Als Ultima Ratio: Deutscher Lehrerverband spricht sich für generelle Impfpflicht aus

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BERLIN. Kann eine allgemeine Impfpflicht wie in Österreich auch Deutschland aus der Corona-Dauerschleife führen? Immer mehr Länderchefs sind dafür – auch der Deutsche Lehrerverband spricht sich als Ultima Ratio dafür aus. Bei Juristen zeichnet sich ebenfalls ein Trend ab.

„Endlich aus diesem Teufelskreis von Lockerungen und Lockdowns ausbrechen»: Der Deutsche Lehrerverband befürwortet – als letzte Möglichkeit – eine allgemeine Impfpflicht. Foto: Shutterstock

Die Befürworter einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Coronavirus bekommen nun auch Rückendeckung von Rechtswissenschaftlern. Renommierte Juristen halten sie mit für vereinbar mit dem Grundgesetz. In Österreich soll die Impfpflicht im Februar kommen. Mehrere deutsche Ministerpräsidenten sprechen sich ebenfalls dafür aus.

Die Regierungschefs von Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann (Grüne) und Markus Söder (CSU) schrieben in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung»: «Eine Impfpflicht ist kein Verstoß gegen die Freiheitsrechte. Vielmehr ist sie die Voraussetzung dafür, dass wir unsere Freiheit zurückgewinnen.» Im ZDF-«heute journal» machte Kretschmann deutlich, dass er dies für verfassungskonform hält. Vor einigen Jahrzehnten habe es bereits eine Impfpflicht in Deutschland gegeben – und aktuell in abgeschwächter Form auch bei Masern.

«Eine solche allgemeine Impfpflicht ist durchaus vertretbar – und zwar, um das Leben anderer Menschen zu schützen»

Zustimmung kam auch von den CDU-Regierungschefs Volker Bouffier aus Hessen, Daniel Günther aus Schleswig-Holstein und Reiner Haseloff aus Sachsen-Anhalt. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (ebenfalls CDU) mahnte eine gründliche Prüfung an. Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) sagte, eine Impfpflicht käme zu spät, um die vierte Corona-Welle zu stoppen, könne aber «für die Zukunft mit Blick auf die bundesweite Situation sicherlich» nicht ausgeschlossen werden. Dagegen stellten sich Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans, der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) oder FDP-Fraktionsvize Michael Theurer.

Eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus wäre nach Ansicht des Staatsrechtlers Ulrich Battis vom Grundgesetz gedeckt. «Eine solche allgemeine Impfpflicht ist durchaus vertretbar – und zwar, um das Leben anderer Menschen zu schützen», sagte der Rechtswissenschaftler von der Berliner Humboldt-Universität der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag). Battis verwies auf Artikel 2 des Grundgesetzes, der den Schutz des Lebens anderer Menschen festlegt. «Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit, das ebenfalls der Artikel 2 festschreibt, hat dahinter zurückzutreten.»

Der Saarbrücker Pharmazie-Professor Thorsten Lehr sagte «RTL direkt», im nächsten Frühjahr führe kein Weg an einer Impfpflicht vorbei. Sie könne die Lage «schlagartig» ändern. «Das Ende der Pandemie liegt mit der Impfpflicht in unseren Händen.» Der Verwaltungsrechtler Hinnerk Wißmann von der Universität Münster sagte der «Welt», eine Impflicht sei das mildere Mittel, «wenn die Alternative ist, den freien Staat in Lockdown-Endlosschleifen abzuschaffen». Uwe Volkmann, Lehrstuhlinhaber für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt, sagte, die «Eingriffstiefe» sei geringer als «die andernfalls erforderlichen gravierenden Freiheitseinschränkungen».

«Die Freiheit der Einzelnen endet da, wo Freiheit und Gesundheit anderer in Gefahr sind – das ist hier der Fall»

Der Bielefelder Rechtsprofessor Franz C. Mayer sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: «Die Freiheit der Einzelnen endet da, wo Freiheit und Gesundheit anderer in Gefahr sind – das ist hier der Fall, wenn die Impfkampagne nicht gelingt.» Mayer machte klar, dass es um eine Impfpflicht und keinen Impfzwang ginge. Für Impfverweigerer seien ein Bußgeld oder gesetzliche Regelungen zum Verlust des Krankenversicherungsschutzes denkbar. Auch Ministerpräsident Kretschmann hält Bußgeld für möglich. Niemand werde im Gefängnis landen oder von der Polizei zum Impfen abgeholt.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, sieht eine Impfpflicht als letztes Mittel an. Den Funke-Zeitungen sagte er mit Blick auf aktuelle Corona-Maßnahmen: «Wenn das alles nichts hilft und die allgemeine Impfquote nicht deutlich steigt, werden wir nach meiner persönlichen Überzeugung um eine allgemeine Impfpflicht nicht herumkommen, um endlich aus diesem Teufelskreis von Lockerungen und Lockdowns auszubrechen.»

