Start Aus den Verbänden Schüler-Sprecherin fordert (mehr) Anstrengungen von Schulen für Social-Media-Kompetenz

Schüler-Sprecherin fordert (mehr) Anstrengungen von Schulen für Social-Media-Kompetenz

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BERLIN. Bald könnte ein Verbot für TikTok und Co. für Unter-13-Jährige kommen. Was sagt die Vertretung der Schülerinnen und Schüler dazu? Würde so ein Verbot gegen die Risiken helfen?

TikTok-Unterricht. (Symbolbild). Illustration: News4teachers

Die Bundeskonferenz der Schülerinnen und Schüler unterstützt die diskutierten Social-Media-Beschränkungen, fordert aber vor allem mehr Social-Media-Kompetenz für Deutschlands Schulen. Empfehlungen von EU-Expertinnen und Experten unter anderem für ein Mindestnutzungsalter von 13 Jahren seien nachvollziehbar, sagte die Generalsekretärin der Bundesschüler*innenkonferenz, Amy Kirchhoff. Ein Verbot sei allerdings nur «eine einfache Lösung».

Der «springende Punkt» aus Kirchhoffs Sicht: Die jungen Menschen müssten Soziale-Medien-Kompetenz erlernen. Das geschehe mit einem möglichen Verbot nicht. Deutschland sieht die Generalsekretärin dabei noch unzureichend aufgestellt.

«Da braucht es eine große Anstrengung»

Der «zentrale Ort» dafür sei die Schule. Kirchhoff forderte die für die Bildung zuständigen Länder und den Bund deshalb auf, die Schulen auf den Stand zu bringen, den jungen Schülerinnen und Schülern solche Fähigkeiten zu vermitteln.

«Da braucht es definitiv eine große Anstrengung», sagte Kirchhoff. Dabei brächten die sozialen Medien nicht nur Suchtgefahren. Die Schüler-Sprecherin wies auch auf Risiken etwa wegen Fake News oder Mobbings hin. Andererseits gelte es auch, den jungen Menschen die Möglichkeiten durch Social Media zu eröffnen.

Viele Schulen seien bei Digitalisierung und Social-Media-Kompetenz immer noch nicht auf einem annähernd aktuellen Stand – jenseits von Vorzeigeschulen, wie Kirchhoff erläuterte. «Das ist leider immer noch Realität.» Das gelte vielfach auch für die entsprechende Kompetenz von Lehrkräften. News4teachers / mit Material der dpa

EU-Experten legen Bericht vor: Kommt jetzt eine Social-Media-Altersgrenze von 13 Jahren?

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57 Kommentare
Götz
26 Tage zuvor

Aber ist die Schülerschaft nicht medial viel kompetenter als die ewig rückständigen Lehrkräfte? So habe ich es vor Ort zumindest schon oft zu hören bekommen.

Teacher Andi
26 Tage zuvor
Antwortet  Götz

Nun, es ist einfacher, die Verantwortung für die Mediensucht und das unkritische Konsumieren schädlicher/hirnloser Inhalte der Kinder und Jugendlichen auf andere zu projizieren. Selbstreflexion ist nicht mehr en vogue, es wird ihnen ja ständig vermittelt, dass sie sich nicht mehr anstrengen müssen und ihnen der Weg von allen Seiten bereitet wird.
Und wenn ich diese schwammige Formulierung schon höre, „die Schule ist der zentrale Ort, um Soziale Medien Kompetenz zu vermitteln“. Wie sieht denn diese Kompetenz aus? Kann man da überhaupt von Kompetenz sprechen? Es ist doch eher so, dass die Schulen da ein Suchtverhalten kurieren sollen, das ist schon etwas viel verlangt. Schon vor mehr als 10 Jahren war der Social Media Konsum Thema im Englischunterricht bei uns. Und hat es gefruchtet? Im Gegenteil. Aggressive Plattformen wie TikTok stehen hoch im Kurs.
Dann gebt uns doch bitte ein probates Rezept, um dieses Problem tatsächlich anzugehen. Ohne Suchtexperten und psychologisch geschulte Teams wird das nicht funktionieren. Und daran wird das Ganze scheitern.
Außerdem kann die Schule wenig bis gar keinen Einfluss auf das Umfeld der Schüler nehmen, da redet man oft gegen Betonwände.

447
25 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

„die Schule ist der zentrale Ort, um Soziale Medien Kompetenz zu vermitteln“ ist einfach nur eine „Setzung“, sprich:
Eine dreiste, durch nichts objektiv gestützte (Schutz)Behauptung.

Die relevante:
– Beschaffung
– Software-/App-Bestückung
– Festlegung (lol) der Nutzung
findet im privaten Bereich der Familie statt.

