Start Aus den Verbänden Philologen warnen davor, die schriftliche Division aus dem Grundschul-Lehrplan zu streichen

Philologen warnen davor, die schriftliche Division aus dem Grundschul-Lehrplan zu streichen

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HANNOVER. Die Überarbeitung des Mathematik-Kerncurriculums für Niedersachsens Grundschulen stößt auf Kritik. Der Philologenverband warnt vor dem Verlust einer zentralen Rechenkompetenz in der Primarstufe. Das Kultusministerium weist die Vorwürfe zurück und betont, dass die schriftliche Division weiterhin angebahnt werde – im Einklang mit bundesweiten KMK-Vorgaben.

Ratlos. (Symbolbild.) Foto: Shutterstock

Die geplante Neufassung des Kerncurriculums Mathematik für die Grundschulen in Niedersachsen sorgt weiter für Diskussionen. Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die schriftliche Division künftig im Unterricht der Primarstufe spielen soll (News4teachers berichtete). Während der Philologenverband Niedersachsen (PHVN) vor weitreichenden Folgen für mathematische Grundkompetenzen warnt, sieht das Kultusministerium die Kritik als unbegründet an.

Der Vorsitzende des PHVN, Christoph Rabbow, richtet sich ausdrücklich gegen eine Streichung der schriftlichen Division aus dem Grundschulunterricht. Zwar werde dadurch „nicht das Ende des Abendlandes eingeläutet“, erklärt Rabbow, dennoch gebe es „gute Gründe für den Verbleib des schriftlichen Dividierens in der Grundschule“. Die schriftliche Division sei das komplexeste der vier Grundrechenverfahren und werde deshalb traditionell erst am Ende der Grundschulzeit in der vierten Klasse eingeführt.

„Wenn die Vernetzung dieser Kompetenzen nicht mehr sichtbar ist, dann ist es auch schwieriger zu erkennen, ob ein Kind komplexe Zusammenhänge erfassen kann oder eben nicht“

Gerade diese Komplexität misst der Verband jedoch eine zentrale didaktische Bedeutung bei. Die schriftliche Division verknüpfe Kopfrechnen, Multiplikation und Subtraktion in einem strukturierten Verfahren. „Wenn die Vernetzung dieser Kompetenzen nicht mehr sichtbar ist, dann ist es auch schwieriger zu erkennen, ob ein Kind komplexe Zusammenhänge erfassen kann oder eben nicht“, so Rabbow. Aus Sicht des PHVN erfüllt das Verfahren damit nicht nur eine rechnerische, sondern auch eine diagnostische Funktion im Grundschulunterricht.

Ein weiterer Aspekt ist für den Verband die Rolle der Division bei der Erweiterung des Zahlbegriffs bereits in der Primarstufe. Anders als bei anderen Rechenverfahren könne es bei der Division zu Resten kommen. Schülerinnen und Schüler machten so erstmals systematisch Erfahrungen jenseits „glatter“ Ergebnisse. Diese Zahlbereichserweiterung sei ein grundlegender Lernschritt, der an alltagsnahen Beispielen vermittelt werden könne und Kindern nicht vorenthalten werden solle.

„Das schriftliche Dividieren wird nicht abgeschafft. Alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen werden es weiter erlernen“

Das Kultusministerium Niedersachsen weist jedoch den Vorwurf zurück, die schriftliche Division werde aus den Lehrplänen gestrichen. In einer Stellungnahme betont das Ministerium: „Das schriftliche Dividieren wird nicht abgeschafft. Alle Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen werden es weiter erlernen.“ Mit dem neuen Kerncurriculum setze Niedersachsen die am 23. Juni 2022 von der Kultusministerkonferenz beschlossenen und bundesweit verbindlichen Bildungsstandards im Fach Mathematik um.

