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Still sitzen war gestern: Bewegung als Schlüssel für besseres Lernen

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BodyPong ist ein innovatives Bewegungs- und Wahrnehmungskonzept, das direkt am Körper ansetzt. Entwickelt wurde es aus der pädagogischen Praxis – die Spielidee und die ersten Modelle stammten von Sophie Rheinmann, einer Therapeutin aus der Schweiz. Zwei Lehrkräfte aus Bayern, Christof Anolick und Johannes Goßler, waren sofort begeistert und haben so lange daran getüftelt, bis BodyPong den Anforderungen des Schulalltags entsprach.

Im Zentrum steht eine ebenso einfache wie wirkungsvolle Aufgabe: Tischtennisbälle werden mit am Körper befestigten Bechern eingefangen.
Was zunächst unspektakulär klingt, fördert gleich mehrere zentrale sensomotorische Fähigkeiten im Sinne der sensorischen Integration. Intensiv und gleichzeitig werden Konzentration, Koordination und Reaktionsfähigkeit ebenso angesprochen wie der Gleichgewichtsinn und die vestibuläre Verarbeitung. Darüber hinaus unterstützt das neue Förderspiel die Entwicklung der propriozeptiven Wahrnehmung, des Körperschemas sowie das Zusammenspiel von Grob- und Feinmotorik.

Im schulischen Alltag bietet BodyPong in vielerlei Hinsicht einen konkreten Mehrwert. In Zeiten zunehmenden Bewegungsmangels und einer noch immer stark sitzgeprägten Unterrichtskultur ermöglicht das Spiel kurze, aktivierende Bewegungseinheiten, die sich flexibel in den Unterricht integrieren lassen. Es eignet sich für Bewegungspausen, fördert die Konzentration und spricht Schülerinnen und Schüler unmittelbar an.

Dazu kommt eine hohe Anpassungsfähigkeit: BodyPong kann auf kleinstem Raum, allein oder in Gruppen sowie auf unterschiedlichen Leistungsniveaus eingesetzt werden – sowohl im Vereins- und Schulsport als auch im Unterricht, zur individuellen Förderung oder im therapeutischen Kontext. Auch aus medizinischer Perspektive findet die neue Spielidee Beachtung. Der Allgemein- und Sportmediziner Dr. Kurt Roitner, Mitbegründer des Motorikparks Braunau, betont: „Medizinisch betrachtet gilt es, alle Formen intrinsisch motivierter Aktivität zu fördern – insbesondere solche, die Bewegung, vielfältige Handlungen und Hirnaktivität anregen. BodyPong vereint diese Aspekte auf überzeugende Weise.“

Der einzige Haken: So überzeugend das Konzept ist, besteht aktuell noch eine Finanzierungslücke. Die Herstellung von BodyPong kostet 26 000 Euro.
Den Löwenanteil finanziert Johannes Goßler M.A., über seinen Eigenverlag Joy2all, in dem bereits das Lernspiel Xmal® und andere Lernspiele und Motivationshilfen erschienen sind.

Seine Überzeugung für BodyPong erklärt er so:

“Als Jugendleiter mit einer wilden Jungsgruppe habe ich früh eine Lektion gelernt: Erst wenn der Körper sich ausgetobt hat, ist der Kopf bereit zu lernen. Als Lehrkraft hatte ich diese Erfahrung fast vergessen. Bis wir es in der Schule immer wieder mit Kindern zu tun hatten, die eine Bewegungsauszeit benötigten. Sie einfach durchs Schulhaus laufen zu lassen, war weder sinnvoll noch erlaubt. BodyPong löst das: wenig Platz, klare Struktur, aktivierendes Gehirntraining. Zwei Kinder nützen Nebenräume oder den Gang, bewegen sich gezielt – und kehren ruhig zum Lernen zurück, ohne dass es eskaliert. BodyPong ist meine Antwort auf eine Schule, die noch zu oft auf Stillsitzen setzt, obwohl wir längst wissen, dass Bewegung und Lernen zusammengehören.”

Die Finanzierungslücke von 10 000 Euro soll nun durch Crowdfunding geschlossen werden. Mitmachen und so BodyPong ermöglichen kann jede(r) ganz einfach unter diesem Link: www.startnext.com/H2

Jede Bestellung hilft, BodyPong zu realisieren, Ihren Unterricht zu bereichern, gezielte Gehirnaktivierung zu ermöglichen und den Schulalltag dadurch beweglicher zu gestalten.

Herzlichen Dank im Voraus an alle Unterstützer:innen!
Das Joy2all Verlag Team.

Eine Meldung des Joy2all Verlags.

 

 

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