Söder räumt als erster Ministerpräsident ein: Schulen sind Infektionsherde

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BERLIN. Kommen die Bundesländer beim Bund-Länder-Gipfel am kommenden Mittwoch um Einschränkungen beim Schulbetrieb nicht mehr herum? Angesichts von immer mehr Ausbrüchen an Schulen – allein in den vergangenen zwei Wochen gab es mindestens vier mit jeweils Dutzenden von infizierten Schülern und Lehrern – scheint die Politik der weit offenen Klassenräume kaum mehr haltbar zu sein. Jetzt räumt der erste Ministerpräsident, Bayerns Regierungschef Söder (CSU), sogar ein, dass Schulen sehr wohl Infektionsherde sind. Die KMK will trotzdem nur im Ausnahmefall von ihrem Kurs abweichen.

Bei immer mehr Schülern und Lehrern werden Corona-Infektionen festgestellt. Foto: Shutterstock

Merkel sagte in Berlin bei einem gemeinsamen Auftritt mit Scholz nach dem G20-Gipfel führender Wirtschaftsmächte, welche Maßnahmen genau ergriffen würden, «dem kann ich und will ich heute nicht vorgreifen». Sie versicherte: «Die Bürgerinnen und Bürger sollen von Bund und Ländern eine geschlossene, gemeinsame Antwort bekommen. Darauf haben sie eigentlich ein Recht. Und daran arbeiten wir jetzt diesmal sehr intensiv.» Tatsache sei, «dass wir noch nicht soweit sind, wie wir gerne gekommen wären durch die Kontaktbeschränkungen».

Kein Bundesland beachtet bislang die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen

Merkel (CDU) hatte die Ministerpräsidenten auf dem Bund-Länder-Gipfel in der vergangenen Woche gedrängt, die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen einzuhalten – eine Entscheidung darüber wurde auf kommenden Mittwoch vertagt. Das RKI sieht bereits ab einem Inzidenzwert von 50 für alle Schulen des betroffenen Gebiets eine generelle Maskenpflicht im Unterricht (also auch in Grundschulen) sowie eine Verkleinerung der Lerngruppen vor, damit die Abstandsregel in den Klassenräumen eingehalten werden kann (News4teachers berichtet ausführlich über die Empfehlungen des RKI für den Schulbetrieb – hier geht es hin). Kein Bundesland beachtet bislang diese Empfehlungen.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), derzeit als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz für die Organisation einer Länder-Linie zuständig, sagte: «Wir sind uns einig, dass schon viel erreicht wurde, aber nicht genug.» Er ergänzte: «Wie lange wir verlängern müssen und wie genau wir das ausgestalten, wird gerade untereinander besprochen.»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) erklärte im ARD-«Bericht aus Berlin», es gebe keinen Grund zur Entwarnung. Deswegen «werden wir den Lockdown sicherlich zu verlängern vorschlagen. Und an einigen Stellen – insbesondere in den Hotspots – auch deutlich zu vertiefen.» Söder sagte, neben weiteren Kontaktbeschränkungen müsse vor allem das Thema Schule diskutiert werden. Insbesondere in den Hotspots mit besonders hohen Corona-Zahlen sei es so, dass die Schule einer der Infektionsherde sei.

Zwar sollten die Schulen grundsätzlich offen bleiben. Der Vorschlag sei aber, generell und auch in der Grundschule eine Maskenpflicht einzuführen und Wechselunterricht für die älteren Jahrgangsstufen. Ausnahmen sollten für die Abschlussklassen gelten. «Also: Insgesamt vertiefen, indem an der Schule nachgedacht wird – und auch weitere Kontaktbeschränkungen», sagte Söder.

Kultusminister beharren darauf, die Schulen offenzuhalten – und räumen nur Ausnahmen ein

Die Kultusminister der Länder beharren allerdings darauf, sie grundsätzlich offenzuhalten. Sie räumen nach Informationen des Nachrichtenportals «ThePioneer» und der Deutschen Presse-Agentur lediglich Ausnahmen ein. Nach einem Beschluss vom Freitag sollen in Hotspot-Gebieten mit sehr vielen Infektionen besonders betroffene Schulen ab der 11. Klasse auf einen «rollierenden Präsenzunterricht» in verkleinerten Lerngruppen umstellen können, also einen Wechsel von Lernen in der Schule und zuhause.  In einem zweiten Schritt ist das auch für untere Klassenstufen weiterführender Schulen vorgesehen. Die Abschlussklassen sollen in jedem Fall in der Schule bleiben. Schwellenwerte wurden von den Kultusministern nicht definiert. Lediglich die Unionsländer werden hier konkreter: In Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 soll es ab der 7. Klasse Wechselunterricht geben. So oder so: Den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Schulen entsprechen die Vorschläge weiterhin nicht.

