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Kultusminister will Beamtenstatus für Lehrkräfte streichen – und kündigt via “Bild” eine Bundesratsinitiative an

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DRESDEN. Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) hat über die „Bild“-Zeitung eine bundesweite Initiative zur Abschaffung der Lehrerverbeamtung angekündigt. Begründet wird der Vorstoß mit explodierenden Kosten und demografischen Prognosen. Auffällig ist jedoch nicht nur der politische Inhalt, sondern auch die Rolle des Boulevardblatts selbst, das den Vorschlag mit Zuspitzung begleitet – und damit offenbar eine bildungspolitische Kampagne lostreten will. „Lehrer sollen keine Beamten mehr sein”, titelt die Zeitung. 

Knickt er ein? Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU). Foto: Frank Grätz | SMK

Sachsen will die Lehrerverbeamtung bundesweit beenden. Das kündigte Kultusminister Conrad Clemens (CDU) in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung an. Demnach strebe die Landesregierung eine Initiative an, die in allen Bundesländern gleichzeitig die Verbeamtung von Lehrkräften abschaffen soll. Ziel sei es, den Wettbewerb der Länder um Nachwuchslehrkräfte zu beenden und langfristig Haushaltsrisiken zu begrenzen.

Der Vorstoß wird nicht über ein offizielles Regierungspapier oder eine Pressekonferenz lanciert, sondern über Deutschlands auflagenstärkste Boulevardzeitung. Die „Bild“ rahmt die Initiative als „politischen Befreiungsschlag“ und stellt sie in den Kontext angeblich „explodierender Kosten“, düsterer Haushaltsaussichten und eines kommenden massiven Schülerrückgangs.

Sachsen hatte erst 2019 begonnen, Lehrkräfte wieder zu verbeamten. Der Schritt galt damals als Reaktion auf einen akuten Lehrermangel, steigende Schülerzahlen und erhebliche Unterrichtsausfälle. In der Kultusministerkonferenz herrschte seinerzeit weitgehend Einigkeit darüber, dass Länder ohne Verbeamtung im Wettbewerb um Lehrkräfte kaum bestehen konnten.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bekräftigte unlängst erst auf der Jahrestagung des Deutschen Beamtenbundes (dbb), dass er den Beamtenstatus von Lehrkräften für unentbehrlich hält (News4teachers berichtete).

Als Beispiel nannte Wüst die unpopulären Abordnungen von Lehrkräften an Schulen mit besonderem Unterstützungsbedarf. „Wir haben Lehrerinnen und Lehrer tausendfach aus Regionen mit besserer Versorgung in Regionen mit schlechterer Versorgung abgeordnet“, berichtete er. Viele Lehrkräfte müssten nach dem zweiten Staatsexamen zunächst für mehrere Jahre an andere Schulen als ihre Wunschschule gehen. „Und in der Regel sind das jetzt auch nicht die einfacheren Schulen, sondern das sind die schwierigeren Schulen“, sagte Wüst. Und befand: „Versuch das mal ohne Berufsbeamtentum.“ Manche meinten, solche Maßnahmen ließen sich ebenso gut mit angestellten Lehrkräften umsetzen. „Nein, kannst du eben so nicht“, betonte der CDU-Politiker. Gerade dort, wo der Staat besonders gefordert sei, brauche es Verlässlichkeit, Bindung und Durchsetzungsfähigkeit.

Nun wird dieser Kurs öffentlich infrage gestellt. Laut „Bild“ sind verbeamtete Lehrkräfte für den Staat langfristig deutlich teurer als angestellte. Das Blatt stellt einen direkten Vergleich der Alterssicherung an: Während tarifbeschäftigte Lehrkräfte in der gesetzlichen Rente häufig weniger als 50 Prozent ihres letzten Einkommens erreichten, erhielten Beamte im Ruhestand bis zu 71 Prozent ihres letzten Gehalts, lebenslang und vollständig aus Steuermitteln finanziert.

Nach Angaben der Zeitung gibt es in Sachsen rund 34.000 Lehrkräfte, davon etwa 14.200 im Beamtenstatus. Der Anteil steige weiter, Lehrerinnen und Lehrer stellten inzwischen den größten Einzelblock unter den Landesbediensteten. In diesem Zusammenhang verweist „Bild“ auf stark wachsende Personal- und Verwaltungsausgaben.

„Wir streben einen Deutschland-Pakt gegen Lehrerverbeamtung an. Denn die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer geht nur gemeinsam“

Das Blatt bezieht sich in der Berichterstattung auf ein internes Reformpapier der sächsischen Staatsregierung, das in Regierungskreisen als „Liste des Grauens“ bezeichnet werde. Es umfasse 64 Spar- und Strukturmaßnahmen, mit dem Ziel, Personal abzubauen, Verwaltung zu verschlanken und Folgekosten zu reduzieren. In Punkt 21 dieses Papiers werde ausdrücklich eine Initiative „zur gleichzeitigen Abschaffung der Lehrerverbeamtung in allen Bundesländern“ angestrebt. Eine offizielle Veröffentlichung oder detaillierte Einordnung dieses Dokuments durch die Staatsregierung liegt bislang nicht vor.

Clemens selbst wird mit deutlichen Worten zitiert. „Wir streben einen Deutschland-Pakt gegen Lehrerverbeamtung an. Denn die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer geht nur gemeinsam. Nur so können wir den ruinösen Wettbewerb der Bundesländer beenden“, sagte der Kultusminister der „Bild“. Man könne sich die Verbeamtung schlicht nicht mehr leisten, das Instrument sei „aus der Zeit gefallen“.

Flankiert wird diese politische Positionierung von einem demografischen Szenario, das die Zeitung in dramatischen Farben zeichnet. Für die 2030er- und 2040er-Jahre prognostizierten Demoskopen einen massiven Rückgang der Schülerzahlen. In den Kitas sei der Geburteneinbruch bereits spürbar, spätestens Ende der 2020er-Jahre werde er die Grundschulen erreichen. Bis 2040, so die Darstellung, könnten die Schülerzahlen auf etwa 60 Prozent des heutigen Niveaus sinken. Konkrete Quellen oder Modellrechnungen nennt der Bericht nicht.

Dafür verweist „Bild“ im Text auf einen weiterführenden Artikel. Überschrift: „’Zu viel Stress!’: Das große Gejammer der LehrerfunktionäreNews4teachers 

CDU-General Linnemann legt nach – assistiert von Wirtschaftsweisem: Lehrkräfte sollen nicht mehr verbeamtet werden

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318 Kommentare
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HarneEinrichson
1 Monat zuvor

Vielleicht sollten wir mal eine bundesweite Initiative für Experten im Kultusministerium starten.
Um Personalkosten zu sparen könnte Herr Clemens sich selbst abschaffen, das spart Geld und vielen Lehrkräften sehr viele Nerven

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Sie wollen damit sagen, weil es an der einen Stelle Verschwendung und ungerechtfertigte Privilegien gibt, darf und soll es sie auch an einer anderen Stelle geben? Oder sind Sie tatsächlich bereit, auf ihre eigenen Privilegien zu verzichten, wenn die anderen auch auf ihre Privilegien verzichten? Das wäre ja dann schon mal ein erster guter Schritt. Ja?

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Privilegien sind UNGERECHTFERTIGTE Vorteile.

Sie ganz persönlich dürfen alle meine (legal erworbenen) Vorteile streichen – dann fallen aber auch die entsprechenden Pflichten weg.

Mit unbezahlter Extraarbeitszeit fangen wir dann mal an – danke und tschüss.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor

Ich bin mir sicher, dass er in den nächsten Wochen wieder sehr froh sein wird über die verbeamteten Lehrkräfte, die die Schule während der Streiks am Laufen halten.
Aber vielleicht kommt dann einfach ein neuer Vorschlag, wie zB Lehrkräften das Streikrecht ganz wegzunehmen, damit man “das Beste” aus beiden Welten vereint.

Siebenstern
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Aber Sie erwarten, dass wir angestellte Lehrer für Sie die Arbeit niederlegen und Gehaltserhöhungen erstreiken?

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Siebenstern

Genau so ist es. Diejenigen, die unkündbar sind, lassen sich von weniger Privilegierten die “Kastanien aus dem Feuer” holen. Tolle Einstellung!!

Vollblutlehrer mit Systemfrust
1 Monat zuvor
Antwortet  Siebenstern

Das ist der Punkt, den Angestellte offenbar nicht kapieren! Ihr streikt nicht für Beamte, sondern für euch selbst. Oder aus Verblendung und Ideologie auch nicht. Dann müsst ihr halt ohne Ergebnis nach Hause gehen.
Tja, versteht halt nicht jeder….

Mika
1 Monat zuvor

Ich bin absolut dafür, dass die Beamten ihre „Alimentierung“ selbst aushandeln – gerade, wenn ich Kommentare wie den Ihren lese.

Bla
1 Monat zuvor

Natürlich steiken angestellte Lehrkräfte für beamte Lehrkräfte (indirekt) mit. Ist eben systemisch so reguliert.
Sowohl bei Rahmenbedingungen, als auch bei Gehalt.

Haben Sie keine Ahnung? Oder unterschlagen Sie diesen Punkt bewusst?

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Siebenstern

Deshalb brauchen Angestellte eine eigene gewerkschaftliche Vertretung!

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  mathpi

Richtig!!! In NRW gibt es dafür die SCHaLL.

konfutse
1 Monat zuvor
Antwortet  Siebenstern

Aber sicher doch! Während meine angestellten LK-Kollegen für mehr Gehalt (für Angestellte!) auf die Straße gehen, vertrete ich deren Unterricht. Muss ich. Mach ich wirklich gerne!
Ich bin eher konsterniert, wenn meine Kollegen nicht für ihre Rechte streiken gehen.

Abrakadabra
1 Monat zuvor
Antwortet  konfutse

Indem Sie den Unterricht vertreten, boykottieren Sie den Streik !!!
Verbeamtete Lehrer dürfen nicht als Streikbrecher eingesetzt werden. Das ist verboten. Weigern Sie sich bitte.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Abrakadabra

Aufsicht muss er trotzdem machen, wenn die SL das anordnet.

potschemutschka
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Man kann dann die Schüler gut sichtbar für alle auf dem Schulhof beaufsichtigen!

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Er sprach von Vertretungsunterricht, den er gerne macht. Steht doch da.

Wer Streikende vertritt, ist ein Streikbrecher!

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Aufsicht und Betreuung … Keine Vertretung.
Zudem streiken angestellte LuL (indirekt) IMMER zugleich für beamte LuL aktuell. Das ist systemisch halt mal so.

Steißtrommler
1 Monat zuvor
Antwortet  Abrakadabra

Mag ja sein – aber Aufsicht führen muss ich ggf. dennoch. Und das kann ich nicht gut! Angenehmer ist für mich zu unterrichten. Also…

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  konfutse

Müssen Sie nicht. Ihre SL darf Sie zur Betreuung der SuS von streikenden Kollegen einsetzen, allerdings nicht zu VertretungsUNTERRICHT.

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Sind Sie also gegen die Streiks für mehr Gehalt?

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Ich weiß nicht wo sie das hernehmen. Mein Ziel war es lediglich den Wiederspruch zwischen Lehrer sollen nicht verbeamtet werden und möglichst wenig Unterrichtsausfall durch Streiks aufzuzeigen.

Pete
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Ich weiß nicht, wie man das bei Harne herauslesen kann. Macht sich doch offensichtlich über den Irrsinn bei den Kultusministerien lustig.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Diese BeamtInnen profitieren vom Streikrecht anderer!

TheTeacher
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

@Siebenstern & Lampedusa

Wo wurde ihre jeweilige Aussage im betreffenden Kommentar angedeutet?

Bitte lassen Sie sich nicht benutzen, einen Keil zwischen angestellten und verbeamteten Lehrer zu treiben. Es gibt unterschiedliche statusbedingte Unterschiede zwischen uns geben, aber für diese ist keiner der beiden Parteien verantwortlich. Verbeamtete Lehrer sind der falsche Adressat.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  TheTeacher

Danke, anscheinend ist mein Kommentar für einige zu unverständlich.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  TheTeacher

Absolut richtig. Trotzdem ist das Ganze “aber ihr streikt doch (egoistisch) für euch selbst” einfach ätzend. Stimmt zwar durchaus, allerdings streikt man IMMER für Beamte mit… Ob man “will” oder nicht.
Gerade, wenn man das systemische Ungleichgewicht kennt.
Warum kann man das nicht einfach auch so “akzeptieren”. Es ist nunmal so.
Und wenn das jemand einfach falsch darstellt … Ist das wirklich herablassend irgendwie.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Sie halten Streiks für unnötig und ungerechtfertigt und finden es deshalb gut, wenn der Staat einzelne Berufsgruppen von den Streikmöglichkeiten ausschießt? Also Verbeamtung, um Streiks zu verhindern? Richtig?

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Ich halte Streiks für wichtig um Gehalt & Arbeitsbedingungen zu verbessern. Ich sehe lediglich die Gefahr, dass den Kultusministern nach der Abschaffung der Beamten Lehrer auffällt wie gut es doch war, als der Unterricht oder zumindest Notbetreuung abgesichert war durch verbeamtete Lehrkräfte. Und wenn durch einen Lehrerstreik dann mal das Land stillsteht kommen schnell die Forderungen nach einem eingeschränkten oder abgeschafftem Streikrecht

Mannkannesnichtfassen
1 Monat zuvor

Wüsts Argument für die Verbeamtung spricht Bände: “Wir können dann mit ihnen machen, was wir wollen.” Wenn DAS die Begründung für das Beamtenraum ist, kann man wirklich drauf verzichten. Ist es nicht vielmehr auch eine Falle? Wenn man einmal drin ist, kommt man nur mit Verlusten wieder heraus.

