Auto fährt in Gruppe von Grundschülern: Ein Mädchen stirbt, zwei verletzt

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WITZENHAUSEN. Ahnungslos gehen die Kinder zur Schule – als ein Auto in ihre Gruppe hineinfährt. Drei Schülerinnen werden schwer verletzt, eines der Mädchen stirbt später an den Folgen des Unfalls.

„Traurige Gewissheit“. (Symbolbild). Foto: Shutterstock

Vor einer Kindertagesstätte im Norden Hessens ist am Freitag eine Schülerin von einem Auto erfasst und getötet worden. Zwei weitere Mädchen wurden schwer verletzt. Der 30 Jahre alte Fahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, wie die Polizei in Eschwege mitteilte. Der Mann war in Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinem Kleinwagen in eine Gruppe von Kindern gefahren, die gerade auf dem Weg zu ihrer Grundschule waren. Die Polizei ging von einem Unfall aus. Die sieben bis neun Jahre alten Mädchen und der Autofahrer wurden in eine Klinik gebracht.

Man habe leider «die traurige Gewissheit aus einem Krankenhaus, dass eines der bei dem Unfall verletzten Kinder seinen schweren Verletzungen erlegen ist», sagte ein Polizeisprecher am Freitagnachmittag. Die beiden anderen Kinder befänden sich weiterhin in ärztlicher Versorgung: «Nach aktuellem Stand sind die Verletzungen dieser beiden Kinder zwar schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich.»

Bei dem 30-jährigen Fahrer wurde eine Blutprobe genommen. Die Ermittler wollen wissen, ob er Alkohol getrunken hatte

Den Ermittlungen zufolge war der Mann kurz vor einer Unterführung mit seinem Wagen nach rechts von der Straße abgekommen. Er saß allein in dem Auto. Er überfuhr einen breiten Gehweg und erfasste frontal die Gruppe der Kinder, die zu Fuß unterwegs waren. An einer fast zwei Meter hohen Steinmauer endete die Fahrt des schwarzen Wagens. Das Auto wurde im Frontbereich komplett zerstört, die Schreibe brach, Airbags lösten aus.

Mehrere Rettungswagen eilten in den Ortsteil Gertenbach. Zwei Hubschrauber wurden angefordert, um die verletzten Schülerinnen in eine Klinik zu fliegen. Laut Polizei bestand die Schülergruppe insgesamt aus fünf oder sechs Kindern. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter mit der Untersuchung der Unfallstelle. Bei dem 30-Jährigen wurde eine Blutprobe genommen. Die Ermittler wollen wissen, ob er Alkohol getrunken hatte.

Landrat Stefan Reuß (SPD) zeigte sich bestürzt. «Ich bin sehr betroffen von dem schrecklichen Unfall. Meine Gedanken sind bei den verletzten Kindern und ihren Familien», sagte er. News4teachers / mit Material der dpa

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1 KOMMENTAR

  1. Die Überschrift regt mich wirklich auf. Nicht ein Auto fährt in eine Kindergruppe und tötet ein Kind sondern ein Autofahrer.
    Mein Beileid an die Familie und die anderen Kinder.
    Der Autofahrer sollte bestraft werden.

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