
Ein Zwölfjähriger ist bei einem Klassenausflug 20 Meter weit einen Abhang hinab gestürzt. Dabei zog er sich laut einem Sprecher der Polizei unter anderem Platzwunden am Kopf, Schürfwunden und Prellungen am Rücken zu. Die Rettung war laut Polizei aufwendig.
Die Schulklasse war auf einem Wanderweg im baden-württembergischen Leibertingen (Kreis Sigmaringen) unterwegs, wie die Polizei weiter mitteilte. Der Junge wollte demnach bergab eine Abkürzung nehmen und stürzte.
Nach einer notärztlichen Erstversorgung hätten die Hilfskräfte das Kind aus dem unwegsamen Gelände gerettet. Feuerwehr, Bergwacht und Rettungsdienst samt Hubschrauber seien beteiligt gewesen. Ein Hubschrauber flog den Jungen in eine Kinderklinik. News4teachers / mit Material der dpa
Medizinischer Notfall – Reanimation erfolglos: Elfjähriger Schüler stirbt auf Klassenfahrt










Verstehe ich nicht. Man macht keine Ausflüge mit Schülern, die irgendwie „gefahrengeneigt“ sind. Ganz einfach: Keine Berge, kein Wasser, keine Radtouren, wo man auf Straßen (und nicht auf dezidierten Radwegen) fahren muss. Da können die „lieben Kleinen“ rumquengeln so viel sie wollen, dass das alles dann nicht TikTok-Instagram-WhatsApp-tauglich ist.
Am Ende ist doch immer die Lehrkraft der Dumme: Hätte die Strecke vorher persönlich abgehen / abfahren müssen (Wann? Wer bezahlt die Zeit?). Hätte dafür sorgen müssen, dass mehr Aufsichtspersonen dabei sind (Schulleitung kann immer sagen: Kannte die konkrete Situation vor Ort nicht, hat sich auf die Lehrkraft verlassen). Hätte siche vorher davon überzeugen müssen, dass jeder Schüler gesund genug für die Tour ist (körperlich / psychisch / Eltern schriftlich(!) befragen), dass alle Fahrräder verkehrstauglich sind, dass alle die richtige persönliche Ausrüstung / Bekleidung dabei haben). Usw. usf.
Gab doch hier vor einigen Jahren den Fall, wo eine Gruppe von ca. 100 Schülern vom Berg gerettet werden musste: Professionelle Bergführen haben im Anschluss betont, dass sie solche Touren nur in Kleingruppen (max. 6-7 Personen, zwei professionelle Bergführer pro Gruppe) und nur mit Erwachsenen machen. Und Lehrkräfte meinen das mit einer Aufsichtperson für 20-30 Minderjährigen hinzukriegen???