Brodkorb: Unternehmer sollen Vertretungsunterricht geben

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SCHWERIN. Mit einem Lehrerpersonalkonzept hat Mecklenburg Vorpommern trotz sinkender Schülerzahlen Entlassungen vermieden. Jetzt herrscht Lehrermangel an den Berufsschulen im Nordosten.

Wegen des Lehrermangels will Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) auch Unternehmer und Facharbeiter für den Unterricht einspannen. «Wir eruieren derzeit, inwieweit künftig pädagogisch geeignete Fachkräfte aus der Wirtschaft helfen können, Vertretungsunterricht zu erteilen», erklärte Brodkorb am Freitag auf einer Konferenz in Schwerin. Damit erhoffe er sich auch eine bessere Verzahnung von Praxis und Theorie.

Mathias Brodkorb
Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Mathias Brodkorb will Unternehmer an Berufsschulen. Foto: Stefanie Link/Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
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Zugleich sollen Berufsschullehrer bereits 2014 und damit drei Jahre früher als ursprünglich mit dem Lehrerpersonalkonzept vereinbart wieder vollbeschäftigt arbeiten. Für mehr als 200 Berufsschullehrer werde es in den kommenden Jahren eine breit angelegte Qualifizierungsoffensive geben, erklärte der Minister.

An den derzeit 27 beruflichen Schulen im Land lernen in diesem Schuljahr knapp 32 000 Lehrlinge. (dpa)

(14.06.2013)

Zum Bericht: Zwangsteilzeit für Lehrer endet vorzeitig

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