Start Leben Gewalt an (Brennpunkt-)Schulen: Landesregierung kündigt starke Polizeipräsenz auf Schulhöfen an

Gewalt an (Brennpunkt-)Schulen: Landesregierung kündigt starke Polizeipräsenz auf Schulhöfen an

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Körperverletzung, Bedrohung, sexuelle Belästigung: An den Schulen werden immer mehr Straftaten registriert. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz reagiert nun mit einem Maßnahmenpaket auf die Entwicklung. Das gemeinsame Konzept von Innen- und Bildungsministerium hat zwei Schwerpunkte: Die Polizei wird sich gerade in Brennpunktschulen deutlich zeigen. Lehrkräfte und pädagogisches Personal können sich künftig an eine Vertrauensstelle wenden, wenn sie Erfahrungen mit Gewalt und persönlichen Bedrohungen an der Schule erlebt haben. 

Guten Morgen, Herr Wachtmeister. (Symbolfoto.) Foto: Shutterstock

Was bedeutet das konkret für die Schulen? Die Polizeiuniform wird auf dem Schulhof sichtbar. Die Besuche der Ordnungshüter auf dem Schulgelände werden anlasslos, regelmäßig, befristet, mit festen Zeiten sowie klar benannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern erfolgen. Auch soll es sogenannte Gefährderansprachen geben. Das Gespräch mit potenziellen Gewalttätern soll dabei mitunter auch auf der zuständigen Polizeiinspektion stattfinden, um Eskalationen vorzubeugen.

Stehen Schulen besonders im Fokus? Die Maßnahmen zielen nach dem Präventionspaket vor allem auf Brennpunktschulen. Dazu zählt auch die Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen. An der Schule hatte die Attacke einer Schülerin mit einem Messer auf ihre Lehrerin für Aufsehen und Entsetzen gesorgt – in einem Brandbrief beschrieb das Kollegium ein Klima von Angst und Gewalt (News4teachers berichtete).

Alle Einsätze seien pädagogisch vorbereitet, würden nachbereitet und eng in bestehende schulische Strukturen eingebunden, versicherten Innenminister Michael Ebling und Bildungsminister Sven Teuber (beide SPD). Die dabei eingesetzten Polizeikräfte verfügten alle über einen regionalen Bezug zur Schule und besondere Expertise in der Gewaltprävention. Die konkrete Ausgestaltung erfolge jeweils abgestimmt zwischen Schule, Polizei und Schulträger.

Welche Hilfe leistet die Vertrauensstelle? Die zentrale Vertrauensstelle soll beim pädagogischen Landesinstitut eingerichtet werden. Die Psychologinnen und Psychologen werden dort vertraulich beraten und unterliegen der Schweigepflicht. Handlungsoptionen aufzeigen und weitere Unterstützung etwa durch die Schulaufsicht, Jugendhilfe oder die Sicherheitsbehörden vermitteln, sind die Ziele.

Wird der Vorstoß des Bildungsministers unterstützt? Die Landesschülerinnen- und Landesschülervertretung (LSV) lehnt den Vorstoß für eine stärkere Polizeipräsenz an Schulen deutlich ab. Stattdessen werde auf Prävention, Antidiskriminierungsarbeit, politische Bildung und soziale Unterstützung gesetzt, sagte eine LSV-Sprecherin. Sicherheit an Schulen sollte vor allem durch Aufklärung, Gleichberechtigung und ein respektvolles Miteinander erreicht werden – nicht durch sichtbare Polizeiuniformen.

Unterstützung kommt dagegen von der GEW, dem Philologenverband sowie dem Landeselternbeirat. Die Präsenz der Polizei könne im akuten Gefahrenfall sicher etwas bewirken, erklärte das Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Christiane Herz. Die Verhältnismäßigkeit müsse aber gewahrt bleiben. Wichtig sei, dass die Bildungseinrichtungen vor allem in strukturell benachteiligten Regionen von Beginn an stärker in den Blick genommen werden.

Gibt es ein flächendeckendes Gewaltproblem an den Schulen? Die LSV spricht von einzelnen Schulen in Rheinland-Pfalz, die Probleme mit Gewalt haben. Dabei handele es sich nicht um flächendeckende Gewalt. Aber es gebe zunehmend Vorfälle, die sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Lehrkräfte stark belasten. «Wichtig ist zu betonen, dass Gewalt an Schulen nicht nur körperlich auftritt, sondern auch in psychischer Form, etwa durch Mobbing, Ausgrenzung oder Diskriminierung», sagte eine Sprecherin.

