KÖLN. Schülervertretungen beklagen seit Jahren, dass sie bei wichtigen Fragen des Schulalltags kaum mitbestimmen können. An den Heliosschulen in Köln, die (unter dem Namen Inklusive Universitätsschule Köln, IUS) als eines der ambitioniertesten Schulentwicklungsprojekte in Deutschland gelten, soll das anders laufen: Schülerinnen und Schüler arbeiten dort in Arbeitsgruppen mit, gestalten Regeln mit, begleiten Schulentwicklungsprozesse und sitzen bald sogar bei Bewerbungsgesprächen für Lehrkräfte mit am Tisch. Was diese Form der Mitbestimmung mit dem Schulklima macht und wie Jugendliche ihre Rolle an der Schule erleben, darüber sprach News4teachers mit den Schülervertreterinnen der Helios-Gesamtschule, den Zehntklässlerinnen Leyla und Frieda.

News4teachers: Sie beide engagieren sich als Schülervertreterinnen an der Helios-Gesamtschule Köln…
Leyla: Sie können uns auch gerne duzen.
News4teachers: Dann gerne gegenseitig…
Leyla: Das machen wir an der Schule auch so.
News4teachers: Auch mit den Lehrkräften?
Frieda: Ja, wir sprechen sie mit Vornamen an.
News4teachers: Macht das etwas mit dem Schulklima?
Frieda: Total. Das bringt Augenhöhe. Man kann viel einfacher mit Lehrkräften über Probleme sprechen – auch über persönliche. Es gibt viel weniger Hemmschwellen.
Leyla: Ich merke das immer im Vergleich zu Freunden, die auf andere Schulen gehen. Wenn die draußen ihre Lehrer sehen, verstecken sie sich oft. Bei uns ist das komplett anders. Ich freue mich, wenn ich meine Lehrerinnen oder Lehrer zufällig treffe. Man quatscht kurz miteinander. Das zeigt einfach, dass man sich gegenseitig wohlgesonnen ist.
„Hier habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass Schülerinnen und Schüler wirklich ernst genommen werden und tatsächlich Einfluss haben können“
News4teachers: Das wird offenbar nicht an allen Schulen so wahrgenommen. Schülervertretungen bundesweit schlagen Alarm aufgrund der starken psychischen Belastungen unter Kindern und Jugendlichen. Wie nehmt ihr die Stimmung in eurer Altersgruppe wahr?
Frieda: Ich würde schon sagen, dass viele belastet sind und sich Gedanken machen: Wie sieht die Zukunft aus? Wie sind die Jobchancen? Kann man später überhaupt noch so leben, wie man sich das wünscht?
Leyla: Ich glaube, es gibt einen totalen Wandel zu früher. Wir sind durch Social Media tagtäglich mit vielen unterschiedlichen Informationen konfrontiert. Das sind oft komplexe Themen, die extrem runtergebrochen werden. Das muss man erst mal verstehen – und das ist schon belastend. Ich glaube, dass das bei vielen Schülerinnen und Schülern psychische Folgen hat. Und dann kommt noch Schule dazu, die sich eigentlich gar nicht so stark verändert hat wie früher – obwohl wir heute mit viel mehr Problemen zu tun haben.
Politik spielt da eine große Rolle. Die zieht sich eigentlich durch alles. Es passieren viele schlimme Sachen auf der Welt, und auch in Deutschland macht man sich Sorgen – etwa mit Blick auf die AfD. Das bedrückt viele dauerhaft.
News4teachers: Welche Themen beschäftigen euch und eure Mitschüler besonders?
Frieda: Im Moment vor allem Krieg und die Umweltsituation.
News4teachers: Wie wirken die sozialen Medien dabei?
Leyla: Gerade auf TikTok gibt es total starke Bubbles – eine sehr rechte und eine sehr linke. Sich dazwischen wiederzufinden, ist für viele schwierig, weil die Zwischentöne oft gar nicht vorkommen. Man wird extrem überschüttet mit Meinungen und weiß dann irgendwann gar nicht mehr: Was stimmt überhaupt?
Frieda: Fake News spielen dabei natürlich auch eine Rolle. Viele Informationen werden extrem verzerrt dargestellt oder aus dem Zusammenhang gerissen. Das macht es schwierig, sich überhaupt noch sicher zu fühlen in dem, was man denkt oder glaubt.
News4teachers: Gibt es Themen, bei denen ihr besonders starke Unterschiede wahrnehmt?
Frieda: Ja, total beim Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung. Wir hatten das letztens im Unterricht, und da wurde sehr deutlich, wie unterschiedlich die Wahrnehmung ist. Für viele Mädchen war völlig klar, dass wir noch nicht gleichberechtigt sind und dass sich noch einiges verändern muss. Viele Jungs haben dagegen gesagt: „Aber ihr könnt doch alles genauso machen wie wir.“
Leyla: Da merkt man schon, dass oft das Verständnis fehlt für Erfahrungen, die Mädchen machen.
News4teachers: Gibt es noch andere Themen, bei denen sich die Sichtweisen unterscheiden?
Frieda: Teilweise vielleicht auch bei Themen wie Wehrpflicht oder Sicherheitspolitik. Aber da sind die Unterschiede längst nicht so stark wie beim Thema Gleichberechtigung.
News4teachers: Ihr seid beide in der Schülervertretung engagiert. Wie seid ihr dazu gekommen?
Leyla: Ich habe mich schon in der Grundschule dafür interessiert, mich einzubringen. In der zweiten oder dritten Klasse war ich zum ersten Mal Klassensprecherin. Damals war das natürlich noch viel weniger komplex. Später war ich wieder Klassensprecherin, wurde Mitglied der Schulkonferenz und habe gemerkt, wie wichtig mir das ist. Heute bin ich Schülersprecherin und merke immer noch, dass mir die Arbeit riesigen Spaß macht.
