„Weiterer großer Nachteil“: Schüler kritisieren Maskenpflicht bei Abiturprüfungen

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Für Tausende von jungen Menschen in Rheinland-Pfalz beginnt das neue Jahr mit dem entscheidenden Schritt zum Schulabschluss – zum zweiten Mal unter Coronabedingungen. Kritik gibt es an der geltenden Maskenpflicht.

So oder so: Das Abitur 2022 wird für alle Beteiligten eine Herausforderung. Foto: Shutterstock

Für die schriftlichen Abiturprüfungen, die in Rheinland-Pfalz bereits ab Mittwoch laufen, gelten strenge Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen, wie eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Montag mitteilte. Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen vorab ein negatives Testergebnis vorlegen. Auch geimpfte und genesene Jugendliche können an den Tests teilnehmen. Zudem gilt während der Prüfung Maskenpflicht – mit der Möglichkeit, auch Maskenpausen einzulegen.

Mehrere Stunden eine Maske tragen zu müssen, erschwere die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit massiv, kritisierte Estella McColgan vom Vorstand der Landesvertretung der Schülerinnen und Schüler (LSV). Dies wäre «ein weiterer großer Nachteil, den dieser Jahrgang nun hätte». Bei verpflichtenden Tests für alle und Abstand könnte für die Abiturprüfungen auf eine Maske verzichtet werden, fügte LSV-Vorstandsmitglied Colin Haubrich hinzu. Dies habe auch im vergangenen Jahr funktioniert.

In diesem Jahr stehen im Land die Abiturprüfungen für insgesamt etwa 16.500 junge Menschen an allgemein- und berufsbildenden Schulen an. Unter ihnen sind 1.250 an G8-Gymnasien, also mit Abitur bereits nach der zwölften Jahrgangsstufe. Am Mittwoch beginnt zunächst das schriftliche Abitur an den G9-Gymnasien, das maximal bis zum 26. Januar dauert. Zusätzlich sind wie schon im vergangenen Jahr Nachschreibetermine vorgesehen. «Alle Schülerinnen und Schüler werden ihr Abitur ablegen können», versicherte das Bildungsministerium.

Ergänzend zum Hygieneplan für die Schulen schickte das Ministerium den Schulleitungen auch eine Handreichung zu den Abiturprüfungen im Januar. «Während der schriftlichen Abiturprüfungen ist zwischen je zwei Prüflingen ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten», heißt es darin unter anderem. Die Prüfungsaufgaben sollen bereits auf den Plätzen liegen, wenn die Schülerinnen und Schüler den Raum betreten. dpa

Corona-Abitur: Präsenz um jeden Preis („Ich zähle als Mutter die Tage“)

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DerechteNorden
8 Monate zuvor

Kurse/Klassen einfach auf zwei Räume aufteilen und schwupps kann man ohne Maske schreiben. Bei uns in SH machen wir das jetzt seit 1,5 Jahren. Warum geht das in R-Pf nicht?

Rabe aus NRW
8 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Die Aerosole schweben auch mehr als zwei Meter durch den Raum, und zwar schnell. Diese Forschungsergebnisse kennen wir doch schon seit langem! Ich werde definitiv KEINE Klausuraufsicht machen, wenn jemand im Raum keine Maske trägt. Ungeimpfte 2G können infiziert sein, und die Schnelltests zeigen Omikron nicht genau an!

Alex
8 Monate zuvor
Antwortet  Rabe aus NRW

Wovor haben sie den Angst? Ich gehe davon aus, dass sie doppelt geimpft und geboostert sind… Bitte bleiben Sie doch realistisch…

tachelesme
5 Monate zuvor
Antwortet  Rabe aus NRW

Ich bin bei Ihnen. Derzeit läuft alles bei uns ohne Maske (ich bin Elternteil, daher nicht da) … ohne Test, ohne Masken, ohne Abstand … ohne Hirn. Es ist schlimmer als Russisch-Roulette …

Julia
8 Monate zuvor

So stellt sich also die zukünftige Akademikerelite an….mimimi, es ist einschränkend- anstrengend, eine Klausur mit OP- Maske zu schreiben! Sie müssen nur sitzen und schreiben. Das wird einer erwachesenen Person doch wohl zuzumuten sein. Sicher gibt es Angenehmeres, aber nein, das ist kein „großer Nachteil“! Unglaublich!!