Die Situation habe sich in letzter Zeit verschärft, berichtet die Vorsitzende des Philologenverbandes, Cornelia Schwartz. Es gebe aber regional und lokal durchaus unterschiedliche Situationen. In sozialen Brennpunkten wie Ludwigshafen würden mehr Konflikte beobachtet als in anderen Regionen von Rheinland-Pfalz. Eine ähnliche Einschätzung kommt auch von der GEW. Gerade an den Realschulen plus gebe es häufiger Gewalttaten.

Welche Vorkommnisse und Delikte gibt es? An Schulen gibt es nach Angaben der LSV politische und religiös motivierte Gewalt, Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern sowie extremistische Einstellungen. Außerdem würden die Ausgrenzung von Geflüchteten und strukturelle Benachteiligungen etwa von Frauen auftreten. Die GEW nennt neben Fällen von massiven Beleidigungen, Bedrohungen und körperlicher Gewalt auch Vorkommnisse wie Cybermobbing und Vandalismus.

Daneben gebe es auch schwere Persönlichkeitsrechtsverletzungen dadurch, dass intime Fotos von Mitschülern in den sozialen Medien verbreitet werden, sagte Lucas Elvermann vom Landeselternbeirat. Dies stellt eine neue Dimension der «Gewalt» dar.

Werden diese Fälle von außen in die Schulen getragen? Extremismus sowie politische und religiöse Konflikte könnten Gewalt, Wut und Spannungen von außen in die Schule tragen, berichtete die LSV-Sprecherin. Auch gesellschaftliche Diskriminierung spiegele sich im schulischen Alltag wider und werde aus der Gesellschaft in die Schulen hineingetragen. «Schule ist dabei ein Spiegel gesellschaftlicher Probleme.» Diese Aussage benutzen auch der Landeselternbeirat und die GEW: Oft würden soziale Probleme, Konflikte und Gewaltbereitschaft von außen in die Schulen getragen.

Was sollte zur Prävention und zum Schutz getan werden? Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Bildungsverbände fordern noch mehr multiprofessionelle Teams in der Schulsozialarbeit und Schulpsychologie, um die Lehrkräfte zu entlasten. Die Vorsitzende des Philologenverbandes forderte außerdem, dass Grundschulklassen in Brennpunktschulen nicht doppelt so groß sein dürften wie auf dem Land. Auch die Klassengrößen an weiterführenden Schulen müssen deutlich reduziert werden, gerade wegen der dringend notwendigen Beziehungsarbeit. News4teachers / Von Bernd Glebe, dpa

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Morgendämmerung
17 Tage zuvor

Körperverletzung, Bedrohung, sexuelle Belästigung: An den Schulen werden immer mehr Straftaten registriert.

Für mich ist das alles eine Folge jahre- und jahrzehntelangen Wegschauens, Schönredens und Verniedlichens. Es ist so bitter, weil dda alles vorhersehbar war, aber hat man vor Jahren darauf hingewiesen, wurde man nur verhöhnt, verspottet und ausgelacht.

Rainer Zufall
17 Tage zuvor
Antwortet  Morgendämmerung

Die ernstgemeinten Warnungen gingen wohl unter Warnungen vor der Islamisierung des Abendlandes, Bevölkerungsaustausch und anderen rassistischen Lügen unter. Schade 🙁

Rainer Zufall
17 Tage zuvor

Ich hoffe, Reinland-Pfalz vergisst am Ende nicht die Prävention.

“Dazu zählt auch die Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen. An der Schule hatte die Attacke einer Schülerin mit einem Messer auf ihre Lehrerin für Aufsehen und Entsetzen gesorgt […]”
Bei diesem Beispiel ging es um ein psychisch krankes Mädchen, da wären mehr (Sozial-)Pädagog*innen und Schulpsycholog*innen deutlich wirksamer, um einer Tat VORZUBEUGEN… :/

Wenn an diesen Schulen offenbar nicht anders eine Grundordnung wiederhergestellt werden kann, dann muss es wohl.
Aber die Polizei kann am Ende bestenfalls Straftaten unterbinden/ aufschieben, sclechtenfalls kriminalisieren sie “die üblichen Verdächtigen” 🙁
(https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100906266/usa-schulen-geben-milliarden-fuer-sicherheitsmassnahmen-aus.html)

Unfassbar
17 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Haben Die Vorschläge für eine wirkungsvolle Vorbeugung? Bedenken Sie dabei, dass die Vorschläge wirken müssen. Die aktuelle Sozialarbeit ist zumindest nicht wirkungsvoll genug oder wird von zu vielen Schülern nicht ernst genug genommen.

