GEW und VBE sehen in ungleicher Lehrkräfte-Bezahlung eine Benachteiligung von Frauen

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BERLIN. Morgen ist Weltfrauentag, heute „Equal Pay Day“ – der Tag also, bis zu dem Frauen wegen der zu dem Einkommen der Männer klaffenden Lücke (dem sogenannten „Gender Pay Gap“) rechnerisch unbezahlt gearbeitet haben. Und diese betrifft auch Lehrkräfte, wogegen die Lehrergewerkschaften GEW und VBE nun mobil machen. „An Schulformen mit besonders hohem Frauenanteil, also in der Grundschule und der Sekundarstufe I, werden Lehrkräfte in vielen Bundesländern nach wie vor in eine niedrigere Besoldungsstufe eingestuft, obwohl die Ausbildung und die Abschlüsse im Vergleich zu den Schulformen, in denen besser bezahlt wird, gleichwertig sind“, sagt Tanja Küsgens, Bundessprecherin der Frauenvertretung im VBE. „Das bedeutet, sie erhalten monatlich ca. 500 Euro brutto weniger.“

Bis heute haben Frauen umsonst gearbeitet – jedenfalls dann, wenn man die Gehaltslücke zu den Männern statistisch umrechnet. Das betrifft auch Lehrerinnen. Foto: Shutterstock

„Grundschullehrkräfte leisten genauso viel wie andere Lehrkräfte. Es gibt keine Basis für ihre schlechtere Bezahlung, die immer noch in acht Bundesländern Praxis ist“, sagt Frauke Gützkow, GEW-Vorstandsmitglied für Frauenpolitik, mit Blick auf den heutigen Equal Pay Day. Sie macht sich dafür stark, alle voll ausgebildeten verbeamteten Lehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A13 und alle angestellten nach der Entgeltgruppe E13 zu bezahlen – unabhängig von der Schulform, an der sie arbeiten. „Die schlechtere Bezahlung trifft insbesondere Frauen. An Grundschulen sind neun von zehn Lehrkräften Frauen“, betonte Gützkow. „Doch auch an Sekundarschulen werden Lehrkräfte in zu vielen Ländern noch nach A12/E11 bezahlt. Auch an diesen Schulformen arbeiten mehr Frauen als Männer.“

Zu dem niedrigeren Gehalt komme, dass die Unterrichtsverpflichtung an diesen Schulformen im Vergleich am höchsten und die Rahmenbedingungen durch den immensen Lehrkräftemangel am schlechtesten seien, betont VBE-Sprecherin Küsgens. „Das ist letztendlich eine strukturelle und finanzielle Benachteiligung von weiblichen Beschäftigten und muss dringend geändert werden. A13 muss als Einstiegsgehalt für alle Schulformen in allen Bundesländern gelten.“

„Es muss eine Aufwertung dieser wichtigen Arbeit erfolgen, die hauptsächlich von Frauen geschultert wird“

Dabei sei gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit nicht nur ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, sondern auch eine Aufwertung des Berufsstandes und somit ein wichtiger Schritt zur Behebung des eklatanten Lehrkräftemangels in der Primarstufe und der Sekundarstufe I. Küsgens: „Auf die wissenschaftliche Erkenntnis der großen Bedeutung grundlegender Bildung in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I muss eine Aufwertung dieser wichtigen Arbeit erfolgen, die hauptsächlich von Frauen geschultert wird.“

Immerhin: „In der Hälfte der Bundesländer ist die Gleichstellung der Grundschullehrkräfte umgesetzt“, betont GEW-Vertreterin Gützkow. Zu den Bundesländern, die hinterherhinken, gehöre Nordrhein-Westfalen (NRW). Im bevölkerungsreichsten Bundesland arbeiteten fast 20 Prozent aller in Deutschland beschäftigten Lehrkräfte.

