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„Erinnerungskultur“: Neues Service-Portal für Schulen

DÜSSELDORF. Der bevorstehende 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs wirft seinen Schatten voraus: Das nordrhein-westfälische Schulministerium hat ein neues Angebot auf seiner Website: Die neue Rubrik „Erinnern für die Zukunft“ soll über das Konzept der Landesregierung zur Stärkung der Erinnerungskultur in den Schulen Nordrhein-Westfalens informieren. Lehrer finden dort Anregungen und Anknüpfungspunkte, das Thema Erinnern in Projekten und im Unterricht umzusetzen.

Soldat im Ersten Weltkrieg mit Gasmaske. Foto: Wikimedia Commons

Soldat im Ersten Weltkrieg mit Gasmaske. Foto: Wikimedia Commons

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) meint: „Die Auseinandersetzung mit Geschichte ist gerade in Deutschland eine fortwährende Aufgabe von Schule und Gesellschaft. Das neue Internetangebot bietet viele Beispiele und Tipps für die Schulen, um das Thema ´Erinnerungskultur` zu einem festen Bestandteil des Schullebens zu machen.“ Löhrmann ist seit dem 1. Januar turnusmäßig Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK). Auf ihre Anregung hin erarbeitet die KMK nun Empfehlungen zu diesem Thema.

Löhrmann wird am kommenden Samstag nach Polen reisen und dort gemeinsam mit Schülern aus Nordrhein-Westfalen das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz besuchen. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie intensiv die Jugendlichen auf diesen Ort reagieren“, so Löhrmann. „Die direkte Auseinandersetzung macht Geschichte für junge Menschen greifbar und ermutigt sie, die Vergangenheit in Beziehung zur eigenen Gegenwart zu setzen.“ Im Rahmen des Besuchsprojekts werden Löhrmann und die Schüler auch an der Gedenkfeier zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers am 27. Januar teilnehmen.

Hier geht es zum neuen Internetangebot.

 

 

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