Der Fall Laumann: Was verstehen unsere Politiker eigentlich von der Pandemie?

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DÜSSELDORF. Wie viel Unwissenheit dürfen sich verantwortliche Politiker in der Pandemie leisten? Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat bislang anscheinend nicht verstanden, wie das Coronavirus übertragen wird – eine Bemerkung in einem Fernseh-Interview legt den Verdacht jedenfalls nahe. Der Faden lässt sich weiterspinnen: Wurden womöglich den Schulen im Land bislang Luftfilter deshalb verweigert, weil der Landesregierung nicht mal die Grundlagen der Pandemie klar sind? Das Internet quillt über vor Empörung.

„Ich habe heute eine Expertise aus dem Gesundheitsamt in Köln bekommen“: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). Foto: Land NRW

„Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll, aber diese Unwissenheit bis Ignoranz kostet Menschenleben“, so schreibt ein Internist auf Twitter. „Das ist auch der Mann, der die Maskenpflicht in Schulen abgeschafft hat, weil er Mails bekommen hat, in denen behauptet wurde, Kinder würden mit Masken ersticken“, so postet ein anderer. „Was für Menschen regieren uns?“, fragt ein Dritter. Der Anlass der Wutwelle: Karl-Josef Laumann (CDU), als Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen verantwortlich für den Seuchenschutz im bevölkerungsreichsten Bundesland, hat in einem Fernseh-Statement erkennen lassen, dass er anderthalb Jahre lang nicht über die Übertragungswege von Corona informiert war.

„Der Hauptübertragungsweg für SARS-CoV-2 ist die respiratorische Aufnahme virushaltiger Partikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen, Singen und Niesen entstehen“, so schreibt das Robert-Koch-Institut in seinem „Epidemiologischen Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19“. Weiter heißt es dort: „Je nach Partikelgröße bzw. den physikalischen Eigenschaften unterscheidet man zwischen den größeren Tröpfchen und kleineren Aerosolen, wobei der Übergang zwischen beiden Formen fließend ist. Während insbesondere größere respiratorische Partikel schnell zu Boden sinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen.“ Der Eintrag findet sich dort seit Mai 2020. So lange ist klar, dass sich Corona über kleinste Schwebeteilchen in der Luft, Aerosole eben, verbreitet.

„Das Neue an dieser Omikron-Variante ist, dass sie sich auch ähnlich wie Masern durch die Luft überträgt“

Für den Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen ist das scheinbar eine neue Erkenntnis. „Ich habe heute eine Expertise aus dem Gesundheitsamt in Köln bekommen, die noch ganz klar sagen: Das Neue an dieser Omikron-Variante ist, dass sie sich nicht nur durch Tröpfchen überträgt, sondern dass sie sich auch ähnlich wie Masern durch die Luft überträgt“, sagte Karl-Josef Laumann am gestrigen Montag im WDR-Magazin „Aktuelle Stunde“. War er also mehr als anderthalb Jahre lang nicht über die Hauptübertragungswege des Coronavirus informiert?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat bereits auf den Shitstorm reagiert – und versucht, den Verdacht zu zerstreuen. „Minister Laumann ist selbstverständlich bewusst, dass sich das Coronavirus auch über Aerosole überträgt. Bei dem O-Ton hatte er zum einen schlicht Inhalte eines Berichts der Stadt Köln an das MAGS wiedergeben. Darin heißt es: ‚Das bei der Omikron-Variante beobachtete Ausbreitungsverhalten ähnelt eher demjenigen von luftgetragenen Infektionen (z. B. Masern). Das bedeutet, dass die Ausbreitung nicht mehr nur an Tröpfchen gebunden ist.‘ Vielmehr ging es Minister Laumann in dem O-Ton darum, deutlich zu machen, dass sich die Omikron-Variante offenbar viel einfacher über Aerosole überträgt als die vorherigen Varianten und damit noch infektiöser ist.“

Die Frage ist allerdings, ob die Aussage dadurch besser würde, wenn der Minister „nur“ eine falsche Aussage eines Gesundheitsamts öffentlich zitiert hätte – denn dass „die Ausbreitung nicht mehr nur an Tröpfchen gebunden ist“, stimmt ja so nicht: Sie war es vorher schon nicht. „Diese Ausrede wäre glaubhafter, wenn die NRW-Landespolitik jemals den Infektionsweg via Aerosole zur Kenntnis genommen hätte“, so kommentiert das ein Twitter-User. Tatsächlich verweigert die schwarz-gelbe Landesregierung zum Beispiel den Schulen eine flächendeckende Ausstattung mit mobilen Luftfiltern, die Aerosole aus der Atemluft ziehen.

Sieht die Landesregierung in Kindern Testobjekte, um die Ausbreitung von Corona im Land zu ermitteln?

Auch andere Aussagen von Laumann in Sachen Coronaschutz in Schulen wirken fragwürdig, umso mehr im Licht seines jüngsten Statements. Etwa die: Trotz Omikron, so erklärte der CDU-Politiker gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung am 21. Dezember, wolle die Landesregierung Schulschließungen weiterhin unbedingt vermeiden – und zwar nicht nur deshalb, um den Schülerinnen und Schülern angeblich unverzichtbaren Präsenzunterricht zu ermöglichen, wie sonst gerne betont wird. Laumann erklärte: „Auch die Pandemiebekämpfung spricht für offene Schulen.“ Er verwies darauf, dass Schülerinnen und Schüler millionenfach getestet würden – „diese Aufhellung“ des Infektionsgeschehens gebe es dann nicht mehr. Zudem müssten auch viele Ärzte oder Krankenpfleger bei Schulschließungen zuhause auf die Kleinen aufpassen und würden dann dem Gesundheitssystem fehlen.

„Aufhellung des Infektionsgeschehens“ – diese Bemerkung Laumanns passt zur Behauptung von NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP), Schulen wirkten als „Hygienefilter“, weil sie mit strikten Tests und Hygienemaßnahmen dazu beitrügen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Zuvor hatte sie im Landtag erklärt: Angesichts der vielfältigen Schutzmaßnahmen wirkten Schulen „keinesfalls als Drehscheiben“, sondern „eher als Bremsscheiben“. Sieht die Landesregierung in Kindern also Testobjekte, um die Ausbreitung von Corona im Land zu ermitteln?

„Falls es wirklich so war, dass Druck der Maskengegner Rolle gespielt hat, wie Laumann andeutet, wäre das eine Bankrotterklärung“

Ein eher lässiger Umgang mit Corona im Schulbetrieb ist jedenfalls festzustellen. Im Oktober hatte Laumann die Stadt Krefeld angewiesen, der damaligen Landesregel folgend die Maskenpflicht im Unterricht der Schulen der Stadt aufzuheben – trotz steigender Inzidenzen insbesondere unter Kindern und Jugendlichen. Der Gesundheitsminister erklärte dazu: „Es ist nicht verboten, in der Schule eine Maske zu tragen.“ Auch das war schon inhaltlich schief: Als würde die Maske nur dem eigenen Schutz dienen. Außerdem, so Laumann damals, habe er Mails erhalten mit dem Tenor: „Du musst jetzt die Masken abschaffen. Du erstickst unsere Kinder.“

Der heutige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kommentierte das auf Twitter: „Bei hoher Inzidenz darf man einer Stadt nicht verbieten, ihre Kinder durch Masken vor Covid zu schützen. Falls es wirklich so war, dass Druck der Maskengegner Rolle gespielt hat, wie Laumann andeutet, wäre das eine Bankrotterklärung. Kindergesundheit geht vor.“ News4teachers

Bildungsministerin weiß nicht, was Inzidenz bedeutet! Wie doof dürfen Politiker sein?

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148 KOMMENTARE

  1. Wir können hier alle aufhören zu diskutieren und auf Einsicht seitens unserer Entscheidungsträger zu hoffen:
    – Schulen sind Hygienefilter und Bremsscheiben
    – Luftfilter sind zu laut und zu gefährlich, da unfähige LuL dann das Lüften vergessen
    – Inzidenzen unter SuS sind so hoch, weil deren Zahl so gering ist
    – Kinder werden nicht krank
    – Plusterimpfungen sind wichtig
    – erst seit gestern weiß man von Verbreitung über Aerosole

    Allein diese kleine Auswahl zeigt: es ist Hopfen und Malz verloren.

    • @Trulla

      „Allein diese kleine Auswahl zeigt: es ist Hopfen und Malz verloren.“

      Hopfen und Malz verloren! *schauder* Die Hiobsbotschaften nehmen kein Ende …
      Egal! Ich nehme dann noch ’n Helles … Kann ja nicht angehen, dass sich die Obrigkeit alleine um die Erleuchtung kümmern muss!
      😉

    • Genauso ist es.

      Eines möchte ich noch ergänzen:
      Wir qualifizierte Politiker schicken ab sofort wieder unangekündigt Impfbusse an die Schulen, damit wir die Kinder ohne Begleitung durch die Eltern und natürlich jegliche emotionale und fachliche Vorbereitung und ohne Einschätzung des Hausarztes (da natürlich jedes 12 jährige Kind, sowohl seine eigene, also auch familiäre Krankengeschichte aus dem ff. runter beten kann) spontan geimpft wird.

      Bitte nicht in den falschen Hals bekommen., ich bin nicht dagegen Kinder und Jugendliche zu impfen. Aber absolut dagegen, wie es praktiziert wird.

      Ich gehöre selbst noch zur Generation Röteln Impfung in der Schule und ja ich hatte tierisch Schuss, obwohl wir vorher wussten was kommt.

      Aber so wie das hier praktiziert wird, finde ich es unverantwortlich. Warum macht man den Eltern und Arbeitgebern nicht das Angebot einer Verdiensterstattung und informiert sie zudem vorher. Dann können die Eltern die Kinder begleiten und alles läuft sauber und sicherer?

      Ach ja. Es haben Politiker entschieden. Das erklärt natürlich, warum nichts mit Hirn und oder Herz funktioniert.

      Mittlerweile hat man festgestellt, dass die ohnehin unzuverlässigen PCR-Tests bei Omikron noch unzuverlässiger sind.

      Das wird ganz einfach zu folgendem Szenario führen: Corona wird durch die Schulen rauschen wir ein Tsunami. Hoffen wir auf die Eltern, die es geschafft haben ihre Kinder noch rechtzeitig impfen zu lassen und darauf, dass die übrigen Kinder ein dementsprechendes Immunsystem aufweisen können. Binnen zwei Wochen wird es die Kitas genauso stark erwischen.

      Lehrern und Erziehern bleibt nur auf den Booster zu hoffen und zu vertrauen. Ich schätze spätestens im Februar lässt sich vielerorts die Infrastruktur nicht mehr halten, weil Personal fehlt.

      Bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Trage Regeln mit einbeziehen, dass Menschen, die vorsätzlich andere Menschen und insbesondere Schutzbefohlene solchen Gefahren aussetzen und schädigen, nicht an erster Stelle bei einer Behandlung stehen.
      Das ist kein Aufruf zu irgendwelchen Taten, sondern konsequente Fortsetzung des aktuellen politischen Kurses.

      • @Lehrer mit Seele
        Eigentlich sagt jede Studie, die ich gelesen habe, dass PCR Tests sicher sind.
        Was stimmt ist, dass die ohnehin unsicheren Antigen Selbsttests (Nasenbohrer-Selbsttests) bei Omikron noch häufiger versagen, weil sie auf Hüllenproteine reagieren, die bei Omikron in großer Zahl mutiert sind.
        PCR reagiert auf das Genom, das vervielfältigt wird. Der Nachweis funktioniert auch bei Varianten.
        Aber klar, ich kann mich täuschen.

      • Rüdiger, das ist jetzt so als wenn man sagen würde: Sie wissen schon, dass Covid durch Aersole übertragen wird, oder?

        Jedem bekannt? Außer dem Laumann vielleicht?

    • Ach Rosa,….
      Was soll man dazu sagen…es ist halt der Postillion…die schrecken vor nix zurück…JanuarPosterBoy Olaf zeigt, was für ne coole Sau er ist … Lindner, der alte Selbstdarsteller kommt doch sehr zurückhaltend – ja fast verschämt rüber (hätte ich ihm gar nicht zugetraut) und ich finde Robert Habeck und Annalena Baerbock doch sehr ansehnlich…da soll noch mal einer sagen, dass Annalena mit Knarre und gefährlichem Gesichtsausdruck nicht respekteinflößend ist…und zudem ist es ja für nen guten Zweck….dieser Kalender wird aufgrund seiner Qualität sicherlich Millionen in unseren Bundeshaushalt spülen… 😉

  2. „Er verwies darauf, dass Schülerinnen und Schüler millionenfach getestet würden“

    Nein. Falschaussage. Die Schüler testen sich selber und überbieten sich gegenseitig beim Bescheissen.

    Das ist unser Hygienefilter, Bremsscheibe, und sonstige fruchtigsüsse Worthülsen.

    Kommt ma in der Realität an, Ihr Gesundheitsdarwinisten, Parapsychologen, Wünschelrutengänger und Pseudowissenschaftler.

    Ihr habt echt den Schuss nicht mehr gehört. Wenn Euch das Amt überfordert, dann legt es nieder. Und solche intellektuell unterbemittelten Politiker werfen Leopoldina Unwahrheiten vor, weil deren wissenschaftliche Feststellungen nicht mit dem hübschen selbstgebauten Wolkenkuckucksheim der Politikerbagage übereinstimmen.

    Ich dachte, mich haut nix mehr um. Aber eine dermaßen vorgetragene Dummheit gepaart mit Arroganz kann einem schon zum Weinen in den Keller schicken.

  3. Und weil es im ersten Artikel zu diesem Thema so schön war, gleich nochmal – bis es Keiner mehr hören kann:

    Landesrecht folgt hier Bundesrecht: Fachliche Kompetenz ist laut wissenschaftlichen Diensten des Bundestages KEINE NOTWENDIGE EINSTELLUNGSVORAUSSETZUNG für Ministerämter: „Der Gesetzgeber ist daher nicht befugt, durch eine einfachgesetzliche Regelung Vorgaben zur Auswahl der Bundesminister nach deren persönlicher und fachlicher Eignung zu machen. Eine einfachgesetzliche Regelung zu den fachlichen Anforderungen an Ministerkandidaten wäre demnach verfassungswidrig.“ vgl. http://www.bundestag.de/resource/blob/817830/7cbcca44817f6224df68d1263c152524/WD-3-262-20-pdf-data.pdf, S. 4.

  4. Ahnung über Corona ist bei den politischen Entscheidungsträgern gar nicht notwendig.
    Die Herren und Frauen Minister/innen wissen ja wohin die Reise gehen MUSS.
    – Von Kindern bereite, arbeitende Eltern für die Lobby
    – Schüler werden als Testobjekte für die Verbreitung gebraucht
    – Beruhigung der Eltern mit „Rechten“, der Impf- und Maskengegner sowie der Querdenker ist nötig.
    – Es darf auf keinen Fall ein Pfennig Geld für Schulen ausgeben werden.

    Also einfach alles ohne Schutz offen lassen. Dann passt es schon.

    Zu viel Wissen über die Risiken und Gefahren der Pandemie verdirbt da nur die Laune und belastet das Gewissen.

    Der Fehler liegt hier nur in einer unbedachten Aussage, die die Ahnungslosigkeit und Gleichgültigkeit offen legt. So was darf einem Politiker beim Lügen doch nicht passieren!

    Hätte er doch besser mal mit der KMK geübt.
    – Die Schulen sind sicher
    – Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet
    – Schüler sind keine Treiber der Pandemie, eher Bremsscheiben und Hygienefilter.

    Die von der KMK können den Stuss inzwischen fließend auswendig ohne auch nur in Gefahr zu kommen, dass sie lachen müssen.

    • Ich könnte noch ergänzen:
      – Schulen sind sichere Orte (jawohl!) und ein Ort, an dem alle soziale Ungleichheit ausgeglichen werden kann
      – Tests schützen vor Infektionen
      – Infektionszahlen nur so hoch, weil so viel getestet wird
      – Alle Schüler/innen werden dreimal die Woche getestet!
      Äh….ja, wenn sie
      a) nicht geimpft sind
      b) dran gedacht haben
      c) nicht ihre Zimmerpflanze getestet haben (kein Witz!)
      – kaum Schulausbrüche (weil wir ja nur die als Schulfall zählen, die beiden Tage vor PCR-Testergebnis noch in der Schule waren!)