Mit Blick auf die Landtagswahlen im Mai kündigt die Gewerkschafterin einen heißen Wahlkampf an: „Die Politik muss sich an die Landesverfassung halten und endlich das Besoldungsrecht der Beamtinnen und Beamten ändern.“ Gützkow erinnerte daran, dass ein juristisches Gutachten bereits vor Jahren für NRW zu dem Schluss kam: „Die unterschiedliche Eingruppierung verschiedener Lehrkräftegruppen ist aus verfassungs- und beamtenrechtlicher Perspektive nicht in Ordnung.“ SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty hat bereits angekündigt, als Ministerpräsdent die Lehrergehälter angleichen zu wollen, wie News4teachers berichtete. 

In Niedersachsen wird im September gewählt. „Auch hier werden wir die überfällige Gleichbehandlung an Grund- und Sekundarschulen mit den anderen Schulformen aufs Tapet heben“, kündigt das GEW-Vorstandsmitglied an.

Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit: Für Grundschullehrkräfte gilt die Bezahlung nach Besoldungsgruppe A13 (Beamtinnen und Beamte)/ Entgeltgruppe E13 (Angestellte) in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen und Thüringen. Niedersachen zahlt A12 plus Zulage für Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I. Für Lehrkräfte der Sekundarstufe I wird in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach A13/E13 gezahlt. In Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist dies teilweise umgesetzt. In NRW wird nur nach A12/E11 gezahlt.

„Das ist auch ein perspektivischer Nachteil durch eine geringere Altersversorgung“

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, sieht darin ein grundsätzliches Problem: „Die strukturelle Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist nach wie vor hoch. Auch im öffentlichen Dienst ist die Entgeltlücke nicht geschlossen“, sagt er. „Zudem lasten Care-Arbeit allgemein und insbesondere die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen für die Familien, wie zum Beispiel Kinderbetreuung und Home-Learning, vorwiegend auf den Schultern von Frauen. Infolgedessen mussten vermehrt Frauen in Teilzeit gehen oder sogar ihren Job kündigen. Das ist nicht nur ein sofortiger Nachteil durch weniger Einkommen, sondern auch ein perspektivischer Nachteil durch eine geringere Altersversorgung! Es muss uns zudem beunruhigen, dass als eine Konsequenz der Lastenverteilung während der Pandemie die althergebrachte Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern in den letzten beiden Jahren eher gefestigt anstatt aufgebrochen wurde.“

Bei der „Gender Pay Gap“ ist ein leicht positiver Trend zu erkennen: Noch 2020 war der Equal Pay Day am 14. März, also eine Woche später. Die statistische Lohnlücke verringerte sich seitdem von 20 auf 18 Prozent. News4teachers

Warnstreiks von Kitapersonal: „Es geht auch um die Aufwertung von Frauenberufen“

 

 

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Pflaumenpaul
2 Monate zuvor

Aber selbst wenn alle Lehrer A oder E 13 bekommen, werden Lehrer, die A oder E 13 bekommen, unterschiedlich bezahlt. Das scheint niemanden zu interessieren??? A 13 kann in den unterschiedlichen Bundesländern einige hundert Euro Unterschied ausmachen. Warum ist das ok? Wegen unterschiedlicher Lebensverhältnisse in den einzelnen Bundesländern? Nein, das ist doch nicht stichhaltig. Es gibt auch in einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regionen.

Ich finde es zutiefst merkwürdig, dass man anscheinend nur für gleichen Lohn im gleichen Bundesland eintritt.

Und wieso gilt das nicht auch für die Privatwirtschaft? Die zahlen doch eh, wie sie sich einigen (sofern kein Tarifvertrag das regelt).

Georg
2 Monate zuvor

Der Unterschied zwischen angestellt und verbeamtet ist größer, Teilzeit darf man auch nicht unterschätzen.