Augenblickfang
1 Monat zuvor

Es gibt etwa 200.000 angestellte Lehrer. In Berlin war bis vor Kurzem die Mehrheit angestellt. Konnte man mit denen machen, was man will? Die durften streiken!

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Augenblickfang

Mit denen kann man noch viel mehr machen, nämlich entlassen, wenn sie zu unbequem werden.

Lampedusa
1 Monat zuvor

Wo hat Wüst das gesagt in dem Artikel? Habe ich es übersehen? Sie kennzeichnen es als Zitat???

Wüst sagt aber tatsächlich Unsinn. Er lobt die Beamten für “Verlässlichkeit, Bindung und Durchsetzungsfähigkeit” (Zitat). Dabei hat er gut 40.000 angestellte Lehrer in seinem Bundesland, wie man ja schon öfter lesen können. Sind/Arbeiten die alle seiner Ansicht nach ohne Verlässlichkeit, Bindung und Durchsetzungsfähigkeit?

Mannkannesnichtfassen
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Ich habe mal gelernt, dass Zitate mit „ und ” gekennzeichnet werden, aber vielleicht bin ich ja nicht mehr auf dem aktuellen Stand. “…” ist meines Wissens das englische Äquivalent, aber im Deutschen eigentlich nicht gebräuchlich.

Hochhaus
1 Monat zuvor

Es steht aber nicht im Artikel, was Sie als Zitat gekennzeichnet haben. Da Sie auch keine Quelle dafür angeben, argumentieren Sie mindestens unsauber, wenn es nicht eh eine Lüge ist.

mathpi
1 Monat zuvor

Das ist auch die Argumentierung…
Beamte verkaufen ihre Rechte für mehr netto!
Das ist ein Fakt!

Das sagen die Minister auch ganz offen, aber die Leute wollen es nicht wahr haben.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  mathpi

Ich schon.

Ich wusste, was ich unterschrieb.

Und habe es vorher gelesen, ei der Daus!

Und habe z.B. an meiner ersten Stelle aus der “Stellenbeschreibung” eine Frechheit gleich händisch durchgestrichen.

Mattiasch
1 Monat zuvor

Wüsts Argument für die Verbeamtung spricht Bände: “Wir können dann mit ihnen machen, was wir wollen.” 

Wo steht das?

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Habe ich auch nicht gefunden.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Das ist tatsächlich eine seeehr einfache Transferleistung.
Hat er nicht als Zitat gesagt … Allerdings ist absolut klar, was er damit meint. “Mannkannesnichtfassen” hat es “in eigenen Worten” geschrieben.

JonasG
1 Monat zuvor

Der Staat und die Länder sind pleite. Wofür man trotz Rekordsteuereinnahmen Geld ausgibt, kann jeder selber in den Haushaltsplänen nachsehen.

Die erste Intention der Politiker ist aber erstmal den noch arbeitenden Menschen das Leben zu erschweren. Mehr Steuern, weniger Beamtenstatus, Krankheitstage runter.

Da wundert man sich dann hinterher über Wahlergebnisse

Unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  JonasG

Schulden, Soziales (Rente, Bürgergeld usw.), Bundeswehr
Zack fertig, Geld alle

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  JonasG

Na ja,
das wird aber am Anfang bedeutend teurer: die Rentenbeiträge müssen dann von Anfang an bezahlt werden, ebenso die GKV Beiträge. Dazu muss eine betriebliche Altervorsorge finanziert und aufgebaut oder erweitert werden, was auch ins Geld geht. Daraus folgt eine Doppelbelastung der Haushalte für ca 30-40 Jahre. Einzige Ausnahme: die Gehälter von Lehrern werden im Vergleich zum Beamtensold drastisch gekürzt. Dann könnte es interessant werden, aber in Bezug auf Nachwuchsgewinnung noch problematischer.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Umgekehrt wird ein Schuh daraus, die Gehälter der beamteten Lehrkräfte werden um den Betrag zur RV gekürzt, dann wäre es wenigstens etwas gerechter

Ale
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Na ja, das wird rechtlich schwer, wie diverse Gerichtsverfahren zur Beamtenbesoldung zeigen. Und so einfach ist das auch nicht, die meisten Länderbeamten verzichten seit vielen Jahren auf einen Teil der Lohnerhöhung, welcher in die Altervorsorge fließt. Dann müsste man dies rückgängig machen. Ebenso die Kostendämpfungspauschale usw. . Mich wundert immer, dass die Mehrheit den Glauben hat, dass Beamte so massiv viel verdienen. Kann man doch – ausnahmsweise – alles im Netz nachrechnen lassen.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Einzige Ausnahme: die Gehälter von Lehrern werden im Vergleich zum Beamtensold drastisch gekürzt.”

Das ist letztendlich das Ziel und Resultat. Siehe mein Beitrag weiter unten.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Ale

Bekommen halt aktuellen “Sold” der Angestellten? Natürlich ist das weniger.

Samson
19 Tage zuvor
Antwortet  Ale

Dazu muss eine betriebliche Altervorsorge finanziert und aufgebaut oder erweitert werden, was auch ins Geld geht
Das wäre mir neu, dass AG die bAV aufbauen oder erweitern würden. Warum auch? AG müssen nur was anbieten, aber das kann auch SEHR schmalspur sein.

Omniaschnuppemihi
1 Monat zuvor
Antwortet  JonasG

Noch ein wichtiger Punkt: Angestellte Lehrer unterliegen bereits heute der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung. Das wird teuer!…

Mattiasch
1 Monat zuvor

In Sachsen ergab sich, dass wir eigentlich eher nicht zu viel arbeiten. Für wen wird es also teuer?

Omniaschnuppemihi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Das entsprach nicht den Vorgaben des EuGh! Datenschutz, keine Clusterbildung. Insofern Studie unbrauchbar… siehe NDS …

Hochhaus
1 Monat zuvor

Das ist doch an den Haaren herbeigezogen, nur um diese Studie schlechtzureden.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Weil man die Zeiten ab 18 Uhr etc. nicht erfasst hat. Einfach mal rausgekürzt. LOL
Lesen Sie doch mal die Erfassungsdaten und -rahmen der Studie … Statt nur auf die Politikauslegung der (‘falschen’) Zahlen zu verweisen.

Bla
1 Monat zuvor

Juckt nur genau so wenig wie bei Beamten? Also … Da sehe ich im Moment erstmal wenig unterschied.

Chefdenker
1 Monat zuvor

Die Problematik für die Länder wären dann aber die Kosten während des Arbeitslebens einer Lehrkraft, da der Arbeitgeber dann selbstverständlich in die gesetzlichen Sozialversicherungen einzahlen muss.

Weiterhin könnte eine erhöhte Streikmacht bei den LehrerInnen natürlich auch zu schnelleren Lohnsteigerungen führen. Eine Woche bleibt die Schule geschlossen wegen eines Streiks? Die älteren, verbeamteten KollegInnen dürfen nicht als StreikbrecherInnen eingesetzt werden. Das wäre ein enormer gesamtwirtschaftlicher Schaden, da bspw. ein Elternteil nicht zur Arbeit kann (zumindest bei GrundschülerInnen).

Die „Früchte” dieser Politik würden sich erst einholen lassen, wenn die „neuen” LehrerInnen in Rente gehen, bis dahin überwiegen die Nachteile deutlich.

Zusätzlich greift natürlich auch die Argumentation von Wüst.

Eine gleichzeitige Umsetzbarkeit in ganz Deutschland halte ich nahezu für ausgeschlossen, und das dürfte auch Herr Clemens wissen. Dennoch wird es nun wohl die nächsten Wochen mehrere Artikel in der „Bild” über die „faulen Säcke” geben.

Mr X
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Jetzt kommen sie doch nicht mit Fakten zur finanziellen Realität.
Wir bleiben natürlich bei “wünsch dir was”.

Lossi
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Der Arbeitgeber UND die Lehrkraft zahlen in die Sozialversicherungen ein.
Ich bin kein Versicherungsmathematiker, aber wenn man davon ausgeht, dass die Angestellten dann auch in der GKV sind kann das die Kosten wieder drücken, da ein anderes Leistungsportfolio abgerufen wird. KK wird also unterm Strich günstiger.

Chefdenker
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Ich habe mich ja vornehmlich auch auf die Pensionen und Renten bezogen.
Wäre tatsächlich interessant zu sehen, was bei der GKV bei den Ländern raus kommt.

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Das Netto-Plus der Beamten ergibt sich doch nur aus den nicht zu leistenden Sozialversicherungsbeiträgen. Wenn also der Beamte am Ende genauso viel (oder gar weniger) Netto als der Angestellte hat, warum sollte er dann Beamter bleiben?

Und Beamte sind nicht freiwillig in der PKV, sondern werden gezwungen, da sie, um in der GKV zu bleiben, den AG-Anteil übernehmen müssen.

Außerdem, warum sollte, sofern der Wechsel in die GKV ermöglicht werden sollte, es günstiger werden? Auch Beamte werden krank und die Kosten müssen übernommen werden, dann auch familienversichert – was es bei der PKV nicht gibt.

Mika BB
1 Monat zuvor
Antwortet  HerrLampe

Das Netto-Plus ergibt sich auch aus den satten Zulagen z.B. für Kinder. Angestellte bekommen keine Zulagen.

Lossi
19 Tage zuvor
Antwortet  Mika BB

Und die Pension
Und die unbegrenze Lohnfortzahlung. Ist auch bares Geld.

Lampedusa
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Sie versuchen, den Dienstherren Angst zu machen mit einer erhöhten “Streikmacht” der Lehrer?

Erstens, warum sehen die Streikmacht nicht als Vorteil für die Lehrer, die sich dann weniger gefallen lassen müssen und mehr erreichen könnten? Sie verzichten lieber darauf?

Zweitens, wo war denn diese Streikmacht in den ostdeutschen Bundesländern, die zunächst einmal alle nach der Wende 1990 nicht mehr verbeamteten? Bis Berlin wieder verbeamtete, gab es dort bereits mehr angestellte Lehrer als verbeamtete. Die Streikmacht war allerdings gering. 10-20% der angestellten Lehrer nahmen an Streiks teil.

Aber am absurdesten finde ich Ihr Argument, man solle doch bedenken, dass angestellte, also streikfähige Lehrer Lehrerinteressen durchsetzen könnten und das wäre doch bestimmt nicht gut. Für wen?

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Verbeamtung ist Verkauf der eigenen Rechte ;.)
Deshalb bin ich gegen die Verbeamtung.

Chefdenker
1 Monat zuvor
Antwortet  Lampedusa

Zu Ihrem letzten Punkt, ich bin mir nicht sicher, ob es dauerhaft besser für die Lehrkräfte wird (im Vergleich zum jetzigen Beamtenverhältnis, dass durchaus Vorteile hat). Ich bin mir aber sicher, dass es schlechter für die Länder wird.

Ich wollte damit insgesamt nur auf die unlogische Argumentation von Herrn Clemens hinweisen.

Harzer
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

In Sachsen, ist zu lesen, ist etwa die Hälfte der Lehrer immer noch angestellt. Sachsen verbeamtet ja nur bis 42 oder 43. Etwa 14.000 Lehrer sind angestellt.

An Streiks nimmt nur ein Bruchteil davon teil.

Ich_bin_neu_hier
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Na ja, Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst der Länder laufen doch gerade, oder? Da ist so etwas schon nützlich, wenn man gerade gemerkt hat, dass Beamte Geld kosten und man es um jeden Preis vermeiden möchte, auch nur den mickrigsten Abschluss 1:1 und zeitgleich auf die Beamten zu übertragen.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Lobbyarbeit in der Gewerkschaft ;.)
Der Arbeitgeber muss nicht die angebliche Aufforderung, die Ergebnisse der Verhandlung auch auf Beamte zu übernehmen, nachgehen!

Wird intern vertraulich abgesprochen und damit werden die Erhöhung der Angestellten gedrückt.
Eigentlich mssen Angestellte viel mehr verdienen. brutto…

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Abschluss 1:1 “

Wird das denn gemacht?

Nach meinen Informationen werden regelmäßig 0,2% der Tariferhöhungen im ÖD nicht an Beamte ausgezahlt, sondern für Pensionsrücklagen einbehalten. Ob die dann nicht für andere Dinge verwendet werden, hängt scheinbar von den jeweiligen Finanzministern der Bundesländer ab.

Dann gäbe es noch den sogenannten “Eckmann-Vergleich”, bei dem 1950 die Gehälter der Beamten um 7% niedriger angesetzt wurden, da sie keine RV-Beiträge bezahlen und 1957 wurden nach meinen Informationen Beamte dann nochmal mit 7% als Ausgleich für künftige Pensionsansprüche belastet.

Gänsebraten
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Dennoch wird es nun wohl die nächsten Wochen mehrere Artikel in der „Bild” über die „faulen Säcke” geben.

Sie meinen, die verbeamteten Lehrer werden wieder als “faule Säcke” dargestellt und die angestellten als die “fleißigen Bienchen”? NRW-Ministerpräsident Wüst hat ja quasi das Gegenteil erklärt. Das fanden Sie besser?

