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Grundschule komplett verwüstet – Tatverdächtige sind elf und zwölf Jahre alt

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HANNOVER. Zertrümmerte Tische und Stühle, eine geflutete Turnhalle: In einer Grundschule sieht es nach Ostern übel aus. Die Polizei hat zwei mutmaßliche Täter ermittelt. Sie sind elf und zwölf Jahre alt.

Die Polizei ermittelt (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Nach der Verwüstung einer Grundschule in Hannover hat die Polizei zwei Jungen im Alter von elf und zwölf Jahren als mutmaßliche Täter ermittelt. Die beiden Kinder seien strafunmündig, die Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung seien abgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher. Die Akte sei an die Staatsanwaltschaft Hannover übersandt worden. Weitere Tatverdächtige gebe es nicht. Schätzungen zufolge liege der angerichtete Schaden in mittlerer fünfstelliger Höhe. Zuvor hatte die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» berichtet.

Dem Bericht zufolge sollen die beiden Jungen am Ostermontag in der Grundschule Stühle und Tische zertrümmert, Schulschränke beschädigt, Geschirr auf den Boden geworfen, Waschbecken und Toiletten verstopft, Feuerlöschschaum verteilt, einen Flügel zerstört und die Turnhalle geflutet haben.

Hinweise darauf, dass es bei den Verwüstungen um eine sogenannte Social-Media-Challenge ging, lägen «nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht in belastbarer Form vor», sagte der Polizeisprecher. In sozialen Netzwerken kursierende Inhalte seien überprüft worden, andere Hinweise seien aber maßgeblich für den Ermittlungserfolg gewesen. Details nannte er nicht. News4teachers / mit Material der dpa

Waschbecken verstopft, Hahn geöffnet: Schüler setzen Schule unter Wasser 

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Realist
2 Tage zuvor

Man wird nicht darum herumkommen, in Zukunft auch Schulen wie andere Behörden und Firmen nachts, am Wochenende und an Feiertagen mittels Wachdienst zu bewachen.

Die Zeiten der Bullerbü-Schule sind vorbei. Haben die Verantwortlichen aber scheinbar noch nicht gemerkt.

unfassbar
2 Tage zuvor
Antwortet  Realist

… ODER man ändert etwas am Begriff der Strafunmündigkeit, der Haftung der Eltern usw.. All das natürlich in Abhängigkeit von der Schulakte der Kinder. Bei Einträgen wie Ordnungsmaßnahmen o.ä. kann man ggf. doch von einem bewussten Handeln und damit einer Strafmündigkeit ausgehen.

Wie kamen die Kinder eigentlich in das Schulgebäude hinein?

blau
2 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Frankreichaustausch: Die deutschen Schüler stauen. Außen sehen die französischen Schulen aus wie Gefängnisse, innen wie Hotels. Es gibt Einlasskontrollen. Ich will das auch.

dickebank
2 Tage zuvor
Antwortet  blau

Die deutsche Spielart:
Außen das aussehen von Hotels und innen die Struktur von Gefängnissen.

Realist
1 Tag zuvor
Antwortet  dickebank

Außen das aussehen von Hotels”

Bahnhofsviertel in einer abgewrackten Mittelstadt?

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Realist

Ja, was hatten Sie sich denn vorgestellt?

Sepp
1 Tag zuvor

Früher gab es an Baustellen so Hinweisschilder:
“Betreten der Baustelle verboten. Kinder haften für ihre Kinder”.

Was spricht eigentlich gesellschaftlich gegen dieses Prinzip?
Wenn ich meinem Kind kein vernünftiges Verhalten und Werte beibringe und es soweit unbeaufsichtigt lasse, dass es eine Schule zerlegt, dann habe ich als Elternteil dafür aufzukommen…

dickebank
1 Tag zuvor
Antwortet  Sepp

Weil die Schilder juristisch nicht haltbar gewesen sind.

Susanne M.
23 Stunden zuvor

Ich hätte da schon die richtige Sanktion: Mithelfen und aufräumen, jeden Tag nach der Schule, in den Ferien ganztags, mit Schrubber, Schaufeln und Besen und Lappen. Außerdem kein Taschengeld, bis der Schaden bezahlt ist bzw Smartphone und Notebook müssen verkauft werden, um einen Teil des Schadens zu bezahlen. Und das Ganze dürfen sie auch gerne in Instagram einstellen, wo vermutlich auch die Challenge ablief. Gerne mit persönlichem Statement an alle ihre Follower.

Perfekt
3 Stunden zuvor

Die Geister, die ich rief…
Wenn die Gesellschaft Kindern Moralunmündigkeit attestiert, kann sie nicht erwarten, dass diese Moral lernen! Moralentwicklung ist ein Prozess, der meiner Meinung nach früher sehr rigide forciert wurde, heute verpönt ist. Wir haben das Maß verloren.