«Infektionsketten wirklich unterbrechen und gleichzeitig lebenspraktisch bleiben, das ist die Aufgabe», sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Konkret schlug er vor, dass beim Auftreten eines Infektionsfalls sofort die betroffene Klasse in die häusliche Isolation geschickt wird. Bisher ist das teilweise nicht oder nur bei Sitznachbarn Infizierter der Fall. «Nach negativen Schnelltests am fünften Tag könnten die Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren», sagte Spahn. An besonders von Corona betroffenen Schulen soll es nach dem Willen der Kultusminister mehr Tests geben. Nach Zulassung eines Impfstoffes solle das Schulpersonal vorrangig ein Impfangebot erhalten.

In den vergangenen zwei Wochen wurden vier Ausbrüche an Schulen bekannt, bei denen jeweils Dutzende von Schülern und Lehrern infiziert wurden (News4teachers berichtet ausführlich über die großen Corona-Ausbrüche an Schulen). News4teachers / mit Material der dpa

Streit um Schulen auf dem Bund-Länder-Gipfel: Die Geduld der Kanzlerin mit den Kultusministern ist am Ende – eine Analyse

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47 KOMMENTARE

  1. So eine Regelung würde die Situation hier nicht ändern, da Schüler grundsätzlich nicht mehr getestet werden, sofern sie nicht deutliche Beschwerden haben. Auch nicht, wenn die Eltern betroffen sind. Und auch bei denen wird mit Verweis auf die Testkriterien meist nicht mehr getestet.
    Diese Regelung ginge nur, wenn alle sich testen lassen könnten. Dafür hat Spahn aber nicht gesorgt. Im Vergleich zu Staaten wie Großbritannien (!), Italien und Belgien ist die Testkapazität in Deutschland erschreckend gering. Da wurde sich u sehr ausgeruht auf die Erfolge der ersten Welle im Sommer

    • Richtig. Schüler werden als Kategorie 1 Kontaktperson oft nur noch getestet, wenn sie selber Symptome aufweisen. Da dies in dem Alter seltener der Fall ist, hat das keine Auswirkung auf die Schule.

  2. Für viele Kinder ist der tägliche Schulbesuch ein wichtiger Beitrag ihrer Entwicklung.

    Daher ist die beste Lösung ein täglicher Schulbesuch in halbierten Klassen und mit halbierten Unterrichtsstunden.
    Der Unterricht wird auf 1 Woche vormittags die andere Woche nachmittags verteilt.

    Zusätzlich muss Betreuung angeboten werden.

    Distanzuntericht ist nur durch zusätzliche Lehrer möglich da die Lehrer durch das Teilen der Klassen genauso viele Stunden haben wie vorher.

    Der Schichtuntericht ist gerade auch für Grundschulen eine Chance da er ohne Distanzuntericht auskommt.

    Wo ist das Problem den Lernstoff vorübergehend zu halbieren?

    • Schichtunterricht am Ganztag von 8 bis 16 Uhr geht wohl nicht. Distanz für die Hälfte mit Livevideo aus dem Klassenraum geht schon. Warum 2 Lehrer? Muss einer die Videokamera halten?

      • @A.H.
        Sie wollen den Schülern 8 Stunden Videokonferenz zumuten?
        Das geht vielleicht technisch mit Einschränkungen.
        Weder Schüler noch Lehrer werden das durchhalten.

        Einfach eine Schicht von 8-12 für Gruppe A und von 13-17 Uhr für Gruppe B.

        Schüler und Lehrer sind keine Maschinen und auch keine Roboter.
        Menschen die mit Fernunterricht klar kommen sind eine Minderheit.

        Als Ergänzung ist Distanzunterricht natürlich möglich.
        Allerdings nur in geringem Umfang.

    • „Zusätzlich muss Betreuung angeboten werden.“

      Und was glauben sie passiert in der Betreuung?
      Ich kann es ihnen sagen; Da sitzen die Schüler(innen) dann wieder dicht Schulter an Schulter. Müssen bloss nicht nur auf ihre Platz sitzen sondern bewegt sich überall rum. Da wird auch oft mehrere Klassen in die Gleiche Räume gleichzeitig Betreuut – sehe ich schon jeden Tag bei uns in der Betreuung.
      Also wird das nicht ‚einfach so‘ gehen. Das ist genau so schlimm – wenn nicht noch schlimmer – als Unterricht.

  3. Die Idee der „Kurzquarantäne“ finde ich gut, allerdings sind ja gerade in den letzten Wochen immer mehr Bundesländer davon abgerückt, überhaupt Schüler in die Quarantäne zu schicken.
    Einen Nachteil sehe im momentan noch bei den Schnelltests für Kinder, hier insbesondere für Kita-/Grundschulkinder.
    Auf den Abstrichtupfern ist wenig Probe vorhanden, da die Tupfer für Kinder einfach eine geringere Oberfläche aufweisen. Hinzu kommt, dass bei kleinen Kindern nahezu kein Abstrich über die Nase zu bewerkstelligen, so dass auch aufgrund des Abstrichortes im Rachen das Probenmaterial weniger Virus enthalten kann; in Kombination mit wenig Oberfläche ist hier sicher eine erhöhte Zahl von falsch-negativen Ergebnissen zu erwarten.
    Da die Schnelltests ohnehin schon eine geringere Sicherheit bieten, empfinde ich einen Schnelltest für Kinder derzeit nicht sinnvoll. Gut finde ich, dass einige Wissenschaftler das Problem aufgenommen haben und in der Entwicklung daran arbeiten.
    Warum es überhaupt möglich ist, entgegen der Empfehlung des rki zu arbeiten, verstehe ich absolut nicht, aber das braucht man auch schon gar nicht mehr diskutieren.