An diesem Dienstag wollen mehrere Landeskabinette über schärfere Regeln beraten. In Bayern, Berlin und Brandenburg wollen die Landesregierungen entscheiden, auch in Niedersachsen soll eine neue Corona-Verordnung vorgestellt werden. Baden-Württemberg will voraussichtlich am Mittwoch bei allen Veranstaltungen in Kultur, Freizeit und Sport die Regel 2G plus einführen. Dann müssten auch Geimpfte und Genesene einen negativen Test vorweisen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, erweiterte die Regierung aus Grünen und CDU ihren Katalog für schärfere Maßnahmen. News4teachers / mit Material der dpa

Durchseuchung! Virologin Eckerle warnt Eltern davor, ihr ungeimpftes Kind zur Schule zu schicken

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58 KOMMENTARE

  1. Ich befürworte eine allgemeine Impfpflicht. Wundern kann ich mich aber grade nur über das Engagement von Herrn Wüst in Sachen Schutzmaßnahmen. In NRW hat er offenbar noch nicht einmal Interesse daran, dass die Maskenpflicht am Platz in den Schulen wieder eingeführt wird. Da wäre auch schon mal viel geholfen, wenn sich weniger Kinder infizieren und die Infektionen somit nicht ins familiäre Umfeld tragen würden. Aber wahrscheinlich geht er (wie Frau Gebauer) auch davon aus, dass Schulen die sichersten Orte im ganzen Land sind.

    • Ogott,mit vernuftbegabten Mensch hat das wenig zutun, die armen Kinder der Zukunft! Wer Angst hat, konnte sich schon immer jährlich Grippe impfen lassen. Da auch dann der geimpfte die Krankheit weitergeben kann, genauso wie der Ungeimpfte ( und das steht fest), macht eine Impflicht deshalb im Sinne des Gemeinwohls und des Grundrechts keinen Sinn.
      Setzen sie sich lieber dafür ein das eine Lehrerin , nicht mehr Geld verdient als eine Krankenschwester und die 6000 verlassenen Stellen im Krankenhaussystem werden schnell wieder besetzt. Das ist das einzige Problem das tatsächlich existiert. Die versagende Politik sucht einen Schuldigen für diese Versäumisse!

  2. Nur angenommene 5 % ungeimpfte Lehrkräfte sollen nun die deutsche Infektionswelt ans Schulen retten.
    Als sofort umsetzbare Alternative käme mir als Gedanke die Aussetzung der Präsenzpflicht an einem potentiellen Infektionsherd. Wirkt sofort und nicht erst in allerfrühestens 56 Tagen.

  3. In unserem Land werden Freiheit und Selbstverwirklichung sehr stark priorisiert.
    Wehrpflicht wurde quasi abgeschafft, eine allgemeine soziale Dienstpflicht gibt es nicht.

    Da stößt es bei vielen auf Unverständnis, sich rein aus Solidarität mit anderen Menschen impfen zu lassen.

    Jedoch hat ein kleiner Pieks für den Einzelnen, eine große Auswirkung auf die ganze Gesellschaft und vor allem auch auf die Entwicklung der Kinder.

    In der aktuellen Situation geht es nicht mehr ohne Solidarität mit anderen.
    Daher muss jeder seinen Beitrag leisten.

  4. Im Augenblick sind alle Hausärzte überrlastet und kommen nicht den Booster Impfungen nach. Bei Manchen bekommt man seine Booster Impfung erst im Februar.https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/coronavirus-live-blog-in-bw-282.html#Booster-Lehrer Im Augenblick warten Lehrer und Erzieherin dringend auf eine Auffrischungsimpfung um Gesundheitsschutz vorzuweisen in dieser angesannten Zeit in den Einrichtungen. Die Impfpflicht ist für alle Personengruppen wichtig.

    • Und wieder gibt es nicht genügend Impfstoff…..

      Das sollte mal einem Einkäufer in der Modewelt passieren – (ziemlich vorhersagbare) Nachfrage nach Boostern und Erstimpfungen…. Natürlich auf Kleidung bezogen – die ja nicht mal sooo nötig ist, da unsere Kleiderschränke übervoll sind.

      Aber vielleicht ist das ja auch eine Vorübung im Blick auf immer knapper werdende Ressourcen.

      Oder man versucht, der Verknappung durch weniger Nachfrage zu entgehen…..bösester Gedanke, ich weiß.

  5. Das Problem ist, dass sich Geimpfte für unverwundbar halten und munter das Virus weiter tragen. Außerdem ist der Impfstoff gegen die Deltavariante weniger wirksam und verliert bereits nach 2 Monaten seinen guten Effekt gegen die Ansteckung. Daher halte ich eine Impfpflichtige am Thema vorbei diskutiert. Das ist purer Aktionismus, der das Problem nicht löst. Wir komme nicht darum gewisse Vorsicht walten zu lassen, wenn wir uns und andere vor Infektion schützen wollen.
    Der Virologe Kekulé spricht davon, dass ein vorsichtiger Ungeimpfter sogar besser geschützt ist, als ein unvorsichtiger Geimpfter.
    Was die Schulen betrifft wäre es jetzt an der Zeit mit einem Umdenken zu beginnen. Nämlich mit kleineren Klassen, Luftfiltern und angepassten Räumen. So könnte aus der Verwahranstalt Schule ein Lebensraum für Kinder werden wo die Eltern sie auch mit gutem Gewissen hingeben können. …. Naja, ich spreche für mich, vielen Eltern scheint es schnurzegal wo die Kinder aufbewahrt sind.