  5. Ja nu, nä … So is dat man wenn der Bauer nicht nur die dicksten Kartoffeln hat, sondern auch den totalen Durchblick. Dann kann der auch Gesundheit!
    Ich hab‘ gehört, wenn’s richtig läuft, ist bald Erntezeit. Nicht nur in NRW, aber auch da war ja ein tolles Team am Werk und hat gesät und gedüngt – ja, es wurde richtig viel Mist ausgebracht – das wird, Leute, das wird …

    Für die Erweiterung der Inkompetenz-Kompetenz noch ein Tipp:
    „Du musst jetzt die Masken abschaffen. Du erstickst unsere Kinder.“
    … Ähhhh, neee?
    Das war’s nicht – der Gag ist ja schon durch …
    Ah!
    Hier isset:
    „Du, Herr Laumann, du musst viel mehr denken, denn mit der Strahlkraft deiner Gedanken können wir ganz NRW ohne Ende taghell erleuchten – dann wäre schon mal in Sachen Energiewende eine ganze Menge geschafft!“

    Oh, ich bin schon ganz aufgeregt!
    Womit die uns morgen wohl überraschen werden …?

      • Ei, da isser ja, der Karl Josef….hier mal ohne Bierglas und Trecker….dafür mit dem Finger in der Nase…auf der Suche nach neuen Ideen, wie man den Leuten im Land die eigene Inkompetenz noch besser vermitteln kann.

        Mein Hausarzt war auch total begeistert von KaJo…wegen seiner Aussage, dass die Ärzte samstags lieber die Praxen zum Impfen aufmachen sollten anstatt Golf spielen zu gehen.

        Ja, so empfiehlt man sich beim Volk für die nächsten Wahlen und der wüste Hendrik, der im kommenden Mai überhaupt mal gewählt werden will – also ich meine so richtig – also vom Souverän, dem Volk in NRW – und nicht nur von den Parteisoldaten, der lässt diese ganzen politischen Vollidiiten fröhlich herumlaufen und Dünnschiss erzählen.

        • Nicht nur erzählen , auch machen . Und das ist viel schlimmer . Laschet hat Gebauer zumindest 1 x gebremst . Wüst hat diesen Ehrgeiz wohl nicht . Es scheint so , als würde er der NRW – Ministerpräsident mit der kürzesten Amtszeit .

  6. Nachdem das MAGS die durch Herrn Laumann verursachten Irritationen zu erklären versucht hat, kann man es sich jetzt also aussuchen:
    Entweder mangelt es Herrn Laumann an FACHLICHEN Kompetenzen oder er hat KOMMUNIKATIVE Defizite, dass seine Äußerungen so falsch aufgefasst werden konnten.
    In beiden Fällen lautet das Urteil:
    Laumann, sechs, setzen.
    Leider kein Einzelfall.

  7. Das wirklich Schlimme an der Sache ist:
    Es ist offensichtlich, dass wir entweder von Dummen oder von Lügnern regiert werden, aber es hat keine Konsequenzen für die. Wenn ich meinen Job so machen würde, wäre ich den los und bekäme auch keinen neuen!
    In der Politik ist das ganz anders!

    • Noch viel schlimmer ist, dass die Mehrheit der Bevölkerung diese Leute gewählt hat und es daher offensichtlich genau so will.

      • Andreas Gryphius schrieb schon im 30 – jährigen Krieg : “ Und ich begehre , nicht Schuld daran zu sein . “ Nicht an Gebauer , Laumann , Wüst . In einer Zeit ohne Probleme kann man sich Dilletanten wie Laumann leisten , aber nicht in einer Krise .

      • Vorsicht mit dem Wahlhammer! Der funktioniert nicht mehr. Der Spruch: „Habt se ja selber gewählt!“ kommt immer mal wieder, aber schauen wir doch mal die Bundestags Wahlen an: Mehrheitspartei? Nö. Nicht mal eine!
        Und wenn es nach mir ginge wäre Laumann vielleicht Landwirtschaftsminister. Dann wäre aber Ivy auch noch beim Notar im Büro.
        Und wieder die leidige Frage: was tun?

      • Was schlagen Sie denn vor? Ich kenne nicht eine Partei, welche in Regierungsverantwortung sinn- und verantwortungsvolle Schulpolitik in Pandemiezeiten betrieben hätte. Und die AfD können Sie vergessen, die fordert z.B. hier in Brandenburg die bedingungslose Offenhaltung der Schulen, um noch den allerletzten Querkopf abzugreifen.

      • Mehrheit? Die absolute Mehrheit war es sicher nicht.
        Und die Ampelkoalition mittels Zusammenarbeit dreier politischer Parteien war vor der Wahl eindeutiger kaum uneindeutig.

      • @Dieter Schmeer
        Nee, die Bevölkerung hat den Schlosser als Person ja nicht auf diesen Platz gewählt genauso wenig wie Gebauer oder Stamp.

        NRW wollte nur die ebenfalls unfähige Hannelore Kraft und die SPD nicht mehr also hat man das Kreuz bei der CDU gemacht. Dummerweise hat die CDU allerdings Laschet aufgestellt anstatt jemanden mit Hirn und sauberer Weste.

        Keine Ahnung, wer der Nutznießer im Hintergrund war. Irgendeiner wird an den Fäden gezogen haben – genauso wie es in der Bundes-CDU ja auch Kräfte gab, die unbedingt den dumm grinsenden Karnevalsnarren haben wollten damit sie weiterhin im Hintergrund die Fäden in der Hand halten können.

        Der größte Fehler unseres demokratischen Systems ist, dass immer wieder psychopathische, korrupte, verlogene oder hirnlose Vollidioten nach oben gemauschelt werden. Die guten Leute (die es wohl in ALLEN Parteien gibt) hängen zumeist in der Basis fest anstatt sich in das Minenfeld Berufspolitik zu werfen.

  8. Hilft alles nichts.
    Uns nicht, den Kindern in Kitas und Schulen nicht.

    Wir rennen geradewegs in die nächsten Aerosolwolken; dass es sie nun sogar in Laumanns Welt gibt, wird dies in der Praxis nicht verhindern.
    Es beweist nur einmal mehr, dass die unmaßgebliche Meinung und Warnung durch Lehrer, Eltern, ja sogar Schülervetreter, nicht gefragt waren, vermutlich nicht mal gelesen wurden.
    Und es sagt uns, dass nichts helfen wird. Sie wollen es nicht verstehen, sie wollen nicht handeln, sie können es vielleicht auch nicht.

    Ich glaube, jeder dahergelaufene Bio-Lehrer (sicher auch andere) hätte die Minsterien üfür Gesundheit, Familie und Bildung in dieser Pandemie sogar in Personalunion umsichtiger, fachlich versierter, nachhaltiger und menschlicher gemanagt als die, die es machen sollten.

    Wir sollten alle draus lernen und uns das bisherige Vorgehen der Regierungen – auf welcher Ebene auch immer – nicht mehr gefallen lassen:
    KEIN Minister mehr ohne nachgewiesenes Fachwissen, Übung in/Bereitschaft zu/Offenheit zu wissenschaftlichem Denken und vor Amtsübernahme klar definiertem ethischen Anspruch; KEIN Minister mehr ohne praktische Erfahrung in seinem Bereich; KEIN Denkverbot und Äußerungsverbot mehr für Beamte und andere Bundes- oder Landesangestellte; DIREKTE Wege aus der Praxis in die Regierung per Beratungshotline Beratungspflicht gibt es theoretisch, wird aber systematisch ignoriert).

    • „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ bekäme da eine neue Wendung – aber ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass Michel, der Bärenhäuter, vorher die leninsche Bahnsteigkarte löst? Denn „die Nation als solche ist eben doch ein Disziplinvolk“ (Max Weber) – zumindest im Westen, wo die Sonne versinkt. Daher gilt hier wohl vorerst weiterhin: „Aux certificats, citoyens! Formez vos maladies!“

  9. Interessanter Artikel zum Thema Präsenzpflicht. Wenn Laumann seine neuen Erkenntnisse verarbeitet und auch das Kultus an seiner Erleuchtung teilhaben lässt, wird die Präsenzpflicht ja vielleicht auch neu durchleuchtet…

    „[…] Hier geht es um Lebenschancen, die höchst ungleich verteilt werden, denn die Schulen sind bundesweit von sehr unterschiedlicher Qualität. Im Fall der Corona-Schulpolitik ist die Sache mit den Lebenschancen aber plötzlich erschreckend wörtlich zu nehmen.
    Bald enden die Weihnachtsferien. Stand heute kehren die Kinder, etwa in Berlin, in voller Klassenstärke in die Schulen zurück, und die Präsenzpflicht gilt. Das ist angesichts all dessen, was über Omikron schon bekannt ist, der reine Irrwitz und politisch nicht mehr zu verantworten.

    Es gibt Eltern, die das Virus nicht unbedingt für ungefährlich für ihr Kind halten. Würde ihren Sorgen und Bedenken nur ansatzweise so viel Verständnis und politisches Wohlwollen entgegengebracht wie das lange Zeit bei impfunwilligen Altenpflegern oder testunwilligen Bahnfahrerinnen der Fall war, die Präsenzpflicht wäre morgen bundesweit aufgehoben. Genau darauf sollten sich die Kultusministerinnen und -minister in der Tat schleunigst einigen.
    Im Großen und Ganzen bestärkten sich die 16 Amtsinhaberinnen und -inhaber bisher gegenseitig darin, wie unverzichtbar der Präsenzunterricht sei. Und doch gab es regional große Unterschiede in der Frage, wie viel Freiheit Eltern zugestanden wird, die das anders sehen, und wie gut ganz praktisch der Schutz war, der den Kindern in den Schulen mit Maskenpflicht, Luftfiltern oder Wechselunterricht gewährt wurde.
    Einen von vielen Tiefpunkten in der Debatte lieferte im Sommer Theresa Schopper, die grüne Kultusministerin Baden-Württembergs. Sie beschied den Eltern, Delta werde sich „in den Schulen breitmachen“. Aber Kinder bräuchten vor allem „einen Packen Taschentücher“. Danke für nichts.
    Ganz schnöde vom Wohnort hängt bis heute ab, welches Risiko Eltern einzugehen gezwungen werden. Nicht erst seit Beginn der Delta-Welle war das nicht mehr zu rechtfertigen. Angesichts von Omikron muss damit erst recht Schluss sein. Denn es werden bald ein paar unschöne Wahrheiten nicht mehr zu umgehen sein. Etwa die, dass der Präsenzbetrieb in Schulen (und Kitas) einen so großen Beitrag zum Infektionsgeschehen leistet, dass es mit einem simplen „Die Schulen müssen offenbleiben“ nicht getan ist. […]
    Natürlich gilt wie eh und je: Es müsste allerhöchste Priorität haben, die Schulen sicher zu machen, für alle Kinder, die vor Ort lernen. Aber, auch da hat sich nichts geändert: Die Kultusministerinnen und -minister setzen ihre Prioritäten anders.
    Die bundesweite Aufhebung der Präsenzpflicht wäre nichts anderes, als den Eltern ein Notwehrrecht zuzugestehen. Es ist an der Zeit.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/zwangslage-fuer-eltern-je-nach-wohnort-die-praesenzpflicht-an-schulen-muss-fallen-und-zwar-bundesweit/27917970.html

  10. Herr Laumann soll doch bitte die 41 Raumluftreinigungsgeräte, die sich im gut klimatisierten Düsseldorfer Landtag befinden, Schulen in NRW zur Verfügung stellen, damit unsere Kinder besser geschützt werden. Ich empfände diese Maßnahme als eine große Geste des Respekts !
    Außerdem empfehle ich allen Verantwortlichen , sich regelmäßig auf den Internetseiten des RKI über Covid-19zu informieren, so man diesen Job wirklich ernst nimmt.
    Danke.

    • AvL,
      es ist ein Hohn, dass diese Politiker voll geschützt über unsere Kinder in ungeschützten Schulen entscheiden.
      Sehr guter Luftfilter Vorschlag. Wenn Politiker es ernst meinen mit sicheren Schulen, wäre die Spende aller in den Landtagen befindlichen Luftfilter eine gute Geste. Sie sind ja alle geboostert und das Risiko ist doch eher für diese Politiker vertretbar als für ungeimpfte, ungeboosterte Schüler.
      Eine Zwangsfortbildung beim RKI wäre für die KMK und bestimmte Politiker angebracht.

      • Unsere Kinder und sehr viel andere Kinder sind noch nicht vollständig geimpft und für sehr viele mehr andere Kinder standen bisher gar nicht ausreichend Impfstoffe zur Verfügung, um die willigen alle zu impfen.
        Es ist unverantwortlich, dass Kinder bisher von Impfungen ausgenommen wurden, obwohl doch genügend Kinder bis Mitte Dezember 2021 bereits in den USA und in Israel geimpft wurden. Bis zu diesem Datum wurden über 5 Millionen Kinder erst- und 1 Millionen zweitgeimpft. Gleichzeitig lag bis zum Ferienbeginn die Infektionsquote mit 880/100.000 in 7 Tagen nach wie vor mehr als doppelt so hoch wie bei den Erwachsen!
        Wir möchten nicht, dass unsere Kinder an diesem großen Durchseuchungsvorgang teilnehmen. Ich erwarte von den gewählten Entscheidungsträgern, dass diese sich ihrer Verantwortung bewusst werden und sich zukünftig den wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen des RKI in ihrer Entscheidungsfindung anschließen.
        Wir können die Pandemie nur durch Impfungen beenden, und wir sollten uns, als die große Mehrheit der Gesellschaft, nicht in unserer Entscheidungsfreiheit für das Ende der Pandemie durch gewalttätige Idioten beeinflussen oder verunsichern lassen.
        Wer sich gegen die Impfung entscheidet, der entscheidet sich für die eigene Infektion und die Infektion anderer Mitbürger und damit auch für das Auftreten weiterer Infektionswellen neu mutierender Coronaviren.
        Wir alle wollen endlich unsere Freiheit zurück, die uns durch das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit verwehrt wird.
        Deren Handlungen zielen in Teilen auf die Zerstörung unserer freiheitlichen Grundordnung ab. Diesem unsäglichen Treiben werden wir als freie Gesellschaft entschieden entgegentreten müssen.
        Ich wünsche uns allen ein besseres Jahr 2020 und dass wir alle gesund bleiben mögen.

  11. Ist Frau Ernst auch nicht über die Aerosole informiert? Und der Landeselternrat scheint ja vom Kultus nicht als legitimer Vertreter der „große[n] Mehrheit der Eltern“ wahrgenommen zu werden… Und dass LuL und ihre Vertreter quasi gar nichts zu melden haben, ist auch nicht neu. Eine Überzeugung reicht aus für weitreichende Beschlüsse, die die Gesundheit vieler betreffen…

    Coronavirus-Liveticker
    +++ 19:53 Brandenburg startet im Januar mit Präsenzunterricht
    Nach den Weihnachtsferien sollen am 3. Januar alle Schulen und alle Jahrgangsstufen grundsätzlich mit Präsenzunterricht starten. „Brandenburg hält weiterhin an seinem Kurs fest, die Schulen offenzuhalten und setzt auf Präsenzunterricht als beste aller Unterrichtsformen“, teilt Bildungsministerin Britta Ernst mit. Das sei auch die klare Haltung der Kultusminister. Ernst sei davon überzeugt, dass das auch von einer sehr großen Mehrheit der Eltern, Jugendlichen und Kinder unterstützt werde. „Die Kinder und Jugendlichen haben auch in der Corona-Pandemie ein Recht auf Bildung und Teilhabe.“ Die Lehrer-Gewerkschaft GEW und der Landeselternrat Brandenburg hatten sich angesichts einer erwarteten Welle der Omikron-Virusvariante für erneuten Wechselunterricht in den Schulen ausgesprochen. Das Bildungsministerium verwies darauf, dass vorsorglich Optionen für die Schul- und Unterrichtsorganisation erarbeitet würden – das gilt demnach für den Fall einer Steigerung der Krankheitsquote.