Frieda: Ich wollte eigentlich schon im Kindergarten immer überall mitmachen. In meiner Grundschule war ich dann in der dritten Klasse Klassensprecherin, aber das war eher eine Formsache. Man hatte ein paar Aufgaben, aber echte Mitbestimmung habe ich da nicht erlebt. An der Helios-Schule war das dann komplett anders. Da habe ich zum ersten Mal gemerkt, dass Schülerinnen und Schüler wirklich ernst genommen werden und tatsächlich Einfluss haben können. Später war ich dann in der Bezirksschülervertretung Köln aktiv und habe dort auch viel zum Thema Mental Health mitbekommen. Heute bin ich Stammgruppensprecherin und im Orga-Team aktiv.
News4teachers: Stammgruppe?
Leyla: So heißen bei uns die Lerngruppen – Klassen gibt es ja nicht.
News4teachers: Wie läuft Mitbestimmung an eurer Schule konkret ab?
Leyla: Ich glaube, grundsätzlich verstehen wir total, wenn Schülerinnen und Schüler sagen, dass sie an vielen Schulen zu wenig Einfluss haben. Für die Helios-Schule würde ich das aber nicht sagen.
Frieda: Uns wird eigentlich in jedem Themenbereich die Möglichkeit gegeben, mitzuwirken. Künftig soll auch eine Schülerin oder ein Schüler bei Bewerbungsgesprächen für Lehrkräfte dabei sein.
„Uns ist besonders wichtig, dass wir nicht nur irgendwo abstimmen, sondern den ganzen Prozess mitbekommen. Dass wir verstehen, worüber gesprochen wird und warum Entscheidungen getroffen werden“
News4teachers: Wirklich? Schülerinnen und Schüler sitzen bei Bewerbungsgesprächen mit am Tisch?
Leyla: Ja. Das geht aber erst, seit wir volljährige Schülerinnen und Schüler haben, weil das rechtlich vorher nicht möglich war. Es gibt bei uns viele Arbeitsgruppen – zum Beispiel zu Inklusion, Verkehr oder Demokratie. Da kann jede Schülerin und jeder Schüler mitmachen, auch ohne gewählt zu sein. Das finde ich wichtig, weil Mitbestimmung dadurch nicht nur auf die Schülervertretung beschränkt bleibt.
Frieda: Uns ist besonders wichtig, dass wir nicht nur irgendwo abstimmen, sondern den ganzen Prozess mitbekommen. Dass wir verstehen, worüber gesprochen wird und warum Entscheidungen getroffen werden.
Leyla: Wir sitzen nicht einfach nur in einer Konferenz und stimmen am Ende über fertige Vorschläge ab, sondern wir werden schon vorher eingebunden und können Ideen mitentwickeln.
News4teachers: Könnt ihr Beispiele nennen, wo Schülerinnen und Schüler konkret etwas verändert haben?
Leyla: Ein Beispiel war die Regelung, ob wir in den Pausen das Schulgelände verlassen dürfen. Früher war das nicht erlaubt. Das Thema kam aus dem Schülerparlament, weil viele Schülerinnen und Schüler gesagt haben, dass sie sich da mehr Freiheit wünschen. Danach wurde das nicht einfach abgelehnt oder beschlossen, sondern gemeinsam mit der Schulleitung darüber gesprochen, wie man das verantwortungsvoll umsetzen kann. Am Ende wurden Konzepte entwickelt und die Regelung tatsächlich verändert. Das war für viele ein gutes Beispiel dafür, dass Ideen aus der Schülerschaft wirklich etwas bewirken können.
Ein anderes Beispiel ist „Heli mobil“. Da ging es um die Verkehrssituation rund um die Schule. Die Busse kamen unregelmäßig, Fahrradfahren war teilweise gefährlich. Wir haben uns mehrfach mit dem Verkehrsdezernat der Stadt Köln getroffen und es hat sich tatsächlich etwas verbessert. Heute fahren deutlich mehr Busse. Beim neuen Schulstandort sprechen wir von Anfang an mit darüber, wie die Wege sicher gestaltet werden können.
Frieda: Auch bei der Planung unseres neuen Schulgebäudes wurden wir eingebunden. Wir haben in Workshops besprochen, was wir brauchen: ruhige Räume, Orte zum Arbeiten oder zum Lautsein, gemütliche Bereiche, gute Sitzmöglichkeiten. Es ging nicht nur darum, ein bestimmtes Möbelstück auszuwählen, sondern grundsätzlich darüber zu sprechen, wie Lernen für Schülerinnen und Schüler angenehm funktionieren kann.
News4teachers: Gibt es auch Konfliktthemen zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften?
Frieda: Das Thema Handyregelung ist so ein Punkt. Es gibt bisher keine richtig klare Regelung. Viele Schülerinnen und Schüler sagen, dass sie das Handy auch zum Lernen brauchen. Lehrkräfte haben dagegen Sorge, dass es ablenkt.
Leyla: Deshalb wird gerade gemeinsam nach einem Kompromiss gesucht. Wir sind ja auch nicht dafür, dass sich Schülerinnen und Schüler nur vom Handy ablenken lassen. Aber wir wollen eben auch keine komplette Verbotslösung. Da wird jetzt gemeinsam diskutiert und dann demokratisch entschieden.
News4teachers: Gibt es etwas, das ihr euch für die Zukunft noch wünschen würdet?
Frieda: Ich glaube, es wäre schön, wenn sich noch mehr Schülerinnen und Schüler in Arbeitskreisen engagieren würden – etwa im Mensabeirat oder in Fachgruppen. Die Möglichkeiten sind da. Jetzt muss sich das unter den Schülerinnen und Schülern noch stärker etablieren.
Leyla: Wir haben schon eine sehr gute Ausgangssituation. Dafür sind wir wirklich dankbar. Aber natürlich wäre es schön, wenn noch mehr Jugendliche diese Möglichkeiten nutzen würden. Ich fühle mich total wohl mit den Erwachsenen an unserer Schule. Dass unser Engagement wertgeschätzt wird, macht unglaublich viel aus. News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek führte das Interview.
Die Heliosschulen – Inklusive Universitätsschule Köln (IUS) bestehen aus einer Grundschule und einer Gesamtschule und sind die erste bundesdeutsche Praxisschule in der Lehrkräftebildung. Entstanden ist das Projekt aus dem Wunsch von Studierenden nach einer Praxisschule, wie sie international – z.B. in Finnland – als Erfolgsmodell etabliert ist. Ziel ist es, Theorie und Praxis systematisch miteinander zu verbinden: Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur inklusiven Lerngestaltung fließen unmittelbar in die schulische Arbeit ein.

