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Fortbildungen binnen Stunden ausgebucht: Pädagogen lassen sich im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingskindern schulen

HANNOVER. Die Nachfrage ist riesig: Erzieher und Lehrer lassen sich beim niedersächsischen Kinderschutzbund für den Umgang mit traumatisierten Jungen und Mädchen schulen – innerhalb eines Tages waren sämtliche Fortbildungen des Verbands bis in das nächste Jahr hinaus ausgebucht.

Die jungen Flüchtlinge benötigten dringend eine professionelle Betreuung und psychologische Hilfen zur Traumabewältigung, sagte der Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes, Johannes Schmidt, in Hannover. Dies gelte besonders für Minderjährige, die ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen sind. Schmidt: „Diese Kinder befinden sich im dauerhaften Stress des emotionalen und sozialen Überlebensmodus‘. Kinder sind auch in Krisen starke Überlebenskünstler, hier aber stoßen sie eindeutig und mit sehr schweren seelischen Verletzungen an ihre Grenzen. Man muss sich einen Seiltänzer vorstellen, der das Ende des Seils nicht mehr sieht. “ In der Schulung werden Möglichkeiten der Unterstützung und der Stabilisierung erläutert. News4teachers / mit Material der dpa

3 Kommentare

  1. Wie konnten Deutschland und Europa sich nach dem Krieg bloß so erholen ohne traumageschulte Pädagogen? Wie konnten Kriegskinder in Klassen mit ca. 50 Schülern und vielen selbst traumatisierten Lehrern bloß so viel lernen, dass sie ein sog. Wirtschaftswunder zustande brachten?

  2. Genau. Nur wie viele sind dabei auf der Strecke geblieben?

  3. Sagen Sie es mir! Es genügt auch ein Link, wo ich nachlesen kann, wie viele dabei auf der Strecke geblieben sind? Trollige Andeutungen genügen nicht.
    Erfreulich und erstaunlich viele Kinder müssen es wohl ohne Seelenmassage geschafft haben, sonst wäre Deutschlands Nachkriegsgeschichte anders verlaufen.

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