      • Naja, wenigstens wissen wir dann schon am 28.12., wie wir am 03.01. unterrichten…
        Irgendwelchen Schutz für uns gibt es doch sowieso nicht. Also alle Fenster öffnen und FFP2 fest auf. Same procedure as….

    • „Die Kinder und Jugendlichen haben auch in der Corona-Pandemie ein Recht auf Bildung und Teilhabe.“

      Sie haben aber auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Warum zwingt man sie dann in eine unkalkulierbare Gefahrensituation? Oder ist die Präsenzpflicht in Brandenburg im Januar weiterhin aufgehoben?

      • Die Präsenzpflicht besteht in Brandenburg für die Jahrgänge 6, 9,10, 11, 12. In den anderen Jahrgängen ist sie ausgesetzt. Da es keinen Anspruch (und kein Personal) auf Distanzunterricht gibt, sind in den Klassen, die ich kenne, jedoch fast alle Schüler anwesend.

      • Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wurde für Kinder offensichtlich abgeschafft ohne dass es kommuniziert wurde.

        Dass sich bisher noch kein Richter deutlich auf die Seite der schützenswerten Kinder gestellt hat, ist für mich der größte Skandal der Pandemie.

    • „Die Kinder und Jugendlichen haben auch in der Corona-Pandemie ein Recht auf Bildung und Teilhabe.“

      Aber kein Recht auf Wechselunterricht.
      Kein Recht auf Distanzunterricht.
      Kein Recht auf Luftfilter.
      Kein Recht auf Gesundheitsschutz, der auch die Familie umfasst.
      Kein Recht auf Mitbestimmung über die Art der Vermittlung von Bildung und Teilhabe.

      Dafür das Recht auf zugige Klassenzimmer,
      Das Recht auf Wange an Wange an Sitznachbarn in engen Klassenräumen zu kleben.
      Das Recht auf Busfahrten mit vielen anderen auf engstem Raum.
      Das Recht auf Infektion, von oben verordnet.
      Von Leuten, die nicht mal verstehen, was Aerosole sind und wieso das ansteckend sein kann.
      Von Leuten, die die Maskenpflicht ausgesetzt haben (jetzt verständlicher, weil ich jetzt weiss, dass da einige Leute als Entscheidungsträger wirklich einfach nur dumm sind)

  12. @Leseratte: Das Potsdamer Bildungsministerium liegt recht nah an der Garnisionskirche und ihrem Glockenspiel: „Sei stets präsent und testbereit / Bis an dein kühles Grab / Und weiche keine Variante weit / Von Ernstes Wegen ab.“ Bis wie weit ist dieses Lied eigentlich ins Hinterland zu hören?

  13. Auch wenn es einigen Lehrkräften hier nicht gefällt, auch in Thüringen gibt es ab dem 05.01. wieder Präsenzunterricht (für Schüler bis Klasse 6). Von der vollmundigen Ankündigung vom 22.12.2021 – die auch auf diesem Portal bejubelt wurde – ist wenig übrig geblieben.

    Wer mag kann gern mal die Mitteilung auf der Ministeriumshomepage vom 22.12. mit der vom heutigen Tag vergleichen und sich ein Bild machen.
    Wer die rechtlichen Grundlagen kennt und in der Lage ist § 28a IfSG nicht nur zu lesen sondern auch zu verstehen, ist nur wenig verwundert.

    Mir scheint, dass die Angst von Teilen des überwiegend geimpften Lehrkörpers kaum Grenzen kennt. Die Interessen der Kinder scheinen vollkommen egal zu sein. Bis heute gibt es kaum Lernstandserhebungen. Bis heute gibt es kaum Konzepte, wie die bereits erlittenen Bildungsrückstände aufgeholt werden können.
    Stattdessen ein Meer von Bedenkenträgern die ausführen, was alles nicht geht.

    Schulschließungen am Ende des 2. Jahres der Pandemie sind ein Armutszeugnis. Und zu Recht hat die Ampel-Koalition genau diesem Pawlowschen Reflex der Verantwortlichen (und leider auch einiger Lehrkräfte) in der Neufassung des IfSG die Grundlage entzogen.

    • @Liberalissimus
      Sie haben viel geschrieben, aber wie passt das zum „Laumann“-Thema?
      Ist es die thematische Treffsicherheit als roter Faden?

    • Dass Schulen im 2. Jahr der Pandemie immer noch keine Raumluftfilter haben und Kinder bei -Graden bei weitgeöffneten Fenstern lernen müssen, das ist der Skandal.

    • Ja, Grundlage entzogen, ok, aber auch nicht wirklich einen eigenen Plan vorgelegt, wie es vernünftig unter Omikron weiter gehen soll, oder? Das nenne ich Armutszeugnis…

    • Die FDP hat damit einem modernen Infektionsschutz den Boden entzogen. Das war die größte Fehlentscheidung dieser Pandemie die epidemische Lage nationaler Tragweite zu beenden. Diese Entscheidung ist nicht liberal, sondern tödlich für viele Mitmenschen.
      Die Granden der Liberalen drehen sich vermutlich gerade im Grab.

    • Da bitte ich um zusätzliche Beleuchtung: Wie passen Ihrer Meinung nach die „Interessen der Kinder“, die „erlittenen Bildungsrückstände“ aufzuholen, das „Meer von Bedenkenträgern“ und der „Pawlowsche Reflex der Verantwortlichen“, dem „in der Neufassung des IfSG die Grundlage entzogen“ wurde, mit der Tatsache zusammen, dass NUR BIS KLASSE 6 PRÄSENZUNTERRICHT stattfinden soll?

      • Da haben Sie tatsächlich einen Punkt. Wäre ich mit meinem Kind davon betroffen, so würde auch diese Regelung nicht halten. Denn auch die ist rechtswidrig.
        Für die Grundschulen gilt jedoch wieder Präsenzunterricht. Mein bereits ausformulierter Eilantrag verschwindet in der Schublade.

        • Ihr schöner Eilantrag nutzt Ihnen gar nichts, wenn die LK oder gar Ihr Kind selbst erkranken. Aber bitte dann nicht beschweren, dass nicht genug für den Gesundheitsschutz getan wurde.

        • Mir tut Ihr Kind leid, und das meine ich ganz ehrlich. Als liebendes Elternteil sollten Sie sich dafür einsetzen, dass Ihr Kind eine Schule besucht, die weitestgehend infektionssicher ist, damit es gesund bleibt. Stattdessen könnte man fast Schadenfreude hinter Ihren Posts vermuten, dass sowohl Kinder als auch Lehrer wieder dem Risiko der Durchinfektion ausgesetzt werden. Ich kann’s nicht nachvollziehen. Good luck…

    • „Angst von Teilen des überwiegend geimpften Lehrkörpers“

      Sie haben schon mitbekommen, dass die existierenden Impfungen gegen Omikron keine besonders gute Wirkung zeigen? Und Sie haben auch gesehen, was in Sachen Omikron gerade in den Nachbarländern abgeht?

      Omikron führt VIELLEICHT zu leichteren Verläufen, aber es führt ganz sicher zu einer sehr stark erhöhten Anzahl von Verläufen.

      „Ein bisschen weniger“ MAL „deutlich mehr“ ist insgesamt trotzdem mehr als vorher.

      „Schulschließungen am Ende des 2. Jahres der Pandemie sind ein Armutszeugnis.“

      Ja… aber nur, weil man es fast zwei Jahre lang versäumt hat, wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln und umzusetzen. Somit sollen dann wieder einmal die Familien auf den Gesundheitsschutz verzichten, nur weil irgendwelche Politiker ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben?

      Man kann nicht einfach nur sagen „Keine Schulschließungen“, sondern man muss dann auch für angemessenen Gesundheitsschutz sorgen! Eine Schule ist im Gegensatz zu einem Zirkus oder einem Restaurant eine Pflichtveranstaltung. Die SuS werden gezwungen, dort zu sein. Das MINDESTE müsste also sein, dass man ihnen wirksame Schutzausrüstung stellt. Das würde bedeuten, dass jede SuS pro 90 Minuten eine frische FFP2-Maske bekommt und dass die Pausen so angepasst werden, dass die Pausenzeiten entsprechend Arbeitsschutz eingehalten werden können. Die Maskenpausen finden natürlich draußen mit viel Abstand statt. Wenn das wegen Wetter nicht geht -> Schule zu.

  14. Zu früh gefreut, dass wenigstens einer der KuMis mal vorausschauend und zum Schutz aller in den Schulen handelt. Holter rudert offenbar zurück. So wie die Nachricht klingt, bleibt es womöglich an den Schulen hängen, die Entscheidung zu treffen. Und die Schulleitungen bekommen mächtig Druck von den Eltern, gerade in Thüringen wegen der vielen Querdenker, Coronaleugner und Impfgegner… Möchte mal wissen, vor wem er jetzt einknickt… wie Laumann vor eben den Genannten? Oder hat KMK-Präsidentin Ernst ihn zurückgepfiffen?

    Thüringens Bildungsministerium hat die Regeln für den Unterricht nach den Weihnachtsferien erneut geändert. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die am späten Dienstagabend veröffentlicht wurde. Demnach soll nach den um zwei Tage verlängerten Ferien ab dem 5. Januar 2022 auch eingeschränkter Präsenzunterricht möglich sein, wenn die regionale Infektionssituation es zulässt.

    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/schulen-unterricht-weihnachtsferien-100.html

  15. Tja lieber Herr Laumann,

    Jetzt, wo Sie erkannt haben, dass sich Omikron über Aerosole ausbreitet, setzen Sie sich doch bestimmt für Luftfiltergeräte und Masken im Unterricht ein.

    Oder benötigen Sie noch Aufklärung zur Wirksamkeit von Luftfiltergeräten und Masken?

  16. In Thüringen sieht das jetzt so aus:

    „Für diese zwei Tage [3./4.1.] wird eine Notbetreuung ohne Zugangsvoraussetzung für die Klassenstufen 1 bis 6 sowie alle Klassenstufen der Förderschulen angeboten.
    Während dessen wird an den Schulen die Infektionslage unter Schülerinnen und Schülern sowie Personal festgestellt, beispielsweise welche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aktuell infiziert, sich in Quarantäne befinden oder bereits seit kurzem genesen sind. Mit diesen Informationen wird schulspezifisch festgelegt, in welcher Form der Unterricht ab 5. Januar 2022 umgesetzt wird.
    Je nach Infektionsgeschehen an der Schule kann eingeschränkter Präsenzbetrieb erfolgen durch:
    Unterricht in festen Lerngruppen
    für die ganze Schule oder einzelne Klassenstufen, an der gesamten Förderschule und allgemein bildenden Schulen bis Klassenstufe 6,
    Wechselunterricht
    ab Klassenstufe 7 für die weiterführenden Schulen oder deren einzelne Klassen- oder Jahrgangsstufen, dies gilt nicht für Förderschulen
    Distanzunterricht
    für einzelne Klassen- oder Jahrgangsstufen oder die gesamte Schule, in Abstimmung mit dem zuständigen Staatlichen Schulamt.
    (Notbetreuung für die Klassenstufen 1 bis 6 wird eingerichtet.)“
    https://bildung.thueringen.de/aktuell/schulbetrieb-im-januar-2022

    Wie sollen die Schulen in diesen zwei Tagen die Infektionslage feststellen??? Alle Eltern anrufen? Viele sind bis zum letzten Tag im Urlaub. Jeder weiß sowieso, dass die Datenlage bundesweit zum Infektionsgeschehen nicht belastbar ist durch die Feiertage. Und bei den aktuell so toll gesunkenen Infektionszahlen kann man natürlich super in den vollen Präsenzunterricht starten… Wir hatten auch immer SuS mit Husten und Schnupfen im Unterricht sitzen, waren halt negativ getestet. Schnelltests sind bei Omikron unzuverlässig. Die vor den Weihnachtsferien in meiner Klasse infizierten SuS wurden nicht beim Testen in den Schule festgestellt, sondern im Testzentrum, wo sie mit den Eltern waren, anschließend PCR auch positiv.
    Und die SL werden schon genügend Druck bekommen, den Unterricht uneingeschränkt in Präsenz durchzuführen. Vor ein paar Tagen war gerade erst zu lesen, dass in Thüringen die Bedrohungen an den Schulen massiv zugenommen haben.

    https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/schulen-gewalt-bedrohungen-corona-beleidigungen-100.html

  17. Bin jetzt mal sehr gespannt, inwieweit der „Schluck aus dem Becher des Erkenntnisses“ Herrn Laumann zum Denken anregt. Vermutlich muss er den Becher komplett leer trinken……

  18. Fehlender Gesundheitsschutz ist ein Armutszeugnis. Alles was sie hier absondern ist billiger Populismus ala INSM. Es kotzt mich nur noch an, wenn hier jeder FDPler seine Betreuung ist das wichtigste damit alle Arbeiten können unter dem Deckmantel der armen bildungshungrigen Kinder ablässt. Wechselunterricht zum Beispiel bringt viel mehr Sicherheit und schadet den Kids in keinster Weise. Aber natürlich wird hier dann immer gleich von Schulschließungen palavert. Das ist wirklich nur noch absurd.

  19. Diese Häme im Internet, leider auch hier betrieben, ich möchte das mal einen „Spottsturm“ nennen (statt Shitstorm), weil ja nicht beschimpft, aber verspottet wird, DAS ist das Unangenehme unserer heutigen Medienwelt, in der sowas hinreichend Platz findet. Früher wären solche Schreiben nicht über den Papierkorb des Leserbriefe-Verantwortlichen hinaus gekommen.

    Es kann doch niemand, der Herrn Laumann aus etlichen Talk-Shows kennt, annehmen, ernsthaft annehmen, dass er nicht Bescheid weiß, nur wegen einer unglücklichen Formulierung…

    • Sehr geehrte/r Galgenvogel,

      wenn es nur die unglückliche Formulierung wäre – geschenkt. Leider gibt es Anlass zu vermuten, dass das kein blöder Versprecher war. So deckt sich Laumanns Formulierung ja durchaus mit der Politik der Landesregierung, die Gefahr durch Aerosole zu ignorieren – siehe: mobile Luftfilter in Schulen. Und deshalb handelt es sich hier sehr wohl um einen relevanten Sachverhalt, der von uns berichtet wird.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • Was auf diese Weise betrieben wird („Spottsturm“), das ist auch eine öffentliche Aushöhlung/Demontage unserer Demokratie, weil Politik/Politiker lächerlich gemacht werden wegen Kleinigkeiten. Und dann wundert man sich über den Zulauf zu den Feinden der Demokratie und fordert mehr „Demokratieunterricht“ in den Schulen? Das ist doch die Saat, die man selbst gesät hat!

      • Kritik ist nicht „Lächerlichmachen“ – in autoritären Staaten der Türkei und in Russland ist es üblich, Journalistinnen und Journalisten ebenso wie Bürgerinnen und Bürger mit „Verunglimpfungsparagrafen“ mundtot zu machen. So viel zur Demokratie.

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

        • Ich würde durchaus der N4T-Redaktion auch eine gewisse Einsicht wünschen. Anderen Medien gelingt dies auch:

          https://www.spiegel.de/politik/olaf-scholz-spd-armin-laschet-cdu-annalena-baerbock-gruene-werden-politiker-vom-spiegel-niedergeschrieben-a-0ed1e42c-0bb8-48e9-bb29-81aa0fe9b019

          Irgendwann ist die Redaktion sowie wenige Krakeler in diesem Forum, die jedoch die Meinungsführerschaft hier ausfüllen und für sich beanspruchen, thematisch in eine Sackgasse geraten.
          Mich beruhigt nur, dass es definitiv immer anders kommt, als sich alle hier wünschen. Und das ist auch gut so.

          Allen einen guten Start ins neue Kalenderjahr und viel Spaß im Präsenzunterricht!

