Leopoldina warnt vor Corona-Welle durch Aerosole in Innenräumen – Philologen fragen Kultusminister: „Was ist Ihr Konzept?“

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HALLE. In Anbetracht sinkender Temperaturen und der Verlagerung von Gruppenaktivitäten in Innenräume besteht die Gefahr, dass es abermals zu einer schwer kontrollierbaren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland kommt – davor warnt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer aktuellen Stellungnahme. Die altehrwürdige Forschergemeinschaft verlangt darin von Bund und Ländern: „Wirksame Regeln für Herbst und Winter aufstellen!“ Der Philologenverband sieht vor allem die Kultusminister gefordert. Er fragt sie direkt: „Was ist Ihr Konzept?“

Wo ist die Reaktion der Kultusminister auf den Stand der Forschung in Sachen Corona? Philologen-Chefin Susanne Lin-Klitzing macht Druck. Foto: DphV

„In den vergangenen Monaten sind wichtige Erkenntnisse, insbesondere zur Bedeutung der Übertragungswege von SARS-CoV-2, hinzugekommen“, so schreibt die Nationalakademie in ihrem aktuellen Papier. „Während Infektionen durch den Kontakt mit kontaminierten Oberflächen eine untergeordnete Rolle zu spielen scheinen, rückt neben der nach wie vor zentralen Tröpfcheninfektion die Übertragung durch Aerosole in voll besetzten, wenig belüfteten Räumen in den Fokus.“

Kaum Übertragungen im Freien – umso mehr in Innenräumen

Heißt konkret: „Virionen mit einem Durchmesser von ca. 0,15 μm werden in der Regel als Teil größerer Partikel in der Atemluft, sogenannter Tröpfchen (klassische Definition: > 5 μm) und Aerosole (klassische Definition: < 5 μm), verbreitet. Man geht davon aus, dass die größeren Tröpfchen in der Regel in einem Radius von ca. 1-2 m auf den Boden fallen, während sich Aerosole in geschlossenen Innenräumen im gesamten Raum verteilen und aufgrund normaler Luftbewegungen länger in der Luft bleiben. Allerdings sind die Übergänge zwischen Tröpfchen und Aerosolen fließend.“

Bei Kontakten im Freien seien bei entsprechenden Abständen kaum Übertragungen für SARS-CoV-2 beschrieben worden, berichten die Wissenschaftler. „Daher kann davon ausgegangen werden, dass ein regelmäßiger Luftaustausch bzw. Lüftungstechnik mit Schwebstofffiltern (sog. HEPA-Filter) das Risiko einer Infektion in geschlossenen Räumen deutlich reduziert.“

Bezüglich der Bedeutung von Aerosolen im Infektionsgeschehen gibt es zwar noch wissenschaftliche Unsicherheiten. Aber: „In Krankenhauszimmern von infizierten Personen konnten in Aerosolen auch im Abstand von mehr als 2 m vermehrungsfähige Viren nachgewiesen werden.“ Es sei nicht eindeutig geklärt, wie viele infektiöse Viruspartikel für eine folgenreiche Infektion eingeatmet werden müssen. „Auch wenn es nach wie vor noch Unsicherheiten gibt, kann ein korrekt getragenen Mund-Nasen-Schutz in Verbindung mit regelmäßigem Luftaustausch das Risiko der Übertragung des Virus reduzieren: Berechnungen zeigen, dass das Infektionsrisiko durch regelmäßiges Stoßlüften etwa um die Hälfte, durch zusätzliches Maskentragen sogar um einen Faktor fünf bis zehn gesenkt werden kann“, so resümieren die Wissenschaftler den aktuellen Stand der Forschung.

Philologen: Voraussetzungen für sicheren Unterricht im Herbst und Winter schaffen!

Der Philologenverband geht die Kultusminister direkt an. „Die Leopoldina fordert in ihrem aktuellen Gutachten angesichts der Pandemie den regelmäßigen Luftaustausch in Räumen, der dort, wo nötig, auch durch Hochleistungsluftfiltersysteme unterstützt werden sollte. – Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 25. August ein Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro zur Corona-gerechten Umrüstung von Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten beschlossen. Was ist Ihr Konzept für wirksamen Gesundheitsschutz in den öffentlichen Schulräumen für Lehrkräfte und ihre Schülerinnen und Schüler? Stellen Sie es vor!“, fordert Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing die Kultusminister auf. „Denn damit der Schulunterricht im Herbst und Winter in den Schulen stattfinden kann, müssen spätestens jetzt die Voraussetzungen geschaffen werden.“

Der Forderungskatalog des Philologenverbands an die für die Schulen verantwortlichen Politiker:

„Sorgen Sie für

  • ausreichend gute Luftqualität, angemessene Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in allen Klassenräumen und Lehrerzimmern. Angesichts des jetzigen Wissens über Corona-Infektions-Übertragungen     durch Aerosole können Sie Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte nicht jeden Wintertag in schlecht belüftete Räume schicken. Bayern geht hier mit der Finanzierung von CO2-Ampeln und Lüftungsanlagen voran,
  • Plexiglaswände zwischen den Schülerinnen und Schülern und für die Lehrkräfte. Brandenburg setzt dies um,
  • anlassbezogene schnelle und gezielte Testungen an Schulen, um Schulschließungen zu vermeiden,
  • kleinere Klassen, insbesondere dort, wo die AHA-Regeln aufgrund der Raumgrößen der Klassenzimmer nicht eingehalten werden können und ausreichender Luftaustausch nicht gewährleistet werden kann.“

In Zeiten der Krise und voraussichtlich weiter ansteigenden Infektionszahlen im Herbst und Winter müssten kurzfristige Maßnahmen, je nach aktuellem Wissensstand, umgesetzt werden.

Darüber hinaus mahnt Lin-Klitzing: „Setzen Sie auch mittel- und langfristige Ziele um. Ein Schulsanierungs- und Schulbau-Konjunkturprogramm mit einer neuen gemeinsamen Finanzierung durch Bund, Länder und Kommunen ist nötig, da viele Kommunen damit überfordert sind. Schulbauten dürfen nicht länger vernachlässigte Gebäude sein, sondern müssen gesundheitsförderliche und vorzeigenswerte Bildungsstätten in Deutschland für die junge Generation und ihre Lehrkräfte werden!“ News4teachers

Hier lässt sich die vollständige Stellungnahme der Leopoldina herunterladen.

Der Corona-Steckbrief des RKI

Das Robert-Koch-Institut hat seinen Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit mittlerweile angepasst – und beschreibt nun die Infektion durch Aerosole neben der Tröpfcheninfektion als Hauptansteckungsquelle. Eine Übertragung durch kontaminierte Oberflächen wird zwar nicht ausgeschlossen, gilt aber – anders als vor einigen Monaten – nicht mehr als Hauptübertragungsweg. Wörtlich heißt es beim RKI (Stand 25. September 2020, 10 Uhr):

„Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen (1, 2). Je nach Partikelgröße unterscheidet man zwischen Tröpfchen (größer als 5 µm) und Aerosolen (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne, kleiner als 5 µm), wobei der Übergang zwischen beiden Formen fließend ist. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Partikel von einer Vielzahl weiterer Faktoren, u. a. der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, abhängig.