Konkret bedeutet dies nach Darstellung des Ministeriums eine veränderte didaktische Abfolge. Die schriftliche Division werde in der Grundschule nicht mehr als vollständiger Algorithmus verbindlich eingeführt, sondern „durch das Lernen von Teilschritten angebahnt“. Das endgültige Erlernen des vollständigen schriftlichen Verfahrens erfolge anschließend in der weiterführenden Schule. Die Division bleibe jedoch fester Bestandteil des Mathematikunterrichts in der Primarstufe, wobei das halbschriftliche Dividieren stärker in den Mittelpunkt rücke.

Ziel dieses Ansatzes sei es, dass Kinder bereits in der Grundschule lernten, Rechenwege selbstständig zu strukturieren, Zwischenschritte nachzuvollziehen und mathematische Zusammenhänge zu verstehen. Das Ministerium verweist darauf, dass die KMK-Beschlüsse vor dem Hintergrund aktueller bildungswissenschaftlicher Erkenntnisse gefasst worden seien und bundesweit eine stärkere Betonung der Basiskompetenzen vorsehen. Niedersachsen gehe damit keinen Sonderweg, sondern folge einer gemeinsamen Linie der Länder.

Flankierend zur inhaltlichen Überarbeitung des Grundschul-Curriculums verweist das Ministerium auf zusätzliche Ressourcen. Die Lernzeit in den Klassen 1 und 2 werde schrittweise um insgesamt drei Stunden erhöht, um grundlegende sprachliche und mathematische Kompetenzen zu festigen. Die schriftliche Division bleibe als komplexestes schriftliches Rechenverfahren weiterhin verbindlich vorgesehen, allerdings erst nach einer gefestigten Kompetenzentwicklung.

Der Philologenverband hält diese Verschiebung dennoch für problematisch. Das sichere Beherrschen der schriftlichen Division bereits am Ende der Grundschule sei ein wichtiger Indikator für mathematische Stabilität und habe Bedeutung für den Übergang auf weiterführende Schulen. Schülerinnen und Schüler, die den Algorithmus sicher anwenden könnten, hätten am Gymnasium in der Regel kaum Schwierigkeiten. Defizite in diesem Bereich seien später nur schwer aufzuholen.

Zudem warnt der Verband vor Nachteilen bei Schulwechseln zwischen den Bundesländern. In Ländern wie Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein bleibe die schriftliche Division auch nach Lehrplanreformen verbindlicher Bestandteil des Grundschulunterrichts. Kinder aus Niedersachsen könnten dadurch ins Hintertreffen geraten.

Ob das niedersächsische Kultusministerium am eingeschlagenen Kurs festhält, bleibt abzuwarten. Nach Angaben des PHVN würden die ersten Jahrgänge, die nach dem neuen Grundschul-Curriculum unterrichtet werden, frühestens im Schuljahr 2028/29 in die vierte Klasse kommen. Aus Sicht des Verbands bleibt damit noch Zeit für Korrekturen. News4teachers 

Streit um Mathe-Lehrplan: „Um die schriftliche Division zu lehren, ist die Zeit zu schade. Es gibt wichtigere Inhalte“

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Karl Heinz
1 Monat zuvor

“…Verlust einer zentralen Rechenkompetenz”

Glauben die den Unsinn eigentlich wirklich, oder sind das nur vorgefertigte Satzbausteine, damit man halt seinen Senf dazu abgegeben hat??

Schriftliche Division ist eher eine Konzentrationsübung, ein sauberes arbeiten
Aber die dafür notwendigen Rechenkompetenzen Muktiplikation und Division (die ich noch nicht einmal zwingend bräuchte) sollte man halt schon drauf haben.
Insofern gibt es durch dieses Verfahren keinen zusätzlichen Lerneffekt…

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Braucht niemand, der ein Smartphone oder einen TR hat. Und die meisten Philologen vermutlich auch nicht. Nicht umsonst sind MINT-Fächer Mangelfächer.