          • Sehr geehrter Pit2021,

            wir stellen uns durchaus der Kritik – kommt ja genug bei uns an. Leider selten mit Argumenten. Auch bei Ihnen finden wir nichts, was wir sachlich nachvollziehen könnten. Wir sind „thematisch in die Sackgasse geraten“, schreiben sie. Was meinen Sie konkret? Sollen wir als Bildungsmagazin die größte Krise des deutschen Bildungswesens seit dem Zweiten Weltkrieg, deren Folgen Millionen von Schülerinnen und Lehrkräften zu spüren bekommen, ausblenden – und stattdessen über Schulessen und Pausenhofgestaltung berichten? Wir sind ein auf Bildungsthemen spezialisiertes Nachrichtenmagazin. Nachrichten sind wichtige Neuigkeiten, die viele Menschen betreffen. Dummerweise ist das Leben der allermeisten Menschen, gerade im Bildungsbereich, nunmal derzeit von Corona geprägt. Sehr viel mehr als von jedem anderen Thema. Das suchen wir uns nicht aus. Wir bilden Realität ab.

            „Mich beruhigt nur, dass es definitiv immer anders kommt, als sich alle hier wünschen“, so schreiben sie. Was „wir uns alle hier“ wünschen (wir sind so frei, die allermeisten unserer Leserinnen und Leser mit einzubeziehen): möglichst unbeschadet durch die Pandemie zu kommen. Leider sieht es derzeit anders aus. Wir verzeichnen täglich knapp 500 Corona-Tote in Deutschland und sehen eine fünfte Corona-Welle heranrollen, ohne dass Kitas und Schulen davor geschützt würden. Wir hätten gerne nicht recht, wenn wir – Warnungen aus der Wissenschaft folgend – einen schlimmen Winter voraussehen. Wir hätten gerne auch nicht recht, wenn wir – die aktuelle Politik beobachtend – zu dem Schluss kommen, dass es offenbar keinen echten Plan gibt, einen solchen zu verhindern.

            Womöglich trägt aber gerade kritische Berichterstattung (natürlich nicht allein unsere, so vermessen sind wir nicht) doch noch dazu bei, die Entscheiderinnen und Entscheider zum Handeln zu bringen. Diese Hoffnung ist es, die freie Medien in einer Demokratie ausmachen.

            „Viel Spaß im Präsenzunterricht“, so schreiben Sie. Das ist nur noch zynisch angesichts der Tausenden von Infektionen in Schulen täglich. Genau das sind wir nicht.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

          • @Pit2021 … ECHT jetzt!

            Oh wie originell?!

            Dasselbe wie bei @Bauklötzchen vor einiger Zeit und da auch gleich mehrfach …
            Aber offenkundig passt das ja auch nicht zu dem, was aus meiner Original-Tastatur sonst so herausperlt.
            Weiter kommentiere ich nicht, dass jemand – offensichtlich mit ganz viel Niveau 😉 – unter meinem Nick geschrieben hat.

          • @Pit2021

            Aaaaah so:
            Nicht „Pit2020“ – sondern „Pit2021“ …
            EINundzwanzig …

            MUSS ein Zufall sein … dass mit dem „ganz viel Niveau“ muss ich also nicht zurücknehmen – nochmal Glück gehabt!
            (Aber bei der Namensfindung war womöglich aus der Abteilung „Kreativität“ der Pleitegeier … oder sonst ein Vogel 😉 … der künstlerische Berater.)

          • @Pit2021 – wenig zukunfsfä#higer Nick, 2022 steht vor der Tür.
            Aber so ist das, wenn man nicht auf der Höhe der Zeit bzw. seiner zeit voraus ist.

          • Oh, nein, Redaktion, geht das schon wieder los? Ich erinnere mich, wie vor etwa einem Jahr plötzlich ständig Nicknamen mehrfach auftauchten, um den eigentlichen „Inhaber“ zu diskreditieren und lächerlich zu machen!!!

          • Liebe/r Megalodon,

            und unser Rat ist immer der gleiche: Ignorieren. Hier wird anonym diskutiert, und auf Alias-Namen gibt es nunmal kein Copyright. Wir können und wollen auch nicht nachhalten, welcher Kommentar von wem stammt. Wichtiger als der (vermeintliche) Absender ist immer der Inhalt – wird nachvollziehbar und mit Quellenangabe argumentiert? Oder wird nur gemeint oder gar polemisiert? Darauf lohnt es sich dann zu reagieren.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

      • Kleinigkeiten? Wenn der Gesundheitsminister über die Verbreitung einer seit zwei Jahren unser Leben bestimmende Seuche nicht Bescheid weiß? Das nennen sie Kleinigkeit? Sie sind ja vielleicht ein Vogel.

      • Sie finden, dass es eine Kleinigkeit ist, dass der Gesundheitsminister! eines Bundeslandes im Monat 24 nach Pandemiebeginn nicht weiß, dass sich das Virus hauptsächlich über Aerosole verbreitet? Ich finde das erschreckend; immerhin verantwortet dieser Mann die derzeitige Gesundheitspolitik in seinem Bundesland!

      • Politiker desavouieren sich und ihre nicht hinreichende bis komplett fehlende Befähigung und Eignung durch Worte und Taten öffentlich selbst, demontieren nicht einfach die (Politik der) eigene(n) Person, sondern fördern Politikverdrossenheit und gar eine langfristige Schädigung des jeweiligen poliitischen Amtes,* aber Betroffene der resultierenden Politik, ja Kritik per se solle bitte nicht erfolgen?! Ernsthaft?…

        * Sie machen sich offenbar kein Bild davon, dass selbst Mittelstufenschüler das ohne Probleme durchschauen und bestenfalls irritiert sind und was das für mich als Politiklehrer infolgedessen für eine Mordsarbeit ist, ihnen dennoch – trotz aller fehlenden meritokratischen Elemente in der Besetzung politischer Ämter, trotz eines oftmals evidenten Nepotismus etc. – Vertrauen in unsere Demokratie zu vermitteln (mit einer Unterrichtsstunde pro Woche und einem Curriculum, das von mir verlangt nicht Demokraten, sondern „Verbraucher“ zu erziehen). Laumann und Co. leisten zu diesen Problemen einen gewaltigen Beitrag…

      • Es ist keine „Kleinigkeit“, als Gesundheitsminister nach fast zwei Jahren SARS-CoV-2-Pandemie nicht über die Übertragungswege des Erregers und seiner Varianten informiert zu sein. Mein Vertrauen in Herrn Laumann ist endgültig beendet.
        Gleiches gilt für Herrn Hoch in RLP als Minister für Wissenschaft und Gesundheit. Letzter hält zwei Covid-19-Schneltests pro Woche in Schulen nach eigenen Worten für überzogen und bietet sie nur an, da Eltern dies wünschten.
        Es ist aus meiner Sicht ein großes Problem, wenn Fachfremde in einer Pandemie Ministerien führen, von deren Themenfeldern sie inhaltlich offenbar nur rudimentär etwas verstehen.

      • Galgenvogel:
        Sie können es sich vielleicht nicht vorstellen, ABER…beständiges politisches Handeln entgegen der elementaren Interessen großer Teile der Bevölkerung (ca 11 Mio SuS und den dazu gehörenden Eltern und Familien, 850tsd LuL und deren Angehörige – da kommen wir auf grob geschätzte 25 bis 30 Mio Menschen) bei gleichzeitiger fortgesetzter Ignoranz bzgl wissenschaftlicher Expertise, den Erfahrungen aus dem Arbeitsfeld Schule, den Rückmeldungen aus den Familien usw. erzeugt bereits genug innere Distanz zu solchen „Volksvertretern“, die sich neben der „Bekämpfung der Pandemie“ eine Karriere ausbauen oder sichern, sich persönlich z.B. durch Maskendeals die Taschen füllen, absurde und offensichtlich widersprüchliche Regelungen erlassen, um das eigene Dogma nicht ändern zu müssen und nicht zuletzt immer wieder durch die öffentliche Kenntlichmachung ihrer eigenen Inkompetenz das Bild vom „politischen Laiendarsteller“ bedienen….da braucht es gar keine kritische Kommentierung oder Berichterstattung…
        Uns dann auch noch den Austausch eigener kritischer Einschätzungen, persönlicher Befürchtungen oder auch das Mitteilen von Wut und Ärger untersagen zu wollen – resp. darauf zu drängen, dass wir beim Anblick eines Haufens Scheiße huldvoll von edelsten Nougat schwadronieren sollen, damit die Verantwortlichen sich ungerührt und v.a. unkritisiert auf ihrem Amt und den damit verbundenen Bezügen ausruhen können???
        Das kann – bei aller gewünschter ‚political correctness‘ nicht Ihr Ernst sein.

        Was von Oben kommt entspricht seit Monaten einem Schlag ins Gesicht nach dem anderen….und Sie erwarten allen Ernstes von uns, dass wir geduldig, höflich, sachlich die Rübe für weitere Schläge hinhalten, ohne unseren Unmut zu äußern.

        Spannend fand ich den Kommentar, der auf das neue Gesetz bzgl „HateSpeach“ im Netz verwiesen hat und dabei andeutete, dass es lediglich jemanden geben müsste, der unsere Kommentare zur Anzeige bringt, damit ein erheblicher Anteil der Kommentator*innen einer Strafverfolgung unterliegen würde.
        Netter Versuch….ich habe mich noch nie durch Drohungungen einschüchtern lassen … sie stacheln mich eher an, an meinem Tun festzuhalten.

      • Es wäre schon für die meisten Eltern in NRW beruhigender, wenn sich Herr Laumann wenigstens das wichtigste Faktenwissen aneignen würde, um somit seine Entscheidungen auf der Grundlage aktuell wissenschaftlicher Erkenntnisse treffen würde.
        Der Kenntnisstand der Übertragung von Covid-19 durch Aerosole war bereits Mitte Mai 2020 allgemein bekannt und anerkannt.

    • „Es kann doch niemand, der Herrn Laumann aus etlichen Talk-Shows kennt, annehmen, ernsthaft annehmen, dass er nicht Bescheid weiß, nur wegen einer unglücklichen Formulierung…“

      Sie verwechseln Laumann offensichtlich mit Lauterbach!
      Und doch, ich nehme es ernsthaft an, dass Laumann NICHT Bescheid weiß. Er kennt offensichtlich keinerlei Zusammenhänge zwischen einer Basisreproduktionszahl und Schutzmaßnahmen, nicht bei Masern, nicht bei Coronaviren. Als NRW-Gesundheitsminister ist es ihm offensichtlich NICHT gelungen, sich in die einfachsten wissenschaftlichen Informationen einzuarbeiten und ich behaupte obendrauf, er hat da auch gar keinen Bock zu und erkennt die Notwendigkeit diesbezüglich nicht an. Man kann erwarten, dass ein NRW-Gesundheitsminister eine Information zur Infektiosität, selbst wenn sie ungeschickt formuliert ist, sinngemäß einordnen kann. Sorgen muss man sich auch um dieses Gesundheitsamt machen, ehrlich gesagt!

      Man muss sich sowieso Sorgen machen. Nie war die Intelligenz der Menschheit dringender notwendig zu ihrem Überleben als jetzt. Leider hat die Pandemie bis dato Unverstellbares diesbezüglich zum Vorschein gebracht! Und wenn solche „Überraschungen“ dann noch Kraft ihres Amtes Entscheidungen für andere treffen … gute Nacht!

    • Selbst schuld, kann man da nur noch sagen.

      Wer sich ins Minenfeld des SocialMedia begibt, muss sich nicht wundern, wenn mal eine Mine hochgeht.

      Hab es schon so oft gesagt: Politiker haben in Social Media nichts verloren. Siehe Trump. Schäbige Sache! Finger weg!

  20. Das eigentlich erstaunliche an Laumanns Antwort auf die Medienfrage ist doch, dass er beim Kölner Gesundheitsamt Expertise vermutet – un d das nach dem 11.11. und dem FC-Spiel.

    Warum nicht gleich das Kölsche Grundgesetz statt ’ner Landesverfassung.

  21. Noch so eine (Ex)Politikerin mit ne Wahnsinnsexperise:

    „20.36 Uhr: Die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat sich kritisch gegenüber dem Robert Koch-Institut (RKI) geäußert. Die jüngste RKI-Prognose zu den Corona-Patienten auf den Intensivstationen sei deutlich überhöht gewesen – ihr Glaube an diese Prognosen schwinde deshalb „von Prognose zu Prognose“, sagte Schröder bei „BILD Live“ am Dienstag. „Und je alarmistischer und panischer der Unterton ist, desto weniger Vertrauen habe ich. Dann habe ich das Gefühl, dass da die Agenda dahintersteckt, möglichst harte Maßnahmen durchzudrücken“, sagte die ehemalige Bundesministerin. Ihr sei aufgefallen, „dass wir gerade in Deutschland einen Hang zu besonders negativen Szenarien haben“.
    Direkte Kritik äußerte sie auch an RKI-Chef Lothar Wieler. Der hatte ein Forderungspapier veröffentlicht, ohne sich mit Gesundheitsminister Lauterbach abzusprechen. Schröder dazu: „Wenn ein Chef einer von mir verantworteten Behörde ohne Absprache zwei, drei Stunden vor einer entscheidenden Konferenz“ politische Forderungen veröffentliche, dann „wäre er bei mir nicht mehr Behördenchef gewesen“.

    https://www.focus.de/gesundheit/news/news-zur-corona-pandemie-mehar-als-400-neue-corona-todesfaelle-am-mittwoch_id_26124600.html

    • Hätte, hätte Fahrradkette … Wer ist Frau Schröder und was will die Bildzeitung jetzt? Den Überbringer der schlechten Nachricht köpfen? Was für ein Blödsinn in Anbetracht der Situation …

    • Gut, dass die Dame aktuell keine Behörde zu verantworten hat.

      „[…]Im November 2011 warfen ihr die Ersteller der Studie Zwangsverheiratung in Deutschland vor, dass durch ihre Formulierungen in einem FAZ-Gastbeitrag[18] die Gefahr bestünde, dass anti-muslimische Ressentiments Auftrieb erhalten.[19][20] Die Studie war im Auftrag des Familienministeriums erstellt worden. Schröder hatte nach Auffassung der Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie „schlichtweg falsch“ wiedergegeben. Unter anderem habe sie „angedrohte Straftaten mit tatsächlich stattgefundenen gleichgesetzt“ und aufgrund nicht belastbar ermittelter Daten die Behauptung aufgestellt, dass 83,4 Prozent der Betroffenen muslimische Eltern hätten. Schröder hielt dem entgegen, dass sie die Aufteilung zwischen Opfern versuchter und vollendeter Straftaten für zynisch halte.[21] Sebastian Edathy (SPD) warf ihr vor, nicht auf Inhalte zu setzen, sondern ideologisch zu handeln. Er legte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entlassung Schröders nahe.[22]“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kristina_Schr%C3%B6der

    • Diese Frau verdient ihr Geld als Sprachrohr des INSM. Alles was sie sagt, dient der Lobby der Arbeitsgeber. Mehr muss man nicht wissen.

    • Fau Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin – mittlerweile Aktivistin einer Elterninitiative a’la FidK (wenige Anhänger – dafür extrem laut und gut vernetzt – heißt: sie versuchen Mehrheit zu symbolisieren – agieren aber als MinderheitenLobbyTruppe) wird alles tun, um die Witrschsftsinteressen aufrecht zu erhalten und dabei die Position von ERWERBSELTERN zu simulieren.

      Eine toxische Person mit Talent zum Netzwerkern und ohne Skrupel, es gegen Mehrheitsinteressen für ihre eigene Klientel zu tun.

  22. @Redaktion
    Auf Ihre Stellungnahme kann ich nicht direkt antworten. Ist das beabsichtigt?

    Dann werden Sie doch bitte konkreter:

    Sie fordern angemessenen Infektionsschutz. Was heißt das? Zu welchem Schluss kommen Sie? Luftfilter? Wechselunterricht? Distanzunterricht?

    Sie betreiben Klientelpolitik und sind gefangen in der eigenen Argumentationsschleife.

    Angemessener Infektionsschutz würde bedeuten, Wechselunterricht unter Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Gerne mit Luftfilter als Ergänzung. Sehen Sie das auch so? Wollen Ihre Mitstreiter das hier im Forum auch so?