Chefdenker
1 Monat zuvor
Antwortet  Gänsebraten

Nein, ich meine die Agitation gegen Lehrkräfte allgemein.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Gänsebraten

Nö, Lehrer sind alle faul, egal ob angestellt oder verbeamtet. Fragen Sie einfach bei Zweifel Ihre Kultusminister!

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Warum bekommen dann die “faulen verbeamteten Lehrer” mehr Geld und alle diese Privilegien und die “faulen angestellten Lehrer” nicht?

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

@Mattiasch

Das kann man bestimmt bald lesen in der “Bild”. 😉

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Nennt man Zweiklassengesellschaft im Arbeitsbereich Schule.
Dient der Bindung der Arbeitskräfte durch Verbeamtung, bei gleichzeitigen Sparmaßnahmen durch die Stellung des Status und der Aufrechterhaltung von angestellten LuL.
Tolle Sache … Nicht. Aber systemisch durchaus als Druckmechanismus und Bindungsanker effektiv.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Gänsebraten

Die “Gesellschaft” differenziert hier meist nicht sonderlich … Da mal kein Bedenken. Das trifft alle. 😉

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

O-o, alleine die Überschrift lässt schon genug erahnen: “Wachsende Wut auf die Beamten”.
https://www.welt.de/debatte/plus69732447984ba86eab23b035/ohne-existenzsorgen-die-wachsende-wut-auf-die-beamten.html

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Ja, o-oh, die Springer-Presse missbraucht mal wieder ihren Auftrag.

Pit2020
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

@Annabel

Vielleicht wird da schon am “Projekt 2026” gebastelt?
Nur allein mit “Ahnungslosigkeit” wird man dann aber nichts mehr “entschuldigen” können …

“Project 2025” könnte Vorbild sein:
https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-history-102/donald-trump–amerikas-neue-revolution-100

Ist das Zufall, dass in zeitlich enger Taktung “Stimmung” gemacht wird?
https://www.news4teachers.de/2026/01/wenn-erfassung-der-arbeitszeit-von-lehrkraeften-kommt-schulministerin-stellt-praesenzpflicht-im-schulgebaeude-in-aussicht-sogar-waehrend-der-ferien/
Wie gesagt: Nur allein mit “Ahnungslosigkeit” wird man dann aber nichts mehr “entschuldigen” können …

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Wenn das nunmal der öffentliche Diskurs ist muss man sich dem auch stellen. So what.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Nochmal: Bitte verwenden Sie einen anderen Nick!

@Redaktion:
Sie können über die Emailadresse doch den Absender verifizieren. Wäre es möglich, bei offensichtlichem „Missbrauch“ eines Nicks den User darauf hinzuweisen und ggf. dessen Kommentare zu sperren?

Pete
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Die Welt ist nichts anderes als die Bild. Hat nur weniger bunte Bildchen. Die Kommentarspalten sind auch Sammelbecken für ganz spezielle Leute…

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Mediale Kampagnen. Seit Monaten vorbereitet: Dauerkranke Lehrer, Pensions-Stories, PISA-Ergebnisse… da kommt noch mehr.

Machen wir uns nichts vor: Das Geld soll woanders investiert werden. Habe ich hier schon vorgerechnet: Wenn alle Lehrkräfte in die Rentenversicherung einzahlen müssten, spart der Bund ca. 10 Milliarden Euro Zuschüsse an die Rentenkasse pro Jahr (da die Lehrer erst einmal einzahlen und erst viel später nennenswert Geld daraus bekommen, denn die existierenden Pensionen müssen ja weiter von den Ländern gezahlt werden). 10 Milliarden Euro pro Jahr sind ca. 1000 Leopar-Panzer pro Jahr, oder 100.000 moderne Drohnen pro Jahr, oder Geld für 100.000 Soldaten).

Da die Länder die gleichzeitige Zahlung von Rentenbeiträgen und Pensionen an die existierenden Pensionäre nie leisten können werden, insbesondere wenn man die Lehrergehälter erhöhen würde um den Netto-Lohnverlust auszugleichen, muss zwangsläufig in diesem Paket eine Nettolohnverlust von bis zu 20 Prozent für die Lehrkräfte einkalkuliert sein (einer muss letztendlich die neuen Panzer ja effektiv bezahlen…).

Also: Mindestens 15 Prozent Reallohnverlust durch die Inflation der letztend Jahre, 20 Prozent Verlust durch die “Reform” der Pensionen/Renten. Insgesamt eine Kürzung um ca. ein Drittel (netto). Die in den 70er-Jahren eingeführte “hohe” Lehrerbesoldung wird jetzt rückabgewickelt.

Gen Z: Beware!

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Wenn man die PISA-Ergebnisse nach Schulformen aufschlüsselt, sieht man ,dass eine Schulform Ergebnisse liefert, die mit asiatischen Spitzenländern (Südkorea, Japan) vergleichbar ist: Das Gymnasium.

Über dir Gründe brauchem wir hier nicht schreiben. Und nein, es liegt nicht an den Lehrern, dass die anderen Schulformen so schlecht abschneiden. Insofern wird auch PISA politisch instrumentalisiert.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Es gibt Länder, da schickt man die “schlechter” Schüler am PISA-Tag nach Hause… für einen deutschen Beamten undenkbar,

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Also, wenn schon dann: “Verschwörungstheorie”.

“Märchen” klingt so abwertend…

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Es gibt zwar eine Reihe von Ländern in denen mehr als die max. zulässigen 5% aus der Stichprobe aussortiert werden (DE =2,5%) , aber das hat meist damit zu tun, dass man bei PISA z.B. selber und ohne technische Hilfsmittel lesen muss oder dass es keine Zeitverlängerung für besonders langsame Schüler*innen gibt etc. etc.
Da dies zu positiven Verzerrungen der Punktwerte führt, sind diese Länder bei der OECD dann mit * gekennzeichnet.

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Die Schüler*innen ohne Migrationshintergrund der DE-16 schnitten bei PISA-2022-Mathematik ähnlich gut/schlecht ab wie die in Kanada und deutlich besser als die in USA, NZL oder AUS.

Die aus Sachsen und Bayern dann vermutlich deutlich besser, da die ja bei IQB regelmäßig 20 -30 Pkt über dem deutschen Schnitt liegen.

Thomas
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

ein sehr starker Gehaltsrückgang de facto und bei so hohen Präsenzarbeitszeiten noch.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas

Ohne Beamtenstatus wird der Lehrerberuf “Rudis Resterampe”.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Chefdenker

Weiterhin könnte eine erhöhte Streikmacht bei den LehrerInnen natürlich auch zu schnelleren Lohnsteigerungen führen.

Was hätten Sie dagegen?

Chefdenker
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Da hätte ich nichts gegen, mir geht es darum aufzuzeigen, was die Kultusminister verschweigen, um Stimmung zu machen.

Der Hintergrund wird die aktuelle Tarifrunde sein, sodass der Abschluss gedrückt werden kann.

ed840
1 Monat zuvor

Im aktiven Dienst verursachen Beamte deutlich geringere Personal kosten als Angestellte, da ja z.B. keine AG-Anteile zu RV, AV und Zusatzversorgung ÖD etc. anfallen. Etwaige Einsparungen wären durch diesen Schritt also erst in ca. 40 Jahren zu erwarten.

Allerdings würden Beamte bereits nach Ablauf der Probezeit unkündbar werden, Angstellte im ÖD erwerben besonderen Kündigungsschutz erst, wenn sie mind. 15 Jahre beim gleicheh Arbeitgeber beschäftigt sind.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  ed840

Dafür werden Beamte nach ihrer Pensionierung so richtig teuer! Und zwar nicht nur durch die im Vergleich zur Rente enorm höhere Pension und die längere Lebenszeit, sondern auch die Gesundheitskosten.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Wobei dann viele kurz vorher schnell zurück in die gesetzliche Versicherung wechseln. Und das ist sogar legal!

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Nur, wenn sie vor dem 55. Geburtstag wechseln. Macht so gut wie niemand, weil: dann ist das ja so teuer, bis man pensioniert wird, man bekommt keine Arzttermine und keine angemessene Versorgung.
Und nein, der Beamte zahlt nach Pensionierung nur den Beitrag für eine 30% -Versicherung, der Angestellte in Rente gibt weiterhin 50% ab. Vergleicht man jetzt die entstehenden Kosten (die im Beamtenfall zu 70% durch die Beihilfe: den Steuerzahler, zu zahlen sind), sind diese bei Pensionären im Vergleich zu Rentnern extrem hoch.
Der Beamtenstatus mag zu Arbeitszeiten preisgünstiger sein: nach der Pensionierung wird dieser Vorteil jedoch schnell aufgefressen.

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

den Steuerzahler, zu zahlen sind),

Stimmt. Wenn Angestellte in Rente gehen, müssen die Gesundheitskosten nicht von den Steuerzahlern getragen werden, sondern von den Versicherten in RV und GKV.

TheTeacher
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Geschichten aus dem Paulaner Garten!

Corinna Gonest- Miss 71%
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Und das funktioniert wie?

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

” und die längere Lebenszeit”

Jetzt wird es aber mehr als makaber.

Wenn das so tatsächlich wäre, müsste man eigentlich alle angestellten Lehrkräfte schleunigst verbeamten.

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

sondern auch die Gesundheitskosten.

Die gehen bei Rentern dann in der Tat nicht zu Lasten der staatlichen Arbeitgeber, sondern zu Lasten der Versicherten in RV und GKV.

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Zusätzlich könnte man hier ja auch gerne mal die Zuschläge erwähnen … Familienzuschlag und Kinderzuschläge. Die sind nämlich oftmals auch nicht soooo ganz ohne …

Canishine
1 Monat zuvor

Wenn eine Absprache zwischen den Bundesländern zur Abschaffung des Beamtenstatus nötig ist, heißt das, man weiß, dass der Status selbst noch attraktiv für angehende Lehrer ist. Man möchte also wissentlich den Lehrerberuf unattraktiver machen. Die Folgen sind natürlich genauso unvorhersehbar, wie die „explodierenden Kosten“ es waren.


Siebenstern
1 Monat zuvor

Das Geschrei wird groß sein. Es geht schon los. Die Abschaffung macht nur Sinn, wenn alle Bundesländer mitmachen. Sachsen hatte die Verbeamtung 2019 wieder eingeführt, um den Lehrermangel zu beheben, aber eigentlich um Lehrer abzuwerben aus Ländern, die damals noch nicht verbeamteten. Das hatte sich erledigt, als zuletzt auch Berlin wieder verbeamtete.

All die übrig gebliebenen angestellten Lehrer überall beweisen, dass Lehrer auch ohne Beamtenstatus einen guten Job machen!

Lossi
1 Monat zuvor

Gemach gemach. Alle bereits Verbeamteten wird das eh nicht betreffen. Und alle neuen Lehrkräfte haben die Wahl, Lehrer in Anstellung zu werden oder was anderes zu machen.
Das wird sich alles regeln und rauswachsen.
Dass es Gedanken zu einem Strukturwechsel gibt finde ich generell sinnvoll.
Und ich denke, keiner glaubt, die Bahn würde besser funktionieren, wenn es die Bahn Reform nicht gegeben hätte….

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Ein Arbeitsvertrag als Angestellter zu erhalten, ist schwieriger als die Stelle als Beamte…

Lera
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Äh…, doch?!

Eine noch schlechtere Pünktlichkeit, Versorgung etc. als mit den Managern der Bahn AG

IST DENKLOGISCH UNMÖGLICH.

Die alte Bahn war geil.
Die alte Post war geil.

Privatisierung hat den Bürgern viel bling, bling und kaum einen Vorteil gebracht.

Götz
1 Monat zuvor
Antwortet  Lossi

Wirklich? Also ich erinnere mich noch an die Zeiten der Post- und Bahnbeamten, die in der Regel ein sehr hohes Berufsethos hatten und auf die Verlass war, weil sie sich mit ihren Aufgaben identifizierten. Vielleicht sollte man den Lehrerberuf aber auch lieber als “Job” auffassen, man ist dann flexibler und wandert emotional mit leichterem Gepäck.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Götz

Ja, ja, früher war alles besser. Da hatten wir noch einen Kaiser.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Früher kam die Post jeden Tag. Jetzt nur alle drei Tage. Fristen sind trotzdem einzuhalten, wenn es um Widersprüche, Rechnungen, usw. geht.

Und die Boni der Bahnmanager wurden nicht danach berechnet, wie viele Züge ausfallen (zum Verständnis: Ein ausgefallener Zug gitl nicht als verspätet und steigert daher die Bonuszahlungen, da diese von den Verspätungen abhängen).

Ja, früher war für den Durchschnittsbürger vieles besser. Aber der Durchschnittsbürger interessiert die Politik seit Jahrzehnten nicht mehr.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Früher kam die Post jeden Tag? Selbst, wenn es nichts auszutragen gab? Wieso? Um nach dem Rechten zu sehen?

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Klar stimmt das … bin Historiker und kann das beurteilen … vor 4 Wochen z.B. hatte ich noch Ferien … das war viel besser als jetzt gerade. 😉

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Götz

Ich erinnere mich an „Fahrkartenkontrolle“ und schlecht gelaunte Damen in den Postämtern!

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Ich erinnere mich an Postämter, wo die Postbeamten wussten, was ein “Einschreiben” ist, und wo die Annahme von Paketen nicht als lästige Nebentätigkeit angesehen wurde, die den Verkauf von Zigaretten, Schnaps und Süßigkeiten stört…

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Die Sau ist geschlachtet, sicher ein paar Jahre zu spät

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Aber die Strecke wurde nicht verblasen und die letzten Post- und Bahnbeamten hatten auch keinen Bruch im Maul. Das Waidwerk bei diesen Staatsjagden ist auch nicht mehr das, was es früher war.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  dickebank

Was ist Bruch im Maul?
Unfreundlicher als die BeamtInnen von Bahn und Post?