So lange ich als Lehrkraft nicht einmal Smartphones einsehen darf(!), geschweige denn die (Nicht)Nutzung wirksam (d.h. auch gegen den Willen von SuS) beeinflussen kann – ist das PRIVATE Nutzungsverhalten von SuS schlicht das Privatvergnügen der Eltern.

Hans Malz
25 Tage zuvor
Antwortet  447

Um mal 447 zu zitieren: Ich habe gerade in Webuntis nachgeschaut und keine Stunden dafür gefunden … kommt bestimmt noch.

Frederik März
25 Tage zuvor
Antwortet  447

So ist es!

Stephan Jacobs
24 Tage zuvor
Antwortet  Götz

Technisch ist sie das in der Tat vielfach. Wenn Kollegen den Beamer nicht angeschlossen bekommen, die Schüler(innen) schaffen es. Nur mental sind sie noch nicht unbedingt soweit. So vermisse ich häufig Botschaften aus den Social Media zu hinterfragen. Kann das wahr sein was da steht? Wer hat das verfasst? Ist derjenige vertrauenswürdig. Das sind dann schon die Bereiche, wo wir noch dran arbeiten müssen.

DerechteNorden
26 Tage zuvor

Ich frage mich, welche Schulen keine Medienkompetenz vermitteln/einüben, dass immer wieder diese Forderungen kommen.
An meiner Schule tun wir das.
Sogar im 6. Jahrgang können Kids ohne unser Zutun erklären, was mit dem Gehirn passiert und wie das mit den Algorithmen funktioniert.
Mehrmals ab dem 5. Jahrgang gibt es Schulungen zu Social Media, Cyber-Mobbing, Recht am eigenen Bild, Fake News … Bringt alles nichts.
Wenn Schulen tatsächlich verhindern sollen, dass Heranwachsende Medien nur sinnvoll nutzen, sollten sie dem die Hälfte ihrer Stunden widmen. Allerdings mit richtig rigorosen Mitteln, also mit hartem Drill.
Wie die Schüler*innen-Vertretungen das wohl finden würden?!

blau
26 Tage zuvor

Bringen wir den Schüler auch Rauchkompetenz bei? Social Media macht süchtig. Die Plattformen denken sich immer neue Strategien aus, um die Nutzer süchtig zu machen. Selbst Erwachsene, selbst die bestinformiertesten Schüler können sich dem nicht entziehen. Was hilft:
1. Gar nicht nutzen
2. zeitliche Beschränkung durch die Eltern
3. Stärkere Regulierung und Durchsetzung der Gesetze ggü. den Plattformen

Susanne M.
25 Tage zuvor
Antwortet  blau

Ich fühle mich durchaus kompetent, halte Tiktok aber für Blödsinn, der das sich bildende Gehirn verdummt. Sage ich auch den Schülern. Welche Kompetenz kann ich da vermitteln?

Susanne M.
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Doch, weiss ich ( obwohl die verlinkte Seite wirklich informativ ist). Es ist wie ein Häppchen- Buffet ohne wirklichen Nährwert.
Ich habe bei mir selbst festgestellt, dass ich nach einer Weile Tiktok keine längeren Formate mehr vertrug, schon 10 Minuten Youtube machten mich dann kribbelig und nervös. Bei den Schülern dürfte es ähnlich sein. Längere Auseinandersetzung mit einem Thema fallen schwerer, es ist, als bräuchte man unaufhörlich Dopamingefeuer im Gehirn.
Nicht zu schweigen von den teilweise sehr fragwürdigen und strafbaren Inhalten, gefährlichen Challenges und Tierquälervideos beispielsweise.
In China selbst ist Tiktok ganz anders, da zensiert.

Bildungsnah
26 Tage zuvor

Was zur Hölle sind denn diese ominösen Socialmedia Kompetenzen? Kann mir das mal jemand definieren? Wenn es sich um textliche Beiträge handelt, ist die notwendige Kompetenz das sinnerfassende Lesen. Das ist jetzt an sich keine große Neuigkeit, auch wenn es offenbar immer weniger gelingt, diese Kompetenz bei den Schülern zu etablieren.

Zu meiner Zeit kam Kabelfernsehen und Privatfernsehen auf und die immer günstiger werdenden Fernsehgeräte hielten zum Teil Einzug in die Kinderzimmer. Keiner wäre auf die Idee gekommen, Fernsehkompetenzen zu unterrichten oder das lautstark von der Politik zu fordern.

Wer sich Katzenvideos anschauen will, bekommt das bestimmt auch hin ohne 6 Semester Socialmedialogie studiert zu haben.

Teacher Andi
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Es geht hier nicht um die allgemeine Medienkompetenz, sondern um den Umgang mit Social Media, und da kann man in der Tat nicht von „Medienkompetenz“ reden, das ist ein Suchtverhalten, der sich die Betroffenen offenbar nicht ohne fremde Hilfe entziehen können. Diese Hilfe können nicht die Schulen stemmen.

