Trotz explodierender Inzidenzen: Gebauer erwägt, Maskenpflicht im Unterricht zu streichen

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Angesichts der rasant steigenden Corona-Neuinfektionszahlen unter Schülerinnen und Schülern fordert die Bildungsgewerkschaft GEW, dass in Schulen weiterhin Maskenpflicht gelten soll. «Die Beibehaltung der Maskenpflicht ist das Gebot der Stunde», sagte die GEW-Landesvorsitzende Ayla Çelik auf Anfrage. «Wir brauchen ein Mehr an Sicherheit – nicht weniger.» Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) erwägt allen Ernstes, die Maskenpflicht im Unterricht zu streichen.

Schulministerin Yvonne Gebauer „prüft“ das Infektionsgeschehen. Foto: Land NRW

Auch das neue Schuljahr war in Nordrhein-Westfalen mit einer Maskenpflicht in Gebäuden und Klassenräumen gestartet. Gebauer hatte angekündigt, die Notwendigkeit der Maskenpflicht im Lichte des Infektionsgeschehens in den ersten Tagen des Schulbetriebs ständig zu überprüfen. Aus dem Schulministerium hieß es am Montag, es sei noch zu früh für eine Entscheidung. Die Forderung nach einer Lockerung der strikten Maskenpflicht in Schulgebäuden sei zwar verständlich (wer die stellt, teilte das Ministerium nicht mit). Es müsse aber sichergestellt werden, dass Änderungen bei der Maskenpflicht nicht «zu einem sprunghaften Anstieg der Quarantänezahlen von Schülerinnen und Schülern führt, die dann eine Teilnahme am Präsenzunterricht verhindern.»

Dabei gibt es schon jetzt einen „sprunghaften Anstieg“ – trotz Maskenpflicht im Unterricht. Die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen sind seit Schuljahresbeginn in Nordrhein-Westfalen geradezu explodiert. Bei den Grundschülern (Fünf- bis Neunjährige) lag der Wert am Freitag bereits bei 316,4, bei den Sekundarstufe-I-Schüler (Zehn- bis 14-Jährige bei 372,8 und bei den Sekundarstufe-II-Schülern (15- bis 19-Jährige) bei 282,7. Zum Vergleich: Im Landesschnitt über alle Altersgruppen hinweg liegt die Inzidenz bei 124,3, wie News4teachers berichtet.

Am vergangenen Freitag hatte die Ministerin gesagt, das Ministerium beobachte das Infektionsgeschehen weiter und sei dazu auch innerhalb der Landesregierung im ständigen Austausch. Es werde «zeitnah eine Entscheidung geben», wie mit der Maskenpflicht im Unterricht weiter verfahren werde.

In einem Urteil hatte kürzlich auch das Verwaltungsgericht Düsseldorf erklärt, vor dem Hintergrund der aktuell in NRW deutlich gestiegenen Infektionszahlen sei davon auszugehen, dass die in Schulen geltende Maskenpflicht weiterhin nicht offensichtlich gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoße. dpa

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124 KOMMENTARE

  1. Das ist leider die Logik der Landesregierung NRW : Je höher die Inzidenz , umso großzügiger die Lockerungen . Damit die Durchseuchung schneller geht …

    • @Klaus Lehmkuhl
      …aaawas.. einfach nicht mehr testen, dann haben wir auch keine hohen Inzidenzen, wozu noch Masken und Quarantäne.
      Und die Ministerin beobachtet doch, also das muss schon reichen!

      • Neindasdarfnichtwahrsein, Stichwort „beobachten“:

        Vielleicht sollte im Gegenzug mal die Ministerin vom Verfassungsschutz beobachtet werden, das ist doch eines seiner Lieblingshobbies. Gleich zu gleich gesellt sich gern, wie sie da stehen, Duell zwischen Fernglas (er) und Mikroskop (sie).
        Er, Mann vom Verfassungsschutz, voll im Flow: „Boah, ich habe einen KuMi entdeckt, und gleich noch einen… 16 Stück. Putzig, wie die spielen*“
        Sie, Gebauer, triumphierend: „Boah, ich habe ein Coronavirus entdeckt, putzig, wie die aussehen. Und noch eins… 1,2,3, viele – mehr als 16, gewonnen!
        Jetzt kennen wir wenigstens endlich mal Gewinner und Verlierer in der Pandemie.

        *mit der Gesundheit von Kindern und Lehrern, auch „spielerisches Nichtlernen genannt.“

  2. Hallo Redaktion,

    ein Gedanke:
    Tägliche Inzidenzen-Darstellung/Visualisierung (Kita-/SuS-Altersgruppen vs. Gesamtschnitt o.ä.) wäre vielleicht ganz interessant auf der n4t-Titelseite.

    Beste Grüße!

    • Das Problem mit den Inzidenzen ist, dass sie auf der Zahl von positiven Tests basieren, nicht auf der Zahl der tatsächlich mit Symptomen Erkrankten. Und da stellt sich die Frage, inwiefern die Getesteten denn eine „repräsentative Stichprobe“ unter ALLEN Leuten im Sinne der Statistik sind. Man testet doch vorwiegend die, die man für gefährdet hält, oder die besondere Aktivitäten vorhaben? Wer zweimal geimpft ist, warum soll der sich eigentlich noch testen lassen, wenn er ansonsten risikobewusst lebt?

    • Liebe Leserinnen und Leser,

      die Inzidenzwerte sind ein Indikator für die Entwicklung der Corona-Pandemie – die Zahlen von Erkrankten, Hospitalisierten, Verstorbenen kommen allen bisherigen Erfahrungen nach hinterher (mit welchem Verzug und in weilchem Ausmaß, das ist aktuell noch unklar). Also ist die Inzidenz nach wie vor ein wichtiges Maß – und deshalb berichten wir auch darüber.

      Wir berichten immer dann über Inzidenzwerte, wenn sie Nachrichtenwert haben – wenn sich also neue Entwicklungen im Bereich Schule/Bildung daran aufzeigen lassen. Das ist unsere Aufgabe als Journalistinnen und Journalisten eines Bildungsmagazins. Wir sind kein medizinisches Informationsportal, das täglich Gesundheitsdaten liefert. Dafür sind die Seiten des Robert-Koch-Instituts und der Bundesländer da.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

  3. Jetzt ist sie völlig irre. Ich hoffe, jeder der sich wegen seines Kindes oder nur, dessen Kind sich in der Schule infiziert, zeigt diese Frau an, wegen vorsätzlicher Körperverletzung.
    Sollte noch die Quarantäne wegfallen, oder nur noch Symptomatische in Quarantäne gehen, wie woanders bereits geplant, kann Frau Gebauer meinen Job übernehmen – oder meinetwegen eine der Damen, zu denen sie einen so guten Draht hat. Ich habe die Faxen sowas von dicke.

    • Das Problem bezüglich einer Anzeige dürfte sein, dass man ja beweisen muss, dass man sich in der Schule infiziert hat. Das war beim Wildtyp schon kaum möglich, bei Alpha und Delta erst recht nicht. Man kann sich ja quasi überall infiziert haben. Das ist ja auch das Problem, wenn man die Infektion mit möglicherweise Spät- oder Langzeitfolgen als Dienstunfall anerkannt bekommen möchte. Das ist quasi unmöglich. Und ich möchte nicht orakeln, wie viele LuL und EuE sich in den virusüberladenen, schlecht zu lüftenden Klassenzimmern ohne AHA trotz Impfung infizieren und LongCovid on top bekommen. Wird aber keinen interessieren und Folgen wird es für die an den Zuständen Verantwortlichen auch nicht haben. Und das wissen sie. Sonst würden sie nicht so agieren… oder doch? Ich bin nur noch frustriert.

      • Das ist vermutlich das einzige was die Gebauer als ReNo-Gehilfin überhaupt kapiert hat: wie sie sich absichern kann, dass sie nicht belangt werden kann für das von ihr hausgemachte Fiasko.

        • Juristisch kann sie wahrscheinlich nicht belangt werden . Aber die schöne Zeit als Ministerin wird nur 5 Jahre dauern . Das ist eine harte Strafe für Leute , die sich gerne im Fernsehen reden hören .

  4. Auf Antrag der SPD-Opposition berät der NRW-Landtag am Donnerstag um 16 Uhr in einer Sondersitzung über die wieder angestiegenen Corona-Infektionszahlen.