    • Ich Teile ihre Meinung!
      Geimpft bedeutet quasi Freifahrtsschein für einen anscheinend sehr großen Teil der Geimpften.
      Aber wir sollen zurück zur „Normalität „gebracht werden. Das bedeutet, die Wirtschaft durch Konsumieren an Laufen zu halten. Daher sprechen sich mittlerweile viele für eine Impflicht aus, denn Geimpfte können sich zwar infizieren und andere anstecken aber in einer Größenordnung, die die Intensivbettenauslastung nicht zu sehr strapaziert.
      Zurückhalten, also weniger konsumieren (z.B. vorsichtige Ungeimpfte) , ist also gar nicht mehr erwünscht.

    • Soweit ich Herrn Drosten verstanden habe, kommt mit der Zeit jeder von uns in Kontakt mit dem Virus, früher oder später. Und dann alle paar Jahre…

      Die Impfung wird in ein paar Jahren wie die Grippe Impfung für die vulnerablen Gruppen empfohlen und auch Herr Watzl (Mediziner) sagte, man kommt in 2, oder 3 Jahren hin dass es bei der C-Impfung freiwillig bleibt.

      Aber nicht jetzt, bei der großen Impflücke 18-59.
      Um nicht das Gesundheitswesen an die Grenzen zu bringen….oder darüber hinaus.

      Also für mich ein „vorsichtiger Ungeimpfter“ ist zwar nett gemeint, allerdings ein unvorsichtiger Geimpfte hat seine Solidarität schon gezeigt und belastet definitiv nicht die Intensivstation, bzw. wenn ( da es keine 100% Sicherheit auch bei den Impfstoffen im allgemeinen gibt) in einem Mini kleinen Prozentzahl.

      Der Vorschlag mit den kleinen Lerngruppen, etc.
      Unsere Schule hat schon die Luftfilter. Die kleinen Lerngruppen ohne Wechselunterricht zu meinen müsste doch doppelt so viel Personal & Räumlichkeiten haben, oder? Wenn ich an unsere Grundschule denke, ganz ehrlich, woher mehr Lehrerpersonal, wohin mit den verkleinerten Gruppen. Sorry,aber das ist, wie auch gut gemeint, doch kaum realistisch JETZT drauf umzustellen.

      • Die meisten Geimpften haben sich zum eigenen Schutz und zum wiedererlangen der persönlichen Freiheit geimpft. Das ist nicht solidarisch. Solidarität bedeutet auch die eigene Freiheit nicht über die der vulnerablen Gruppen zu stellen. Mittlerweile sind etwa 50 % der intensiv Patienten doppelt geimpft. Tendenz steigend. Selbst bei 100% Impfrate werden die Intensivstation volllaufen wenn keine zusätzlichen Maßnahmen stattfinden.

        • Das stimmt so nicht. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft berichtet: „Im September waren noch mehr als 90 Prozent der Covid-Intensivpatienten ungeimpft, Anfang November bereits 74. Der Anteil der Ungeimpften ist damit noch immer überproportional, und es ist ganz eindeutig diese Gruppe, die das Gesundheitswesen unter Druck setzt. Allerdings registrieren die Krankenhäuser immer mehr Impfdurchbrüche bei älteren Menschen, bei denen das Immunsystem nicht mehr so leistungsfähig ist. Wir appellieren, unbedingt das Angebot der Auffrischungsimpfung wahrzunehmen.“

          Quelle: https://www.dkgev.de/dkg/coronavirus-fakten-und-infos/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          • Gerne möchte ich hier Herrn Kekulé zitieren:“ Jetzt ist es eine Tatsache, dass in den Krankenhäusern fast jeder zweite Patient über 60 Jahren vollständig geimpft ist. Bei den Verstorbenen ist die Quote ähnlich. 37 Prozent der Intensivpatienten über 60 sind doppelt geimpft. Es ist einfach so, dass der Impfstoff gegen die Delta-Variante nicht gut genug schützt.“
            Da habe ich mich etwas vergriffen, daher hier das Zitat.
            Sicher hilft die Impfung kurzfristig. Allerdings wird vulnerablen Personen schon nach 4 Monaten der Boost empfohlen, was hier bei uns noch gar nicht geht.
            In den USA soll das bald schon nach 2 Monaten möglich sein.
            Mit so einem wenig wirksamen Impfstoff fände ich eine Verpflichtung nicht gerechtfertigt.

          • Ihre Statistik war zu dem Zeitpunkt Ihrer Recherche vermutlich korrekt, aber aktuell zeigen sich andere Zahlen und Tendenzen. Die Lage ist sehr dynamisch.
            Ferner muss in diesem Zusammenhang gesagt werden, das das Gesundheitssystem, so wie es eingerichtet wurde, in keinem Fall weiter unterstützt werden darf. Das ist das wahre Übel.
            Wenn einfache Pflegekräfte, Pflegefachpersonal und Krankenschwester mit Spitzentätigkeiten weniger verdienen, wie z.B. Angestellte von Krankenkassen in der Verwaltung, werden in Zukunft immer mehr Kapazitäten in andere Berufe gehen und es werden auch keine neuen Besetzungen stattfinden.
            Kein Elternteil wird seinem Kind in Zukunft diesen Berufsweg empfehlen, das hatten wir schonmal bei den Handwerksberufen. Der Fachkräftemangel ist hier nicht mehr aufzuhalten.
            Viele Grüße

          • Oder um einen hypothetischen Extremfall zu betrachten: Wären 100% geimpft, dann lägen auf den Intensivstationen mangels Ungeimpften zwar wenige, aber eben ausschließlich Geimpfte.
            Also: Je mehr Leute sich impfen lassen, umso weniger sind ungeimpft, umso höher wird logischerweise der Anteil der Geimpften auf den ITS. Das bedeutet folglich ganz und gar nicht, dass der Impfstoff wirkungslos wäre!