Beim Atmen und Sprechen, aber noch stärker beim Schreien und Singen, werden Aerosole ausgeschieden; beim Husten und Niesen entstehen zusätzlich deutlich mehr Tröpfchen. Neben der steigenden Lautstärke können auch individuelle Unterschiede zu einer verstärkten Freisetzung beitragen. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber infektiösen Tröpfchen und Aerosolen im Umkreis von 1-2 m um eine infizierte Person herum erhöht.

Bei längerem Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann sich die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 1,5 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel (Aerosole) ausstößt und exponierte Personen besonders tief einatmen. Durch die Anreicherung und Verteilung der Aerosole im Raum ist das Einhalten des Mindestabstandes zur Infektionsprävention ggf. nicht mehr ausreichend.“

Hier geht es zum vollständigen Steckbrief des RKI zum Coronavirus.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Monate ungenutzt verstreichen lassen: Drosten kritisiert die Kultusminister – und sagt Probleme im Schulbetrieb voraus

 

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77 KOMMENTARE

  1. Deutschland muss dringend aufwachen und ins Ausland schauen. In Schweden (Novus) waren bis zu 150.000 Schweden länger als 10 Wochen krank. Nein, ich habe mich nicht verschrieben und ja, das kommt hin, denn in Schweden wurden nur Schwerkranke getestet. 10 bis 30 % erkranken an Long Covid (franz. Gesundheitsminister). Frauen mittleren Alters sind nach ersten Studien hierzu am häufigsten betroffen. Meine Schwester hat sich in Schweden im Lehrerzimmer angesteckt, war anschließend 7 Wochen krank. Jetzt hatste sie wieder alle Symptome, Test negativ, schwere Erschöpfung. Eine weitere Lehrerin hat einen ähnlichen Verlauf, eine dritte war schwer erkrankt, ist aber wieder fit. Als diese neulich mit dem schwedischen Gesundheitsamt telefonierte und munter erzählte, dass sie Vollzeit arbeitet, sagte die Frau vom Gesundheitsamt: „Du solltest NICHT Vollzeit arbeiten!“

    • Wer war es noch gleich, die hier im Forum gebetsmühlenartig den „schwedischen Weg“ propagierte??? Ach ja, das war doch Sabine – Lena!

      • @ mama, ich habe den Weg nie propagiert, aber vielleicht ist irgendwann etwas ähnliches die Perspektive. Belgien hat heute die Maßnahmen extrem zurückgefahren, trotz steigender Zahlen, die Niederlande hat ein bisschen Sperrstundenspiel gemacht trotz steigender Zahlen….da ich keine Glakugel habe, kann ich Ihnen nicht sagen ob Sie in einem Jahr die Traumimpfung bekommen mit allem pipapo oder auch nur etwas, das den schweren Verlauf mildert, vielleicht gibt es ….gar nix. Da Daimler wahrscheinlich sein Werk in Untertürkheim schließt, Bosch abbaut, Mahle abbaut, MAN abbaut, Etc Veranstaltung und Kultur liegt brach, Gastronomie braucht Feiern, der Einzelhandel will Ballkleider, Festkleider und Roben verkaufen, keine Joggins für Home Office, Konditoreien wollen Torten verkaufen . Vielleicht sagen Sie ist mir egal, die Langzeitfolgen, die Toten von Bergamo… .doch genau diese Sparten sind unser starkes Gesundheitssystem, die finanzieren es, ebenso wie die Renten und die Beamten. Vielleicht ist Schweden irgendwann der Weg, den alle gehen müssen….

        • @Lena: Findet da ein Umdenken statt? Schweden war doch für dich das Vorzeigeland, was die Bewältigung der Pandemie betrifft. Bis vor kurzem hast du uns mit dem schwedischen Weg zugebasht.

          Ich bin doch etwas verwundert.

          Ich bin auf deine weitere Entwicklung gespannt.

        • Können Sie ja gerne.
          Ich kenne Fälle – die als „normaler„ Verlauf bezeichnet wurden- da war der Mann 2 Wochen im Krankenhaus und musste auf dem Bauch liegen, um besser atmen zu können. Also ich wünsche Ihnen viel Spass mit Covid. Aber dann nicht jammern, gell!? Unser Gesundheitssystem wird übrigens nicht von ein paar Törtchen finanziert, sonder von gut bezahlten Industriejobs, die schon massig vor Covid flöten gingen.

          • Vor Covid? Da habe ich nur immer wieder gelesen, dass die Firmen dringend Fachkräfte suchten, weswegen mehr Einwanderung nötig sei. Es wurde auch händeringend Nachwuchs gesucht, viele Lehrstellen könnten nicht besetzt werde, usw.
            Ich glaube, Sie reimen sich da einiges zusammen, liebe Inge, damit Ihre Ansicht über Corona ja auch stimmt.
            Auch was Sie über den Mann und die Bezeichnung seines schweren Krankheitsverlaufs als „normal“ erzählen, kann ich Ihnen nicht abnehmen, aber auch nicht widerlegen.
            Persönliche Geschichten haben leider die Schwachstelle, dass sie einen Gäubigen finden müssen, weil die Beweise fehlen.

        • Als ob in Schweden die Wirtschaft nicht heftig eingebrochen wäre obwohl sie sich abertausende Tote „geleistet“ haben.

          Und als ob die Wirtschaft bei uns einfach weiterlaufen würde, wenn die Krankenhäuser wegen explodierender Fallzahlen wieder vollaufen.

      • Ja…oder der dänische Weg…. scheint sich zu verabschieden, obwohl kruselige Schreiber ihn herausstellten.
        Corona Dänemark News
        Reisewarnung für Hovedstaden und Kopenhagen
        https://www.swp.de/panorama/corona-daenemark-news-aktuell-zahlen-risikogebiet-reisewarnung-fuer-regionen-hovedstaden-kopenhagen-einreise-regeln-51753280.html

        Fast die Hälfte der CORONA-Cluster in den Niederlanden ging von Schulen aus.
        https://twitter.com/itosettiMD_MBA/status/1308681021232214016

        Und der viel beschworene Regelbetrieb:
        Schulleiter in NRW: Regelbetrieb kaum möglich – mehr als 1000 Lehrer und 10.000 Schüler in Quarantäne
        https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/schulleiter-massive-personelle-engpaesse-in-nrw-und-kaum-regelbetrieb-mehr-als-1000-lehrer-in-quarantaene-a3339999.html?newsticker=1

        https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=13WNBZwjVF0xezApDJkswW3KfkevBGNgu&hl=de&ll=50.88609966890702%2C9.369635803280651&z=5

        Zum Nachhören:

        „Ich hatte Corona“
        Der Husten geht nicht weg, Geruchs- und Geschmackssinn spielen verrückt, die kleinste körperliche Anstrengung erschöpft: Viele, die mit dem Coronavirus infiziert waren, berichten von Folgeerscheinungen, die noch lange Zeit später akut sind. Besonders schwere Verläufe können auch auf die Psyche schlagen – Albträume und Ängste können entstehen. Und gleich ob milder oder schwerer Verlauf, die Erkrankung wirkt sich nicht selten auf die sozialen Beziehungen aus. Viele Corona-Erkrankte berichten von Stigmatisierung und Ausgrenzung.
        https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/09/25/ich_hatte_corona_erfahrungen_mit_der_pandemie_dlf_20200925_1010_6cc097b2.mp3

  2. Diese Forderung nach Plexiglasscheiben zwischen Schülern und Lehrern hat für mich immer etwas davon, dass die Kinder Vieh seien, das man vor der Scheibe frei herumlaufen lassen kann. Schutz im verseuchten Stall sozusagen. Ich hätte für meine Kinder auch gerne Schutz vor anderen Schülern, vor allem vor denen, bei denen man weiß, dass sie das alles nicht so genau nehmen mit Hygienemaßnahmen.