    Wieder Tage die ungenutzt ins Land ziehen… das Ergebnis kennen wir mittlerweile doch: Beraten, Diskutieren, Beobachten und erst mal die Lage sondieren = abwarten, dazwischen testen und lüften da die Schulen sicher sind. Die Infektionen werden in die Schulen getragen.
    Murmeltiertage

    • … und Glaskugel gucken… hach ist das alles so überraschend…

      vielleicht einfach noch mal abwarten (wie letztes Jahr), obs wirklich so schlimm wird.

      Zudem ist es wichtiger sich um den Wahlkampf zu kümmern. Der Laschet muss fürs nächtste Triell neu trainiert werden. Das kostet doch auch Zeit.

    • Die sind alle drei nicht der große Wurf – die eine naiv, der zweite unfähig, der Dritte voller Altlasten und Gedächtnisprobleme. Das ist ja mein Problem: man kann nur das kleinste Übel wählen, und das ist für den Kanzlerjob zuwenig.

        • @Hexe
          Funktioniert so leider nicht. Dann gewinnen die AfD oder ähnliche. das wäre noch schlimmer. also, wählen gehen und notfalls irgendwie eine kleine Partei wählen, immernoch besser als gar keine. In Berlin gibt es z. B. die Partei „Bildet Berlin“, die haben zwar keine Chance, die 5% Hürde zu schaffen, aber die anderen kriegen meine Stimme erst recht nicht! !Es gibt in Berlin auch eine Initiative „Schule muss anders“ – in meinen Augen sehr gutes Konzept, treten aber leider nicht zur Wahl an!

  5. Ich kann wirklich nicht mehr glauben, dass diese Frau ihre Sinne beisammen hat.

    Bekommt die eigentlich für besonders dummes und verantwortungslose Handeln irgendwelche Bonuszahlungen?

    Es kann doch nicht rechtmäßig sein, bei derart hohen Inzidenzen den Schutz immer weiter zu reduzieren!
    Sollte es jetzt zu diesem Schritt kommen, wird mein Kind wieder zuhause bleiben.

    • „Es müsse aber sichergestellt werden, dass Änderungen bei der Maskenpflicht nicht «zu einem sprunghaften Anstieg der Quarantänezahlen von Schülerinnen und Schülern führt, die dann eine Teilnahme am Präsenzunterricht verhindern.“
      Gilt bei Wegfall der Maskenpflicht im Klassenzimmet dann auch wieder das besondere Schutzgebot für LuL mit entsprechenden Vorerkrankungen, die sich trotz vollständiger Impfung im Krankenhaus wiederfinden könnten? Dann wäre ein Präsenzunterricht mit voller Stundenzahl eh nicht mehr möglich.

  6. Der Sohn von Frau Gebauer ist ja nicht mehr schulpflichtig, so dass ihr die Sorgen von Eltern und Grosseltern um ihre Kinder bzw. Enkel, die z.T. noch in einem Alter sind, in dem sie nicht mal gegen Covid 19 geimpft werden können, nicht mehr gegenwärtig sind. Das zeigt sich überdeutlich in ihren Entscheidungen. Jemandem, dem Menschliches fremd ( geworden?) Ist, spreche ich die Fähigkeit ab, als Minister für den Bereich Schule gute Arbeit zu leisten. Ganz offensichtlich sind Frau Gebauet Interessen der Wirtschaft viel wichtiger. Warum arbeitet sie dann nicht in DEM Bereich?

  7. Ohje, was wird hier alles freigegeben. Da sollen die Schüler keine Maske tragen und ihre durchgeimpften Lehrer anstecken, was ein teuflischer Plan. Und ich verlasse meine Wohnung nur noch mit FFP3 und Helm da die Wahrscheinlichkeit von einem Meteoriten getroffen zu werden genau so riesig ist wie an Corona zu sterben. Die Welt um mich rum ist völlig verrückt…

    • Erzählen Sie das mal denen, die an Corona gestorben sind, gerade auf der Intensivstation liegen oder sich seit Monaten mit LongCovid herumschlagen.
      Schon mal was davon gehört, dass sich auch Geimpfte infizieren und das Virus unbemerkt weitergeben können? Schon mal was davon gehört, dass es Menschen gibt, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können und daher besonders gefährdet sind? Schon mal was von LongCovid bei Kindern gehört? Wie fühlt man sich in so einer engen Ego-Blase…

  8. Bonuszahlungen nicht, aber vielleicht ein paar Stimmen von rechten Rand.
    Wobei, die eine oder andere „Anerkennung“ aus Wirtschaftskreisen ist bestimmt auch fällig.

  9. Klar steigen die Inzidenzen, weil Kinder als einzige Bevölkerungsgruppe ist, 2x die Woche testet. Etwas, das erwachsenen Arbeitnehmern nie zuzumuten war. Mich würde die Inzidenz interessieren, wenn sich alle ebenso testen lassen würden.

  10. Ich glaube inzwischen, dass Frau Gebauer ein Hubot (human robot) ist. In wessen Auftrag sie unterwegs ist, lässt sich nicht sicher erkennen, vielleicht sind einfach nur irgendwelche Sicherungen durchgeschmurgelt.
    Wenn ich mich recht entsinne, kann man die Gummikameraden per Schalter im Nacken ausstellen. Könnte das bitte einer in ihrem Umfeld erledigen oder den Servicetechniker rufen? Kann der TÜV eingreifen?

  11. Mimi wir haben Schulpflicht, es gibt keine!Ausnahmen mehr!! Ansonsten Schulpflichtverletzung,Anzeige ,Bußgeld und Jugendamt!! Haben wir hinter uns inklusive Clearing,da man uns Seelische Verwahrlosung unseres Kindes vorwarf. Mein Sohn blieb letztes Jahr ,ein halbes Jahr ,Zuhause,da mein Mann COPD hat. Nun ja interessierte niemand. Jugendamt wusste Bescheid.Kurz vor Weihnachten bekamen wir Post,bitte zum Gespräch. Wir haben vor Gericht gegen Pränzpflicht geklagt. Jugendamt wahr der Meinung,: er hätte ja trotzdem in einen Verein,Nachmittag s gehen können . Da hätte uns ,jeder Richter,den Vogel gezeigt. Viele Grüße

    • In welchem Bundesland hast Du geklagt?
      Schon ein Ergebnis bekommen?
      Ging die Schulpflichtverletzung um einen vulnerablen Angehörigen der Familie oder dem Sohn selbst?
      „er hätte ja trotzdem in einen Verein,Nachmittag s gehen können“ – welcher Verein durfte denn überhaupt Angebote vorhalten?
      Darf ich Näheres dazu erfahren.

    • Auch mein Kind war von 11/20 bis 4/21 zuhause.
      Mit Genehmigung der Schulleitung. Danach gab es keine weitere Genehmigung, weil der vorerkrankte Angehörige jetzt geimpft ist.
      Das Problem ist: Es wird einfach ausgeblendet, dass in Schulen und in Familien Viren weitergegeben werden.

      Sollte die Maskenpflicht fallen und die Schule keine interne Regelung finden, dass alle weiterhin freiwillig Maske tragen, bleibt mein Kind zuhause.

      Wer mich dafür belangen will, soll das tun.
      Zur Not gehe ich in den Knast.
      Aber dann mit viel Getöse und Pressebegleitung.

      • Die hohen Ansteckungszahlen in den Schulen trotz Maskenpflicht am Platz belegen, daß diese nicht mehr viel ausrichten können. Gerade bei Delta ist der Wirkungsgrad von Masken gerade in Bereichen, wo ein konstanter Personenkreis über einen längeren Zeitraum zusammensitzt (Arbeitsplätze, Flugreise und Schulen im Unterricht) aus physikalischen Gründen wohl noch erheblich schlechter als bei den Ursprungsvarianten. Von daher ist dringend eine Exitstrategie von Masken erforderlich.
        Aus diesem Grund ist der Maskeneinsatz mindestens im Unterricht nicht sinnvoll und schadet eher den Schülern langfristig.
        Eltern die Ihre Kinder lieb haben und Verantwortung zeigen erkennen dies Problem und verlangen vor allen kein freiwilliges Maskentragen von ihren Kindern. Auch in Ihrer speziellen Situation bringen Masken wohl keinerlei Vorteile oder Schutz. Wenn Ihnen Schutz wichtiger ist dann gerne andere Massnahmen (Abstände, grössere Räumlichkeiten). Da sollten Sie Ihre Energie reinstecken für die zu erwartenden Umsetzungsprobleme anstatt ein weiteres Maskentragen einzufordern.