  6. „Geimpft bedeutet quasi Freifahrtsschein“
    ist es die ganze Zeit nicht genau so verkauft worden. Nun ist es fast unmöglich wieder zurückzurudern und abermals Beschränkungen einzuführen, also wird der „Kriegsschauplatz“ auf die Impfpflicht für uneinsichtige renitente Ungeimpfte gelenkt.

    „Geimpfte glauben, sie seien sicher. Man hat sie falsch informiert“ meint dazu Alexander Kekulé, wie ich finde zutreffend.
    Zuerst war es der Schutz der Alten, jetzt ist es immer die große Freiheit und Rechte stützen, statt eingrenzen, der große Egoismus, wobei weiterhin Zurückhaltung und Rücksichtnahme angebracht wäre.
    Beschämend für Kinder und Jugendliche, die ihren Beitrag an Zurückhaltung und Rücksichtnahme in den vergangenen 20 Monaten mehr als genug zeigten und nun noch immer ohne Impfangebot U12 dastehen und zur Erfüllung der Schulpflicht genötigt werden.

    Dann folgt später vielleicht die Boosterzwangpflicht.

    • „Geimpft bedeutet Freifahrschein“ – genauso sehen es Gesundheitsamt und Schulleitung. Mein Mann, doppelt geimpft, hat nachgewiesen Corona mit mittleren Grippesymptomen. Nach seinem 1. positiven Schnelltest haben wir uns beide in Selbstisolation begeben, bis zum PCR-test-Ergebnis. Meine Schnelltests bisher negativ, deshalb wurde bei mir auch kein PCR gemacht. Gestern kam sein Testergebnis – positiv. Telefonisch war das GA für uns bisher nicht erreichbar und hat sich auch noch nicht bei uns gemeldet. Also habe ich bei meiner SL nachgefragt. Die erhielt vom GA die Mitteilung, da ich ja geimpft bin, muss ich auch als Kontaktperson! nicht in Quarantäne. Also war ich heute wieder in der Schule. Ich bin gespannt, wann mein täglicher Schnelltest anschlägt. Ich bin Sonderschullehrerin an einer GS, Abstand zu den Förderschülern halten ist sehr schwierig, FFP2 trage ich schon seit Wochen freiwillig. Den“ Freifahrschein“ habe nicht ich mir ausgestellt. (meine 2. Impfung war übrigens vor 5;5 Monaten)

      • So jetzt Mal unter Kollegen: bei mir wäre der Schnelltest daheim auch positiv gewesen. Wer soll denn das kontrollieren? Auf das komplett überforderte GA und die Schulleitung würde ich mich da nicht verlassen. An sich denken ist jetzt angesagt, es tut sonst niemand mehr!

  7. Aber genau darum geht es doch.
    Einen Weg finden, die Normalität wieder zu erreichen und die Wirtschaft eben nicht in den Abgrund zu fahren. Schulen wieder zu sicheren Orten zu machen.
    Ohne funktionierende Wirtschaft geht unser Land den Bach runter, also gehört dazu auch ein gewisser Konsum.
    Aber um dies alles wieder möglich zu nachen, müssen wir Maßnahmen ergreifen. Auch im Hinblick auf das nächste Jahr.
    Das bedeutet, boostern für ALLE, so schnell wie möglich. Dadurch wird der Schutz deutlich erhöht.
    Die Skeptiker noch umkehren und zum Impfen bewegen.
    Das wird meiner Meinung nach nur mit einer Impfpflicht gelingen. Leiner sind wir an diesem Punkt, wo Selbstbestimmung und Verantwortung des Einzelnen nicht funktioniert haben.
    Wenn wir nicht handeln, machen wir den gleichen Mist im nächsten Jahr wieder.

    Dazu empfehle ich die Sendung von gestern “ Hart aber fair“ im Ersten.

    • Ich habe es gestern gesehen….und sehe es auch seit ein paar Tagen so….
      Wie die Frau von der evangelischen Kirche es sagte: Noch vor 4 Wochen war eine Impflicht für mich unvorstellbar, jetzt sehe ich das anders.

      So kommt bald ein breiter Gesellschaftlicher Konsens,die allgemeine Impflicht einzuführen.

      Und ohne Wirtschaft geht uns allen irgendwann sehr schlecht, das ist auch ein Fakt.

      Die Leute sehnen sich nach der Normalität, und werden in Zukunft in Kauf nehmen sich zu infizieren/ zu erkranken, als Geimpfte sollte es wesentlich weniger zu Horror Szenarien in den Krankenhäusern führen. Hauptsache das Gesundheitssystem kann jedem ernsthaft Erkrankten die volle Behandlung anbieten.