Oder kurz: Bei ehrlicher Rechnung bleibt von den Geschlechterunterschieden im Gehalt nicht viel übrig.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

A12 zu A13z in NRW sind netto 500 Euro. Ist etwa gleich wie E13 zu A13z. Netto bekommen E13 und A12 etwa gleich.
Beides ist eine Sauerei. Gegen Beides muss man vorgehen.
Übrigens: in NRW erhalten nicht verbeamtete GS Lehrkräfte mit Masterabschluss E11.
E11!!!

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Ich widerspreche mal: E13 und A13 unterscheiden sich in meiner Steuerklasse um rund 1000€ netto, die Renten/Pensionsansprüche noch ausgenommen. Das ist um einiges mehr als der Unterschied zwischen A12 und A13.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Welche Steuerklasse soll das sein? Klasse 6 gegen Klasse 3?
Es gibt tausend Rechner im Internet. Steuerklasse 1 ist E13 zu A12 identisch in NRW.

Grundschullehrer
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Das ist in Sachsen-Anhalt auch so. Die CDU findet das gut und richtig so.

Kern
2 Monate zuvor

Ob das jetzt ein Problem ist, das ausschließlich LuL betrifft…?

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Der Job Lehrer muss generell aufgewertet werden, dafür ist er viel zu wichtig in der Gesellschaft. Ich würde die Bezahlung noch weiter erhöhen aus diesem Grund, gleichzeitig aber den Beamtenstatus abschaffen und ein klares Qualitätsmanagement implementieren, bei dem dann auch mal Underperformer rausfliegen dürfen! Und die gibt es!

Marc
2 Monate zuvor

Naja Männer bekommen ja als Grundschullehrer das gleiche miese Gehalt. Es ist eher eine generelle Benachteiligung aller in der Grundschule arbeitender Lehrkräfte, die teilweise trotz gleichwertiger Abschlüsse deutlich schlechter bezahlt werden.
Als Grundschullehrer in NRW erzielt mam ebenfalls einen Master, bekommt den aber von der Landesregierung nicht bezahlt. Als wäre man schlicht weniger wert mit seinem Abschluss als ein Sonderpädagoge, Sek2 Lehrer oder BK Lehrer. Dabei ist die Ausbildung eines Sonderpädagogen mittlerweile fast deckungsgleich

AusderPraxis
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Ein Problem in SH ist, dass mit Einführung der Integration fast alle Förderschulen nur noch aus einem Büro mit einer SL und vielen leeren Räumen bestehen. Die Lehrkräfte sind meist in 2 Grundschulen abgeordnet.

Hatten sie früher eine Klasse plus Klassenleitung, mussten Unterricht vor- und nachbereiten, korrigieren, alles in Klassenbüchern festhalten, Elternarbeit leisten, mussten „Zeugnisse“ schreiben, Förderpläne erstellen, Klassenfeste und – fahrten organisieren, sich an Projekten beteiligen, Aufsichten machen, sich in den normalen Schulalltag integrieren (Küchendienst, Aufräumarbeiten, Frühstückspausen beaufsichtigen), wurden im Vertretungsunterricht eingesetzt usw., fällt das nun alles weg.

Je nach freiwilligem Engagement der LK unterstützt sie die Schule, wenn ein I-Kind krank ist und ihr Unterricht dadurch ausfällt, oder eben nicht! Auch wenn „Land unter“ ist, weil viele Lehrer ausfallen, kann man sie nicht dazu „verdonnern“, eine Aufsicht in einer Klasse zu übernehmen, selbst wenn sie ansonsten im Lehrerzimmer säße, weil das zu unterstützende Kind fehlt. Lehnt sie es ab, muss eine andere Lösung gefunden werden, wie Aufteilung der Klasse, eine LK betreut gleichzeitig 2 Klassen usw.

Aber A13 verdienen, während alle anderen sich mit A12 zufrieden geben müssen! Und weniger Stunden unterrichten.