    Welche Referenzen weisen unsere Politiker auf, um Quarantäne-Bestimmungen selbst zu formulieren? Seit Oktober gilt die Empfehlung die gesamte Klasse in die Quarantäne zu schicken. Das wird u.a. aufgrund der Aerosolverteilung empfohlen und die Politiker behaupten, die Aerosole reichen maximal bis zum 15 cm entfernten Tischnachbarn. Physikalisch würde das bedeuten, dass die Aerosole sich nahezu gar nicht in Raum verteilen und auch die Kinder eine Körpertemperatur entsprechend der Raumtemperatur aufweisen müssten. Selbst eine ffp2 Maske wird da nicht viel helfen, wenn man allein schon sieht wie einige Erwachsene diese tragen.

  4. Jetzt ist es wirklich mal an der Zeit, dass Lehrer eine Form von Widerstand leisten. Auch Eltern könnten zumindest mal in Baden Würtemberg durch einen formlosen Antrag Ihre Kinder für den Fernunterricht anmelden. Geht wirklich reibungslos. Wir haben das für eines unserer Kinder auch seit den Herbstferien beantragt. Natürlich mit Bauchweh: Zum Einen, weil man sein Kind nicht sozial ausgrenzen möchte, zum Anderen gehört man nicht gerne zu den Extrawürsten, die von den eh schon überlasteten Lehrern separat versorgt werden müssen. Aber wenn diese Möglichkeit von niemanden genutzt wird, ist das wie ein Zugeständnis an die aktuelle Schulpolitik. Von der Sitzung am Mittwoch ist auf jeden Fall NICHTS zu erwarten!
    Eine Sache würde mich auch noch sehr interessieren. Hier im Forum äußern ja einige Lehrer ihre Bedenken, um es mal gelinde auszudrücken. Aber wenn man diesen Anteil der Lehrer in Bezug auf die gesamte Lehrerschaft in Prozent ausdrücken würde, (Prozentangaben sind ja derzeit hip) dann kommt man auf vielleicht =,003 Prozent. Wie wird denn in einem Lehrerkollegium über das Thema Wechselunterricht-Präsenzunterricht an Schulen diskutiert ?? Gibt es dazu eine mehrheitliche Meinung?

    • @mm: „Wie wird denn in einem Lehrerkollegium über das Thema Wechselunterricht-Präsenzunterricht an Schulen diskutiert ?? Gibt es dazu eine mehrheitliche Meinung?“ – Es ist nicht möglich, in einem Lehrerkollegium eine Meinungsumfrage dazu durchzuführen, und es gibt auch wenig Möglichkeiten, das zu diskutieren, weil wir a) extrem beschäftigt sind b) keine Konferenzen/ Zusammenkünfte stattfinden c) auch im Lehrerzimmer Abstand gehalten werden muss, was „Gesprächskreise“ unmöglich macht.

      In der Tendenz herrscht meiner subjektiven Wahrnehmung nach die Bereitschaft vor, für den besseren Infektionsschutz, den der Wechselunterricht ermöglicht – Schülerinnen und Schüler können den Mindestabstand untereinander einhalten -, die höhere Arbeitsbelastung der Lehrkräfte durch den Wechselunterricht in Kauf zu nehmen – statt einer Gruppe, die man zeitgleich vor sich sitzen hat, müssen sowohl die Schülerinnen und Schüler in Präsenz als auch die zu Hause versorgt werden.

      Die negativen Folgen des Wechselunterrichtes für zumindest einen Teil der Schülerinnen und Schüler (und deren Eltern) sind offenbar allen Beteilgten klar, werden aber in der Regel nicht mehr thematisiert, weil unsere Inzidenz seit längerem jenseits von Gut und Böse in der Stratosphäre schwebt und da auch nicht mehr herunterkommt.

      Auffallend ist, dass ich bisher noch keine einzige dieser hier im Forum gelegentlich auftauchenden, schadenfreudigen und erstaunlich empathielosen Bemerkungen der Marke „Ist ja schlimm, wenn man sich mal einige Wochen selbst um die eigenen Kinder kümmern muss“ vernommen habe – und ich hoffe, das bleibt auch so.

    • Ich habe auch eines meiner Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen, da er seit Wochen an einer sich chronifizierenden Magen-Darm-Erkrankung leidet. Eine Sara-Cov2-Infektion on Top wäre lt. Ärzten „nicht zu empfehlen“.