Bildungsnah
25 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie haben recht, hier wird Social Media mit keinem Wort erwähnt. Es wird leider immer alles in einen Topf geworfen.

Es erschließt sich absolut nicht, warum Schule die Kinder kompetent in Social Media machen soll. Es gibt keine sinnvolle Anwendung von Social Media innerhalb der Schule. Und wir haben früher in der Schule auch nicht Fernsehglotzen gelernt, nur weil das gesellschaftlich ein Thema und ein Problem war.

Die Suchtgefahr wird oft angeführt, kann aber in keinster Weise ein Argument sein. Es unterrichtet ja auch keiner Spielautomatenkompetenz oder Koksologie.

Hans Malz
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Der Bildungsauftrag … soso.
Wo sind denn die Dienstgeräte, mit denen wir unseren Bildungsauftrag erfüllen sollen? Mein Privatgerät wird auf jeden Fall nicht dafür verwendet. Wo sind die gesetzlichen Grundlagen, die das alles regeln? Wo sind die Fortbildungen, die den unwilligen Lehrern (wie mir) vermitteln, was alles wichtig ist und wie man den ganzen Kram bedient? Wo sind die Stunden, die wir brauchen, um das alles in den Schulalltag zu impementieren?

Erst die Voraussetzungen schaffen und dann unterhalten wir uns über den „Bildungsauftrag“.

Beispiel:
https://www.kmk.org/aktuelles/pressearchiv/mitteilung/bildungsministerkonferenz-verabschiedet-gemeinsame-erklaerung-zum-umgang-mit-social-media-im-schulischen-bereich.html

Gaaaanz toll. Ich habe mal die KI zu dem Dokument befragt:
Fasse mir den folgenden Text zusammen. Schwerpunkt liegt darauf, was Lehrkräfte denn jetzt wirklich machen? Und wie sieht der rechtliche Rahmen dazu aus? Welche zeitlichen und personellen Ressourcen sollen denn die Lehrkräfte laut des Textes bekommen? 

Folgende Antwort:
Für Lehrkräfte bedeutet die Erklärung vor allem eine Stärkung ihres medienpädagogischen Auftrags. Sie sollen Medienkompetenz systematisch vermitteln, Prävention betreiben, Vorbild sein, Eltern einbeziehen und Demokratiebildung im digitalen Raum fördern. Rechtlich entstehen dadurch jedoch keine unmittelbaren,neuen Befugnisse. 
Der Text nennt kaum zusätzliche zeitliche oder personelle Ressourcen. Er formuliert zahlreiche Erwartungen an Schulen und Lehrkräfte, bleibt aber bei der Frage, wie diese im Arbeitsalltag umgesetzt werden sollen, sehr allgemein.

So siehts aus … Bildungsauftrag am A….

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Vielleicht hätte die kmk vor Veröffentlichung besser KIgestützt überprüft und so manche Floskel erkannt und
🙂 sich maschinelle
„Entlarvung“ erspart:
„Der Text nennt kaum zusätzliche zeitliche oder personelle Ressourcen. Er formuliert zahlreiche Erwartungen an Schulen und Lehrkräfte, bleibt aber bei der Frage, wie diese im Arbeitsalltag umgesetzt werden sollen, sehr allgemein.

Zu Ihrem fehlenden Dienstgerät.
Ist ja übelst. Das läuft bei uns richtig gut.

Hans Malz
24 Tage zuvor
Antwortet  Maybe

So wie der sich liest, ist der mit SchwafelGPT 6.0 erstellt worden. Das ist das Modell für die höhere Verwaltungsebene. 😉

ed840
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Schon an Punkt 2 (Netiquette) scheitern viele Erwachsene,“

Wenn man manche Beiträge einiger User hier liest, kann man dem nicht widersprechen.

Zumindest wenn man davon ausgeht, dass es sich dabei tatsächlich um Erwachsene handelt.

Teacher Andi
24 Tage zuvor
Antwortet  ed840

Vorsicht, Rutschgefahr ….

ed840
23 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Keine Sorge, Sie hatte ich dabei nicht im Sinn.

Susanne M.
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das ist Medienkompetenz und hat mit Social Media nicht unbedingt etwas zu tun.

