Neue KMK-Präsidentin Busse will den gebundenen Ganztag voranbringen – „eine solche Schule habe ich 30 Jahre lang geleitet“  

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BERLIN. Berlins Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse steht nun auch ganz offiziell der Kultusministerkonferenz (KMK) vor. Bei einer Feierstunde im Bundesrat am Montag übernahm die SPD-Politikerin die Präsidentschaft von Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU), wie die KMK-Geschäftsstelle mitteilte. Begonnen hatte Busses einjährige Amtszeit an der KMK-Spitze formal schon am 1. Januar. Enden könnte sie allerdings schneller als erwartet: Am 12. Februar muss in Berlin neu gewählt werden, weil die letzte Wahl nach Pannen für ungültig erklärt wurde.

Ist der gebundene Ganztag der Schlüssel zu besseren Lernleistungen? Foto: Shutterstock

„Wir stehen in der Bildungspolitik bundesweit vor großen Herausforderungen“, erklärte Busse anlässlich der Übergabe. „Dazu gehören der gestiegene Lehrkräftebedarf ebenso wie die Digitalisierung oder die Folgen der Corona-Pandemie in unseren Schulen.“ Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine wirke sich auf die Bildungseinrichtungen hierzulande aus. All diesen Aufgaben müsse sich die KMK stellen. Zugleich wiederholte Busse ihr Ziel, die Qualität der Ganztagsangebote an Grundschulen zu verbessern. Derzeit bereiten sich die Länder auf die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter vor, der vom Schuljahr 2026/27 an bundesweit gilt.

Ein gutes Ganztagsangebot, das Kindern Spaß macht, fördert sowohl die sozialen wie auch die kognitiven Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.  Davon bin ich überzeugt“, so erklärte Busse – selbst ehemalige Grundschulleiterin – gegenüber „Profil“, dem Magazin des Philologenverbands.

„Als junge Lehrerin an einer Förderschule habe ich mich gefragt: Wo schickst Du Deine Schüler denn mittags hin, wenn die Schule aus ist?“

„Ich persönlich bin ein großer Fan der gebundenen Ganztagsschule. Eine solche Schule habe ich fast 30 Jahre lang geleitet und entwickelt. Als junge Lehrerin an einer Förderschule habe ich mich gefragt: Wo schickst Du Deine Schüler denn mittags hin, wenn die Schule aus ist? Seitdem steckt meine ganze berufliche Liebe und Überzeugung in diesem Projekt.“

Insgesamt seien die Ganztagsstrukturen in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland ausgebaut worden. Busse: „Jetzt muss es um die Qualität gehen: Vor- und Nachbereitungszeit für Erzieher beispielsweise, wie wir sie in Berlin schon vorsehen, oder auch die verstärkte Kooperation mit externen Partnern. Hier müssen wir etwas tun, zumal wir ab 2026 den gesetzlichen Anspruch auf die Ganztagsschule bundesgesetzlich verankert haben. Wir werden über die verschiedenen Ausformungen des Ganztags reden müssen. In unserer Berliner KMK-Präsidentschaft bereiten wir auch einen Kinderkongress vor, damit die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen eines guten Ganztagsangebots selbst einbringen können. Denn die Akzeptanz der Zielgruppe ist entscheidend für den Erfolg des Angebots.

Lernspiele im shop.4teachers.de

Der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Gerhard Brand betont: „Präsidentin Busse hat schon im Vorfeld der Präsidentschaftsübernahme deutlich gemacht, dass sie nicht nur die ‚Qualitative Weiterentwicklung der Ganztagsschule in der Primarstufe‘ in den Fokus stellt, sondern auch den Fachkräftemangel im Bildungsbereich. Das unterstütze ich vollkommen. Der VBE hat in der Debatte um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung immer deutlich gemacht, dass die Umsetzung scheitern wird, wenn die Politik es nicht schafft, mehr Personal für das Arbeiten im Bildungsbereich zu gewinnen.“

„Wer schon im Referendariat sieht, dass die Bedingungen an den Schulen direkt aus dem Hörsaal in den Burnout führen, beendet das Studium noch vor dem Abschluss“

Ob das durch einen Staatsvertrag gewährleistet werden könne, der die einzelnen Bundesländer zu Ausbildungsquoten verpflichtet, sei dahingestellt, da dieser zum einen nicht kurzfristig erarbeitet werden kann und ebenso wenig kurzfristig wirken wird. Brand: „Viel wichtiger ist, dass in den Kultusministerien die Erkenntnis reift, dass der Lehrberuf deutlich attraktiver werden muss. Wer schon im Referendariat sieht, dass die Bedingungen an den Schulen direkt aus dem Hörsaal in den Burnout führen, beendet das Studium noch vor dem Abschluss oder wählt später mit dem Abschluss in der Tasche einen anderen Karriereweg. Das können wir uns nicht mehr leisten! Um mehr Personal zu gewinnen und das vorhandene zu halten, braucht es ein ausfinanziertes Bildungssystem – und klare Ideen, was denn für jede hinzukommende Aufgabe wegfallen kann.“