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Können Sie doch einen Jagdausübungsberechtigten fragen, wenn Sie nicht googeln können.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Stimmt, keine bunten Prospekte und kein fake-Lächeln.

Der Bahn- oder Postbeamte kannte allerdings sein Metier und alles lief wie geschmiert.

Lieber soll der Schaffner mich rüde mit “Fahrschein!” anraunzen – dafür fliegen Assis instant aus’m Zug, der sauber und pünktlich ankommt.

Dann fahre ich auch wieder Bahn.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Mordernität nur fürs Proletenvolk, gelle

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Ernsthaft und dann eigentlich beendet: Zu einem modernen Staat passt kein Beamtenstatus der MitarbeiterInnen von Rentenkassen, Unfallkassen, Wetterdienst, Bundessprachenamt usw. Ob Lehrkräfte weiterhin verbeamtet sind, jedenfalls denke ich so, sollte sich an den ProfessorInnen orientieren, welche eher weniger hoeheitlich als Lehrkräfte an Schulen agieren!

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  447

447: Nennen Sie mir doch mal ein Herkunftsland der GastarbeiterInnen, welches heute ein identisches System wie die BRD in diesem Bereich hat!

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Götz

Oh, Sie haben gerade eine Bildungsdrohne beschworen.

Was soll ich Ihnen liefern?

Konfutse
1 Monat zuvor

Solln se doch machen. Heide Simonis hat dieses Projekt auch eingeführt und ganz dann schnell bleiben lassen.

FrankZander1234
1 Monat zuvor

Hat Sachsen nicht die Verbeamtung wieder eingeführt, weil die kein Personal mehr bekommen haben? Und jetzt wollen die das wieder abschaffen, weil es in angeblich 10-15 Jahren nicht mehr genug Kinder geben soll. Dabei leidet Sachsen doch immer noch unter einem erheblichen Lehrermangel. Aber klar, ein solcher Schritt führt bestimmt dazu, dass sich die jungen Menschen in Scharen dem Lehramt zuwenden werden…

Mal davon abgesehen, dass man dann ja auch flächendeckend Arbeitszeiterfassung einführen und die Sozialversicherungsbeiträge bezahlen müsste sowie keine Abordnungen mehr durchführen könnte (also man könnte es vielleicht versuchen, aber dann zeigen dir die Angestellten halt den Vogel und suchen sich ne andere Schule oder vielleicht auch gleich nen anderen Job). Das ist also für die Bundesländer nicht mal unbedingt günstiger (zumindest für die nächsten Jahrzehnte und darum geht es in der Landespolitik doch).

Anstatt, dass da mal wirklich konstruktive Vorschläge kommen, kommt halt dann sowas. Toll, wenn der eigene Vorgesetzte so von seinen “Lakaien” überzeugt ist. Da möchte man doch gerne im Schuldienst arbeiten bei solchen mutmachenden Aussagen. Das macht ja Hoffnung (nicht) für die Zukunft…

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  FrankZander1234

Also war das Argument für die Verbeamtung in Sachsen falsch? Wer brachte es vor?

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  FrankZander1234

Solange er auf Beamte und Pensionen schimpfen kann, muss er sich nicht mit realen Problemen beschäftigen

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  FrankZander1234

Deshalb soll dieser Vorstoß zur Ent-Verbeamtung des Lehrberufes ja auch bundesweit über alle föderalen Grenzen stattfinden – dafür braucht Clemens die Blöd-Zeitung, damit die das in jeden Winkel der BRD blasen – wen interessiert schon in Bayern, NRW, Hessen oder BadenWürtemberg das Gequatsche eines Bildungslakaien aus Sachsen … Clemens will, dass der altbekannte Kirmes- und Losbudenspruch Anwendung finden kann: “Kommen se näher – kommen se ran – hier werden se genauso beschissen, wie nebenan!”

Chris
1 Monat zuvor

Sollen sie nur machen,
dann müssen sie als Arbeitgeber aber auch folgende Kröten schlucken:

  1. Das Bundesurlaubsgesetz sieht vor, dass maximal 3/5 des Urlaubs vom Arbeitgeber terminiert werden darf. 2/5 stehen zur freien Verfügung des Arbeitnehmers. Da Fr. Feller uns auch in den Schulferien im Schulgebäude sehen will, müssen im Umkehrschluss die 2/5 selbstverständlich auch in der Unterrichtszeit genommen werden können.
  2. Streikrecht… und gestreikt wird, wenn es wehtut, weil sonst taugt ein Streik nicht. Also bestreikt man gezielt die Abschlussprüfungen, damit kein Absolvent rechtzeitig zur Universitätsanmeldung am 15. Juli fertig wird.
  3. Um in den technischen Berufen, ich unterrichte an einem technischen BK, überhaupt noch Personal gewinnen zu können, müssen die Löhne drastisch steigen. Die IG Metall hat in den letzten 35 Jahren in Summe ca. 30% mehr Lohn rausgeholt als die GEW. Das müßte der Schul-Sektor dann nachholen.
  4. Für Angestellte gilt eine maximal zulässige Arbeitszeit von 40 Stunden, in Ausnahmefällen 48 Stunden pro Woche. Wenn die rum ist, läßt man den Griffel fallen.

Die Forderungen der Politiker sind für mich nichts weiter als Wahlkampf. Das hat aber rein gar nichts mit qualitativer und quantitativer Personalplanung zu tun, die man als Chef einer Firma bzw. Behörde auf dem Schirm haben sollte.

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Wo dürfen angestellte Lehrer während der Unterrichtszeit 1/3 ihres Urlaubs nehmen? Sie reden Unsinn.

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Urteil des Bundesarbeitsgericht (BAG, 28.07.1981 – 1 ABR 79/79)

Maximal 3/5 darf der Arbeitgeber im Rahmen von Betriebsferien terminieren
Minimal 2/5 des Urlaubs darf der Arbeitnehmer selber terminieren

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Stimmt nur nicht für angestellte Lehrer! Haben Sie so wenig Ahnung?

Bla
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Das gilt jedoch nicht für angestellte Lehrkräfte.

Das ist es ja, was viele nicht so ganz verstehen hier im Forum …
Und auch hier bei dem Artikel im Diskurs …
Genau diese und weitere “Nachteile” haben angestellte LuL halt bereits. Gerade wegen der Verbeamtung bzw. dem systemischen und systematischen Zweiklassenprinzip im Jobprofil. Das ist systemisch so gemacht und gewollt.
Hier gibt es die Vorteile eben nicht … Die Nachteile schon.
Und auf das könnte Herr Clemens hoffen. Allerdings wird das nicht funktionieren, wie er sich das so vorstellt. Ist high risk. Und tatsächlich relativ low reward dafür. Nicht wegen des Geldes … Sondern wegen der soziopolitischen Macht dadurch. Die will und wird man nicht aufgeben. Daher wird er auch enormen Druck aus anderen Bundesländern bekommen. Zudem letztendlich “einknicken”, da er so immense Nachteile hätte und/oder man ihn mal brieft, warum sein “Ziel” machtpolitisch kein wirkliches Ziel sein kann.
Und das wird wahrscheinlich auch Söder und co. ziemlich schnell entgegnen.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

2/5 !

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

In Berlin machten viele angestellte Lehrer bei Streiks eben deshalb nicht mit, weil gerade Prüfungszeit war.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Im Umkehrschluss:
Beamte verkaufen ihre Rechte für mehr netto ;.)

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  mathpi

Genau das sieht Hendrik Wüst, Ministerpräsident von NRW, doch auch so. Ohne verbeamtete Lehrer könnte man mit ihnen nicht so umspringen, wie das Land es tut, hat er doch selber vor ein paar Tagen so formuliert.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

War halt ne Wüste Formulierung.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  mathpi

Tun sie!!!!!!!!

Wintermärchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Ihre Auflistung zeugt aber eigentlich von sehr wenig Ahnung. Glauben Sie das alles selbst?

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Sie warnen die Arbeitgeber vor den Vorteilen (den angeblichen), denen das Angestelltenverhältnis den Angestellten bringt?

Warum eigentlich lassen angestellte Lehrer nicht nach einer Arbeitszeit von 40h den Griffel fallen? In Ausnahmefällen nach 48h? Wo wurde das je akzeptiert? Sie haben deutschlandweit rund 150 000 angestellte Lehrerkollegen!

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Das steht in der deutschen Arbeitsgesetzgebung. § 3 ArbZG

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Lesen Sie mal Mikas Kommentar.

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Weil es den Paragraphen 44 des TV-L gibt, der speziell für Lehrkräfte regelt, dass in ihrem Fall die Arbeitsverpflichtung der Beamten auf die Angestellten übertragen wird.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Chris behauptete, angestellte Lehrer dürften das tun.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Notfalls wird man Spezialgesetze einführen, die Lehrern das Streiken verbieten. Dänemark hat ja vorgemacht, wie das geht.

In Deutschland würde man sagen “systemrevelant” wie bei Corona (während alle anderen jahrelang wegen “Gesundheitsschutz” im Hoffeoffice saßen (und immer noch sitzen) und Lehrer und Schüler sich bei Minusgraden wegen “Lüftung” im Klassenraum den A… abfroren).

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Dann hoffe ich mal, dass diese Spezialgesetze mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie 2003/88/EG konform sind. Ansonsten hätte die GEW die Aufgabe gegen das Entsprechende Bundeslang vor dem europäischen Gerichtshof zu ziehen. Aber ob die GEW sich sowas traut? Ich glaube nicht.

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Chris

Die GEW würde, wie immer, auf Seiten der “leuchtenden Kinderaugen” stehen, die dann weinen würden, wenn die Lehrer streiken!

“Leuchtende Kinderaugen” kann man hier auch als SPD-Grüne-nahe Landesregierugen verstehen…

Chris
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Kann ich mich als Lehrer an einem technischen Berufskolleg von der IG Metall vertreten lassen?

Anonüm
1 Monat zuvor

Nachdem ich mich kurz massiv auf- und wieder einigermaßen abgeregt habe, wünsche ich mir die Beantwortung einiger Frage bei all dem:

Wer soll den Job machen? Wer wird Lehrkraft in maroden Gebäuden mit Asbestbelastung, bei überbordenden nebenunterrichtlichen Tätigkeiten, mit nutzerunfreundlichen, wenn auch fancy Apple-Dienstgeräten? In immer größer werdenden Klassen – hier „führt“ ausnahmsweise mal NRW im Bildungssektor – etc pp.

All die Probleme und Herausforderungen kann man hier unter jeden zweiten Artikel lesen.
Kurzum der Beruf der Lehrkraft ist unattraktiv – die Verbeamtung, Anrecht auf Beihilfe/PKV macht ihn erst attraktiv. Also zurück zur Ursprungsfrage: Wer macht dann den Job, wenn diese USPs einkassiert werden? Wer lässt sich von AG (Land/Schulträger/Schulleitung) und SuS mies behandeln, nur um täglich beim Versuch die eigenen Lieblingsfächer zu vermitteln am System zu scheitern?

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Anonüm

Wie machen das Ihre angestellten Kollegen?

Corinna Gonest- Miss 71%
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Gehen- wenn bzw. solange sie noch bei Verstand sind.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Anonüm

Die gleichen Co-Abhängigen, die von anderen Beitragsschreibern schon weiter oben benannt wurden:
Die Leute, die erstens den unverschämten Angestelltenvertrag unterschreiben und zweitens sich immer dahin manipulieren lassen, dessen wenige Vorteile nicht zu nutzen – dressiert von Politik-“N”GOs namens “Lehrergewerkschaften”.

Das wird auch sicher ERSTMAL funktionieren – Folgen verschieben sich auf später – bis dahin sind die Verursacher in der hohen Pension (nicht Rente, wie dann die Lehrer!) und sicher ausserhalb der medialen Reichweite.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Anonüm

Es gibt genug Leute, die diesen Job machen können und werden, wenn sie nur einen Bachelor dafür anfordern 😉

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Anonüm

Eben. Ich wäre trotzdem Lehrerin geworden, weil ich von Verbeamtung und allem wenig Ahnung hatte. Aber ich wäre es nicht geblieben. Nur die Verbeamtung hält mich in diesen miserablen Bedingungen. Weil ich für meine Teilzeit, die eigentlich Vollzeit ist, wenigstens angemessen bezahlt werde.

Karl Heinz
1 Monat zuvor

Begründet wird der Vorstoß mit explodierenden Kosten”

oha – da muss die Lage wirklich sehr ernst sein, wenn deutsche Politiker – zumal noch von der ZäDäUuh – den Beamtenstatus antasten wollen.

aber irgendwie gefällt mir die Idee auch:
keine 2-Klassengesellschaft mehr im Lehrersystem
keine schnellen Langzeiterkrankungen mehr, die andere ausbaden müssen
.
.
.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Dann bitte Folgendes zum Nachdenken: warum übernimmt man 80 % der Lehrkräfte mit deutschen Wurzeln in das Beamtenverhältnis, bei Lehrkräften mit ausländischen Wurzeln, die schon eingebürgert wurden, sind es max 20 % .
Ist das die Verwirklichung des GG , Artikel 3, VOR DEM GESETZ SIND ALLE MENSCHEN GLEICH ???? MITNICHTEN

AvL
19 Tage zuvor
Antwortet  Johannes

So ist es.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Ist die richtige bzw. faire Entscheidung. Hoffentlich kommt es so.