Rüdiger Vehrenkamp
17 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Alle Maßnahmen und Drohungen sind am Ende zahnlose Tiger. Schulsozialarbeit funktioniert nur durch freiwillige Mitarbeit. An Schulen wie im Beispiel genannt muss man eine härtere Gangart fahren. Leider werden Lehrkräften hier Möglichkeiten genommen und seitens der ADD Maulkörbe verpasst.

Rainer Zufall
17 Tage zuvor

“Schulsozialarbeit funktioniert nur durch freiwillige Mitarbeit.”
Haben Sie Quellen dazu? Unsere Schulsozialarbeiterin würde Ihnen wohlwollend einen Vogel zeigen, wenn Sie tatsächlich glauben, Konfliktklärung würde auf der Freiwilligkeit aller Teilnehmenden beruhen ^^

potschemutschka
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Bringen Sie doch bitte einmal ein Beispiel, wie Ihre Sozialarbeiterin mit solchen Schülern (und deren Familien) arbeitet.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Bei Konfliktgesprächen holt die Schulsozialarbeit alle Beteiligten zusammen + eine Lehrkraft fürs Protokoll.

In… z.T. mehreren Sitzungen äußern alle Beteiligten ihr Erleben/ ihre Beobachtungen, welche die Schulsozialarbeiterin zusammenträgt, nachfragt und ggf. in Kontrast zu anderen stellt.
(Wenn es niemand gewesen sein will, werden oft die “Freunde” verraten, was Dynamiken zur Auflösung freisetzen kann)
Am Ende hatten die Schulsozialarbeiterin und ich ein Abschlussgespräch mit der Schulleitung, um die Ergebnisse zu erläutern und Maßnahmen zu beschließen.

Irritierend, dass Sie das in Ihrem gesamten Arbeitsleben offenbar nicht erlebten, dass Sie nachfragen müssen – es geht ja nicht um mich, sondern die Schulsozialarbeit :/

Naja, ich warte geduldig auf Ihre nächste kontextlose Frage auf der Suche nach … alles Untergraben außer Russland, schätze ich ^^

Fräulein Rottenmeier
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Die Frage ist ja auch, wie nachhaltig wirken diese Gespräche und die daraus resultierenden Maßnahmen?

Es scheint hier ein unglaublich großer Aufwand betrieben zu werden, der sollte sich dann aber auch lohnen….meinen Sie nicht?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor

Nö. Wir machen Abgebote.
Wenn Sie meinen, diese verbessern zu können, freue ich mich gerne und ernsthaft über konstruktive Vorschläge.
Wenn Sie meinen, Nichtstun damit rechtfertigen zu können, dass nicht wie durch Magie sämtliche Probleme verpuffen, wenden Sie sich an Katze oder gehen Sie in die Bildungspolitik 😛

Fräulein Rottenmeier
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Es war ein sachlicher Beitrag von mir mit einer Frage verbunden….
Warum Sie so doof reagieren, erklärt sich mir nicht!

Rainer Zufall
12 Tage zuvor

Entschuldigung.

Ich las zuvor Kommentare wie diese: “Alle Maßnahmen und Drohungen sind am Ende zahnlose Tiger. Schulsozialarbeit funktioniert nur durch freiwillige Mitarbeit.”, welche sich weitgehend nur durch Vorurteile, Leugnung wissenschaftlicher Erhebungen (https://www.news4teachers.de/2026/01/schulsozialarbeit-wirkt-studie-weist-erstaunliche-effekte-bei-kriminalitaet-und-bildung-nach/) und Ignoranz speisen.
Ihnen so zu antworten war überzogen. Tut mir aufrichtig leid.

Wenn Sie etwas zu der Nachhaltigkeit lesen wollen, empfehle ich Ihnen das lesen, des verlinkten n4t-Artikels.
Des Weiteren bleibe ich bei meiner Meinung: Wir machen Angebote. Krankenwagen, Feuerwehr und auch Polizei sind für Notfälle, wenn (!) etwas passiert ist, kein Schulkonzept.

Wenn Sie andere Maßnahmen und deren Nachhaltigkeit kennen, würde ich mich freuen, darüber zu hören.
Ich wünsche mir, dass Sie die Belege für Nachhaltigkeit von Polizeipräsens an Schulen ebenso ins Auge fassen.

https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-polizeigewerkschaft-sicherheit-an-schulen-laesst-sich-nicht-verordnen-100.html

https://www.n-tv.de/panorama/Mehr-Polizeipraesenz-kann-furchtsteigernde-Wirkung-haben-article24891742.html

