Katrin Göring-Eckhardt war schon als Schülerin ehrgeizig

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GOTHA. Katrin Göring Eckardt, die Grüne Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, wusste offenbar schon in der Schule sehr genau, was sie wollte, das erzählt zumindest ihre ehemalige Deutsch-Lehrerin.

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«Katrin war eine gute und sehr interessierte Schülerin», sagte ihre ehemalige Deutsch-Lehrerin Marion Merrbach der Zeitung «taz.am wochenende». Katrin Göring-Eckardt habe schon als Schülerin mit Ehrgeiz und geschliffenen Deutsch-Aufsätzen geglänzt. Zugleich habe sie sich schon in jungen Jahren abheben wollen. Da es in ihrer Klasse vier Katrins gegeben habe, habe sie in der Abizeitung mit «Katerine Eckardt» ihr Lieblingszitat unterzeichnet. Das stammte übrigens vom Theologen und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer: «Die Gütigkeit gegen alle Geschöpfe führt zu wahrer Menschlichkeit.»

Den Ehrgeiz hat sie beibehalten: Göring Eckardt feiert mit der Bundestagsfraktion ihr 30 jähriges Bestehen. (Foto: Grüne Bundestagsfraktion)
Den Ehrgeiz hat sie beibehalten: Göring Eckardt feiert mit der Bundestagsfraktion ihr 30 jähriges Bestehen. (Foto: Grüne Bundestagsfraktion)

 

Göring-Eckardt wurde am 3. Mai 1966 in Friedrichroda geboren und legte 1984 das Abitur an der Erweiterten Oberschule in Gotha ab, wo sie eine Spezialklasse für Russisch besuchte. Später studierte sie Theologie und sitzt derzeit für die Grünen im Bundestag. Gemeinsam mit Jürgen Trittin bildet sie das Spitzenduo ihrer Partei für die Bundestagswahl im Herbst. dpa

(20.4.2013)

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1 KOMMENTAR

  1. Schön für Katrin. Ich kenne 100 weitere Spitzenpolitiker für die das auch zutrifft. Selbst Obernazis haben es geschafft, den besten Abituraufsatz zu schreiben – nein kein dummer Vergleich, aber Ehrgeiz alleine …?

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