      • Ja unsere Demokratie ist unser höchstes Gut. Und Demokratie bedeutet auch Solidargemeinschaft.
        Wer einer Solidargemeinschaft angehören und auch die Vorzüge genießen möchte, muss sich an Regeln halten.
        In einer Ausnahmesituation, wie die, in der wir uns befinden, kann man nicht mehr aus der Reihe tanzen und aus Egoismus bestimmt Dinge verweigern. Es gehört zu einer Solidargemeinschaft, dass der Einzelne seine ureigenen persönlichen Ansichten einschränkt, zum Wohle aller.
        Wer dies verweigert, schließt sich selbst aus.
        Quengeliges Mimimi ist jetzt fehl am Platz.

        • @Darfdaswahrsein: Naja, wenn mit der Solidargemeinschaft argumentiert wird, sollte an der Corona-Impfung kein Halt gemacht werden. Was ist dann z. B. mit Kettenrauchern, die ein höheres Risiko eingehen, unnötig an Lungenkrebs zu erkranken und unser solidarisch aufgebautes Gesundheitssystem zu belasten? Oder mit deutlich übergewichtigen Menschen, die unnötig ein erhöhtes Risiko u.a. Für einen schweren Corona Verlauf eingehen? Hier ließe sich das Risiko für die Belastung der Solidargemeinschaft über die Impfung hinaus reduzieren. Gleiches gilt für einige Extremsportler, die durch ihr riskantes Verhalten die Krankenhäuser unnötig belasten. Wer nimmt im Zweifel wem ein Bett im Krankenhaus weg? Der ungeimpfte vorsichtige Mensch dem geimpften unvorsichtigen, der keine Kontakte mehr einschränkt? Oder umgekehrt? Oder nimmt etwa der Kettenraucher, der an Lungenkrebs erkrankt, dem an Corona erktrankten ein Bett weg?
          Ich halte es für absurd über eine Solidargemeinschaft zu sprechen, wenn zugleich gefordert wird einzelnen Menschen aufgrund ihres Verhaltens den Zugang zur Unterstützung durch die Solidargemeinschaft zu verwehren.

          • Schön, dass hier Impfgegner mit Suchtkranken bzw. Essgestörten verglichen werden – da kommen wir langsam in die richtigen Kategorien.

            Verhalten, das andere beeinträchtigt (Rauchen), ist natürlich stark reglementiert. Darüber hinaus ist es ja tatsächlich so, dass Menschen, die sich bewusst in Gefahr bringen (Extremsportler), durchaus die Kosten für mögliche Rettungsmaßnahmen zu tragen haben. Können wir gerne bei Impfgegnern so halten. Das Geld lassen wir dann dem medizinischen Personal zukommen, das sich bis über die Belastungsgrenze hinaus mit den Idioten herumschlagen muss.

          • Es macht gar keinen Sinn mit Menschen zu argumentieren, die den einzig wahren Weg gefunden haben und gehen. Für manche ist die Welt nur schwarz und weiß. Für andere bunt und vielfältig.

          • Ihr tickt doch nicht sauber.

            Die Erde ist nicht deshalb keine Scheibe, weil die Wissenschaft nur „Schwarz und Weiß“ sieht. Das nennt man Realität.

          • och Bernd, es geht um die wackelige Argumentation mit der Solidargemeinschaft. Alte/schwache/kranke Menschen belasten die Solidargemeinschaft mehr als junge/fitte im arbeitsfähigem Alter. Weshalb jemand krank ist, war bis vor Corona niemals Anlass dazu, zu entscheiden ob dieser Person geholfen werden sollte oder nicht. Diese Schwarzweiß-Malerei nach dem Motto: Ungeimpft und schwer erkrankt -> selber Schuld und sollte keine Hilfe bekommen VERSUS Geimpft und schwer erkankt -> Der Arme, er hat ja für die Gemeinschaft alles getan und nun sowas.
            Das ist in der Tat nur „Schwarz und Weiß“.

          • @DerDip:
            Tröööööt, Logiklücke erkannt: Die anderen Bespiele für Risiko-Leutchen können aber nicht exponentielle Vermehrung … right?

  8. Hätten wir kleine Klassen, wie es sus anderen Gründen seit Jahren von Lehrkräften gefordert wird (mit gute Gründen und sehr guten Argumenten), hätten wir jetzt trotz der Klappskallies, die unser Land, nun, ähm, in den Corona-Abgrund führen, deutlich weniger Probleme.

    Auch, was unseren Plastikmüll betrifft….

  9. Impfpflicht!
    Ach du Schreck, das geht doch nicht!
    Wir haben unsere FREIHEITEN.

    In Deutschland kann man heute aus Gründen der Solidarität niemand mehr etwas zumuten.
    Impfen oder Masken für den Schutz der Anderen?
    Ein Unding. Ich kann aber durch die Maske schlechter Atmen, ich bekomme von der Maske Pickel. Das ist Folter. Wo ist Amnesty International wenn man sie mal braucht. Ich werde in meiner Freiheit und meinen Rechten eingeengt.

    Impfpflicht. Pflicht ist was aus den Kaiserreich oder gar aus der NS Diktatur. Ich möchte mir keine Pflichten von Staat auferlegen lassen. Ich habe schließlich Rechte!!!

