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Beamtenbund fordert Verbeamtung von Lehrern bis zu 45 Jahren

SCHWERIN. Der Deutsche Beamtenbund dbb fordert für Lehrer die Möglichkeit der Verbeamtung mindestens bis zum 45. Lebensjahr. Das sei auch in der allgemeinen Landesverwaltung so üblich, sagte der mecklenburg-vorpommersche dbb-Landeschef Dietmar Knecht in Schwerin.

Die Gewerkschaften können sich noch bis Mittwoch zum Entwurf der neuen Laufbahnverordnung Bildung äußern. In Mecklenburg-Vorpommern sollen Lehrer vom kommenden Schuljahr an erstmals verbeamtet werden, die Altersgrenze soll bei 40 Jahren liegen.

Auch die Lehrergewerkschaft GEW hatte eine Verbeamtung bis 45 gefordert. In Thüringen können Lehrer laut dbb unter Umständen sogar bis zum 53. Lebensjahr verbeamtet werden, in den meisten anderen Bundesländern liegt die Altersgrenze bei 45 Jahren.

Knecht schlug dem Bildungsministerium Übergangslösungen vor. Statt Stichtage festzulegen, sollte man auf individuelle Lebenssituationen beziehungsweise schulische Notwendigkeiten eingehen. Dann «ist es sicher ein ganzes Stück attraktiver, Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern zu sein», meinte Knecht.

Im dbb m-v sind der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Philologenverband (PhV), der Bund der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) und der Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) organisiert. dpa

Zum Bericht: Lehrer lässt sich aus Beamtenstatus entlassen – und schreibt ein Buch

 

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