Teacher Andi
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Zählen aber kaum zur Medienkompetenz, die man den Schülern vermitteln soll. Man spricht im Unterricht natürlich über die Gefahren, aber nützen tut dies herzlich wenig. Es handelt sich um das Privatleben der Schüler, und da hat der Lehrer eigentlich nichts verloren, wie soll er dazu auch Zugang haben? Das wäre gar nicht erlaubt.
Die Aufgabe der Schule ist neben der Vermitllung von Lerninhalten (was ursprünglich einmal die Hauptaufgabe war) auch das Fördern der Sozialkompetenz und das Diskutieren gesellschaftlicher Probleme, im gewissen Rahmen. Medienkompetenz insofern, dass die Schüler verantwortlich mit Medien umgehen (die technische Versiertheit bringen sie sich untereinander bei) wie z.B. das wilde Posten von Bildern und Filmen, ohne dass die betroffenen Personen das wissen oder wollen, Mobbing im Netz und das Verbeiten von Ki-erstellten Fake Bildern, was ja der neueste Trend ist. Soziale Medien als Austausch mit tausenden von „Freunden“ kann man kaum unter „Medienkompetenz“ einordnen, da ist auch schwer ranzukommen und die Anbieter haben ihr Netz längst ausgeweitet und fast alle darunter gefangen, man verdient ja kräftig daran und kann auch sehr leicht die Nutzer ausspionieren. Da kann die Schule nichts mehr ausrichten. Da müssen Kinder, Jugenlich und vor allem Eltern selbst mal draufkommen, welch negativen Einfluss dass Ganze hat.

447
25 Tage zuvor
Antwortet  Bildungsnah

Sie verstehen nicht:
Social media sind problematisch, weil sie faktisch unkontrolliert und faktisch frei sind.

Nicht nur dem Namen nach.

Wenn WIRKLICH jeder seine/ihre Meinung (egal ob diese falsch oder richtig, irreführend oder erhellend ist) einfach veröffentlichen kann ist das auf politischer Metaebene problematisch, da dies einer tatsächlich existenten (und nicht nur theoretisch möglichen, faktisch aber für 99% nicht nutzbaren) Äusserungsfreiheit entspricht.

Es ist wie bei Kontoabfragen, Vorratsdatenspeicherung, Chatprotokollierung:
Wegen „Terroristen“, „organisierter Kriminalität“ usw. usf. eingeführt … genutzt dagegen …

447
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Uiuiui, das Grundgesetz garantiert (dem gewöhnlichen Bürger ausserhalb seiner ggf. Funktionsrolle) sogar durchaus das Recht, völlig unsinnige, sogar bewiesen falsche, gar schwachsinnige Aussagen zu behaupten.
Beispiel: „Der Himmel ist rot und besteht aus Ketchup.“ – gegen welches Gesetz habe ich jetzt verstossen? Richtig, gegen keins (ausser ich würde es vor der Klasse als Funktionsträger in der Rolle „Lehrer“ sagen z.B., würde ich halt z.B. ein Diszi kriegen)

Aber wie dem auch sei:
Es kommt doch aufs gleiche hinaus – kein System (auch keine Demokratie, vermute ich) verträgt es, wenn JEDER, wirklich jeder völlig frei seine Meinung(en) sagt.
Historisch waren da immer passive (überhaupt Schreiben können, Zugang zu Medienproduktion) wie aktive Barrieren davor.

Heute kann jeder und bald jedes (=Maschinen) das Gemeinte auch PUBLIZIEREN, so dass Meinungsäusserungen (auch unbestritten falsche) auch WAHRGENOMMEN werden.

Den daraus sich ergebenden ethischen Grundkonflikt (Moral: Meinungsfreiheit als ein sehr hohes Gut versus Auswirkung: faktisches Chaos, wenn wirklich jeder es tatsächlich nutzt) kann ich auch nicht auflösen.

Mit „Desinformation“ und „Hass und Hetze“ ist das so eine Sache…gestern war „Ich preppe“ noch gigaböse staatsfeindliche Hetze, heute offizielles Regierungsprogramm (–> Katastrophenschutz).
Reiche Menschen „in Arbeit bringen“ (mit Gulag-Anspielung) ist komischerweise nie „Hass und Hetze“, sicherlich auch kritikwürdige Aussagen wie „Sozialhilfeempfänger Müll aufsammeln lassen“ dagegen schon…von daher…joa, nech…

Ich glaube persönlich, dass sich da einfach noch keine Lösung gefunden hat. Aber das kann ja noch kommen, es wurden schon schwerere Probleme gelöst.

Maybe
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Kommt hinzu, dass gerade durch 447s „uiuiui“ fff
Schüler innen in völlig falsche Richtungen informiert werden.

Z.B. Schüler/16J streamt andere aus Klasse, zu sehen ist dies dann auf insta/youtube/Tiktok

Folgendes steht – strafrechtlich – an (zusätzlich zur > Fettung)
[…]
Verletzung Vertraulichkeit des Wortes (§ 201 StGB):
Das gesprochene Wort im Klassenzimmer ist nicht öffentlich [w:§ 201 StGB].Wer dieses Wort heimlich aufnimmt oder live überträgt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe bestraft [w:§ 201 StGB].
Schon der bloße Versuch oder das Bereitstellen der Aufnahme für Dritte ist strafbar [w:§ 201 StGB].

Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs (§ 201a StGB):Greift besonders dann, wenn Personen in hilflosen, bloßstellenden oder privaten Situationen (z. B. beim Weinen, bei Streits oder unvorteilhaften Momenten) gefilmt werden.
Strafe: Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe

Unbefugte Bildaufnahmen (Kunsturhebergesetz – § 33 KunstUrhG):
Das Verbreiten oder öffentliche Zurschaustellen von Bildern/Videos ohne Einwilligung der Betroffenen ist eine Straftat.
Strafe: Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

Beleidigung / Cybermobbing (§ 185 StGB):Wird der Stream genutzt, um den Mitschüler oder Lehrer lächerlich zu machen, kommt eine Strafbarkeit wegen Beleidigung hinzu. […]
Quelle: Schülerreferat
(mit KIteilen).

Meine Erfahrung ist, dass Referate im Bereich Medien – Was darf ich – Was sollte ich nicht tun …….
ein guter Einstieg in die für den Unterricht viel zu gewaltige Problematik sind.
Bei uns hats was gebracht – bis hin zu durch Schüler innen mühevoll gesuchten Fallstudien , was im U schon alles passiert ist,
(weil teilweise nach dem Motto
‚weil nicht sein kann, was nicht sein darf‘ gut gedeckelt wurde)

Alsooo @447
„Heute kann jeder und bald jedes (=Maschinen) das Gemeinte auch PUBLIZIEREN, so dass Meinungsäusserungen (auch unbestritten falsche) auch WAHRGENOMMEN werden.“

Wenn Sie dies so in der Klasse sagen, ohje.
Nehmen Sie doch einfach obige Schülerarbeit, spart Zeit und ist solide, korrekt recherchiert – damit keinem Ihrer auf Ihre Äußerungen vertrauenden SuS der Knast droht.

447
25 Tage zuvor
Antwortet  Maybe

Netter Belehrungsversuch.

Erstens gehen SuS (=juristisch gesehen Jugendliche, gerne bis 21) schon kaum (falls enn überhaupt) in den „Knast“, selbst wenn sie jemanden in die Schwerbehinderung prügeln, Herr Jurist.

Zweitens frage ich mich gerade, wie Sie darauf kommen, ich würde SuS erzählen, sie dürften alles (also auch z.B. strafbewehrte Äusserungen) posten.

Aber wenn Sie meinen…ist ok.

Die ganzen lustigen Paragraphen die Sie da posten (deren Durchsetzung theoretisch gerade bei Kindern/Jugendlichen sehr einfach wäre, wenn man es denn nur wollen würde, da die i.d.R. null „Digitalkompetenz“ haben ihre Urheberschaft zu verschleiern) haben für das praktische Medienverhalten (faktisch: social-media-postings und Bilder) selbiger genau null Relevanz im Alltag.
Wissen Sie auch selber, oder?

Maybe
25 Tage zuvor
Antwortet  447

Jaja,
Kein Belehrungsversuch – netter rhetorischer AnfängerVersuch Ihrerseits, meinerseits eher ein Entleerversuch – fakes müssen gezeigt werden.

Aber lassen wir das,
belassen wirs einfach dabei:
Sie stellen Gesetze in Frage, die selbst meinen ( übrigens oft 18jährigen Schüler innen plausibel sind und die sehr wohl auch auf Ahndung von derlei “ Dumm-und Gemeinheiten “ drängen.
Zudem haben wir hier einen recht kreativen Jugendrichter und auch, dass er dann zB dafür sorgt, dass Medien’spezialisten‘ beim Töpfchenleeren im Pflegeheim unterstützen, finden die Jungs und Mädels gut.
Vlt. sind meine BSler einfach mehr realistisch am Boden…..als andere 447inclusive.

447
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Jaja.

Fast jedes Grundrecht unterliegt der immer gleichen „ausser wenn es ein Gesetz…“-Formulierung.

Grundrechte (gerade der Kern) sind IDEALE.

Sie sind in sich konflikthaft und NIE „ganz erreichbar“.

Wissen wir alle.

447
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Bestreitet doch niemand.
Wir können froh sein, sie zu haben!

Bildungsnah
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Sie haben es ja selber reinkopiert und fett gemacht. Da steht nichts von Unwahrheiten. Da steht etwas von Gesetzen. Sobald wir das Äußern von Unwahrheiten unter Strafe stellen wollen, brauchen wir zwingend ein Wahrheitsministerium, denn eine staatliche Stelle muss dann festlegen, was exakt die Wahrheit ist.

Irgendwann haben wir mal entschieden, dass wir nicht mehr die Festlegung durch Autoritäten, sondern einen recht offenen Wettstreit der Ideen haben wollen.