      Nach vielen vielen Gesprächen mit Ärzten und der Schule, liegt der Stadtteilschule nun seit dem 12.11.2020 ein offizielles Attest zur Befreiung vom Präsenzunterricht vor. Auf Nachfragen wurde mir bestätigt, dass das Attest anerkannt wird.

      ABER … bis jetzt ist nix passiert.
      Das finde ich umso erstaunlicher, da in den letzten Wochen ein Teil der Mitschüler in Quarantäne war.

      Ich kann dieses ganze Geschwafel von der so nötigen Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts wirklich nicht mehr hören. Die Bildungsgleichheit war vorher schon nicht vorhanden. Ohne deutlichen Einsatz und Engagement der SchülerInnen und Elternhäuser und Lehrer die mitziehen blieb/bleibt man schnell auf der Strecke.

      Und jetzt? Die Bildungsgleichheit ist jetzt erst recht für die Katz. Spätestens seit den Herbstferien ist es nur noch Glück wie viel Bildung/Unterricht wer erhält. Eltern können spätestens in den hohen Klassen meist nicht mehr helfen. Nachhilfe ist für sehr viele nicht erschwinglich.

      Und dazu wird das ganze auch noch mit einem Infektionsrisiko garniert, dass spätestens Haushalte mit Angehörigen von Risikogruppen verzweifeln lässt.

      Ich möchte mit meiner Aussage der Schule nicht auf die Füsse treten. Bei allem Engagement, sie können einfach nicht mehr leisten.

      Mein Fazit: Für ein ungenügendes Ergebnis/Angebot wird das Leben so vieler riskiert. Das macht mich verzweifelt, hilflos und wütend!

      • Ein zarter Anfang, aber irgendwie fast schon rührend. Zwei Lehrer nahe am Risikoalter und dann noch ein paar Leute die ein Plakat halten. Dazu noch der Umstand, dass es sich bei der Ida- Schule um einen besonders schweren Fall von Missachtung der Gesundheit aller Beteiligten handelt. Ich befürchte, das wird nicht ausreichen um die breiten Massen davon zu überzeugen, dass eventuell ein großer Teil der Lehrer gegen Präsenzunterricht ist.

  5. Die ganze Klasse für ein paar Tage in Quarantäne zu schicken und – wenn die Viruslast nach 5 Tagen entsprechend hoch sein müsste – freizutesten, ist auf jeden Fall wesentlich mehr als das aktuelle völlige Ignorieren von Mitschülern.

    Trotzdem hoffe ich darauf, dass es am Mittwoch endlich nicht nur bei den tagtäglich neuen Phrasen bleibt, dass Risikopersonen geschützt werden müssten (und damit meine ich nicht nur die Schwerstkranken in Heimen sondern ALLE Personen, die Risikofaktoren haben. Chronische Erkrankungen, Bluthochdruck, Wechseljahre, Schwangerschaft, Übergewichtige, Raucher, Eltern jenseits der 45, schwaches Immunsystem, …)

    Ich fordere, dass auch wir Eltern uns endlich schützen dürfen indem wir unsere Kinder zuhause beschulen und nicht mehr in die aerosoldurchseuchten Klassen schicken müssen. Jedes Kind weniger im Klassenraum schützt letztendlich auch die Lehrkräfte und die Mitschüler und damit die gesamte Gesellschaft!

    Ich habe echt keine Lust drauf, dass es hinterher heißt „Tja, die Frau xy hatte ja auch mehrere Vorerkrankungenm und war ja auch keine 30 mehr, da hätte sie sich wohl besser schützen müssen. Schlimm, dass die beiden Kinder jetzt ohne Mama aufwachsen müssen, die sind doch erst in der Grundschule. Da hat sie aber doch bestimmt heimlich Partys gefeiert…“

    Die Kultusminister und Ministerpräsidenten interessiert es einen Dreck, wieviele Eltern, Lehrer und Kinder wegen ihrer Fehlentscheidungen im Sommer nächsten Jahres unter der Erde liegen oder für eine lange Zeit oder sogar den Rest ihres Lebens leiden müssen!

    • Also ich als Vater bin 55plus und nehme am ganz normalen Leben teil. Als Sozialarbeiter habe ich mit Jugendlichen engen Kontakt, denn der digitale Kontakt reicht definitiv nicht aus. Dann bleiben meine schwierigen Fälle auf der Strecke. Meine Kinder haben keinerlei Virerkrankungen und sind deshalb kaum für einen schweren Verlaub gefährdet. Ebenso treffen sie sich gerne mit Freunden, soziale Isolation kommt für mich nicht in Frage. Ich schaue mir Zahlen, Daten und Fakten an, darauf basiert dann unser Verhalten als Familie.
      Ob Ärzte, Pflegepersonal, Friseure, Sozialpädagogen, Verkäufer, Lehrer, wir müssen alle weitermachen. Und nein, ich will keine Schulschließung oder Wechselunterricht. Es sind jetzt noch Defizite vom Frühjahr aufzuholen, vor allem die Migrantenkinder wurden weit zurückgeworfen, auch in der gesellschaftlichen Entwicklung.