        • Und wieder einmal dieselbe Antwort @Dirk:
          Solange es keine weiteren wirksamen Schutzmaßnahmen gibt, hat man die Wahl zwischen etwas Schutz (Maske) und keinem Schutz. Ansonsten empfehle ich, sich mal das Käselochmodell zu Gemüte zu führen. Das ist so einfach, dass es jeder verstehen sollte.

        • @Dirk
          Haben Sie sich schon mal in einign Schulen Ihrer näheren Umgebung über die aktuelle Lage des Infektionsschutzes umgesehen? Und ich meine , wirklich umgesehen! Nicht die „offiziellen Mitteilungen“ dazu gelesen! Das machen unsere Politiker ja leider auch zu gern. Sie verlassen sich auf „offizielle „Meldungen. Nur vor Ort sieht man sie nie. Oder nur an ausgewählten „Vorzeigeschulen“, die Tage oder Wochen vor dem Pressetermin ausreichend „gebrieft“ und Coronasicher gemacht werden.

  12. Ich bin wirklich kein Experte. Aber wenn 32 Leute in einem kleinen Raum sind und dieser trotz Ansage nicht ständig gelüfzet wird/ werden kann und den Kids ständig die Maske verrutsch und zum Essen eh abgenommen werden kann, dann ist das Maske tragen irgendwie nicht so effektiv.
    Mir fehlt einfach die Fantasie, dass die Masken wirklich bei Käfighaltung der SuS im Klassenraum auf Dauer wirken können.
    Wenn in der Klasse eine Luft zum Schneiden ist, trotz dauergekippter Fenster (gehen nicht ganz auf), dann ist doch die Aerosolbelastung auch nicht wirklich besser. Wenn da ein ‚Superspreader‘ unter den 32 ist, dann ist die Messe gelesen, egal ob mit oder ohne Maske. So traurig es ist. Dann kann man die Masken auch sein lassen.

    • So sehe ich das auch. Eine Maske nützt lediglich bei kurzen Begegnungen etwas.
      Sobald man mit mehreren Menschen länger in einem Raum ist, kann man die auch eh sparen. Es gibt wesentlich sinnvollere Lösungen, wie kleinere Klassen, gute Lüftung…
      Und solange die Geimpften vom der Testpflicht befreit sind, wird es auch trotz allem Maßnahmen nicht zu schaffen sein, dass man Corona in Griff bekommt.

  13. Ich kann diesen Artikel nicht fassen. „Sie erwägt allen ernstes“. Endlich erwägt sie es. Dir Kinder werden regelmäßiger getestet als die Meisten Erwachsenen in der Firma. In den Meisten Betrieben wird von den Mitarbeitern an ihrem Platz keine Maske verlangt. Selbst in Supermärkten, in denen 100. von Menschen am Tag durchlaufen, sitzen die Mitarbeiter am dem Kassen teilweise ohne Masken. Aber mit den Kindern kann man es ja machen. Dir können sich ja nicht wehren. Sprache erwerben ohne den Mund den anderen ablesen zu können. Hat schon Mal jemand dran gedacht, dass es nicht möglich ist. Die Kinder haben ständig Kopfschmerzen aber das scheint ja unsere Erwachsenen Mitleser hier noch zu interessieren. Hauptsache dir Kinder tragen Maske. Erwachsene gehen feiern, gehen in Bars trinken auf Konzerte, ins Theater, Kino und sonst überall hin. Am Platz müssen sie in vielen Fällen meine Maske tragen aber von unseren Kindern geht ja so eine große Gefahr aus. Wie viele Kinder liegen den mit Corona im Krankenhaus. Vielleicht sollte man das Mal erwähnen. Ich bin fassungslos über diesen Arzt und die Kommentare dazu..

    • Absolut richtig! Endlich einmal eine Politikerin mit klarer Richtung. Ich wünschte in Bayern würde man auch in diese Richtung denken, idealerweise in ganz Deutschland.
      Andere europäische Länder fahren bereits das Programm „keine Masken, keine verpflichtenden Tests“ an Schulen (insbesondere Grundschulen) trotz den angeblich unglaublich hohen statistischen Zahlen, die den Namen Inzidenzen erhalten haben. Und es klappt! Im Schuljahr 2020/21 gab es nur 3 Homeschooling Tage für die gesamte Schule. An allen anderen war Anwesenheitspflicht! Sicherlich wurden/werden individuelle positive Fälle zunächst auf Klassenniveau betrachtet und mit zusätzlichen Quarantäneregeln gelöst. Aber davon bleibt der Rest der Schule erstmal unbetroffen.
      Dass die Inzidenz als Maß zum Vergleich erschaffen wurde, ist vermutlich ein gescheiterter Versuch das tatsächliche Problem zu bedecken: Das deutsche medizinische Versorgungssystem – oder warum schafft es Deutschland nicht zusätzliche Krankenbetten zu zaubern und andere Länder stampfen diese regelrecht aus dem Boden?
      Schade, hier hat die Politik deutlich versagt.

      • Nachdenkenbitte!
        Betten können wir aus dem Boden stampfen.
        Die nutzen aber nichts, wenn kein Pflegepersonal/Ärzte da sind, um diese auch zu versorgen.
        Zu Ihren anderen Aussagen, sage ich gar nichts. Ist mir inzwischen zu blöd.

      • Jaja. Im Ausland ist immer alles besser für Uninformierte. Schmarr‘n. Überall ging und geht es immer um die Einführung und Aufhebung im Wechsel mit der Maskenpflicht. Auch im Ausland. Jede Lockerung führt zum Anstieg, jede Einschränkung lässt die Zahlen mehr oder minder stark sonken – je nach Einschnitte.

        Nicht jeder Nickname (MidenkenBitte) ist wirklich zutreffend. Meiner schon eher!

  14. Völlig unverantwortlich! Wir nehmen an einem unkalkulierbaren Lebendversuch teil und sollen uns und unsere Schüler dem Ignorantentum opfern! Da hilft nur Widerstand, ziviler Ungehorsam, Aufklärung und ein entschiedenes „Nein“!

  15. Ich habe gedacht – ab Jetzt wird nicht mehr nach Inzidenz Wert geschaut! Lügner!
    Lässt arme Kinder in Ruhe, ohne Masken!
    Am WE durfte Parade ohne Masken sein! Ohne Möglichkeit Kontakte zu verfolgen.
    In den Schulen sind alle getestet, Kontakten kann man locker nachvollziehen. MASKEN SOLLEN WEG! ES IST KINDER DISKRIMINIERUNG!

    • Die Kids haben überhaupt kein Problem mit den Masken. Das Problem haben nur so Leute wie Marina. Schrei nur weiter, es hört dir niemand zu.

    • Dies ist ein Beitrag, der durch seinen Inhalt und seine Aussagen, es nicht wert ist gelesen oder kommentiert zu werden.

    • @Marina St

      Das ist leider Unsinn. Masken diskriminieren niemanden. Das machen nur Menschen.

      Aufregen über Masken? Infizierte Kids ok?

      Ich fass es nicht!

      • Ich bin fassungslos, daß miner Meinung nach Ihnen das Kindswohl überhaupt nicht wichtig ist. Meiner Meinung nach haben die Kinder bei Ihnen zu funktionieren und ohne Nachdenken das zu machen was ihnen vorgegeben wird. Folgewirkungen über Masken usw. scheinen Ihnen vollkommen egal zu sein.
        Vor allen stimmt mich das traurig daß dann auch Leute wie Sie Verantwortung für Kinder haben entweder als Eltern oder als Lehrer. Leider ist Ihnen wohl mittlerweile der Blick für das wensentliche entfallen und scheinen in einem Panikmodus zu sein.

        • @Dirk Z
          „Vor allen stimmt mich das traurig daß dann auch Leute wie Sie Verantwortung für Kinder haben entweder als Eltern oder als Lehrer.“

          Dann sind Sie wohl selbst nicht
          – Eltern
          – Lehrer.
          Anders ist Ihr Gescheibsel nicht zu erklären, wenn man strikt Ihrer Theorie ( „Blick für das wesentliche“ ) folgt.
          Mit „Blick für das wesentliche“ können Sie keinesfalls das unmittelbare Kindeswohl (Schutz vor Infektion, Erkrankung, Long-Covid mit unbekannten Auswirkungen u.U. lebenslange Einschränkungen, möglicher Tod von Kindern) meinen.

