13 „finde“ ich immer wieder Schüler bei denen das der Fall gewesen ist. Manchmal wundert man sich ja warum vermeintlich einfache Sachen nicht erkannt werden und wenn man dann nachbohrt finden sich fast immer derartige Lücken.
…
War zu schnell, sorry
Ihre Antwort ist die einzig richtige.
Vlt sollten wir dann Gymnasialer an der BS mit A12 anfangen lassen, wenn sie keinen DiplIng und keine fachpraktische Ausbildung/Lehrzeit vorzuweisen haben.
Und die Horden von Soz Päds, die ohne Fakultas D und PuG unterrichten auf A11 setzen ?
What a Blödsinn – Kleinschilda lässt grüßen 🙂
Hiiilfeee, versteht mich denn keiner ?
Was ich – Klartext – sagen wollte: Wir können das Aber-ich-hab-das-und-das-mehr noch Jahre weiterbetreiben. Es bringt 0,0 und die Öberen sehen sich noch im fS-Denken bestätigt. Außerdem zeigt sich eher das Bild eines Neidhammel-Haufens, wo einer dem anderen das bessere Kräutlein nicht gönnt.
Und, wies halt im Leben so ist, es trifft die Grundschulkollegen, die den Grundstock für weitere Arbeit legen – wie war das mit die fütternde Hand nicht beißen und so?
Dass man uns BSler vergisst, sind wir gewohnt, vlt auch besser, denn in unserem Haifischbecken schwimmen die “ Produkte “ sämtlicher Schularten.
Nach so vielen Dienstjahren kann ich oft sagen: Glück gehabt, Hans war an der Pestalozzi, der Grundstock passt.
Zu den Gymnasialern in unserem Kollegium: Es bleiben sowieso nur Solchtene; die solchen gehen und nach dieser Vorauswahl spricht keiner mehr über facultas etcpp., über Geld sowieso nicht, da bei BSlern wie bei Gymnasialern gezahlt wird.
Übrigens, unsere Fachlehrkräfte
(meist ungstudiert) erhielten nicht zuletzt die Möglichkeit, nach gebührend? Dienstzeit ins nächste – aber dann ist Schluss – A aufzurücken, weil wir anderen ganzganz ruhig waren.
Krasse News:
Ein fünfjähriges Bachelor- und Masterstudium dauert fünf Jahre.
Pfff, mein Studium dauerte 7 Jahre.
Ihr Studium oder auch die Regelstudienzeit? Über letztere war ich auch deutlich drüber.
Ach ja, der Philologen Verband. Ich bin Berufsschullehrer und kam über den Seiteneinstieg aus der Industrie. Die Belastungen Industrie und Sek II sind anders, aber insgesamt vom Umfang vergleichbar. Wenn ich mir aber das Theater an der Grundschule meiner Kinder anschaue, bin ich heilfroh, junge Erwachsene unterrichten zu dürfen. Bereits in der Grundschule werden die Weichen für den späteren Bildungserfolg gelegt, sowohl bei den Kindern als auch bei den dazugehörigen Eltern. Man muss deshalb diese Leistung der Kolleginnen und Kollegen an den Grundschulen jetzt einfach mal anerkennen und endlich von seinem hohen Ross herunterkommen. Wenn ich Gymnasiallehrer über ach so schwierige Klassen mit so viel Heterogenität jammern höre weiß ich nicht, ob ich hysterisch lachen oder mich übergeben soll.
🙂 Danke !!!
Ja, es liegt defintiv am Gehalt. Warum noch Abi korrigieren und diesen ganzen Aufwand betreiben für das gleiche Gehalt!? Und wir brauchen 1 Korrektur und Orgatag im Homeoffice pro Woche zuhause. Ich möchte nicht mehr 5 Tage in der Schule sein! Meine Nachbarin hat dienstags Homeoffice und der andere Nachbar rechts montags und freitags. Ich möchte dann auch zumindest 1 Tag zuhause arbeiten. Ich sehe das gesellschaftlich einfach nicht mehr ein 🙁 🙁
Sorry, aber wir alle haben uns für einen Beruf entschieden, der nunmal Anwesenheit in der Klasse erfordert und nicht für einen Schreibtischjob.
Wenn Ihnen das nicht mehr gefällt, warum wechseln Sie dann nicht? Steht ihnen doch frei zu kündigen und sich bei Firmen zu bewerben, bei denen Ihre Nachbarn arbeiten.
denke, sie meint eine Reduzierung und nicht den völligen Schreibtischjob.
1/3 zuhause ist nicht ziel verlangt in Zeiten von Digitalisierung. Und es ist unfair, wenn andere 3 Homeofficetage haben und dann noch viel mehr verdienen udn wir 5 Tage tuckeln Muxi!
Wer sich nicht völlig ungeschickt anstellt kann schon jetzt deutlich mehr als 1/3 der Arbeit zuhause erledigen. Zumindest ich mach Korrekturen und die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts größtenteils daheim.
Zu meiner Studienzeit galt das immer als einer der Vorteile des Lehrerberufs.
ach what, Muxi…das sind trotzdem 5 Tage fahren.
Wir müssen davon wegkommen, 3 oder 4 reichen.
Oder, die Lehrer, die tatsächlich noch 5 Tage fahren, erhalten für den 5. Tag einen Bonus von 500 Euronen netto im Monat!
Wir (in Bayern) haben 186 Schultage, das ist gerade mal jeder 2te Tag im Jahr. Den Rest können wir völlig frei einteilen. Das ist mehr Freiheit als die meisten anderen Berufe bieten.