      • Genau, ich bin im wissenschaftlichen Bereich tätig und habe viele Kontakte zu verschiedenen Laboren (Medizin, Pharma Chemieindustrie). Wir arbeiten auch alle am Limit und meine Versuche kann ich leider auch nicht im Homeoffice machen.

    • @Tina+2: „Die ganze Klasse für ein paar Tage in Quarantäne zu schicken und – wenn die Viruslast nach 5 Tagen entsprechend hoch sein müsste – freizutesten, ist auf jeden Fall wesentlich mehr als das aktuelle völlige Ignorieren von Mitschülern.“ – Ja, schon, aber…

      Die Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten sieht vor, dass der BUND die benötigten Antigen-Tests bezahlt und liefert – obwohl Bildung Ländersache ist und die Länder sich im Rest der Beschlussvorlage da partout auch nicht reinreden lassen wollen – wie üblich. Warum also gerade hier? Das klingt doch irgendwie nicht ganz logisch, oder?

      Insbesondere und vor allem frage ich mich,
      a) ob überhaupt genügend Antigen-Tests dafür verfügbar wären,
      b) ob die vorhandenen Tests nicht eventuell für andere Zwecke (z.B. Schnelltests in Pflegeheimen!) noch dringender benötigt werden,

      c) ob der Bund (sprich: Angela Merkel) in die Falle tappen würde, den Ländern die Lieferung an Antigen-Tests in einem Umfang quasi zu garantieren, der spätestens bei steigenden Quarantänezahlen in der Schülerschaft gar nicht mehr umsetzbar wäre – vor allem, wenn die Länder mit dieser Rückversicherung in der Tasche munter überall weiter Präsenzunterricht statt Wechselmodell fahren würden, und das gegebenenfalls auch bei Inzidenzen jenseits der 500,

      d – z) ABER vor allem frage ich mich, ob das nicht wieder bloß eine von den Kultusministern inspirierte und initiierte Nebelkerze ist.

      //Ich habe FERTIG!//

  6. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Nov_2020/2020-11-17-de.pdf?__blob=publicationFile

    Abb. 4 und Abb. 6 bitte anschauen und dann begründen warum Schulen sichere Orte sei. Es ist in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sicherer, außer dass die ältere Leute sterben öfter als Kinder (Tab. 6).

    Gestern hat der Zahl von insgesamt infizierte Schüler (26038, <18 Jahre alt) den gleichen Stand erreicht als insgesamt Infizierte die ihr Tätigkeitsbereich in Krankenhäusern und Arztpraxen haben. Die Schüler haben kräftig aufgeholt.

  7. Sollte das wirklich das Ergebnis nach so vielen Tagen sein, dann fordere ich nachvollziehbare Gründe, warum die RKI-Richtlinien nach wie vor missachtet werden.

    Und zwar nachvollziehbare Gründe. Mit Bildungsauftrag müssen die nicht kommen, das geht im Wechselunterricht.
    Mit sozialen Kontakten ebenfalls nicht, unter 14 darf man sich ja laut Beschlussvorgabe ohne Regulierungen treffen.

    Dann möchte ich wissen, wer für eventuelle Langzeitfolgen aufkommt, wenn man sich infiziert hat.
    Und gibt es für Kinder, die das Virus unbemerkt nach Hause tragen und dort das Umfeld infizieren und somit eventuell Angehörige so krank werden, dass sie sterben, eine angemessene Ausgleichszahlung aufgrund psychischer Folgen?

    Das ganze Konzept dient doch nicht dem Infektionsrückgang, sondern nimmt weitere Kranke in Kauf.

    Ich hoffe sehr, dass am Mittwoch in der PK ein paar Journalisten sitzen, die auf kompetente Antworten beharren und so lange nachfragen, bis klar ist, was hier läuft: Wahlkampf und das strikte Aufrechthalten der längst überholten Schulpflicht.

    • „Kranke“ – müsste heißen: „Kranke und Tote“!!! – Wenn – wie bei uns – die Nachbarin dieser Tage an Corona verstorben ist (wohlgemerkt „an“ und nicht „mit“!), denkt man sicherlich anders über den Schulzwangschwachsinn, zumal wenn man selbst u.a. vom Lebensalter her zur Risikogruppe gehört.

      Aber leider gibt’s auch Leute, die sich eher am Gedankengut des 3. Reiches orientieren, vielleicht nur aus Blödheit, vielleicht aber auch, weil sie sich tatsächlich noch in diesen Denkmustern bewegen; da sagte eine jüngere Mutter an unserer Schule neulich doch glatt: „Dann sterben eben ein paar Alte, damit die jüngeren wieder mehr Platz haben!“ Schon krass…

      • @Konrad Preiser,
        Menschen wie diese hatten wir früher im Bekanntenkreis. Sie halten sich für unbesiegbar und ihre Kinder für den Nabel der Welt. Wir sind ein Risikohaushalt mit einer Person, die die höchste Gefährdungsstufe aufweist und das wurde von einem früheren Bekannten damit kommentiert, dass das Virus eben das Kranke und Schwache aussortiere. Der Lauf der Natur. Dieser Mensch wurde danach von uns als Bekannter aussortiert. Diese kranke Denke ist wieder en vogue. Die Politik befördert diese Mentalität, da Risikogruppen nicht mehr beachtet werden. Schüler mit Risikoeltern werden in die Schule gezwungen, Lehrer mit Vorerkrankungen ebenso und wer nicht jung und fit ist, verliert im Corona Roulette. Gerade in Deutschland hätte ich nie gedacht, dass so etwas möglich ist. Wo sind die Geschichtslehrer, die diese Entwicklung kommentieren?