Die Ursprünge der Inklusiven Universitätsschule Köln reichen bis in die Nullerjahre zurück. Studierende der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln wollten der Frage nachgehen, wie Inklusion an allgemeinbildenden Schulen konkret umgesetzt werden kann – auch vor dem Hintergrund des Beitritts Deutschlands zur UN-Behindertenrechtskonvention. Aus dieser Initiative entwickelte sich, mit Unterstützung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie Prof. Kersten Reich sowie der Stadt Köln, die Gründung einer zweizügigen Grundschule im Jahr 2015 und einer vierzügigen Gesamtschule im Jahr 2018. 2022 wurde zwischen der Stadt Köln, der Bezirksregierung Köln und der Universität zu Köln eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die die Arbeit der IUS in den Feldern Lehrkräftebildung, Schulentwicklung, Forschung und Innovationstransfer auf Dauer festschreibt.
Rechtlich handelt es sich um zwei eigenständige Schulen, die jedoch über ein gemeinsames pädagogisches Konzept, die Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln und dem Jugendhilfeträger Perspektive Bildung e.V. sowie über eine gemeinsame Leitungs- und Organisationsstruktur eng miteinander verbunden sind. Perspektivisch ziehen beide Schulen gemeinsam in ein neues Gebäude.
Hier geht es zu allen Beiträgen des News4teachers-Themenmonats „Gesunde Schule“.
Interview: Warum Wohlbefinden so wichtig fürs Lernen ist – wissenschaftlich belegt









Finde ich richtig gut – es ist die konsequente Fortsetzung von „Dinge von den Füßen auf den Kopf stellen“.
Dass SuS über die Einstellung von Lehrkräften entscheiden sollen ist da die logische Fortsetzung.
Am besten sollte man das noch auf ein Kündigungsrecht durch SuS am Ende der Probezeit erweitern und die Schüler bei den schulseitigen Beurteilungen von Referendaren mitschreiben lassen.
Ich würde das gerne als Beobachter wahrnehmen und geniessen.
Für jeden Autoritätshuber der pure Albtraum – von der Kundschaft abhängig zu sein.
Ist aber gar nicht so schlimm (versichern wir Ihnen als Beschäftigte eines kleinen Unternehmens, das tagtäglich mit Kunden/Lesern zu tun hat).
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich bin Lehrerin. Ich habe keine Kunden. Ich bin nicht in einem Unternehmen angestellt und ich kann auch nicht kündigen, wenn mir meine Kundschaft frech kommt. Wenn Lehrer nur als Dienstleister gesehen werden, leidet Autorität, Bildungsanspruch und pädagogische Verantwortung. Ach so: Autorität ist ja böse und Bildungsanspruch inzwischen auch.
„Ich kann auch nicht kündigen, wenn mir meine Kundschaft frech kommt.“ Doch, könnten Sie. Sie sind keine Sklavin (auch als Beamtin nicht).
Schülerinnen und Schüler sind es, die nicht kündigen können. Stichwort: Schulpflicht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Ich denke die Schulpflicht ist eine große Errungenschaft in unserem Land.
Ist sie ja auch – als Verpflichtung des Staates, sich um die Bildung aller Kinder in Deutschland kümmern zu müssen. Herzliche Grüße Die Redaktion
Meine afghanischen Schüler beneiden uns darum. Sie wären gern in eine kostenlose Pflichtschule gegangen, v.a. die Mädchen.
Haben Sie denen gesagt, wie faul ihre Familien sind, dass sie bei Ihnen zur Nachhilfe müssen?
Und viel wichtiger: Wissen Sie inzwischen, wann Sie Respekt und Selbstständigkeit von Ihren Nachhilfeschüler*innen einfordern können? 😀
Sag ich ja … Aktuell: Bildungspflicht her. Wäre ich dabei.
Bildungspflicht wie die AfD und Sie es fordern, ist halt nochmal etwas anderes als Schulpflicht.
Matthias hatte zu diesem Thema im Forum schonmal eine wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag des Bundestages gepostet, welche in Ihrem Anliegen wenig Potenzial sieht…
„Bildungspflicht wie die AfD und Sie es fordern“
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die AfD eine Bildungspflicht anders konzeptionell sieht, als ich …
Und ich bin mir absolut sicher, dass die AfD aus anderen Beweggründen dies macht.
Also gibt es demnach keine „Bildungspflicht wie die AfD und Sie [ich] es fordern“.
Als Bildungspflicht – ja.
Als Beweggrund und Begründung, sowie wahrscheinlich der Konzeptgedanken – nein.
Daher … Glückwunsch. Auch Sie sind wieder eine Person, welche auf den „Themen-Ankern-Trick“ hereinfällt. Hatte ich ja bereits einmal bemerkt, dass viele das nicht so ganz checken, obwohl es doch recht sinnlogisch ist. Sie gehören offensichtlich dazu.
„ist halt nochmal etwas anderes als Schulpflicht.“
Klar ist eine Bildungspflicht etwas anderes als die aktuelle Schulpflicht.
Ansonsten wäre ich doch für ein „weiter so“. Bin ich halt nicht.
Keine Ahnung … No-Brainer? Okay. Wo ist der „Angriffspunkt“? Oder auf was wollen Sie hinaus?
Das ist ja noch nichtmal ein Scheinargument und ein logischer Fehlschluss wie Ihr erster Teil des Satzes.
„Matthias hatte zu diesem Thema im Forum schonmal eine wissenschaftliche Untersuchung im Auftrag des Bundestages gepostet, welche in Ihrem Anliegen wenig Potenzial sieht…“
Haben Sie den Link dazu bzw. die Studie/Untersuchung? Würde ich tatsächlich gerne selbst etwas einsehen und einlesen.
Natürlich habe ich mich auch mit dem Thema auseinandergesetzt. Klar.
Bin ich gespannt, wie und welche Punkte auf welchen Prämissen basieren.