Steißtrommler
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Die schriftliche Division verlangt nicht nur schriftliche Multiplikation (beim Rückwärtsrechnen) und schriftliche Subtraktion, sondern vor allem auch die Überschlagsrechnung, die ich in den bisherigen Begründungen vermisst habe.
“Wie oft geht 9 in 67? Wie oft geht 13 in 112?”
Natürlich rechnet kaum ein Erwachsener mehr handschriftlich, aber das ist nicht der Punkt. Schriftliche Division übt den Umgang mit Zahlen sehr umfassend, und gerade diese Komplexizität sollte man Grundschülern nicht vorenthalten.
Ich würde es einfach weiterhin unterrichten, Lehrplan hin oder her.
Mache ich in der Oberstufe mit Polynomdivision auch.

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Sie meinen mit ihrem Kommentar eher oder mindestens indirekt, dass zu viele Kinder heutzutage aus irgendwelchen Gründen nicht mehr dazu in der Lage sind, die schriftliche Division erlernen zu können. Ob es sinnvoll ist, sie deshalb allen Kindern vorzuenthalten, ist eine ganz andere Frage.

Daher bekräftige ich meinen Vorschlag: Grund- und Erweiterungskurse ab Klasse 3 in der Grundschule

H. F.
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

// Schriftliche Division ist eher eine Konzentrationsübung, ein sauberes arbeiten
Aber die dafür notwendigen Rechenkompetenzen Muktiplikation und Division (die ich noch nicht einmal zwingend bräuchte) sollte man halt schon drauf haben.
Insofern gibt es durch dieses Verfahren keinen zusätzlichen Lerneffekt… //

Also genau das, was heut zunehmend fehlt: Konzentration, sauberes Arbeiten, Festigung elementarer Rechenkompetenzen Multiplikation und Division bis 100. Zusätzlich die Komponente Algorithmik.

Wie Sie damit auf den letzten Satz kommen, ist mir schleierhaft.

Arno Handke
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Es gibt vier Grundrechenarten, und seit 100 Jahren lernte man in der Grundschule Lesen, Schreiben und Rechnen. Schriftlich Dividieren ist ein Teil davon. Natürlich wird es begründet und aus der halbschriftlichen Division hergeleitet, auch in meiner Schulzeit um 1970 war das so. Warum soll es plötzlich nicht mehr gehen?

Mika
1 Monat zuvor

„ Das endgültige Erlernen des vollständigen schriftlichen Verfahrens erfolge anschließend in der weiterführenden Schule.“

Frage:
Was fliegt dafür an der weiterführenden Schule aus dem Plan? Oder gibt’s mehr Stunden für Mathe an den weiterführenden Schulen?

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Oder gibt’s mehr Stunden für Mathe an den weiterführenden Schulen?

Unwahrscheinlich.

Die Zahl der Unterrichststunden könnten ein Grund sein, warum es in SH weiterhin in der Grundschule bleibt.

siehe z,B. Meldungen wie in der SZ :
“Weniger Unterricht : Land streicht Stunden an weiterführenden Schulen”

nachdenklich
1 Monat zuvor

Viel Lärm um nichts. Die schriftliche Division wird weiterhin gelehrt und gelernt. Nur etwas später. Ich bin dafür! Es gibt “psychologische Entwicklungsphasen” bei Kindern, die sie etwas besser oder schlechter verstehen lassen. Ihnen etwas beibringen zu wollen, was sie alterspezifisch mehrheitlich noch nicht verstehen können, ist wie ein Kampf gegen Windmühlen.

Arno Handke
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Was da vom ns. Ministerium zitiert wird, klingt wirr, widersprüchlich und sehr nach Nebelwerfen. Ist das Kerncurriculum eindeutiger?

Schlaubi
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Dieser Kampf schien aber in der Vergangenheit ziemlich schlecht für viele Windmühlen ausgegangen zu sein. Ich würde nicht von mir und meinen damaligen Mitschülern sagen, dass wir altersspezifisch überdurchschnittlich begabt waren, als wir die schriftliche Division in der 4. Klasse gelernt hatten.