Und Sie haben zugestimmt, an diesen Tagen regelmäßig zum Unterricht zu erscheinen. Und jetzt wollen Sie einen Bonus dafür, dass sie die von Ihnen zugesagten Pflichten erfüllen?
Augen auf bei der Berufswahl.
Man kann über einiges bei unserer Arbeitsbelastung klagen, aber die Unterrichtstage gehören sicher nicht dazu. Das haben wir alle vorher gewusst und zugestimmt.
Vielleicht sollten Sie die Wochenenden ausrechnen, und Ihre 30 Tage Urlaub.
??
Glauben Sie wirklich, in den 186 Tagen wären Wochenende und Urlaub mit drin? Rechnen Sie doch mal.
Wochenende a 2 Tage bei 52 Wochen sind 104 Unterrichtsfreie Tage.
Dazu kommen 13 Wochen unterrichtsfreie Zeit a 5 Tage – 65 Tage.
Von diesen 65 Tagen müssen dann aber auch noch die in die unterrichtsfreie Zeit fallenden gesetzlichen Feiertage abgezogen werden. Für NRW sind das der 1. Januar, Karfteitag, Ostermontag, Pfingstmontag, tlw. der 3. Oktober, 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowie die halben tariflichen Feiertage Heiligabend und Sylvester. Das sind in Summe 8 Tage. Darüberhinaus muss der tarifliche Urlaubsanspruch berücksichtigt werden. Das sind laut Arbeitsvertrag 28 Tage.
Anders gerechnet, das Schuljahr hat 40 Unterrichtswochen a 5 Tagen. Folglich gibt das round about 200 Unterrichtstage. Davon gehen die Feiertage ab, die nicht in den Schulferien liegen. In NRW sind das der 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, und Allerheiligen. Übern Daumen gepeilt sind das 196 Unterrichtstage. Das entspricht 39 Wochen a 41 Wochenstunden. In Summe sind das rund 1600 Jahresarbeitsstunden.
Wieviel mehr arbeitet den ein tariflicher Angestellter selbst bei einer 40 Stunden Woche außerhalb des ÖD mehr?
52 Wochen a 5 Arbeitstage abzgl. 28 Tage Urlaub sowie zusätzlich um die 13 gesetzliche Feiertage. Das sind max. 220 Arbeitstage a 8 Stunden. In Summe sind das 1760 Arbeitsstunden bei einer 40-Stunden-Woche. Bei einer 38,5-Stunden-Woche sind es folglich nur rund 1700 Jahresarbeitsstunen.
Außerhalb des ÖD arbeiten die Angestellten also 100 Stunden im Jahr mehr als die Beamten des ÖD und angestellte Lehrkräfte. Statistisch ist das dann durchschnittlicheine halbe Stunde je Tag. Und die schafft jede lehrkraft locker.
Holen Sie sich bitte einen Kalender und zählen Sie die Schultage in diesem Schuljahr. Keine Rechnung, die braucht es nicht, einfaches Zählen genügt.
Zumindest in Bayern (und nur darüber rede ich) sind das weniger als 200 Tage.
Die Debatte gab es hier schon mehrmals und ich bin etwas schockiert, dass man nichtmal über die Zahl der Schultage reden kann.
Das ist hier ein Lehrerforum. Und die Leute, die unsere Jugend ausbilden sind nicht in der Lage erfolgreich zu ermitteln wie viele Schultage es im Jahr gibt?
Das ist eigentlich eine einfache Zählaufgabe, die jeder 6Klässler schaffen sollte.
Um die 196 in NRW. Hängt davon ab, ob Feiertage auf Wochenenden fallen oder nicht. Ebenso die Frage, ob der 3. Oktober in den Herbstferien liegt oder nicht.
Dann sinds in NRW anscheinend mehr.
In Bayern komm ich dieses Schulahr auf 186 Tage an denen ich in der Schule sein muss.
Und wenn man von 220 Arbeitstagen ausgeht, sind das schon einige. Zusammen mit der Möglichkeit die Vor- und Nachbereitung daheim zu machen, ergibt sich kein schlechter Homeoffice Teil.
Kann man für zu wenig halten, aber zu sagen wir hätten das nicht, ist falsch.
Glauben Sie mir, ich habe die Zahl der Unterrichtstage mehrfach, also für mehrere Jahre ausgezählt bzw. die Daten aus UNTIS exportiert.
Die 3 in NRW verpflichtenden Vorbereitungstage nicht vergessen. Ist zwar nix mit SuS, aber genauso wie SchILF-Tage Arbeitszeit.
Da sollte „rausrechnen“ statt „ausrechnen“ stehen. Ich hoffe, jetzt wird es verständlich.
Prima. Da bin ich dabei. Das würde wohl alle GS Lehrer betreffen.
Geld Geld, und immer wieder Geld. Das ist doch schon krankhaft.
Richtig, das ist das Äquivalent unserer auf Wettbewerb beruhenden Wirtschaftsordnung, die die gesellschaft prägt. Und da jeder erkennen kann, dass der Arbeitsumfang für lehrkräfte im schulischen bereich nicht sinken wird, muss der Diensther/AG eben mit Anreizen z.B. für die „Mitarneit bei …“ locken. Der preis für die „Mitarbeit bei …“ ist eben die A13. Für andere Tätigkeiten gibt es nach Ermessen der SL mit Zustimmung durch die GLK „Ermäßigungsstunden“ aus dem allgemeinen Topg, wenn es sich nicht um Pflichtaufgaben wie Vertrauenslehrkraft oder Sicherheitsbeauftragter handelt, für die die Entlastungen aus gesonderten Töpfen kommt.