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Karl Heinz

Es würde Jahrzehnte dauern bis dann alle angestellt sind

Mr X
1 Monat zuvor

Wieso sollen angestellte Lehrer günstiger sein als Beamte?

Das stimmt nur, wenn der Lohn bzw die Rente nicht an die aktuellen Beamten Bezüge angepasst würden.

Zu den aktuellen Löhnen der angestellten Lehrer werden sich wohl nicht mehr viele Mathematiker, Physiker, Chemiker und Informatiker finden.

Ob man so das Niveau heben oder auch nur halten kann?

Ich bezweifle es. Man findet ja so schön kaum Mint Lehrer.
Oder wird dann je nach Fach anders bezahlt? Das wäre auch verrückt.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Die Renten der angestellten Lehrkräfte wurden zu 50 % aus den selbstgezahlten Beiträgen der Lehrkräfte in die RV gezahlt. Beamtete Lehrkräfte haben nie 1 Cent in die RV eingezahlt. Im Gegenteil, durch Wegfall der RV Anteile der AN haben sie ein deutlich höheres Nettogehalt und am Ende des Arbeitsle-bens eine um 500 bis 800 Euro höhere RENTE/PENSION. Finde den Fehler

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Es geht doch schon ewig nicht mehr um echte Bildung.

Hauptsache, da steht (planwirtschaftlich-formal korrekt) ein atmender Körper vor der Klasse, der diese bis mindestens 1600 verwahrt – besser bis 1800 und auch in den Ferien. So lange die brav gute Noten geben und für Konformität/Verwahrung sirgen, brav machen was Eltern & SuS wollen (also quasi Bildungskellner im Niedriglohnsektor sind) – wozu was ändern?

So lange Lehrer das mitmachen, geht das so weiter.

Bildungskatastrophen wirken zwar maximal schädlich – aber sehr langsam, wie eine Bleivergiftung:

Bis die Wirkung durchschlägt, sind alle Verantwortlichen schlicht vergessen, in Pension (NICHT Rente!) oder sonstwie nicht greifbar.
Und es wäre ja auch “Hass und Hetze”, da dann noch drauf “rumzureiten”, gelle ? 😀

B. Tollecki
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Das ist zwar drastisch ausgedrückt. Aber Sie haben (leider) recht.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Angestellte kosten dem Staat weniger als Beamte… kannst machen, was deine Kids auch wahrscheinlich tun. undzwar Papa ChatGPT fragen.

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Ja MINT Lehrerhaushalt hier. Als Angestellte wäre ich längst weg

Skeptiker*in
1 Monat zuvor

Ab wann darf man einen Minister eigentlich wegen Mobbing anzeigen? Die Häufigkeit, in der er auf die Leistung von Lehrkräften herabschaut und denkt, sie würden nicht genug arbeiten, gibt mir zu denken.
Beamtentum hin oder her. Ich bin kein Freund davon. Doch mit dieser Begründung sehe selbst ich rot.
Wertschätzung sieht anders aus.

Und diese alte Mär von “den faulen Säcken” könnte enden. Aber nein: Sachsen hat da die falsch zitierte Arbeitszeitstudie (falsch zitiert, weil sich die Auswertung noch in Arbeit befindet, aber eben vorläufige Ergebnisse schon als Tatsachen dargestellt werden).

Ich stimme den Forenbeiträgen zu: Mr. Unter-Verdacht-von-illegalen-Autorennen sollte erst einmal mit gutem Beispiel vorangehen.

Simon
1 Monat zuvor

Ich wäre vermutlich auch ohne Beamtenstatus Lehrer geworden, weil das mein Berufswunsch war. Allerdings gab es schon und wird es wieder Zeiten geben in meinem Berufsleben, zu denen ich den starken Wunsch verspüre, auch mal etwas anderes zu machen. Wenn dann das Nettogehalt nicht mehr so hoch wäre, mein Ausscheiden auch keine negativen Folgen mehr auf meine Rente/Pension hätte, hätte ich den Schritt vielleicht auch sogar mal gewagt. Deshalb glaube ich, dass es für den Staat durchaus schwieriger wäre, genügend qualifiziertes Personal zu gewinnen, insbesondere an unbeliebten Orten oder Schulen.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Simon

Stimmt nicht…
Wieso denken Arbeitnehmer immer, dass sie nicht ersetzbar sind?

Alex
1 Monat zuvor
Antwortet  Simon

So sehe ich das auch. Niemals würde ich an eine öffentliche Schule gehen. Ich würd mir die Schule aussuchen, die für mich die besten Arbeitsbedingungen bereit hält.
Da würde an den Schulen ein immenser Druck entstehen, wie es ja jetzt schon in einigen Fachbetrieben in Deutschland der Fall ist, wo man Auszubildende mit 4 Tage Woche, viel Freizeit, einem Dauerticket fürs Fitnessstudio usw ködert.
Ja, das will ich auch!
Weg mit der Verbeamtung- rein in den attraktiven Job, wo meine Leistung gut bezahlt wird und ich eben nicht mehr im Brennpunkt mit 27 Kids in der ersten Klasse arbeite…..
And so it goes, and so it goes….

Thomas
1 Monat zuvor
Antwortet  Alex

Sie schreiben‘s 4 Tage Woche 😀

Mr X
1 Monat zuvor

Und wer unterrichtet an Brenmpunktschulen für das gleiche Geld, das man für den selben Job in einer heile-Welt-Schule bekommt?

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Ihre angestellten Kollegen. Es gibt sie überall!

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Wo bitteschön findet man heute noch eine ” heile Schulwelt” ? Selbst im beschaulichen Münsterland haben Mobbing und Drogen Einzug gehalten. Natürlich nicht so stark wie im Ruhrgebiet. So meine Erfahrungen in Gelsenkirchen und Wattenscheid.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Dafür gibt es die Gefahrenzulage.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mr X

Das übernehmen dann die Bildungsminister mit ihrer üppig bezahlten Entourage. Ganz sicher.

Corinna Gonest
1 Monat zuvor

Soll er mal machen.
Wer im demnächst blau regierten Sachsen Lehrer werden will, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.
Meine 71% sind safe und da können BLÖD und Co. polemisieren, wie sie wollen.

Heinz
1 Monat zuvor

Als angestellter Lehrer, hätte ich mir längst was anderes gesucht. Und das nicht, weil ich meinen Job nicht lieben würde oder die Kinder nicht mögen würde, sondern wegen der katastrophalen Rahmenbedingungen.

mathpi
1 Monat zuvor
Antwortet  Heinz

Also hast du deine Freiheit für mehr netto eingetauscht.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Heinz

Diskriminierung in Reinform, das nenne ich Vorbildwirkung unserer ach so geschätzten und gut von unseren Steuergeldern lebenden Regierungsgranden.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Heinz

Ich glaube, es gibt neben Ihnen auch Lehrer, die gerne Lehrer sind und es immer sein wollten.

Augenblickfang
1 Monat zuvor

Oh, das wird aber einen großen “Shitstorm” geben jetzt und wir werden wieder all die fadenscheinigen “Argumente” lesen, warum die Abschaffung des Beamtentums so nachteilig sei. Interessant ist, all diese Argumente sind doch sattsam bekannt. Sie wurden dutzendfach hin und her gewälzt, in den Kommentarspalten oder Leserbriefrubriken und von den Organisationen und Vereinen der Beamten selbst. Was soll man denn anderes erwarten? Dass die Beamten(organisationen) selber sagen, ja, ihr habt Recht, weg mit dem Beamtenstatus für Lehrer?!

Aber bleibt locker, liebe verbeamtete Kollegen, es wird erstens nie gelingen, dass alle 16 Bundesländer dabei mitmachen und es wird einen Bestandsschutz geben für die, die bereits verbeamtet sind. So ist es doch immer.

Götz
1 Monat zuvor
Antwortet  Augenblickfang

Sehr zu Ihrem Verdruss, offenbar. Aber was gewinnen Sie, wenn andere etwas verlieren?

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Götz

Nennen wir es Gerechtigkeit? Es streben doch alle nach Gerechtigkeit. In der DDR gingen die Menschen 1989 massenweise deswegen auf die Straßen. Doch, es ging um Gerechtigkeit, die “Bonzen”, wie man damals sagte, hätten alles, volle Läden, Sondereinkaufsgeschäfte, dürften reisen, gute Wohnungen etc. – die anderen nicht.

Na ja
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Es ist also absolute Gerechtigkeit, wenn alle die gleichen SCHLECHTEN Bedingungen haben?! Die Menschen gingen für ein BESSERES Leben auf die Straße!!!

Götz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Ja, alle streben nach Gerechtigkeit, aber nicht alle verstehen dasselbe darunter. Und ein “Bonze” ist ja wohl etwas anderes, als eine Lehrkraft die einfach nur ihren Dienstpflichten nachkommt und ein Durchschnitts-Akademikergehalt erhält.

Götz
1 Monat zuvor

Diese Maßnahme wird erst einmal überaus populär sein, der Boden dafür wird seit Jahren medial bereitet. Persönlich sehe ich mit gespannter Erwartung den Zeiten entgegen, wo engagierte, gut ausgebildete Leute nicht mehr durch das Gesamtpaket “mäßig attraktive Arbeitsbedingungen, aber Arbeitsplatzsicherheit mit Pensionszusage” angezogen werden, sondern sich aus Idealismus und gegen kleines Geld für die Bildung der Jugend einsetzen und verheizen lassen werden. Sollte es schiefgehen und es nicht genügend dieser jungen Leute geben, muss sich die Politik halt wieder etwas anderes einfallen lassen. Homeschooling durch die Eltern, zum Beispiel.

Schotti
1 Monat zuvor

Niemals werden sich die Bundesländer untereinander einigen. Keine Beamte würde in NRW bedeuten, dass es in der Zukunft in vielen Ecken des Ruhrgebietes keine Schulen mehr gäbe. Die Länder sind untereinander Konkurrenten, keine Freunde. Das ist immer so gewesen.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Schotti

Einspruch !!!
Wer einmal an Schulen des Ruhrgebiets unterrichtet hat, dazu zähle ich auf, weiß, woher die Aversion der Lehrkräfte gegen diese Region herrührt. 1. Hoher Anteil ausländischer S u S, mit oftmals fehlender Erziehung bei den Jungen.
2. Marode Schulen , da es an finanzieller Ausstattung der ärmeren Städte mangelt.
Das Problem der fehlenden Erziehung kann man beheben wenn Politiker aller Parteien gewillt sind, den Eltern das Kindergeld zu kürzen, die ihre Abkömm-linge nicht nach deutschen Regeln erziehen. Natürlich trifft das auch auf Deutsche zu, die aus bildungsfernen Gesellschafts-Schichten kommen, ja selbst in angeblich gebildeten Familien trifft man auf solche S u S .
Politiker aller demokratischen Parteien müssen endlich wach werden und handeln.

vhh
1 Monat zuvor

Beamte sind langfristig teurer, weil es weniger Rente gibt, aha. Als Angestellter danke dafür, Angleichung nach unten ist immer prima. Die ‘weniger als 50%’ sind oft eher bei 40%, wie bei vielen anderen, aber 50% klingt halt besser.
Kurzfristig sind sie, Sozialbeiträge, richtig, auch teurer. Wie gut, dass die Landeshaushalte jedes Jahr gewaltige Überschüsse zeigen und das locker auffangen, bis sich der langfristige Erfolg zeigt.
Es gibt auch Untersuchungen, die incl. Pension auf niedrigere Kosten kommen.
Auch ist es wirklich ein schlimmes Zeichen, wenn das Personal im irrelevanten Bildungsbereich den größten Teil ausmacht, das muss doch mit weniger gehen. Aber halt, kleiner Interpretationsfehler, nur den größten Einzelblock. Könnten auch sechsmal 14% und einmal 16% sein, aber was macht das schon, so klingt es viel dramatischer.
Die Schülerzahlen könnten/werden/sollten sinken… Wurde schon in der Siebzigern, Achtzigern usw. gesagt, bis jetzt gab es noch nicht ein Jahr mit der vorgesehenen Lehrer-Schüler-Relation.
Das Blättchen hat noch vergessen, dass die KI die Arbeit so erleichtert, dass mindestens die doppelten Wochenstunden möglich sind.
“Bild” und “X”, die Informationsmedien für seriöse Nachrichten, darum gerne von Politikern gewählt.

ed840
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh

Es gibt auch Untersuchungen, die incl. Pension auf niedrigere Kosten kommen.”

Stimmt. Die waren allerdings nicht von Experten der Boulevardpresse, sondern von Landesrechnungshöfen der Bundesländer.

Die Manöviermasse bei solchen Vergleichen ist, ob und ggf. zu welchem Zinssatz man die im aktiven Dienst eingesparten Personalkosten hochrechnet.

Würde man diese eingesparten Kosten zu einem größeren Teil mit ähnlicher Jahresrendite anlegen wie z.B. der norwegische Pensionsfonds, hätte sich das Argument mit der übermäßigen Belastung der Haushalte durch Beamtenpensionen wohl erledigt.

