NRW ist mit Maskenpflicht im Unterricht gestartet – Bewährungsprobe für Laschet

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DÜSSELDORF. NRW ist ins neue Schuljahr gestartet. Nicht nur die auf die Schnelle eingeführte, bundesweit einmalige Maskenpflicht im Unterricht wird kritisch beäugt. Erweisen sich die Schulen im bevölkerungsreichsten Bundesland womöglich trotzdem als Treiber des Infektionsgeschehens? Immerhin wurde die Abstandsregel im Klassenzimmer gestrichen – gegen die Forderung von Lehrerverbänden und gegen den Rat von Virologen. Ein gigantisches Experiment, bei dem es auch m Laschets Corona-Krisenmanagement und seine Eignung für die Kanzlerschaft geht.

Zickzack-Kurs: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: Olaf Kosinsky (kosinsky.eu) Licence: CC BY-SA 3.0-de / Wikimedia Commons

Maskenpflicht im Unterricht bei brütender Hitze: In Nordrhein-Westfalen startete an diesem Mittwoch mit dem Schulbeginn nach sechseinhalb Wochen Sommerferien die Generalprobe. Ganz Deutschland schaut hin, ob und wie der Sonderweg der von Armin Laschet (CDU) geführten Regierung im bevölkerungsreichsten Bundesland funktioniert, denn landesweite Maskenpflicht im Unterricht gibt es bislang nur hier. Ausgenommen bleiben davon lediglich die Grund- und Förderschulen.

Unterricht mit Maske ist für Schüler und Lehrer an der Gesamtschule Münster-Mitte zum Schulanfang nichts Neues. Bereits vor den Ferien wurde dort unweit des Doms nur so unterrichtet – allerdings mit nur halber Schülerzahl in einem wechselnden System. Am Mittwoch aber waren die Klassenräume wieder voll besetzt.

30 Schüler sitzen in Gruppen verteilt im Klassenraum

Die Mädchen und Jungen – die meisten 13 Jahre alt – sitzen nicht mehr an Einzeltischen, sondern in Gruppen verteilt im Klassenraum. Lehrer Bernd Schwertheim muss immer wieder um Ruhe bitten, schlägt auf eine Klangschale. Der laute Ton soll die rund 30 Schüler der Klasse 8a ermahnen. «Jeder meint, wegen der Masken lauter reden zu müssen», klagt Schwertheim. Das sei schon besonders anstrengend.

Vor der Sommerpause verlief die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern noch einfacher: Schüler wegen der Abstandsregeln am Einzeltisch – Lehrer mit Abstand vorne. Jetzt soll die gerade für eine Gesamtschule typische Gruppenarbeit wieder hochgefahren werden. Die Leistungsstärkeren helfen den Schwächeren. Wegen Corona war das ein halbes Jahr nicht möglich.

In kleinen Gruppen diskutieren die Schüler, wie ein Picknick am Freitag gestaltet werden könnte – mit deutlich höherem Lärmpegel als üblich. Nach fünf Minuten notiert Lehrerin Kristina Brauch die Vorschläge vorne an der Tafel – natürlich mit Mundschutz. Bei der großen Hitze kein Vergnügen. Nicht nur einigen Schülern steht der Schweiß auf der Stirn, die Haare sind bereits vor der Pause zerzaust.

„Der Unterricht war heute besonders anstrengend“

«Das Händewaschen nach jeder Pause geht schon ganz automatisch», sagt Schülern Yevie (13). Gegen 11.00 Uhr stellt sie dann ernüchtert fest: «Der Unterricht war aber heute besonders anstrengend.» Bei der halben Lautstärke vor den Sommerferien sei es eindeutig anders gewesen.

Welche Folgen der Mundschutz für das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern hat, wird an diesem Morgen immer wieder deutlich. Kristina Brauch fragt eine Schülerin, ob sie noch ein Vokabelheft braucht. Die Schülerin versteht, ob sie ein solches Heft bereits habe und sagt ja. Brauch reicht ihr dennoch eins und erntet einen verständnislosen Blick.