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100906266/usa-schulen-geben-milliarden-fuer-sicherheitsmassnahmen-aus.html

potschemutschka
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Danke, dass Sie sich bemüht haben, ein “Beispiel” zu bringen.
Aber, was Sie da schreiben, ist das übliche Prozedere in solchen Fällen, also nichts Besonderes. So arbeiten die mir bekannten Sozialarbeiter in der Regel immer in solchen Fällen. Und ich dachte eigentlich, dass das überall so ist (wenn Sozialarbeiter an Schulen sind und ausreichend Zeit dafür haben). Ihr Kommentar ist also, wie meistens, sehr vage und nicht besonders aussagekräftig.
Im Artikel und den Kommentaren bisher ging es aber um zunehmende Gewalt, Prävention, freiwillige Mitarbeit und Einbeziehung der Eltern. Also zurück zu Ihrem Beispiel: Wie und mit welchen Maßnahmen wurde verhindert, dass der/die gewalttätigen Schüler “rückfällig” wurden? Gab es irgendwelche Sanktionen? Wurden die Eltern einbezogen und wie arbeiteten diese mit? Welche Maßnahmen wurden konkret beschlossen? Wie wurden diese umgesetzt? Wie erfolgreich waren diese Maßnahmen (Nachhaltigkeit)? Wie wurde mit Tätern und Opfern danach gearbeitet, um so etwas in Zukunft zu vermeiden (Prävention)?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Warum setzen Sie das Beispiel in Anführungszeichen?
Ein wenig mehr Respekt gegenüber der Schulsozialarbeit können Sie sich schon abringen zumal sie nicht (und nie) ein besseres an den Tisch brachten.

potschemutschka
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum Anführungszeichen? Weil das kein konkretes Beispiel ist, sondern eine mehr oder weniger theoretische Beschreibung des, mMn,. üblichen Ablaufs lafür niemanden hier im Forum.ut Handbuch für Schulsozialarbeit. Also nichts Neues,
Machen Sie doch einmal Nägel mit Köpfen und beantworten einfach meine konkreten Fragen zu Ihrem “Beispiel” (welches keines ist).

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Eine Schlägerei wurde aufgeklärt. Die Schulsozialarbeit sprach erst einzelnd mit den Beteiligten und Zeug*innen, später in der Gruppe stellte sie die oft gegensätzlichen Behauptungen in den Raum, brach das Schweigen auf und rekonstruierte den Hergang sowie die Beiträge der verschiedenen Schüler*innen.

Was wollen Sie hören? Die Namen der Kinder? 😀

potschemutschka
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich möchte nicht die Namen der Kinder. Ich möchte nur eine Antwort auf meine konkreten Fragen!

potschemutschka
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sorry, da war mein Computer wohl voreilig. Also noch einmal in verständlich:
Warum Anführungszeichen? Weil das kein konkretes Beispiel ist, sondern eine mehr oder weniger theoretische Beschreibung des, mMn., üblichen Ablaufs aus dem “Handbuch für Schulsozialarbeit”. Also absolut nicht Neues für jeden in Schule Tätigen.
Machen Sie doch endlich einmal Nägel mit Köpfen und beantworten einfach meine konkreten Fragen zu Ihrem “Beispiel” (welches keines ist). Dann könnte es ja ein hilfreiches Beispiel für andere werden.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

“Im Artikel und den Kommentaren bisher ging es aber um zunehmende Gewalt, Prävention, freiwillige Mitarbeit und Einbeziehung der Eltern.”
Hey! Sie sind auf dem halben Weg zu verstehen, wie Prävention fubktioniert, statt nach der Polizei zu rufen, wenn das Kind in den Brunnen geschubst wurde.

Es hat Ihr offenbar Ihr gesamtes Arbeitsleben gebraucht, aber Sie sind kurz davor dass Rätsel zu lösen, warum Prävention sich auszahlt. Dranbleiben! 🙂

potschemutschka
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Welche präventiven Maßnahmen wurden denn bei Ihrem Beispiel getroffen und wurden diese von allen Beteiligten umgesetzt? Wie war die Wirkung, auf Täter, Opfer, Eltern … andere Schüler (Vorbeugung weiterer ähnlicher Vorfälle)? War sich das Kollegium einig bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen?

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

“War sich das Kollegium einig bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen?”
Klar! Habe ja lange genug dafür mit denen, der Schulsozialarbeit und abschließend mit der Schulleitung gesprochen! 😀

Natürlich erfolgte bei den Fällen eine Konsequenz (und anders als andere im Forum ließ ich bereits durchblicken, dass ein Unterrichtsausschluss für mich nicht zu müßig sei), aber was die WIRKSAMKEIT der Prävention betrifft, sollten Sie vielleicht Ihre Horrizont auf größere Schülergruppen richten:
https://www.news4teachers.de/2026/01/schulsozialarbeit-wirkt-studie-weist-erstaunliche-effekte-bei-kriminalitaet-und-bildung-nach/

Scheint sich gut zu bewähren, woher andere die Zuversicht nehmen, dass Polizeipräsenz alle Probleme an Schulen lösen soll, erschließt sich mir weiterhin nicht.
Sie stellen dahingehend ja keine Fragen, haben Sie da etwas zur Hand, was jahrzehntelange Erfahrung mit der Schulsozialarbeit nicht zu leisten in der Lage war?

potschemutschka
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

… und wieder keine konkreten Aussagen, nur bla-bla. Nennen Sie doch bitte einmal konkrete Konsequenzen, die Sie an Ihrer Schule durchsetzen konnten, und deren Wirkung!

