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Lehramtsstudium mit Bezahlung und früher Schulpraxis – Bewerbungen jetzt möglich

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MAGDEBURG. Frühe Praxiserfahrung und finanzielle Unterstützung: In Magdeburg startet im Herbst wieder das praxisintegrierende Lehramtsstudium für angehende Sekundarschullehrer mit 30 Plätzen.

Gleichzeitig studieren und Geld verdienen – das geht. Foto: Shutterstock

Sie sind schon früh in der Schulpraxis und bekommen während des Studiums Geld – angehende Sekundarschullehrer können in Sachsen-Anhalt das praxisintegrierende Lehramtsstudium wählen. Für die 30 Studienplätze an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg beginnt Montag die Bewerbungsfrist, wie das Bildungsministerium mitteilte. Studienbeginn ist am 1. Oktober 2026. Angeboten werden die Fächerkombinationen Deutsch mit Chemie, Technik, Informatik oder Ethik sowie Mathematik mit Chemie, Physik, Informatik oder Ethik.

Die Lehramts-Ausbildung beginnt mit einem Bachelorstudiengang und soll eine frühzeitige stärkere Verbindung von theoretischem Wissen und Schulpraxis ermöglichen, wie es hieß. Danach schließt sich ein mit dem Vorbereitungsdienst verzahnter praxisintegrierender Masterstudiengang an. Es werden 1.610 Euro Studienentgelt beziehungsweise 1.800 Euro Anwärterbezüge gezahlt.

Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer halten von Anfang an Kontakt zu ihren Ausbildungsschulen. Ab dem dritten Semester sammeln sie an einem Tag pro Woche Praxiserfahrungen an der Schule. Im Masterstudium sind es zwei Wochentage. Sie unterrichten dann auch eigenständig. An Sekundarschulen erlangen die Schüler in der Regel den Abschluss nach zehn Klassen. News4teachers / mit Material der dpa

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unfassbar
5 Tage zuvor

Ist bekannt, wo die Ausbildungsschulen sind? Bei allem, was nicht innerhalb von 60 Minuten mit dem ÖPNV erreichbar ist, also jeweils Wohnort – Universität, Wohnort – Schule und Schule – Universität, halte ich das Programm für kaum realistisch umsetzbar. Damit fallen fast alle potenziellen Schulen außerhalb Magdeburgs selbst weg.

Die verstärkte Praxis gefällt mir, vorausgesetzt sie schreckt im dritten und vierten Semester nicht schon ab, der integrierte Vorbereitungsdienst ebenfalls. Inwiefern Studenten ohne Masterabschluss schon notenrelevanten Unterricht erteilen lassen können soll, könnte man durchaus diskutieren.