Btw dem Vorsitzenden des LR steht Entlasung zu, den anderen Mitgliedern des LR nicht, außer der Vorsitzende teilt die Ermäßigung mit den LR-Kolleg*innen.
Nö.
Sobald ich (als jemand, der nie staatliche Leistungen irgendeiner Art bezogen hat, aber durchaus oft genug mitbekommt wer warum welche erhält und gerne dabei mit der dicken Karre vorfährt/nie arbeitet) mal dran bin mit „Sachen umsonst bekommen“ – dann können wir über „Igitt, schnödes Geld!“ gerne reden.
So lange die vielbemühte „Solidarität“ in der Praxis ein Verbalkonstrukt mit Einbahnstraßenfunktion ist – nö.
Immer wieder ein sehr flaches Arreal, zwei völlig verschiedene Dinge aufzurechnen und dies als Grundlage für seine Haltung zu nehmen. Und wenn die eh schon sehr privilegierten Beamten von „Solidarität“ sprechen, dann muss ich ehrlich gesagt laut lachen.
Privilegierten sprechen Sie also p a u s c h a l jegliche Solidarität ab?
Das tut mir primär für Sie leid.
Wir haben jetzt neben der Blümchenterrasse einen tollen Gartenteich angelegt.
Nachteil: Seitdem kommt es zu einem penetranten Dauergequake von Peti, Tanya, Ute, Tom, Thomas, Rolf und wie die Bots halt alle so heißen.
Ich kann mich wegen der Dauerbeschallung kaum noch aufs Nichtstun konzentrieren.
Die Schüler (bzw deren Eltern) ‚möchten‘ fünf Tage Präsenzunterricht in der Schule. Das geht mit dieser Personalausstattung und Raumsituation nur, wenn LK fünf Tage flexibel eingesetzt werden können. Schon einmal an einer größeren Schule Stundenplanbingo gespielt?
Wieviele Nachmittage ist denn Unterricht oder Konferenz? Meist zwei bis drei, also mindestens zwei frei planbare Nachmittage ‚von zuhause‘. Ups, da ist er schon, der Homeofficetag, nur in zwei Hälften. Ungerecht? Es soll Berufe geben, die tatsächlich jeden Tag direkten Kundenkontakt haben. 25% müssen sogar am Wochenende regelmäßig vor Ort sein. Ja, es ist sooo ungerecht alles…
Jede Firma und alle anderen bekommen Digitalnterricht und Besprechungen hin.
Reduzier die Deputate, mach mehr Digitales und es kann gelöst werden, wenn man möchte 😀
Der große Denkfehler ist nur, dass man den Schulbetrieb nicht mit normalen Firman vergleichen kann. Aber macht mal, ich werde bald genüsslich zuschauen …..
Ich versteh echt nicht, warum sich die Botarmee hier so ausbreiten darf… Inhaltlich hat dieser Quatsch in 95% der Posts nichts mit den kommentierten Artikeln zu tun…
Sie meinen den Quatsch, dass man Firmen mit Schule vergleichen kann? Ja, da gebe ich Ihnen Recht.
In Deutschland sind innerhalb eines Jahres über 100.000 Industriearbeitsplätze abgebaut worden. Einer davon hätte ihrer sein können, wenn Sie nicht so doof gewesen wären, Lehrerin zu werden.
Aber bewerben Sie sich doch noch schnell bei Bosch, die haben auf jemanden wie Sie gerade noch gewartet. Ach nee, die haben ja gerade ihre Homeoffice-Vereinbarung aufgekündigt. und holen die verbleibenden Mitarbeiter ins Büro zurück. Also auch blöde. Dann vielleicht doch lieber vormittags recht und nachmittags frei haben.
Dann lassen Sie es doch!
Und was sagen Sie dem Handwerker, dem Arzt, der Pflegekraft? Kriegen die auch einen Home Office-Tag?
Also Pflegekräfte arbeiten doch inzwischen in vielen Einrichtungen vier Tage pro Woche. Die haben dann einfach längere Schichten. Das wäre für Lehrer problemlos möglich. Wenn ich 25 Wochenstunden habe, dann kann das ja wohl auf vier Unterrichtstage verteilt werden. Ärzte, die sich kaputt arbeiten und häufig Medikamente missbrauchen, um den Druck einigermaßen stand halten zu können, sind kein orientierungswürdiges Vorzeigebeispiel für sinnvolle Arbeitsbedingungen. Davon einmal abgesehen, verdienen Ärzte gut das doppelte eines Lehrers bei ähnlicher Verantwortung sowie kürzerer Ausbildungszeit.
Die Handwerker, die ich kenne, arbeiten wenn sie Lust dazu haben, aber gut.
Das fordere ich, neben Homeschooling und höheren Gehältern bzw. der 4 Tage Woche, schon sehr lange! A14 ist der logische Schritt!
Außerdem die 4 Tage Woche und 1 digitalen Tag.
Sie haben definitiv Ihren Beruf verfehlt!
Thomas, glauben sie das nicht, sie wollen nur verbesserte und gleichwertige Arbeitsbedingungen. Warum, wenn die anderen Homeoffice und 35 Std. Wochen haben, ja. Also machen sie sich gar keine Sorgen, sie sind auf der richtigen Seite 🙂
Ahaaa, wusste noch gar nicht, dass es bei Lehrers verschiedene
“ richtige “ [und folglich auch falsche] „Seite“ gibt. Egal welche Seite des Bootes iIht nassforsch neugscheit falsch belastet…..
Ja dann, liebe Jungspunde, sorry erfahrene Klassenstürmer, mit Euch wird alles besser 🙂 besser wissen kommt eigentlich nach besser machen.