Thomas
1 Monat zuvor

Dann wird ein noch größerer Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt entstehen. Schulen hätten fortlaufend mit Kündigungen zu tun.
Darüber hinaus werden keine Anreize mehr gesetzt:
Bei 3 Tagen Homeoffice komme ich auf ca. 27 Wochen pro Jahr zu Hause.
Bei 35 Stunden Wochen arbeite 6 Stunden weniger als Lehrer.
Wenn ich den hohen Bonus einiger Unternehmen geschickt einbaue, kann ich 4 Jahre früher in ‚Rente‘ gehen als der Lehrer.
Also besonders aus zeitlicher Sicht dann nicht lohnenswert! 🙁 🙁

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas

Bei uns wechseln auch jetzt jedes Schuljahr 2-3 Kollegen aus unterschiedlichsten Gründen. In der freien Wirtschaft ist das auch normal. Wer sich wohl fühlt und wertgeschätzt, der bleibt. Sie wollen das verhindern durch Verbeamtung?

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Klar, passiert doch jetzt schon. Antwortsatz des Schulamtes: “Ihrem Versetzungsantrag kann leider nicht entsprochen werden”.

Bei Beamten kann man das Spielchen über Jahre spielen.

dickebank
1 Monat zuvor
Antwortet  HerrLampe

Bei Angestellten nicht anders.

Tanya
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas

ein großes Ungleichgewicht Thomas.
Leider kennen viele hier nicht die Wirklichkeit außerhalb der Schule und glauben 9-5 mit 5 Tagen Präsenz sei das beste überhaupt!
Homeofficetage kennen die gar nicht ^

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Thomas

Ein Witz: Sie rufen den Staat dazu auf, Lehrer zu verbeamten, WEIL man ihnen dann keine besseren Arbeitsbedingungen bieten muss, denn sie sind ja verbeamtet?!?

Ich_bin_neu_hier
1 Monat zuvor

“Wir streben einen Deutschland-Pakt gegen Lehrerverbeamtung an.“

Danke für dieses großartige Zeichen der Wertschätzung! – Mögen die Deutschen die Lehrkräfte bekommen, die sie angesichts solcher Wertschätzung verdienen, statt der, die sie tatsächlich jetzt haben!

Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

„’Zu viel Stress!’: Das große Gejammer der Lehrerfunktionäre“.

Dieses Gejammer über die faulen Säcke hört dann aber bitte auch auf, nicht wahr? Sobald Ihr die Lehrkräfte habt, die Ihr tatsächlich verdient? Keine Beschwerden mehr? Kein ewig wiederholtes Lehrer-Bashing? Ja? Ganz sicher ja?

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

“Wir streben einen Deutschland-Pakt gegen Lehrerverbeamtung an.“

Übersetzung: Lasst uns alle gemeinsam auf dieses f.. P… eindreschen. Jetzt ist die Chance!

Martina
1 Monat zuvor

Wie gehen sie eigentlich mit den Lehrern um?
Seit Jahren kämpfen wir mit dem Minus, mit dem Reallohnverlust und hohen Kosten. Wir haben teilweise 50 Stunden Wochen, nachmittags, abends, zerupfte Stundenpläne von montags um 8 bis freitags um 4. Heute zum Freitag war die ganze Straße im Homeoffice, ich habe als einzige draußen gekrazt. Das ist kein gutes Gefühl!! Und macht nachdenklich!!
Die Arbeit muss sich schon lohnen

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

Nachweise bitte!

vhh
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Eine Woche mitkommen bitte!
Passt gut, Zeugnisse, Konferenzen, Grippewelle – alles dabei, bis auf Abi. Das lassen wir großzügig weg, man will ja niemand überfordern.

DerechteNorden
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Gegen-Nachweise, bitte!

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

MARTINA, in Ihrer Stellungnahme sind einige Fehler enthalten:
1. Reallohn -Verlust, der betrifft ALLE ARBEITNEHMER in Deutschland, nicht nur Beamte.
2. Hohe Stundenanzahl. Da vergleichen Sie bitte die Menschen im mittleren Management eines Industriebetriebes, die ein Entgelt in ähnlicher Höhe wie Lehrkräfte erhalten, aber keine Überstunden abrechnen können. Ich habe diesem Kreis angehört, weiß also wovon ich rede. Für dieses mittlere Management gibt es auch kein home-office sondern PRÄSENZ von 8.00 bis 18.00 Uhr.
3. Mit welchen Kosten kämpfen Sie, die andere Menschen nicht haben? Ich habe mein Arbeitszimmer zu Hause, habe mein eigenes Auto, also die gleichen Kosten die Sie auch haben. MIT DEM UNTERSCHIED wenn Sie 4.600 Euro Bruttoentgelt auf der Gehaltsabrechnung aus Düsseldorf haben, finden Sie keine Abzüge zur Rentenversicherung, während bei mir 9,5 % vom Bruttoein-kommen abgezogen werden.

Mareikchen Hui
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Johannes, passt überhaupt nicht

Na ja
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Präsenz von 8 bis 18 Uhr? Gleitzeit mit Kernarbeitszeit ist ebenso üblich.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Na, da haben Sie wohl was falsch gemacht – und das sogar ohne die belohnende Aussicht auf unser wertvollstes Salér – die leuchtenden Kinderaugen.

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Und die gleichen Fluchtbewegungen gibt es doch genauso deshalb auch außerhalb des Beamtentums. In Deutschland steigt die Auswanderungsbereitschaft so weit an, dass inzwischen die Finanzämter angehalten sind das mehr oder weniger zu verhindern (z.B. “Wegzugssteuer”; Verneinung des “Wegzugs”, weil man noch ein Häuschen hat; gerade ist der erste Fall der Verneinung eines Abmeldeantrages bekannt geworden).

Es wird immer so getan als würde man die Folgen nur bei Beamten im “Kleinen” sehen, aber nein, die gleichen Folgen sieht man eben auch bei der “freien Wirtschaft”.
Sie sollten also nicht so tun als würden die (verbeamteten) Lehrer etwas Ungehöriges beschreiben!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

Kratzen Beamt*innen das Eis leichter?

real_anka
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

Mt dem Fahrrad fahren?

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  real_anka

Das ist doch endlich mal wieder ein richtig hochwertiger Diskussionsbeitrag! Danke!

…ähmm, bei mir wären das 18km (ein Weg) mit Schultasche und Sporttasche – bei glatten Radwegen … die Straßen 8zumindest die vielbefahrenen) werden wenigstens noch gestreut – Radwege bei uns nicht … nun gut, man kann das natürlich über eine sozialdarwinistische Dimension erweitern – nur die Stärksten kommen durch – oder auch um eine olympische “Schneller – höher – weiter – wir sind noch zuviele!”

Tanya
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

^ganz genau, macht sehr sehr nachdenklich! 🙁
Meine Frau hat auch 2 Tage HO und es ist super, kennt ihr gar nicht

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Martina

Heute zum Freitag war die ganze Straße im Homeoffice, ich habe als einzige draußen gekrazt.

Wo genau war das? Straße Nr. 4 in Entenhausen, in der nur ein Haus steht, nämlich Ihres?

Thomas
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Ich kann das nachvollziehen. Es macht nachdenklich!

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Ne, da wohnt Donald Duck mit seinem Neffen, der geht gewohnheitsgemäß eher gar nicht arbeiten.

Da haben Sie beim Lesen der Lustigen Taschenbücher aber ganz schlecht aufgepasst, mein Lieber.

Mario
1 Monat zuvor

Grundsätzlich nachvollziehbar, aber für mich nur statthaft, wenn es alle nicht so super hoheitliche Bereiche trifft! Professorinnen, Wetterdienst, Rentenkassen und Unfallkassen, Gerichtsvollzieher wohl eher privatisieren, große Teile der Verwaltung usw.Sonderregel für Lehrkräfte wäre nicht in Ordnung!

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

ABSOLUTE ZUSTIMMUNG

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Heute werden teilweise noch BibliothekarInnen und ArchivarInnen verbeamtet! Alleine an die Lehrkräfte zu gehen, dazu stehe ich, finde ich schwierig!

Hans Malz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Moskau Inkasso…

Die Bezirksregierungen wären dann auch nicht mehr verbeamtet …

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Hans Malz

Nö, da Justiz weiter mit im Spiel wäre, in Europa teilweise schon vollzogen, auch von den Betroffenen selbst gefordert! Bitte keine Schreckenbilder an die Wand malen und das deutsche Beamtentum als Art Heiligtum verteidigen!

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Übertragen wird die “Privatiserung” der Gerichtsvollzieher auf die Lehrer:

  • Jede zu korrigierende Klausur wird einzeln abgerechnet
  • Jedes Gespräch wird einzeln abgerechnet
  • Jeder Schüler wird einzeln abgerechnet
  • Jede Konferenz wird einzeln abgerechnet
  • Jede Stunde auf Klassenfahrt wird einzeln abgerechnent mit Nachtzuschlägen
  • Jedes Zeugnis wird einzeln abgerechnet
  • Jedes Abitur-Gutachten wird einzeln abgerechnet

Und am besten wie bei den Ärzten und Rechtsanwälten: Bei besonderem Aufwand (unleserliche Handschrift, besonders aufwändige Konferenz, Grenzfälle bei Abitur-Gutachten, die besonders genaues Arbeiten erfordern, …) geben dann einen Zuschlagsfaktor von 2,3 oder gar 3…

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Ich habe keine Privatisierung von Lehranstalten gefordert! Lehrkräfte sollten verbeamtet bleiben, wenn andere nicht ausufernd hoheitlich tätigen Staatsbediensteten es ebenfalls bleiben

Teacher Andi
1 Monat zuvor

Das wird nicht kommen, so begriffstutzig kann man selbst in den Kultusministerien nicht sein, obwohl von dort schon etlicher unbrauchbarer Unsinn kam. Aber auch diese selbsternannten und gut bezahlten “Experten” wissen, dass sie damit ein Chaos auslösen und die Schulsituation noch schlechter machen würden, als sie ohnehin schon ist.
Mehr Gleichberechtigung was die Versorgung anbetrifft für angestellte Lehrkräfte, mehr Gehalt für Beamte, dafür aber auch Einzahlung in die Sozialkassen wäre sicher ein sinnvollerer Vorstoß. Solidar- statt Alimentationsprinzip. Anpassung der Lehrerrente and die Lehrerpension durch höhere Zusatzversicherung, die aber nicht in der Hauptsache der AN bezahlen muss.
Hunderte Milliarden für den Krieg, aber kein Geld für ein gut funktionierendes Bildungssystem, diese Keule kommt jetzt schon zurück.

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Und wenn die Beamten eine Nachzahlung bekommen wegen des Abstandsgebots innerhalb der Gehaltsstufen, müssen die Angestellten auch eine Erhöhung bekommen wegen des Abstandsgebots zu den Beamten!

Vollblutlehrer mit Systemfrust
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Ea gibt kein Abstandsgebot zu den Beamten! Herr, schmeiß Hirn!

Hochhaus
1 Monat zuvor

Es gibt aber diesen Abstand. Finden Sie selbst heraus, wo. Herr, schmeiß Ahnung!

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Die Angestellten bekommen den Kinderzuschlag (meines Wissens) auch nicht.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Mimimi, den Kinderzuschlag bekomme ich auch nicht – nun gut – ich habe keine – aber ich arbeite ständig mit welchen – das muss doch reichen.

Teacher Andi
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Man sollte darauf hinarbeiten, dass Netto Gehalt und Rente/Pension bei den Lehrern vergleichbar sind. Alles andere ist Diskriminierung.
Ein Abstandsgebot sollte hier gar nicht in Frage kommen, da gleiche Ausbildung.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Der Gehaltsabstand gleicht aus, dass Beamte keine Sozialversicherungen zahlen, Angestellte aber schon. Dafür benötigen Angestellte ein höheres Brutto.

Wintermärchen
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Aber sowas von !!!!!

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Wintermärchen

Finde ich auch.

LehrerBW
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich wäre eher für mehr Gehalt für die Beamten, einfach weil es uns nach dem neuen Urteil zur Beamtenbesoldung schlichtweg verfassungsrechtlich zusteht.
Und bestimmt keine Partizipation an den Sozialkassen.

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Selbst wenn nicht, hat sie Diskussion schon jetzt mal wieder negative Auswirkungen auf die Abiturienten

Se Länd
1 Monat zuvor

Meines Erachtens geht es hier um eine strategische Positionierung um ggf. gegen eine 1:1 Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten zu argumentieren. Solche Aussagen erscheinen oft zur Zeit der Tarifverhandlungen.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Se Länd

Danke für den Benutzernamen. Liest sich besser als das Orginal 😀

Joachim Schwarz
1 Monat zuvor

“Laut „Bild“ sind verbeamtete Lehrkräfte für den Staat langfristig deutlich teurer als angestellte.”
Wie so oft ist das zu kurz gedacht. Von den verbeamteten Lehrern wären viele nämlich nicht angestellte Lehrer, wenn es die Verbeamtung nicht gäbe, sondern etwas ganz anderes. Die innewohnende Attraktivität des Berufs Pädagoge steht zunehmend in einem Missverhältnis mit den Belastungen. Wer vor diesem Hintergrund nicht mehr verbeamten will, reduziert das Niveau der zukünftigen Lehrer noch weiter als ohnehin schon. Denn dann wird man niemanden mehr ablehnen können.
Falls das aber egal oder sogar gewünscht ist, sollte man mal an die Macht der Gewerkschaften denken. Streikende Lehrer könnten das Land effektiver lahmlegen als die Lokführer. Und sollte man glauben, man könnte ihnen das streiken verbieten, wird man nur eine Woche später aus dem Drucken von Berufungsurkunden gar nicht mehr rauskommen, um überhaupt eine Notbetreuung zu haben.