    • Sieh es wie Urlaub (ja, auch Strände wurden so „angezäunt“ und schon sieht Die Welt wieder anders aus.

      Ja, es ist keine schöne Maßnahme- aber womöglich eine Notwendige. Hygiene-Regeln nicht einhalten ist zwar doof, kann aber auch unbeabsichtigt mal passieren und dann ist es besser mehr Schutz zu haben als ihn in dem Moment zu brauchen.

    • Ihr Problen – nicht das der Lehrkräfte. Die Kinder und Jugendlichen haben keinen Anspruch auf Arbeitsschutz, da sie ja in keinem Arbeitsverhältnis zum Land stehen wie die Lehrkräfte.
      Und warum Lehrkräfte in der Schulaufsicht oder den Qualitätsagenturen besser geschützt werden als die, die noch unterrichten, ist halt schwer nachvollziebar.

    • „Elternteil“: Alles eine Sache der Interpretation. Ich sehe das so, dass der Lehrer ein Virenträger (also Bösewicht) ist und man müsste ihn durch eine Glaswand von den Kindern trennen, wie eine gefährliche Spezie aus dem All. Ich meine dies natürlich nicht ernst. Ernst meine ich, dass es so, wie es jetzt an den Schulen läuft, nicht gut gehen kann. Für die Schüler nicht und für die Lehrer auch. Dann sind es noch Geschwister, Eltern, Freunde und Verwandte…

      • Barbora: Ja, diese Sichtweise ist auch nicht schön. Entweder sind die Kinder die Virenschleudern oder der böse Lehrer. Ich bin Lehrerkind und froh, dass meine Eltern seit einem Jahr im Ruhestand sind. Würde mich sonst sehr sorgen. Derzeit wundere ich mich, wie viele Lehrer trotz der Umstände ihre Jobs engagiert machen, ohne zu meckern. Aber auch um die mache ich mir Sorgen. Ich bin einfach nur entsetzt, wie die Kultusminister*innen/-senator*innen damit umgehen.

        • Elternteil: Sie haben so Recht! Ich persönlich fühle mich verraten. Aber auch wütend, sauer und in dieser Situation hilflos. Mir tun auch die Kinder leid, sie sind genauso verraten worden von den Politikern.

  3. Wir hatten seit den ersten Look-Down fast 30 Wochen Zeit, in denen eigentlich gar nichts gemacht wurde. Jetzt werden Maßnahmen diskutiert. Für die meisten Maßnahmen ist es jetzt zu spät.
    Arbeitsprinzip:
    Ab heute ist es verboten in den Dorfteich zu scheißen, da der Stadtrat ab morgen gedenkt aus diesem Teich das Wasser zu entnehmen um das städtische Bier zu brauen.

  4. Die einzig sinnvolle Maßnahme besteht in kleinen Gruppen und Fernunterricht der älteren Schüler. Ich kann nachvollziehen, dass jüngere Schüler nicht in den Distanzunterricht geschickt werden können. Aber auch diese Kinder und ihre Lehrer haben ein Recht auf umfassenden Infektionsschutz. FFP Masken werden vom Dienstherren gestellt und die Klassen geteilt. Die Ministerien sollten Geld in neue Lehrer investieren, um die Klassen teilen zu können. Ältere Schüler gehen wieder in den Fernunterricht. Es gibt doch keinen 16 jährigen, der nicht mindestens ein digitales Endgerät hat. Mir platzt der Kragen, wenn ich hier lese, dass Infektionen aus den Berufsschulen in die Unternehmen getragen werden! Das ist doch nur noch ein Warten auf die Katastrophe. Mit Vernunft hat das nichts mehr zu tun.

    • @xy: Heute Schreiben vom Minister Tonne in NDS: Er hätte gehört es gibt Berufsschulklassen, die hätten mit den Lehrkräften vereinbart auch im Unterricht Maske zu tragen (weil sie es auf der Arbeit auch so machen). Dies sei präventiv völlig unnötig, hätten seine Berater gesagt auch wenn kein Abstand einzuhalten ist.
      Außerdem läuft es bestens an den Schule…
      Alles prima, also. Und schützt euch nicht ihr Auszubildenden und Lehrer…

      • Anstatt sich zu freuen, dass Jugendliche Verantwortung übernehmen, wird dann noch dagegen geredet. Da fällt einem nichts mehr zu sein.

      • Sie verstehen das nicht. Der Auszubildende im Betrieb hat sich an die betrieblichen Vorgaben entsprechend der Erlasse des BAS zu halten, der berufsschüler an die der jeweiligen Landesregierung. Das Auszubildende zugleich Berufsschüler in ein und derselben Person sein können, muss den politisch Verantwortlichen doch erst einmal datenschutzkonform nachgewieen werden. Ein Abgleich der Daten der HR-Abteilung des Betriebes mit den Anmededaten der Berufsschule ist datenrechtlich aber ein No-go …
        Verstehen Sie mich?

      • Tonne wird sich bei Zunahme der Infektionen in Betrieben und Unternehmen bald nicht mehr so äußern. Denn der Gegenwind aus Industrie und Handwerk wird laut sein. Ich kenne zwei Handwerksbetriebe, die dieses Jahr auf Auszubildende verzichten. Ein Grund war die Infektionsgefahr durch den Schulbetrieb. In der Politik hat man aber lieber auf die lauten Eltern im Home Office und die Querdenker gehört. Die Vernünftigen wurden ignoriert. Kein Elternteil in unserem Umfeld möchte so einen Regelbetrieb, wie er momentan abgehalten wird. Es ist nur eine Frage der Zeit bis jede Familie von einer Quarantäne oder Infektion betroffen ist.

    • Und wenn wieder nichts verbindlich, sondern nur Empfehlung ist und „soweit möglich“ umgesetzt werden soll, bringt es ohnehin nichts.

    • Das Umweltbundesamt hat schon Empfehlungen veröffentlicht:
      https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf

      für Schulen:
      – in jeder Pause bei weit geöffneten Fenstern lüften
      – bei Doppelstunden oder nur 5min Pause reicht dies nicht aus, sodass auch während des Unterrichts gelüftet werden soll,
      – kommt es bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie Niesen oder Husten, sollte unmittelbar gelüftet werden (Stoßlüften!)

      Zu Sportanlagen wird auch etwas geschrieben.