          Nur weiter so.
          Immer wieder „schön“ zu lesen.
          (Ironie)

        • @Dirk
          Dies ist ein Beitrag, der durch seinen Inhalt und seine Aussagen es nicht wert ist, gelesen oder kommentiert zu werden.
          (Mit hoffentlich freundlicher Genehmigung verwendet von‘Darfdaswahrsein)

        • @Dirk Z

          Geht das an mich – den Riesenzwerg?

          Bin Lehrkraft und sorge dafür, dass Kinder gesund bleiben und alle die Masken aufhaben.

          Haben noch keinen Kreislauf-Kollaps wegen Maske erlebt (meist wird nicht genug gegessen oder getrungen), auch keinen Fieberschub oder Schnupfen- oder Hustenanfall oder gar Magen-Darm-Durchfall bzw. Brechdurchfall oder sonst eine körperliche Beeinträchtigung für mehrere Tage wegen Maskentragens, aber wegen Viren.

          Wegen Viren fallen die Kids reihenweise um.

    • Corona hat Dir wohl das Gehirn zerfressen !!!
      Ich habe ein seltenes Lymphom darf mich deswegen nicht impfen lassen. Das haben mir 3 unabhängig voneinander arbeitende Onkologen bestätigt. Unser Sohn geht jetzt in die 5. Klasse, fällt die Maskenpflicht, werde ich Ihn aus der Schule nehmen müssen. Ich trage jetzt schon 24 Stunden am Tag FFP 2 Maske und kann mich als Haupt-Erzieher und Haupt-Bezugsperson meines Sohnes in der eigenen Wohnung nicht isolieren. Aber ich gehöre ja einer unbequemen Minderheit an, die von den Politikern unter den Tisch gekehrt wird. Was sollen wir denn tun ? Wie sollen wir uns denn noch schützen ? FRAU GEBAUER, HERR LASCHET.

      • @Minderheit
        Ihre Situation tut mir sehr leid.
        Bleiben Sie weiter stark und lassen Sie sich nicht von Blöddenkern( sorry für den Ausdruck) in Ihrem Bemühen beeinflussen. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles Gute.
        Es geht genau darum Menschen wie Sie zu schützen!

      • @Minderheit: Auch mir tut Ihre Situation ausserordentlich leid. Aber selbst mit Dauertragen von FFP2 Masken werden Sie und Ihre Mitmenschen sie aus phsikalischen Gründen nicht schützen können. Bezüglich Ihres Sohnes sollten Sie auf alle Fälle auch vor dem Fall der Maskenpflicht etwas unternehmen. Wenn das Risiko zu hoch ist ist auch ein Schulbesuch mit Maske sehr gefährlich. Bestimmt haben Sie auch Verständnis daß es auch um das gesundheitliche Wohl der übrigen Schüler geht. Und Masken werden garantiert auch Langzeitschäden verursachen. In wie weit das der Fall ist kann man heute noch nicht abschätzen. Aber wir unterschätzen die Gefahr des Maskentragens wahrscheinlich ganz gewaltig.

        • Ich vermute mal, Ihr Ansinnen, die Gefährlichkeit des Tragens von Masken während einer durch Aerosole verbreiteten Pandemie zu beweisen, endet wie die vielen jährlichen Anträge auf Patentierung eines Perpetuum Mobiles…

          • @Mika: Was ich in erster Linie klar machen möchte ist auf die Tatsache hinzuweisen daß Masken u.U. komplett versagen können und daher zu keiner höheren Sicherheit führen können. Leider gibt es hier sehr viele im Forum die sich auf den Schutz verlassen und sich daher sicher fühlen. Und das ist ganz gefährlich und damit kann jeder Maskenbefürworter auch zum Pandemietreiber werden.
            Von daher: Entweder ist ein sicherer Schulbetrieb ohne Masken mindestens im Unterricht möglich oder es müssen andere Massnahmen her, die einen sicheren Schulbetrieb ermöglichen. Und wenn andere Massnahmen nicht greifen muss man entweder Infektionen riskieren oder es geht eben nicht, einen Präsenzunterricht zu machen. Oder würden Sie im Winter bei Ausfall der Heizung einen Schulbetrieb bei +10°C Raumtemperatur durchführen mit der Massgabe die Schüler können im Unterricht Winterjacken tragen? Denken Sie einfach auch mal weiter was wir unseren Kinder antun.

            @Alex:
            >„Und Masken werden garantiert auch Langzeitschäden verursachen.“ > Und das wissen Sie woher genau?
            Ich finde es bei Ihnen schon sehr mutig daß Sie Langzeitschäden zu 100% ausschliessen. Wir wissen es eben nicht aber in Anbetracht der Tatsache, daß sich in vielen OP- und FFP2 Masken auch Schadstoffe befinden, die sich bei unsachgemässer Behandlung auch lösen (unsachgemässe Handlung passiert von jedem) liegt es auf der Hand, daß die Quittung hier noch kommen kann und wird.

          • @Dirk Z
            Sie wettern hier immer wieder gegen Masken.
            Keiner trägt sie gerne.
            Aber verdammt nochmal, wir haben nichts anderes!
            Ja, Masken bedeuten keine 100% Sicherheit, aber einen Schutz auf jeden Fall. Natürlich bedeutet es saubere Masken, richtige Aufbewahrung, richtiges Tragen. Aber ist das wirklich so schwer? Ich sage NEIN! Alles machbar, auch bei Kindern.
            Lieber ein kleiner Schutz als gar keiner.
            Was meinen Sie, sollen wir in Schulen tun?
            Viele verlangen Präsenzunterricht, aber Schulträger, Gemeinden etc verweigern es die Schulen entsprechend auszustatten. Es soll nicht mehr getestet werden, Quarantäne soll fallen. Mehr Personal wird es nicht geben, mehr Räume auch nicht. Kleinere Gruppen sind also Utopie.
            Wo ist also Ihre Lösungen?

          • @Darfdaswahrsein
            > Sie wettern hier immer wieder gegen Masken.
            > Keiner trägt sie gerne.
            Sie merken insbesondere im Bereich Schulen haben alle Entscheidungsträger kläglich versagt.
            Mein Ziel: Eine Maske ist im Schulbetrieb eben keine Sicherheit. Nur das wird eben nicht verstanden. Sinngemäss haben wir hier den Fall, daß der Unterricht in einem brennenden Schulgebäude solange fortgeführt werden soll bis es wirklich nicht mehr geht und die ersten verletzt werden.
            Ich hatte schon mal vor langer Zeit vorgeschlagen den Unterricht auch auf grössere Räumlichkeiten auszuweiten. Ideen waren z.B. ältere Jahrgänge z.B. in Konferenzbereichen von Hotels mit genügend Abstand und bessere Belüftung auszuquartieren. Ich habe nichts gehört daß soetwas mal überhaupt angedacht bzw. umgesetzt wurde.
            Auf alle Fälle ist es grob fahrsätzlich, ggf. vorsätzlich wieder besseren Wissens Schüler in engen Räumen ohne Abstände und ausreichende Belüftung zu unterrichten und ein wenig taugliches Mittel hier die Maske als valides Schutzmittel einzusetzen. Das geht so hat die Praxis in NRW und Schleswig Holstein gezeigt dann auch schief. Eine Maske kann das Unheil vielleicht nur einige Minuten aufhalten- sorry mehr ist nicht drin.

        • Ich finde es gut Dirk Z dass sie nicht müde werden.
          Masken sind nicht sinnvoll für Kinder. Je kleiner die Kinder sind um so weniger

          • @Dirk Z , Minna
            Und wieder kein Lösungsvorschlag!
            Ausgliederung von Jahrgängen ist doch Blödsinn.
            Denken Sie mal an den Schülertransport, den Lehrerwechsel pro Stunde, Unterrichtsmaterial das vorhanden sein muss, und so weiter.
            Kleine Klassen, mehr Räume, mehr Personal GIBT ES NICHT!
            Wenn wir mit dem Gegebenen in Vollpräsenz arbeiten müssen, weil Schulträger, Gemeinden, Politik nichts anderes zur Verfügung stellen will/stellen kann, WAS SOLLEN WIR TUN?
            Beantworten Sie mir diese eine Frage!
            Dass Sie die Masken als untaugliches Mittel ansehen habe ich verstanden.