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Unterrichtsausschluss, das schärfste Schwert, dass wir haben und das kaum jemand im Forum anwendet, weil es so anstrengend ist, sich der Schulleitung erklären zu müssen – Buhu!

“Wie war die Wirkung, auf Täter, Opfer, Eltern … andere Schüler (Vorbeugung weiterer ähnlicher Vorfälle)?” Präventiv (augenroll)

“War sich das Kollegium einig bei der Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen?”
JA, darum REDET man mit dem Kollegium. Wunderlich, wenn jemand da bei ernsten Vorfällen Schwierigkeiten hat, traurig, wer da aufgibt und resigniert – und nichts ändert.

“Wie war die Wirkung, auf Täter, Opfer, Eltern …”
Da müssen wir wohl das gesamte Leben der Betroffenen im Auge behalten. Bescheuerter Gedanke, aber Sie haben es ja erlebt, daher kein Augenrollen

Hüllen Sie sich nun wieder in Schweigen oder wollen Sie noch zusammenhanglose Fragen raushauen?
An dieser Stelle “wundern” Sie sich normalerweise über die Hautfarbe und ob allenerziehende Mütter nicht an allem Schuld sein können

Rainer Zufall
17 Tage zuvor
Antwortet  Unfassbar

Ich schrieb ja, dass ich den Einsatz der Polizei nachvollziehen kann, ebenfalls ein Fokus auf Prävention gelegt werden muss, um künftige Polizeieinsätze zu verhindern.

“Schulsozialarbeit kann Jugendkriminalität spürbar senken und gleichzeitig die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue ökonomische Studie der Universität Passau. Die Untersuchung zeigt, dass präventive sozialpädagogische Arbeit an Schulen nicht nur unterstützend wirkt, sondern messbare gesellschaftliche Effekte entfaltet – von weniger Gewalt über frühere Hilfe bei sexualisierter Gewalt bis hin zu geringeren Klassenwiederholungen.”
https://www.news4teachers.de/2026/01/schulsozialarbeit-wirkt-studie-weist-erstaunliche-effekte-bei-kriminalitaet-und-bildung-nach/

“Ohnehin kritisieren Experten, dass Investitionen in emotionale Unterstützung und psychologische Betreuungsangebote sinnvoller seien, um Waffengewalt an Schulen zu verhindern.”
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_100906266/usa-schulen-geben-milliarden-fuer-sicherheitsmassnahmen-aus.html

Wenn Sie meinen, derzeit gebe es zu wenig Schulsozialarbeit, sind wir einer Meinung.

Frau Schmidt
17 Tage zuvor

Ich hoffe, es denkt jemand an die beruflichen Schulen, denn dort ist Polizeipräsenz auch wünschenswert. Es trifft alles auf, vom Jugendlichen ohne Abschluss bis zum Abiturienten. Die gewalttätigen Jugendlichen der Realschule Plus machen da nämlich weiter, wo sie vorher durch Beendigung der Schule aufhörten.

Rüdiger Vehrenkamp
17 Tage zuvor
Antwortet  Frau Schmidt

Eben… Weil sie keine echten Konsequenzen fürchten müssen. Von der Schule zu fliegen wird da eher noch als Trophäe wahrgenommen.

Rainer Zufall
17 Tage zuvor
Antwortet  Frau Schmidt

Reden Sie von Ihrer Schule oder meinen Sie, es wäre ein weitläufiges Problem an Berufschulen?

Frau Schmidt
16 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das betrifft sehr viele berufliche Schulen, da eine einjährige Berufsschulpflicht besteht, die insbesondere geringqualifizierte Schüler betrifft, inklusive deren gravierender Verhaltensmängel. Es sind nicht wenige Schüler, die schwierig sind, kaum lernen und davon ist ein Teil schlicht unbeschulbar, der Personal verschleißt und dennoch durchgeschleppt werden muss. Berufsschulpflichtjahr eben. Und schauen Sie, was aus denen werden soll: Fachkräfte in der Pflege, im pädagogischen Bereich und und und. Prima Aussichten.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  Frau Schmidt

Ehrlichgesagt fand ich dazu keine Artikel.
Vielleicht wäre ein Brandbrief Ihrer Schule angebracht, wenn Sie meinen, dass Sie und Ihre Kolleg*innen der Situation nicht mehr Herr werden und Ihre Schulleitung nicht liefert :/
Ihre Schüler*innen sind es wert!