Kann man ja alles durchaus diskutieren und drüber sprechen.
Vielleicht werde ich ja – wieder – zum „Verfechter“ der Schulpflicht.
Die Argumente sind mir ebenfalls klar. Bin ja nicht dämlich. War ja sehr lange für eine Schulpflicht.
Aber Ansichten und Erfahrungswerte können sich ändern. Immer wieder sogar.
Also gerne, bin da aufgeschlossen darüber zu sprechen und mir die Untersuchung mal genauer anzusehen.
In einigem sieht der Bundestag wenig Potenzial. Beispielsweise dem AZE? Bspw. geringeres Deputat. Bspw. Kleinere Klassenteiler [siehe falsch dargestellte Hattie-Studie … Und das vollkommen bewusst. Seien Sie doch nicht so naiv]. Siehe Arbeitszeiten. Auch die „Untersuchung“ war ja nicht so optimal als Prämissen der Ergebnisstellung.
Wie gesagt … Sehr gerne die Untersuchung verlinken. Dann können wir darüber gerne reflektieren (und Philosophieren).
Alles andere ist ja Quatsch, oder? Also nur auf irgendwas hinzuweisen ohne Bezugspunkt.
„Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die AfD eine Bildungspflicht anders konzeptionell sieht, als ich … “
Aber Sie teilen deren Ansicht „zufällig“, Sachen gibts 😉
„Vielleicht werde ich ja – wieder – zum “Verfechter” der Schulpflicht.“
Das klang in Ihrem Kopf definitiv nicht deprimierend…
Zum Link:
https://www.bundestag.de/resource/blob/415424/dbc64afb565391f883ebe737ba44475f/wd-8-047-09-pdf-data.pdf
https://www.news4teachers.de/2026/05/afd-will-schulpflicht-faktisch-abschaffen-juristen-warnen-vor-angriff-auf-demokratische-bildung/#comment-807068
Ach wie schade, dass dieser Artikel komplett an Ihmen vorbeiging
„Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die AfD eine Bildungspflicht anders konzeptionell sieht, als ich …“
Soweit fordern Sie nichts anderes als die rechtsextreme Partei oder möchten Sie bezeiten Unterschiede nennen?
„Klar ist eine Bildungspflicht etwas anderes als die aktuelle Schulpflicht.
Ansonsten wäre ich doch für ein “weiter so”. Bin ich halt nicht.“
Wie gesagt der gleiche Wortlaut wie bei der AfD: reale Probleme benennen, die Forderung nach Verbesserungen niederreden, gleichzeitig ein „weiter so“ unterstellen, um die Forderung der Rechtsextremen als notwendig erscheinen zu lassen – was sie nicht ist.
„Haben Sie den Link dazu bzw. die Studie/Untersuchung? Würde ich tatsächlich gerne selbst etwas einsehen und einlesen.“
https://www.bundestag.de/resource/blob/415424/dbc64afb565391f883ebe737ba44475f/wd-8-047-09-pdf-data.pdf
Viel Spaß beim cherrypicking 🙂
„Bin ja nicht dämlich. War ja sehr lange für eine Schulpflicht.
Aber Ansichten und Erfahrungswerte können sich ändern. Immer wieder sogar.“
Dann hauen Sie gerne raus, in welche wissenschaftlichen Studien Sie sich eingelesen haben und nicht nur plump die „Bildungspflicht“ der gesichert rechtsextremen AfD fordern (augenroll)
Dürfen die Leser bei Neueinstellungen demnächst mit am Tisch sitzen?
Das tun sie indirekt: Wenn wir schlechte Arbeit abliefern – bleiben sie weg.
Schülerinnen und Schüler können aber nicht wegbleiben.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Es geht hier aber um Neueinstellungen. Sa kann ich doch noch gar nicht sagen, ob ein neu eingestellter Autor gute Arbeit leisten wird. Wenn die
Qualität dann nicht passt, können sie kündigen. Da werde ich aber keinen Einfluss darauf haben.
Wenn ich ihrer Logik entspreche, dann müssten die Schüler irgendwann über die Qualität der Lehrkraft entscheiden und dann müsste das ganze in einen entsprechenen Personalprozess münden. Das hat aber dann wieder eine andere Qualität.
Kleine Ergänzung:
SuS können zwar körperlich nicht weg bleiben, aber sie regeln das halt anders. (durch geistige Abwesenheit)
Sie müssen auch nicht wegbleiben, da die meisten LehrerInnen einen großartigen Job machen.
Stellt nicht bereits das Forum „die natürliche Ordnung“ auf den Kopf? Oder wie vereinbaren Sie den Umstand mit sich, die Redaktion kritisieren und Verbesserungsvorschläge einbringen zu dürfen? 😛
Vielleicht haben Sie michbmissverstanden (was sicher auch mein Fehler ist, da ich so gerne rumironisiere):
Mein Vorschlag ist vollkommen ernst gemeint.
Schule als Kundenservice?
Dann aber bitte richtig: Schüler sind König Kunde, Lehrer die Kellner.
Ebenfalls ernst gemeint ist es, dass ich diese Vorgänge gerne beobachten würde.
„Schüler sind König Kunde, Lehrer die Kellner.“
Sie verzerren das Anliegen – Mitsprache – ins Groteske. In jedem guten Kleinbetrieb wird die Gemeinschaft einbezogen, wenn es um Personalfragen geht (wer neu hinzukommt, muss auch ins Team passen), und bei Großbetrieben ist ohnehin der Betriebsrat bei Einstellungsgesprächen mit beteiligt.
Es handelt sich also eigentlich um Selbstverständlichkeiten. Können Sie also überall beobachten, wie gut das funktioniert. Nennt sich Sozialpartnerschaft – und ist einer der Grundpfeiler unseres Wirtschaftssystems.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Die Einbeziehung des örtlichen Personalrats bei schulscharfen Bewerbungen ist ja selbstverständliche Praxis, das sind ja Fachleute! Aber Schüler dazuziehen, deren Horizont eben noch nicht gleichwertig ist, die einfach nicht die notwendige Expertise zur fachlichen Beurteilung haben (können)? Das halte ich für ähnlich „sinnvoll“ wie wenn beispielsweise x-beliebige Patienten in einem Krankenhaus über die Einstellung von Ärzten mitentscheiden sollten…
Aber Expertenwissen ist ja inzwischen verpönt (Zitat:“Faktenwissen braucht man nicht mehr, kann man ja alles googlen!“), auch in der Politik wechseln Minister ihre Posten kreuz und quer von Finanzen über Bildung zu Landwirtschaft oder Verteidigung, keine Ahnung, aber viel Meinung.