    He Leute, die Menschen in Asien tragen schon seit Jahren Masken und sind uns in allen Bereichen über. Die lachen über unser Gejammer.
    Die Kinder werden durch einen weiteren Schul-Lock-Down von jeglicher Bildung abgeschnitten. Sie werden auf Jahrzehnte traumatisiert und jeglicher Zukunftschancen beraubt!
    Unsere Großeltern mit Geburtsjahrgang 1925-1935 verbrachten im schlimmsten Krieg aller Zeiten 7 Jahre im Bunker. Mit Angst um den Vater und der Sorge um die nächste Mahlzeit!
    Als es vorbei war, spuckte man in die Hände, schloss die Bildungslücken, baute Deutschland wieder auf und brachte es an die Weltspitze.

    Heute bestehen neben Corona noch einige ernsthafte Gefahren.
    – Wir könnten in der Flut der Tränen ertrinken, die die Leute vergießen weil sie in einer Pandemie mit ein paar Einschränkungen leben müssen um die Allgemeinheit zu schützen.
    – Wir könnten auch vor lauter Gejammer so stark aus den Ohren Bluten, dass der Blutverlust gefährlich wird.

    Ich wäre echt dankbar, wenn ich in einem Land leben würde, in dem die Leute bei einer lebensgefährlichen Pandemie in der Lage wären, ein paar Einschränkungen der persönlichen Freiheit hin zu nehmen und das Nötige zu tun um die Lage in den griff zu bekommen.

    Ich glaube ich ziehe nach Spanien oder Italien.

    • @Schattenläufer:
      > He Leute, die Menschen in Asien tragen schon seit Jahren Masken
      > und sind uns in allen Bereichen über. Die lachen über unser Gejammer.
      Sie haben sich bestimmt auch informiert warum vor der Pandemie viele Asiaten zeitweise Masken getragen haben. Staubige Luft, teilweise kosmetische Gründe sind sehr vielfältige Gründe. Hinzu kamen vielleicht einige, die ach aktuell eine Erkältung haben. Und wenn Sie Bilder bis Ende 2020 aus dem asiatischen Raum betrachten werden Sie feststellen daß die allermeisten keine Maske getragen haben. Auch Asiaten tragen sie nicht gerne.

      Wir können uns darauf einigen daß Masken aktuell verpflichtend sind, um eine Pandemieausbreitung zu bremsen. Auf der anderen Seite hat sie auch ganz schnell wieder aus dem Leben zu verschwinden. Vor allem müssen unsere Schüler davon auch schnellstmöglichst davon wegkommen. Dazu ist es allerdings wichtig daß auch hier die Durchimpfung flächendeckend wird und in den kommenden Wochen wären dann auch angepasste Regeln notwendig, die im ersten Schritt bei geimpften Schülern Lockerungen vorsieht. Ansonsten werden andere nicht motiviert, sich auch impfen zu lassen. Eine Covid-Impfung ist ein erheblich kleineres Übel für alle Kinder als eine Verpflichtung, eine Maske tragen zu müssen. Und ich sehen die immer noch vorhandene Maskenpflicht gerade in Schulen als einen erheblichen Bremsfaktor bei den Impfungen an. Wenn ich weiterhin eine Maske tragen muss und kein Ende in Sicht ist, dann brauche ich mich ja nicht impfen zu lassen, weil eh zwecklos. Viele Menschen, die jetzt noch nicht geimpft sind, denken so- das ist Tatsache.

      • Deine Masken Phobie scheint ja chronisch zu werden. Da musst du echt aufpassen Dirk. Sonst wirst du das nie wieder los. Es gibt bestimmt Ärzte, die sich damit auskennen und dir helfen können. Ich drücke dir ganz fest die Daumen. Toi toi toi

      • Aha, die gern als „invasiver Eingriff“ titulierte Impfung ist nun auf einmal für Kinder weniger schlimm als Maske tragen? Langsam wird es echt skurril mit Ihrer Maskenpanik!

        • @NichtSchonWieder , @Marie: Ihre Angst- und panikgetriebenen Ansichten bezüglich AHA sollte Ihnen Sorgen machen. Aus dem Loch kommen Sie wohl nicht mehr heraus. Und das überträgt sich dann auch auf die Kinder. Aber bitte jammern Sie dann später nicht wenn bei Ihren Kindern bleibende Schäden, die dann nachweislich wegen der Masken gekommen sind, zurückbleiben werden. Und das wird viel heftiger sein als wenn die Kinder jetzt geimpft werden.

          • Sie sind pro Impfung, auch bei Kindern?
            Gut.
            Aber viele Eltern werden auf den Zug nicht aufspringen. Vorerst.
            Deshalb: Pro Masken an Schulen, solange es keine anderen adäquaten Mittel gibt.
            Luftfilter etc z.B. wurden abgelehnt von Schulträgern. Wechselunterricht wollen viele nicht.Kleine Gruppen sind nicht möglich (räumlich , personell)
            Sie sollten Ihre Maskenphobie ablegen. Aus dem Loch kommen Sie nicht mehr raus.
            Wir müssen jetzt handeln, mit dem was uns zur Verfügung steht.
            Kinderärzte berichten von mehr erkrankten und symptomatischen Kindern. Diese Zahlen werden weiter steigen.
            Das ist kein Spiel mit dem Feuer mehr, wir stehen mitten drin…

          • „….Und das überträgt sich dann auch auf die Kinder….“

            Gilt für Ihre Haltung (Masken seien schädlich) natürlich nicht!