Dendrobium
8 Monate zuvor
Antwortet  Julia

@Julia, haben Sie Ihre Prüfungen auch unter gleichen Bedingungen geschrieben? Sprechen Sie aus der Erfahrung?

Maren
8 Monate zuvor
Antwortet  Dendrobium

Was genau ist an einer dünben OP Maske jetzt die große Einschränkung?Ach,am besten operieren wir jetzt auch ohne.Das belastet einfach zu sehr.Man man man.Wenns danach geht,müsste bei allen Klassenarbeiten die Maskw runter.Diese Noten sind auch wichtig.Selbst mein Grundschüler mault weniger rum als diese Erwachsenen Menschen.In Notzeiten ist halt kein Ponyhof.Fragen Sie mal Kinder,die im Krieg zur Schule gegangen sind?

Dendrobium
8 Monate zuvor
Antwortet  Maren

@Maren,die Erwachsenen, im Berufsleben ,tragen kaum noch eine Maske über Stunden.Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?;) Nur Schüler tragen die Maske mehrere Stunden am Stück.Sie sind alle getestet,genesen,geimpft und kaum bedroht… Ungerecht!

Rabe aus NRW
8 Monate zuvor
Antwortet  Dendrobium

Nicht gesessen und geschrieben, aber viele Stunden aktiv unterrichtet, in engen Räumen mit an die 30 Personen – laut sprechend – ist nicht angenehm, aber geht!

Dil Uhlenspiegel
8 Monate zuvor

Kein Problem, es gibt die Erfahrungen aus dem letzten Abi. Die liegen zentral dokumentiert und professionell analysiert vor und können so in kürzester Zeit auf die jetzige Lage mit Omikron angepasst und umgesetzt werden … vermute ich.

Dil Uhlenspiegel
8 Monate zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Es ist im Bildungswesen doch seit etlichen Jahren oder Jahrzehnten selbstverständlich seine Arbeit fortlaufend zu evaluieren durch eigene kritische Hinterfragung, durch professionellen Austausch, aber auch durch offizielle Vergleiche wie etwa VERA usw. usw.

xy
8 Monate zuvor

Unglaublich. Wenn Masken das größte Problem der deutschen Schüler sind, wundert mich nichts mehr. Brauchen diese Schüler im späteren Arbeitsleben eine Traumatherapie, wenn sie im Labor oder auf der Station Masken tragen müssen?

Julia
8 Monate zuvor
Antwortet  xy

Touche!

Frau Schmidt
8 Monate zuvor

Als ich letztes Jahr herausfand, dass alle Klausuren, die länger als 2 Stunden gingen, ohne Maske geschrieben werden durften, weil die Masken eine Zumutung seien, habe ich mich geweigert, bei einer vierstündigen Klausur Aufsicht zu führen. Ich war krank vor Sorge, mich, ungeimpft, zu infizieren und meine Familie anzustecken. Das ist so unfassbar, dass das jetzt von Schüler*innnenseite gefordert wird, bei Omikron, da bleibt mir die Spucke weg. Und die Forderung, maskenlos zu schreiben, wird Gehör finden, davon ist durchaus auszugehen. Es ist alles möglich, währenddessen ich versuche, nicht jeden Tag an meinem Verstand zu (ver-) zweifeln.
Und dabei kenne ich so viele Schüler, die vor nichts mehr Angst haben, als ihre Prüfungen nicht planmäßig schreiben zu können und zum Nachtermin erscheinen zu müssen oder Prüfungen so verspätet ablegen zu können, dass sie Einschreibe-und Nachweisfristen verpassen. Aber, wohlan Wahnsinn und gedeihe.

