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Lehrervertreter empfiehlt: Ferien für kreative Faulheit nutzen – 10 Tipps für mehr Zufriedenheit (gelten auch fürs Kollegium)

MAINZ. Der Landesvorsitzende der rheinland-pfälzischen Lehrergewerkschaft VBE, Gerhard Bold, äußerte sich heute am letzten Schultag vor den diesjährigen Sommerferien zum pädagogischen Wert der Ferien und gibt zehn Tipps für eine glückliche und zufriedene Feriengestaltung. „Ferien sind eine Zeit der Erholung. Sie sollen eine Ruhepause vom Schulalltag sein. Wer Abstand vom Schulalltag gewinnt, fördert Phantasie und Kreativität. Das macht wieder Lust aufs Lernen. Schulstress sollte also nicht durch Freizeitstress ersetzt werden“, sagt Bold.

1. Schule hat Pause!

Wer vom ersten Ferientag an die Schule vergisst, muss kein schlechtes Gewissen haben. Er hat sich vielmehr die Fähigkeit erhalten, abschalten zu können.

2. Ferien: Zeiten „schöpferischer Faulheit“!

Nur wer seine „Seele baumeln“ lassen kann, fördert auch Phantasie und Kreativität und findet wieder Lust am Lernen bzw. Lehren.

3. Stressentlastung heißt die Devise!

Schulstress darf nicht durch Freizeitstress ersetzt werden, Urlaub darf nicht zur Belastung in anderer Form werden.

4. Endlich wieder einmal etwas mit den Händen tun!

In den Ferien sollte man Dinge tun, die ansonsten zu kurz kommen und die ein schöpferischer Ausgleich für den Schulalltag sind (Basteln, Handwerken, Sport, Literatur, Spiele…).

Bei mehr als 30 Grad hat kaum jemand Lust aufs Lernen. Foto: lubaib / Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Kreative Faulheit ist in den Ferien wichtig, sagt der Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft. Foto: lubaib / Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

5. Heute schon einen Freund/ eine Freundin gesprochen?

Ferien sollten dem Auffrischen persönlicher Kontakte dienen: Zeit für Gespräche mit Freunden und Bekannten, gemeinsames Essen, Feste …

6. Mehr Zeit für sich selbst nehmen!

Ferienzeit ist Zeit, um Entscheidungen und Vorhaben zu durchdenken und Probleme anzugehen, die liegengeblieben sind. Das schafft einen klaren Kopf für die Schulzeit.

7. Keine hemmungslosen „Medienorgien“!

Ferien sollten nicht vor dem Fernseher oder sonstigen Bildschirmen verbracht werden. Wer selbst aktiv ist, braucht keine mediale Berieselung.

8. Ferienzeit ist keine Zeit zum „Pauken“! (Oder zum Nacharbeiten, d. Red.)

Wer unbedingt etwas für die Schule tun muss, sollte sich das in kleine „Zeitpakete“ aufteilen, aber das notwendige Arbeiten auf keinen Fall vor sich herschieben.

9. Gesünder leben!

Ferien sollten auch der Besinnung auf eine gesunde Lebensführung dienen. Es gilt: Weniger Genussmittel, mehr Bewegung, mehr geistiger Ausgleich!

10. Ferien ohne Reue!

Wer seine Ferienzeit sinnvoll genutzt hat, der hat am Ende nicht das Gefühl, etwas verpasst oder seine Zeit vergeudet zu haben. Das Bauchgrimmen vor dem ersten Schultag danach fällt aus.

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