    Oder gehen Sie nicht mit einer vollkommen überzogenen Haltung in die Diskussion mit Forderungen nach Distanzunterricht? (Vermutlich streiten Sie das an dieser Stelle wieder ab. Die Zusammenstellung der Beiträge und Interpretationen in immer dieselbe Richtung sprechen aber für sich. Wurde ja schon oft von im Kommentarbereich angemerkt und dann entrüstet zurückgewiesen/abgebügelt.)

    Leider trifft nur der vollkommene Distanzunterricht den Wunsch der Foristen hier. Wahrscheinlich realisiert der eine oder andere, dass die Welt voll auf Home-Office auch nach der Pandemie zusteuert und man selber nicht mehr das privilegierte Arbeitsmodell besitzt. Anders kann ich mir die Reaktionen hier nicht erklären.

    Abschließend habe Sie es alle zusammen geschafft, jegliche Fürsprecher der Kinder in Sachen soziale Auswirkungen in eine unseriöse Ecke zu stellen. Hier ist die Berichterstattung absolut unausgewogen (wurde ebenfalls schon mehrfach angemerkt). Von Selbstkritik keine Spur. Stattdessen Argumentation in die Richtung: wissenschaftlich nicht eindeutig belegt.

    Zynisch ist nur die verdichtete Sichtweise auf einen Randaspekt der Bildung: „LehrerInnen und Lehrer als Opfer der Politik/Pandemie“. Schülerinnen und Schüler kommen hierbei leider viel zu kurz.

    Vielen Dank an den einen oder anderen Kommentator hier im Forum, der sich an der hier herrschenden Community schon sachlich abgearbeitet hat. Ihr seid nicht alleine mit Eurer Sichtweise auf N4T und der Schwurbler-Truppe.

    • Sie können schon antworten – müssen dafür aber den Antwortbutton unter Ihrem eigenen Ursprungsbeitrag drücken.

      Zur Sache: Es ist ein bisschen ermüdend, fast zwei Jahres lang pausenlos über Versäumnisse der Kultusminister zu berichten – um dann gefragt zu werden: Was war denn überhaupt falsch? So viel, dass es in eine Antwort nicht passt. Willkommen auf dem Planeten Erde.

      Deshalb hier nochmal ein Verweis an einen Kommentar unserer Herausgebers Andrej Priboschek, der vor mehr als einem Jahr von uns veröffentlicht wurde – größtenteils aber nach wie vor aktuell ist: https://www.news4teachers.de/2020/11/anstelle-eines-kommentars-zur-schulpolitik-ein-persoenlicher-brief-an-die-ministerpraesidenten/

      Ansonsten empfehlen wir Ihnen, einfach die Rubrik „Titelthema“ auf der Startseite anzuklicken – dort finden Sie Dutzende von Beiträgen, die alles das zusammentragen, was in der Pandemie in Kitas und Schulen von den Kultusministerinnen und Kultusminister vor allem durchs Nichtstun verbockt wurde.

      Kleiner Nachtrag – 3.500 Euro, also etwas mehr als 100 Euro pro Schülerin und Schüler, hätte es gekostet, Klassenräume weitestgehend infektionssicher zu machen. Das war der Politik aber zu teuer – hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/2020/12/wie-ein-klassenraum-mit-gutem-corona-schutz-fuer-schueler-und-lehrer-aussieht/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

        • Das ist technisch bedingt – weil die Spalten sonst so eng würden, dass der Text nicht mehr lesbar wäre. Sie können aber immer weiter anschließen, indem Sie den Button „Antworten“ im nächsthöheren Kommentar anklicken. Herzliche Grüße Die Redaktion

    • Das ist eine absolute Unverschämtheit, dass sie uns das hier so unterstellen. Anscheinend lesen sie nicht wirklich hier mit, sonst würden sie diesen Bullshit nicht behaupten. Und sich dann auch noch einen Nick eines schon länger hier kommentierenden leicht abgeändert zu geben, setzt dem ganzen die Krone auf. Troll doch bitte auf Telegram oder sonstwo weiter.

    • Eine textliche Antwort zu verfassen und abzusenden haben Sie dann ja doch trotz aller heimlich in den Weg gelegten „Steine“ in weniger als 58 Minuten geschafft. Großartige Leistung, gelingt nicht jedem! Zukünftig werden wir uns da mehr bemühen müssen.

    • @Pit2021: Meiner Erfahrung nach lassen ad hominem Vorwürfe zumeist auf einen beklagenswerten Mangel an Sachargumenten schließen. Überzeugen Sie das lesende Publikum vom Gegenteil! Oder gilt eher „wes‘ Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing'“ – egal wie schief?

      • Mich überzeugen die in der S3-Leitlinie aufgeführten Argumente gemäß RKI:
        https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/kurzmeldungen/de/die-s3-leitlinie-als-handlungsempfehlung-fuer-schulen.html

        Darin heißt es:
        „1.2 Konsensbasierte Empfehlung
        Bei mäßigem Infektionsgeschehen sollte eine Kohortierung von Klassen/Jahrgängen erfolgen.
        Bei hohem Infektionsgeschehen soll zusätzlich zur Kohortierung von Klassen/Jahrgängen eine gestaffelte Öffnung nach
        Jahrgängen und/oder eine Halbierung der Klassen erfolgen.
        Bei sehr hohem Infektionsgeschehen sollen alle Maßnahmen umgesetzt werden.“

        Weiterhin heißt es:

        „Abwägung von Nutzen und Schaden der Maßnahme

        Nutzen
        Wahrscheinlich großer Beitrag zum Infektionsschutz bei hohem und sehr hohem Infektionsgeschehen.
        Aufrechterhaltung von Präsenzunterricht für möglichst viele Schüler*innen, insbesondere für sozial und wirtschaftlich
        benachteiligte Schüler*innen sowie Schüler*innen mit Behinderungen oder besonderem Förderbedarf.

        Schaden
        Mögliche negative Auswirkungen auf psychische Gesundheit und soziales Wohlbefinden (Schüler*innen,
        Lehrer*innen, Eltern, Betreuende), auf gesundheitliche Chancengleichheit sowie auf Bildungschancen und -erfolge.
        Wahrscheinlich erhöhter Betreuungsbedarf und mögliche damit einhergehende Einschränkungen der Erwerbstätigkeit
        von Eltern und Betreuenden.

        Gesamtbewertung
        Eine Reduktion der Schüler*innenzahl in Präsenzunterricht und/oder Kohortierung hat positive und negative Folgen
        für die direkt Betroffenen und die Gesellschaft. Insgesamt überwiegen nach Einschätzung der Expert*innen die
        positiven Wirkungen.“

        Offen für mich:
        Die Abstufungen nach Infektionsgeschehen.

        Welche Position vertreten Sie?

      • Ergänzung zum S3-Papier bzgl. Maßnahme 9: Luftfilteranlagen

        „Abwägung von Nutzen und Schaden der Maßnahme

        Nutzen
        Wahrscheinlich positive Wirkung auf den Infektionsschutz.

        Schaden
        Hohe Kosten bei Anschaffung, Unterhalt, Wartung und Entsorgung.
        Machbarkeitsprobleme, insbesondere hinsichtlich fachgerechter Installation und Wartung.
        Beeinträchtigung von Lehrqualität und Bildungserfolg sowie Gesundheit durch Lärm.
        Ökologisch: hoher Ressourcenverbrauch.

        Gesamtbewertung
        Die Maßnahme „mobile Luftreinigung als Ergänzung zum Lüften“ hat positive und negative gesundheitliche Wirkungen,
        denen weitreichende negative Wirkungen im Bereich der anderen Entscheidungskriterien gegenüberstehen,
        insbesondere im Hinblick auf finanzielle und ökologische Folgen sowie Machbarkeit. Insgesamt überwiegen
        nach Einschätzung der Expert*innen weder die positiven noch die negativen Wirkungen, so dass die Maßnahme
        erwogen werden kann.“

        Ich befürworte den Einsatz von Luftfilteranlagen, auch wenn der Kosten/Nutzen-Aspekt offensichtlich nicht abschließend geklärt ist. Zumindest nicht in der Fachwelt…hier bei N4T natürlich schon .

    • @ Pit2021:
      „Angemessener Infektionsschutz würde bedeuten, Wechselunterricht unter Einhaltung der Abstandsregeln zu ermöglichen. Gerne mit Luftfilter als Ergänzung. Sehen Sie das auch so? Wollen Ihre Mitstreiter das hier im Forum auch so?“

      Nein, das wollen wir nicht so, weil wir im Gegensatz zu Ihnen offenbar den einschlägigen Forschungskorpus rezipiert und über Kenntnisse in Biologie, Physikund Mathematik verfügen (einige von uns unterrichten diese DIsziplinen sogar…); zur Erläuterung hier mein ceterum censeo:

      Die hohe Wirksamkeit von Schulschließungen war bereits spätestens(!) im Sommer 2020 bekannt! Dazu bedurfte es lediglich absolut basalen Wissens in Biologie (z.B. in Virologie, Epidemiologie), Physik (z.B. über Transportprozesse von Aerosolpartikeln, wie Diffusion, Absetzung und Aufwirbelung) und Mathematik (z.B. in Stochastik, insb. über Exponentialfunktionen) i.V.m. der Zurkenntnisnahme,…

      … (I) dass schulische Unterrichtsräume aus virologischer Perspektive insb. im Rahmen von Tröpfcheninfektionen generell und insb. mit Blick auf die Besonderheiten von SARS-CoV-2 und seiner Mutanten optimale Infektionsorte darstellen: Das Infektionsrisiko an einem sechsstündigen Schultag in einer Klasse / einem Kurs mit halber Raumbelegung, unter den expl. Bedingungen, dass (a) ein Mindestabstand von 1,5 Metern rigide eingehalten wird, dass (b) alle Anwesenden konstant einen adäquaten Mund-Nase-Schutz korrekt tragen und dass (c) regelmäßig ein optimaler Luftaustausch stattfindet, hat bei Anwesenheit eines einzigen Infizierten im Raum einen R-Wert von 2.9; d.h. dass sich statistisch an einem Tag pro Klasse / Kurs ca. drei Personen infizieren. Diese Kalkulationen basieren aber auf der sog. Wildvariante des Virus,* die neuen Mutationen sind jedoch deutlich infektiöser: B.1.1.7 hatte demggü. bereits einen um .4-.7 höheren R-Wert, folglich ein substanziell erhöhtes Infektionsrisiko. Die Realisierung der Bedingungen (a) bis (c) in hinreichender Art und Weise ist im Schulalltag zudem utopisch. Mithin kann falsches Lüften die Infektionsgefahr drastisch erhöhen.** Um das Infektionsrisiko der Wildvariante auf einen R-Wert von 1.0 zu reduzieren, sind gem. Hermann Rietschel Institut der TU Berlin bereits ca. 75 m3/h pro Person an virenfreier Zuluft notwendig, bei B.1.1.7 benötigt man hierzu jedoch schon 105 m3/h pro Person. Die benötigte Zuluft ist pro Stunde kumulativ, so dass bspw. binnen zwei Stunden bereits 150 m3/h pro Person (Wildvariante) resp. 210 m3/h pro Person (B.1.1.7) an Zuluft benötigt werden. Zwei Zeitstunden sind damit rechnerisch auch das zeitliche Limit, dass ein halber Kurs (max. 17 Schüler, inkl. Lehrer) – unter Maßgabe des Einhaltens von Mindestabständen und des Tragens eines adäquaten MNS – bei expl. Einsatz eines Hochleistungsluftfilters mit einer Zuluftleistung von ca. 3500 m3/h pro Person (Werte, die mit normalem Lüften nicht erreichbar sind) im selben Unterrichtsraum unterrichtet werden kann. Tatsächlich wäre aber eine Reduzierung auf R=0,5 mittels drastischer Erhöhung des Zuluftstroms notwendig, um eine Infektion hinreichend ausschließen zu können, was in unseren normalen Unterrichtsräumen (baulich und technisch) kaum möglich erscheint. Und jetzt überlasse ich es Ihnen, diese Daten bspw. mit der Infektiosität von Omikron im Hinterkopf zu interpretieren;

      … (II) dass es bereits im Sommer 2020 (a) einschlägige internationale Erfahrungen mit der Rolle von Schulen als Pandemietreiber bzw. der hohen Wirksamkeit von Schulschließungen gab und (b) entsprechende internationale Studien ebenfalls vorlagen, die aber insg. gar nicht erst registriert oder gar aktiv ignoriert wurden (so ein Ministerium beschäftigt nicht wenige Menschen, dass da niemand den internationalen Forschungskorpus gesichtet hat, kann man sich kaum vorstellen). Damit ist nicht erst das Ignorieren, Negieren und Vorenthalten von Studien aus dt. Landen und deren Zwischenberichten skandalös, bereits das Verlangen nach (diesbzgl. redundanten) dt. Studien bei voller Zugänglichkeit internationaler Erfahrungen und insb. Forschungsergebnisse (u.U. auch eine Hinhaltetaktik ggü. dem spekulativerweise diesbzgl. nicht akademisch vorgebildeten, unkritischeren Publikum, um die Schulen möglichst lange offen zu halten) genügt, um des Versagens der Kultusminister gewahr zu werden.

      Ich schrieb es hier bereits öfter: M.M.n. der größte Skandal, den die BRD je hatte.

      Zu Ihren weiteren Bagatellisierungsversuchen und der Relativierung, nein Inschutznahme übelsten politischen Versagens s. auch hier: https://www.news4teachers.de/2021/12/liebe-kultusminister-ein-frommer-wunsch-zu-weihnachten-macht-euch-endlich-ehrlich/#comment-418815. Aber Ihr „viel Spaß im Präsenzunterricht“ lässt mich ohnehin vermuten, dass Sie lediglich trollen… dann habe ich wenigstens an neuerlicher Schreibarbeit für Sie keine Zeit investiert, da ich auf Beiträge wie Ihre eben mit meinem copy & paste-Test antworten kann (und das nun schon seit fast ca. 2 Jahren, was die Misere schön verdeutlicht).

      * Vgl. Kriegel, Martin & Hartmann, Anne (2021): Covid-19 Ansteckung über Aerosolpartikel – Vergleichende Bewertung von Innenräumen hinsichtlich des situationsbedingten R-Wertes.

      ** Vgl. Curtius, J.; Granzin, M. & Schrod, J. (2021): Testing mobile air purifiers in a school classroom: Reducing the airborne transmission risk for SARS-CoV-2.

      • So, die Antwort von PaPo sollte den Fake Pit dann erstmal „ausgeknockt“ haben. Aber vermutlich hat er auch hier es nicht geschafft nachzulesen…

      • Wie hoch ist denn der R-Wert unter Berücksichtigung der aktuellen Sachlage? Sie zitieren Studien aus Anfang 2021, wo noch keine umfassenden Teststrategien Anwendung fanden. Darüber hinaus beziehen Sie die aktuellen Impfquoten mit bis zu 60 % der 12-17-jährigen SuS sowie dessen Auswirkungen auf den R-Wert ebenfalls nicht mit ein. Zudem werden jetzt auch die unter 12jährigen vermehrt geimpft.

        Um es beliebig komplex zu machen, gibt es sicherlich noch weitere Einflussfaktoren wie bsp. falsch negative Testergebnisse, die den R-Wert (in die andere Richtung) beeinflussen.

        Schlussendlich überzeugt mich Ihr wissenschaftlicher Forschungsstand aus April 2021 keineswegs. Dass Sie hier zwei Jahre den selben Sachverhalt per C&P posten, spricht in diesem Zusammenhang wenig für Ihren Background.

        Grundsätzlich würde ich Ihnen sogar eine gewisse Systemstatik in der Vorgehensweise und rudimentäre Kenntnisse wissenschaftlicher Arbeitweisen unterstellen. Den wichtigsten Aspekt bedienen Sie jedoch nicht: Stetiges Hinterfragen des aktuellen Standes der Wissenschaft.

        Insofern hat es dann auch „nur“ zum Lehrenden gereicht – das ist aber auch in Ordnung.

