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Mehr Unfälle im Sportunterricht – viele Schüler zu unbeweglich

GOTHA. Im Sportunterricht an Thüringens Schulen kommt es häufiger zu Unfällen. Wie der MDR berichtet, wurden der Unfallkasse voriges Jahr fast 13.680 solcher Sportunfälle gemeldet. Das sei ein Plus von 1.185 im Vergleich zum Vorjahr.

Als Gründe wurden Bewegungsmangel und Koordinationsprobleme bei Kindern und Jugendlichen ausgemacht. Sie säßen in der Freizeit zu oft vor Computer und Fernseher, sagte Stephanie Robus von der Unfallkasse dem Sender. Deswegen «stolpern die Jungen und Mädchen über die eigenen Füße und können sich nicht richtig abfangen».

Die Kinder kämen schon zu dick und unbeweglich in Kindergarten und Grundschule, hieß es beim Sportlehrerverband. Er kritisierte auch zu häufigen Ausfall von Sportunterricht. Nach einer Erhebung der Landesschülervertretung sind 2013 fast acht Prozent der Sportstunden ersatzlos ausgefallen.

Der Statistik zufolge erlitten voriges Jahr 5.177 Schüler in der Sportstunde Gehirnerschütterungen – ein Zuwachs von 582. Häufig kam es auch zu Zerrungen, Brüchen an Armen oder Beinen sowie gerissenen Bändern oder Sehnen. Auch außerhalb des Sportunterrichts stieg die Zahl der Unfälle demnach in Schulen, auf dem Schulweg und bei Klassenfahrten: um etwa 3300 auf 41.600. dpa

Ein Kommentar

  1. Tja, weil sich Kinder in ihrer Freizeit nicht mehr bewegen muss es nun die „bewegte Schule“ geben, wo noch im Mathematikunterricht geturnt werden soll. Was ist nur los???

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