ErstDenkenDannSchreiben
2 Monate zuvor
Antwortet  AusderPraxis

Das haben die sich ja nicht ausgesucht. Die meisten sind ziemlich traurig, dass man ihnen ihren Job so wie er war weggenommen hat und ihr Beruf nun ein gänzlich anderer ist. Sie wurden nämlich nicht gefragt und sind mit ihren neuen Aufgaben sehr unglücklich. Ihnen wird hier von ihrer Schulleitung verboten, Vertretungsunterricht zu übernehmen oder Pausenaufsicht zu machen. Und dann dürfen sie sich in Grundschulen noch dazu anhören, dass sie ja noch besser bezahlt werden.
Einfach mal versuchen, sich in diese Lage zu versetzen anstatt auf sie zu schimpfen wäre meiner Meinung nach angebracht.

Grundschullehrer
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Im Grunde ist es eine Benachteiligung für Menschen, die in sogenannten „Frauenberufen“ arbeiten. Diese Benachteiligung trifft dann eben auch uns Männer. Selber Schuld, würden die Gymnasiallehrer sagen, warum haben wir nich Gym-Lehramt studiert und waren so doof, einen klassischen „Frauenberuf“ zu wählen“?

AusderPraxis
2 Monate zuvor

In SH bekommen GS Lehrer seit diesem Jahr A12 plus 80€ brutto. Das soll in den nächsten Jahren so weitergehen, bis in 6 Jahren dann A13 erreicht ist.
Weitere Verfahren, wie kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld, der Selbstbehalt bei der Beihilfe usw, befinden sich noch auf dem Rechtsweg.

Realist
2 Monate zuvor

Der Hauptgrund ist sicherlich, dass „soziale Berufe“ (Ausnahme: Ärzte) in Deutschland im Vergleich zu den Berufen der „freien Wirtschaft“ zu schlecht bezahlt werden. Der Grund ist aber nicht die „Wertschöpfung“ (was ist der „Wert“ einer guten Erziehung / Bildung / Pflege: Das ist kaum messbar), denn „Wertschöpfung“ findet in anderen Branchen auch nur sehr eingeschränkt und ungleichmäßig statt (was ist die „Wertschöpfung“ eines Anwalts oder eines Ingenieurs, der Dieselmotoren baut, welche die Umwelt schädigen?). Nein, der Grund ist, dass für die meisten „sozialen Berufe“ der Staat oder Sozialverbände der Arbeitgeber ist und dieser lieber an den Ideallismus der Beschäftigten appeliert statt „marktgerechte“ Löhne zu zahlen (de facto exisitiert in den sozialen Berufen (bis auf die Ärzte) kein Markt, sondern ein Nachfragemonopol nach Arbeitskräften, was deren Entlohnung automatisch drückt).

Die Gesellschaft als Ganzes hat natürlich gehörig Mitschuld an der Situation, denn wenn sich die Betreffenden wehren, wird das sofort als „Unsozial“ gebrandmarkt (vorneweg von unseren „kapitalistischen“ Medien), da es vermeintlich „Unschuldige“ trifft (Kinder, Schüler, Pflegebedürftige).

Die Beschäftigten in den Sozialberufen müssen sich endlich von dem Gedanken verabschieden, dass ihr Arbeitgeber (im Wesentlichen der Staat) oder die Gesellschaft es „gut“ mit ihnen meinen. Die wollen im Gegenteil nur ihren persönlichen Nutzen maximieren (z.B. möglichst wenige Steuern oder Sozialbeiträge bei maximaler Leistung zahlen) und nutzen daher immer wieder den Idealismus der im Sozialbereich Beschäftigten aus.

Palim
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Danke für die Beiträge, diesen und die Entgegnung auf Salentin, 17:59.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Die Wertschöpfung wird aber nicht korrekt reflektiert, weil der Output falsch buchhalterisch bewertet bzw. zu indirekt bewertet wird. Dazu kommt ein Fokus auf kurzfristige Gewinnmaximierung.

