Förderrichtlinien DigitalPakt: Wichtigste Infos auf einen Blick

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Der DigitalPakt Schule wird konkret: Ein Bundesland nach dem anderen veröffentlicht seine Förderrichtlinien zur Verteilung der Gelder. SMART Technologies hat dazu die wichtigsten Informationen auf einen Blick zusammengefasst.

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Köln, 14.08.19 – Zu Beginn des Schuljahres 2019/20 werden die Bundesländer ihre Förderrichtlinien zum DigitalPakt Schule auf den Weg bringen. Einige haben sie bereits vor den Sommerferien veröffentlicht, sodass Schulträger, Schulleitungen und technische Entscheider in der Verwaltung ab sofort Gelder für die Ausstattung von Schulen und Bildungseinrichtungen beantragen können. 

Rundumpaket: Infos zu Konzept, FR und Beschaffung, Beratung und Implementierung

Für jedes Bundesland, in dem die Richtlinien bereits öffentlich sind, hat SMART Technologies die wichtigsten Informationen zu den Förderrichtlinien auf einer Übersichtsseite zum DigitalPakt  zusammengefasst. Schulträger, Schulleitungen und Beschaffungsverantwortliche finden dort alle Informationen rund um den DigitalPakt: Von der Konzeptionierung im Medienentwicklungsplan über konkrete Informationen zu den länderspezifischen Förderrichtlinien bis hin zu regionalen Händlerpartnern, die bei der Beschaffung und Implementierung der digitalen Bildungslösungen fundiert beraten und begleiten können. Darüber hinaus führen Download-Links zu den offiziellen Dokumenten, amtlichen Mitteilungen und weiterführenden Seiten der Bildungs- und Kultusministerien der Länder. Das Online-Angebot wird nach und nach aktualisiert – analog zu den Veröffentlichungen der Förderrichtlinien.

Damit will das Unternehmen, das bereits seit 30 Jahren im Bildungssektor tätig ist, den Verantwortlichen ein Rundum-Paket für ihre spezifische Region bieten, das sie auf ihrem gesamten Weg zum Unterricht mit digitalen Werkzeugen begleitet.

„Der DigitalPakt ist eine gute Anschubfinanzierung für eine bessere technische Ausstattung unserer Schulen,“ sagt Martin Breier, Bildungsexperte bei SMART Technologies. „Doch damit Technologie zum Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler beitragen kann, muss bei der Auswahl von digitalen Geräten und Software die Prämisse Pädagogik vor Technik gelten,“ so Breier weiter.

Des DigitalPakts Kern: die Schülerinnen und Schüler

Denn der Kern um den es beim DigitalPakt und der Umsetzung digitaler Bildung im Unterricht geht, sind die Schülerinnen und Schüler. Es stellt sich nicht mehr um die Frage ob, sondern wie digitale Werkzeuge den Unterricht und damit letztlich die Bildung der Kinder verbessern können. Sie sollen befähigt werden, sich in einer digitalisierten Welt zu bewegen und dafür Fähigkeiten ausbilden, die sie für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts rüsten. Die OECD hat hierfür vier zentrale Kompetenzen ausgemacht:

  • Kommunikation: Schülerinnen und Schüler sollen nicht nur das Sprechen verschiedener Sprachen beherrschen, sondern auch eine Sprache, die dem Gegenüber gerecht wird, Sowie die Kommunikation in den digitalen Medien.
  • Kollaboration: Schülerinnen und Schüler sollen durch Zusammenarbeit gemeinsam Lösungen für komplexe Problemstellungen erarbeiten. Sie erhalten von den Lehrkräften Eigenverantwortung, Probleme im Team zu lösen.
  • Kritisches Denken: Schülerinnen und Schüler sollen lernen, Dinge zu hinterfragen, um zu mündigen Entscheidungsträgern zu werden.
  • Kreativität: Schülerinnen und Schüler sollen fähig sein, kreative Lösungsansätze in allen Bereichen des Lebens und später im Beruf zu finden.

Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte ist ein Muss 

Unterricht mit digitalen Werkzeugen kann dabei helfen, genau diese Kompetenzen zu fördern, wenn er in einem pädagogischen Konzept folgt. Dabei stellen digitale Werkzeuge gängige Vorstellungen vom Lernen und die heutige Didaktik nicht grundsätzlich infrage. Nach wie vor – und das zeigen Studien – sind es die Lehrerinnen und Lehrer die für Erfolg beim Lernen sorgen.

„Guter Unterricht wird von guten Lehrerinnen und Lehrern gemacht, auch ohne Handy, Tablet und Displays. Aber sinnvoll genutzt, kann Technologie dabei unterstützen, dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften ihre individuellen Stärken entdecken und entwickeln. Sie kann die Arbeit erleichtern und die Ergebnisse deutlich verbessern,“ sagt Martin Breier. Hierfür ist es aber auch nötig, dass die Lehrkräfte mit den Technologien souverän umgehen können. Eine wichtige Aufgabe der Bundesländer wird es sein, auch den Aus- und Fortbildungsprozess nachhaltig zu planen und umzusetzen.

Den Einsatz genau planen – Technologie auf Herz und Nieren testen

Deshalb ist ein Medienentwicklungsplan in den meisten Ländern obligatorisch für die Gewährung von Fördermitteln. Schulträger, Schulleitungen und technische Entscheider befassen sich derzeit mit der systematischen Planung des technischen Bedarfs an ihren Schulen. „Aus unserer Sicht macht es sehr viel Sinn, sich vorab Gedanken zu machen, welche didaktischen Prämissen man setzt, wie Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte organisiert und wie schließlich die technische Ausstattung sowie ein nachhaltiger Support sichergestellt wird,“ sagt Breier.

Im Beschaffungsprozess empfiehlt er, verschiedene Geräte und auch die dazu gehörige Software auf Herz und Nieren zu testen: „Schulleitungen und Lehrkräfte sollten sich vorher gemeinsam genau überlegen, was sie im Unterricht machen wollen. Die Technik sollte sich danach richten. Am besten bezieht man beim Test das Kollegium und auch Schülerinnen und Schüler mit ein. Denn die müssen schließlich am Ende damit jeden Tag arbeiten,“ erklärt der Bildungsfachmann der seit über einem Jahrzehnt Schulen in ganz Deutschland in technischen Fragen berät.

Über SMART Technologies

Seit über 30 Jahren entwickelt SMART Technologies digitale Lernwerkzeuge für Schulen. Dabei arbeitet der Erfinder der SMART Boards eng mit Bildungsexperten zusammen, um das Lernen interaktiver, spannender, und effektiver zu gestalten. Wie die Bildungstechnologie von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern angenommen wird, lässt das Unternehmen regelmäßig wissenschaftlich untersuchen und stimmt die Entwicklung seiner Bildungswerkzeuge genau auf die Bedürfnisse von Schulen, Lehrenden und Lernenden ab. SMART arbeitet dabei nach der Prämisse: Zuerst kommt das pädagogische Konzept, dann die Software, dann die Hardware. Fast 70 Millionen Lehrerinnen und Lehrer weltweit nutzen SMARTs Lösungen für Bildung. Darüber hinaus fördert SMART Technologies die Zusammenarbeit in seinem eigens eingerichteten SEE-Programm (SMART Exemplary Educators), in dem sich rund 2.000 Lehrkräfte in einer weltweiten digitalen Community Lernkonzepte austauschen. www.smarttech.com.

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