Dirk Z
8 Monate zuvor
Antwortet  Frau Schmidt

@Frau Schmidt: Haben Sie schon mal daran gedacht daß insbesondere Abi-Prüfungen die wichtigsten Stunden im Leben eines Schülers sind? Masken behindern schon die Konzentration und wenn dann vielleicht 15% weniger Punkte wegen Konzentrationsmängeln erreicht werden, kann das entscheident sein zur Frage des Bestehens oder auch Erreichen einer besseren Note und damit eine Verbesserung der Chancen beim Zugang zum Studium. Masken im Unterricht ist schon eine Herausforderung. Bei Prüfungen muss man zwingend alles daran setzen die Aufteilung so zu machen, daß genügend Abstände da sind. Hilfreich ist der Beitrag auch von @DerechteNorden.

Ihre Maske wird Sie in Prüfungs- und Unterrichtssituation auch nicht unbedingt retten, wenn Sie einen Infizierten insbesondere bei Omikron haben. Darüber sollten Sie sich bewusst sein. Und wer meint Masken sind kein Problem im Unterricht und in Prüfungen hat verlernt, Gefühle für andere Menschen zu haben. Masken sind aktuell eine unliebsame Pflicht und daher ist es auch Pflicht alles daran zu setzen, die Notwendigkeit des Tragens zu vermeiden. Und bei Prüfungen sollte man es so organisieren können, daß es funktioniert. Wenn Sie dann Aufsicht führen, können Sie gerne Ihre Maske aufbehalten aber von den Prüflingen nicht verlangen, diese dann auch zu tragen.

Ich_bin_neu_hier
8 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

@Dirk Z: In einer Pandemie müssen alle mit Einschränkungen leben.

Dirk Z
8 Monate zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

@Ich_bin_neu_hier: Prinzipiell haben Sie Recht, aber man muss genau abwiegen wann welche Massnahmen absolut notwendig sind. Und gerade bei Prüfungen kann man hier doch einiges gefahrlos machen. Und wenn die Möglichkeit besteht, die Prüfungen entweder in Sporthallen, grösseren Räumen oder mit Aufteilung auf mehrere Räume unter Wahrung der Abstände zu machen, dann muss man das vorziehen. Und gerade hier sehe ich die Möglichkeit, solche Voraussetzungen zu schaffen. Wer das nicht machen will, verhält sich grob fahrlässig.

Rabe aus NRW
8 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

LehrerInnen haben nicht unterschrieben, dass Sie bereit sind, den Märtyrertod zu sterben. Das brauchen selbst Beamte nicht, und wer – was die Konsequenz aus Ihren Forderungen ist – dies erwartet, begeht Körperverletzung. Wie gesagt, Omikron verbreitet sich vor allem durch Aerosole, zügig quer durch den Raum. Gut sitzende FFP2 Masken helfen etwas, OP Masken kaum, da die Luft seitlich austritt und nicht gefiltert wird.
Manno, das wissen wir doch alles schon! Das zweite Jahr brauchen wir das doch wirklich nicht nochmal zu diskutieren???

xy
8 Monate zuvor

Maskenlose Prüfungen sind bei Omikron klares arbeitsschutzrechtliches Vergehen.
Es reicht jetzt. Die Blödheit muss ein Ende haben.
Wer keine Maske trägt, schreibt keine Prüfung. Ende.
Diese Schüler können in Waldorf Schulen ihren Namen tanzen aber nicht an deutsche Universitäten gehen.

Dirk Z
8 Monate zuvor
Antwortet  xy

@xy: Ich empfehle mal folgenden Artikel zwar aus der Bildzeitung, aber offensichtlich doch gut recheriert:
https://www.bild.de/ratgeber/2022/ratgeber/wissenschaftlich-bewiesen-corona-angst-macht-uns-duemmer-78709806.bild.html

In dem Artikel wird auf folgende Studie verwieden:
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0260061

Was für eine Blödheit hier ein Ende haben muss, ist eine Sache der Sichtweise. Problematisch wird es, wenn Leute für sichere Alternativvorschläge keinen Zugang mehr haben und sich total festverbissen haben.