DerechteNorden
17 Tage zuvor

Da es nicht genügend Personal für multiprofessionelle Teams gibt und Schulen (also die Lehrkräfte) gar nicht so viel Prävention usw. leisten können, ohne dabei an den einschlägigen Schulen Gefahr zu laufen kaum noch die Basics unterrichten zu können, ist Polizei-Präsenz nicht das Verkehrteste.
Unsere Schulpädagog*innen leisten einen tollen Job, wirklich. Aber sogar bei uns als Nicht-Brennpunktschule stoßen die an Grenzen.
Wie das an anderen Schulen aussieht, kann ich sehr gut vorstellen.

ed840
17 Tage zuvor

Auch die Klassengrößen an weiterführenden Schulen müssen deutlich reduziert werden, gerade wegen der dringend notwendigen Beziehungsarbeit.”

Dazu bräuchte man aber deutlich mehr Manpower der knappen Ressource Lehrkräfte.

Warum schickt man denn nicht einfach diejenigen Lehrkräfte in diese Klassen, die mit 30 oder 40 Schüler*innen ebenso gut zurechtkommen wie mit 20?

Rainer Zufall
17 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Warum stimmen Sie nicht der Aussage zu, Klassengrößen zu reduzieren?
Sind SIE eine dieser Personen, die gut mit 40 SuS so gut zurechtkommt wie mit 20? 😉

ed840
15 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sind SIE eine dieser Personen, die gut mit 40 SuS so gut zurechtkommt wie mit 20?”

Nein. Ich habe es sogar nicht mal nötig hier zu behaupten Pädagoge zu sein.

Rainer Zufall
15 Tage zuvor
Antwortet  ed840

In einem anonymen Forum? Wie mutig 🙂
Aber vernünftig, wenn es Ihnen bereits schwerfällt, eine Haltung zu Themen zu zeigen

ed840
15 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wie mutig “

Was soll man dann daraus schließen, dass Sie das hier so regelmäßig tun?

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Dass ich mich darüber lustig mache, dass Sie es für bemerkenswert halten, sich in einem Forum nicht als Pädagogen zu bezeichnen?

ed840
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Sie dürfen es ruhig lustig finden, wenn jemand nicht versucht Dinge vorzutäuschen.

Ich finde es ja auch ziemlich amüsant, was Sie hier regelmäßig so von sich geben.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“Sie dürfen es ruhig lustig finden, wenn jemand nicht versucht Dinge vorzutäuschen.”
Sie sind also keine Lehrkraft, daher behaupten Sie es nicht. Anständig von Ihnen!

ed840
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Anständig von Ihnen!”

Danke, aber ich halte das für völlig normal.

Ich habe aber natürlich längst mitbekommen, dass es hier auch Leute gibt, die regelmäßig behaupten Pädagogen zu sein, deren Kommentare aber überhaupt nicht zu dem Niveau passen, das man von Pädagogen eigentlich erwarten würde.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Das glaube ich Ihnen. Wenn Sie selbst von sich nicht behaupten, Pädagog*in zu sein, warum sollten Sie es von anderen annehmen?

Das Sie das Niveau von Pädagog*innen überrascht, können Sie gerne das nächste Mal auspacken, wenn gegen Inklusion, Grundrechte, Rechtstaat, Klimaschutz, religiöse Toleranz, Völkerrecht, Schutz von Minderheiten, ökonomisch Schwache, Kinder, Digitalisierung, Modernisierung eines veralteten Schulsystems, Kinder aus bildungsfernen Familien oder solchen mit Fluchthintergrund, Opfer von Frauenhass oder von Mobs bedrohte Kolleg*innen geht.

Die Welt ist groß, Sie sollten sich unbedingt mal eine Meinung aneignen, die in einem öffentlichen Forum nicht gelöscht werden muss 🙂

ed840
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“die in einem öffentlichen Forum nicht gelöscht werden muss

Dass Foristinnen hier schon gefordert haben, dass manche Ihrer Kommentare gelöscht werden sollten, habe ich auch gelesen.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

ICH schreibe meine Meinug zu Themen.
Eines Tages werden Sie es schaffen – Daumendrück! 🙂