Beim Vergleich mit dem Kunden müsste ich [und viele viele andere] allerdings auch bei jeglichen Verkäufern und Verkäuferinnen, BusfahrerInnen usw. usf. mit am Tisch sitzen?
Beim Vergleich als „Arbeitsgruppe“ müsste man dann die rechtlichen Gegebenheiten ggf. anpassen. Ebenfalls „beidseitig“ gestalten. Also, dass die Schulen [alle] auch ihre SuS aussuchen dürfen.
Oder wie sieht da Ihre Vergleichsvorstellung konkret aus?
Kann man ja machen. Gibt es dann eine Art „Kinderarbeitslosigkeit“? Wäre ja irgendwie die Konsequenz, oder?
„ In jedem guten Kleinbetrieb wird die Gemeinschaft einbezogen, wenn es um Personalfragen geht“
Sie bezeichneten die Schüler im verlinkten Vorpost als „Kundschaft“. Die Kundschaft eines Unternehmens ist jedoch nicht identisch mit der Belegschaft, auf welche Sie jetzt abzielen.
Ich persönlich kenne kein einziges Unternehmen, in welchem die Kundschaft die Bewerberunterlagen sichtet, bei Einstellungsgesprächen mit am Tisch sitzt und letztendlich über die konkrete Einstellung mitentscheidet.
Mit freundlichen Grüßen,
Mika BB
https://www.news4teachers.de/2026/05/mitbestimmung-an-einer-reformschule-wenn-schueler-sogar-bei-bewerbungsgespraechen-von-lehrkraeften-mit-am-tisch-sitzen/#comment-807907
„Dann aber bitte richtig: Schüler sind König Kunde, Lehrer die Kellner.“
Der Staat zwingt Sie, immer im gleichen Laden essen zu gehen? 😀
Daumendrück, dass die Küche was taugt!
Als ich noch in der IT gearbeitet habe, haben die Kunden nicht über meine Einstellung mitentschieden.
Aber darüber, ob sie von Ihnen bedient werden wollen. Im Zweifel sind sie einfach weggeblieben.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Naja, die Experten zu bestimmten Themen wachsen nicht auf den Bäumen.
Aber zurück zum Thema: Die Schüler müssten dann ja nicht bei der Einstellung mitbestimmen, sondern die Kollegen bewerten und ggf. zu deren Weiterbeschäftigung befragt werden.
Oder aber wir befragen die Schüler zu Schuljahresbeginn, welche Lehrer sie im Unterricht haben wollen?
Wäre ja toll …. so organisatorisch. Gibt es denn auch Erfolgsprämien für die am besten bewerteten Lehrer? Die gibt es ja in solchen System sonst auch.
Es werden dann ja auch explizit nicht Abschlussquoten belohnt, sondern nur das (ich nenne das jetzt mal so) fühlifühli der Schüler. Gut, ich bin dabei! Organisieren müssen das ja andere.
„Die Schüler müssten dann ja nicht bei der Einstellung mitbestimmen, sondern die Kollegen bewerten.“
Ist so abwegig offenbar nicht: „Schulministerium startet bundesweit erstes anonymes Feedback-Portal für Schüler“ – gerne hier nachlesen: http://www.news4teachers.de/2026/03/nrw-schulministerium-startet-bundesweit-erstes-anonymes-feedback-portal-fuer-schueler-gew-nicht-noch-mehr-druck-fuer-lehrkraefte/
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Mal nur so als Frage: was ist denn Ihrer Ansicht nach die Konsequenz aus solchen Feedback-Portalen? Bekomme ich ne miese Bewertung: wen juckts, bekomme ich ne tolle Bewertung: wen juckts? Aus Datenschutzgründen dürften eh keine Klarnamen in solchen Portalen verwendet werden. Im von Ihnen beschriebenen Portal geht’s dementsprechend auch eher um allgemeine Fragen(„fühlst du dich in der Schule wohl“ usw.). Was also bringt das außer „Gucke, wir haben was gemacht“?
Mag sein. Zeigt allerdings, dass Zielgruppenorientierung nicht völlig abwegig im Bildungssystem sein muss. Herzliche Grüße Die Redaktion
Apropos „“Zielgruppen-Orientierung“: richtig interessant würde es werden, wenn man das Feedback der Schüler aufschlüsseln würde: Schüler mit unterschiedlichen Förderbedarfen, DaZ-Schüler, hochbegabte Schüler und nach der sozialen Herkunft.
Was lässt Sie glauben, dass sich da die Wünsche der Kinder sonderlich unterscheiden jenseits Ihrer Persönlichen Vorurteile bezüglich der schulischen Leistungsfähigkeit?
Kommen Sie jetzt wieder mit der Einteilung nach Intelligenzquotienten? (augenroll)
Das ist sie auch nicht. Ich befragen die Schüler auch regelmäßig und bekomme Rückmeldung. Aber nur von denen, die ich auch unterrichte und persönlich (nein, die haben keine Angst vor mir). Manche Inhalte lasse ich auch abstimmen, kein Problem.
Aber bei einer Einstellung? Never!
Haben Sie so schlechte Erfahrungen bei Befragungen Ihrer eigenen Schüler*innen gemacht?
Lesekompetenz? Vielleicht nochmal den Diskussionsstrang lesen und dann verstehen?
Vielleicht missverstanden Sie mich.
Wenn Sie bisher eigene Erfahrungen machten, was lässt Sie glauben, diese Schüler*innen dürften „Never!“ bei Einstellungen MITreden?
Ich nehme an, Sie machten schlechte Erfahrungen bei Abstimmungen und Partizipation in Ihrem Unterricht, oder womit begründen Sie Ihre Haltung?