Eine klare Absage erteilt Brand kursierenden Ideen, den Lehrkräftemangel durch eine Absenkung der Qualifikation zu bekämpfen. So werde es in Brandenburg künftig möglich sein, mit einem Bachelorabschluss zu unterrichten. Der Bundesvorsitzende des VBE kritisiert dies scharf: Das ist ein Irrweg! Nach jahrelangem Aussitzen des offensichtlich anwachsenden Lehrkräftemangels wird jetzt hektisch eine undurchdachte ‚Lösung‘ umgesetzt, welche die Qualität der Lehrkräftebildung absenkt. Das schadet mehr, als es nützt. Gerade in Zeiten des Mangels brauchen wir doch Menschen, die bestmöglich auf ihren Beruf vorbereitet werden, um unter schwierigen Bedingungen pädagogisch optimal auf Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler reagieren zu können. Der Turbo-Abschluss nützt nur der Politik, um die eklatanten Versäumnisse der letzten Jahre schönzurechnen.“

Der Deutsche Philologenverband schlägt in die gleiche Kerbe. News4teachers / mit Material der dpa

KMK-Präsidentin sagt noch zehn Jahre Lehrermangel voraus („mindestens“) – GEW: Studium verbessern!

 

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67 Kommentare
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Riesenzwerg
19 Tage zuvor

Und so nimmt die Eltern-Entmündigung täglich zwanghaft zu ……

Warum um alles in der Welt dürfen Eltern, die ihre Kinder gerne sehen und nicht der Wirtschaft dienen müssen, ihre Kinder nicht sehen und selbst erziehen?

Wo soll das noch hinführen?

Gelbe Tulpe
19 Tage zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Es soll halt möglichst jedes Elternteil Vollzeit arbeiten, damit die Löhne schön gedrückt werden können.

Peter B.
19 Tage zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

So entstehen Verschwörungstheorien. Bestes Beispiel.

Cuibono
19 Tage zuvor
Antwortet  Riesenzwerg

Frau Busse war Schulleiterin einer der problematischsten Grundschulen Neuköllns mit einem sehr, sehr schwierigen Einzugsgebiet.
Aus ihrer Sicht ist die Förderung verständlich und für ihre damaligen Schüler und viele andere bestimmt eine Verbesserung.

Deshalb wären gebundene GS in bestimmten Kiezen und Einzugsgebieten ein Segen.
Genug Geld bzw. Fachpersonal, damit alle Schulen gebundenen GT anbieten können, ist sowieso nicht da. Deshalb wird es wahrscheinlich in jedem Viertel eine gebundene geben.

Und im übrigen bleibt alles so wie immer:
es gibt auch in Berlin tolle GS mit einem super Nachmittags-Programm: dort, wo Schule und Eltern sich gemeinsam darum kümmern und auch Geld vorhanden ist, egal ob gebunden oder nicht.

Das kann man durchaus auch an Kitas sehen: es gibt eine staatliche! Kita in Berlin bei der die Eltern einen Zusatzvertrag unterschreiben können: gegen Zahlung von 700 Euro im Monat gab es tolle Zusatzangebote (Kita ist in Berlin ansonsten kostenfrei). Wer nicht zusätzlich zahlte, dessen Kinder bekamen das „Normalprogramm“ und waren in einer Gruppe zusammen, genauso wie die Kinder, der „Zahl-Eltern“ in einer Gruppe zusammengefasst wurden. Ob es noch so gemacht wird, nachdem das in der Zeitung stand, weiß ich nicht. Es zeigt aber den Trend.

Und das ist der eigentliche Punkt; eine gebundene Ganztagsschule wird ja nicht ohne erhebliche Zusatzkosten einen tollen Nachmittagsbetrieb mit verschiedenen Sport- und Musikangeboten anbieten können (oder nur an ein, zwei Vorzeige-Modellschulen).

Bildungsinteressierte Eltern werden solche Schulen, wie bisher, meiden und, auch wie immer, Wege finden um ihre Kinder gut zu fördern. Da ist die gebundene GS
(auch im bürgerlichen Kiez) nicht unbedingt die erste Wahl, weil die Angebote eben nicht so gut und breit gefächert sind wie die, die Eltern ihren Kindern sonst nachmittags bieten.