            Sie sind da sicherlich absolut neutral und objektiv!
            Hört man ja auch aus jedem Ihrer Kommentare in aller Deutlichkeit heraus.

            Dass Sie Masken ablehnen – kein Wunder! Vermutlich kann man Sie damit NOCH schlechter verstehen als jetzt schon ohne…. 😉

  10. Jetzt werden wir erst mal sehen, was morgen passiert, wenn alle Ungeimpften ihre täglichen Test vorlegen muß. Die Testzentren wurden abgebaut. Jetzt hat man die Leute, da wo mqn sie haben wollte.
    Die einen werden ihren Frust ausleben, die anderen werden es in sich hineinfressen, einige werden sagen, das mach ich nicht mit, auf zur nächsten Corona Party, dann geht es schneller.
    Jetzt ist der Booster das große Thema, in vier Monaten kommt der nächste Hype, weil man dann nur noch mit Booster als vollständig geimpft gilt.
    Der große Meister aus Bayern spricht von 1G aber nicht getestet, sondern nur noch geimpft gilt. Und vom zukünftigen großen Meister im Bund kommt gar nichts. Und die nächste Mutation. Gute Nacht Deutschland.
    Mir graut es vor der nächsten Zeit, nicht nur wegen Corona.

    • Man könnte im nächsten Jahr dann an der Gültigkeitsschraube eine Impfzertifikates als Nachweis bereits vor dem 30.06.2022 schrauben.

      Digitale Zertifikate laufen aus
      Tatsächlich hat die EU-Kommission im Sommer beschlossen, dass die Verordnung über die digitalen Impfzertifikate nach einem Jahr ausläuft – und zwar am 30.06.2022 . Was danach gilt, ist noch unklar. Grundsätzlich bleibt ein digitales Impfzertifikat ein Jahr lang gültig – entscheidend dabei ist aber nicht der Zeitpunkt der Impfung. Stattdessen ist wichtig, wann ein Geimpfter seinen QR-Code etwa mit der CovPass-App eingescannt hat.

      Johnson & Johnson Geimpfte haben bereits heute nur noch eine 270 Tage Gültigkeit.

      https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/corona-impfzertifikate-nachweise-mit-begrenzter-gueltigkeit,SnnLugU

  11. Da mag ein Schelm auf die Idee kommen, dass die 4. Welle mit Absicht erst mal befeuert wurde, damit man jetzt endlich einen Grund hat, eine Impfpflicht einzuführen.

    • „Die Ahnung von Unmengen Goldes blendete ihre Augen, bis ihr Sinn trüb wurde und ihr Geist überall nur noch Gier kannte.“

      (aus: Eldorado – mein Irrweg, 2021. Buschtrommel Verlag in Verdrucks am Strunz)

  12. Wieso verstehen so viele Menschen nicht, dass die Impfung nur vor einem schweren Verlauf schützen soll? Das ist die offizielle Definition des RKIs.
    Schützen soll, bedeutet, dass sie vielleicht schützt, vielleicht auch nicht.
    Und aufgrund dieser schwachen Schutzleistung, die sowieso nur einen selber schützt, soll es eine Impfpflicht geben?
    Die Geimpften, und ja, ich bin ein stolzer nicht geimpfter Lehrer, also Freifahrtschein zum Dissen, haben laut CDC dieselbe Viruslast und können das Virus genauso weitergeben, wie nicht geimpfte Menschen.
    Ich teste mich täglich und bin gesund. Die geimpften Kollegen sitzen schniefend und hustend im Lehrerzimmer.
    Was ist jetzt besser?
    Ich habe in meinem Bekannten- und Freundeskreis so viele mit Impfnebenwirkungen, von leicht über Mittel, bis hin zum Koma und Tod.
    Und diese Menschen sind auch im KKH und z.T. auf der ITS.
    Was für einen Unterschied macht es für das KKH, ob ein Geimpfter mit Nebenwirkungen ein ITS Bett belegt, oder ein Ungeimpfter, der einen schweren Verlauf hat?
    Das Bett ist von beiden belegt.
    Warum wird so auf die Ungeimpften gescholten?
    Der Viroöoge Schmidt-Chanasit sagt, dass nur 1G helfen wird u d zwar getestet.
    Das sagt schon alles über den Schutz der Impfung aus.

    • Sehr geehrte/r BlueCat,

      das ist unverantwortlich – sich selbst und Ihren Schülerinnen und Schülern gegenüber. Sie werden sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Verlauf des Winters mit dem Coronavirus infizieren. Informieren Sie sich bitte seriös über die Impfung – hier zum Beispiel: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/

      Ansonsten droht Ihnen das hier: https://www.youtube.com/watch?v=Sd9awg5-riM

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Liebe Redaktion,
        ich bin begeistert, dass Sie hellseherische Fähigkeiten haben. Wie so manche andere Person heutzutage.
        Ich glaube nicht, dass Sie oder jemand anderes, eine Krankheit vorhersagen können. Das liegt schlichtweg nicht in ihrer Macht.
        Und selbst wenn sich jemand mit dem Virus infiziert, gibt es sehr gut wirksame Medikamente, die man einnehmen kann.