Auch wenn Sie das nicht glauben, ich mache sogar sehr gute Erfahrungen. Waren Sie mal im Gremium bei einer Neueinstellung? Hab ich mir gedacht. Es gibt einen bestimmten Fragenkatalog, der vorgegeben ist. Viele Dinge dürfen bei der Begründung der Einstellung nicht berücksichtigt werden. So ist das Arbeits- und Dienstrecht. Genau das richtige für Schüler.
Und was, wenn eine totale Nulpe ausgewählt wurde? Den bekommt man nicht mehr los.
Aber zur Beruhigung: Es gibt fast gar keine Bewerber. Diejenigen die eingestellt werden, sind handverlesen und im Vorfeld von irgendwem angesprochen worden. Momentan sind wir drei Stellen im Minus.
„ Zeigt allerdings, dass Zielgruppenorientierung nicht völlig abwegig im Bildungssystem sein muss.“
Dem widerspricht hier niemand. Es geht hier um die Frage des Weges zum Ziel. Und wie Sie ja im jüngst veröffentlichten Artikel zum Thema (un)angekündigte Leistungsüberprüfungen selbst dargestellt haben, gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Weg der effizientere und was auf diesem Weg sinnvoll ist
Deshalb diskutieren wir ja hier. Herzliche Grüße Die Redaktion
„Aus Datenschutzgründen dürften eh keine Klarnamen in solchen Portalen verwendet werden“
Genau! Es geht um Feedback.
„Was also bringt das außer „Gucke, wir haben was gemacht“?“
Eine Rückmeldung OB das Ziel der Maßnahme erreicht wurde bzw. überhaupt von den Schüler*innen bemerkt.
Ansonsten wären Sie darauf angewiesen, das Wohlehrgehen durch die Anzahl gemeldeter Fälle zu bewerten – dann ist das Kind eigentlich schon in den Boden gefallen
Oh man… dann erklären Sie doch einfach, wie ein Schüler (selbstredend anonym) Feedback zum Unterricht/zur Interaktionsqualität einer Person geben soll, deren Namen aus Datenschutzgründen nicht genannt werden darf und zu der es auch sonst keine Hinweise geben darf, welche die Person identifizierbar machen würden („ der Physiklehrer der 8b“).
Und lesen Sie doch bitte die verlinkten Artikel, bevor Sie irgendwas in die Welt hinaussenden.
Es geht ja nicht um öffentliche Anklagebänke, sowas will nur die rechtsextreme AfD ^^
„Und lesen Sie doch bitte die verlinkten Artikel, bevor Sie irgendwas in die Welt hinaussenden.“
Auf welchen beziehen Sie sich – bevor ich etwas Falsches herauslese
Bitte erklären Sie doch einfach, wie ein Schüler (selbstredend anonym) FEEDBACK zum Unterricht/zur Interaktionsqualität einer Person geben soll, deren Namen aus Datenschutzgründen nicht genannt werden darf und zu der es auch sonst keine Hinweise geben darf, welche die Person identifizierbar machen würden („ der Physiklehrer der 8b“).
Es geht nicht um Anklage, wie Sie hier wieder unterstellen- es geht um Feedback.
Ich warte immer noch auf eine Antwort auf obige Aufforderung.
Wenn es Ihnen ausschließlich um eine Rückmeldung für Ihren Unterricht geht, lassen Sie Ihre Kinder am Ende der Einheit ein Postit ausfüllen, was sie lernten (bspw. zu einer Leitfrage der Stunde) oder ob sie Fragen haben.
Wie gesagt, beim Feedback geht es nicht um eine Beliebtheitswettbewerb der Lehrkäfte, sondern um die Schüler*innen: Fühlen sie sich gut gefördert oder langweilen sie sich bzw. fühlen sie sich überfordert? Haben sie jemanden an der Schule, mit der/ dem sie sich über Probleme zu sprechen trauen? Braucht es mehr Wiederholungsmöglichkeiten oder Lesepatenschaften (u.a. durch stärkere Schüler*innen)?
Aber ganz ehrlich: Was interessiert es Sie? Sie müssen doch nicht mitmachen
Sowas meinen Sie? Das schneidet unsere Schule aus Schülersicht immer gut bei ab. Also alles in Butter.
Ja, anonym und nicht wirklich erkennbar, auf welche Lehrer sich das bezieht … und sogar die GEW hat ja schon ihre Meinung dazu kundgetan.
Aber die richtige Analogie wäre, wenn die Schüler mit ihrem Feedback für die Weiterbeschäftigung oder Entlassung mit zuständig wären. Also dienstrechtlich wirksam, genau wie bei der Einstellung.
„Naja, die Experten zu bestimmten Themen wachsen nicht auf den Bäumen.“
Zum Beispiel solche, welche Lehrkräfte mit Kellner*innen verwechseln? 😛
https://www.news4teachers.de/2026/05/mitbestimmung-an-einer-reformschule-wenn-schueler-sogar-bei-bewerbungsgespraechen-von-lehrkraeften-mit-am-tisch-sitzen/#comment-808046
Hab ich das geschrieben? Sie müssen mal lernen, die Aussagen im Forum entsprechend zu differenzieren. Dafür müssten Sie aber Lesekompetenz aufbauen, anstatt alles über einen Kamm zu scheren – „Rainer gegen das Forum“
Im IT Bereich kann nicht jeder alles und für bestimmte Themen ist die Expertendichte eben entsprechend gering. Augen auf bei der eigenen Fortbildung und der Erhaltung des eigenen Marktwertes.
Ich wusste nicht, dass Sie mit „Experten“ ausschließlich auf sich selbst verweisen wollten – sorry 😉
Wobei…
„anstatt alles über einen Kamm zu scheren – “Rainer gegen das Forum”“
Ungeachtet der Tatsache, dass Sie noch im gleichen Satz tun, was Sie an mir zu kritisieren vorgaben, meine Kritik geht nicht „dem Forum“, sondern der altbackenen, unprofessionellen Einstellung, die Ohren auf Durchzug zu stellen, wenn es um Partizipation und Schüler*innenorientierung geht und in Ermangelung echter Argumente irgendwelche Strohmannargumente aufgebaut werden, die Kinder würden sofort und unumkehrbar essentielle Inhalte abschaffen (wollen), es wäre keine „echte“ Gleichstellung, weshalb der Ansatz komplett ignoriert werden könne, oder es gebe irgendeine natürliche Ordnung, die nicht auf den Kopf gestellt werden dürfte… -__-
Das liegt nur daran, dass Sie die Beiträge nicht sinnentnehmend lesen können und auch nicht die Foristen auseinanderhalten.