Rabe aus NRW
8 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Ich habe noch keine sicheren Alternativvorschläge gelesen. Das ist das Problem.

xy
8 Monate zuvor
Antwortet  Dirk Z

Die Blöd als Replik?
Das überzeugt mich natürlich.

Jan aus H
8 Monate zuvor

„Bei verpflichtenden Tests für alle und Abstand könnte für die Abiturprüfungen auf eine Maske verzichtet werden, fügte LSV-Vorstandsmitglied Colin Haubrich hinzu. “

Aha… weiß da jemand mehr als die Experten und ignoriert alle disbezüglichen Versuche?

Bei Omikron ist das vorgeschlagene Vorgehen eine Garantie für die Infektion.

Dann haben die SuS zwar ihr Abi geschrieben, aber ein gewisser Prozentsatz hat „dank“ Long Covid das Problem, damit nichts mehr anfangen zu können.

Bei Omikron kommt erschwerend hinzu: NIEMAND kennt die Langzeitfolgen. Aber irgendwer stellt sich hin und sagt, wann man auf Schutz verzichten könne…

Svenja Langenberg
8 Monate zuvor

Diese ewige Jammerei der Lehrer ist wirklich unerträglich!!!Ich habe zwei Mal Homeschooling hinter mir, welches aus wöchentlich zu bearbeitenden Zettelbergen bestand.Die Lehrerin war derzeit wandern,was ich auf ihrem WhatsApp Status netterweise verfolgen konnte.Videokonferenzen gab es nicht ein einziges Mal!!Und dies ist bei Weitem kein Einzelfall!!Hört ihr Erzieher oder die Verkäuferin im Supermarkt jammern und jaulen????Macht einfach endlich mal eure Arbeit und steckt Energie darein und nicht in ständiges Beschweren!!

Coach
8 Monate zuvor

Ihr Beitrag lässt mich fassungslos zurück. Möglicherweise war Ihre Lehrerin wandern. Ich war es nicht. Homeschooling bedeutete für mich nicht die Bearbeitung von Zetteln, sondern im Mix Wechselunterricht für die Abschlussklassen und Distanzunterricht (digital / IServ und Itslearning) mit entsprechender Vorbereitung, Videokonferenzen, Korrekturen und Rückmeldungen. Und zwar kontinuierlich, auch an Wochenenden und in den Ferien. Dazu, vor allen Dingen in Zeiten, in denen es noch keine Impfungen gab, die permanente Angst sich zu infizieren.

Ich finde Ihre Einlassungen unreflektiert, pauschalisierend, respektlos und einfach nur unverschämt.

Rabe aus NRW
8 Monate zuvor

Sie sind offensichtlich im falschen Blog gelandet.

Alex
8 Monate zuvor

Sorry, hier jammern grad nicht die Lehrer, sondern angehende Abiturienten, die also das Zeugnis ihrer Reife ablegen sollen, über OP-Masken bei Klausuren.

xy
8 Monate zuvor

Schneeflöckchen, die keinen Respekt gelernt haben, wollen maskenlose Prüfungen.
Bitte, dann schreibt maskenlos, aber hinterher nicht jammern, wenn auch Sie zu den Long Covid Opfern gehören.
Dann steck euch eben an!

TäglichGrüßtDasMurmeltier
8 Monate zuvor

Das ist hier so üblich. Es wird immer über eigene Befindichkeiten gejammert, teils mit massiver Übertreibung, wenn aber andere Gruppen betroffen sind, wird das abgewiegelt bzw. lächerlich gemacht („Mimimi“). Muss man nicht ernst nehmen.