      Zudem gibt es einen Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schlugebäuden von 2008 (!) unter https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3689.pdf
      … also ganz ohne Corona.
      Dort wird festgestellt:
      „Bei einer üblichen Raumbelegung ist ein mehrfacher Luftwechsel pro Stunde für den Klassenraum erforderlich, um das von den Schülern beim Ausatmen produzierte Kohlendioxid aus der Raumluft in ausreichendem Maße abzuführen.“

      Empfohlen wird
      – regelmäßiges kurzzeitiges , weites Öffnen aller Fenster für mindestens 5, besser 10 Min,
      – noch effektiver Querlüftung
      – in jeder Unterrichtspause und bei Doppelstunden auch zwischendurch
      – auch während des Unterrichts 1-2 mal kurz eine Stoßlüftung

      Also: So viel Lüften, wie irgendwie möglich.

      Wenn die SchülerInnen jedes Mal dazu den Raum verlassen und beim Wiedereintritt die Hände waschen, kann man den Unterricht auch einstellen. Dafür bleibt dann keine Zeit mehr.

  5. Was denken die Damen und Herren eigentlich, wann dieser ominöse Herbst kommen soll?

    Haben die mal raus- oder auf den Kalender gekuckt?
    Der Herbst ist JETZT da und nicht erst in 3 Monaten!

  6. Verstehe die Frage nicht:
    Das Konzept ist doch klar, Augen zu und durch. Hygienekonzept mit Maske, Händewaschen und Lüften müssen reichen, ab und zu ein paar vollmundige Ankündigungen bezüglich WLAN, eigene Rechner ….

    …. und die Sonne geht morgen oder übermorgen sicherlich auch wieder auf.
    Vielleicht nicht für alle, aber sie wird schon aufgehen.

    • Da möchte ich Trotzkis letzten Absatz doch gleich mal auf die aktuelle Situation ummünzen:

      …und die Schule hat morgen oder übermorgen sicherlich auch wieder auf. Vielleicht nicht für alle, aber sie wird schon aufhaben.

  7. Fakt: Heute in sechs Schulstunden bei geöffneten Fenster und Pausenbetreuung trotz Zwiebelschichtenlook bitterlich gefroren und mit Eisfüßen nach Hause gekommen. Den Kindern ging es genauso. Mal sehen wie lange das gut geht und wir mit ganz normalen Erkältungen auf der Nase liegen.
    Schade dass all die guten Vorschläge wie immer wegen der Kostengründe abgelehnt wurden. Bildung und Schule darf in Deutschland nichts kosten. Wenn dann was nicht klappt wird mit dickem Zeigefinger auf die Lehrer verwiesen, statt das Versagen des Bildungssystems anzuprangern. Ich bin entschieden gegen Schulschließungen, doch Luftfilter wären eine Lösung gewesen, auch zweigeteilte Klassen waren eine Idee.
    Doch unsere Politiker sind weiter der Meinung, dass unser marodes Schulsystem weiter kostenneutral laufen kann. Traurig!

      • Der Vorteil liegt doch auf Seiten der Schulen. Bauphysikalisch nennt sich das Ganze Taupunktproblematik. Die Personen im Raum stoßen ja nicht nur Aerosole sondern auch Feuchtigkeit über die oberen Atemwege aus. Diese schlägt sich beim Lüften in der feucht-kallten Jahreszeit an den ausgekühlten Wänden nieder, wodurch die Schimmelbildung, die ja ohnehin in einem Großteil von Schulgebäuden ein akutes Problem ist, weiter befördert wird.
        Die Schule muss dann eben nicht wegen Corona sondern wegen des Schimmelbefalles geschlossen werden.

        Wer kein Viruswichteln will züchtet eben Pilze:)

    • Warum machen Sie das mit? Das ist doch eine Farce!
      Warum sind Sie gegen Schulschließungen? Glauben Sie, dass Sie den Kindern oder Familien so einen Gefallen tun? Sie haben Verantwortung für Ihre Schüler. Was glauben Sie, was in Familien los ist, wenn sich dort die ersten vulnerablen Familienmitglieder anstecken?
      Warum stehen die Eltern nicht jeden Tag auf der Matte und beschweren sich?
      Das ist kein Infektionsschutz, das ist eine Unverschämtheit allen Beteiligten gegenüber.

  8. „Die da oben“ reiten und füttern lieber weiterhin tote Pferde und faseln von „sicheren Schulen“…

    Bin sicher, das Virus reitet gerne mit. Nur in die verkehrte Richtung.

    Dann rennen lauter tote Pferde mit KM auf dem Rücken in die falsche Richtung und reden den Schülern und Lehrern weiterhin ein, sie selbst seien die Geisterfahrer und überhaupt nicht in Gefahr… höchstens durch die bösen Lehrer, die immer Schuld haben an allem…

    Münchhausen lässt grüßen…

    Tut mir Leid, aber bei so viel angehäufter Ignoranz kann man nicht mehr sachlich bleiben!

  9. Mich irritiert hier, dass viele Kollegen immer noch so argumentieren als wären die Ministerien nur zu ignorant oder zu inkompetent um die richtigen Schutzmaßnahmen zu treffen.
    Klar, das wäre schlimm.
    Ich bin aber fest überzeugt, dass es noch schlimmer ist. Die Ministerien wissen genau was sie wollen.
    – Möglichst wenig Geld ausgeben (selbst PC sind bedeutend billiger als bauliche Maßnahmen)
    – Möglichst keine Verantwortung übernehmen (Corona! Ganz klar die Lehrer haben sich nicht an den Hygieneplan gehalten.
    – Die Eltern als Wähler zufrieden stellen. Da nimmt die Mehrheit eben jegliche Gefahr für die Gesundheit ihres Kindes gerne in Kauf, Hauptsache sie sind morgens in der Schule.
    Daher wird das Schulsystem mit einer Mischung aus vollmundigen Versprechungen und Druck von oben durch die Krise geprügelt.
    Der Plan lautet aussitzen um jeden Preis. Der Preis ist halt unsere Gesundheit und die der Schüler. Leider hat die KMK beschlossen, dass dieser Preis für höhere Ziele, wie das Image der Ministerien, nicht zu hoch ist.

    • Tja, was will man erwarten bei einer Schulministerin, die vorher Immobilienmaklerin war und der FDP angehört, einer bekanntermaßen der Wirtschaft mehr als zugewendeten Partei? Jetzt werden in NRW sogar noch die Tests für Lehrer und Erzieher wieder abgeschafft…Wie schon so oft gesagt: wo kein Test, da keine Infektion, also „ gelungener“ Regelbetrieb.

      • @Georg
        @Marie

        Leider ist es genau so.

        Und wenn sich dann Arztpraxen und Krankenhäuser füllen, kurbelt das die Wirtschaft natürlich wieder an. Es hängt ja auch die Pharma-Industrie dran (nicht dass es denen in den letzten Jahrzehnten schlecht gegangen wäre, aber da ist unbegrenzt „mehr“ drin).
        Dass das Personal (ArzthelferInnen und KrankenpflegerInnen) sich in den letzten Tagen über Warnstreiks zu Wort gemeldet hat war auch nur kurz ein Thema.
        „Abends am offenen Fenster klatschen reicht nicht.“ haben diese Menschen ganz richtig angemerkt. Aber wer nicht ArzthelferIn oder KrankenpflegerIn ist, hat das nach einigen Monaten trügerischer „Ruhe“ oft schon längst wieder ausgeblendet.
        Schade.
        … aber scheinbar ist das der Lauf der Dinge.

        Darauf setzen wohl auch die Kracher in der KMK.

