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Klassenfahrten planen: Was die Vorbereitung leichter macht

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Wer eine Klassenfahrt plant, muss lange vor der Abfahrt pädagogische Ziele, Kosten, Programme und schulinterne Abstimmungen zusammenbringen. Welche Unterstützung erleichtert diese Arbeit, ohne die eigenen Entscheidungen vorwegzunehmen? Eine Befragung von albaTours unter 230 Lehrkräften liefert Antworten. Drei Reiseziele zeigen anschließend, was gute Vorbereitung möglich macht.

Wenn aus Unterricht gemeinsames Entdecken wird: Lernen auf Klassenfahrt. Foto: albaTours / iStock

Wer plant, leistet lange vor der Abfahrt Entscheidendes

Wer schon einmal eine Klassenfahrt organisiert hat, dürfte diese Zahl nachvollziehen können: 88 Prozent der Lehrkräfte, die zumindest gelegentlich Klassenfahrten planen, empfinden den Aufwand als hoch oder sehr hoch.

Denn hinter jeder Reise stehen zahlreiche Entscheidungen: Welches Ziel passt zur Klasse und zu den fachlichen Schwerpunkten? Wie lässt sich das Programm im vorgesehenen Budget umsetzen? Welche Informationen werden für die Abstimmung in der Schule benötigt? Und wie entsteht aus einzelnen Programmpunkten eine Reise, die fachlich und gemeinschaftlich etwas bewirkt?

Diese Arbeit beginnt lange vor der Abfahrt. Sie schafft den Rahmen für Erfahrungen, die im Klassenzimmer kaum möglich wären: wenn Jugendliche im Tropen-Aquarium ökologische Zusammenhänge untersuchen, Kopenhagen als zukunftsorientierte Stadt erkunden oder in Istrien Spuren der Antike entschlüsseln.

Was Ihnen die Planung erleichtert

Welche Unterstützung dabei besonders wichtig ist, zeigt die albaTours-Lehrkräftebefragung 2026. Insgesamt nahmen 230 Lehrkräfte teil. Die Detailfragen zur Organisation von Klassenfahrten beantworteten 216 von ihnen, die solche Reisen zumindest gelegentlich organisieren.

97 Prozent beginnen mindestens sechs Monate vor der Abfahrt mit der Planung. Für 95 Prozent ist eine persönliche Ansprechperson wichtig, 63 Prozent wünschen sich konkrete Programmvorschläge. Und 65 Prozent stimmen ein erhaltenes Angebot zunächst intern ab.

Exemplarischer Auszug aus der albaTours-Lehrkräftebefragung 2026: ausgewählte Ergebnisse zum Planungsaufwand und Unterstützungsbedarf bei Klassenfahrten (n = 216).

Diese Ergebnisse* dürften vielen Lehrkräften aus der eigenen Planungspraxis bekannt vorkommen. Eine gute Reiseidee allein genügt nicht: Sie muss verständlich dargestellt, intern vermittelbar und organisatorisch umsetzbar sein.

Für die Praxis bedeutet das: Ein Angebot sollte auf einen Blick erkennen lassen, welche Leistungen und Programmpunkte vorgesehen sind. Konkrete Vorschläge helfen dabei, fachliche Ziele mit dem Reiseerlebnis zu verbinden. Und eine erreichbare Ansprechperson gibt Sicherheit, wenn Fragen auftauchen oder etwas angepasst werden muss.

Gute Unterstützung nimmt Ihnen die pädagogische Gestaltung nicht ab. Sie schafft den Freiraum, die Reise passend zu Ihrer Klasse und Ihren Zielen zu entwickeln.

Wenn aus Lernstoff Erlebnisse werden

Was dadurch unterwegs entstehen kann, zeigen drei beispielhafte Reiseszenen. Sie führen von der Biologie mitten in einer deutschen Großstadt über Zukunftsfragen in Dänemark bis zur Antike an der kroatischen Adriaküste.