Fazit: es bleibt alles wie es ist und einige Problemkieze bekommen zusätzlich einige gebundene GS.
Na ja

Gelbe Tulpe
19 Tage zuvor

Aus Sicht der Kinder eine schlechte Sache, da sie länger auf ergonomisch katastrophalen Schulstühlen sitzen müssen. Außerdem dürfte die Kurzsichtigkeit noch mehr zunehmen.

Es stellt sich aber auch die Frage, wer das alles überhaupt bezahlen soll angesichts der Tatsache, dass die Bundeswehr auch mehr Geld braucht, die Mehrwertsteuer eh viel zu hoch ist und die Sozialausgaben auch weiter steigen dürften.

OlleSchachtel
19 Tage zuvor
Antwortet  Gelbe Tulpe

In GS sitzen sie ja kaum noch statisch. Und kurzsichtig werden die Kinder durch starke Nutzung von Handy und Ipad, keineSorge, da braucht es keine Schule für. Meine Güte was sind das für Argumente?
Ganztag ist definitiv nicht für jedes Kind geeignet, somit muss es die Möglichkeit geben, das Kinder daran nicht teilnehmen. Für viele Kinder ist es aber ein Segen.

lehrer002
19 Tage zuvor

Eine gute Sache, wenn nicht jede Schule gebundene Ganztagsschule werden muss. Es gibt auch Schulen, an denen es mit Mittagsbetreuung und OGS hervorragend funktioniert. Davon abgesehen, ist die Qualitätserhöhung des Ganztags eine wichtige Möglichkeit, die zu erhöhten Bildungschancen beitragen kann, gerade bei Kindern aus schwierigen Elternhäusern.

Cuibono
19 Tage zuvor
Antwortet  lehrer002

Ja, wenn es denn eine Qualitätserhöhung gibt.
Schauen Sie sich mal die Verwahrung in einer „normalen“, beileibe keiner Brennpunktschule nachmittags im OGT an: schlechtes Essen und wenig ausgebildetes Personal in viel zu wenigen und zu engen Räumen, oft im Klassenzimmer.
Und die Qualitätserhöhung, sprich: Personal, Räume, Küchen für frisches Essen kommt wann und woher?

Oder nennen wir das Kind einfach anders und – hex, hex – ist jetzt aber auch mal gut!, oder wie?

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Cuibono

Theorie vs. Realität.
Stimmt beides.

Canishine
19 Tage zuvor

„Wo schickst Du Deine Schüler denn mittags hin, wenn die Schule aus ist?“
Die Zeiten scheinen sich geändert zu haben: Damals freute ich mich auf zu Hause (, obwohl ich nicht ungern zur Schule gegangen bin).

Vierblättriges Kleeblatt
19 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Es kann sich aber leider nicht jedes Kind auf zuhause freuen. Diese Kinder brauchen unseren Schutz und eine Alternative.

Canishine
19 Tage zuvor

Das stimmt leider, aber wenn man davon schon ausgeht / ausgehen muss, kann der gebundene Ganztag nicht die alleinige gesellschaftliche Antwort darauf sein.

Sandrina
19 Tage zuvor
Antwortet  Canishine

Dieser Satz hat mich wirklich erschreckt. Und wenn ich darüber nachdenke, muss ich daran denken, dass es mittlerweile bereits Grundschulkinder gibt, die um 16 Uhr von der OGS nach Hause gehen umd dort noch zwei Stunden auf ihre Eltern warten müssen.
Was soll man dazu noch sagen?
Die Lösung kann jedoch nicht sein, dass der Staat sich daraus folgernd anmaßt, die Kinder gesetzlich verankert durch obligatorischen Ganztag, gleich gänzlich ihren Familien zu entziehen. Ich frage mich zudem, wie man das personell stemmen will, wo schon jetzt Lehrkräfte und Erzieher fehlen.

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Sandrina

Man setzt einfach keine Lehrkräfte und Erzieher ein. 😉
Trick Nummer 17

Pälzer
19 Tage zuvor

Mit Blick auf Kinder aus prekären Verhältnissen mit bildungsfernen Eltern hat die Ministerin sicher recht. In Mittelschichtfamilien, wo Kinder zuhause jede Menge Bildungsmöglichkeiten haben, von Katze und Pferd (haben in unserer Region erstaunlich viele!) über Bücherschränke bis zu Jugendgruppen und Vereinen, ist „gebundener“ Ganztag für alle negativ und verhindert Bildung. Nachmittagsunterricht ist der totale Frust. Ich habe es mehrere Jahre lang erlebt. In RLP wird für nachmittägliche Angebote nur 1 Leitung pro Klasse (à 25-28 Kinder) bezahlt. Kaum ein Ehrenamtlicher hat vor 16:00 Zeit, Rotkreuz oder Jugendgruppe oder Judo anzubieten. Also bietet die Schule AG „Rumsitzen“ an.