        Und wenn dann SuS, LuL oder Angehörige auf den Intensivstationen liegen … dann ist das eben wieder nur eine Schlagzeile, die spätestens am Folgetag abgelöst wird.
        Vielleicht von (Ironie!) richtig guten Nachrichten im Stile von: Fußball endlich wieder für alle und im Stadion! ODER Weihnachtsmärkte offen ohne Einschränkungen!
        Operation „Nebelkerze“ funktioniert ja 1. gut und 2. immer wieder.
        Hurra.

        Naja, und für Kosten aus dem Gesundheitswesen ist die KMK doch gar nicht zuständig.
        Lena R. würde jetzt ergänzen, dass das ja in der Wirtschaft eine andere Kostenstelle ist.

        Wissen wir doch, Lena R.!
        Bitte lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ein Törtchen oder ein dänisches Plunderteilchen während Sie noch einmal Ihre Handyvideos vom hier neulich erwähnten rauschenden Fest auf dem Ponyhof anschauen.

  10. kostenersparnis durch fehlende handlungsmöglichkeiten, hat die kmk aus ihrem versagen gelernt? ich denke leider ja. fehlendes personal, das anhand der geburtenzahlen langfristig problemlos hätte ausgebildet werden können, macht es unmöglich, ausreichend neues personal einzustellen. und genauso wird es beim thema luftreiniger an schulen laufen. denn bis es zu einer entscheidung zur anschaffung kommt, wird der markt von leergefegt sein, und leider kann man dann nicht mehr reagieren, bis es wieder warm wird.

  11. 50.000 Schüler in Corona-Quarantäne
    https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/zeitungsbericht-50-000-schueler-in-corona-quarantaene-16972267.html

    Von Regelbetrieb kann nicht die Rede sein – Schulen mit Krisenmanagement unzufrieden
    https://www.epochtimes.de/wissen/gesellschaft/nrw-von-regelbetrieb-kann-nicht-die-rede-sein-umfrage-offenbart-gravierende-maengel-der-corona-politik-a3339999.html?newsticker=1

    „Das generelle Tragen von…Mund-Nasen-Schutz durch die Allgemeinbevölkerung während einer Influenzapandemie lässt aber keine wesentliche Reduzierung der Übertragung von Influenzaviren erwarten…wird daher auch nicht empfohlen“
    Spahn und das RKI behaupteten dies auch zu Beginn der Pandemie hinsichtlich des neuen Virusgeschehens.
    https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/infektionsschutz/grippe/

    Es tritt eine Coronavirus-Mutation auf, die den Schutz vor dem Tragen von Masken und Händewaschen umgehen kann
    Neuer Stamm enthält höhere Viruslasten, kann ansteckender sein
    Eine neue COVID-19-Mutation scheint laut einer Studie noch ansteckender zu sein – und Experten sagen, dass dies der Fall sein könnte eine Reaktion des Virus, um Masken und andere sozial distanzierende Bemühungen zu besiegen.

    https://www.foxnews.com/us/coronavirus-mutation-emerges-that-may-bypass-mask-wearing-hand-washing-protections

    Die Schule muss anders organisiert werden, da obige Zahlen für sich sprechen und nun erst die kalte Jahreszeit beginnt. Ich bleibe dabei, wenn sich nichts wesentliches verändert, sind wir im Winter im Fernunterrichtsmodus.

  12. So leidenschaftlich gerne, wie ich unterrichte – live, nicht online! – so zutiefst gedemütigt fühle ich mich von meinem Arbeitgeber = Kultusministerium, der offenbar aus oben genannten Gründen (Bildung darf nichts kosten, Wählerberuhigungstaktik) nicht nur meine Arbeit nicht wertschätzt, sondern schwere gesundheitliche Folgen für mich als Kollateralschäden wahrnimmt,für die er sich nicht verantwortlich fühlt. Oder glaubt irgendjemand, dass dieses Kultusministerium mir meinen Lohn bis zur Rente weiterbezahlt, wenn ich durch Covidfolgen arbeitsunfähig werde? Das bedeutet binnen sehr kurzer Zeit Hartz IV für mich. Das kommt aber aus einem anderen Geldtopf als dem des Kultusministeriums. Noch Fragen?

  13. Ein geballter Aufschrei der Eltern muss her!!! Und dies sehr, sehr rasch, es ist 5 vor 12!!!

    Die ständig aktualisierten Informationen dieses Bildungmagazins erweisen sich als ausgesprochen hilfreich. Doch stetiger Wissenszuwachs und Austausch sind hier und jetzt kein Selbstzweck zur Erbauung.
    Ein weitereres Austauschen kontroverser Meinungen ist nicht mehr zielführend, bringt uns nicht weiter. Fakten liegen ja in ausreichender Zahl auf dem Tisch.
    Die Kommentare und Argumentationslinien wiederholen sich ja inzwischen, wir drehen uns auf diese Weise nur noch im Kreis in dem Forum, das uns „News4teachers“ bietet. Das bringt so nichts (mehr).
    Die politischen Entscheidungsträger lesen nicht „News4teachers“, die politisch Verantwortlichen erreichen wir so nicht.
    Sicher wird durch das Forum zugleich ein Ventil zum Frustabbau und zur Motivation durch Gleichgesinnte geschaffen. Aber dies ist ja nicht unser eigentliches Ziel, unser Aller Anliegen.

    Immerhin geht es um unseren größten Schatz, um unsere Kinder! Um ihre und unsere Gesundheit.
    Es führt also nicht zur Lösung, bewirkt rein gar nichts, wenn die Lektüre der Meldungen und der Meinungsaustausch nicht zur Tat, zum energischen Handeln führt!!!

    Ein bloßes „Weiterkochen im eigenen Saft“ durch Kommentare bei „News4teachers“ ist folglich überhaupt nicht mehr zielführend!!!
    Nun gilt es, die politisch Verantwortlichen unterschiedlichster Couleur und die Entscheidungsträger an den unterschiedlichsten Stellen unaufhörlich, sachlich, hartnäckig mit guten Argumenten anzusprechen und vielleicht zu überzeugen.
    Wir sind ja schließlich auch die WählerInnen von morgen, und die nächste Wahl kommt bestimmt.
    Potenzielle Adressaten und denkbare Vorgehensweisen:
    – Bundeskanzlerin, KultusministerInnen, MinisterpräsidentInnen und deren RessortchefInnen (z.B. für Familie, Soziales und Wirtschaft) mit Briefen, e-Mails, Petitionen einschließlich Unterschriftenlisten etc. im wahrsten Sinne des Wortes b o m b a r d i e r e n.

    – Schreiben Sie aussagekräftige, kurze, knackige, sachlich fundierte Leserbriefe an Zeitungsredaktionen oder äußern Sie sich in höflichem Ton zielgerichtet in den sozialen Medien und suchen Sie dort Unterstützer. Auch Frau Merkel, zum Beispiel, ist ja inzwischen digital unterwegs.
    – Schulische Sachaufwandsentscheidungsträger, in Bayern die Schulzweckverbände der Kommunen über die BürgermeisterInnen, um schnelle Hilfe bitten.
    – ein Hilfeschrei an die AbgeordnetInnen des eigenen Wahlkreises im Landtag und Bundestag könnte vielleicht auch helfen.