Ich muss eine Unwahrheit wie „Die Erde bewegt sich um die Sonne“ äußern dürfen, ohne einer thermischen Behandlung zugeführt zu werden. Auch dann, wenn diese Aussage ganz offensichtlich der Erkenntnis aller anderen Wissenschaftler und der aktuellen Auffassung von der Wahrheit in der Gesellschaft widerspricht.

Müssen wir uns dann vielleicht auch etwas über die Weltverschwörung der Echsenmenschen anhören? Vermutlich ja, aber das können wir aushalten.

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das Dumme/Unvernünftige ist:
Wir haben diese Gesetze, aber auf beiden Seiten, egal ob Schule oder Legislative/Judikative wird oft von einem total veralteten Jugendlichenbild ausgegangen und deshalb auch oft gedeckelt, unzugänglich/ der Öffentlichkeit vorenthalten, was bereits passiert – e.
So kommen auch wirklich schlimme Finger durch und haben zT Beispieleffekt/ Nachahmerfolg
(siehe zB Schulklos anzünden auf TikTok).
Da ich persönlich der Meinung bin, dass viele unserer derzeitigen Jugendlichen beeinflussbarer und kindlicher/ naiver sind als „früher vor 10 Jahren“, weil viele mehr in der medialen Welt als in der realen leben, muss wohl leider an vielen Stellen hartes Aufschlagen verhindert werden – auch soweit möglich in Schule.

Es wäre schön, wenn auch die Erziehenden mithelfen, denn ( wie das Beispiel von @ Indra zeigt, Stullen allein hilft nicht, danke dafür, Grüße 🙂
Reales Leben, Unterstützung dabei
( zB wie nützen mir Medien – wie schütze ich mich aber auch gegen die Nachteile/Gefahren) ist wichtiger als
Fühlifühli-Welten.

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

* Stillen statt Stullen

MadMax
20 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Ich habe mal einen Professor für Verfassungsrecht sagen hören (ich glaube, das war auf ZDF oder ARD – also nix Schwurbleriges), dass sich die Grundsätze des GG sehr leicht einschränken lassen.

Vergleicht man das mal mit der United States Constitution (und das gleiche gilt für andere Verfassungen bestimmt auch), dann steht da nichts von „Diese Rechte finden ihre Schranken in…“ – Da bedeutet es: entweder es gibt Meinungsfreiheit oder eben nicht.

Susanne M.
25 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Das ist zu subtil. Ich darf etwas Falsches meinen und auch in einem Reel veröffentlichen, es ist nicht verboten, von Unsinn überzeugt zu sein.
Die Medienkompetenz müsste für den Nutzer darin bestehen, im besten Fall mehrere seriöse Quellen nutzen zu können, um mich zu widerlegen und mir nicht zu glauben.
Dazu muss man wissen, was seriöse Quellen sind.
Dann kann der andere auf Social Media noch so sehr schreiben, dass Klimawandel einfach nur ein schöner Sommer ist, das stört nicht, weil ich verifiziert habe, dass er nicht Recht hat.
Das ist es, wohin man die Kinder bringen müsste: ich würde es Informationskompetenz nennen.

N. Name
24 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

Das ist es, wohin man die Kinder bringen müsste: ich würde es Informationskompetenz nennen.

.. früher nannte man es Wissenschaft? Es ist vielleicht auch sinnvoll diesen sprachlichen Wandel nachzuvollziehen.
Auch Kindern bereits wissenschaftliches arbeiten näherzubringen halte ich für ein edles Ziel, wohl wissend das viele Kinder erst lernen, und wohl die wenigsten sich bereits Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen nennen könnten.
Soviel zur „Informationskompetenz“ . „Wissen was seriöse Quellen sind“ war nie wissenschaftliche Aufgabe, sondern es ist das bestätigen und widerlegen von Thesen.

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

….manche sträuben sich geradezu gegen das Erlangen dieser
“ Informationskompetenz“.
Ist doch viel spannender, dass Echsenmenschen die Hitze mitbrachten als bloß immer dieser öde Klimawandel, der auch noch Geld kostet.
Soll heißen, real ist für viele zu normal.

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

…..zu normal und manchmal auch zu beängstigend.

Bildungsnah
23 Tage zuvor
Antwortet  Susanne M.

Leider beschränkt sich die „Kompetenz“ ja üblicherweise darin, sogenannte „seriöse Quellen“ zu kennen. Mein Kind hat gelernt, man soll nur den Aussagen der Regierung, den offiziellen Fernsehsendern und etablierten Zeitungen, sowie den offiziellen wissenschaftlichen Instituten vertrauen.

Wie würde das im dritten Reich oder in der DDR funktioniert haben? Steht im Völkischen Beobachter oder in das Neue Deutschland, muss also wahr sein. Toll.

Meiner Meinung nach brauchen die Kinder Faktenwissen und logisches Denken.

Er fuhr in Berlin los und als er 2 Stunden später in Mailand ankam, hat er erst mal in der Nähe des Eifelturms gefrühstückt.