Indra Rupp
19 Tage zuvor

Was Busse da wieder über Eltern suggeriert, geht mir auf die E*e*s*ö*k*!

“ Wo schicke ich die Kinder denn mittags hin?“ Ohne Worte!

Aber soll sie die Kindermeinung mal mit einbeziehen, vor allem der Kleinsten!
“ Wollt ihr mittags nach Hause oder den ganzen Tag hierbleiben?“

OlleSchachtel
19 Tage zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Leider gibt es jetzt schon Eltern, die ihr Kind gerne möglichst wenig sehen und es nach dem Hort (17:00Uhr Ende) direkt täglich in diverse Aktivitäten gesteckt werden. Wie kleine Manager haben sie keine Zeit, um sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal Kind ohne päd. Betreuung zu sein. Somit ist bei uns am Ort die Frage oft da. Hier arbeiten viele Mütter vollzeit. Einige weil sie schlicht müssen, um das notwendige Geld zu verdienen. Einige aber schlicht, weil sie ihrer Karriere gerne weiter Schwung geben.

g.h.
19 Tage zuvor
Antwortet  OlleSchachtel

…oder ihre Kinder zu anstrengend finden und möglichst lange loswerden wollen.

Lena Hauenstein
19 Tage zuvor
Antwortet  OlleSchachtel

Und Väter haben die armen Kinder leider alle nicht.

Sandrina
19 Tage zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Um diese Meinung geht es ja dann explizit nicht. Sondern um die Frage: „Wie würde Euch der Ganztag Freude bereiten?“ Eine manipulative Frage also, die „zuhause ist es besser“ von vornherein ausschließt.

Ron
19 Tage zuvor

Forcierung der gebundenen Ganztagsschule heißt ganztägige Zwangskasernierung von Kindern zwecks Ermöglichung der Vollzeitarbeit beider Elternteile bzw. der Verlagerung der Erziehungsarbeit weg von sozial schwachen Eltern hin zu Lehrern und Mitschülern.

Malte
18 Tage zuvor
Antwortet  Ron

Schon wieder der Versuch eine Verschwörungstheorie zu kreieren.

Vierblättriges Kleeblatt
19 Tage zuvor

Für Grundschüler finde ich Ganztagsschulen in Ordnung. Die meisten Eltern arbeiten. Man will sie nicht alleine zuhause lassen. In manchen Mileus bzw. einfach Familien ist es auch besser, wenn sie noch anderen Einflüssen als den elterlichen ausgesetzt sind. Die Kleinen können sich am wenigsten wehren.

Für ältere Schüler (in Berlin ab Klasse 7, also nach der Grundschule) finde ich Ganztagsschulen schrecklich. Deren Leben besteht dann nur noch aus Schule.

Last edited 19 Tage zuvor by Vierblättriges Kleeblatt
Mo3
19 Tage zuvor

Ich sehe es eher anders herum. Grundschulkinder sind vor allem am Anfang mit der Ganztagsschule auch mal überfordert. Natürlich besteht auf der anderen Seite der Bedarf an Unterbringung und Betreuung, bestenfalls mit Möglichkeiten der Förderung. Wenn die Alternative zum Ganztag in der weiterführenden Schule ein Nachmittag vor der Konsole ist, würde ich für meine Kinder eher den Ganztag wählen.

potschemutschka
19 Tage zuvor
Antwortet  Mo3

Kann man die Konsole nicht wegschließen?

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Oder zumindest in den Ganztag mitbringen? [Achtung: Ironie]