    Aber für all‘ dies Engagement ist jetzt allergrößte Eile geboten!!!
    Zuwarten hilft nichts, die Heizungsperiode hat bereits begonnen. Werden Sie selbst aktiv!

    -Elternbeiräte der Klassen, Gesamtelternbeirat der Schule, Landeselternbeirat, die SMV (= Schülermitverwaltung) auf lokaler, regionaler und überregionaler Ebene ins Boot holen … – konzertiertes, wenn möglich auch vernetztes, Bemühen für die gute, die gemeinsame Sache ist vonnöten.

    Die Zeit des Jammerns, der Schuldzuweisungen muss definitiv vorbei sein.

    Packen wir es an! – zum Wohl unser Aller Gesundheit und dafür, dass wir etwas sorgenfreier unser Wirtschaftsleben am Laufen halten können!

    Konzertierte Aktionen, besondern dringend in allen Bundesländern, die besonders hohe Infektionszahlen aufweisen, müssen her.

    • @Gabriele

      Damit haben sich viele hier schon seit Monaten (!) beschäftigt.
      (… und wurden dafür auch oft genug lächerlich gemacht, beschimpft …)

      Man hat sich an Medien gewandt, an entsprechende politische Entscheidungsträger (oder die, die wenigstens auf den entsprechenden Stühlen sitzen, …)
      Das war hier auch schon oft zu lesen.

      Resultate sind bekannt.

      • Lieber Pit,
        entnervte Resignation, wenn auch sehr gut nachvollziehbar und sehr verständlich, kann auch keine „Lösung“ sein!
        Es geht um Existenzielles, Lebensbedrohendes, da muss man einfach weiterkämpfen, in der Hoffnung, das drohende Verhängnis noch abwenden zu können.
        Da darf man sich niemals entmutigen lassen. Sehenden Auges dem drohenden Unheil nur entgegenzublicken verbietet sich per se.
        Lediglich hinzunehmen, zu ertragen ist Kapitulation!
        Weiterkämpfen!

        (PS: Habe das Bildungsmagazin „News4teachers“ erst kürzlich per Zufall
        durch einen persönlichen Hinweis kennengelernt und bin seither auch
        im Kommentarforum unterwegs, schreibe selbst mit.
        Man möge mir deshalb meine gut gemeinten Ratschläge nachsehen,
        meine Unkenntnis über schon erfolgte Bemühungen an maßgeblicher
        Stelle nicht als Besserwisserei missverstehen.)

        Trotzdem: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Die Zeit war vielleicht noch
        nicht reif…, arbeitet auch für unser Anliegen. Nicht nachlassen,
        weitermachen, weiterkämpfen, nicht aufgeben!

  14. Hierzu kann nur gesagt werden, dass die Politiker eine Infizierung der Bevölkerung anstreben. Ich fühle mich als Lehrerin an einem Berufskolleg von der Politik im Stich gelassen. Pro Tag gehe ich in 3-4 Klassen, 25 Schüler, denen es schwer fällt die Maske innerhalb des Gebäudes aufzusetzen und die sich vor dem Gebäude ohne Abstand freudig begrüßen. Wo bleibt die Fürsorgepflicht meines Arbeitgebers mir gegenüber? Warum können an Berufskollegs die Klassen nicht geteilt werden? 1 Woche Online-Angebote, in der anderen Woche Präsenzunterricht. Alles möglich, politisch nicht gewollt. Ich wünsche mir, dass Frau Gebauer eine Woche lang meinen Stundenplan übernimmt, damit sie mit der Realität konfrontiert wird.

    • Fassen sie das Virus einmal als eine Art höhere Gewalt auf, für deren Entstehung und Ausbreitung weder die politischen Entscheidungsträger verantwortlich sind, noch die so gerne verschmähten Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst verantwortlich sind.
      Der Großteil der Bevölkerung hat eine andere Sichtweise als diese hier zum Teil in sehr aggressiver Weise zum Ausdruck bebracht wird.

      • Ihren letzten Satz mit der Sichtweise der Bevölkerung, lieber AvL, möchte ich besonders dick unterstreichen. Das kann ich allein schon an der Meinung der Leute aus meinem Umfeld ablesen. In den letzten 2-3 Monaten hat sich bei ihnen tatsächlich vieles getan.
        Sie sind gelassener geworden, ohne fahrlässig zu sein. Inzwischen fürchten sie die Folgen eines Lockdowns mehr als das Virus. Der Angst und Panik sind sie müde geworden und möchten lieber verschont werden mit weiterem Alarmismus.
        Es ist so, wie Sie sagen: Man sieht in Corona so etwas wie eine höhere Gewalt, gegen die Politiker, Mediziner und Gesundheitsämter nur begrenzte Möglichkeiten haben. Schuldzuweisungen kenne ich vom Gedenken an den Lockdown mit seinen wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Hier wird noch hin- und herdiskutiert, aber auch nur mäßig.

        Wenn ich bei news4teachers reinschaue, komme ich mir vor wie in einer aufgeheizten Paralellwelt, in der an jeden böse Worte ergehen, der nicht mitmacht beim Schwarzsehen, Schuldzuweisen und Schimpfen.
        Meine Welt sieht glücklicher Weise anders aus, wenn auch nicht sorglos, was Corona betrifft.

      • AvL,
        als Mitarbeiterin im öffentlichen Gesundheitsdienst frage ich mich bei welchen der Kommentatoren Sie hier eine „Verschmähung der Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitswesens“ erkennen. Und welche Sichtweise hat Ihrer Meinung nach denn der Großteil der Bevölkerung?

        • Dann haben sie anscheinend nicht die entsprechenden Kommentare hier gelesen. Vom Bestreben nach Sachlichkeit konnte da in vielen Fällen nicht mehr die Rede sein.
          Allein die an die politischen Entscheidungsträger gerichtete Unterstellung der bewussten Inkaufnahme einer Infizierung der gesamten Bevölkerung, siehe oben, stellt eine dreiste Verunglimpfung dar.
          Ganze Ärzteverbände werden als Lobbyvertreter diffamiert, die mit ihrer konträren Sichtweise zur Infektionsgefahr durch Kinder vornehmlich eigene Interessen verfolgen würden.
          Worin diese bestehen sollen, bleibt verborgen.
          Hier wird mit beständigen und teilweise sehr polemisch vorgetragenen Schuldzuweisungen an die demokratisch gewählten Entscheidungsträger gearbeitet.
          Damit erreicht man aber eher das Gegenteil.

          Der Aufwand der Nachverfolgung der Infektionsketten ist enorm, und er ermöglicht es uns, dass wir in Verbindung mit der eigenverantwortlichen Haltung der Mitbürger wieder ein weitgehend normales Leben führen können, bei dem auch kulturelle Veranstaltungen wieder risikoarm aufgesucht werden können.
          Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass immer wieder einzelne Schulklassen und einzelne Personen vorbeugend in Quarantäne geschickt werden.

          • Woran das Interesse von Ärzteverbänden liegen könnte, Corona kleinzureden?

            Vielleicht hilft das auf die Sprünge: „Im Zusammenhang mit Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen für das kommende Jahr wies der BVKJ vor zwei Wochen laut einem Bericht des Ärzte-Blatts darauf hin, dass die niedergelassenen Kinder- und Jugendärzte durch die Corona­krise erhebliche Mehraufwände und Einbußen verkraften müssten.“

            Ärzte verdienen an der Behandlung von Kranken – nicht an der Prävention von Krankheiten.