  8. Die wollen nur geld verdinen denen geht eş nicht um gesundheit vor allem jugendliche kinder wollen die versuchskaninschen benutzen impfung denen geht es nicht um bildung alles wir fast zu gemacht aber schulen usw offen warum wohl ihre impfungen bei jugendlichen kinder machen zu können alles andere ist denen egal wer sich ansteckt stirb haupt sache die verdinen ihr geld wir werden uns nicht impfen lassen wir menschen sind für die versuchskaninschen die sehn uns leider so keiner sollte still warten

  9. Die Verantwortung der Bundesregierung muss stärker in den Blick gerückt werden. Die Länder wollen nicht das zusätzliche Geld für Organisation, Personal, Filter und Räumlichkeiten ausgeben – und der Bund auch nicht! Merkel sagte Anfang November, sie könne doch nicht in allen Klassen Luftfilter installieren.
    Natürlich kann sie das!! Stattdessen gab es eine halbherzige Förderung für bestehende Luftfilter. Zusätzlich wurden die Testkriterien so geändert, dass der Schulbesuch noch unsicherer geworden ist und die Lüge der sicheren Schulen leichter aufrecht gehalten werden kann. Ein perfider Schachzug. In Hamburg gab es von der Stadt ein paar hundert Euro pro Klassenzimmer. Es fehlen noch ein paar tausend für die virenfreie Luft.
    Und neuerdings wird auf allen Ebenen die Mär der sicheren Grundschulen und Kitas verbreitet. Die Kinder sind UNTERTESTET.

  10. @Tina +2:danke fuer die deutlichen Worte!

    Genau,das ist der Punkt!!!! Es interessiert KEINEN!!!! der werten Kultusminister*Innen, sowie Ministerpraesidenten, wenn wir unsere Kinder zu Grabe tragen muessen oder unsere Kinder gar ohne Mutter oder Vater aufwachsen muessen, da sie sich ueber die Kinder UND DEN SCHULWEG!!! mit Corona infiziert und verreckt sind.

    Es interessiert diese Politiker ein Sch…., was sie den Kindern damit fuer unendliches Leid zufuegen.
    HAUPTSACHE!!! sie koennen ihren Egotripp weiter fahren!!!!

    Sie sind in ihrer Position fehl am Platz!!!

    Wertvolle Zeit absolut verschenken und nun ueber Leichen gehen, um ihre Unfaehigkeit in der Vorbereitung zu vertuschen!!!

  11. Dieser Zirkus reicht langsam. Leute, ziehen wir doch alle nach BaWü, da DARF man sein Kind wenigstens von der Präsenzpflicht befreien. In einer Demokratie sollte JEDERMANN/FRAU das Recht haben, seine Gesundheit und die seiner Lieben höher zu gewichten als das Recht auf Bildung…Die KM haben lange genug auf den Familien herumgetrumpelt. Ich fordere das Recht auf Präsenzpflichtbefreiung für ALLE Bundesländer! Alles andere ist einer Demokratie unwürdig!

  12. Das Problem an der Sache ist, dass Kinder/Jugendliche oft symptomfrei in der Schule sind und somit unentdeckt bleiben. Sie geben dann COVID an ihre Mitschüler, Lehrer und daheim an ihre Familien ab. Eltern tragen das Ganze zur Arbeitsstelle – diese kann schlimmstenfalls ein Seniorenheim, eine Praxis, ein Hospital, ein Großraumbüro, aber auch „nur“ ein kleiner Zwei-Mann-Betrieb sein. Es ist fahrlässig zu glauben, dass der Umkehrweg nicht möglich ist.
    Viele negieren ihn ja sogar. Deshalb bin ich Herrn Söder dankbar für diese (späte) Erkenntnis.
    Meines Erachtens war dieser Teil-Lockdown für die Wirtschaft schädlicher als alles andere.
    Vorgegaukelte Perspektiven sind unverantwortlich. Wie wird es kommen? Halbe Klassen und Wirtschaft (ich denke vor allem an Gaststätten, Hotels usw.) und Kultur schauen bis zum 6.1. in die Röhre. Hätte man auch die Schulen geschlossen, wäre es definitiv besser gelaufen.
    Wenn die Schulen ab Dezember nicht ins Homeoffice gehen, wird sich sicher nichts ändern: Sport ohne Masken, GS gänzlich ohne Schutz, Gruppenkuscheln im Bus usw. Es ist doch völlig egal, ob Live-Übertragungen möglich sind oder nicht. Kinder verdummen doch nicht, wenn sie mal alleine lernen. Bestes Beispiel: In früheren Zeiten gab es Kurzschuljahre und Erntezeiten. Aus dieser Generation sind tolle Ärzte, Handwerker usw. hervorgegangen.
    Lehrer müssen eben nochmals in den sauren Apfel beißen und mehr arbeiten, denn zweifelsohne ist Fernunterricht eine ganz andere Liga als normaler Unterricht, wenn man ihn gut macht. Und dazu zählt nicht, dass man 45 Minuten Onlineunterricht hat.
    Bitte: Jetzt keine halben Sachen mehr!