Was bin ich froh, dass ich andere betütern darf…….
Welche Firmen haben denn alle Homeoffice? Welche Erzieherin, welche Ärztin, welche Pflegekraft, welcher Bauarbeiter, welche Busfahrerin kann im Homeoffice arbeiten und hat dazu auch noch 12 Wochen im Jahr frei? Einfach mal die eigenen Privilegien sehen und wenn das nicht klappt, die freie Wirtschaft wartet nur auf dauer nörgelnde Lehrkräfte
verbessert werden muss es dringen!
Das war schon immer meine Argumentation, die Arbeitsbedingungen verbessern die Arbeitsmotivation, aber hier geht es offenbar nur um eine Höherbezahlung der vermeintlich „akademischeren“ Gruppe. Also zwei verschiedene Themen.
Hätte noch ein paar „absolut realistische“ Forderungen für den Verband der Philologen:
1.
2 kostenlose Leberkäs – Semmeln pro Schultag für alle Gymnasiallehrer.
2.
Täglich 3 Päckchen Tempo- Taschentücher für Heulsusen.
3.
3 x pro Woche kostenfrei Baldrian, Yoga- und Meditation.
4.
Nur 1 x pro Woche in die Schule, um die Lohntüte zu holen- die anderen 4 Tage müssen die Schüler die Hausaufgaben zu Hause an’s Bett bringen.
5.
Pflicht- Berufsberatung BEVOR das ach so schwere Studium beginnt, verbunden mit Pflicht- Infos, was man verdient, welche Aufgaben der Beruf eigentlich beinhaltet und dem expliziten Hinweis, dass auch andere Leute für ihr Geld arbeiten müssen.
6.
Kostenfreies Pflichtseminar mit dem Thema „Könnte es vielleicht auch an mir persönlich und meinen Ansichten liegen, dass mich keiner mag und niemand ernst nimmt?“
7.
Zuletzt noch eine Pflichtfortbildung (natürlich digital im Home- Office und zur Schulzeit, damit es ja nicht zu anstrengend wird) zum Thema „Selbstreflexion“ mit den Unterpunkten Neid, Selbstherrlichkeit, Selbstwahrnehmung, Unzufriedenheit und Lächerlichkeit.
Vielleicht kann der Philologenverband diese Punkte noch in sein Programm aufnehmen?
Wenn ich solche Debatten lese … ja, lasst uns Gymnasium neu regeln, einfach abschaffen. Dieses elitäre Gehabe ist sowas von abstoßend. Kein Wunder, dass wir nicht vorankommen.
Ich finde diese ganze Diskussion immer wieder ermüdend, wenn doch die rechtlichen Bestimmungen eindeutig sind. Master = Laufbahngruppe 2.2, Einstiegsamt A13. Eigentlich ganz einfach zu verstehen. Aber wenn selbst ein Fachverband diese einfache Regel nicht versteht, ja worüber reden die dann überhaupt?
Wenn jemand höher eingruppiert werden muss, dann sind das erstmal die Beförderungsämter in der Sek1.
Oder die nicht existenten Funktionsstellen an den Grundschulen 😉
Nicht oder, und!
Gibt’s in Hamburg.
Die Philologen regen in ihrer absoluten Arroganz einfach nur auf.
Arroganz soll doch nur Unsicherheit kaschieren.
Ich fand von Anfang an nicht richtig, dass Grundschullehrer das Gleiche bekommen sollen wie Gymnasiallehrer.
Es klappt nicht gleichzeitig das Gleiche zu fordern und mehr haben zu wollen. Man hätte von Anfang an nur mehr Geld für alle fordern können, aber durch die jetzige Situation fehlen die Abstände. Es ist nicht die gleiche Arbeit!
Sie haben völlig recht! Ich bin auch für A14 für Grundschullehrkräfte! Danke für Ihren Einlass!
Ja, können wir machen und dann lege ich mein SL-Amt schneller nieder, als man piep sagen kann …..kehre zurück an meine kleine Landschule und finde mein Leben so wirklich richtig schön!
Sie haben vollkommen recht: Die maximale Heterogenität, die großen Klassen, die Inklusion – das ist schon ein ganz anderer Schnack an der Grundschule. Ich denke, mit A16 wäre der Abstand zu den Leichtmatrosen am Gymnasium ausreichend groß.
Nein, es ist nicht die gleiche Arbeit. Aber mindestens gleichwertig. Sie haben nicht verstanden worum es geht.
Wie definieren Sie „gleiche Arbeit“? Hier fängt das Problem doch schon an und endet in Arroganz.
Einige sind gleicher als gleich …
Diese Pfründe werde ich nie verstehen. Ein Schulsozialarbeiter an einem Gymnasium verdient auch nicht mehr Geld als einer an der Grund- oder Realschule. Wenn alle Lehrkräfte nach A13 bezahlt werden, bekommt doch niemand etwas weggenommen. Ich empfehle den Philologen mal etwas vom hohen Ross zu steigen. Jede Schulart hat ihre Herausforderungen.
Ganz genau. Man darf die Herausforderungen an den anderen Schulen nicht unter den Tisch fallen lassen. Sie sind anders, aber durchaus heftig und erfordern oft besondere pädagogische Expertise.
Schade, dass nicht alle Grundschullehrer kastriert werden sollen- wäre durchaus interessant, welche Neiddebatte dieser lächerliche Verband und seine Befürworter dann führen würden.
Derartige Aussagen sind mitverantwortlich für das oftmals schlechte Licht, in das ein ganzer Berufsstand dadurch in der Öffentlichkeit gestellt wird.