            Quelle: https://www.news4teachers.de/2020/08/kinderaerzte-praesident-behauptet-infektionen-in-schulen-gehen-von-lehrern-aus-er-fordert-fuer-sie-maskenpflicht-im-unterricht/

          • Wir erhalten für die Bereitstellung von Intensivbetten und die leerstehenden Betten zusätzliche finanzielle Aufwendungen in einem nicht unerheblichen Maß, das heißt für die Vorbereitung und Vorbeugung auf den Ernstfall.

            Die Finanzierung der Pädiatrie/Kinderheilkunde/Kinderintensivstationen und anderer Fachgebiete,wie die Geburtshilfe, sind in dem DRG-System finanziell unterfinanziert und schlecht abgebildet.
            Durch Noro- und andere Viruserkrankungen werden die Bettenkapazitäten für Patienten mit anderen Erkrankungen stark eingeschränkt und damit deutlich geringere Einnahmen generiert.

          • @Bernd
            Es wird von allen Seiten viel behauptet, was sich dann nachträglich als falsch herausstellt. Die Unsicherheit ist noch groß und Aussagen beruhen oft auf vorschnellen Vermutungen und nicht auf raffinierten, bösen Absichten.

            Ich finde Ihren Denkanstoß gefährlich. Er verdächtigt den Berufsstand der Ärzte unlauteren Verhaltens auf Kosten der Gesundheit ihrer Patienten.
            Für alle Unterstellungen und Verdächtigungen kann man immer einen Anlass finden, wenn man es denn will.
            Wir Lehrer und unser Berufsstand können ein Lied davon singen. Darum: Finger weg von Unterstellungen und Allgemeinverdächtigungen!

          • Wer Vermutungen in einer Krise als Wahrheit verkauft, handelt im besten Fall fahrlässig – im schlechteren: böswillig.

            Und wie nennen Sie das hier, Herr Möller?

            „Die Gefahr, dass Lehrer sich bei ihren Schülern anstecken, ist geringer als beim Einkaufen gehen.“

            „Wir müssen eine gewisse Zahl von Neuinfektionen akzeptieren. Das ist sozusagen eingepreist, um das normale Leben aufrechtzuerhalten und gehört zum alltäglichen Risiko.“ Dr. med. Wolfgang Kölfen, Präsident des Verbands Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD)

            „Corona ist für Kinder und Jugendliche ungefährlicher als die Grippe.“ Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe nach einer Konferenz mit Arzteverbands-Vertretern.

            „Von den AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske) ist die Maskenpflicht die unwichtigste.“ Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in Hamburg und mahnt zu mehr Gelassenheit im Umgang mit Corona.

            „Bisher haben wir zwei Kinder positiv auf Corona getestet“, Beide hätten, wie auch sonst in Deutschland beobachtet, einen Verlauf ohne jegliche Symptome gehabt. Kinder seien nach wie vor nicht gefährdet. Der Hallener Kinderarzt Dr. med. Armin Sornig.

            Kübelweise kommen solche öffentlichen Statements – die den Stellungnahmen des Robert-Koch-Instituts klar widersprechen – von Ärzten. Kritik an solchen Behauptungen sind aus der Ärzteschaft aber nicht zu hören. Wie erklären Sie sich das, Herr Möller? Reine Nächstenliebe?

          • @Bernd
            Ich erkläre mir das mit der allgemeinen Unsicherheit, die auch bei Experten, Politikern und Bürgern noch herrscht.
            Ich bin eben ein anderer Typ als Sie und breche wahrscheinlich weniger schnell den Stab über bestimmten Leuten oder Gruppen.
            In den vergangenen Jahren habe ich oft die Stirn gerunzelt über Ihre Kommentare, bei denen Sie Meinungsgegner auch hier im Forum sehr eilig verurteilten und in ehrverletzende Schubladen steckten.
            Verzeihen Sie, wenn ich das so offen sage. Aber wenn Sie mich nach der Nächstenliebe fragen, gehört dieser Aspekt auch zu dem, was Sie von mir erklärt haben wollen.

            Ihre angeführten Zitate führen bei mir zu einem anderen Urteil als bei Ihnen. Ich sehe in ihnen noch immer weitgehende Unsicherheit und Ratlosigkeit, aber keine Böswilligkeit.
            In unsicheren Zeiten wird bekanntlich viel spekuliert, vermutet, vorschnell geurteilt und nach Schuldigen gesucht. Das schadet jedem Gemeinwesen und oft auch einem selbst.

          • Ergänzung: Und man gucke sich die vielen Ärzte an, die zu den Corona-Demos gehen. Einmal auf youtupe die Auftritte der Ärzte bei den ganzen Veranstaltungen ansehen. Und danach mal gucken, wie viele Lehrer man findet die auf den Veranstaltungen geredet haben.

          • Vergleichen Sie mal die Aussagen etwa eines Prof. Drosten mit den zitierten – vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf, Herr Möller.

            Der eine formuliert vorsichtig den Stand der Forschung – stets unter dem Vorbehalt neuerer Erkenntnisse. Die anderen verkünden ewige Wahrheiten, ohne jemals selbst geforscht zu haben. Das ist der Unterschied.

          • PS. Danke übrigens für die Bestätigung meiner These, AvL.

            „Durch Noro- und andere Viruserkrankungen werden die Bettenkapazitäten für Patienten mit anderen Erkrankungen stark eingeschränkt und damit deutlich geringere Einnahmen generiert.“

            Wie sagte noch der alte Marx so schön? Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

          • Das verstehe ich jetzt nicht, Bernd.
            Wenn Ihre These über den Berufsstand der Ärzte richtig wäre, müssten die Mediziner Corona doch nicht verharmlosen, wie Sie ihnen u.a. vorwerfen, sondern den Teufel an die Wand malen, um möglichst viele Corona-Erkrankte leichter ins Krankenhaus zu bringen und dort die Betten zu füllen. Das machen sie aber nicht.
            Einweisungen ins Krankenhaus liegen in der Hand der Ärzte. Sie tun sich selbst also keinen Gefallen, wenn sie sich von Alarmismus fernhalten und den Menschen eher Angst nehmen als schüren.

          • @Bernd
            Wieso von AvL? Seinen Kommentar habe ich ja verstanden.
            Nur Ihre Behauptung, er bestätige mit seinen Worten Ihre These, habe ich nicht verstanden und finde sie deswegen falsch.

          • Gut so, Leseratte! Jetzt müssen nur noch die Ärzte kapieren,
            dass sie sich zum eigenen Wohl (bzw. dem ihres Bankkontos) besser so verhalten wie Sie und andere mit ihren Beiträgen und Links zu „Einzelfällen“.