Rüdiger Vehrenkamp
17 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Vielleicht, weil das so pauschal nicht immer zutrifft? Jede Klasse ist eben unterschiedlich. Und während Klasse A mit 30 Kindern und Lehrer A super funktioniert, heißt das nicht, dass dies mit Klasse B und 30 Kindern und Lehrer A genauso sein muss. Gruppendynamiken sind hier nicht zu unterschätzen.

ed840
15 Tage zuvor

Ich denke auch, dass sich das in der Praxis ganz anders darstellt und sich an Schulen in Deutschland auch keine Belege für diese These finden lassen.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  ed840

“und sich an Schulen in Deutschland”
Ach, DIE Schulen in Deutschland?
Wollen Sie vielleicht mal nachlesen, wie viel Bundesländer es in Deutschland gibt? 😛

ed840
14 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wollen Sie vielleicht mal nachlesen, wie viel Bundesländer es in Deutschland gibt? “

Ich weiß das auch so. Sie etwa nicht?

Sie brauchen aber gar nicht erst nach Links oder Quellen fragen, da Sie von mir ja aus bekannten Gründen keine mehr bekommen.

Rainer Zufall
14 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Ja, wer braucht schon Quellenbelege. Sie würden aich niemals auf Quellen stützen, hm? (augenroll)

Aber Hauptsache widersprechen, auch wenn es Sie selbst trifft – wie ein Kind -__-

ed840
13 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ja, wer braucht schon Quellenbelege. 

Jemand, der hier ständig danach bettelt, weil er anscheinend nicht in der Lage ist Informationsquellen ohne fremde Hilfe zu finden?

potschemutschka
13 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Da R. Z. schon so oft bewiesen hat, dass er Quellen nicht (vollständig) liest,( oft nur die Überschrift) und/oder Zusammenhänge nicht erfasst, verstehe ich ed840 vollkommen.

ed840
13 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich bin gerne bereit solchen Foristen Quellen und links zu liefern , die nicht ständig versuchen mit Unterstellungen und Beleidigungen zu provozieren. Bei der anderen Klientel ist mir schnuppe, was sie denken.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Cool.
“Ich denke auch, dass sich das in der Praxis ganz anders darstellt und sich an Schulen in Deutschland auch keine Belege für diese These finden lassen.”

Wie kommen Sie dazu, über “Schulen in Deutschland” zu schreiben, wenn Sie selbst bei jeder Gelegenheit betonen, dass es nicht “das” Deutsche Schulsystem gibt?
Wie sieht Ihrer Meinung nach “DIE” Praxis aus? (Quellen nicht unerwünscht 🙂 )

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Dementsprechend brauch ed840 keine Quellen lesen und verstehen?

War das zu Ihrer Zeit in der Schule so, dass Fehler nicht verbessert wurden, sondern alle anderen auf das niederste Niveau zu sinken hatten??

Aber ist wohl derzeit schwierig, wenn manche “Es gibt nicht DAS Deutsche Schulesystem” um sich werfen und irritiert sind, wenn andere so schreiben 😀

ed840
13 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Wer Behauptungen aufstellt, steht in der Pflicht, diese auch zu belegen “

Eben. Deshalb würde mich ja auch interessieren, wo , wann und wie konkret gemessen wurde, dass eine Reihe von Lehrkräften in DE in Klassen von 20 SuS ebenso gut und erfolgreich unterrichten kann wie in Klassen mit 30 oder 40 SuS.

Wollen Sie vielleicht mal nachlesen, wie viel Bundesländer es in Deutschland gibt?

Ob mir jemand ohne Quellenangabe glaubt, dass es 16 Bundesländer gibt, ist mir dagegen schnuppe.

ed840
13 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Bisher konnte mir noch niemand belegen, dass auch nur eine einzige der von Hattie zu Thema “class-size” ausgewerteten Studien sich auf Schulen und Lehrkräfte in DE bezog oder innerhalb den letzten 20 Jahren durchgeführt wurde.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Sagen Sie das doch gleich!
Ich schreibe Herrn Hattie, dass er zügigst bei Ihnen vorzusprechen hat.

Bis dahin: Welche These beherzen Sie bis dahin? Sie widersprechen ja wahrscheinlich nicht aus Reflex, ohne etwas besseres zur Hand zu haben…

ed840
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum sollte er Hattie bei mir vorsprechen?

Wenn Sie unbedingt glauben wollen, dass Herr Hattie jemals behauptet hätte Studien zu “class size” an Schulen in DE ausgewertet zu haben, sei Ihnen das aber unbenommen.

ed840
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

“Welche These beherzen Sie bis dahin?”