Gegen die Rückkehr der rund 2,5 Millionen Schüler in den Regelbetrieb an 2500 Schulen in NRW hatten mehrere Lehrer- und Elternverbände ebenso wie die Landtagsopposition Bedenken geäußert, weil aus ihrer Sicht nicht ausreichend für den Infektionsschutz in großen Klassen Sorge getragen wird. Was, wenn sich nun massenhaft Schüler in NRW mit Corona anstecken, Schulen geschlossen werden müssen und die ohnehin seit Wochen anziehenden Infektionszahlen wieder starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens erforderlich machen?

Unter scharfer Beobachtung stehen nicht nur die Bedingungen für Schüler und Lehrer vor Ort, sondern das gesamte, von Anfang an heftig umstrittene Corona-Krisenmanagement von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). «Wir müssen gerade in diesen Tagen besonders vorsichtig sein», rechtfertigt Laschet seinen Kurs. Daher sei die zunächst bis Ende August befristete NRW-weite Maskenpflicht richtig. In anderen Bundesländern gibt es diese Vorschrift nur an einzelnen Schulen.

Sorge davor, dass Infektionsschutz an Schulen nicht ausreicht

Gegen die Rückkehr der rund 2,5 Millionen Schüler in den Regelbetrieb an landesweit 2500 Schulen hatten mehrere Lehrer- und Elternverbände Bedenken geäußert, weil aus ihrer Sicht nicht ausreichend für den Infektionsschutz in großen Klassen Sorge getragen wird.

Unter anderem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vermisst – wie auch die Landtagsopposition – intelligente Konzepte für eine Entzerrung des Unterrichts, etwa durch «Schichtbetrieb» und Angebote im Freien. Was, wenn sich nun massenhaft Schüler in NRW mit Corona anstecken, Schulen geschlossen werden müssen und die ohnehin seit Wochen anziehenden Infektionszahlen wieder starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens erforderlich machen?

«Für Armin Laschet steht zur Zeit viel auf dem Spiel», stellt Politikwissenschaftler Ulrich von Alemann fest. Dessen «Lockerungsübungen» im Corona-Krisenmanagement seien «in der Bevölkerung und in der Union nicht gut angekommen», sagte er im Gesoräch. «Ob er mit einem harten Schulmanagement und mit neuen strengen Schutzauflagen punkten können wird, ist offen.»

Schließlich müsse sich Laschet derzeit im «Triathlon» um die Beliebtheit in der Bevölkerung, den Parteivorsitz der CDU und die Kanzlerkandidatur für die Union bewähren. Nachdem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den NRW-Regierungschef in Sachen Popularität und Kanzlertauglichkeit in den Umfragen schon weit hinter sich gelassen habe, sei es «fast ausgeschlossen», diesen Vorsprung noch einzuholen, bilanzierte von Alemann.

Ein Fiasko im Corona-Krisenmanagement an den Schulen wäre Laschets Aus

Ein Fiasko im Corona-Krisenmanagement an den Schulen, das in NRW Millionen Eltern, Lehrer und Schüler unmittelbar betrifft, wäre keine Empfehlung für höhere Weihen. Der Oppositionsführer im Düsseldorfer Landtag, Thomas Kutschaty, sieht Laschet bereits «im corona-politischen Blindflug». Bislang sei die schwarz-gelbe Landesregierung vor allem durch ihr «Hin und Her» aufgefallen, sagte der SPD-Fraktionschef.

«Nachdem Armin Laschet mit seinem Lockerungskurs erkennbar vor die Wand gefahren ist, gibt er jetzt zum Schulstart ganz plötzlich den Hardliner», urteilte der frühere NRW-Justizminister. «In den USA nennt man das einen Flip-Flopper.» Nachdem es die Landesregierung versäumt habe, frühzeitig auf eine konsequente Teststrategie zu setzen, sei die Maskenpflicht an den Schulen nun «leider notwendig».

Unter Lehrer-, Eltern-, Ärzteverbänden und Wissenschaftlern ist das bundesweit umstritten. Während der Marburger Bund die Maskenpflicht im Unterricht als sinnlose, «überflüssige Behinderung» sieht, stuft eine Gruppe renommierter Wissenschaftler sie in einer Stellungnahme der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina als empfehlenswert ein.