Das sind ziemlich sicher Fake News, egal in welchem Medium die Aussage steht.

Ein Kilo Rindfleisch verbraucht 15.000 l Wasser?

Wenn ich rechnen kann und auch mal vom Wasserkreislauf gehört hab, ist mir klar, dass hier etwas nicht stimmt. Das sind ungefähr 6.000.000 l pro Rind summiert. Saufen kann das Viech diese Menge sicher nicht.

Wenn ich dann stutzig geworden bin, merke ich es handelt sich hier um virtuelles Wasser und das die allergrößte Menge davon als Regen auf die Weide fällt.

Auch bei KI muss ich die Aussagen einordnen können und erkenne die Halluzination durch den Widerspruch zu meinem sonstigen Wissen.

Die Kinder lernen in der Medienkompetemz angeblich etwas über die Algorithmen. Erstens sind die nicht wirklich bekannt und zweitens wird das nur allgemeines Blabla sein. Die Kinder sollen in der 4. keine schriftliche Division mehr haben und dann in der 6. Algorithmen verstehen. Aha. Das wird sicherlich wunderbar klappen.

N. Name
25 Tage zuvor

Nein, müssen sie nicht. Was den geschäftsfähigen Erwachsenen ausmacht, ist das er für sein handeln vor dem Gesetz selbst zu verantworten hat, während man bei Kindern annimmt das sie die Folgen ihres Handelns noch nicht vollumfänglich abschätzen können. Wenn die Erziehungsberechtigten ihren Kindern Risiken aussetzen, liegt die Entscheidung und Verantwortung dafür bei den Erziehungsberechtigten.

Führerschein-„Kompetenz“ erwerben sie auch erst mit 16 oder 18 Jahren. Sicher können auch schon Kinder Motorsport betreiben, aber müssen sie das? Nein. Muss ich mich da einmischen, wenn die Eltern entscheiden das sie Motorsport für ihre Kinder möchten? Nein.

Realist
25 Tage zuvor
Antwortet  N. Name

Aber hat man sich nicht gesellschaftlich darauf geeinigt, dass der Staat alle persönlichen Risiken abfedert und insbesondere in Form der Schule alles zu reparieren hat, was gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich schief läuft?

Bildungsnah
25 Tage zuvor
Antwortet  Realist

Klar, das ist ja auch richtig. Oder wünschen Sie sich keinen liebevollen Nanny-Staat der alles regelt? Und wir kennen ja die Aussage damals von Minister Habeck, dass der Staat keine Fehler macht. Der ist also inklusive der Schule dafür prädestiniert, alles zu regeln.

Deswegen bereitet er gerade sowohl das Social-Media-Verbot als auch den Unterricht für Social-Media-Kompetenz vor.

Logik hat meines Wissens nach keiner bestellt, nur allumfassende Fürsorge.

Teacher Andi
24 Tage zuvor
Antwortet  Redaktion

Hier ein Link als Gegendarstellung, da werden die Aussagen, im Kontext, ganz anders beleuchtet. Es kommt dabei immer auf den Standpunkt an, weniger auf die Medienkompetenz. Außerdem wird die dpa staatlich gefördert, auch wenn sie betont, unabhängig zu sein.

Frederik März
25 Tage zuvor

Das ist der Freizeitbereich, social media ist inder Schule verboten (für Lehrkräfte im beruflichen Kontext) und im neuen Schuljahr gibt’s vom Land ein Handyverbot.
Nicht meine Zuständigkeit!

Maybe
24 Tage zuvor
Antwortet  Frederik März

Irrtum ?
Viel Spaß beim handyverbot kontrollieren – handygarage schon bestellt ? Komisch, wir haben das schon seit SJanfang – und es bringt nach hartem Training tatsächlich was – ajf mehr Konzentration.

JoFranc
24 Tage zuvor
Antwortet  Frederik März

Sehe ich etwas anders. Social Media gehört m. E. zum allgemeinbildenden Teil des Schulbetriebs. Dass es in nicht in der Schule stattfindet, ist kein ausreichender Grund. Wir machen ja auch Sexualkunde, obwohl die entsprechende Praxis in der Schule nicht vorgesehen ist.
Allerdings kenne ich keine Schule, die nicht in irgendeiner Form bereits ein entsprechendes Medienerziehungs-Modul hat.

Wofür ich mich aber tatsächlich nicht zuständig fühle, ist die Klärung irgendwelcher Vorfälle in sog. „Klassengruppen“, die aber in Wirklichkeit private Gruppen sind, bezüglich derer ich keine Befugnisse habe, v. a. wenn die Kinder die entsprechenden Medien nutzen, obwohl diese für ihre Alter noch nicht freigegeben sind.
Da lasse ich mich höchstens mal breitschlagen, als Mediator zu fungieren oder biete an, Kontakte zwischen den Eltern herzustellen.