          • @ Dirk Z 31. August 2021 um 21:24

            – Bei welchem Gremium (Gemeinde, Landkreis, Rathaus, …) oder bei welchem Abgeordneten (einer? mehrere? welche Parteien?) haben Sie sich denn dafür eingesetzt?

            – Wie (womit? welche Aktivitäten?) haben Sie genutzt?

            – Welche Reaktionen gab es auf Ihre Bemühungen?

            Bitte GENAUE ANTWORTEN.
            Danke.

          • @Minna und Dirk Z (oder vielleicht doch nur eine(r)?)

            Ich bin inzwischen auf dafür, komplett auf Masken zu verzichten – damit retten wir die Kids und das Klima!

            (Ironie aus).

  16. Die Beibehaltung des Präsenzunterricht ist aktuell schon unverantwortlich. Meine Kinder ( 9 & 10) sind in Schulen wo dies nicht zu Schülern ohne Maske in der Klasse führen würde. Bei einer Inzidenz von 160 in Köln würde ich andernfalls die Kinder jedoch nicht mehr zur Schule schicken und es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der Landesregierung unter dumm Laschet ankommen lassen.

  17. Im Einzelbüro des Landtages kann man immer gut Corona schönreden, da man selber nicht mit 30 Kindern auf engem Raum arbeitet. Liebe Politiker: Es ist nicht möglich, Abstand im Klassenraum zu wahren. Erstens weil die Räume zu voll und zu klein sind und zweitens, weil man einem Kind, das weder lesen noch schreiben kann, nun einmal persönlich die passende Seite aufschlagen muss und ihm zeigen muss, in welche Zeile der Stift angesetzt werden muss.
    Von uns Beamten wird gefordert, für den Staat einzutreten, wobei das Streikrecht uns genommen ist. Doch wo ist in solchen Tagen die Sorgfaltspflicht seitens des Staates?

    • Ja, und in die Verwaltungen kommt man nur mit Termin und dann sind alle hinter Glaswänden und Metern von Abstand verschanzt.
      Warum , wenn es doch alles nicht schlimm ist??
      Nur in Schulen und bei SuS ist das nicht nötig?

  18. Das ist eine klassische Nebelkerze. Das Ziel ist, mit der folgenden Nichtumsetzung dieser Überlegung am Ende das Gefühl der Zufriedenheit und Verlässlichkeit zu schaffen und so den wachsenden Willen zu verschärfenden Maßnahmen wieder abzuschwächen („am Ende wird doch richtig entschieden!“.
    Ggf. kommt Laschet nun ums Eck, hält väterlich die Hand oben drüber, um konstruierte Pluspunkte zu sammeln. Sowas von zum durchschaubar. Wirkt immer wieder – erstaunlich.

    • @OhGott. Genauso stelle ich es mir auch vor…wenn wir Glück haben.
      Wenn wir Pech haben und – wie dein Nik-Name es bereits andeutet – am Arsch sind, meint sie das wieder einmal ernst und zieht wieder einmal alle Register ihrer Abneigung hinsichtlich wissenschaftlicher und fachlicher Schwarmintelligenz.
      Diese Entscheidung würde unmittelbar den eigentlichen Plannder Durchseichung der Kinder und der noch nicht geimpften Jugendlichen vorantreiben…wenn dann noch das Testen eingeschränkt und die Quarantäneregeln enger gefasst werden, dann könnten wir eine weitgehende Durchseuchung bis Ende des Jahres schaffen….und das scheint das Ziel zu sein, da man dann im Jahr 2022 sagen kann, dass „Schulen sicher sind und der Präsenzunterricht uneingeschränkt laufen kann.
      Nunja…ein bisschen Schwund ist immer…LongCovid wurde ja – dem irrsinnigen Beitrag eines Foristen gemäß- von Lauterbach erfunden und das Auffüllen der ITS spült Geld in die Kassen der wirtschaftlich agierenden Kliniken. Symptomzeigende SuS können in den Kinderaztpraxen gegen Grippe behandelt werden, die Taschentuchindustrie macht gute Gewinne und die husarengleich voranreitende Y Gebauer schlägt sich auf ihre ministerielle Brust und streichelt sich dann über das von Lobbyisten gefüllte Portemonai.
      WinWinWin- Situation für sie und die FDP, die sich ggf jetzt noch schnell Stimmzuwächse für Wahl im September erhofft…also Achtung: die Abschaffung der Maskenpflicht könnte am kommenden FreitagNachmittag – zur gewohnten Zeit….also gehen 17:30 über eine Radiomeldung im WDR bekannt gegeben werden.
      Die Looser hierbei sind eindeutig auszumachen….aber um die geht es nicht ….ist es noch nie gegangen.
      Wie sang Beck doch vor einigen Jahren:
      „I’m a looser, baby…so why don“t you kill me“

      Na dann los!!

  19. Es ist und bleibt kriminell. Letzten November hat das Beharren auf geöffneten Schulen absolut sinnlos 30.000 Menschen das Leben gekostet. Jetzt wird nur noch die Hälfte mit PCR getestet, damit die Zahlen schöner aussehen (reicht bei RKI nachzuschauen, wie die Zahl der Getesteten seit März herunterviel) und wiederholt es mit ansteckendere Delta Variante, nein, man verschlimmert es noch. Absichtliche Durchseuchung … das ist nicht dumm. Die Absicht macht daraus eine kriminelle Handlung und die Gerichte müssten jetzt aufschreien vor der Flut an Klagen.

  20. Na ja, was will man von Frau Gebauer anders erwarten. Es lief doch noch immer nach ihrem Kopf. Keiner setzt sich gegen diese Frau durch. Auch Laschet macht da den Mund nicht auf. Also kann diese Frau doch machen was sie will. Laschet interessiert sich nicht für Kinder und die Jugendlichen. Und was man damit erreichen will ist doch absehbarer und klar. Durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Arme Kinder mit einer solchen Schulministerin. Und solch einem Ministerpräsidenten. Meine Meinung.

    • ich glaube die Frau macht, was Laschet will…
      Sie hat ein Ministerium, das nur kostet. Also macht sie das, was der Bezahlende will.

      Und Laschet kann aber offiziell wieder als Retter einreiten und grinsend erklären, dass er jetzt die Sache konstruktiv in die Hand nimmt und vielleicht mal wieder frühere Ferien verkündet.

      So geht Politik.

  21. An News 4 teachers sind die Stellungnahmen von WHO, UNICEF, der kindermedizinischen Fachverbände und der ECDC sowie die Realität der umgebenden Länder in den letzten 1,5 Jahren leider scheinbar völlig vorbei gegangen, wenn man sich fragt, wer die Forderung stellen könnte.
    Hier ein Beispiel:
    „In primary schools, the use of face masks is recommended for teachers and other adults when physical distancing cannot be guaranteed, but it is not recommended for students.“
    European Centre for Disease Prevention and Control

    • zusätzlich:
      Weitere Maßnahmen umfassen eine gute Lüftung in den Unterrichtsräumen, möglichst kleine Klassen, Abstandsregeln und regelmäßiges Testen.

      In D:
      kein Abstand
      keine kleine Klassen

      und dann noch ohne Maske?

      Wenn dann bitte alles auf den Tisch legen und nicht nur das Maskenthema.

      https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2021/schulen-offen-halten/247356
      Die UNICEF hat das Kinderwohl und Kinderbildung weltweit im Blick, doch sind in allen Länder die schulischen Bedingungen anders. Dem wird bei UNICEF nicht Rechnung getragen. Ich vermisse teils auch das Unterscheiden der Altersklassen, in denen sich Kinder befinden. Auch unsere Bundesregierung schert leider die Schüler oft über einen Kamm – auch nicht zielführend.

      Dieses üblich gewordene Verallgemeinern geht einfach an der Sache vorbei und wirkt dadurch weniger glaubwürdig auf mich.

  22. Wozu Masken? Die behindern die SuS doch nur bei der jetzt einsetzenden Erkältungswelle beim Naseputzen.. Aber die meisten SuS tragen die Maske eh unterhalb der Nase, wenn man nicht beständig und in regelmäßigen Abständen seinen Standardsatz im Unterricht aufsagt.