Pink Floyds Kinder
19 Tage zuvor

Am Ende ist alles nur noch Schulstruktur.
Selbst wenn man dann im Leben steht, du arbeitest dann doch wieder in der Schule. Immer in der Schule – egal ob 5 Jahre alt, 25, oder 50 oder 75.Du willst Musik als Schüly machen? Instrumente, Orchester, Bands? Machste – in der Schule. Mit den gleichen Knallmützen, mit denen du sowieso schon den ganzen Tag verbringst, am selben Ort. Bei 120dB Dauerbeschallungspest lernste dann so richtig fein hören. Und dann erst das fabelhafte Equipment, alle lieben Musik die klingt wie Arsch auf Eimer. Gewöhnt man sich dran. Frag den Algorithmus. DER Rhythm is it nämlich.Außer Rap kommt bei sehr vielen sozial- und finanziell benachteiligten Kindern nur ganz ganz wenig durch. Mit so klasse Vorbildern wie dem Superintelligenten Drogenopfer SIDO oder dem Kampfschwachmaten Bushido (welch plumpe Ironie), der vor eine Plastikflasche in die Knie geht… Die Influenzer*innen, die die Avon-Beraterin und den Staubsauger-Fuzzi von der Türklingel zur Händygeklingelklopfer hochgezogen wurden, als Drückerkolonne in elektrisch.Was ist mit Kinder- und Jugendcubs? Mit den staatlichen Theatern? Was mit Vereinen und anderen Lernformen- und schulen? Da wird und wurde doch fast alles zerstört. Das hat doch Nachwirkungen auf alle diese kulturellen Strukturen, wenn die Eltern ihrer Kinder erst zu 18h aus der Schulkinderklappe wieder zurückbekommen!Du sollst zum mündigen Bürger*in erziehen bzw. erzogen und gebildet werden? Das machst du hier an dieser einen Adresse, denn nur diese Adresse ist die Welt, so wie in echt! Schwöre Digga. Kaserne rules.
Was ist mit Wahlfreiheit? Wo ist die geblieben? Mehr politische Bildung ist gefordert, dann stellt auch etwas zur WAHL was annehmbar ist und nicht nur die Drohung des Niedergangs.
Frau Busse weiß nicht wohin mit Kindern am Nachmittag?Könnte reihern.Schon mal die Kinder gefragt? Schon mal die Eltern gefragt, die ihre Kinder gerne sehen und ihnen selbst die Welt zeigen wollen? Und sich nicht bis in die Gonaden hinein durchkapitalisieren lassen wollen?
DIE WELT erkundet man an Orten, wo die Schule nicht ist. Sonst würde auf der Schule oben dranne stehen: hier der Eingang zur WELT. Das ginge aber wieder eher in Richtung Gamification. Please insert coin to continue…
Hermann Hesse hätte am Schultor nur gelacht, zusammen mit seinem Steppenwolf: Eintritt nur Verrrückte! Hoppla – allerfalscheste Tür.

Last edited 19 Tage zuvor by Pink Floyds Kinder
Dil Uhlenspiegel
19 Tage zuvor

Und wochenends?

Bellabolli
19 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Und nachts? Finde, die Kinder sollten auch noch übernachten dürfen äh müssen…

Dil Uhlenspiegel
19 Tage zuvor
Antwortet  Bellabolli

Sollte man vielleicht dürfen müssen?

Lessi
18 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Dies wäre nach der Durchsetzung des ,,erfolgreichen“ Ganztages der nächste Schritt. Furchtbar!

Indra Rupp
17 Tage zuvor
Antwortet  Lessi

Könnte sogar passieren, denn viele Mütter arbeiten als Pflegekräfte in der Nachtschicht.

Emil
17 Tage zuvor
Antwortet  Indra Rupp

Um es genauer zu sagen: Ein kleiner, wenn nicht winziger Bruchteil der Mütter arbeitet in Nachtschicht.
Aber einfach rausposaunen, ohne Zahlen und Fakten, kann man solchen Quatsch ja mal….

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Bellabolli

Dann muss aber LuL-Gehalt gekürzt werden. Ein Hotelzimmer gibt es schließlich auch nicht gratis.

Praktiker
19 Tage zuvor

Völlige Zustimmung zum Artikel sage ich. Warum? Tägliche Praxis. Und natürlich bekomme ich jetzt viele rote Daumen. Nunja was solls. Realität ist Realität.

Against Fremdbetreuung
19 Tage zuvor

Heute, an einem stürmischen, kalten und regnerischen Tag, taten mir all die großen und kleinen Mäuse leid, die ihre Pausen auf den feucht- kalten Schulhöfen zusammengepfercht unter Vordächern, die Mittagspause mit Convenience- Essen und nachmittags in neonbeleuchteten Klassenzimmern ihre Zeit verbringen mussten.
Das wird nicht schöner, heimeliger, hyggeliger- egal, wie viel Mühe wir uns in der Schule machen.

Die Frage der Madam, wohin die Kinder nach der Schule gehen, ist entlarvend.

eldorado
19 Tage zuvor

Gebundener Ganztag? Als wäre nicht schon die Präsenzpflicht für den Unterricht schlimm genug. Ich hoffe doch sehr, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder genug lieben, um dagegen zu klagen.
Was ist mit den Kindern, für die der Ganztag absoluter Stress ist? Die eigentlich dringend mittags Heim müssten, um zur Ruhe zu kommen? Wäre das nicht auch eine Form der Kindeswohlgefährdung, sie in den Ganztag zu zwingen?

Und wie will die Dame den Lehrermangel beheben, wenn sie ihn durch den gebundenen Ganztag noch weiter verschärft?

Malte
18 Tage zuvor
Antwortet  eldorado

Mittags dürfen Kinder selbst im vollgebundenen Ganztag heim. Mittagspause ist nicht verpflichtend.

