Drogendelikte an Schulen machen der Hamburger Polizei zu schaffen

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HAMBURG. Die Polizei muss in Hamburg häufiger wegen Drogendelikten in Schulen ermitteln. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bürgerschaftsabgeordneten Harald Feineis hervor. 2018 war die Zahl der allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, die an Schulen registriert wurden, demnach im Vergleich zum Jahr 2017 von 78 auf 88 gestiegen. Im ersten Halbjahr 2019 wurden bereits 62 Verstöße gezählt.

Die Hinweise auf die negativen Auswirkungen des Kiffens sind deutlich, aber die Einflüsse auf den Schulerfolg sind nur schwer isolierbar. Foto: Heath Alseike / flickr (CC BY 2.0)
Der Polizei in Hamburg machen Drogendelikte an Schulen zu schaffen. Foto: Heath Alseike / flickr (CC BY 2.0)

Beim unerlaubten Handel und Schmuggel von Rauschgiften wurden in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) in der ersten Jahreshälfte 18 Fälle verzeichnet – im gesamten Jahr 2017 waren es 15 Taten gewesen, im Jahr 2018 22.

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In der polizeilichen Statistik wird seit 2017 erfasst, ob ein Delikt im Umfeld einer Schule stattfand. Der Senat weist in seiner Antwort darauf hin, dass dabei auch Taten erfasst werden können, die außerhalb der Schulzeiten und des schulischen Kontextes auf dem Gelände einer Schule geschehen. dpa

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