Ist eigentlich kein Geheimnis, dass es Studien aus den USA gibt, laut deren Ergebnissen bei geringer Klassengröße besondners Schüler*innen aus einkommenschwachen Haushalten und PoCs profitiert haben, indem in diesen Klassen deren Kompetenzabstand zur peer group geringer wurde, während er sich bei den Kontrollgruppen vergrößerte.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Cool. Möchten Sie eine dieser Studien verlinken? Es wäre zur Abwechslung schön sich mit Ihnen über sowas auszutauschen. Freue mich 🙂

(Aber ich muss darauf hinweisen, dass dies Hatties Ergebnissen nicht widerspricht. Die Lehrerkraft hat deutlich mehr Einfluss als die Klassengröße)

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Nenene, hier bringen Sie die Reihenfolge durcheinander.

Ich war amüsiert, dass Sie – als einer von sehr wenigen Lehkräften, schätze ich – der Forderung nach kleineren Klassen nicht zuzustimmen schienen. Ich nahm an, es war Ihnen derzeit nicht möglich, der Forderung nach mehr Lehrkräften zuzustimmen – da Sie sich ja als frei von einer eigenen Meinung zu präsentieren wollen meinen.
“Warum stimmen Sie nicht der Aussage zu, Klassengrößen zu reduzieren?
Sind SIE eine dieser Personen, die gut mit 40 SuS so gut zurechtkommt wie mit 20? ”

Das Sie dann über DIE Schulen schreiben, nachdem Sie bei jeder Gelegenheit betonten, es gebe KEIN Deutsches Schulsystem..
Warum Ihnen dann als Erstes in den Sinn kommt, die Frage nach Belegen zu kritisieren:
“Ich weiß das auch so. Sie etwa nicht?
Sie brauchen aber gar nicht erst nach Links oder Quellen fragen, da Sie von mir ja aus bekannten Gründen keine mehr bekommen.”
Aber dass ich danach frage, Aussagen mit Quellen zu belegen, scheint wohl unausgesprochen meine schlimmste Eigenschaft zu sein?

ed840
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das Sie dann über DIE Schulen schreiben,”

Ist mal wieder eine der üblichen Unterstellung.

Ich habe ja “an Schulen in Deutschland” geschrieben.

Und bisher hat ist eben noch niemand gelungen einen Beleg für eine Studie zu erbringen, dass es irgendwo in DE eine Lehrkraft an einer Schule geschafft hätte Klassen mit je 20 , 30 und 40 SuS gleichermaßen erfolgreich zu unterrichten.

Das hat Herr Hattie m.W. übrigens auch nie behauptet.

Rainer Zufall
10 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Stimmt, werde würde diesen Blödsinn bloß in den Raum stellen?
“Warum schickt man denn nicht einfach diejenigen Lehrkräfte in diese Klassen, die mit 30 oder 40 Schüler*innen ebenso gut zurechtkommen wie mit 20?”
Schwachsinnig! 😛

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Ich dachte, Sie HABEN Quellen, warum sollte ich suchen und ggf. eine andere/ falsche/ gegensätzliche Quelle suchen, anstatt Sie zu fragen?

Warum überhaupt so genervt, wenn andere Sie daran erinnern, dass es nicht “das” deutsche Schulsystem gibt??

ed840
12 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich dachte, Sie HABEN Quellen

Mag schon sein, dass Sie das denken, aber ich habe keine Quellen, dass auch nur eine einzige Studie aus DE stammte, die Hattie zu “class size” verwendet hat.

Rainer Zufall
12 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Das nennen der Quellen bereitete Ihnen offenbar mehr Schwierigkeiten, als eine Antwort zu schreiben, in der Sie nichts sagen. Ich frage nicht mehr nach 🙂

Mario
17 Tage zuvor

Es muss verstanden werden, dass es für die lernende Person ein Grundrecht auf Bildung gibt! Ist dies auf ursprünglichem Weg nicht durchzusetzen, sieht auch die eher linke GEW so, muss die Polizei ran, gerne auch Ordnungsämter und private Sicherheitsleute! Alles ätzend!

Nick
16 Tage zuvor

Habe KI bemüht wg. der Definition Brennpunktschule: “Eine Brennpunktschule ist eine Bildungseinrichtung in einem sozialen Brennpunkt, die überdurchschnittlich viele Schüler aus bildungsfernen, einkommensschwachen oder nicht-deutschsprachigen Familien aufnimmt. Es gibt keine einheitliche Definition, jedoch kennzeichnen sie soziale Benachteiligungen, Integrationsschwächen, hoher Förderbedarf und oft ein negatives Stigma.”… OK, hier soll die Polizei mal wieder das richten, wo andere offensichtlich versagt haben. Eine Lösung dürfte es dadurch wahrscheinlich auch nicht geben. Möglicherweise verlagert sich die Gewalt, ähnlich wie bei den Hooligans in den Fussballstadien.