        Wird adipösen Menschen auch gesagt, dass sie abnehmen müssen, verschiedene Nahrung nicht zu sich nehmen dürfen, da sie sonst mit Diabetes, und glauben Sie mir, Amputationen aufgrund eines Diabetikerfußes sind auch nicht schön, Coronarsyndrom, Insulte,… auf der ITS landen?

        Was ist eigentlich mit all den anderen Infektionskrankheiten, die auch durch Tröpfcheninfektion übertragen werden und jährlich bis zu 80000 Menschen daran sterben?

        Aber wie geschrieben, zunächst einmal bin ich schlichtweg begeistert über Ihre hellseherischen Fähigkeiten. Und dermaßen begeistert. So etwas würde ich auch gerne können.

        • Sehr geehrte/r BlueCat,

          wie große hellseherische Fähigkeiten braucht man, um vorherzusagen, dass Sie sich ordentlich weh tun werden, wenn Sie aus einem Fenster im vierten Stock springen? Ob Sie sterben werden? Wissen wir natürlich nicht mit Sicherheit – es gibt aber schon eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie einen solchen Sprung nicht überleben.

          Wir sind auch ziemlich konsterniert über Ihr Unwissen: Es gibt bislang keine „sehr gut wirksamen Medikamente, die man einnehmen kann“ gegen Corona.

          Stand der Dinge laut Pharmaindustrie: „Derzeit werden laut US-Verband BIO mehr als 634 verschiedene Medikamente darauf erprobt, ob sie auf die eine oder andere Weise hilfreich gegen Covid-19 sein können. Zum 30.11.2021 zählte er 268 antivirale und 366 andere therapeutische Medikamente in Entwicklung. Die meisten dieser Mittel sind schon gegen eine andere Krankheit zugelassen oder waren zumindest schon vor der Pandemie gegen sie in Entwicklung. Sie umzufunktionieren („Repurposing“) ist in der Regel schneller möglich als eine grundständige Neuentwicklung.“ Zwei Medikamente sind auch schon zugelassen; ein Wundermittel ist nicht dabei.

          Heißt: Es wird probiert, was gehen könnte. Und eine solche Medikation samt vorhergehender schwerer Infektion ziehen Sie allen Ernstes einer mittlerweile millionenfach erprobten Impfung vor?

          Sie benötigen keine hellseherischen Fähigkeiten, um Risiken abschätzen zu können. Sie brauchen nur Verstand – und seriöse Informationsquellen.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          Quelle: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19

          • Interessant.
            Da habe ich allerdings andere Informationen bezüglich Medikamente, die z.T. in Mexiko schon sehr gut eingesetzt werden.
            Aber diese bringen der Pharmaindustrie keine großen Gewinne, weswegen hier nicht darüber geredet wird.
            Und ja, ich werde mir diese Giftbrühe, gegen deren Inhaltsstoffe ich allergisch bin, definitiv nicht spritzen lassen.
            Schauen Sie mal bei VigiAccess nach. Es sind über 2500000 Nebenwirkungen eingetragen.
            Redet hier jemand darüber?

          • Sehr geehrte/r BlueCat,

            das ist Quer-„denkerei“ in Reinform. Sie haben offenbar ein psychisches Problem und sollten sich Hilfe suchen.

            „Mehrere Internetseiten behaupten, laut Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sei die Zahl von Nebenwirkungen und Todesfällen nach Covid-19-Impfungen in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Das ist irreführend: Die WHO-Datenbank ‚Vigiaccess‘ zeigt nur Verdachtsfälle, die in einem zeitlichen Zusammenhang zur Impfung stehen.“ Von 2,5 Millionen „Nebenwirkungen“ kann also nicht die Rede sein.

            Wir wünschen Ihnen sehr ernsthaft, dass Sie den Winter überleben. Und dass Ihnen nicht das passiert, was dieser Intensivpfleger berichtet („Solche Diskussionen habe ich immer wieder gehabt – zuletzt mit dem Patienten der gestern gestorben ist“): https://www.youtube.com/watch?v=82HxGm7qico

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

            Quelle: https://correctiv.org/faktencheck/2021/06/15/impfdatenbank-vigiaccess-daten-zeigen-keine-nebenwirkungen-sondern-gemeldete-verdachtsfaelle/

        • BlueCat
          Beten Sie doch einfach, daß Ihr Zynismus Ihnen bei einer eventuellen Beatmung nicht im Hals stecken bleibt.
          Aber dann sind Sie bestimmt schon auf dem Weg nach Mexico, wo Sie Ihre angesprochenen „Medikamente“ bekommen.

  13. Jetzt sind die Menschen der Redaktion also auch noch Psychologen.
    Sehr interessant.

    Kennen Sie Kantsbsapere aude? Sich seines eigenen Vetstandes zu bedienen, ist aber leider sehr rar geworden.

    Anstelle dessen wird man gleich als Queerdenker abgestempelt, oder jemand, der in psychische Behandlung soll.

    Das ist schon ein Armutszeugnis, dass man nicht mehr selber denken soll. Schade, sehr schade.

    Aber, damit Sie sich nicht weiter mit solchen psychisch gestörten Menschen rumschlagen müssen, werde ich mich verabschieden und tunlichst um dnews4teachers einen großen Bogen machen.

    Denn eigenständig denkende Menschen sind hier ja nicht gern gesehen

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