Natürlich führt man dann darüber wiederum lächerliche „Verteidigungsdiskussionen“… ziemlich armselig, oder?
Muss einfach mal gesagt werden!
Grundschul-Lehrer zu werden, geht schneller, man hat an der Grundschule weniger Arbeit als am Gymnasium trotz Deputat Unterschied (dazu gibt es u.a. eine Erhebung der GEW).
Ob das A14 zu A13 rechtfertigt, kann man diskutieren, aber ein Unterschied besteht
„Grundschul-Lehrer zu werden, geht schneller“ – Falsch, dauert alles 5 Jahre.
„man hat an der Grundschule weniger Arbeit als am Gymnasium trotz Deputat Unterschied (dazu gibt es u.a. eine Erhebung der GEW)“
Falsch, es sind andere Tätigkeiten, nicht weniger, die Grundschulmäuschen sind einfach zu nett und verkaufen sich ständig unter Wert – auch bei einer GEW-Befragung, die btw nur einen sehr kleinen Unterschied bei der Wochenarbeitszeit festgestellt hat
„Ob das A14 zu A13 rechtfertigt, kann man diskutieren“ – Tut es nicht.
„aber ein Unterschied besteht“
Qualitativ nicht, quantitativ allenfalls gering – und dann auch nur bei korrekturintensiven Fächern
Einige werden echt nicht Müde Märchen zu verbreiten.
Stimmt, nur @Opala eben nicht. Dafür haben wir andere.
Btw haben Sie einen Spiegel in greifbarer Nähe?
„Unsere Berechnungen zum Thema zeigen: Würde man Grundschullehrkräfte nach A 13 besolden, die Regel-Besoldung von gymnasialen Lehrkräften jedoch nicht gleichzeitig auf A 14 anheben, käme man innerhalb eines 40-jährigen Berufslebens auf einen 5-stelligen Minusbetrag für Gymnasiallehrkräfte, da Grundschullehrkräfte durch den früheren Dienstbeginn im Laufe ihres Berufslebens ein Jahr länger in der höchsten Erfahrungsstufe verbringen“
Die Frage ist, ob diese Darstellung richtig ist, in diesem Fall für die Kollegen in Rheinland-Pfalz. Sollte dies der Fall sein, dann wäre der Einsatz der Philologen für „ihre“ Lehrer nachvollziehbar.
Ein Jahr länger in A13, Stufe 15 bedeutet netto 12x 4800 Euro = 57.600,00 Euro.
Ein Berufsleben lang (45 Jahre) monatlich 177 Euro mehr durch A13Z bringen nach Steuern (42%) 55400 Euro.
Überschlägig kann man daher wohl sagen, dass es hier allenfalls einen geringen, vierstelligen Minusbetrag gibt.
Weiterhin sei mir der Hinweis auf die vergleichsweise zahlreichen Beförderungsämter an GY erlaubt, so dass A13Z für viele nur die Eingangsbesoldung ist, während Grundschule bedeutet, dass du dein Leben lang nicht befördert wirst.
Zusammenfassend kann man sagen: Heul leise, Wolfgang.
Und nun vergleichen wir das mal mit den vollerfüllenden Angestellten Lehrkräften…. Da waren sich sehr viele Beamte hier einig (unabhängig von de Schulform), dass es voll okay ist, für gleiche Arbeit locker mal nen Tausender weniger pro Monat zu bekommen -nach Abzug der PKV selbstverständlich.
Da 40 Jahre Berufsleben etwas realistischer sind, kämen nochmal gut 10000 € dazu. Plus Pensionsminderung.
Auf der anderen Seite bedeutete A14 (ich schätze jetzt grob bei Wegfall der Zulage mit 200€ mehr) 200*12*40=96000 € mehr im Berufsleben. Ob man das begründen kann, sei dahingestellt.
Obwohl das Ganze natürlich nur für RP gilt, ist die Forderung ohnehin unrealistisch, weil dann die anderen Bundesländer unter Druck gerieten.
Aber so arbeiten Verbände nun mal.
Ergänzend: Das Ganze gilt natürlich überhaupt nur in den (wenigen) Bundesländern, die kürzere Studiendauern für das Grundschullehramt noch haben – so wie in RLP. In allen anderen Ländern ist schon die Prämisse Mumpitz.
Das würde eigentlich nur in Bundesländern gelten, in denen Grundschullehrer einen Bachelor benötigen, weil bei Master immer A13 gilt.
Wie kommen die überhaupt auf die 40 Jahre? Es gab mal einen Artikel über Hamburg, da stand bei dem Durchschnittsalter von Lehramtsanwärtern 33 Jahre. Da wäre man dann 73.
Machen wir es doch einfach wie in den Ministerien und Bundesbehörden:
Regelbeförderung auf A15 nach spätestens fünf Jahren und alle sind zufrieden.
Die Regelbeförderung zu Regierungsoberräten (A14) ist bei Bundesbehörden üblich, eine Regelbeförderung auf Direktorenstellen (A15) – Referatsleiterstellen – hingegen nicht.
Ich komme bei diesen Diskussionen langsam nicht mehr mit.
Erst hieß es, A13 für alle sei zwingend notwendig, sonst finde niemand mehr den Weg an die Grundschule. Dann kam A13 und jetzt wird erklärt, warum eigentlich A14 nötig sei. Dazwischen Verbeamtung, Zulagen, 35 Stunden Woche, Homeoffice und digitale Tage.
Und gleichzeitig liest man überall, dass Geld gar nicht das eigentliche Problem sei.