    Hygiene ist, wenn die Papiertaschentücher getrennt von den Teststäbchen in unterschiedlichen, offenen Abfallbehältnissen während des Unterichtstages im Klassenraum aufbewhrt werden, wobei im Ganztag die Reinigungskraft erst am späten Nachmittag die Abfallbehälter zusammenkipptund den Müll entsorgt.

  23. @tachelesme et al: ich lese erstmalig diese Seite, anscheinend von Lehrern für Lehrer. Was mir jedenfalls in der überwiegenden Zahl der Kommentare auffällt, ist eine mich als Vater von vier schulpflichtigen Kindern völlig fassungslos zurücklassende Empathielosigkeit Ihrerseits für die Kinder, die wir Eltern Ihnen anvertraut haben! Kann es sein, dass der eine oder der andere von Ihnen möglicherweise den Beruf vollkommen verfehlt hat? Dass Sie hier völlig unreflektiert die Kinder in ihrer Gesamtheit anscheinend nur noch als rotznasige Todesengel aus verantwortungslosen Elternhäusern hinstellen, die nichts Besseres zu tun haben, als das – weitgehend durchgeimpfte bzw. mit einem Impfangebot versehene Lehrpersonal – in Todesgefahr zu bringen, ist doch grotesk. Glauben Sie das wirklich?

    Besonders erschütternd in diesem Kontext sind dann Behauptungen wie die von tachelesme, die Schulöffnung habe 30.000 Menschenleben gekostet. Auf welcher Aluhutträgerseite haben Sie das denn gelesen? Merken Sie es überhaupt noch, was für Narrative Sie hier bedienen? Sie sollten sich schämen. Ich tue es jedenfalls, und die Lehrer, die ich persönlich kenne – und die oft genug selbst mitunter verzweifelte Eltern sind – tun es auch.

  24. Interessant. Zu kritische Kommentare werden nicht freigeschaltet. Am Corona- und Impf-Narrativ darf nicht gerüttelt werden.
    Allerdings bekommt die Geschichte immer mehr Risse, egal, ob die ganzen Widersprüchlichkeiten und das Manipulieren mit Daten und Zahlen durch das RKI und andere Institutionen nun noch ein wenig verschwiegen wird oder nicht.
    Wie genau will die Redaktion eigentlich später mal ihren Lesern erklären, dass sie vollkommen einseitig berichtet und wichtige Informationen völlig ausgeblendet hat?

    • Sehr geehrte Lisa Fritz,

      ja, News4teachers berichtet „einseitig“ – einseitig auf seriöse Quellen aus der Wissenschaft bezogen. Wir bauen in unserer Berichterstattung einseitig auf Fakten – und nicht auf Meinungen. Wir unterscheiden auch „einseitig“ zwischen Meinungen und Tatsachenbehauptungen. Wir diskutieren hier nicht ernsthaft, ob der Mond aus Käse ist. Was Leserbriefe angeht, so gibt es Regeln für die Veröffentlichung. Auch für Leserzuschriften gelten die publizistischen Grundsätze des Deutschen Presserats, gilt der Pressekodex.

      Kurzgefasst:

      Wir veröffentlichen keine Leserbeiträge, in denen ungeprüfte, unbelegte oder falsche Tatsachenbehauptungen verbreitet werden.
      Wir veröffentlichen keine Hetze gegen Menschen oder Menschengruppen.
      Wir veröffentlichen keine Werbung, ob nun für Produkte oder Parteien.
      Und wir veröffentlichen keine Links auf unseriöse Quellen.

      Unsere Regeln für Leserposts können Sie gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/uber-uns/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Oooch, Lisa, dem Großteil der Leser hier (an Schule und Kita arbeitende Menschen) muss die Redaktion garnichts erklären – zum einen erleben wir das Drama jeden Tag, und zum anderen sind wir durchaus in der Lage, selbst zu recherchieren und Informationen zu verifizieren. Im Gegensatz zu manchem Politiker ist die Redaktion hier sogar in der Lage, Fehler oder Ungenauigkeiten zu korrigieren.
      Von daher müssen Sie sich um die Redaktion aus meiner Sicht keine Gedanken machen.

    • @Lisa Fritz – auch wenn es nichts bringt, seufz

      Ich bin mir sicher, Sie verfügen über Insiderwissen, das Sie leider nicht offenlegen. Denn sonst wüsste die Welt, auf welche Widersprüchlichkeiten und Manipulationen Sie sich bei RKI usw. beziehen.

      Ihnen ist sicher bekannt, dass das in Richtung „Üble Nachrede“ und Schlimmeres geht.

      Legen Sie bitte Ihre Daten und Beweise offen – dann – und wirklich erst dann – sind wir dummen, faulen Säcke, die wir mit den o.g. rotznasigen Todesengeln (NICHT meine Worte!)
      überhaupt erst in der Lage, Sie verstehen zu können.

      Ansonsten: Der Mond ist aus Käse. Guten Tag!

  25. Trifft dies auch auf MP(in) / Schulminister(in) zu ?

    „Doc Caro wirft Erwachsenen Ignoranz und fehlende Solidarität vor

    Duisburg. Die Corona-Zahlen bei Kindern explodieren. Warum Doc Caro, Bloggerin und prominente Helios-Ärztin in Duisburg, Erwachsenen Ignoranz vorwirft.

    Die Corona-Zahlen bei Kindern explodieren derzeit. Für Dr. Carola Holzner, einer breiten Öffentlichkeit besser bekannt als Doc Caro, ein Grund, in sozialen Netzwerken für eine Corona-Impfung zu werben – um in dieser Phase der Corona-Krise die Jüngsten zu schützen.

    „Kinder sind leise, Kinder sind leidensfähig“ schreibt die Notfallmedizinerin der Helios St. Johannes Klinik in sozialen Netzwerken über die Generation, die in der Corona-Krise und aus Rücksicht auf älterer Mitmenschen auf vieles im Leben verzichtet habe.

    Doc Caro dankt der Jugend für ihren Verzicht in der Corona-Krise

    „Danke, dass ihr, liebe Kinder, auf uns Erwachsenen Rücksicht genommen habt. Zu Hause geblieben seid – ohne Freunde“, schreibt die Medizinerin. Und weiter: „Ohne Partys, ohne Abibälle, ohne Feiern. Ohne Schule, ohne Lernen. Dass ihr nicht aufholbare Zeit eures Lebens opfern musstet. Dass ihr verzichtet habt, um die vulnerablen Gruppen zu schützen.“

    Doch viele Erwachsene „danken“ den Kindern für ihren Verzicht in der Krise mit „Ignoranz, fehlender Solidarität und Vergessen“, so die Helios-Mitarbeiterin. „Denn Hauptsache wir Erwachsenen können auf ein Popkonzert, ins Theater, in den Urlaub und das am besten ohne Impfung. Die ist schließlich ein Eingriff in die Persönlichkeit“, kritisiert sie die fehlende Solidarität einiger Mitmenschen.“ (WAZ 30/8/21)

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/corona-bei-kindern-doc-caro-wirft-erwachsenen-ignoranz-vor-id233179667.html

    • Wir alle sollten uns schämen die Kinder so erbarmungslos dem Schicksal zu überlassen!

      Wie anderswo bereits gesagt: die Kinder von heute werden das nicht vergessen und den Generationenpakt später zum Nachteil der Alten, die das hier und heute verbocken, auflösen und ihre Kinder den Alten vorziehen, wenn es darauf ankommt.

  26. Kann man nicht einfach mal alle Minister austauschen? Inkompetenz und Dummheit, wo man hinschaut… Egal, welches Ministerium!!!

  27. Liebe Redaktion. Danke für den Link zu der umfangreichen Berichterstattung seinerzeit zu Frau Prof. Brinkmann. Ich möchte die persönliche Integrität von Frau Prof. Brinkmann nicht infragestellen. Da sie sich selbst deutlich als Vertreterin von NoCovid positioniert und ihre Äußerungen seinerzeit auch nicht das Ergebnis einer validierten wissenschaftlichen Studie sind, sondern eben eine Schätzung, würde ich die These dann aber doch im Bereich der Meinung – sicher nicht unfundiert, aber eben auch nicht de lege artis validiert – verorten, nicht im Bereich der wissenschaftlichen Erkenntnis. Und wenn tachelesme und andere Kommentatoren meinen, Frau Prof. Brinkmann habe festgestellt, dass die Schätzgröße von 30.000 Todesopfern allein auf Schulöffnungen zurückzuführen sei, so trifft dies schlichtweg nicht zu! Lesen Sie den Beitrag einfach selbst noch einmal mit Sinn und Verstand, dann stellen Sie fest, dass Frau Prof. Brinkmann sämtliche seinerzeitigen Lockerungen als Ursache für ihre Schätzung präsentiert, also etwa auch Bereiche außerhalb des Schulkosmoses. Sehr seriös klingt Ihre Antwort für mich daher leider nicht.

