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NRW-Studenten wohnen zu Hause – weil es billig ist

BIELEFELD. Viele Hochschulen und ein dichtes Verkehrsnetz sorgen einer Studie zufolge in NRW dafür, dass überdurchschnittlich viele Studierende noch bei ihren Eltern wohnen. In NRW seien es 28 Prozent, im Bundesdurchschnitt nur 23 Prozent, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW am Donnerstag mit. Dies sei die preisgünstigste Variante, aber bei weitem nicht der Wunsch der jungen Leute. Nur sechs Prozent wünschen sich das so. Und 68 Prozent der Studierenden haben kein Auto.

Studentenzimmer

Begehrt, aber schwer zu kriegen: Studentenzimmer. Foto: _Mike_ / flickr (CC BY 2.0)

Wer nicht bei den Eltern wohnt, lebt meist in einer Wohngemeinschaft, nämlich 22 Prozent, oder mit dem Partner (21 Prozent) oder allein (19 Prozent) in einer Mietwohnung. Neun Prozent wohnen in einem Studentenheim. Völlig out ist die Untermiete, die noch nicht mal auf 1 Prozent kommt. Alleinlebende Studierende haben mit 356 Euro die höchsten Wohnkosten, gefolgt von denen, die mit dem Partner zusammenleben (332 Euro). Günstiger ist das Leben in der Wohngemeinschaft (292 Euro) oder im Studentenwohnheim (247 Euro). Bis Ende 2014 sollen in NRW 39 500 Wohnheimplätze zur Verfügung stehen (2012: 36 500). (dpa)

zum Bericht: Wissenschaftsministerin auf Zimmersuche

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