Ich bin Grundschullehrerin und habe es nie bereut. Natürlich gibt es stressige Phasen. Natürlich gibt es schwierige Klassen und anstrengende Eltern. Aber wenn ich mir anschaue, unter welchen Bedingungen viele Menschen außerhalb der Schule arbeiten, dann fällt es mir schwer, bei jeder neuen Forderung sofort einzustimmen.
Bei allem Anspruch des Berufs: Die Anforderungen ändern sich auch nicht jedes Jahr komplett. Niemand muss alle paar Monate neue Produkte entwickeln, Kunden gewinnen oder ständig um seinen Arbeitsplatz bangen. Vieles baut auf Erfahrung auf. Das ist doch auch ein Vorteil.
Mich stört inzwischen vor allem, dass wir nach außen oft den Eindruck vermitteln, als sei immer jemand anderes verantwortlich. Die Politik, die Eltern, die Schüler, die Gesellschaft.
Vielleicht täte uns ein bisschen mehr Selbstkritik und etwas weniger Blick auf Besoldungsabstände ganz gut.
Und ganz ehrlich: Wenn ich lese, dass Kollegen ernsthaft über A14, Homeoffice und die 35 Stunden Woche diskutieren, wundert mich die zunehmende Distanz vieler Menschen zu unserem Berufsstand leider nicht mehr.
Ich schäme mich jedenfalls nicht zu sagen, dass ich mit meinem Beruf und meiner Besoldung sehr zufrieden bin.
Und ja, ich empfinde die private Krankenversicherung, die Pension, Familienzuschläge und manche Vorteile, die uns sogar Versicherungen und Banken einräumen, durchaus als Privilegien. Als Zuckerl. Nicht als Normalität und schon gar nicht als etwas, das einem naturgegeben zusteht.
Man könnte den Lehrerberuf auch ohne all das ausüben. Viele Menschen in anderen Berufen tun genau das.
Vielleicht täte uns etwas mehr Dankbarkeit manchmal ganz gut.
OK, Conny, haben wir verstanden.
Gedankenspiel: Stellen Sie sich vor, Sie haben 20 Kollegen. Davon gehen 15 auf eine Demo für bessere Arbeitsbedingungen. Sie sind auch da und halten ein Schild hoch: „Also ICH bin zufrieden.“
Wie fühlt sich das für,Sie an?
Das ist absolut okay. Andere Meinungen muss man aushalten können. Und seien Sie beruhigt: die zufriedenen 5 Kollegen reichen nicht aus, um die Schule erfolgreich am Laufen zu halten.
Warum sollte sie denn auf diese Demo gehen, das macht so gar keinen Sinn…
q.e.d.
Aber sie dürfte doch? Warum denn nicht. Ist ihre Ansicht und Meinung halt.
Wenn man für „alles soll so bleiben, wie es ist“ halt ist, dann wäre das als Meinung okay.
Wenn sie trotzdem sagt: Noch bessere Bedingungen? Klar.
Dann ist das doch auch in Ordnung?
Als Beitrag finde ich das absolut legitim.
Kann man doch auch darauf eingehen? Als Beispiel:
„Erst hieß es, A13 für alle sei zwingend notwendig, sonst finde niemand mehr den Weg an die Grundschule. Dann kam A13 und jetzt wird erklärt, warum eigentlich A14 nötig sei.“
Geht es wirklich darum? Oder mehr um den Besoldungsabstand. Also um zu zeigen „wir sind mehr Wert“?
Wenn alle A14 bekommen – auch blöd dann, oder? Weil man selbst schon gerne mehr hätte. Zumindest aus Phil. Sicht einiger.
Denken Sie wirklich, dass es rein um die eigene Besoldung geht? Nene, A14 und alle anderen A13 würde wohl auch gehen. Hauptsache man steht „höher“.
„Dazwischen Verbeamtung, Zulagen, 35 Stunden Woche, Homeoffice und digitale Tage.“
Das sind systemische Ebenen. Und da kann man durchaus sich fragen, ob Homeoffice [statt mobiler Arbeit] sinnvoll ist. Dazu muss man allerdings erstmal den Unterschied verstehen. Daran scheitert es ja schon bei vielen.
35 Stunden/Woche? Mit oder ohne AZE? Die AZE ist Grundbedingung dessen. Vor der AZE ist das reine Scheinforderung. Bei Deputatsmodell geht das nicht praktisch orientiert – außer halt bei Ausnahmefällen. Jeder/Jede, welche selbst mitschreibt und sich dran hält. [Könnte man jetzt aber auch schon …]
Digitale Tage bei Oberstufe würden/könnten konzeptionell durchaus Sinn machen. Warum sollte man das grundlegend mal ausschließen?
Bei Verbeamtung und Zulagen würde ich auf das Prinzip der Gleichheit/Gleichstellung gehen, statt Zweiklassengesellschaft in den gleichen/der selben Schule(n). Das ist logisch und wäre konsequent. Ob dann „keiner“ oder „alle“ oder „alle, die wollen“ ist dann eben festzulegen.
„Und gleichzeitig liest man überall, dass Geld gar nicht das eigentliche Problem sei.“
Wo lesen Sie das bitte? Außer von KuMis und Politiktalk?
Einige schreiben, dass das Gehalt nicht sas eigentliche Problem ist. Da würde ich auch mitgehen.
Aber Geld generell? Für Ressourcen und Rahmenbedingungen? Selbstverständlich ist das ein Problem. Eines von vielen.
