„Gut gerüstet“: Weitere Schulen starten im Saarland in Wechselunterricht

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SAARBRÜCKEN. Ab dem 8. März starten im Saarland auch alle weiteren Schulen zunächst in den Wechselunterricht. Dies hat die saarländische Landesregierung am Dienstag entschieden.

„Schulen geben Kindern und Jugendlichen gerade in der Krise Halt“: Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Foto: © Christian Hell / Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Am Montag waren bereits die Grundschulen und Primarstufen der Förderschulen in den Wechselbetrieb aus Präsenzunterricht und Lernen von zu Hause gestartet. «Wir brauchen auch in der Pandemie möglichst viel Präsenzunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler», sagte Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD). «Schulen sind soziale Lern- und Lebensorte, sie geben Kindern und Jugendlichen gerade in der Krise Halt.»

Ab dem 15. März soll es nach dem Beschluss für die Schüler der Klassenstufe 11 am Gymnasium und der Klassenstufe 12 an der Gemeinschaftsschule täglichen Präsenzunterricht vor Ort geben. An beruflichen Schulen könne die Beschulung bereits ab dem 8. März im wöchentlichen Wechsel erfolgen, hieß es. Die Schulen seien mit den geltenden Hygieneschutzregelungen gut für den Betrieb unter Pandemiebedingungen gerüstet, auch mit Blick auf die Corona-Mutationen, sagte die Ministerin. «Das erweiterte Corona-Testangebot wird für zusätzliche Sicherheit sorgen.» dpa

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7 KOMMENTARE

  1. Immer die gleiche Leier, immer derselbe Schwachsinn.
    Ich kann’s nicht mehr hören.
    Es widert mich nur noch an.
    Hygiene-Schutzregeln an den Schulen, da kann ich nur noch drüber lachen. Seit wann schützen mich Tests vor einer Ansteckung.
    Ihr könnt mich alle Mal!

  2. Diese Nachricht über die weitere Schulöffnung ab 8. März kam heute über die Presse, noch bevor die saarländischen Schulleitungen darüber informiert waren. Also alles wie immer.
    Lügen auch wie immer.
    Wie kommt diese Frau Streich-das-Niveau schon wieder dazu zu behaupten, „die Schulen seien mit den geltenden Hygieneschutzregelungen gut für den Betrieb unter Pandemiebedingungen gerüstet, auch mit Blick auf die Corona-Mutationen“???

    Für mich hat sich gar nichts geändert, abgesehen vom Wechselunterricht. Und natürlich die zunehmende Gefahr durch Mutationen.

    Lehrkräfte haben das „Angebot“, sich selbst zum Wohle anderer testen zu lassen – allerdings ausdrücklich nur außerhalb der Arbeitszeit in einem zentralen Impfzentrum.
    FFP2-Masken werden zur Verfügung gestellt. Allerdings sieht unsere Ministerin keine echte Notwendigkeit:
    „Eine Empfehlung, diese Masken, statt einer MNS zu tragen, ist damit nicht verbunden. Es handelt sich um eine individuelle Entscheidung der Lehrkräfte und des sonstigen in der Schule
    eingesetzten Personals.“

    – aus dem Musterhygieneplan des Saarlands:
    https://www.saarland.de/DE/portale/corona/service/downloads/_documents/hygienekonzepte/dld_hygienemassnahmen-schule.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Deshalb gibt es auch keinen Anspruch auf Pause nach 75 Minuten Tragezeit.

    In unseren kleinen Räumen können wir auch im Wechselbetrieb nicht überall den 1,5 m-Abstand einhalten. (Deshalb heißt es ja auch im Musterhygieneplan: „soweit möglich“.)
    Wir sollen in der Turnhalle Sportunterricht machen und die Turnhalle lüften, „soweit möglich“.
    Ales klar.
    Bei vielen SuS gibt es keine Einsicht.
    Wir dürfen SuS, die sich nicht an sog. „Hygienemaßnahmen“ halten, nicht sanktionieren. Stattdessen sollen wir versuchen, jeden Schüler durch ein „pädagogisches Gespräch“ zur Einsicht zu bringen.
    In vielen Klassen sitzen SuS, die gar keine Maske tragen, weil ihnen ärztliche Atteste ausgestellt wurden. Darin wird ihnen bescheinigt, dass sie aufgrund von (beliebige Krankheit einsetzen) keine Maske tragen können. Die SL akzeptiert alles, was vorgelegt wird. Wir sollen dann einfach weitermachen wie bisher.
    Das kotzt mich so unglaublich an.

  3. Meine Tochter (2.Klasse) darf dann nächste Woche in die Turnhalle zum Unterricht. Aber natürlich nur mit Hausschuhen und schlabbernder OP Maske. Händewaschen per Seifenlauge und Wasser aus der Sprühflasche am Platz. Der Moment wo wir als Eltern, trotz Schichtdienst Homeschooling bevorzugen. Das 2. Schuljahr im Chaos, Rückständen, wie soll das bloß weitergehen….

  4. Es ist unglaublich . Auch die saarländische Schulministerin scheint in einer anderen Realität zu leben . In ihr sind die Mutanten und die damit einhergehenden Risiken noch nicht angekommen . Tragisch , dass gerade solche Leute Entscheidungen fällen dürfen , an die andere , die auf einem intellektuell und moralisch deutlich höheren Niveau sind , dann befolgen müssen .

  5. Ich hab mal kurz verbessert:
    Wir brauchen in der Pandemie Ehrlichkeit auch gegenüber Schülerinnen und Schülern. Verdrehungen von Tatsachen und hartnäckige Beschönigungen nehmen Kindern und Jugendlichen gerade in der Krise den Halt.

  6. Lest mal den neuen Hygieneplan.
    Wir surfen die dritte Welle!
    Noch immer mit Omas altem Bügelbrett als Sportgerät
    Dafür aber mit neuem , schickem anstrich.

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