Die Gesamtschule Münster nimmt die Situation erst mal mit Humor. Schulleiterin Kathi Kösters ermahnt ihre Schüler beim Gang durch die Schulflure mit Einbahnstraßensystem immer wieder: «Falscher Flur! Und Maske hoch!» Die Schüler rufen zurück: «Mobbing!» Von Bettina Grönewald und Carsten Linnhoff, dpa

Schließung noch vor dem Start

DORSTEN. Wegen eines Corona-Falls ist eine Sekundarschule im nordrhein-westfälischen Dorsten am ersten Tag des neuen Schuljahres geschlossen geblieben. Eine Lehrerin habe sich angesteckt, sie befinde sich in Quarantäne, sagte ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes am Mittwoch.

Die Lehrerin habe an den Tagen vor dem Schulbeginn an mehreren Konferenzen teilgenommen. Insgesamt seien 43 Kontaktpersonen ermittelt worden, die nun getestet würden. Wegen Personalmangels sei am Mittwoch kein Schulbetrieb möglich gewesen. dpa

Leopoldina hält geplanten Normalbetrieb an weiterführenden Schulen für zu riskant – sie fordert kleine feste Lerngruppen

Wegen eines Corona-Falls ist eine Sekundarschule im nordrhein-westfälischen Dorsten am ersten Tag des neuen Schuljahres geschlossen geblieben. Eine Lehrerin habe sich angesteckt, sie befinde sich in Quarantäne, sagte ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes am Mittwoch. Die Lehrerin habe an den Tagen vor dem Schulbeginn an mehreren Konferenzen teilgenommen. Insgesamt seien 43 Kontaktpersonen ermittelt worden, die nun getestet würden. Wegen Personalmangels sei am Mittwoch kein Schulbetrieb möglich gewesen.

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24 KOMMENTARE

  1. Tja, heute den ersten Tag mit Maske und es war bei über 30 Grad eine Katastrophe. Yvonne, wieso verschenken wir kostbare Bildungszeit? Zwei Gruppen a zwei Stunden ohne Maske hätte effektiv mehr Bildung gebracht als so eine Schnapsidee.

    • Wenn es wenigsten Schnaps gäbe bei der Idee:)

      Hoffentlich spricht sich bei den zwangsrekrutierten Versuchssubjekten bald herum, dass Kreislaufbeschwerden ein Grund sind, die Versuchslaboratorien vorzeitig verlassen zu können, wenn das Elterntaxi kommt. Für rot-weiße Taxis mit Rundumleuchten muss schon mehr kommen als Kreislaufbeschwerden.

  2. Meine Empfehlung: kein Sportunterricht und im Musikunterricht nicht singen. Das senkt das Infektionsrisiko mehr als die Masken. Sport und Singen war für mich in der Schule schon damals die Hölle.

    • Was ist das denn für eine Argumentation? Sport und Musik sind für gerade jüngere Schüler besonders wichtige Fächer. Beides sollte draußen stattfinden. Wird auf dem Schulhof gesungen, Sport getrieben, ist auch ohne Maske bei Einhaltung der Abstandsregeln die Infektionsgefahr recht gering.

  3. Hoffentlich sieht man heute Abend in den Nachrichten nicht nur wieder Vorzeigeschulen, bei denen die ehrgeizige Schulleitung propagandiert, dass alles kein Problem sei. Ich wünsche mir, ehrliche Tatsachenberichte! 30 Schüler müssen nach Ankunft in der Schule, vor dem Frühstück und nach den Pausen nacheinander Händewaschen. Ich will nicht wissen, wie oft ich heute im Unterricht sagen musste, dass die Nase in die Maske gehört. Dann gibt es noch Maskenpausen, jede Klasse für sich auf dem Schulhof mit Abstand, zusätzlich zu den normalen Pausen. Wenn ich das alles von der Unterrichtszeit abziehe, wären ca drei Stunden pro Schüler am Tag mit halber Klassenstärke effektiver gewesen. Dann könnte man auch effektiv Lücken aufarbeiten, weil man individuell eingehen kann. Nur müsste dann für Notbetreuung mehr Personal zur Verfügung gestellt werden, damit alle berufstätigen Eltern ihr Kind betreut wissen. Da es daran ja bekanntlich mangelt, ist das alles leider nur Wunschtraum. Aber dieses „Konzept“ ist eine Mogelpackung.