Arno Handke
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Auch wir Lehrer der weiterführenden Schulen sind spezialisiert. Die didaktische und methodische Hinführung zur schriftlichen Division müsste ich erst erlernen, ebenso wie ich nicht aus dem Stand den Kindern das Buchstabieren oder Schuhebinden beibringen kann. Wenn das nun Stoff der 5. Klasse würde, wäre die ganz große Frage: gibt es dazu eine zusätzliche Mathestunde oder müssen wir den anderen Mathematikstoff kürzen? Gibt es dann keine Winkelfunktionen oder keine Logarithmen mehr in der 10. Klasse? … was interessieren uns die technischen Berufe …

Siebenstern
1 Monat zuvor
Antwortet  Arno Handke

Weniger, konkreter, intensiver – so hieß es in meiner Lehrerausbildung.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Siebenstern

Weniger Lehrkräfte, weniger Unterricht
konkrete Verschlechterung der Arbeitsbedingungen,
intensivere Erlebnisse bis hin zum tätlichen Angriff.

Sie sehen, alle Versprechungen wurden real umgesetzt. Und alle behaupten, es würden nur leere Versprechungen gemacht.

Marie
1 Monat zuvor

Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass sich schwache Kinder mit der halbschriftlichen Division viel schwerer tun als später mit der schriftlichen.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Die tun sich deshalb schwer, weil sie auch das 1×1 nicht verstanden haben….die tun sich auch mit Minusaufgaben schwer….die tun sich auch mit allen anderen Inhalten schwer…..kein Argument für oder gegen die schriftliche Division

dickebank
1 Monat zuvor

@Marie sagt aber etwas Anderes. Ich persönlich halte die halbschriftliche Division für Zeitverschwendung. Warum fängt man nicht einfach an und erklärt den GS-SuS zumindest die Teilbarkeitsregeln für 2, 3 und 5 und einem Vielfachen dieser Zahlen.
Wie wenig mathematische Vorstellungen bei vielen Kindern gefestigt sind, erlebt man in der SekI bei Einführen der Brüche. Und ich rede dabei noch nicht von der Bruchrechnung. Es geht zunächst nur um die reine Darstellung von Brüchen am Beispiel von Pizzen oder Schokoladentafeln als Modellen, um die Vorstellungskraft zu aktivieren. Dabei steigt schon ein Drittel der Betroffenen aus. Spätestens beim Bruchrechnen ein weiteres Drittel. Da macht dann der Mathematik-Unterricht so richtig schlechte Laune und man ist froh, am Ende der Sechsten/ Anfang der Siebten den TR einführen zu können. Mich wundert, warum die Puristen sich über den Einsatz des Hilfmittels so sehr aufregen müssen.. Abakus, Rechentafeln, Rechenschieber und dergl. mehr hat es schon immer gegeben. Und mehr als kaufmännisches Rechnen werden die meisten in ihrem Leben niemals brauchen.
Und selbst vielen, die einen tertiären Abschluss haben, gelingt die Unterscheidung von Prozentwerten und Prozentpunkten nicht. Lassen Sie doch einmal die Erwachsenen in ihrem Umfeld ausrechnen, was die Absenkung der Umsatzsteuer von 19% auf 7% auf Speisen in der Gastronomie in Euro-Beträgen ausmacht. Ausgangswert der rechenaufgabe ist das Schnitzel mit Beilagen für 32,80 EUR.
Viel Spaß!!!

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Ausgangswert der rechenaufgabe ist das Schnitzel mit Beilagen für 32,80 EUR.”

Solche Aufgaben wurden früher an regelmäßig an Berufsschulen gerechnet, einmal bei Verzehr im Restaurant, einmal bei Abholung.

Da “Schnitzel” in dieser Preislage aber i.d.R. vom Kalb und damit nicht vegan sind, scheinen die Lehrkräfte in ihren Rechenaufgaben meist auf andere Speisen zu wechseln.

Und selbst vielen, die einen tertiären Abschluss haben, gelingt die Unterscheidung von Prozentwerten und Prozentpunkten nicht. “

Erinnert mich an den Minister mit erfolgreicher Promotion, der meinte wenn sich der Preis von 15.000 auf 20.000 erhöhen würde, wäre es eine Steigerung um 25%.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

Berufsschule ja, aber nicht in der Fachklasse der Tiefbauer.