Ich finde auch dass man Menschen in sozialen Berufen viel besser bezahlen sollte.

Salentin
2 Monate zuvor

Wer mehr Geld fordert, soll bitte auch wenigstens einmal sagen, woher das kommen soll. Manche bedienen sich hier so ungeniert am „Volksvermögen“ (Steuereinkommen), dass mir schlecht wird. Hier denken Besserverdienende nur daran, wie sie noch mehr verdienen können. Alles andere ist ihnen egal.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Meinen Sie vielleicht die Automobilindustrie, die sich aufgrund falscher Beschaffungspolitik (just-in-time-Produktion, unzureichende Lagerhaltung von z.B. Computerchips) die überhöhten IG Metall Löhne vom Steuerzahler nunmehr seit Jahren mittels Kurzarbeitergeld finanzieren lässt, statt auf ihre Gewinne zu verzichten?

Oder Banken, die großzügig vom Steuerzahler gerettet wurden, ohne dass auf das 14. Monatsgehalt oder Boni verzichtet werden musste? Oder die sich Cum-Ex-Dividenden doppelt vom Steuerzahler haben erstatten lassen, weil man so mehr Geld verdient?

Oder „Berater“, die fast 500 Euro pro Stunde verdienen, um Ministerien die „passenden“ (=wirtschaftsfreundlichen) Gesetze zu entwerfen?

Grundschullehrer
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

„die Automobilindustrie, die sich aufgrund falscher Beschaffungspolitik (just-in-time-Produktion, unzureichende Lagerhaltung von z.B. Computerchips) die überhöhten IG Metall Löhne vom Steuerzahler nunmehr seit Jahren mittels Kurzarbeitergeld finanzieren lässt“ – so ist es. Dort sollte man mal ansetzten. Männer in der IG-Metall, die knallhart ihre Forderungen durchsetzen versus Frauen im Grundschullehrerberuf, denen man immer wieder aufs Brot schmiert, dass ihre Arbeit eben einfach weniger Wert sei. Mit dieser ekelhaften, überholten GESCHLECHTERDISKRIMINIERUNG muss Schluss sein im Jahr 2022, meinen Damen und Herren PolitikerInnen!

Salentin
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

@Realist, Sie polemisieren, aber Sie beantworten die Frage auch nicht, woher das Geld kommen soll für die, die nie genug bekommen können! Das wird nicht beantwortet durch den Verweis auf andere, die mehr bekommen.

Grundschullehrer
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

„…woher das Geld kommen soll für die, die nie genug bekommen können!“ Grundschullehrer sind nicht die, die nie genug bekommen können. Das wäre eine unverschämte Aussage, wenn man in Rechnung stellt, was wir tagtäglich für die Gesellschaft leisten. Die Grundschule ist der gesellschaftliche Reparaturbetrieb.

Alex
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Warum soll das ein Problem der Grundschullehrer sein? Wenn Steuergelder für A13 am Gymnasium da sind, dann sollten sie auch für Grundschulen da sein.

Darüber hinaus ist die Frage, woher Geld kommen soll, unbeachtlich. Geld wird am Computer der Banken künstlich entworfen. Es ist eine politische Frage und glaub mir, da
Wäre mehr als genug Geld dafür da…

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Eigentlich ist es die Millisekunde nicht wert hierauf zu antworten, aber man könnte z.B. auch einfach die 16 KMs zu 1 KM konsolidieren, schon hat man einen Batzen Geld zur Verfügung.

Wo würden Sie sich denn vom Gehalt her Einorden, Salentin? Über oder unter den „Besserverdienenden“?