  4. Ich habe im Vorfeld mit großer Sorge und Skepsis auf diesen Tag geblickt.
    Heute muss ich sagen: Meine Schüler (8.Klasse) haben das heute richtig gut gemacht.
    Natürlich ist die Maske lästig, aber Unterricht funktioniert und die Schüler haben am Ende gesagt, sie hätten es sich schlimmer vorgestellt.
    Auch meine eigenen Kinder waren erleichtert, dass es doch geht und keine allzu große Qual ist. Die Temperaturen erreichten ebenfalls 30Grad, allerdings können wir gut lüften.

    Ich finde, wir können uns freuen, dass wir unsere Schüler wieder bei uns haben und nun das Beste aus der Situation machen, statt nur zu schimpfen.
    Die wenigen Schüler, die es heute noch nicht kapiert haben, dass die Maske auch für die Nase ist (und nicht für die Augen) werden auch noch ein größeres Selbstverständnis damit lernen.
    Ich würde mich freuen, wenn wir Lehrer es schaffen unsere Schüler mitzunehmen und zu motivieren, den Unterricht nun so anzugehen anstatt mit anderen um die Wette zu schimpfen.
    Wenn wir selbst mit gutem Vorbild vorangehen und die Situation positiv annehmen, dann machen wir es unseren Schützlingen auch leichter!
    Versucht es mal!!

    • Hallo,

      Könntest du mir bitte den Unterschied zwischen subjektiven Eindrücken und objektiven Fakten erklären? Ich muss irgendwie eingenickt sein und in einem alternativen Universum erwacht sein, in dem subjektive und lokal mehr als begrenzte Eindrücke für alle gelten sollen.

    • Und? – Welche Schule hat denn gestern Unterricht gemacht? Am ersten Tag gibt es viel Orga – aber keinen Unterricht, außer die notwendigen Unterweisungen mit Blick auf die Corona-Regeln. Und die haben sich außer der Maskenpflicht nicht grundlegend von denen von vor den Sommerferien verändert, so dass an vieles nur noch einmal erinnert werden musste. Hin zu kam, dass witterungsbedingt für die meisten nach der 4. Std. Schluss war.

      Der eigentiche Spaß kommt dann noch.

  5. Ich schließe mich dem vorigen Kommentar von Kagaja an.

    Maske auf und weiter gehts. Wenn wir als Vorbilder agieren, machen das die Schüler ohne großen Probleme mit der Maske. Wer vorher Disziplin in seinen Klassen hatte, hat dies auch mit Maske.

    Nicht so viel jammern. Das Infektionsgeschehen wird mit Maske nicht höher, also einfach machen.

    • Und noch einmal: wir jammern nicht, wir bestehen auf die Einhaltung geltender Arbeitsschutzbestimmungen. Das ist mit Maske auf leider nicht getan!
      Im übrigen möchte ich hier mal darauf hinweisen, dass ich diese Woche vom vollmundig verkündeten Testangebot für Lehrkräfte Gebrauch machen wollte. Weder Hausarzt noch HNO noch Gesundheitsamt noch 116117 konnte/ wollte mir einen freien Termin anbieten. Soviel zum Thema, man würde sich um die Gesundheit der Lehrer sorgen…

  6. 12. August 2020 um 18:16
    Ich schließe mich dem vorigen Kommentar von Kagaja an.

    Maske auf und weiter gehts. Wenn wir als Vorbilder agieren, machen das die Schüler ohne großen Probleme mit der Maske. Wer vorher Disziplin in seinen Klassen hatte, hat dies auch mit Maske.

    Nicht so viel jammern. Das Infektionsgeschehen wird mit Maske nicht höher, also einfach machen.

    —————————————–

    Sehr geehrte Redaktion,

    hier verwendet jemand bewußt meinen Namen.
    Könnten Sie dies bitte klären? Der Eintrag stammt nicht von mir!