Pete
1 Monat zuvor
Antwortet  Marie

Was nur zeigt, dass sie kein gutes Zahlverständnis aufbauen konnten und da sollte eigentlich angesetzt werden. Im Allgemeinen ist es doch so, dass oft kaum Ressourcen zum nachhaltigen Lückenfüllen vorhanden sind. Algorithmische Verfahren sind dann halt wunderbar, da sie stark entlasten und im Grunde nur Fleißarbeit sind.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor

Was denn? Ist doch easy peasy….für die weiterführende Schule muss das doch ein Klacks sein…..da muss auch nichts weggelassen werden, denn die schriftlichen Rechenverfahren sind sowieso Thema in Klasse 5…..also bitte, dann doch mal fix einführen….

Michael Szymanski
1 Monat zuvor

Mein Kommentar zu diesem Artikel, wie bereits zu einem Ähnlichen mit diesem Thema: Einflußreiche Personen haben sehr kluge Verfahren vorgeschlagen, wie Mißerfolge und andere negative Erfahrungen vermieden werden können. Der cleverste Präsident aller Zeiten hat u.a. während der Pandemiezeit vorgeschlagen, Corona-Tests zu reduzieren, damit es weniger Infektionen gibt. Pädagogig-Experten mit Afd-Hintergrund (nicht nur diese) meinen, nicht mehr an der Pisa-Untersuchung teilzunehmen, um die miesen Ergebnisse zu vermeiden.
Mein Vorschlag, um Schulstress zu vermeiden und die negativen Einflüsse auf die gequälte Seele von jungen Menschen zu verringern wäre folgendes: Wir ändern das Gesetz indem wir die Schulpflicht einfach streichen. Besuch der Schule nur auf freiwilliger Basis. Das wär doch vielleicht ein Grund für den Friedensnobelpreis!
Wäre lediglich das Problem zu lösen, wie die Grundsicherung für bildungsferne junge Menschen zu finanzieren sei. Da gab es im vorigen Jahrhundert schon geniale Ideen, wie zum Beispiel mehr Geld zu drucken!

U.Horst
1 Monat zuvor

Die schriftliche Division kann man lernen, ohne sie zu verstehen. Insofern ist sie kein Nachweis für mathematisches Verständnis. Natürlich scheuen die Mathelehrer der weiterführenden Schulen den zusätzlichen Aufwand.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  U.Horst

„Natürlich scheuen die Mathelehrer der weiterführenden Schulen den zusätzlichen Aufwand.“

Nö, nicht mal ansatzweise. Aber verstehen und insbesondere beherrschen benötigt Zeit im Stundenplan. Diese ist meines Wissens in den weiterführenden Schulen schon jetzt in Mathe rares Gut. Zusätzlicher Stoff macht’s nicht besser.

Canishine
1 Monat zuvor
Antwortet  U.Horst

Das gilt für die anderen schriftlichen Verfahren auch.

Einmal Eins
1 Monat zuvor

Nur mal so:

3469:7=.

Was ist einfacher? Schriftlich müssen die SuS Einmaleins können und bis höchstens 100 im Kopf können.

halbschriftlich? Erkenne aus 3469 welche große Zahl durch 7 geht. Rechne dann im Kopf die Differenz zur o. g. Zahl aus ! Dann merke dir die Zahl und finde aus dem Rest wieder welche Zahl durch 7 EINFACH zu teilen ist. Schreibe diese dann auf und schreibe das Ergebnis. Nun von vorne!
Würg!! Sind die Didaktiker Professoren denn völlig ……?

Steißtrommler
1 Monat zuvor
Antwortet  Einmal Eins

Sind die Didaktiker Professoren denn völlig ……?
Yepp. Ihr Beispiel zeigt deutlich die Grenzen des halbschriftlichen Rechnens.
Schriftliches Rechnen funktioniert prinzipiell für jede Divisionsaufgabe, für ausschließlich halbschriftliches Rechnen muss man sich aus Schülerfreundlichkeit auf Spezialaufgaben beschränken. Murks.