„Ich bin Grundschullehrerin und habe es nie bereut. Natürlich gibt es stressige Phasen. Natürlich gibt es schwierige Klassen und anstrengende Eltern. Aber wenn ich mir anschaue, unter welchen Bedingungen viele Menschen außerhalb der Schule arbeiten, dann fällt es mir schwer, bei jeder neuen Forderung sofort einzustimmen.“
Ist richtig. Aber selbstverständlich ist eine Gewerkschaft und/oder ein Verband/Verbund für bessere Rahmenbedingungen. Normalerweise. Ist überall ja so.
Nach unten kann man sich immer vergleichen. Und da geht vieles – dann sucht man halt den Vergleich mit anderen Ländern. Und zack … Alle Happy?
Ist das dann der Weg und das Ziel? Sollte es meiner Meinung nach nicht sein.
Man schaut sich eben an, wo Mangel herrscht. Und wie man diesen beheben könnte.
Dazu dann ggf. den Realitätsbezug, wie wahrscheinlich das Eintreten dessen ist.
Und da haben wir halt gesamt gesehen … Verbesserungsbedarf. Schon alleine systemisch und Ressourcen bedingt.
„Mich stört inzwischen vor allem, dass wir nach außen oft den Eindruck vermitteln, als sei immer jemand anderes verantwortlich. Die Politik, die Eltern, die Schüler, die Gesellschaft.“
Wenn ein System auf Rechenschaftspflicht und Rechtfertigungsbasis basiert … Wen (ver)wundert das dann?
Sollte man sich halt auch als Bezug mal stellen, warum etwas ist, wie es ist.
Andere Arbeitnehmer beschweren sich ja auch. Ist jetzt nicht so, dass der Kunde immer König ist …
Man sollte halt die Ebenen aufmachen und schauen, wo tatsächlich welcher Mangel und „Fehlbereich“ liegt und dort dann jeweils parallel agieren.
Und da gehört zu Ihrer Aufzählung natürlich „Schule“ und „Angestellte/Beamte/AN“ dazu.
„Und ganz ehrlich: Wenn ich lese, dass Kollegen ernsthaft über A14, Homeoffice und die 35 Stunden Woche diskutieren, wundert mich die zunehmende Distanz vieler Menschen zu unserem Berufsstand leider nicht mehr.“
Wie sieht es bei ErzieherInnen aus? Die haben auch weniger Stunden inzwischen. SuE lässt grüßen.
Und das ist auch absolut sinnvoll und richtig so.
Selbstverständlich sollte man Rahmenbedingungen diskutieren.
Distanz hin oder her … Können sehr gerne ja studieren und/oder als Quer-/Seiteneinsteiger sich selbst dazu gesellen.
Warum sollte ich mich selbst in dem Bereich der Systemebene „rechtfertigen“, nur weil das einige nicht verstehen? Allerdings gibt es halt diese Ebene.
„Ich schäme mich jedenfalls nicht zu sagen, dass ich mit meinem Beruf und meiner Besoldung sehr zufrieden bin.“
Ist doch gut.
Wird vielen so gehen.
Andere hätten eben gerne doch irgendwie … Besserung?
Beide Meinungen und Ansichten sind absolut legitim.
„Und ja, ich empfinde die private Krankenversicherung, die Pension, Familienzuschläge und manche Vorteile, die uns sogar Versicherungen und Banken einräumen, durchaus als Privilegien.“
Braucht man gar nicht so „zu empfinden“ – das sind eindeutig und ganz faktisch Privilegien.
Gehen halt mit einem gewissen Preis einher. Aber Privilegien sind es eindeutig.
„Als Zuckerl. Nicht als Normalität und schon gar nicht als etwas, das einem naturgegeben zusteht.“
Sind wir wieder bei der Zweiklassengesellschaft [genau genommen sogar Mehrklassengesellschaft] im Bereich Schule.
„Man könnte den Lehrerberuf auch ohne all das ausüben. Viele Menschen in anderen Berufen tun genau das.“
Nennt man dann angestellte Lehrkräfte.
In anderen Berufen ist der Bedarf an „Lehrerprofil“ nicht unbedingt da. Daher: Nein.
Sie arbeiten halt unter deren Rahmenbedingungen – ob gut oder schlecht. Ob (individuell) „passend“ oder nicht.
Man könnte ja auch für 5 Euro/Stunde arbeiten …
Das ist halt kein gutes Argument für irgendwas. „Fühle“ ich ehrlicherweise nicht.
Man könnte ja auch ehrenamtlich einfach als Lehrkraft arbeiten … Manche machen Ehrenamt.
Weiß ja nicht so recht, wo man damit hin will.
„Vielleicht täte uns etwas mehr Dankbarkeit manchmal ganz gut.“
Sehr wahrscheinlich sogar.
Nur ist immer die Frage auf welcher Ebene und in welchem Bezug.
Gut? Keine Ahnung. Wenn sie halt zufrieden ist? Ist doch ihr Recht.
Warum sollte sie sich denn dann mit einem Schild „alles doof“ hinstellen?
So sehr lange sind Sie noch nicht im Dienst, oder? Lassen Sie mich raten: ländliche Gegend, 17 Kinder, keine Schwerpunktschule…
Ich persönlich bin „bei Conny“ 🙂 – nach insgesamt 43 Dienstjahren, in SEK1 + GS.
Und Ihr „Ratespiel“ ist diskriminierend!
Was mich hier immer wieder stört ist, dass man niiiieeeemals (!!!) etwas Positives anmerken darf, ohne direkt in die Ecke des doofen, naiven, realitätsfernen Idioten gestellt zu werden. Wer nicht mitjammert ist hier raus!
Vielleicht machen die „Zufriedenen“ ja irgendwas total richtig, was die Jammerlappen nicht hinkriegen? Nicht wissen? Nicht können?