      • „Nein, das wollen wir nicht so, weil wir im Gegensatz zu Ihnen offenbar den einschlägigen Forschungskorpus rezipiert und über Kenntnisse in Biologie, Physikund Mathematik verfügen (einige von uns unterrichten diese DIsziplinen sogar…); “

        Sie sprechen darüber hinaus im Plural. Kann ich also davon ausgehen, dass Sie nicht nur über den „aktuellen“ Forschungstand verfügen, sondern auch als Klassensprecher für hier fungieren? Ihre Stellvertreter sind dann Pit2021, halteinfachdenmund, Knalltütenecho2021, usw.??

        Sie leisten sich so einige Unzulänglichkeiten in der Argumentation und im wissenschaftlichen Diskurs…

        Selbstbild/Fremdbild halt…

        • „Sie zitieren Studien aus Anfang 2021, wo noch keine umfassenden Teststrategien Anwendung fanden.“

          Spoiler 1: Das Multidisciplinary Center for Infectious Diseases (MCID) der Universität Bern geht von einer Basisreproduktionszahl von ca. R=15 aus, womit Omikron bereits ca. 2 1/2 Mal so ansteckend wäre, wie die Deltavariante, d.h. dass sich in einem ungeschützten Setting unter optimalen Bedingungen im Schnitt 15 weitere Menschen bei einer infizierten Person infizieren… und das Setting Schule ist ein solches ungeschütztes Setting, was uns zum nächsten Spoiler führt:

          Spoiler 2: Die vermeintl. „umfassenden Teststrategien“ sind nicht „umfassend“… gerade die Antigenschnelltests an weiterführenden Schulen sind ein Witz. Bereits die laborbasierten Antigenschnelltests zur Anwendung durch geschultes Fachpersonal weisen bei asymptomatischen Infizierten – also dem Gros aller Infizierten (insb. bei Kindern und Jugendlichen) – eine Sensitivität von lediglich 38,9 % auf, können also statistisch ca. 3/5 der asymptomatischen Infizierten ggf. nicht identifizieren! Bei Infizierten mit spezifischer Symptomatik liegt die Sensitivtität zwar bei 85,7 %,* aber auch dieses Restrisiko erscheint für den Präsenz- u./o. Wechselunterricht aufgrund der diskutierten spezifischen Probleme und der Verweildauer am Ort Schule nicht legitimierbar. Mithin produzieren die den Schulen zur Verfügung gestellten Selbsttests zur Eigenanwendung durch Laien demggü. wesentlich mehr falsch-negative Ergebnisse und bergen ein erhöhtes Risiko der Falschanwendung,** so dass das RKI vor einer „Vermittlung einer Scheinsicherheit“*** warnt. Außerdem schlagen die Antigentests insg. erst nach den ersten drei von durchschnittlich acht infektiösen Tagen an und dann auch nur dann, wenn die gemessene Viruskonzentration über einer bestimmten Nachweisgrenze liegt, ohne aber auszuschließen, dass eine Infektion resp. Infektiosität mglw. bereits unter dieser Grenze besteht. Ergo sind diese Tests nur ein Feigenblatt für einen Infektionsschutz.

          Spoiler 3: Sie haben offenbar immer noch nicht verstanden, (a) dass ein Mehr an Infektionen auch ein Mehr an Impfdurchbrüchen u.ä. bedeutet, (b) dass man deutlich differenzieren muss zwischen lediglich Erstgeimpften, Zweitgeimpften und ggf. Drittgeimpften, ein Miteinbeziehen der Geimpften gestattet sich erst bei Letzteren, womit auch die Zahl der „Impfquoten mit bis zu 60 % der 12-17-jährigen SuS“ wohl deutlich reduziert wird, (c) dass Impfungen insg. nicht nur keinen hundertprozentigen Schutz bieten (und das zu verlangen wäre tatsächlich ein Totschlagargument), sondern z.B. bei einer Grundimmunisierung mit Astrazeneca und einen mRNA-Booster nach zwei bis vier Wochen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent gegen eine symptomatische Omikron-Infektion geschützt ist über die Werte für andere ggf. Kreuzimpfungen informieren Sie sich bitte selbst, das hier reicht als Veranschaulichung), (d) dass dieser Schutz aktuellen Studienergibnissen zufolge offenbar doch relativ rasch derogiert und (e) dass selbst bei Ihrer Aussage (I) noch hier und dort bis zu oder weit über 40 % der Schüler den vollen Infektionsschutz noch nicht hat – und ohnehin, was soll das auch aussagen, aus Ihrem „bis zu“ ohne Quellenangabe mit dezidierter Aufschlüsselung der Impfquote nach mind. Regionen etc. kann doch überhaupt nicht quantifiziert werden, ob das nun ein paar oder ein paar viele Regionen sein sollen – und dass auch die verbliebenen Prozente erstens, hinreichend hoch sind, um diese nicht ins offene Messer laufen zu lassen und auch hinreichend dafür sind, bei entsprechenden Infektionszahlen etc. bspw. unser Gesundheitssystem in die Knie zu zwingen.

          Spoiler 4: Uuuh, Sie wollen mich bei meiner akademischen Ehre packen! 😀 Zuckersüß. Dass Sie ein wissenschaftlicher Forschungsstand per se – und zwar unabhängig vom Publikationsdatum nicht überzeugt, überrascht jetzt nicht unbedingt, kognitiver Bias und ein MAngel an wissenschaftlichem Denken nehme ich an. Dass Sie hier nicht realisieren, dass man hier zwei Jahre den selben Sachverhalt mit denselben Argumenten kritisieren kann, eben weil sich auf politischer Ebene wenig bis nichts getan hat und die epidemiologische/virologische Lage nur noch schlimmer geworden ist (ja, da haben Sie recht, ich müsste nochd rastischer warnen), spricht nämlich nicht für Ihren Background.
          BTW: Wie steht es denn (a) mit Ihren Kompetenzen zu den Methoden und Techniken empirischer Forschung, ihren Kenntnissen zu Wissenschaftstheorie, Stochastik und Co. bzw. welche Studien haben Sie denn zu der Thematik so in den letzten zwei Jahren rezipiert und – und das ist die eigtl. Frage – verstehen können? Also wirklich selbst gelesen, nicht nur einen bestenfalls Blick auf Abstracts oder (schlimmer noch, lediglich auf Pressemeldungen oder auf Medienberichte über(!) Studienergebnisse geworfen? Überhaupt mal einen Blick auf PubMed und Co. geworfen? Kennen Sie das überhaupt oder müssen Sie jetzt nachschlagen, was das überhaupt ist? Wenn Sie mir schon auf die Art kommen, meinen akademischen „Background“ infrage stellen zu wollen, um sich mit Ihrem ad hominem nicht auf der Sachebene mit meinen Argumenten auseinandersetzten zu müssen, meien vermeintl. „Unzulänglichkeiten in der Argumentation“ können Sie ja aus offensichtlichen Gründen nicht benennen (netter Trollversuch), Sie wissen ja auch am besten, warum nicht, drehen wir den Spieß och um und machen es ad verecundiam:
          Einer von uns beiden ist promoviert und hat viele, viele, viele Jahre seines Lebens mit empirischen Arbeiten verbracht, Sie nicht. Sie fallen hier nur durch plumpe Provokationen, fehlende Selbstreflexion und – offenbar – vollkommene Agnosie zur hier diskutierten Problematik und(!) den einschlägigen Forschungsstand auf. Oder es ist halt gezieltes Trollen, womit Sie dann Ihr Ziel erreicht und mich ein paar Minuten an die Tastatur gebunden hätten. Glückwunsch.
          Wir haben mittlerweile übrigens über 4500 Studien zu Corona vorliegen. Ich habe zwar nicht alle gelesen, aber ich schaue mir doch nicht nur die regelmäßigen Neuveröffentlichungen an, sondern natürlich auch die Literaturreviews bzw. Überblicksarbeiten und Metaanalysen etc. – wie steht es mit Ihnen? ^^

          Um „Ich muss da mal was loswerden“ zu zitieren: Sie waren schon „ausgeknockt“, bevor ich in die Diskussion miteingestiegen bin. Bleiben Sie liegen, der Kampf endet für Sie nur wie für den Black Knight aus Monty Python and the Holy Grail.

          * Vgl. Robert Koch-Institut (2021): AKTUELLE DATEN UND INFORMATIONEN ZU INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PUBLIC HEALTH – Epidemiologisches Bulletin 3/2021. URL: , S. 14. Diesbzgl. auch einschlägige Rechenmodelle des RKI, die kalkulieren, dass 9 von 22 Infizierten (41 %) nicht mittels Antigentests entdeckt werden [Vgl. Robert Koch-Institut (2021): AKTUELLE DATEN UND INFORMATIONEN ZU INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PUBLIC HEALTH – Epidemiologisches Bulletin 8/2021.

          ** Kaum einer meiner Schüler an einer weiterführenden Schule bekommt das hin, oft auch infolge der Ungeduld von Kollegen: Die Teststäbchen werden nicht tief und nicht hinreichen lange Zeit in die Nase eingeführt, auch nicht richtig bewegt um verwertbare Proben zu entnehmen. Danach sind die Stäbchen nicht hinreichend lange Zeit in der Pufferlösung, werden auch adäquat bewegt und erst recht nicht richtig ausgewrungen etc. (so dass möglichst viel von der Probe in der Pufferlösung landet), alles muss schnell, schnell, schnell gehen. Dann wid zu wenig oder zu viel der Pufferlösung auf die Testkassetten appliziert und die Kollegen schauen sich die Ergebnisse statt nach 15 Minuten schon nach 5 oder 10 Minuten an… schnell, schnell, schnell. Wenn ich fünf Min. nach Unterrichtsbeginn über den Flur gehe und da in den Klassenräumen Kollegen sehe, die bereits mit dem Testen durch sind, dann läuft da was schief (und von anderen Themen wie z.B. Lüften etc. fange ich ga rnicht erst an).

          *** Robert Koch-Institut (2021): AKTUELLE DATEN UND INFORMATIONEN ZU INFEKTIONSKRANKHEITEN UND PUBLIC HEALTH – Epidemiologisches Bulletin 8/2021. S. 9.

          • „Einer von uns beiden ist promoviert und hat viele, viele, viele Jahre seines Lebens mit empirischen Arbeiten verbracht, Sie nicht. “

            Ich nur 5 Jahre…bis zur Promotion 😉

            Chemie oder Bio? Und dann Seiteneinstieg? Trifft das Ihr Niveau?

            Ich würde mich einfach nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Man weiß nie, auf wen man trifft…und damit meine ich nicht zwingend mich. Sie haben mich ja schon am Boden.

            Ich habe Ihnen sogar eine Brücke bzgl. der fehlerhaften Schnelltest gebaut. Haben Sie das überhaupt realisiert?

            Und die eigentliche Schwäche in meiner Argumentation konnten Sie nicht einmal aufdecken…Stichwort: R-Wert.

            Das Gefährdungspotential in Verbindung mit der Exposition ergibt das individuelle Risiko. Hierzu ist eine Kombination aus Wahrscheinlichkeiten in Verbindung mit dem R-Wert zu betrachten. Vielleicht sollten Sie zukünftig mehrere Parameter zusammenführen. Mir gelingt das trotz akademischer Ausbildung hier im Forum nicht. Ihr Selbstbewusstsein gibt das offensichtlich her.

            Mir hat mal ein schlauer Mensch gesagt: “ Den Doktortitel dürfen Sie nicht nur tragen, sie müssen es auch“.

            Ihnen scheint ersteres wichtig zu sein.

            Ich wünsche Ihnen etwas mehr Demut und die Einsicht, Ihre Erfahrung gewinnbringender in die Diskussion einzubringen.

            Vielleicht nutzen wir beide einfach mal die „Devil’s-Advocacy-Technik“?

          • „Die vermeintl. „umfassenden Teststrategien“ sind nicht „umfassend“… gerade die Antigenschnelltests an weiterführenden Schulen sind ein Witz. Bereits die laborbasierten Antigenschnelltests zur Anwendung durch geschultes Fachpersonal weisen bei asymptomatischen Infizierten – also dem Gros aller Infizierten (insb. bei Kindern und Jugendlichen) – eine Sensitivität von lediglich 38,9 % auf, können also statistisch ca. 3/5 der asymptomatischen Infizierten ggf. nicht identifizieren! Bei Infizierten mit spezifischer Symptomatik liegt die Sensitivtität zwar bei 85,7 %“

            Ich möchte Ihnen zumindest an einer Stelle einmal etwas „Wissenschaftliches“ entgegen halten:

            https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Antigentest_Tab.html

            Schlußfolgerung gemäß RKI:
            „Regelmäßiges engmaschiges Screening mit Antigentests (auch von asymptomatischen Personen) ermöglicht also eine frühzeitige Erkennung und
            Eindämmung von Infektionsclustern (beispielsweise in Schulen oder Arbeitsstätten), jedoch keine komplette Verhinderung. Testresultate können
            allerdings im Einzelfall trotzdem negatv ausfallen, obwohl die getestete Person bereits infiziert und ggf. ansteckend ist.“

            Einfluss auf den R-Wert:
            „Wenn es mit den Tests wiederholt gelingt, beispielsweise 27 von 100 Infizierten rechtzeitig zu isolieren und weitere
            Ansteckungen zu verhindern, sinkt der R-Wert auf 0,8, d.h. 100 Infizierte stecken 80 weitere Personen an.“

            Mithin (um in Ihrem Slang zu bleiben) haben Teststrategien einen positiven Einfluss auf den R-Wert. Von 100%iger Erkennungsrate war nie die Rede.

            Noch einmal die Frage: Wie hoch ist denn nun der R-Wert unter diesen Bedingungen? Verknüpfen Sie doch gerne die beiden („Ihre“ / „meine“) Quellen des RKI und geben mir eine Antwort. Ich kenne diese tatsächlich nicht.

            Ggf. lassen Sie die subjektiven Einflussparameter aus den Schilderungen zur Vorgehensweise in Ihrem Kollegenkreis (s.u.) aus der Rechnung heraus. Oder habe sie diesbezüglich auch Quellen, auf die Sie verweisen können?

            „Wenn ich fünf Min. nach Unterrichtsbeginn über den Flur gehe und da in den Klassenräumen Kollegen sehe, die bereits mit dem Testen durch sind, dann läuft da was schief (und von anderen Themen wie z.B. Lüften etc. fange ich ga rnicht erst an).“

            Btw. In anderen Bundesländern/Schulen wird zu Hause getestet. Bilden Sie sich gerne eine Meinung, welches Vorgehen den aus Ihrer Sicht „größeren Witz“ darstellt.

            Abschließend:
            Wissenschaftliche Texte zu rezipieren und mit subjektiven Einschätzungen/Erfahrungsberichten renitent zu untermauern, überzeugt mich persönlich nicht. Mag aber sein, dass das an der Perspektive des am Boden Liegenden liegt. Von „oben herab“ sieht vieles vielleicht anders aus.

          • Der vermeintliche Widerspruch ist leicht aufzuklären: PaPo argumentiert aus Perspektive von betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften – die Tests sind derart fehlerbehaftet, dass sie keinerlei Sicherheit für den Aufenthalt in der Klasse gewährleisten. Was Sie beschreiben, Pit2021, ist die epidemiologische Perspektive – für die wäre auch eine Reduzierung der Zahl der täglichen Toten um 20 Prozent ein Erfolg. Für die trotzdem Toten dann aber eben nicht.

            Wir reden hier über Menschen, nicht über Versuchstiere.

            So einfach

          • „Einer von uns beiden ist promoviert und hat viele, viele, viele Jahre seines Lebens mit empirischen Arbeiten verbracht, Sie nicht.“

            Haben Sie auch eine Quelle für diese Behauptung(en)?