Georg
18 Tage zuvor
Antwortet  Malte

Echt? Bei uns dürfen nur Oberstufenschüler das Schulgelände während der Unterrichtszeit verlassen.

Andre Hog
19 Tage zuvor

„Wer schon im Referendariat sieht, dass die Bedingungen an den Schulen direkt aus dem Hörsaal in den Burnout führen, beendet das Studium noch vor dem Abschluss oder wählt später mit dem Abschluss in der Tasche einen anderen Karriereweg. Das können wir uns nicht mehr leisten! “

Das können wir uns nicht MEHR leisten??

What the fuck!!

Das heißt doch, dass man sich das aus der Sicht der KuMis und der KMK bislang leisten konnte??!!

Und dann mal meinerseits die Fragen:
– Wie lange ist die Dame bereits im Schuldienst, wenn sie bereits 30 Jahre als SL tätig gewesen ist?
– Hat sie nach dem Referendariat auch mal als ‚0815-Lehrerin‘ gearbeitet und weisungsgebunden und mit voller Deputatsstundentahl an der Basis geknechtet – oder ist sie gleich nach ihrem Schlüpfen auf den Chefsessel gerutscht – mit einer Unterrichtsstundenzahl von 3 bis 6 Stunden pro Woche?

Solche Leute sind mit zutiefst suspekt!
Ergo: Sie scheint in diese erlesene Runde der gloreichen 16 zu passen…eine Einschränkung bringt sie natürlich mit….sie hat überhaupt schon mal in der Schule gearbeitet … anders als die meisten anderen aus dieser Clique.

Last edited 19 Tage zuvor by Andre Hog
Lessi
18 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ganz ruhig bitte! 😉 In Berlin wird neu gewählt! Dies sind ihre letzten ,,Zuckungen“/ Versuche, um bleiben zu dürfen.

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Ich ergänze mal meine Hauptfrage, wenn ich darf:
– Warum flüchten die [fertigen Studenten] (erst) im Ref/nach dem Ref? Sind das Studium und die Praktika vielleicht doch nicht sooo ganz geeignet, um herauszufinden, ob der Beruf passt und wie die Praxis so aussieht? Praxistauglichkeit gegeben?
-> Vielleicht sollte man generell die Praktika noch später legen oder ganz raus lassen … Dann wird es für diejenigen, welche das früher (im Studium/Praktikum) schon bemerken noch schwieriger sich zu entscheiden und zu reflektieren.
-> Die Idee mit den Musterschulen für Lehramtsanwärter könnte man zusätzlich machen … Falle stellen, locken (Musterschule), Falle zuschnappen (Verbeamtung – aber gaaanz fix, bevor sich die Beute windet), und dann in den Käfig (Zwangversetzung zum Brennpunkt).
Damit wäre das Problem mit dem „anderen Karriereweg“ doch eigentlich gut entgegengewirkt? Ist das damit gemeint? Versteh ich leider bei der politischen Denkweise nicht mehr anders.

Sandrina
19 Tage zuvor

Und das, wo doch sowieso schon ein „Rekordlehrermangel“ herrscht.
Wo soll man die Betreuer hernehmen? „Alle, hauptsache nicht die eigenen Eltern“, oder wie soll das Motto lauten?
Unfassbar. Fern jeglicher Realität.
Dabei sieht man doch mittlerweile nur allzu deutlich, welche Bedingungen für die Kinder (und Erzieherinnen) durch den Anspruch auf einen Kitaplatz entstanden sind? Was hat man vor? Glaubt man wirklich, dass unter solchen Bedingungen Bildung mögkich ist? Das unter solchen Bedingungen eine gute Sozialisation möglich ist? Das die emotionalen Bedürfnisse der Kinder auch nur annähernd erfüllt werden können? Das dies besser ist, als die Kinder bei ihren „eher einfachen“, aber liebevollen Familien zu belassen? Und vor allem besser als bei ihren Familien, die vom Bildungsstand her den Lehrkräften ebenbürtig sind? Muss man mittlerweile eine staatliche Erzieher- oder Lehrerausbildung absolviert haben, um ein gutes Aufwachsen seiner Kinder zu gewährleisten?
Oder geht es letztendlich doch nur um die „Lufthohheit über den Kinderbetten“, egal zu welchem Preis?

Lera
19 Tage zuvor

Ich übersetze:
Der aktuelle Ganztag ist qualitativ überwiegend eher mies, deshalb sollten alle Kinder verpflichtend daran teilnehmen. Das mit der Qualität regeln wir dann … und wann … gelegentlich… ganz bestimmt, fest versprochen.

Andre Hog
19 Tage zuvor
Antwortet  Lera

Treffer – versenkt!!!