Susanne
2 Monate zuvor

Genau, der ganze Wasser Kopf da oben muss dringend abgespeckt werden. Dann ist auch genug Geld da, wenn man es sinnvoll verteilt und nicht nach Gießkannenprinzip vorgeht

Salentin
2 Monate zuvor

@Ich …, das ist ja auch nur billige Polemik. Es lässt sich leicht das Geld ausgeben, das andere erwirtschaften müssen. Lehrer erwirtschaften keins. Jetzt wurden Milliarden als Coronahilfen ausgegeben, 100 Milliarden sollen nun in die Bundeswehr gesteckt werden; etliche Millionen werden die Flüchtlingshilfen verschlingen … also woher dann noch die Millionen für noch bessere Lehrergehälter und wer soll das erwirtschaften und wie?

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Vielleicht einfach einmal die Prioritäten umdrehen: Erst die Grundschullehrkräfte besser bezahlen und danach fragen, wo die 100 Milliarden für die Bundeswehr herkommen sollen.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Die nächste Branche will Staatsknete: Logistik und Reiseunternehmen jammern über die hohen Spritpreise und wollen vergünstigte (=staatlich subventionierte) Preise, da sie sonst die Fahrten einstellen müssten.

Vielleicht sollten die Grundschullehrkräfte einfach mitjammern und verlangen, sofort die Besoldung zu erhöhen, da sie sonst wegen der hohen Spritpreise leider nicht mehr zur Schule fahren können.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

„einordnen“…..

ErstDenkenDannSchreiben
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Endlich mal wieder Lehrerbashing. Hatten wir ja lange nicht. Danke Salentin für ihren überaus deplazierten Kommentar.

Salentin
2 Monate zuvor

@Erst…, wenn man die Frage stellt, woher das Geld kommen soll, das manche so großzügig verteilen und vor allem für sich selbst, ist das „Lehrerbasching“?

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Salentin

Achso jetzt sollen die Grundschullehrer die gesamtgesellschaftlichen Kosten alleine tragen für Flüchtlinge, Corona oder Bundeswehr? Wir verzichten gutherzig auf das uns teilweise rechtliche zustehende Geld? Ihnen ist klar dass A13 in NRW eigentlich beamtenrechtlich allen Lehrern mit neuer Ausbildung zusteht?

Wenn sie so besorgt sind um die Gelder der öffentlichen Hand, dann würde ich vorschlagen wir senken die Gehälter der A13 Lehrkräfte auf A12 ab, um die hohen Kosten zu decken? Wäre das in ihrem Sinne?
Abgesehen davon hat NRW im Jahr 2021 über 1 Mrd Gewinn erzielt. Der 25 Mrd. Rettungsschirm von Corona wurde nur mit 8 Mrd. Bisher belastet. Also sagen sie mir nicht es sei kein Geld da um Lehrkräftr verfassungskonform und legal (!) Zu besolden. Illegale Besoldung nach Kassenlage kann auch nur von Sek2 Kräften kommen, die mal wieder ihren Kollegen nix gönnen

Gerryflint
2 Monate zuvor

Wo ist das bitte eine Benachteiligung von Frauen? Wer nur einen Hammer hat, sieht überall Nägel… Keine einzige Frau wird dazu gezwungen, Grundschullehramt zu studieren. Die Benachteiligung um die es hier geht liegt in der Unterscheidung der Schularten und nicht im Geschlecht.

Grillsportler
2 Monate zuvor
Antwortet  Gerryflint

Genau diesen Kommentar habe ich gesucht. Das sehe ich genauso! Und: Es geht mir nicht darum, die Benachteiligung einer bestimmten Personengruppe herunterzuspielen, ganz im Gegenteil, und gerade so erweisen die beiden Verbände ihren Mitgliedern in Bezug auf die finanzielle Gleichbehandlung der LuL über die Schulformen hinweg einen Bärendienst. Es soll auch Männer an Grundschulen geben…

Grundschullehrer
2 Monate zuvor
Antwortet  Gerryflint

Es handelt sich um eine strukturelle Benachteiligung, die sich auch in der schlechteren Bezahlung in so genannten Frauenberufen zeigt und einen „mittelbare“ Diskriminierung“.