Schon mal darüber nachgedacht? Lohnt sich viellecht! 🙂
Mariechen, es soll auch Menschen geben, die einfach mal mit dem zufrieden sind, was sie haben. Und ich freue mich, hier mal ein, zwei nicht jammernde Lehrer zu lesen. Seitdem ich im Schuldienst arbeite,haben sich alle meine Vorurteile gegenüber Lehrkräften bestätigt und seitdem ich hier im Forum mitlesen, noch viel mehr. Wenn der Beruf so schrecklich ist, so unterbezahlt, so wenig Freizeit lässt, dann suchen sie sich doch etwas neues. Aber nicht wundern, dass man bei anderen Berufen 42.5 Stunden vor Ort sein muss und nur, wenn man Glück hat, 30 Tage Urlaub und nicht 12 Wochen. Und im Krankheitsfall bekommt man nach 6 Wochen übrigens auch nur noch Krankengeld.
Danke, geht mir genauso.
Conny, du bist unbelehrbar.
Mach deine 60 Stunden Wochen, schön in Präsenz, mach et.
Wir finden kein Personal mehr, weil die Bedingungen so unterirdisch sind.
Warum auch? Kann sich der Mathelehrer aussuche:
Hmm 5 Tage, weniger Gehalt, Rente ab 67,5
oder 3 Tage Homeoffice, mehr Geld und frühe Renteneintrittsalter!
Die Masse nimmt natürlich was? 😀 Conny mensch, du Idealistin, herrlich 🙂
Welche Lehrkraft ist denn bitte 6o Stunden vor Ort an der Schule? Und welcher Arbeitnehmer hat bei mehr Gehalt als Lehrkräfte 3 Tage Homeoffice? Ihr lebt in einer Scheinwelt. Den meisten Lehrkräften hätte es mal gut getan zwischen Schule- Studium- Schule arbeiten zu gehen, außerhalb der Schule. In der freien Wirtschaft!
„A13 für alle wird der längeren Ausbildung, der damit verbundenen kürzeren Lebensarbeitszeit und verminderten Pension gymnasialer Lehrkräfte nicht gerecht“
Dann werdet Grundschullehrkraft – die suchen 😉
Wir haben 10% Versetzungsanträge vom Gym an die Grundschule. Denen wird jedoch nicht stattgegeben vom AG.
Durchhalten! 😉
Sind GY Reservate für Philologen als bedrohter Art? Wenn ich nur teilweise verblödet bin, bedeutet Philologie doch „Sprach-/Literaturwissenschaft“.
Mal ganz doof gefragt, was ist dann mit den anderen Lehrkräften der SekI+II, die ganz profane MINT-Fächer unterrichten? Sollen die als Nicht-Philologen im eigentlichen Wortsinn ebenfalls in A14 eingruppiert werden? Und wenn ja, warum andere dann nicht auch? Gilt natürlich nicht für unwürdige Lehrkräfte in der Primar- und der Sekundarstufe I, die ja nur Basiskompetenzen an verhaltensauffällige „Untermenschen“ vermitteln müssen.
Hat der Philologenverband evtl. doch nichts mit humanistischem Gedankengut und den grundlegenden Menschenrechten zu tun?
Auf der anderen Seite habe ich natürlich Verständnis für die Philologen. Den Standesdünkel aufrecht zu erhalten kostet natürlich Geld. Und dann noch die Kosten für die Errichtung und die Instandhaltung für den Sockel, auf den sich die Philologen stellen. So was kostet und ist mit A13 nicht zu stemmen.
Für diesen Beitrag sind Sie ein würdiger Anwärter für den Kabarettpreis Juni 2026. Köstlich!
Kabarett habe ich tatsächlich während meiner Schulzeit in den 70ern gemacht im Schulkabarett. Ist also doch was hängen geblieben
ih habt damit schon das Abi gewertet und den Beruf unattraktiver gemacht! 🙁
Westfälisches Fragewort mit 10 Buchstaben – kennst Du?
Hilf mir auf die Sprünge aber den Post verstehe ich nicht. Bin halt zugezogener, begriffsstutziger Südwestfale.
Vollkommen richtig. Das schwierigere Studium muss sich mehr lohnen. Nach derselben Logik sollten übrigens auch MINT-Lehrkräfte besser als ihre Kollegen entlohnt werden.
Auweia, jetzt kommt ein ganz Schlauer …….
Sehr gut! Dann heben wir doch alle ein wenig hoch! … bei weiterhin sehr unterschiedlich hohen Unterrichtspflichtzeiten natürlich! Das muss schon so bleiben! Krass, wenn man mal durchrechnet, wie groß der Abstand hier bereits ist! FL: 29/28 Std., StR: ?
Gebe mal ne Runde Eis aus, kühlt schön runter. Sorte, Anzahl der Bällchen, Likör und Sahne nach Bedarf.
Die Strukturzulage soll einfach erhöht werden, das reicht. A14 ist nicht erforderlich. Das Abstandsgebot müsste auch hier jedoch greifen.
So ganz verstehe ich das nicht. Der Abstand ist doch deutlich. An der Grundschule gibt es A13 für 28 U-Stunden, am Gymnasium für 25,5. Macht zehn U-Stunden im Monat mehr für Grundschullehrkräfte.
In meinem Bundesland ist das Studium gleich lang.
Wenn hier ein Philologe seine Aufstiegsmöglichkeiten wegen A13 schwinden sieht, dann ist er gerne eingeladen an die Grundschule zu gehen, wo er dann 2,5 Stunden mehr unterrichtet, keine Zulage bekommt und die Besoldung mit A14 für die Schulleitung endet.