      • Hallo Illy, Sie haben ja auch schon mehrfach festgestellt, dass bestimmte Auftragsschreiber ihrer Identität hier entsprechend wechseln / Lva usw…).

        Es offenbart sich dadurch, wessen Geistes Kind diese Leute sind.
        Aber es spornt mich natürlich um so mehr an, hier weiter Fakten zu verlinken, da es scheinbar diesen Leuten missfällt. Sie wollen die Meinung in ihrem Schreibauftragssinne manipulieren, kennt man auch von der Stasi.

        • Hallo Stefan 2020, ja diese auffälligen Posts die wahrscheinlich von einer Person stammen,sind mir natürlich aufgefallen. Bereits lange bevor es thematisiert wurde.
          Die Frage der Motivation stellt sich mir bei diesem Troll.
          Einfach nur destruktiv wirken zu wollen, kann das das erklärte Ziel sein?
          …oder stehen persönliche Interessen hinter?
          Diese Frage kann nur der Troll selbst beantworten.

  7. Versuch des geordneten Schulstarts ist gescheitert!
    Zur Schule hin, in der Schule und beim Unterricht selbst haben sich die Lehrer gut gesclagen. Was sollen aber alle diese Regeln, wenn nach Schulschluss das Chaos beginnt und die Schüler in ungeordneten Gruppen durcheinander in den Bussen dichtgedrängt nach Hause fahren. Hier redet sich die Landesregierung mit großer Wahrscheinlichkeit mit nicht zuständig raus. Wenn ich die Schüler zum Unterricht zwinge, bin ich auch für den sicheren Heimtransport verantwortlich.

  8. Huch was ist da passiert – auch wenns keiner glaubt – war reiner Zufall mit dem Namen.

    Sorry Stefan2020 – passiert nicht nochmal.

    Auftragsschreiber um Gottes Willen bin ich niemals 🙂
    Hab doch glaube eh die gleiche Meinung wie du.

  9. Stefan 2020 vielen Dank für den interessanten Link.
    Bei Benutzung des gesunden Menschenverstandes, braucht es keine Studie, um zu diesem Ergebnis zu kommen.
    Warum sollte das Virus auch vor Schulen und Kindergärten halt machen. Es möchte sich vermehren und das möglichst schnell. Wie alt der Organismus ist, der es bewirtet, ist ihm egal.

    Mich macht das rasend. Von Anfang an verfolge ich die Entwicklungen sehr genau.
    Schon als die Baden Württembergischen Regierung im Mai die sensationelle Kinderstudie in Auftrag gegeben hat, damit sie eine „Grundlage“ für die ungefährliche Schulöffnung hat, musste ich laut schreien.
    Bei 5.000 Freiwilligen in Zeiten der Schul- und Kitaschließung nach der Übertragung des Virus in selbigen Einrichtungen zu suchen..!?

    Ich habe mich gefragt ob alle verrückt geworden sind oder dumm? Haben die Eltern keine Angst um ihre Kinder? Schließlich hat ein Großteil der Eltern auch gedrängelt, die Schulen wieder zu öffnen.
    Und was sind das für Wissenschaftler, die eine solche Studie verkaufen? Da wird mir Angst und Bange!

    Das traurige ist, von dieser Schiene kommen wir einfach nicht mehr runter. Im Folgenden sind alle Verantwortlichen auf diesen Zug aufgesprungen. War auch einfachste Weg. Es muss niemand glauben, den Entscheidungsträgern geht es um die Kinder und deren Bildungschancen. Es geht nur ums Geld.

    Aber Leute Obacht…. Gesundheit kann man mit Geld nicht kaufen!!!

  10. Die lieben Politiker sollten mal bei ihren Maßnahmen vorher einmal selbst den Test machen und 6-8 Std mit einer Maske am Schulunterricht teilnehmen und auch Sportstunden mit Maske mitmachen um festzustellen was sie den Kindern und Jugendlichen zumuten. Vom Sessel aus ist das allerdings leicht zu entscheiden ohne an die Realität zu denken

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