Pit2020
18 Tage zuvor
Antwortet  Lera

@Lera

„Der aktuelle Ganztag ist qualitativ überwiegend eher mies, deshalb sollten alle Kinder verpflichtend daran teilnehmen.“

= Geschafft!
Endlich Chancengleichheit! 😉
JUBEL !!!

Dil Uhlenspiegel
19 Tage zuvor

„Wer schon im Referendariat sieht, dass die Bedingungen an den Schulen direkt aus dem Hörsaal in den Burnout führen, beendet das Studium noch vor dem Abschluss oder wählt später mit dem Abschluss in der Tasche einen anderen Karriereweg.“

Die Wahrheit in nur einem Satz zusammengefasst.

Johannes
18 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

Im Zweifel kann man ja immer noch in den Schuldienst quereinsteigen…

Pit2020
18 Tage zuvor
Antwortet  Dil Uhlenspiegel

@Dil Uhlenspiegel

„Die Wahrheit in nur einem Satz zusammengefasst.“

Die Dame kann was … Am Ende ist das eine Qualitätsoffensive?! 😉

Indra Rupp
19 Tage zuvor

Den größten pädagogischen Wert hat es für Kinder, mittags nach Hause zu gehen. Entspannung ist nur dann wirklich möglich, wenn man seine eigenen vier Wände riecht. Kreativität wird durch freies Tun gefördert. Langeweile aushalten lernen ist auch wichtig. Der Lärm in der Schule dagegen ist ungesund, die Kinder müssen Zuhause ihre Auszeit nehmen um am nächsten Morgen wieder fit zu sein. Dafür braucht es auch keine Akademikerfamilie Zuhause. Hobbys Außerhalb haben idR eine deutlich bessere Qualität, als das, was in Schulen per Mindestlohn angeboten wird.
Mein Tipp, den Ganztag anbieten für Familien wo es wirklich nicht anders geht (Existenzminimum) und verpflichten für Kinder deren Zuhause in Wahrheit die Schule und nicht das Elternhaus ist. Alles Geld in diese Kinder investieren um ihnen eine familiäre Umgebung mit Kleinstgruppen und am besten einer Art verlässlichen “ SOS Kinderdorf-Mutter“ zu bieten.
Wer als Familie Karriere macht und unbedingt noch mehr Karriere machen möchte hat bestimmt auch Geld für einen Babysitter.

Sissi
19 Tage zuvor

@ Redaktion
Sind die 30 Jahre Schulleitung wirklich Fakt ?
Wie 70 sieht sie eigentlich noch nicht aus.
Oder hat ein vorausschauender Glorreicher vor 30 Jahren einen bisher unbekannten Versuch zum Thema
“ Schule kann jeder “ gestartet?

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Sissi

„Wie 70 sieht sie eigentlich noch nicht aus.“
Sie ist auch (erst) 65 Jahre jung.

Andre Hog
18 Tage zuvor
Antwortet  Bla

Warum gehen solche Leute dann nicht in den „wohlverdienten Ruhestand“, sondern nerven und belasten uns weiterhin mit ihren genialen Eingebungen, die sie selber nicht mehr ausbaden müssen?

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Andre Hog

Macht?
Mehr Geld?
„Lebenserfahrung teilen“?
Sadismus?

Ich weiß es nicht. Die Frage kam mir aber tatsächlich auch beim Googlen nach ihrem Alter …

Melissentee
19 Tage zuvor

Der gebundene Ganztag relativiert die Bildungsunterschiede durch die sozialen Unterschiede in den Familien. In welche Richtung bitteschön? Anpassung nach unten. Und was ist, wenn Familien sich gerne Zeit für ihre Kinder nehmen und privat in außerschulische Bildung investieren? Meinem Kind Zeit zum Entspannen lasse, ein Hobby, das seinen Neigungen entspricht, gemeinsame Museumsbesuche? Das geht nicht mehr im Ganztag. Sollen wir uns jetzt alle dem Diktat der qualitativ schlechten Aufbewahrung beugen, nur weil es „sozial unfair“ ist, dass es andere Kinder nicht so gut daheim haben?

Andre Hog
18 Tage zuvor
Antwortet  Melissentee

Treffer versenkt!!

Malte
18 Tage zuvor
Antwortet  Melissentee

Wenn ich arbeite kann ich keinen Museumsbesuch machen.

Schattenläufer
19 Tage zuvor

Irgendwann sollte selbst die KMK erkennen, dass Fehlentwicklungen auch durch hartnäckiges Festhalten an diesen nicht besser werden.

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Schattenläufer

So lange verschieben, bis die Nächsten regieren. Ist auch eine Taktik.