Aber egal…
Kocht egal. Wo fühlen Sie sich missverstanden?
Nicht egal.
Ich habe kein Problem damit, Fehler einzugestehen, aber da müssen Sie schon konkret schreiben, wo ich mich irre und was Sie eigentlich meinten.
Auch gut: Nur volljährige Schüler sitzen bei den Bewerbungsgesprächen mit am Tisch, also die, die mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals auch nur eine einzige Stunde Unterricht bei den neu eingestellten Lehrern haben werden.
Im Gegensatz zur Schulleitung? 😛
In Ihrem Sinne: wie viel weiter sind Lehrkräfte vom Standpunkt der Schüler*innen entfernt? Oder wollen Sie Ihrer Argumentation folgend bspw. die Mitbestimmung älterer Lehrkräfte bei der GLK abschaffen?
Ach was, starten Sie doch eine Perition, Älteren das Wahlrecht zu entziehen (gähn)
Ich fände das tatsächlich gar nicht schlecht…..und stelle mir das extrem interessant vor, wenn ein oder zwei Kinder ihre Fragen an den Bewerber stellen würden….
Wenn in NRW die QA im Hause ist, dann führen sie auch Kinderinterviews. Ich weiß noch, wie erheitert und fröhlich die beiden Prüfer nach dem Interview aus dem Raum kamen ….muss sehr interessant gewesen sein, was unsere Kinder denen erzählt haben….
Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis Interna aus den Bewerbungsunterlagen die Runde machen, frei nach dem Motto, Frau/Herr XY hat im Ref ne 3, und seine Adresse kennen wir übrigens auch…
Da haben Sie recht.
Na, wenn Ihr Beispiel dies benennt, muss es sich wohl so in der Realität abspielen…
Das ganze Geheule seitens der Lehrkeäfte im Forum über mangelnde Anstrengungsbereitschaft, sinkende Ansprüche und zu einfache Noten will ich da gar nicht weiter unter die Nase reiben 😉
„es ist die konsequente Fortsetzung von “Dinge von den Füßen auf den Kopf stellen”.“
Am Ende dürfen Lehrkräfte noch in einer Konferenz gemeinsam mit der Schulleitung Dinge besprechen, gar abstimmen!
Würde die Hierarchie auf den Kopf stellen! (augenroll)
Stimmt, das sollten die SuS komplett übernehmen?
Sie sollten auch festlegen dürfen, ob sie laut Lehrplan unterrichtet werden oder halt einfach mal so.
Auch wie oft in der Woche sie in die Schule gehen.
Kommen wir der Bildungspflicht dann zumindest bei einem Punkt näher.
Top
„Stimmt, das sollten die SuS komplett übernehmen?“
Nein. Schön für Sie, dass Sie sich auf diesen Blödsinn einlassen können, aber da fehlt mir die Muße zu.
Wenn Sie dementsprechend für eine Abschaffung der Partizipation der Lehrkäfte sind, weil die sonst jede fixe Idee in der Schulkonferenz vorzuschlagen und umzusetzen glauben können, dann bitte!
Stärken Sie die Hierarchie und setzen wir endlich die angeordnete Inklusion um, anstatt unsere Vorgesetzten die Ohren vollzuheulen, dass es zu wenig Ressourcen geben würde, als wäre es ein Naturphänomen 😉
„“Stimmt, das sollten die SuS komplett übernehmen?”
Nein. Schön für Sie, dass Sie sich auf diesen Blödsinn einlassen können, aber da fehlt mir die Muße zu.“
Schade.
„Wenn Sie dementsprechend für eine Abschaffung der Partizipation der Lehrkäfte sind, weil die sonst jede fixe Idee in der Schulkonferenz vorzuschlagen und umzusetzen glauben können, dann bitte!“
Kommt auf die Schule und Schulleitung an. Dazu ebenfalls die Lage – also die Gelder bspw.
An manchen Schulen kann man tatsächlich wenig bis nichts durchsetzen. Da haben Sie recht. Das ist dann wirklich vergeudete Zeit und insbesondere sinnlos und ärgerlich (demotivierend).
An anderen funktioniert dies besser. Komisch.
„Stärken Sie die Hierarchie und setzen wir endlich die angeordnete Inklusion um, anstatt unsere Vorgesetzten die Ohren vollzuheulen, dass es zu wenig Ressourcen geben würde, als wäre es ein Naturphänomen “
Ich schrieb es bereits mehrfach … Nicht Sie verändern (das große) System. Es verändert maximal Sie.
Und dementsprechend können Sie sich innerhalb des Systems eben bewegen bzw. dies ausweiten ggf.
Habe ich ja auch irgendwann erkannt/erkennen müssen. Und dementsprechend gehandelt. Und so muss es eben jeder und jede für sich selbst entscheiden.
Wie kommen Sie denn darauf, dass Sie großartig die Rahmenbedingungen [gesamtgesehen] verändern [könnten]?
Sie können unbezahlte Mehrarbeit leisten. Okay.
Aber haben Sie deshalb ein höheres Deputat[seinkommen]? Nö.
Das müsste Ihnen doch klar sein in Ihrem Bereich. Auch wenn Sie – vermeintlich {Augenroll} – Individualinklusion als Profilbereich haben.
Geht es allen Kollegen/Kolleginnen so? Ne.
Ist das mitunter ein Standortfaktor bei/von Ihnen? Ja.
Wie sieht es mit der „Zuteilung“ der Einzelinklusion aus? Sind … Nennen wir mal … Hypothetisch … 5 I-Kinder … Als Bereichszuständigkeit denn eine Entscheidung von Ihnen oder eine systemische Ihres AG?