            5 Jahre…bis zur Promotion. 😉

            Mit „vielen, vielen Jahren kann ich nicht dienen“…was auch immer das heißt und welches Gütesiegel für Sie dahinter stecken soll…

          • „Ich möchte Ihnen zumindest an einer Stelle einmal etwas ‚Wissenschaftliches‘ entgegen halten […].“
            Ist das ein Eingeständnis ggü. dem Umstand, dass Sie bislang eben nichts „‚Wissenschaftliches‘ entgegen halten“ konnten?! Gut, dann sind wir zumindest diesbzgl. d’accord. Aber auch jetzt ist kein Entgegenhalten zu erkennen:

            (1) Sie fabulierten von „umfassenden Teststrategien“ an Schulen, ich habe Ihnen im Detail erläutert, warum diese Teststrategien nicht hinreichend sind, mithin welche Probleme mit dem Testen an Schulen realiter bestehen. Darauf mit einem Zitat des RKI zu reagieren, dass „[r]egelmäßiges engmaschiges Screening mit Antigentests (auch von asymptomatischen Personen) […] eine frühzeitige Erkennung und Eindämmung von Infektionsclustern“ verhindern könne, ausgehend davon, dass diese Tests auch korrekt angewendet werden(!) – was in Schulen wohl regelmä0ig nicht der Fall sein dürfte (s.o.) -, während das RKI gleichzeitig noch vor falsch-negativen Testergebnissen warnt, demonstriert nicht nur, wie wenig Sie die Problematik erfasst haben, sondern auch, wie wenig Sie mit Ihrem moving the goalposts-Versuch textkohärent Texte rezipieren und an Ihre eigenen Aussagen und meine Replik anschließen können. Eine weiterer (informaler) Fehlschluss Ihrerseits.

            (2) Darauf folgt eine Verweis auf einen „Einfluss auf den R-Wert“ mit entsprechenden Testungen und auch das Folgende: „Mithin (um in Ihrem Slang zu bleiben) haben Teststrategien einen positiven Einfluss auf den R-Wert. Von 100%iger Erkennungsrate war nie die Rede.“
            „Mithin“ ist jetzt also mein „Slang“… von Linguistik haben Sie also auch keine Ahnung (Stichwort: Slang… aber egal); köstlich! Wie bereits geschrieben: Das RKI geht von funktionierenden Teststrategien aus, es wäre aber verschwendete Zeit, Ihnen abermals erklären zu wollen, (a) welche Probleme die Schulen dort bieten und ggf. (b) wie oft auch das RKI leider wohl weniger Ahnung davon hat, wie es in und an Schulen in der Realität aussieht (ist ja auch nicht Aufgabe des Instituts) und sich eher darauf verlässt, dass dort alles so umgesetzt wird, wie es umgesetzt werden soll. Ihr letzter zitierter Satz bestätigt zudem wunderbar meinen im zweiten Satz zu (1) gemachten Vorwurf an Sie, dass Sie (meine) Texte offenbar nicht verstehen (also was ich genau über die hundertprozentige Erkennungsrate schrieb und warum ich dies tat). Danke für die Bestätigung. 🙂

            (3) Dann fragen Sie: „Noch einmal die Frage: Wie hoch ist denn nun der R-Wert unter diesen Bedingungen? Verknüpfen Sie doch gerne die beiden (‚Ihre‘ / ‚meine‘) Quellen des RKI und geben mir eine Antwort. Ich kenne diese tatsächlich nicht.“ Dass ich Ihnen auch noch erläutern muss, warum diese Frage Ihrerseits in dieser Form wenig zielführend ist… aber gut: Ich habe Ihnen das Infektionsrisiko an einem sechsstündigen Schultag unter AHA+L-Bedingungen bereits am Beispiel der Wild- und der Deltavariante erläutert, die nach aktuellen Studien wohl so zu bemessene Basisreproduktionszahl von Omikron wurde Ihnen auch bereits mitgeteilt. Wieviele Ungeimpfte sich in diesem Settig bereits an einem solchen Schultag anstecken, können Sie selbst besorgen (ach… ich biete Ihnen noch einen Spoiler: Wahrscheinl. der komplette Raum), insb. da ja hierzulande nicht nur das „A“ für Abstand fehlt, sondern auch angesichts des Umstandes, dass das „H“, das andere „A“ und das „L“ regelmäßig nicht oder nicht hirneichend erfüllt sein dürfte und auch angesichts der Erläuterten Faktoren, die diese Reglen ohnehin zur Makulatur verkommen lassen.
            Aber natürlich, dies gilt erstmal nur für den Zustand, dass niemand im Unterrichtsraum geimpft ist. Sie wurden aber auch bereits darauf hingewiesen, dass (a) man „z.B. bei einer Grundimmunisierung mit Astrazeneca und einen mRNA-Booster nach zwei bis vier Wochen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent gegen eine symptomatische Omikron-Infektion geschützt ist“ etc. und „dass dieser Schutz aktuellen Studienergibnissen zufolge offenbar doch relativ rasch derogiert“ und dass (b) „noch hier und dort bis zu oder weit über 40 % der Schüler den vollen Infektionsschutz noch nicht hat – und ohnehin, was soll das auch aussagen, aus Ihrem ‚bis zu‘ ohne Quellenangabe mit dezidierter Aufschlüsselung der Impfquote nach mind. Regionen etc. kann doch überhaupt nicht quantifiziert werden, ob das nun ein paar oder ein paar viele Regionen sein sollen – und dass auch die verbliebenen Prozente erstens, hinreichend hoch sind, um diese nicht ins offene Messer laufen zu lassen und auch hinreichend dafür sind, bei entsprechenden Infektionszahlen etc. bspw. unser Gesundheitssystem in die Knie zu zwingen“, was Sie ja geflissentlich ignorieren.
            Auch in Anbetracht dessen ist es müßig, Ihnen erklären zu müssen, dass Schulklassen/-kurse keine heterogene Phänomene sind, sich selbst innerhalb einer Schule von Klasse zu Klasse / Kurs zu Kurs das Verhältnis von Ungeimpften, Einfach-, Zweichfach- und ggf. Dreifachgeimpften massiv voneinander unterscheiden. Was für eine Pauschalantwort wollen Sie denn da, mit dem gerade von mir zitierten Auszug meines eigenen Beitrages war Ihnen bereits hinreichend geantwortet, ich möchte Sie nicht bei jedem einzelnen Schritt an die Hand nehmen müssen. Und selbst wenn in jedem Unterrichtsraum statistisch ’nur‘ ca. 40 % der Schüler nicht geimpft wären, wäre das bereits zu viel, infizieren diese sich unter den skizzierten Rahmenbedingungen doch so gut wie sicher, wenn sie denn den Tag mit einem Infizierten im Unterricht verbringen (s.o.)… und ewenn nicht in der Schule, weil ja Infizierte ach so sicher vor Unterrichtsbeginn in der Schule(!) herausgefiltert werden (sieht bei uns aus organisatorishcen Gründen z.B. auch anders aus, da man z.T. wartet, bis z.B. ein ganzer Kurs für ein einmaliges Testen komplett zusammen ist… was dann auch mal in der letzten Schulstunde sien kann), dann vielleicht auf dem Weg dort hin (das Thema Bus und Bahn schneiden wir jetzt besser nicht an, Sie saufen ja eh schon ab).

            (4) Und dann: „Ggf. lassen Sie die subjektiven Einflussparameter aus den Schilderungen zur Vorgehensweise in Ihrem Kollegenkreis (s.u.) aus der Rechnung heraus.“ Ich bin ja eigtl. auch gegen anekdotische Evidenz, geschenkt. Aber ggf. erarbeiten Sie sich dennoch einmal einen hinreichenden Erfahrungshorizont im Umgang mit Kinder und Jugendlichen innerhalb des Schulunterrichts, bevor Sie hier romantisierend suggerieren, dass das im Gros schon hinreichend mit den Testungen liefe – eine sehr naive Vorstellung (beides). Dass Sie zudem sämtliche Ausführungen zur Verlässlichkeit der einschlägigen Tests ignorieren geschenkt. Passt ja ins Bild. 🙂 Wieviel Einblick ich in andere Schulen im Lande habe, sei es auch persönlicher Erfahrung oder von direkt Betroffenen, können Sie zudem auch ga rnciht einschätzen, ist für die Argumentation meienrseits aber auch nicht sonderlich relevant.

            (6) „In anderen Bundesländern/Schulen wird zu Hause getestet. Bilden Sie sich gerne eine Meinung, welches Vorgehen den aus Ihrer Sicht ‚größeren Witz‘ darstellt.“ Ich finde beides so witzig, dass ich auch beides (graduell durchaus unterschiedlich) als für nicht hinreichend erachte. Witzig oder? Und nun? Muss ich mich für eine von beidem entscheiden? Ich denke nicht, denn Spoiler: Es gibt bei vielen Problemen, so auch hier (oder beim Thema Unterricht, wo sich eben nicht lediglich komplette Schulschließungen – Sie scheinen mich ja für einen Proponenten derselben zu halten – und die aktuell praktizierte Form der Schulöffnung gegenüberstehen) oftmals mehr als nur zwei Lösungsmöglichkeiten (und viele kl. Dreh- und Stellschrauben). Nein, die erläutere ich Ihnen aber nicht auch noch, da gibt es allerorts seit letztem Jahr unzählige Ideen zu (ist aber auch gar nicht meine Aufgabe, hier mit Ideen diesbzgl. anzukommen, dafür haben wir ja eigtl. die Kultusministerien etc.), Sie haben doch anderorts selbst die S3-Leitlinien zitiert.

            Abschließend:
            Zum Glück funktioniert meine Argumentation insg. auch ohne meine eine(!) Illustration zur Testdisziplin im eigenen Hause ganz gut. Netter Versuch einer faulty generalization Ihrerseits, aber es verfängt halt leider abermals nicht. 🙂 Renitent und recht unsubstantiiert wirken dann doch eher Ihre Beiträge. Und – so Sie kein Troll sind – auch wie Realsatire: Waren Sie es nicht, der mir hier ad hominem meinen akademischen „Background“ streitig machen wollte und mit so tollen Äußerungen brillierte, wie „Insofern hat es dann auch ’nur‘ zum Lehrenden gereicht – das ist aber auch in Ordnung“?! Läßt ja bereits tief Blicken. Aber auch schön, dass Sie für sich hier das argumentative Gefälle selbst auch nicht leugnen können und sich da verorten, wo Sie argumentativ hingehören: „am Boden“. 🙂

            Und eigtl. habe ich auch keinen Bock mehr, auf Ihre Beiträge groß zu antworten. Sie picken sich ja nur hier und da Einzelaspekte raus und ignorieren den Rest (und selbst bei den Einzelaspekten, die Sie sich rauspicken, handelt es sich dann um wleche, auf die bereits gewantwortet wurde und die relevante Antwortteile eifnach ignorieren). Nicht sehr ergiebig. 🙂

            Was war noch gleich Ihre Qualifikation, um hier überhaupt mitzudiskutieren?

          • Ihr Beitrag v. 30. Dezember 2021 um 20:04 Uhr war hier noch nicht sichtbar, als ich auf Ihren Beitrag v. 30. Dezember 2021 um 21:14 Uhr mit meinem Beitrag v. 31. Dezember 2021 um 00:04 Uhr vollumfänglich antwortete. Aber Sie fliehen sich von Anfang an ohnehin erst größtenteils, jetzt ausschl. in unsubstantiierte ad hominem-Angriffe, weil Sie inhaltlich nichts beizutragen haben und wurden hier nicht nur von mir bloßgestellt. Aber zu Letzterem leisten Sie selbst ja den größten Beitrag. Das wird auch daran deutlich, was Sie sich so zuerst rausgesucht haben, um darauf – unter Ignorierung aller(!) anderen Argumente – zu antworten, mehrfach sogar (hihi), nachdem Ihnen Ihr ad hominem mit einem ad verecundiam (das es i.e.S. ja nicht war) gespiegelt wurde und um die Ohren geflogen ist (was Sie nicht verstanden haben, s.u.). Traurig.

            „Chemie oder Bio? Und dann Seiteneinstieg? Trifft das Ihr Niveau?“
            Stichwort: Niveau. Da haben Sie ja einen formidablen Limbo demonstriert und die Latte von Anfang an äußerst niedrig gehangen, angefangen bei der Wahl Ihres Pseudonyms, über Ihre nicht strapazierbaren Pseudoargumente, die eindrucksvoll demonstrieren, dass Sie selbst nicht – wie Sie mir anraten und wie ich es ja wohl offensichtlich praktiziere – „mehrere Parameter zusammenführen“, bis hin zu Ihren konstanten ad hominem-Angriffen statt tatsächlicher Argumente mir und den anderen Personen hier ggü.; der Rücken ist auch schön wund, ja?

            „Ich habe Ihnen sogar eine Brücke bzgl. der fehlerhaften Schnelltest gebaut. Haben Sie das überhaupt realisiert?

            Und die eigentliche Schwäche in meiner Argumentation konnten Sie nicht einmal aufdecken…Stichwort: R-Wert.“

            Ich habe Ihre Brücke bereits genutzt, bevor Sie diese vermeintl. gebaut haben… und zwar als ich eine Ihrer vielen Schwächen in Ihrer Pseudoargumentation (Stichwort: R-Wert) aufgedeckt habe (gar antizipatorisch, weil der Unsinn, den Sie hier verbreiten, von Personen wie Ihnen seit geraumer Zeit immer wieder verbreitet wird). Haben Sie das überhaupt realisiert? Nein. Die Realsatire, die Sie hier bieten, kann man sich nicht ausdenken.

            „‚Den Doktortitel dürfen Sie nicht nur tragen, sie müssen es auch‘.“
            Wenn Sie einen hätten – und ich bezweifel das sehr (nicht, das der akademische Grad vor Unsinn wie dem Ihren schützen würde) -, konterkarierten Ihre allg. Attitüde wie auch Ihr unterirdisches ad hominem-Argumentationsniveau die damit einhergehenden akademischen Ehren, Sie hielten sich selbst ja offenbar nicht an Ihren eigenen Rat. Mir scheint das aber eher wie ein recht infantiler Versuch, Ihre Maske zu wahren, weil: „Ich würde mich einfach nicht so weit aus dem Fenster lehnen. Man weiß nie, auf wen man trifft.“ Da ist Ihnen jetzt ncihts besseres eingefallen? Weniger gut getrollt.

            „Mit ‚vielen, vielen Jahren kann ich nicht dienen’…was auch immer das heißt und welches Gütesiegel für Sie dahinter stecken soll…“
            Sie haben weder verstanden, warum ich Ihnen das entgegnet habe, noch was die Aussage dahinter war, weil Sie abermals, wie bereits vorgeworfen, dekontextualisierend zitieren, wo Ihnen doch der Rest des Textes und Ihr eigenes Geschreibsel den Kontext bot. Ist natürlich Ihrerseits auch so beabsichtigt, mit der eigtl. Frage nach Ihrer Qualifikation und Ihrer Kenntnis des Forschungskorpus wie auch Ihrer Rezeptionsfähigkeit ggp. dem Letzteren, der Situation in und an Schulen etc. wollen Sie sich ja nicht auseinandersetzen. 🙂

            „Haben Sie auch eine Quelle für diese Behauptung(en)?“
            Freilich, ich offenbare einem Troll meine reale Identität. ^^
            Aber die Redaktion weiß, wer ich bin, sollte meinen Klarnamen haben und kann das ggf. auch bestätigen (bzw. mit einer kurzen Internetsuche prüfen), wenn Sie dann besser schlafen können. 🙂

            BTW: Welche Erfahrung mit Lehrern versuchen Sie hier eigtl. zu kompensieren? Die scheinen Ihnen ja ein großer Dorn im Auge zu sein, ist schon putzig.

            „Ich wünsche Ihnen etwas mehr Demut und die Einsicht, Ihre Erfahrung gewinnbringender in die Diskussion einzubringen.“
            Ich wünsche Ihnen die Reife zu realisieren, was für ein Unsinn Trolling ist. Wobei dieser Schlagabtausch ja jetzt ganz nach Ihrem Gusto sein müßte, zmdas eigtl. Thema geht es ja nicht mehr. Diesbzgl. wurden Sie ja u.a. bereits mit meinen Beiträgen v. 30. Dezember 2021 um 17:28 und v. 31. Dezember 2021 um 00:04 Uhr zerlegt. Jetzt geht es nur noch, von Ihnen selbst befördert, um Ihren hier demonstrierten Charakter.

            Woher kommt eigtl. in den letzten Tagen dieser Schwall an Leuten, die hier in der Art und mit den Inhalten auftreten, wie Sie es tun? Zufall?! ^^

        • @Pit2021 30. Dezember 2021 um 11:56

          Ich habe mal die Uhrzeit mit reinkopiert, damit Sie den Überblick nicht vollends verlieren.