    • Wissen Sie, Herr Temmen, wir sind alle Zeitzeugen! Auch Sie!

      Fakt ist, fast alle waren furchtbar nervös im Herbst 2021. Die Inzidenzen und Belastung der Intensivstationen stiegen täglich. Jeder Tag, an dem die Politik trotz SOS von Seiten der Krankenhäuser nicht handelte, lief gefühlt im unerträglichen Zeitraffer ab. Als dann der Lockdown Light Anfang November 2021 begann, blieben die Schulen offen. Alles wurde dicht gemacht, nur die Schulen und Kitas nicht. Der Lockdown Light (alles zu außerhalb des Schulkosmos) brachte allein keinen Erfolg: Über 20.000 Tote im Dezember, über 20.000 Tote im Januar. Da nutzten die vorgezogenen Weihnachtsferien für eine Art Vorquarantäne leider auch nichts mehr. Das Kind war bereits im Brunnen! Erst als man ab Januar in den Distanzunterricht ging, gab es eine Verbesserung der Situation. Vielleicht gelingt es auch Ihnen, sich zu erinnern? –

      Angesichts der Historie ist es für mich völlig unerheblich, ob Frau Brinkmann explizit die Schulschließungen meinte oder ein allgemeines Zögern des politischen Handelns und damit einen Zeitverlust, um nachfolgende Infektionen eindämmen zu können. Ohne Schulschließungen wäre kein Herunterfahren des Infektionsgeschehens möglich gewesen. Das behaupte ich auch ganz ohne Studie, weil wir es im Real Life leider (!!!) alle einfach so erleben mussten! Diese Studien (wie sich Schulschließungen auf das Infektionsgeschehen auswirken) gibt es aber, liegen oftmals in Schubladen … und finden gewollt keine Beachtung.

      Und nicht zu vergessen: Nicht ohne Grund bezog die Bundesnotbremse die Schulen mit ein! Und das war gut so!

      • Liebe/r/s Viva (es ist schon nicht ganz einfach, mit jemandem zu kommunizieren, der sich hinter einem Pseudonym verbirgt, schon die korrekte Anrede fällt da schwer), ich kann mich bzgl des Lockdowns jedenfalls daran erinnern, dass wir Erwachsenen in der überwiegenden Zahl und von verpflichtenden Testungen aus Gründen arbeitsrechtlicher Bedenken (Stichwort: Körperlicher Eingriff) zur Arbeit gegangen sind. Ich habe keine Zahl parat, wieviele Menschen in Deutschland berufstätig sind und die während des Lockdowns zur Arbeit gegangen sind. Wollen Sie nun wirklich ernsthaft behaupten, die haben am Infektionsgeschehen nicht teilgenommen?

        Und natürlich ist es erheblich, was Frau Prif. Brinkmann gesagt und gemeint hat, denn ihre Thesen werden als Beleg für Äußerungen genommen wie die von tachelesme, die aber eben völlig falsch zitiert. Das mag für Sie unerheblich wirken, ist es aber nicht.

        Der Hinweis schließlich auf die Bundesnotbremse ist doch ein klassischer Zirkelschluss.

        • Werter Herr Temmen, Sie scheinen unter Langeweile zu leiden und haben sich offensichtlich zum Ziel gemacht, den Effekt von Schulschließungen in Frage zu stellen und wünschen Informationen dazu. Bitte schön. Dann informieren Sie sich bitte entsprechend. Zahlen gibt es genug!

          Wenn Sie dann schon dabei sind, ermitteln Sie doch bitte auch mal der Vollständigkeit halber die Zahl der Berufstätigen, die im Homeoffice beschäftigt waren. MIR reicht, erlebt zu haben, dass in meinem privaten Umfeld fast ausschließlich alle dort beschäftigt wurden – und es zum Teil immer noch sind … trotz hoher Impfquote in den Betrieben. Manche Betriebe machten aus der Not sogar eine Tugend, haben Verträge umgestrickt … in Homeoffice mit „Präsenztagen“. Nur zu mit den Zahlen.

          Manchmal im Leben reicht es nicht, erfahren zu wollen, was andere wissen. Da muss man auch auf sich selbst zählen können! Ich jedenfalls werde mit Ihnen nicht über FAKTEN diskutieren. Ich habe nämlich keine Langeweile. 😉

        • @Martin Temmen
          Hinter einem Pseudonym steht ein Mensch.
          Es völlig wurscht wie er heißt, aussieht, wo er herkommt. Sie brauchen hier niemanden mit einem Namen oder Er/Sie/Es ansprechen.
          Mensch ist Mensch!
          Keiner weiss ob hier verwendete Namen echt sind. Ist, wie gesagt, auch wurscht.
          Es kommt darauf an WAS man zu sagen hat und auf einen Austausch von Meinungen, Informationen und auch um Kontroversen.
          Vielleicht ist das Auftreten mit dem eigenen Namen in allen möglichen Foren und Medienportalen auch manchmal Geltungssucht?
          Nur so eine Idee..

          • Und keiner weiß, ob hinter „Martin Temmen“ im echten Leben Walburga Gelbstöckl steckt – und das ist völlig okay so!

      • Jedem Eindämmen der Pandemie in Europa lag die Aufhebung des Präsenzunterrichts zugrunde. Das war immer der entscheidende Faktor. Ca. 10 Tage danach sanken die Inzidenzzahlen erheblich. Lockdowns des restlichen öffentlichen Leben (wie der unsägliche Lockdown Light) halfen kaum bis gar nicht.
        In Frankreich wurden Schulen erst geschlossen, als eine erhebliche Menge Elternteile von Schülern einer Schule an Covid verstarben.

        Die Anzahl der Toten sind durch das Laufenlassen des Schulalltags in allen europ. Statistiken abzuleiten. Die Kurven hätten früher im Steigen gestoppt werden können – man wollte aber nicht. Bildung ist ja so viel wichtiger als Gesundheit. Anders gesagt, betreute Kinder sind wichtiger als alles andere, nur verpackt man das gerne in Worthülsen wie Bildungsgerechtigkeit, Marodes Familienleben, Chancengleichheit, psychische Probleme von Schülern etc. Und ja, das ist auch schlimm.

        Die hohe Anzahl der Toten geht aber nun mal auf das Konto der offenen vollgepfropften Schulen. Je mehr Kinder, umso gefährdeter waren die Familien.
        Und uns Lehrkräften hier tut das weh, dass man keinerlei Alternativen zur vollen Präsenz gesucht hat, sondern stattdessen auch noch die Maskenpflicht an Schulen in NRW kurz nach den Sommerferien ausgesetzt hatte.
        Wir mögen meistens nämlich unsere Schüler und dass man auf deren Rücken so einen Mist verzapft, ist kriminell – und nicht diejenigen, die den Missstand öffentlich machen und mal Tacheless reden.

  28. Halte dies zitierte für sinnfrei wenn die Geimpften und Genesenen nicht mitgetestet werden.

    „Quarantäne-Regeln an Schulen: Köln will Modellversuch starten

    Nur noch positiv getestete Schüler sollen in Quarantäne geschickt werden.

    Das ist der Plan der Stadt Köln. In einem Modellversuch sollen so psycho-soziale Folgen von Quarantäne und Unterrichtsausschluss gemindert werden. „Infektionen bei Kindern und Jugendlichen nehmen nur äußerst selten einen schweren Verlauf“, teilte die Stadt weiter mit.