Sabine Kire
1 Monat zuvor
Antwortet  Joachim Schwarz

Wieso soll das Niveau sinken, wenn alle Lehrer angestellt werden? Dann hätte man die Möglichkeit, die auszusortieren, die für den Lehrerberuf nicht geeignet sind und diesen nur ergriffen haben, weil sie dann verbeamtet werden. Lehrer sind mit die wichtigsten Berufe, diese sollten sehr gut bezahlt werden, damit man die Besten bekommt, aber auch die schlechten aussortieren kann.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Sabine Kire

Es ist gegenüber die Zehntausenden angestellten Lehrern einfach eine Frechheit zu behaupten, nur verbeamtete Lehrer würden gute Arbeit leisten! Frechheit!

TheTeacher
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Ruhig Blut! Wo hat denn in diesem Kommentarbereich oder jemals in einem anderen ähnlichem Artikel das jemand geschrieben?

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Sabine Kire

Dazu müsste es aber genug Menschen geben, die in dem Job arbeiten wollen. Schon jetzt müssen wir in einigen Bereichen quasi jeden nehmen, der sich bewirbt. Wenn sich weniger Leute wegne schlechter Bezahlung entscheiden, Lehrer zu werden, würde das noch zunehmen.

Bedenken muss man auch, dass zumindest im Westen wohl die allermeisten Angestellten auch dachten, dass sie verbeamtet werdet würden nach dem Ref. Nur bei einigen ging es eben nicht, weil es gesundheitlich nicht gepasst hat oder sonstwas

Omg
1 Monat zuvor

Wie wäre es die Ministerien mit Angestellten zu füllen. Das spart teure Spitzenbeamte und damit überproportional viel mehr als im gehobenen Dienst. Auch kann man die Minister zu Geschäftsführern machen. Der Fuhrpark könnte wegfallen. Chauffeur usw. Sie müssten dann auch mal die Stempeluhr nutzen und würden damit einen ehrlichen Beitrag zur Arbeitszeitdebatte liefern. Die Werte in Hessen würde einige zum Staunen bringen.

Meiomei
1 Monat zuvor
Antwortet  Omg

Geht doch nicht. Wie soll man denn dann die nächtlichen Krisensitzungen erklären.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  Meiomei

Du meinst die, bei denen i.d.R. so rein gar nix Gescheites rum kommt, weil das Ganze lediglich ne Shownummer für die dummen Bürger ist, denen man damit ein irres Bemühes vorgaukeln will?

Mann, Mann, Mann … ich glaube es nicht!

Mephisto
1 Monat zuvor

Hat bei den Fluglotsen, Lokführer und Notaren auch gut funktioniert. Alle waren im Beamtenstatus viel billiger. Also ihr polemischen Neidhammel, haut rein! Ich freue mich drauf.

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Mephisto

Woher haben Sie die Weisheit, dass die Summe der EntgeltKosten bei Beamten billiger waren , bzw billiger sind? Die Kommunen, die bis in die 1970er Jahre fast 90 % der Behördenmitarbeiter im Beamten-Status hatten, haben ganz schnell die Notbremse gezogen und die Anzahl der Beamten stark reduziert

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Mephisto

Let it burn.

Pool an den Stuhlrand.

Nur so lernen sie.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Mephisto

Amtsnotare gab es nur in Baden-Württemberg bin 2017! Welchen Sinn sollte Verbeamtung machen? Post, Bahn, Fluglotsen, ArbeitsvermittlerInnen usw. Verbeamtung nicht mehr zeitgemäß

Realist
1 Monat zuvor
Antwortet  Mephisto

Ja, dann MÜSSTE aber eine Spartengewerkschaft “Lehrer” entstehen, AUSSERHALB von GEW und Verdi (nein, die GEW ist keine Spartengewerlschaft für Lehrer, bei diesem Witzverein bezweifle ich sogar das Wort “Gewerkschaft” im Namen).

Solange GEW und Verdi im Lehrerbereich das Sagen haben, wäre die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrkräfte eine Vollkatastrophe. Dann hilft nur gar nicht erst Lehrer werden (oder notfalls den Job ASAP wechseln).

Lehrer Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Realist

Sehe ich genauso. Den GEW Vertretern ist alles wichtig, nur das Gehalt und die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte nicht. Wir bräuchten dann einen Weselsky für die neue Lehrergewerkschaft. GEW – nee, nee, nee!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

“Ziel sei es, den Wettbewerb der Länder um Nachwuchslehrkräfte zu beenden und langfristig Haushaltsrisiken zu begrenzen.”

Gibt es auch einen Plan, den Lehrberuf attraktiv und ertragbar zu machen. Nicht, dass sich am Ende alle Lehrkräfte in allen Bundesländern ebenfalls absprechen und streiken 😛

Annabel
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Bitte auch für Ihre angestellten Kollegen!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Annabel

Das wären Herrn Clemens folgend dann ja alle

vhh
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Unattraktiv und unerträglich beendet den Wettbewerb auch, ohne Nachwuchs ist sogar das Haushaltsrisiko Null, perfekte Lösung. Für die Wirtschaft einfach KI weiterentwickeln, Knöpfchen drücken geht auch ohne Schulabschluss.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  vhh

Die Logik der CDU bezüglich der Wirtschaft kann ich nicht nachvollziehen.
Alle seien faul und Teilzeit soll gestrichen werden, gleichzeitig Arbeitszeiterfassung ausbremsen UND gegen Beamtentum schießen.

Haben die einen Plan, was Eltern bei streik- und/ oder krankheitsbedingten Schulschließungen machen sollen – außer einfach reich zu sein? ^^

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich freue mich eher, dass die Union ihre reaktionäre Liebe überdenkt
Die Frage ist, ob Prüfungen überhaupt bestreikt werden dürfen, öffentliche Ordnung und höheres Rechtsgut

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

“Die Frage ist, ob Prüfungen überhaupt bestreikt werden dürfen, öffentliche Ordnung und höheres Rechtsgut”
Was lässt Sie dies glauben?

Wenn das systemrelevant und kritisch ist, sollen die Beamt*innen dafür einsetzen 😀

Johannes
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ein wichtiger Aspekt wäre ” diejenigen KINDERPRODUZENTEN abzustrafen, die ihre Abkömmlinge nicht erziehen . Damit hätte man einen Großteil der Probleme schon “erschlagen” Das waren meine Erfahrungen während der Potenzial Analyse an Schulen in Gelsenkirchen

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Die Schule hat ebendrum einen eigenen Erziehungsauftrag.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Ich fürchte, da liegt das Problem eher bei Ihnen: Was Sie sich wünschen hat in einem demokratischen Rechtsstaat nichts verloren 🙁

Wenn Sie Kinder als Produkt betrachten und Menschengruppen “abschaffen” wollen, probieren Sie es doch mal in Russland .
https://www.n-tv.de/politik/Amnesty-Kreml-verfolgt-zunehmend-auch-Kinder-article24980031.html

Aber ich schätze, Sie verpuffen, wie die übrigen AfD-Accounts. Tschöö

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Zum Streikrecht könnte man auch sagen, SchülerInnnen müssen lernen, man kann sich wehren und Demokratie ist schwierig

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Absolut. Das betone ich bspw. wenn Bus und Bahn streiken.
Mich irriert es nur, dass sich die CDU sowas WÜNSCHT. Ich dachte, man wirbt mit funktionierenden Schulen ^^

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

In Italien und Frankreich gibt es Sonderregeln für die Daseinsvorsorge! Die wichtigste Buslinie wird auch in der BRD eigentlich immer befahren! Nur der größte BeamtInnenphantast fordert verbeamtete BusfahrerInnen, obwohl- hierzulande auch egal

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Darum sind in Deutschland auch immer alle mit der Bahn zufrieden 😉

Aber ich meine, Sie übersehen hier die Auswahl bei Transportmöglichkeiten. Die Kinder kann man schlecht für ein paar Tage spontan in die Nachbarschule schicken.

Aber wenn Sie Optionen kennen, würde ich mich freuen, dazuzulernen. Wie sehen die Sonderregeln zur Daseinsvorsorge in Italien und Frankreich auf die Schulen aus?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was mich etwas stört, die GEW würde kaum den SchülerInnen schaden wollen, bei der Standesorganisation anderer Fall

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Was hat das mit den Lösungen in Italien ufn Frankreich zu tun?

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Es ging mir darum, dass die GEW nicht den Streik gegen die Kinder führen würde

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

“In Italien und Frankreich gibt es Sonderregeln für die Daseinsvorsorge! ”

Aber wie sehen diese aus? SIE führten das ja nicht grundlos an

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich gehe davon aus, dass Sie als eher linker Lehrer nicht verschweigen können, dass das deutsche Beamtentum jetzt nicht unbedingt ein per se demokratisches Erbe hat!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Würden das andere Lehrkräfte verschweigen? 😀
Ja, wegen mir. Und jetzt?
Wie sehen die Sonderregeln zur Daseinsvorsorge in Italien und Frankreich auf die Schulen aus?

Johannes
1 Monat zuvor

Solange es immer wieder zu Ungleichbehandlungen kommt, indem nur ein Teil der Lehrkräfte zu Beamten ernannt wird, hat der Beamten-Status für Lehrkräfte absolut keine Berechtigung.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Ein guter Gedanke von jemandem, der gegen Kinder und Erziehende abätzt.
https://www.news4teachers.de/2026/01/kultusminister-will-beamtenstatus-fuer-lehrkraefte-streichen-und-kuendigt-via-bild-eine-bundesratsinitiative-an/#comment-772440
Wenn Sie das ganze Gift auf Ihrer Zunge zurückhalten, können Sie es vielleicht noch schaffen. Daumendrück!

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Warum nicht Bevölkerung fragen, wer noch verbeamtet gehört? Natürlich nur auf die nicht absoluten HoheitsträgerInnen bezogen!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

“Ein wichtiger Aspekt wäre ” diejenigen KINDERPRODUZENTEN abzustrafen, die ihre Abkömmlinge nicht erziehen .”
Tja, warum nicht Johannes fragen?

Vielleicht taugt Bauchgefühl nicht viel zur Planung – meiner Meinung nach – kritischer Strukturen :/

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Dieses Recht wird es in der BRD auch nicht geben
Ich wollte nur aufzeigen, dass sich da eh nichts ändert
Wie gesagt, wer BibliothekarInnen teilweise verbeamtet, der sollte nicht über Lehrkräfte mosern, wie wahr

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Aber Sie schrieben das ja auf meine Antwort zu Jonhannes’ Kommentar:”Ein wichtiger Aspekt wäre ” diejenigen KINDERPRODUZENTEN abzustrafen, die ihre Abkömmlinge nicht erziehen.”

Sie hätten Jonhannes Kommentar darüber ja auch zustimmen können, ohne auf den von mir erwähnten “einzugehen” und diesen zu tolerieren :/

Was konnten Sie diesem frühreren Beitrag abgewinnen, dass Sie mir antworten,anstatt Johannes an passender Stelle zuzustimmen?

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Johannes

Easy: Schon zum Studienbeginn verbeamten wie die Finanzbeamten. Wer nicht geeignet ist, darf gar nicht erst studieren.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Mal ganz ehrlich, grundsätzlich gar nicht so schlecht! Was ist aber mit einem spontan und schnell auftretenden Mangel an Lehrkräften, durch Geflüchtete beispielsweise!?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

Na solange Sie jahrzehntelange Versäumnisse und strukturelle Lücken nicht mit Ihrem persönlichen Fremdenhass zu stopfen versuchen – schlimmer noch: zu verhindern versuchen…
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/schulische-bildung/projektnachrichten/das-potenzial-zugewanderter-lehrkraefte-in-perspektiven-verwandeln

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Was ich sagen wollte, bei Ihnen nicht angekommen
Grundsätzlich hatte der User die userin da einen guten Punkt, durch ungeplante Zuwanderung, für die es durchaus nachvollziehbare Gründe gibt, muss es aber immer möglich sein, vorübergehend mit Quereinsteigern gegenzusteuern
Ich finde es politisch übrigens schwierig, überall Rechte sehen zu wollen

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Mario

“Ein wichtiger Aspekt wäre ” diejenigen KINDERPRODUZENTEN abzustrafen, die ihre Abkömmlinge nicht erziehen .”

DAS soll der “gute Punkt” sein?
Ohweh! Da müssen Sie beiden und die gesichert rechtsextreme AfD noch Wege finden, den “Kinderproduzenten” vorzubeugen… 🙁

nachdenklich
1 Monat zuvor

Ick sach ma so: Hätten sich die Beamten-Lehrer in all den Jahren und Jahrzehnten tatkräftig dafür eingesetzt, dass ihre angestellten Kollegen (es gibt sie in jedem Bundesland, in Sachsen fast die Hälfte) einen anständigen und vergleichen Ausgleich bekommen gegenüber den Beamten-Lehrern, müsstet ihr jetzt gar nicht so viel “Angst” haben, euren Beamtenstatus zu verlieren. Das habt ihr aber nicht getan. Es war euch egal!

moi_aussi
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Den Zusammenhang verstehe ich nicht. Könnten Sie den bitte erklären?
Und was die Angst anbelangt: Die ist bei mir (verbeamtet, sorry) nicht vorhanden. Vielmehr bin ich überzeugt, dass insbesondere an Brennpunktsschulen und in den weißen Flecken auf dem Land der Unterricht langfristig kaum aufrechterhalten werden kann. Schon jetzt wird dort verzweifelt nach Lehrkräften gesucht.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Wie wahr?!