Svenja Langenberg
8 Monate zuvor

Das sind leider die Erfahrungen, die ich gemacht habe…und noch viel viel mehr über das ich mich echt ärgere.Ich weiß dass es auch positive Ausnahmen unter den Lehrern gibt.Leider habe ich bei beiden Kindern überwiegend Negatives erlebt. Und wenn es Richtung Abschluss geht, ärgert es mich noch mal mehr, wenn so wenig Einsatz gezeigt wird und die Jugendlichen noch schlecht gemacht werden. Viele andere Berufsgruppen sind genauso oder noch mehr gefährdet als Lehrer, aber niemand beschwert sich so laut.Und das finde ich einfach unangebracht.

xy
8 Monate zuvor

Ich bin seit eineinhalb Jahren im HO und finde die Arbeitsumstände von Lehrern und Schülern untragbar. Mit Arbeitsschutz hat das nichts zu tun. Die Forderung nach maskenlosen Prüfungen ist nichts weiter als fahrlässige Gefährdung von Mitschülern und Lehrern.

Frau Schmidt
8 Monate zuvor

Sehr geehrte Frau Langenberg,

ja, es ist bedauerlich, dass Sie diese Erfahrungen erlebten, doch arbeitende Einzelfälle sind Lehrer*innen nicht. Ich kenne ausnahmslos Kolleg*innen, die, trotz unendlicher Erschöpfung, engagiert zur Arbeit gehen. Der schlichte Grund ist, dass man als Lehrer*in schon aus Erfahrung vorher weiß, dass die Arbeit an einem hängenbleibt, weil seriöse Planung nicht existiert und statt Prävention, Reaktion vonstatten geht und wir vor allem Verantwortungsbewusstsein besitzen. Vielleicht sollten wir daran mal arbeiten, dann wären die Schulen auch leerer. Die sehr eindrücklichen Erfahrungen der Pandemie des Umgangs u.a. Ihres mit uns lassen das durchaus zu.

Ich selbst war, warum auch immer, nicht wandern, sondern habe online tagsüber und zusätzlich abends unterrichtet, weil mittags die Server zusammenbrachen und nicht alle Schüler *innen am Onlineunterricht teilnehmen konnten. Das nennt man Chancengleichheit. Es gab Wochen, da unterrichtete ich morgens bei Minus 4 Grad mit offenem Fenster in Präsenz, fuhr mit 25 Grad aufgedrehter Heizung im Auto heim, um aufzutauen und fuhr, gerade angekommen, den Rechner hoch, eingehüllt in Decke, Socken und Wärmflasche, um wieder Onlineunterricht zu machen, weil das Netz in der Schule es nicht ermöglichte. Ich beriet abends zusätzlich meine Schüler zwecks Studium, damit diese nicht prokrastinierten. Und vergessen wir nicht das Korrektur-und Prüfungspensum.

Es macht mich deshalb fassungslos,
was Sie hier schreiben.

Die Mehrzahl der Kolleg*innen arbeitet sicher gerne in Präsenz, das können wir gut, doch die Qualität derselben hat mittlerweile ein Niveau, für das es keine Ausbildung gebraucht hätte. Da hatte der Onlineunterricht mehr Niveau und Anspruch. Ach ja und auch dafür war manch nächtliche Fortbildung auf YouTube oft hilfreicher als eine „Lehrerfortbildung“, für die es sich nicht mal lohnt, den eigenen Unterricht ausfallen zu lassen. Zeitverschwendung. Und ja, wir beschweren uns, weil impertinente Beiträge mittlerweile über jegliche Möglichkeit kognitiver Dissonanz hinausgehen und wir gerne in Präsenz unterrichten-ABER SICHER, gerade im Sinne unserer uns anvertrauten Schüler*innen oder legen Sie gesteigerten Wert darauf, dass Ihre Kinder ihre Abschlussprüfungen nicht regulär absolvieren können, weil sie an Corona erkranken oder ihre Lehrer *innen und es keine Vertretung mehr gibt, die die Prüfung abnehmen kann? Wie wird Ihr Urteil dann ausfallen? Haben wir dann vorgezogene Sommerferien?

Das nur als Vorgeschmack auf Omikron.

Rosa
8 Monate zuvor