    Aktuell werden nach einem Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums die Schüler im direkten Umfeld des infizierten Kindes in Quarantäne geschickt. Das betrifft etwa Sitznachbarn und Lehrer, die engen Kontakt mit dem Infizierten hatten. Geimpfte ohne Symptome sind von der Quarantäne ausgenommen.
    Corona-Modellversuch in Köln: Nur positiv getestete Schüler sollen in Quarantäne

    Die Stadt Köln will die Quarantäne von Kontaktpersonen des infizierten Schülers verhindern, indem diese stattdessen täglich getestet werden, wie ein Sprecher auf dpa-Nachfrage mitteilte. Zuvor hatten der Kölner Stadt-Anzeiger und der WDR berichtet.“

    https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/koeln-corona-quarantaene-schueler-modellversuch-schulen-uniklinik-nrw-inzidenz-kinder-regeln-90952164.html

    • Das ist ein prima Ansatz… wenn das Ziel in einer möglichst schnellen Durchseuchung liegt. Infizierte sind ansteckend, ehe der Test positiv ausfällt und ehe sie Symptome haben.

      Ich hoffe doch mal stark, dass die Teilnahme an diesem Experiment freiwillig ist… also die Schulpräsenzpflicht bei diesem verantwortungslosen Irrsinn aufgehoben ist?

      „Infektionen bei Kindern und Jugendlichen nehmen nur äußerst selten einen schweren Verlauf“

      Ja… solange eher wenige infiziert sind, wird es kaum oder keine schweren Verläufe geben. Wenn man es aber auf die Durchseuchung anlegt, dann wird es fast alle SuS treffen. Das wiederum führt bei den aktuell bekannten Quoten dann doch zu hunderten oder tausender schwerer Verläufe, Dauerschäden und vermutlich auch Toten.

      Muss das wirklich sein? Kann man nicht noch die paar Wochen warten, bis auch für U12 eine Impfung zugelassen ist? Dann haben die Betroffenen wenigstens die Wahl zwischen Impfung und Infektion – jetzt werden sie quasi zwangsinfiziert. Denn eines ist sicher: Egal, was bei den Studien genau herauskommt – dass die Impfung sicherer ist als die Infektion, ist jetzt schon klar. Für die Abwägung muss man dann nur wissen, wie wahrscheinlich die Infektion ist – wenn die 100% sicher ist wegen Durchseuchungsstrategie, dann ist die Antwort klar. Wenn es sehr wirksame Schutzmaßnahmen gibt, dann muss deutlich feiner abgewogen werden.

  29. Wenn Schule doch so sichere Orte sind, warum bleiben dann in diesen Tagen, 2 Wochen nach Schulbeginn so viele Erziehungsberechtigte den Klassenpflegschaftssitzungen fern?

    Angst vor Ansteckung oder wegen fehlender Impfung oder der fehlenden Bereitschaft 60 bis 80 EUR für einen PCR-Test aus eigener Tasche zu bezahlen vom Aufsuchen der Schulräume ausgeschlossen? Die Klassenpflegschaftssitzungen wären übrigens der geeignete Ort, die Kritik an den Hygiene-Maßnahmen los zu werden, damit die gewählten Elternvertreter diese Kritik mit in die Schulpfegschaftsversammlung nehmen können, die von der SL geleitet wird.

    • „die Schulpfegschaftsversammlung nehmen können, die von der SL geleitet wird.“

      Schulpflegschaftsvorsitzende(r) wird von gewählten Vertretern der Schulpflegschaft (Klassen/Jahrgang) – auch Vertreter wählbar- gewählt.
      Die Schulleitung wird zui den Sitzungen geladen.

      In der Schulkonferenz hat eine Schulleitung den Vorsitz.

    • Kein Ding, wenn mir als Lehrkraft dann ebenfalls freigestellt wird, Personen ohne Maske eben nicht zu unterrichten. Es gibt, wie man ja auch hier im Forum bemerkt, etliche Kinder, deren Eltern unterwegs sind und ihre Kinder bewusst nicht vor Infektionen schützen, aus welcher Motivation heraus auch immer. Ich bin zwar geimpft (auch wenn es Impfdurchbrüche gibt) – meine Schüler sind es größtenteils nicht. Und sowohl sie als auch ich haben ein Anrecht darauf, an unserem Arbeitsort Schule so gut wie möglich vor Ansteckungen geschützt zu werden.

      • @Mika, dürfen sich dann Lehrer auch weigern, Personen mit Maske zu unterrichten? Oder gilt die beanspruchte „Freiheit“ nur wieder in eine Richtung?

        • Bisschen blöd,weil man dann seinem Lehrauftrag nicht nachkäme.Sprich,es wäre Arbeitsverweigerung.Sorry,selbst Kindergartenkinder argumentieren schlauer.

        • @Quacksalber
          Was hat Maske tragen oder Maske verweigern mit Freiheit zu tun? Maske tragen ist eine Schutzmaßnahme, die dem Eigen- und noch mehr dem Fremdschutz gilt. Lehrer, die sich weigern, Kinder zu unterrichten, welche durch Tragen der Maske versuchen, sowohl sich als auch andere vor Infektion zu schützen, haben aus meiner Sicht ein Menschenbild, welches sie für den Beruf des Lehrers disqualifiziert.

  30. Ich habe mir jetzt extra nochmal diese Quellen herausgesucht.
    Für alle die immernoch und beharrlich dem Narrativ aufsitzen „Masken schaden, sind für Kinder gefährlich „.
    Dazu auch ein Beispiel wie schnell man durch einen Beitrag diesem Narrativ aufseitzen kann, wenn man allem was angeblich wissenschaftlich fundierten ist glaubt, ohne den Herausgeber/Autor wirklich zu überprüfen. Und das Web ist voll davon.
    Die anderen beiden Quellen zeigen auf, dass diese Behauptungen falsch sind.
    Einer der beiden Beiträge “ Kinder verstehen“ ist sehr objektiv und beschäftigt sich auch mit der Frage ab wann und wie Masken für Kinder beeinträchtigend sein könnten. Es kommt aber ganz klar zum Ausdruck, dass auch hier der Nutzen und die Notwendigkeit nicht aussen vor gelassen werden kann.

    Angebliche Studie: Kein Beweis für Maskenschäden bei Kindern | tagesschau.de
    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kinder-masken-studie-103.html
    Sind Masken für Kinder gefährlich? | kinder-verstehen.de
    https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/blog/dringend-zu-klaeren-sind-gesichtsmasken-fuer-kinder-unbedenklich/
    FAQs: Maske, Kinder und Coronavirus – Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V.
    https://www.dgkj.de/fachinformationen-der-kinder-und-jugendmedizin-zum-corona-virus/faqs-maske-kinder-und-coronavirus

  31. Ich habe zwei Kinder in der Grundschule, für die ja bekanntlich kein Impfstoff zur Verfügung steht. Was soll also der Plan für die nächsten 4-6 Jahre sein? Maskenpflicht, Lollitests, eine Quarantäne nach der anderen? Berlin und Schleswig-Holstein sehen den Tatsachen ins Auge: es wird eine Durchseuchung der Kinder geben. Der Begriff hört sich schrecklich an, aber dadurch werden unsere Kinder immunisiert. Meiner Meinung sollte man das nicht aufhalten, sonst haben wir die nächsten Jahre Ausnahmezustand. Ungeimpfte Lehrer haben ein Problem – diejenigen, die sich nicht impfen lassen können, tun mir Leid. Da hab ich auch keine Lösung für. Aber die Kollateralschäden (soziale Probleme, häusliche Gewalt, Übergewicht) von Wechselunterricht und Quarantäne sind zu hoch!!
    By the way: Wenn man sieht, wo Kinder überall Zeit miteinander verbringen (Hallenbad, Sportverein, Kindergeburtstag, Indoorspielplatz etc.) macht die Maskenpflicht im Unterricht immer weniger Sinn.

  32. Da alle Lehrer inzwischen geimpft sind bzw ein Angebot dafür hatten und bei Kindern Corona in fast allen Fällen nicht ernsthaft verläuft, halte ich eine Freiwilligkeit bei den Masken im Unterricht ebenfalls für überfällig.
    Nicht nur, dass man mit diesen Dingern schwer atmen kann, es strengt auch an damit zu sprechen und man kann auch die Kinder kaum verstehen. Kommunikation wird so zur Qual.

    • @McCloud
      …ja und weil der Fahradhelm nicht schick ist und die Frisur ruiniert, lassen wir ihn weg.
      Der Fallschirm auf dem Rücken drückt auch immer so vor dem Absprung , lasse ihn auch das nächste Mal zu Hause. Hab mal gehört in den meisten Fällen passiert ja nix schlimmes.

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