Und ich sperre mich dagegen, Fünftklässlern WhatsApp-Regeln beizubringen. Die einzige relevante Regel sollte da sein: „Kein WhatsApp in Eurem Alter!“ Alles andere würde das Ignorieren der Altersbeschränkung legitimieren. Das wäre so als hätten wir ein allgemeines Tempolimit von 100km/h und in der Fahrschule würde planmäßig gelehrt, wie man auch bei 220km/h in Kurven noch die Kontrolle über sein Fahrzeug behält.

JoFranc
24 Tage zuvor

Ich sehe es bei social media ähnlich wie bei Drogen. Wenn es zum pädagogischen Auftrag der Schulen gehört, die Kinder in jeglicher Hinsicht fit für’s Leben zu machen, gehört das dazu.

Mein Eindruck ist aber, dass die Anforderungen, die an Schulen in dieser Hinsicht gestellt werden, ständig steigen, was zu einem großen Teil damit zusammenhängt, dass
1. die Elterhäuser als pädagogische Partner immer mehr wegfallen und
2. die Anforderungen an Jugendliche und Lehrer (gerade im Bereich der Medien) signifikant gestiegen sind.

Die Strukturen der Schulen und in vielen Bereichen die personellen Ressourcen haben sich aber nur wenig verändert.
Ich überspitze mal: Ein Lehrer vor 50 Jahren musste neben seiner fachlichen Qualifikation noch wissen, wie man eine Schreibmaschine, einen Kopierer und wenn’s hochkam noch nen OHP bedient.
Heute sollte man sich außerdem mit allen möglichen social media Plattformen und sonstigen Drogen auskennen, sollte ein guter Reiseveranstalter und ein halber Jurist und Sozialarbeiter sein, sollte psychische Krankheiten zumindest erkennen und damit professionell umgehen können, sollte sich mit LRS, Autismus, Dyskalkulie, ADHS usw. zumindest so gut auskennen, dass er individuelle Förderpläne entwickeln kann, er muss ganz nebenbei Office-Programme beherrschen und verpflichtend zu benutzende Systeme bedienen können, die sich alle Nase lang verändern, soll mit digitaler Hardware umgehen können, auch wenn er in 6 Klassenräumen 3 unterschiedliche Systeme vorfindet, soll auch in der Lage sein, die notfalls zu konfigurieren, wenn irgendwas nicht stimmt, weil sonst die Stunde im Eimer ist.
Und irgendwie soll er noch fachlich, didaktisch und pädagogisch kompetent sein.
Und ungefähr die Hälfte der genannten Anforderungen soll er in jeder Unterrichtsstunde gleichzeitig gerecht werden, während er eine nicht kleiner werdende Lerngruppe mit immer größer werdenden sozialen Herausforderungen bei der Stange hält und gleichzeitig noch die Leistung jedes einzelnen Schülers feststellt.

Ich habe sicherlich einige Punkte vergessen, aber ich gebe unumwunden zu: Ich kann diesen Anforderungen nicht gerecht werden und kenne niemanden, der das kann (nur einige, die es glauben).

Es ist ja schön, dass theoretisch jeder Schüler mit jeder Lernbehinderung ein Recht auf individuelle Förderung hat, aber wenn die Ressoucen dafür so dünn gesät sind, sieht es in der Realität meist so aus, dass man vor allem die SuS fördert, deren Eltern die Förderung am lautesten (und im Zweifelsfall auch mit juristischer Unterstützung) einfordern. Da das normalerweise eher nicht bildungsferne Haushalte sind, wird die Chancengleichheit dadurch eher verschlechtert als verbessert.

Ich weiß nicht, wie andere damit umgehen: Mich deprimiert und demotiviert die Tatsache, dass ich weder meinem Beruf noch den Schülern gerecht werden kann, bereits genug. Ständige Forderungen nach noch mehr Verantwortung und neuen Aufgabenbereichen sind da nicht hilfreich.

N. Name
24 Tage zuvor
Antwortet  JoFranc

Es war einmal ein einfacher Lehrer, der in einem kleinen Dorf unterrichtete. Eines Tages traf er an einem See einen goldenen Karpfen, der sprechen konnte. Der Karpfen versprach, ihm jeden Wunsch zu erfüllen – aber nur, wenn der Lehrer ihn wieder freiließ.
Der Lehrer, ein bescheidener Mann, wollte nichts für sich selbst. Doch seine Frau – eine ehrgeizige Politikerin – drängte ihn: “Frag den Karpfen, dass du den Kindern mehr beibringst! “Sie müssen auch noch Social-Media-Kompetenz, Demokratiekompetenz und Diversitätskompetenz beherrschen!”, Der Lehrer unterrichtete nun Tag und Nacht, doch die Politikerin war nicht zufrieden …