Hamburg: Wenn die Großstadt zum Biologieraum wird

Im Tropen-Aquarium Hagenbeck wird es plötzlich still. Vor den Becken und Gehegen beobachten die Schülerinnen und Schüler genauer als zunächst gedacht: Wie sind Tiere an ihren Lebensraum angepasst? Welche Beziehungen bestehen innerhalb eines Ökosystems? Und wodurch gerät dieses Gleichgewicht in Gefahr?

Ein Arbeitsauftrag lenkt den Blick auf Details. Aus Beobachtungen entstehen Fragen und aus einzelnen Entdeckungen eine gemeinsame Auswertung. Die Ergebnisse lassen sich anschließend im Unterricht aufgreifen und vertiefen.

Hamburg zeigt, dass Biologieunterricht nicht nur in vermeintlich unberührter Natur stattfinden kann. Mitten in der Metropole werden Artenvielfalt, Anpassung und ökologische Zusammenhänge unmittelbar sichtbar und die Stadt selbst zum außerschulischen Lernort.

Klassenfahrten nach Hamburg mit Schwerpunkt Biologie entdecken!

Im Tropen-Aquarium Hagenbeck werden Artenvielfalt, Anpassung und ökologische Zusammenhänge unmittelbar erlebbar.

Kopenhagen: Die Stadt von morgen erkunden

Am nächsten Morgen steigt die Klasse aufs Fahrrad. Breite Radwege, Hafenflächen, moderne Architektur und öffentliche Räume werden zu Stationen einer Erkundungstour: Wie verändert Mobilität eine Stadt? Wem gehört der öffentliche Raum? Und was macht urbanes Leben lebenswert?

Die Schülerinnen und Schüler sammeln Beobachtungen und vergleichen sie mit ihrem eigenen Schul- und Wohnort. Später werden im Experimentarium naturwissenschaftliche und technische Phänomene an interaktiven Stationen ausprobiert.

So verbindet Kopenhagen Stadtentwicklung, Architektur, Mobilität und Naturwissenschaften zu einem fächerübergreifenden Lernraum. Aus einer Fahrt durch die Stadt entsteht eine Diskussion über ihre Zukunft – mit Fragen, die sich auch nach der Rückkehr weiterführen lassen.

Klassenfahrten nach Kopenhagen entdecken!

Istrien: Wenn Latein plötzlich lebendig wird

Der Tag beginnt vor der Arena von Pula. Wo sonst Vokabeln, Texte und Jahreszahlen den Zugang zur Antike bestimmen, stehen die Schülerinnen und Schüler nun vor einem der eindrucksvollsten Zeugnisse römischer Geschichte. Sie gehen durch die mächtigen Steinbögen, nehmen auf den Rängen Platz und stellen sich vor, wie sich dieser Ort vor fast 2.000 Jahren angehört und angefühlt haben könnte.

Beim anschließenden Rundgang durch die Altstadt begegnen ihnen weitere Spuren der Römer: der Augustustempel, der Sergierbogen und lateinische Inschriften. Gemeinsam werden bekannte Wörter entdeckt, Bedeutungen erschlossen und Verbindungen zu heutigen Sprachen hergestellt.

Plötzlich ist Latein keine Sprache mehr, die ausschließlich im Schulbuch existiert. Sie wird zum Schlüssel für eine Stadt, deren Vergangenheit bis heute sichtbar geblieben ist.

Klassenfahrten nach Istrien mit Schwerpunkt Alte Sprachen entdecken!

> Für noch mehr inspirierende Klassenfahrten ist unser albaTours Jahreskatalog 2026/27 gerade im Druck – ab Ende August liegt er in Lehrerzimmern in ganz Deutschland aus. Viel Spaß beim Stöbern!

Reisen bildet. Und verbindet.