Corinna Gonest- Miss 71%
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Einen auf Lebenszeit verliehenen Beamtenstatus kann man nicht verlieren, wenn es der Politik einfiele. Mumpitz!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Das tut mir leid. Welche Unterstützung seitens der Beamt*innen hätten Sie sich gewünscht?

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  nachdenklich

Wie genau hätten wir das tun sollen? Demonstratiert habe ich, hat keinen im Ministerium interessiert. Streiken durfte ich nicht

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Über Ihre Interessenvertretungen in der Tarifkommission beispielsweise Druck machen, dass der Paragraph 44 des TV-L gestrichen wird.

DerechteNorden
1 Monat zuvor

“Ziel sei es, den Wettbewerb der Länder um Nachwuchslehrkräfte zu beenden und langfristig Haushaltsrisiken zu begrenzen.”

? Warum sollte es dann keinen Wettbewerb mehr geben, wenn alle Lehrkräfte nur noch Angestellte wären?
Wenn ein Bundesland anderen Lehrkräfte abspenstig machen will, dann bietet es eben weniger Unterrichtsverpflichtung für das dasselbe Geld z.B. oder …
Schlimm ist, dass wir hier verstehen, was für ein Unfug da abgesondert wird, aber gleichzeitig auch wissen, dass es viele Menschen in diesem Land gibt, die diesen glauben. Wie frustrierend!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich glaube es geht um den Kostenfaktor der Verbeamtung sowie Rente, welche einheitlich eingespart werden könnte.
Aber ja, am Ende könnten Länder dann mit verschieden hohen Gehältern werben – stimmt schon ^^

AvL
1 Monat zuvor

Die Lehrerverbeamtung ist eine Länderentscheidung. Es entspricht purem Populismus ein derartige Vorhaben bundesweit durchsetzen zu wollen.

Mario
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Wieso, er kann seine KollegInnen durchaus dafür gewinnen wollen!

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Nein. Unsinn. Es ist Versuch, es bundeseinheitlich zu lösen, damit nicht wieder ein Bundesland das andere Aussicht.

AvL
19 Tage zuvor
Antwortet  Hochhaus

Aber es liegt doch schlussendlich in der Entscheidungsgewalt der Länder , zu entscheiden, welche Berufsgruppen verbeamtet werden. Und diese können auch entscheiden, ob eigene berufsständische yvetsorgingswerke geschaffen werden, um langfristik die Finanzierung det Pensionen tragfähig für alle zu halten.

AvL
19 Tage zuvor
Antwortet  AvL

PS.Die Rechtschreibfehle möge man mir bitte nicht anrechnen, die Finger sind zu dick.

Fräulein Rottenmeier
1 Monat zuvor

Jämmerliches populistisches Gehabe via Bild, Fokus und Welt….da wird dann an den Stammtischen diskutiert….
mehr nicht, außer, dass bald Wahlen sind und man sich sein Wahlvieh sichern will….
Abhaken und weiter (…..hier gibt es nichts zu sehen….)

Dirk Z
1 Monat zuvor

Es gibt ja auch sehr viele angestellte Lehrer, insbesondere in Privatschulen, die hoheitliche Aufgaben übernehmen. Innerhalb des Kollegiums führt das durchaus zur Ungleichbehandlung. Von daher ist in Frage zu stellen, warum Lehrer überhaupt verbeamtet sein müssen. Und die Zeiten, das man lebenslang einen Job macht sind vorbei. Viele beamtete Lehrer, die eigentlich mal was anderes machen möchten nehmen wegen der besseren Versorgungslage auch insbesondere später nach der Pensionierung und sind nur noch deswegen “widerwillig” Lehrer. Das kann ja auch nicht die Lösung sein. Ehrlich gesagt sehe ich eine Verbeamtung nur im Polizeiwesen, der Justiz, die wirklich hoheitliche Aufgaben übernehmen. Viele Bereiche wurden auch abgeschafft wie früher Postbeamte im Fernmeldewesen. Ohne jeden Zweifel übernehmen Lehrer auch eine sehr wichtige Aufgabe aber insbesondere aufgrund der Tatsache, dass diese Aufgaben auch mit von gleichwertig qualifizierten Angestellten mit übernommen werden lässt sich wirklich nicht begründen, dass ein Lehrer verbeamtet sein muss.

mercurius
1 Monat zuvor

Im Verlauf ihres Berufslebens entdecken sehr viele Lehrer, dass sie sich in ihrem Beamtenstatus gefangen fühlen. Aber das “Entkommen”, so stellt man bei näherer Betrachtung fest, ist sehr schwierig, und zwar je länger man im Beruf ausgeharrt hat: Umschulung? Ist für Beamte nicht vorgesehen, auch nicht, wenn drängende gesundheitliche Probleme eine solche eigentlich notwendig machen. Rente? Nicht alle Länder zahlen Altersgeld, so dass eine Nachversicherung einen Großteil der erworbenen Ansprüche vernichtet. Krankenkasse? Ab 55 ist der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr möglich – aber bei einem Ausstieg aus dem Beamtenverhältnis fällt auch die Beihilfe weg, so dass nun die Private voll selbst bezahlt werden muss. Später im Rentenalter Krankenversicherung für Rentner? Fällt weg, da man über mehrere Jahre seines Berufslebens mal privat versichert war – so dass man ab Renteneintritt nun auch den Arbeitgeberanteil selbst bezahlen muss (während ein lebenslang gesetzlich krankenversicherter Angestellter als Rentner nur den Eigenanteil, nicht aber den Arbeitgeberanteil in die Krankenkasse einzahlt).
Ergo: Wären sie nicht auf die oben angegebene Weise gefangen im “goldenen (?) Käfig, würden sehr viele Lehrer ganz bestimmt viel leichter ihren Beruf wechseln: Denn so fasst Chat-GPT es zusammen:
“Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Lehrkräfte in Deutschland würde den Beruf gerne wechseln oder hat schon einmal darüber nachgedacht, oft aufgrund hoher Arbeitsbelastung und Überlastung. Studien zeigen, dass viele Lehrkräfte ihren Beruf nicht erneut wählen würden. Zudem sind bis zu 30% der Lehrkräfte von Berufsunfähigkeit betroffen. 
Hier sind weitere wichtige Ergebnisse:

  • Wechselgedanken: Jede vierte Lehrkraft würde den Beruf wechseln, wenn sie könnte.
  • Weiterempfehlung: Nur 18 Prozent der Lehrkräfte würden ihren Beruf weiterempfehlen, falls sich nichts an den Arbeitsbedingungen ändert.
  • Ausstieg: Im Schuljahr 2023/24 stiegen bundesweit rund 70.000 Lehrkräfte aus dem Schuldienst aus, davon etwa 37.000 endgültig.
  • Ursachen: Überlastung, fehlende Wertschätzung, bürokratischer Aufwand und schwierige Arbeitsbedingungen (z.B. große Klassen, Inklusion) führen zu dem Wunsch nach beruflicher Veränderung.
  • Prognose: Es wird erwartet, dass bis 2030 ein signifikanter Lehrermangel von bis zu 74.000 Kräften besteht. 

Die Belastung führt dazu, dass der Lehrerberuf für viele an Attraktivität verliert, obwohl viele den Beruf grundsätzlich gerne ausüben, aber die Rahmenbedingungen als nicht mehr tragbar empfinden.”

Alex
1 Monat zuvor

Es ist natürlich wieder völlig absurd. Die Verbeamtung für Lehrer abzuschaffen heißt, gleichzeitig das öffentliche Schulwesen komplett zu boykottieren. Wer das nicht weiß ist dumm.
So blöd schätze ich Herrn Clemens gar nicht ein.
Das Problem an der Debatte ist, dass Lehrer wieder als faule Säcke dargestellt werden, denen alles zu viel ist, die nur rumsitzen und Geld vom Staat kassieren.
Und die Eltern, die Bild lesen, glauben das und erzählen es breit am Küchentisch.
Das Herabsetzen von Lehrern, führt zu respektlosen Verhalten von Kindern. Und das breitet sich von unseren Schulen aus wie ein Lauffeuer. Aus dieser Keimschale der Respektlosigkeit wachsen dann die Menschen heran, die ebenso keinen Respekt vor Polizei, Feuerwehr, Rettungskräften vor niemandem.
Öl ins Feuer zu gießen, nur um sich selbst zu profilieren, unabhängig vom Schaden, den man damit in einer ganzen Gesellschaft anrichtet, ist m.E verabscheuungswürdig.

S.B.
1 Monat zuvor

Na hoffentlich wird er bei seinen Schnellschüssen nicht wieder geblitzt.

Hysterican
1 Monat zuvor
Antwortet  S.B.

Hat man ihm nach seinem illegalen Wettrennen eigentlich den “Führerschein” entzogen?
Wenn ja (wie ich hoffe!), dann dürfte er doch eigentlich auch kein Ministerium mehr führen … wo er doch staatstragende und zukunftswichtige Aufgaben zu erledigen hat … so jemand hat sich m.M.n. für jeglich Verantwortungsvolles für lange Zeit disqualifiziert.

Lehrer Bayern
1 Monat zuvor

Ist in deren Rechnung auch der Beitrag des Arbeitgebers zur Rentenversicherung und der Krankenversicherung mit eingerechnet. Wenn ich mich recht erinnere, hieß es vor Jahren, dass die Beihilfe günstiger kommt als eine reguläre Krankenversicherung.

Mattiasch
1 Monat zuvor
Antwortet  Lehrer Bayern

Viele Lehrer nutzen in jungen Jahren die Vorzugsbehandlung der Privatkassen inklusive geringerer Beiträge und wechseln dann im Alter, wenn sie teuer werden und die Beiträge auch, schnell zurück in die gesetzliche Versicherung. Das ist sowas von unfair! Unfairer geht es gar nicht! Macht dem endlich ein Ende!

Lehrer Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Das machen Selbstständige so. Bei Lehrkräften habe ich das noch nie gehört. Sie müssten dann auch die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteile für die GKV bezahlen, was ziemlich teuer ist. So hoch kann die 50 % PKV Versicherung eigentlich gar nicht werden, damit man sich sowas überhaupt durch den Kopf gehen lässt.

Hochhaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Lehrer Heinz

Stimmt nicht, denn in mehreren Bundesländern zahlt das Land trotzdem die Hälfte als Zuschuss.

Lehrer Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Hochhaus

Das kann man so nicht stehen lassen. In Niedersachsen kann man sich seit kurzem zu Beginn den Beamtenverhältnisses für die GKV entscheiden und erhält dann den AG-Anteil zusätzlich. Ein späterer Wechsel ist aber nicht möglich.

Dies wird in den anderen Bundesländern vermutlich genauso sein. In vielen Bundesländern gibt es für Beamte generell gar keine Förderung der GKV.

Götz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Welche Versicherung nimmt einen da noch? Bitte nennen Sie mir diese, das ist ja superattraktiv.

Donauperle
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Das ist ja völliger Unsinn. Zum einen sind die Beträge für verbeamtete Lehrer in der GKV deutlich höher als in der PKV. Zum anderen steigt (zumindest aktuell in BW) in der Pension die Beihilfe auf 70% und dementsprechend sinkt der PKV Beitrag.

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  Mattiasch

Du kannst als Beamter nicht in die gesetzliche zurück. Dafür müsstest du sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein

Mika
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Das ist falsch. Wenn Ihr Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt und Sie jünger als 55 sind, können Sie zurück in die gesetzliche Krankenkasse – unabhängig davon, ob Sie verbeamtet sind oder nicht.

Lehrer Heinz
1 Monat zuvor
Antwortet  Mika

Ein Wechsel ist für Beamte auf Lebenszeit nur mit einer Statusänderung – sprich mit einem Jobwechsel – möglich.

Ferner entscheidet nicht die Beitragsbemessungsgrenze, sondern die Versicherungspflichtgrenze.

Thomas
1 Monat zuvor

Für junge Leute lohnt es sich nicht mehr.
Nullrunden, Reallohnverluste, hohe Präsenzarbeitszeiten und keine Geschenke wie Homeoffice, Flexiurlaub, Zeitausgleich oder Prämienzahlungen!

blau
1 Monat zuvor

Wenn ich nicht verbeamtet wäre, ich hätte mir schon längst einen anderen Beruf gesucht. Einen, wo ich Zeit für meine Kinder und mich habe. Wo Feierabend, Feierabend und krank krank ist. Einen wo meine Arbeit wertgeschätzt wird. Ich mache die Arbeit gerne, aber nicht unter den Bedingungen, die vorherrschen. Da ist der Beamtensold wie eine Art Pflaster, der mich an den Job klebt, weil er wenigstens gut bezahlt wird. Miese Bedingungen, miese Bezahlung, keine Anerkennung, ciao. Ich bewundere alle, die nicht verbeamtet in diesem Job bleiben.

Anne
1 Monat zuvor

An wievielen Tagen im Jahr wird gestreikt? Oje, und die Beamten müssen dann beaufsichtigen. Auch Angestellte arbeiten an mehreren Schulen und auch ihre Arbeitswege sind teilweise sehr weit.
Ich gönne den Beamten ihre Privilegien, aber sie sollten sich dieser auch bewusst sein. In unseren Lehrerzimmern herrscht eine Zweiklassengesellschaft. Nach dem Ausscheiden in den Ruhestand erst recht.

Arthur
1 Monat zuvor

Ich würde meinen Beamtenstatus auch nachträglich abgeben. Gegen Zahlung einer passenden Entschädigung natürlich. Pension und sonstige Privilegien eingerechnet hätte ich gerne dafür ca. 2,3 Mio. €.