          • @Bernd
            Anscheinend haben sie meinen Kommentar nicht richtig gelesen. Durch die gezahlte Bettenpauschale für leerstehende Betten erhalten die kleinen und mittleren Krankenhäuser mehr Geld, als wenn diese ihre Betten mit Patienten mit anderen Erkrankungen belegen würden.
            Dieser Umstand des höheren finanziellen Ausgleichs bis Ende September widerspricht ihrer grobschlächtigen Behauptung.
            https://www.aerzteblatt.de/archiv/215035/Krankenhausfinanzierung-in-der-Coronapandemie-Es-bleiben-Unsicherheiten

          • Avl,
            Sie meinen also mit „Verschmähung der Mitarbeiter des öffentlichen Gesundheitswesens“ die Kritik, die hier seitens der Eltern und Pädagogen an Ärzteverbandsvertretern geäußert wurde und die Befürchtung einiger Kommentatoren, durch Schulöffnungen ohne Infektionsschutzmaßnahmen werde von der Politik eine Herdenimmunisierung der Wildinfektionen angestrebt. Und das empört Sie? Beinahe jeder in meinem persönlichen Umfeld, der die Ereignisse der letzten Monate verfolgt hat, hat diese oder ähnliche Gedanken! War meine Familie, wie bekannte Familien auch, ganz naiv davon ausgegangen, dass sich Vertreter der Kinderheilkunde, der Eltern und Lehrerverbände gemeinsam mit Herrn Drosten als Coronaspezialisten ein Beschulungskonzept erarbeiten, mussten wir im März und Mai über die Presse verwundert zur Kenntnis nehmen, dass der Kinderärztepräsident wohl weder ein Interesse an der Zusammenarbeit mit Herrn Drosten noch mit den Lehrern hatte. Er ließ sich in der Neuen Osnabrücker Zeitung derart primitiv und platt über Lehrer, die möglicherweise von Präsenzunterricht mittels Attest freigestellt werden wollten, aus, dass wir uns wunderten, dass die Lehrerverbände sich danach noch gesprächsbereit zeigten. Wir Eltern erfuhren danach aber lange Zeit nichts. Die Politik hüllte sich in Schweigen, obwohl Eltern- und Lehrerverbände immer wieder um Mitarbeit bzgl. eines Beschulungskonzeptes baten. Und dann…Überraschung!! Politik hatte mit ärztlichen Berufsverbänden gemeinsam, über die Köpfe der Betroffenen hinweg, beschlossen, dass unsere Kinder und ihre Pädagogen ohne Infektionsschutzmaßnahmen in den Regelunterricht gehen werden. Selbst Jugendliche und junge Erwachsene (Oberstufe) müssen keine Masken tragen – haben die ärztlichen Berufsverbände so beschlossen…logisch?
            Nichts organisiert haben sie allerdings für Kinder mit Vorerkrankungen. Das wäre doch vielleicht mal die Aufgabe des Herrn Fischbach gewesen!!! Ein Forum einzurichten, in dem sich besorgte Eltern mit einem Kinderarzt oder auch nur untereinander austauschen könnten… Und so sind nun viele hier bei den Lehrern gelandet.
            Und Sie Avl, wundern sich warum das öffentliche Ansehen der Ärzte gelitten hat? Schade ist das für die vielen Ärzte, die bei diesem aus meiner Sicht menschenverachtenden Experiment nicht mitgewirkt haben. Leider haben wenige von ihnen ihre Stimme dagegen erhoben! Zumindest waren öffentlich nur wenige wahrnehmbar.

          • @AvL
            Am richtigen Lesen liegt es oft nicht, sondern eher am Verstehen-Wollen oder bewussten Missverstehen.
            Bewusstes Missverstehen und falsches Interpretieren des Andersdenkenden sind beliebte, wenn auch schäbige Mittel im Meinungsstreit, auch dem des Arbeitslebens.
            Ich habe durch Beobachtung und Erfahrung die Erkenntnis gewonnen, dass solch ein Verhalten oft noch begleitet wird von der Darstellung der eigenen Person als überaus tüchtig, sachkundig, moralisch und wahrheitsliebend, also rundum glaubwürdig, so dass man blind vertrauen kann.

            Einem erfolgreichen Arbeitskollegen habe ich die meisten meiner diesbezüglichen Erkenntnisse zu verdanken. Ich schäme mich auch nicht zuzugeben, dass ich mich diebisch gefreut habe, als er nach mehreren Jahren an den Falschen geraten war und ziemlichen Schiffbruch erlitt.

  15. Wenn alles Geld weg ist wird auch der letzte merken daß man Angst nicht essen kann.
    Ob Krankheiten oder nicht man muss Geld verdienen .

    Krankheiten töten vielleicht aber Armut zu 100%
    Euch wird der Strom abgestellt, kein Obst mehr da viel zu Teuer und der Grossteil der Medizin ist auf Privatrezept.

    Angst verwirrt die Gedanken.

    Sterbe lieber auf meinen Füssen und mit dem Kopf nach oben gerichtet.

    Leider sind wir verkommen zu einer Nation der Lemminge.

    • Sie sind ein Lemming, wenn Sie durch Ihr Duckmäuserverhalten solche Zustände legitimieren.
      Rückgrat beinhaltet unzumutbare Zustände zu bekämpfen und Ihre Kinder und Familie zu schützen.

    • Es gibt einen großen Unterschied zwischen Tod und etwas weniger Luxus!

      Realistisch gesehen stirbt in Deutschland niemand an Armut, die meisten leben gut und eher im Luxus und jammern, wenn sie mal auf einen Urlaub verzichten sollen!
      Fragen Sie mal Ihre Großeltern, die noch den Krieg erlebt haben, was Armut bedeutet!! Die wissen auch, dass das Wohlstandsjammern von heute höchst übertrieben ist!

      Der Lemming sind wohl Sie, der irgendwelchen Horrorvorstellungen von etwas weniger Wirtschaftswachstum die Gesundheit und das Leben vieler Menschen opfert.

  16. Die demokratisch gewählten politischen Entscheidungsträger, die öffentlichen Gesundheitsbehörden, die Bevölkerung und die im deutschen Gesundheitswesen Arbeitenden in Deutschland können im Vergleich zu anderen Ländern nicht sehr viel falsch gemacht haben.
    Der Vergleich der statistischen Übersterblichkeit der Länder verdeutlicht die erfolgreiche Strategie.

    https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/wie-viele-menschen-sterben-an-corona
    thhps://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112994/Schweden-verzeichnet-im-April-hoechste-Todesrate-der-vergangenen-Jahre
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114349/USA-Uebersterblichkeit-uebertrifft-die-Zahl-der-gemeldeten-Todesfaelle-an-COVID-19

  17. Der Wille der Familien zeigt sich am besten in BW, hier ist die Präsenzpflicht ausgesetzt. Ganz formlos ist es möglich seine Kinder zu befreien, diese Kinder haben das Recht auf Fernunterricht. Mehr als 99,5% der Familien in BW haben freiwillig den Regelunterricht gewählt. Dies sollte von allen Personen in diesem Forum zur Kenntnis genommen werden, ich finde unter diesen Umständen sollten einschlägige Forenschreiber definitiv nicht vom Gesundheitsschutz von Familien und Schülern schreiben. Vom Wunsch der Familien in anderen Bundesländern zum Aussetzen der Präsenz. Schauen Sie nach BW, das ist die Realität.

  18. “ … Neuer Stamm enthält höhere Viruslasten, kann ansteckender sein
    Eine neue COVID-19-Mutation scheint laut einer Studie noch ansteckender zu sein – …“

    Langsam bekomme ich Angst …

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