  13. Leider zählt in RP die Wirtschaft und das Wahlergebnis mehr.
    Wir haben aber im März die Chance, neue, frische Wege zu gehen. Da ist bei uns Landtagswahl !!!!!!!

  14. Weg mit den Kultusminister. Die braucht keiner. Für was werden die bezahlt? Fürs Scheiße labern und fürs nichts tun. Kinder an die Front, hauptsache Schulpflicht. Gesundheit geht vor! Schickt sie raus an die Schulen, damit ihnen mal klar wird, wie es den Kindern geht. Vollgestopfte Schulbusse, eiskalte Klassenzimmer und jeden Tag Angst, wegen Corono. Und was machen die KM nichts. Sitzten in ihren warmen Büros und lassen sich transportieren jeder allein im PKW auf Gunsten der Steuerzahler. Sperrt sie ein diese Verbrecher! Sie spielen nur mit der Gesundheit unserer Kinder oder viell. sogar mit den Tod. Abgesehen davon welche Spätfolgen wegen Corona, noch auf unsere Kinder zukommt.

  15. ich bin sowas von sauer das die Schulen nicht geschlossen werden. Ich bin ein Risikopatient aber egal. Die Kinder müssen mit der Maske Stunden verbringen. Wenn man die Nachrichten anmacht und sieht das der Bundestag ohne Maske da sitzt kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Unsere Kinder und alte Menschen zählen nichts mehr in Deutschland. Wenn am Mittwoch es zu keinem Ergebnis kommt was Schulen betrifft werde ich meine Tochter zu Hause lassen.

  16. Prinzipiell ein mini Schritt in die richtige Richtung, aber mit verbundenen Augen: die Schüler, die bei uns positiv waren, hatten nur zum Teil Symptome, manche auch nicht und inzwischen wird niemand mehr ohne Symptome getestet, das Russisch Roulette geht also weiter…

  17. Wenn ich ein Restaurant und keine Kinder besäße, würde mich die Formulierung „wir schließen die Restaurants, damit die Schulen offen bleiben können!“ doch sehr stören.

    Was hat mein Restaurant mit den Kindern zu tun? Die Restaurant-, Hotelbesitzer etc. Werden das so nicht mehr lange mittragen wollen!
    Die haben unvorstellbare Einbußen, nur damit die Schulen offen bleiben können? Warum sollten diese Menschen so eine lange Zeit auf ihre Einnahmen verzichten, wenn es auch eine 3-wöchige Schulschließung macht?

  18. Nächstes Jahr sind Wahlen.Ich hoffe viele bearbeiten ihren Bekanntenkreis.Nur wenn das Volk sich innerlich ändert,wird es diese Politiker,die jetzt fahrlässig solche Gesundheitsgefährdungen verursachen ,nicht mehr geben.

  19. Die Schule meines Sohnes verschweigt mittlerweile Infektionen in Schulklassen.Das heißt die Eltern dürfen davon nicht mehr unterrichtet werden.Ich habe nicht schlecht gestaunt,als mein Sohn sich heute auf der Schule mit Schülern unterhalten hat,die gerade aus der Quarantäne zurück sind ,weil sie positiv getestet wurden.Auf der Homepage steht davon nichts.Ich werde mir wohl langsam einen Anwalt nehmen müssen.Ist natürlich schön,dass Söder nun Mal zugibt,das Schulen am Geschehen mitwirken.

  20. @koogle

    „Sie wollen den Schülern 8 Stunden Videokonferenz zumuten?
    Das geht vielleicht technisch mit Einschränkungen.
    Weder Schüler noch Lehrer werden das durchhalten.

    Einfach eine Schicht von 8-12 für Gruppe A und von 13-17 Uhr für Gruppe B.

    Schüler und Lehrer sind keine Maschinen und auch keine Roboter.
    Menschen die mit Fernunterricht klar kommen sind eine Minderheit.

    Als Ergänzung ist Distanzunterricht natürlich möglich.
    Allerdings nur in geringem Umfang“

    Genau, das wäre eine gute Idee

  21. @Anita Jackowski, ich gebe Ihnen vollkommen Recht, dass unser politisches Personal nichts taugt. Sehen Sie eine Alternative? Ich sehe da…..nichts. Glauben Sie rot/grün/schwarz/ gelb hat jetzt eine innere Einkehr und reformiert Bildung und Gesundheit nach dieser Erfahrung?? Nein, es wird noch mehr gespart. Die nächste Pandemie kommt bestimmt und da sehen wir nicht besser aus.