          Doch, doch … das ist allerdings nötig.
          Ja wirklich!
          Doch! Nicht sofort abblocken, vielleicht mögen Sie erst einmal hier schauen?
          Bitte schön:
          „Sie sprechen darüber hinaus im Plural. Kann ich also davon ausgehen, dass Sie nicht nur über den „aktuellen“ Forschungstand verfügen, sondern auch als Klassensprecher für hier fungieren? Ihre Stellvertreter sind dann Pit2021, halteinfachdenmund, Knalltütenecho2021, usw.??“

          Noch mal ganz in Ruhe lesen? – Ja, natürlich, ich warte gerne so lange …
          Flöööt flöt flöt … *fingerwinkenspiel* … *aus dem Fenster guck, oh sooooo dunkel schon wieder* …
          Nein, natürlich bin ich NICHT eingeschlafen.

          Ihnen ist etwas aufgefallen? – Ja, mir auch. Darum habe ich ja auch selbst noch mal tiiiieeef in die Copy&Paste-Trickkiste gegrapscht.

          Ja, genau. DA sind wir auf demselben Kenntnisstand.

          Aber jetzt noch einmal nur für die Mitleser und für’s Protokoll natürlich:
          1. „Sie sprechen darüber hinaus im Plural“ ist total witzig, weil Sie scheinbar als „Pit2021“ selber mehrfach existieren, wie Punkt 2 zeigt.
          2. „Ihre Stellvertreter sind dann Pit2021, …“ beweist ja tatsächlich und eindeutig, dass es mehrere „Pit2021“ geben muss, wenn Sie nicht selbst der Stellvertreter sind und quasi „gegen“ sich selbst anschreiben, was ja wirklich bemerkenswert wäre.
          3. Das kann ja in Zukunft noch extra-heiter werden, wenn es neben dem ganzen Corona-Dingsbums auch noch WELLEN von „Pit2021“-Mutationen geben wird – wobei die sich scheinbar untereinander nicht kennen/mögen/verstehen usw.

          Nee, stimmt, DA hilft keine angepasste Impfung – nicht gegen DIESE Mutationen.

          Oh, das ist nett, dass Sie mich jetzt nach meiner Meinung fragen. Damit hätte ich gar nicht gerechnet! … Ist ja schon ein bisschen persönlich. Danke sehr.
          Mal kurz …
          HA! Ich hab’s:
          Vielleicht würde Ihnen der Überblick wenigstens in eigener Sache leichter fallen, wenn Sie nochmal über den Nick „Pit2021“ sinnieren und den – ganz leicht nur – abändern?
          … Ja, klar, das ginge bestimmt. … Nein, ich hätte wirklich NICHTS dagegen, wenn Sie sich ab jetzt „Flop2021“ nennen möchten.

          Jooohooo, da nich‘ für und denn auch alles Gute & Tschüüüüühüüüüüs.
          🙂

  23. Ich persönlich gehe ja fest davon aus, dass die gesamte Politik dank 30+ Jahren neoliberaler Lobbykratie unter massivem Fachkräftemangel leidet, und genau so Leute wie Herr Laumann dann die Symptome sind. Es wird schlicht niemanden Kompetentes geben, der/die greifbar wäre.

  24. Laumann wusste ganz genau was er gesagt hatte, den der Schwerpunkt seiner Aussage ist,
    Aerosol wie Masern, bedeutet das Virus hat mit Omicron und anderen Varianten die Ansteckungsfähigkeit und Aerosolität von Masern erreicht, während Delta die von Windpocken erreicht hat, Delta/Windpocken R-Wert: 5-9 ; Omicron/Masern R-Wert: 10-12.
    Die Internet-Community und die Medien selbst sind nicht ausreichend informiert, um diese Aussage in seiner Bedeutung zu verstehen und vor allem das Gewicht dieser Aussage aufzuwiegen. mfGSmith

    • Sorry, nein, zu einfach. Oder auch zu komplex für Laumann…

      „Das Neue an dieser Omikron-Variante ist, dass sie sich nicht nur durch Tröpfchen überträgt, sondern dass sie sich auch ähnlich wie Masern durch die Luft überträgt“

      Ich poliere mal die Aussage hoch:
      Das NEUE ist, dass sie sich nicht nur durch Tröpfchen überträgt, sondern auch durch die Luft. Ähnlich wie Windpocken oder Masern.

      Und nein, es ist NICHT neu, dass Aerosole die Verbreitung möglich machen, egal mit welchem Faktor.

      Und ja, diese Dummheit erklärt, warum die Maskenpflicht in NRW ausgesetzt wurde.

      Bei aller Liebe, in dieser getätigten Aussage nur das Beste zu vermuten, … für mich ist dieser Satz Dummheit hoch drei.

    • Das Gute an Masern ist, dass sie eine Durchimpfungsrate von 95 % benötigen, um eliminiert zu werden.

      Bei Omikron gibt es derzeit noch keinen richtig passenden Impfschutz, man kann nur versuchen, den R-Wert durch entsprechende Maßnahmen und den Boosterimpfungen für eine Weile zu senken, die Verbreitung zu verlangsamen. Herrn Laumann aber war es wichtiger, dass Kinder „frei“ atmen können als vor dem Virus (da noch Delta) zum größten Teil ungeimpft geschützt zu werden, sonst hätte er die Maskenpflicht in den Schulen nicht mit der Schulministerin zusammen aufgehoben bei steigenden Inzidenzen. Dem war es sogar egal, dass er schon immer wusste, dass Coronaviren AUCH durch Tröpfcheninfektion Verbreitung finden, wovor die Masken schützen. Nee, so spannend ist das alles für ihn offenbar nicht. Und der R-Wert wird bei Omikron durch Immunflucht und Infektiösität sicher höher sein als bei Delta (vermutlich 3 x so hoch), aber welche Konsequenzen wird Herr Laumann – insbesondere für die Kinder – wohl daraus ziehen?

      • Konsequenzen?
        Z. B.: Frische Luft tut immer gut und Landkinder sind ohnehin immungestärkt und nicht so anfällig und häufig krank wie Stadtkinder.
        Stadtkinder haben öfter Karies, Bewegungsmangel, psychische Auffälligkeiten, Landkinder leiden weniger unter Allergien, Dreck ist gut, … nur die Brücke zu Corona will mir nicht einfallen.

  25. „Was verstehen unsere Politiker eigentlich von der Pandemie?“ ist als Überschrift wieder mal eine rhetorische, Frage, die dem Leser auf Anhieb vermittelt, dass sie rein gar nichts davon verstehen.
    Ich habe keine Lust mehr, nach solchen Überschiften noch weiterzulesen. Es ist doch wieder mal alles gesagt: Die Poliker sind durchweg inkompetent, verlogen und schlecht.
    Diese Aussage zum hundertsten Mal eingetrichtert zu bekommen, tut so langsam weh.
    Ich habe schon bei den ersten Malen begriffen und muss nicht dauerhaft die immer gleiche Laier hören!!

    • Lieber Timo,

      das Problem ist, dass unsere Politikerinnen und Politiker uns in diesen Tagen immer wieder neue Anlässe bieten, diese Frage zu stellen. Es handelt sich also unsererseits nicht um „die gleiche Laier“ (sie meinen sicher: Leier = ein eher monotones Seiteninstrument) – sondern um immer wieder frisch servierten Nonsens. „Die Poliker sind durchweg inkompetent, verlogen und schlecht“, das steht übrigens in keinem einzigen unserer Beiträge. Zugegeben: „Die Politiker sind kompetent, ehrlich und gut“ allerdings auch nicht.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

  26. Danke, Pit2021 (nicht 2020), dass Sie auch die Gegenseite vertreten und Ihre Sicht darlegen. Ich lese das mit großem Interesse. Danke, Redaktion, dass ihr das zulasst. Bitte mehr Pluralität.

  27. Pit2021 resultiert aus meinem Post unter „Jeder_hat_eine_Chance_verdient“ und der liebevollen Kommentierung meines gewählten Nick durch den einzig wahren Pit2020. Wollte die Kritik aktiv aufnehmen.

    Schon sehr fraglich, dass in einem anonymen Forum eine gewisse Lagerbildung (und hierfür benötigen die Protagonisten den Wiedererkennungswert via Nick) praktiziert wird und andere Meinungsäußerungen/Kommentare systematisch aus einer Gruppe heraus diskreditiert werden. Beispiele gibt es genug. Viele Grüße und vielen Dank an die Betroffenen für Ihre Resilienz!

    Dieses „Mobbing“ ist mit als weitesgehenf passiver Leser schon länger ein Dorn im Auge.

    Jede Meinungsäußerung sollte für sich gesehen und bewertet werden. Nur die Zugehörigkeit zu einem Panel legitimiert nicht die Diffamierung einer Minderheit.

    Schade, dass man das in einem Bildungsforum überhaupt vorfindet. Ich bin mir sicher, dass dieses nur auf die Anonymität dieser Plattform zurückzuführen ist und die Popularität ausmacht.

    Mit Diskussionskultur hat das nix zu tun. Und da nehme ich mich explizit nicht von aus.

    Die Frage ist nur: Wollen wir hier alle miteinander so weiter machen?

    PS. Machen Sie doch ruhig Vorschläge für einen Nick der Ihnen gefällt. Offensichtlich ist das bereits schon die erste Hürde auf dem Weg in eine sachliche Diskussion.

    • Hi Pit2021,

      Sie schreiben:

      „Dieses ‚Mobbing‘ ist mit als weitesgehenf [sic] passiver Leser schon länger ein Dorn im Auge.

      Jede Meinungsäußerung sollte für sich gesehen und bewertet werden. Nur die Zugehörigkeit zu einem Panel legitimiert nicht die Diffamierung einer Minderheit.“
      Sie haben hier doch reichlich individuell für Sie und Ihre Beiträge maßgeschneiderte, sachlich-inhaltliche Kritik erhalten, selbst auf Ihre initialen und fortwährenden ad hominem-Angriffe hin. Da von „Mobbing“ (ob in Anführungszeichen oder nicht) zu schreiben, ist schon reichlich grotesk. Sie wollen sich doch entweder dieser Kritik an Ihren beiträgen einfach komplett verwahren oder – etwas wahrscheinlicher – ein entsprechendes Derailing durch Ihr Trolling erst provozieren. Netter Versuch. 🙂

    • @Pit2021, da stimme ich Ihnen zu.

      Demokratie bedeutet eigentlich nicht nur, die andere Meinung zuzulassen, um sie dann niederzumachen mit Häme, Spott und Beleidigungen jeglicher Art. Demokratie bedeutet vor allem, andere Meinungen auszuhalten und sie sachlich-argumentativ zurückzuweisen (ggf.) und eben ohne Häme, Spott und üble Beleidigungen.

      Das kann nicht jeder!
      Und hier ist auch nicht jeder ein Lehrer. (Man müsste sonst erschrecken, wie politische Bildung in der Schule mit solchen Leuten funktionieren soll.)

      @nachgedacht4, ich danke der Redaktion auch, dass sie andere Meinungen zulässt und wünschte mir auch mehr Pluralität und mehr Einschreiten gegen Beschimpfungen abweichender Meinungen.

  28. @Bernd
    So ist es. Geschlossene Schulen und die damit verbundenen Kontaktreduzierungen sowie Teststrategien (auch fehlerhafte, nicht lückenlose) haben eine gesamtepidemiogische Wirkung und sind aus meiner Sicht unbestritten. Sie sind damit gleichzusetzen mit der Schließung von Nachtclubs, Bars, Verbot von Großveranstaltungen.

    Impfungen, AHA+L-Regelungen, Masken haben darüber hinaus noch einen individuellen Nutzen. Je konsequenter ich mich daran beteilige, desto geringer ist mein persönliches Risiko.

    Es verbleibt dennoch ein Restrisiko, welches jeder für sich bewerten muss. Wir persönlich tragen dieses Restrisiko und nehmen mit unseren zwei Töchtern (8 und 11 Jahre) weiterhin am sozialen Leben (in Nds) teil. Wir konnten unsere Kinder bereits am 22.12. doppelt impfen und sind selbst geboostert.

    Als „bildungsnaher Haushalt“ (PaPo hätte mich fast vom Gegenteil überzeugt ;-)) mit günstigen Wohnverhältnissen und der Möglichkeit, im HO beruflich tätig zu sein, sind wir bis dato gut durch die Pandemi gekommen. Wir würden auch erneuten Distanzunterricht mittragen und könnten diesen auch realisieren.

    Aber wissen Sie, was einem zu denken gibt: Wenn die Hälfte der Klasse die drei Tage vor Weihnachten in Nds (Aussetzung der Präsenzpflicht) freiwillig in die Schule geht, um Freunde und Klassenkameraden zu treffen und am Weihnachtswichteln teilzunehmen. Dort trafen sie auf (überwiegend) empathische und zugewandte Lehrer, die Spiele gespielt und ein gemeinsames Frühstück organisiert haben. Nach einem Klausurenmarathon von Mitte Oktober bis kurz vor Weihnachten.

    Was ich eigentlich sagen wollte…
    Mir fällt es nicht schwer auszumalen, wie es in weniger privilegierten Haushalten aussieht, bzw. welche Herausforderungen zu bewerkstelligen sind. Und auch diese Kinder/Familien haben eine Stimme verdient.

    Rüdiger Vehrenkamp hat eine zeitlang seine Stimme erhoben und wurde zum Schluss nur noch verspottet. Letztlich von den selben Protagonisten, mit denen ich gerade „diskutiere“.

    Bezogen auf das „Politikversagen“ (schwierige Wertung, wenn man bedenkt, wie Politikversagen noch aussehen kann), der Forderung nach mehr Personal/Ausstattung für Bildungseinrichtungen sowie angemessenem Infektionsschutz, unterschreibe ich jede Forderung hier.

    Ich bin nur nicht gewillt, die anderen Aspekte auszublenden, weil sie mich gerade/vielleicht nicht betreffen. Um ggf. sogar „wegzudiskutieren“. Von den beiläufign Diffamierungen von Eltern oder der eigenen Kollegen mal ganz abgesehen.

    Ich wünsche uns allen ein baldiges Ende der Pandemie, die geringstmögliche Anzahl direkter und indirekter Opfer, sowie den handelnden Entscheidungsträgern ein glückliches Händchen in der Abwägung.

    Den Nick Pit2021 werde ich nicht mehr weiter nutzen.

    @Nachgedacht4: vielen Dank für Ihr Feedback. Ich werde die nächste Zeit zur gemeinsamen Erholung mit der Familie nutzen und meine Aktivitäten hier reduzieren. Ggf. kommentiere ich zu einem späteren Zeitpunkt im neuen Jahr wieder. Es gibt bisweilen immer Stimmen, die sich hier der Community äußern und eine zeitlang dagegenhalten.

    • „Es verbleibt dennoch ein Restrisiko, welches jeder für sich bewerten muss“, so schreiben Sie.

      Genau das ist ja der Punkt: In Deutschland gilt Schulpräsenzpflicht – Eltern können keineswegs das Restrisiko „für sich selbst bewerten“. (Genaugenommen können sie durchaus bewerten – nützt ihnen nur nichts. Sie haben ja keine Möglichkeit, irgendwie zu reagieren).

      Die Konsequenz ist: Zwangsdurchseuchung.

      Die Alternative wäre: Aufhebung der Präsenzpflicht – und gleichzeitig Angebot eines Distanzunterrichts, etwa durch landesweite Online-Schulen, die die Kultusminister in zwei Jahren Pandemie leicht hätten organisieren können (was sie natürlich nicht gemacht haben – wie sie überhaupt nichts gemacht haben). Derzeit haben Eltern lediglich die Wahl, ihr Kind anstecken zu lassen – oder es bildungsmäßig komplett abzuhängen und dafür dann noch staatliche Zwangsmaßnahmen (Bußgeld, Beugehaft etc.) erdulden zu dürfen.

      Heißt: Sie haben faktisch überhaupt keine Wahl.

      Genau das ist das Problem hier. Heißt aber auch: Jedes Kind mit schwerem Verlauf, jedes Kind mit Langzeitschäden geht auf den Deckel der verantwortlichen Politikerinnen und Politiker.

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