Schockierte Rabenmutter
18 Tage zuvor

Es ist entlarvend, in was für einer Manier hier über arbeitende Mütter hergezogen wird und es als Allheilmittel dargestellt wird, Kinder zwischen 12 und 8 Uhr selbst zu betreuen. Die 70er haben angerufen und möchten ihr Weltbild zurück!!!

Johannes
18 Tage zuvor

Wenn ich nicht für sie da sein kann/ will oder nicht die finanziellen oder organisatorischen Mittel habe, sollte ich- ob als Vater oder Mutter- mir keine Kinder anschaffen.
Der Staat ist nicht für alles zuständig.

Bla
18 Tage zuvor

Nein, es geht nicht (nur) um Mütter. Das kann man denke ich mal klar betonen. Zum Kinder machen gehört (normalerweise) mehr als nur ein Elternteil dazu.
Eltern betreuen ihre Kinder? Das klingt irgendwie wie ein Arbeitsverhältnis. Aber ja, ich verstehe, was Sie meinen.

Das Problem ist halt, dass der Ganztag an vielen Stellen einfach Schrott ist. Die Rahmenbedingungen sind oft unterirdisch. Darauf haben viele Kinder keine Lust. Eltern können nicht viel dagegen tun und LuL ebenfalls nicht. Eltern oft wegen der Zeit. LuL wegen der Zeit und dem Lehrkräftemangel. Von Qualität brauchen wir nicht zu sprechen. Also geht es wirklich um dss „betreuen“ und „aufbewahren“.

Hier muss die Politik greifen und den Ganztag eben ausbauen und sinnstiftend gestalten. Auch die Kosten dann tragen, wenn sie das fordern. Rahmenbedingungen so stellen, dass es einen Mehrwert hat. Außer, dass das Kind „irgendwo“ ist.

Es bringt nichts, auf die Eltern zu zeigen … Viele sind überfordert und/oder haben halt keine Zeit… Was an und für sich schon traurig genug ist.
Das stellt doch das generelle soziale System auf die Waage. In vielerlei Hinsicht.

Sandrina
17 Tage zuvor

Es wäre also besser, die Kinder per Gesetz von morgens bis abends in eine Ganztagsbetreuung zu zwingen und sie nur noch zuhause schlafen zu lassen?

Trinkflasche
18 Tage zuvor

„Derzeit bereiten sich die Länder auf die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter vor, der vom Schuljahr 2026/27 an bundesweit gilt.“

Was einfach nicht stimmt. Der Anspruch gilt nur für Erstklässler ab 2026 und bis 2029 für alle Grundschulkinder. Das das trotz neulichem Hinweis die Redaktion einfach nicht gebacken bekommt richtig darzustellen.

Bla
18 Tage zuvor
Antwortet  Trinkflasche

2026 1. Klasse und dann jahrweise heraufgesetzt.
Die Vorbereitungen sind (angeblich) halt schon.
Vielleicht einfach zu allgemein formuliert?
Weil die Vorbereitungen eben alle Klassen betrifft. Der Rechtsanspruch 2026 aber erstmal nur die 1. Klasse betrifft – welcher trotzdem bundesweit gilt.
Kann man jetzt so oder so sehen ;).

ElFi
16 Tage zuvor

Ich arbeite seit 38 Jahren in diesem Beruf und sobald ich mit den Kindern in einem Raum bin, den ganzen sonstigen Mist ausblende, macht es mir immer noch Spaß. Das mit dem Ausblenden funktioniert zugegebenermaßen von Jahr zu Jahr schlechter. Seit ich an einer gebundenen Ganztagsschule arbeite und das sind auch schon mehr als 10 Jahre, weiß ich, dass es durchaus eine Herausforderung ist, 12jährigen zwischen 15.00Uhr und 16.00Uhr die Geheimnisse der Physik zu vermitteln. Auch Mathematik macht dann echt viel Spaß. Die Kinder hängen „in den Seilen“, die Lehrerin auch. Es gibt ja tatsächlich auch Kinder bzw. Jugendliche, die außerhalb von Schule in einem Verein Sport treiben oder ein anderes Hobby haben. Schwierig, wenn der Unterrichtstag um 16.00Uhr endet.
Wann jetzt eigentlich die spannenden, innerschulischen Freizeitangebote stattfinden sollen, wer sie leiten oder bezahlen soll? Das weiß die Dame auch nicht. Sie hat sich vielleicht in ihren romantischen Vorstellungen verstrickt. Ich habe viele Senator*innen kommen und gehen sehen, die mehr oder weniger Unheil angerichtet haben. Aber auch das blende ich jetzt mal aus und mache das, was mir Spaß macht.

potschemutschka
14 Tage zuvor

Warum eigentlich haben Kollegen der Schule, an der Frau Busse, kurz vor der Wahl noch Schulleiterin war, einen Brandbrief geschrieben?