Eine Klassenfahrt kann Wissen vertiefen, neue Blickwinkel eröffnen und Gemeinschaft wachsen lassen. Damit diese Erfahrungen möglich werden, braucht es lange vor der Abfahrt klare Informationen, gute Entscheidungen und Unterstützung, die erreichbar bleibt.

Für albaTours beginnt eine gute Bildungsreise deshalb bei Ihrer pädagogischen Idee: Was möchten Sie Ihrer Klasse fachlich und persönlich mitgeben? Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit Ihnen einen verlässlichen Rahmen zu schaffen, in dem daraus besondere Lern- und Gemeinschaftserlebnisse entstehen können.

Geschäftsführerin Vanessa Hauswirth bringt es auf den Punkt: „Wir wollen dabei helfen, junge Menschen in die Welt zu schicken, damit sie mit offenen Augen zurückkehren: neugieriger, toleranter, verbundener und bereit, unsere Demokratie mitzugestalten.“

Die vollständige Lehrkräftebefragung

Wie planen Lehrkräfte Klassenfahrten? Was kostet besonders viel Zeit und welche Unterstützung wünschen sie sich? Melden Sie sich zum albaTours-Newsletter an und erhalten Sie die vollständige Auswertung der Lehrkräftebefragung 2026 kostenfrei.

Anmeldung zum Newsletter, um die Ergebnisse der Lehrkräftebefragung 2026 kostenfrei zu erhalten.

*Quelle: albaTours-Lehrkräftebefragung 2026, n = 230; Basis der Detailfragen zur Organisation von Klassenfahrten: n = 217. Die Ergebnisse geben Einblick in die Erfahrungen der befragten Lehrkräfte, erheben jedoch keinen Anspruch auf Repräsentativität.

Wir sind beim DSLK dabei! Freuen Sie sich auf neue Erkenntnisse aus unserer Studie, praktische Impulse für die Planung von Klassenfahrten und einen offenen Austausch über Lehrerklischees und die oft unsichtbare Arbeit im Schulalltag.

Ein Beitrag von Kristin Großmann aus dem Team der albaTours Reisen GmbH.

Dies ist ein Advertorial / eine Pressemeldung der albaTours Reisen GmbH.

 

Hier geht es zu allen weiteren Beiträgen des Themenmonats “Klassenfahrten und außerschulische Lernorte”. 

„Klassenfahrten sind das Beste, was Schule leisten kann“: Bildungsforscher im Interview

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2 Kommentare
Andreas
1 Monat zuvor

Ich habe nie verstanden, warum Lehrkräfte überhaupt Klassenfahrten planen müssen. Das sollte das Sekretariat machen. Warum müssen Lehrer Eltern hinterher rennen um Gelder einzusammeln, Reiserücktrittskostenversicherungen abschließen, Busse organisieren usw. Das entspricht doch überhaupt nicht ihrer Ausbildung und ihren Aufgaben. Aber wir haben uns in Deutschland so dran gewöhnt, dass Lehrer Mädchen für alles sind: IT-Support, Hausmeister, Kassenwart, Buchverkäufer, Reiseleiter, Psychotherapeut ( Für Schüler und Eltern ), … In einer Firma käme es niemandem in den Sinn, dass z.B. Ingenieure gleichzeitig Hausmeister oder IT-Support Aufgaben übernehmen. Dafür gibt es Spezialisten. Nur an der Schule will man von der Idee der Arbeitsteilung und Spezialisierung nichts wissen. Kein Wunder, dass viele Lehrer dem Burnout nahe sind.

Sebastian Toll
1 Monat zuvor

Bei uns im albaTours-Team erleben wir jeden Tag im Gespräch mit Lehrkräften, wie kräftezehrend die Planung oft ist. Unser Ziel daher ist es, Lehrer:innen den Rücken freizuhalten, damit die Vorbereitung entspannt bleibt und die Fahrt am Ende ein Erfolg wird.