  22. Langsam reichts! Wieso entscheiden die da oben über das Wohl unserer Kinder?! Auch Kinder habeb das Recht auf Unversehrtheit! Halbiert die Klassen überall wo der Wert über 50 liegt und lasst die Schulen im Wechsel die eine Hälfte in der Klasse die andere Hälfte digital von zuhause aus unterrichten!!! So wären alle Probleme gelöst! Man bräuchte nicht mehr Lehrer, das Gedränge in den Schulbussen wäre entzerrt und die Kinder können in den Klassen den nötigen Abstand halten! Und nicht erst ab der 11. Klasse, sondern ab der 5. Klasse. Es ist längst belegt das Kinder ab 10 Jahren genauso ein grosses Risiko haben sich anzustecken, wie Erwachsene!
    Bezieht gefälligst die Lehrer, Eltern und Schüler mit ein, bei solchen Entscheidungen! Schließlich geht es hier um DEREN Gesundheit!!!
    Unsere Kinder sind nicht blöd und kommen mit der Technik heutzutage besser klar als die Meisten wahr haben wollen!

  23. Bitte diese Petition bundesweiter Elternverbände, Verbände und Privatpersonen unterschreiben:
    https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsgerechtigkeit-und-gesundheitsschutz-in-der-pandemie

    Die Lage verschärft sich zusehends – nun werden in vielen Schulen noch nicht einmal mehr die Sitznachbarn von Infizierten informiert – geschweige denn in Quarantäne geschickt, weil die Gesundheitsämter nicht mehr nachkommen. Es wird demnach immer schlimmer und untragbarer!!! Regelbetrieb in Hotspots ist inzwischen gleichbedeutend mit offener Durchseuchung.

  24. Nicht genügend Platz und nicht genügend Lehrer. Und natürlich die Betreuung. Die Grundschüler müssen noch betreut werden,aber die sollten einfach mal fragen wer denn die Möglichkeit hätte sein Kind selbst zu betreuen und zu unterrichten. Gibt bestimmt genügend Eltern die dazu bereit wären. Dann hätte man kleinere Klassen und die Betreuung der Kinder die darauf angewiesen sind wäre gewährleistet

  25. So langsam stelle ich mir die Frage, ob Jugendliche vielleicht infektiös sind, aber trotzdem nicht nachweisbar das Coronavirus in sich tragen. Denn wie kann es sein, dass in Berlin mittlerweile eine Inzidenz von über 1000/100 000 unter Lehrern an Allgemeinbildenden Schulen vorherrscht? Das ist über das 4-fache im Vergleich zur Bevölkerung. Es verhalten sich doch nicht alle so verantwortungslos, dass die sich häufiger anstecken als Krankenschwestern.

    Das Wechselmodell kann hier sicherlich zu einer Erhöhung der Sicherheit beitragen. Bei uns müssen sogar die Kollegen mit anerkanntem Risiko ran (Chronische Lungenkrankheiten bspw.(nicht Asthma)), da ja schließlich die Inzidenz nur niedrig sei (Großes Gymnasium). Der Betriebsarzt erlaubte einen Einsatz bei niedrigem lokalem Infektionsgeschehen. Aus Sicht der Schule sei dem so, denn schließlich ist die Schule in Warnstufe gelb (trotzdessen, dass gerade 5% unserer Schüler in Quarantäne sind).

    Ich wunder mich über gar nichts mehr und erwarte vom Mittwoch leider auch nichts mehr.

    Ich schau mich gerade in der freien Wirtschaft um. Minimaler Gehaltsverlust bei weniger Arbeit und mehr Sicherheit.

  26. Wechselmodell (täglicher Wechsel) und Konzentration auf die Hauptfächer in den Klassen bis zur 7. Somit sinkt der Druck für die Kinder enorm und da die Kinder zuhause Live mit unterrichtet werden (per Videokamera) und ja nur die Hauptfächer gefragt sind, ist der Unterricht zuhause auch nicht zu lang bzw. anstrengend. So fällt kein Kind durchs Raster. Die Kinder die keine Endgeräte haben erhalten Leihgeräte und die Eltern werden unterstützt bzw. geschützt (beruflich entlastet) – Betreuung / Geld / etc.
    Wär cool gewesen, wenn sich unsere Politik dazu bereits ab April/Mai mit beschäftigt hätte und dann auch für alle Bundesländer gleich und nicht so ein durcheinander, was niemand mit gesundem Menschverstand nachvollziehen kann.
    Denkt doch bitte auch mal an unsere Kinder/die Eltern und Lehrer die teilweise schon auf dem Zahnfleisch gehen. Besonders die Kinder haben aber keine Lobby, wie z.B. die Autoindustrie, die die nächste Mrd.anschubfinanzierung erhält, obwohl sie die Autofahrer betrogen hat!!!!!

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