Und … 2-4 Deputatsstunden je I-Kind ebenfalls? Haben das alle? Oder wie sieht das denn konkret bei Ihnen aus? Hm.
Tun wir mal bitte nicht so, als ob sich alle alles immer aussuchen können. Wir können durchaus uns das Teilgebiet des Systems aussuchen. Mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen. Aber sonderlich viel mehr? Wie kommt man denn darauf?
Inklusion an meiner alten Regelschule war schlichtweg nicht möglich. Die Ressourcen wurden „sogar“ angefordert. Kam halt nichts.
Jetzt kann man dann wechseln oder sich anpassen. Oder man kauft halt – hat man die Mittel [und die Naivitä..ääh aufopf… Äh. Die Mittel selbst] privat selbst … Dann ändert man dies? Oder woher kommen die Ressourcen usw., wenn diese halt nicht da sind?
Gefordert werden sie … Ständig.
Wie wollen Sie denn konkret als Lehrkraft an manchen Schulen inkludieren ohne Sonderpädagogen und co.? Ggf. als „Beratungsinstanz“? Na danke.
Also machen Sie doch Ihr Konzept mal konkret hier und stellen Ihre Gedanken diesbezüglich vor.
Wie „schaffen“ wir Inklusion ohne Rahmenbedingungen/Ressourcen?
Auf auf. Ich bin da „gerne“ der Gegenpart. Habe schließlich auch mehr I-Kinder als Sie im Unterricht, obwohl Sie der Sonderpädagoge sind …
Und ja … Selbst gewählt … Integrative Schule. Alles okay. Wenn der Rahmen da ist … In Ordnung.
Aber Sie schreiben doch ohne einen diesbezüglichen Rahmen. Da muss ich (leider) an meine alte Regelschule denken. Und die war hier [und generell] wirklich … Nicht gut aufgestellt.
Her mit Ihren Ideen. Ich denke auch andere sind da sehr offen für Ihre Gedankengänge „ohne Ressourcen“ sinnvoll und nachhaltig zu inkludieren.
Tipp: Der Stuhl dazu isses nicht. Und auch dazu müsste erstmal ein Stuhl da sein.
Also? Legen Sie mal los.
„Kommt auf die Schule und Schulleitung an.“
Ne, nicht wirklich. Ihre bescheuerte Idee würde für alle gelten.
„An manchen Schulen kann man tatsächlich wenig bis nichts durchsetzen. Da haben Sie recht. Das ist dann wirklich vergeudete Zeit und insbesondere sinnlos und ärgerlich (demotivierend).“
Gutes Argument für die Schüler*innen, ach ne, es gibg ja wieder ausschließlich um eine Extrawurst (augenroll)
„Ich schrieb es bereits mehrfach … Nicht Sie verändern (das große) System. Es verändert maximal Sie.“
Nur weil Sie AfD-Parolen über eine „Bildungspflicht“ raushauen, glauben Sie nichtmal davon träumen zu können, dass ich mich ändern lasse 😀
„Sie können unbezahlte Mehrarbeit leisten. Okay.
Aber haben Sie deshalb ein höheres Deputat[seinkommen]? Nö.“
Jup. Alles was mir bleibt, sind meine Werte, das (unbezahlte) Gefühl von Selbstwirksamkeit und ein Angebot an meine Schüler*innen – anstatt mich wöchentlich über deren Gehabe im Internet aufzuregen…
(Und anders als andere FORDERE ich Besserung, als die aktuelle Politik zu verteidigen (!), aufgrund „fehlender Ressourcen“ könne nichts verbessert werden XD
„Das müsste Ihnen doch klar sein in Ihrem Bereich. Auch wenn Sie – vermeintlich {Augenroll} – Individualinklusion als Profilbereich haben.“
Spannend! Fordern Sie für Ihre Kolleg*innen im Forum bessere Inklusion als das, was Sie bei mir mit Augenrollen bewerten, oder stimmen Sie der Mehrheit im Forum zu, dass die Ressourcen keine Verbesserung ermöglichen (außer an Förderschulen 😉 )?
„Tun wir mal bitte nicht so, als ob sich alle alles immer aussuchen können. Wir können durchaus uns das Teilgebiet des Systems aussuchen.“
Wie wir beide es uns regelmäßig gegenseitig vorwerfen 🙂
„Inklusion an meiner alten Regelschule war schlichtweg nicht möglich. Die Ressourcen wurden “sogar” angefordert. Kam halt nichts.“
Und dennoch hauen Sie gelegentlich Sprech über „Bildungspflicht“ einer gesichert rechtsextremen Partei raus, welche noch weniger Mittel einplanen und die Inklusion noch schlechter umsetzen will…
„Wie wollen Sie denn konkret als Lehrkraft an manchen Schulen inkludieren ohne Sonderpädagogen und co.? Ggf. als “Beratungsinstanz”? Na danke.“
So gut wie es geht. Jeden Tag.
Ihr Gerede sonst stört mich nicht, aber dass Sie den engagierten Lehrkräften an der Regelschule nicht den Rücken stärken wollen und sich keine bessere Versorgung fordern, stattdessen über „mangelnde Ressourcen“ schreiben – spricht wiedermal Bände!
„Wie “schaffen” wir Inklusion ohne Rahmenbedingungen/Ressourcen?“
Ohne Sie! Sie schildern nicht, wie die Inklusion an Ihrer Privatschule gelingt, weil Sie sich nicht über Ihre Arbeitgeber auskotzen wollen/ dürfen, dies ein schlechtes Bild auf Ihre Privatschule wirft, welche sich dadurch definiert, dass ihre Kinder nicht wie an der Regelschule unter weniger Ressourcen leiden – daher ja die stattlichen Beiträge – und Sie in diesem Forum sich nicht als jemand outen möchten, bei dem es erheblich besser läuft, als bei den anderen, echten und teils krassen Beispiel von Inklusion.
Ich würde fast den Eindruck haben, Sie hätten keinerlei Grund, gegen Kinder mit Behinderung in der Inklusion an Ihrer Schule zu sein… Hmm, aber was könnten Sie dann bloß gegen diese Kinder mit einer Behinderung haben, wenn die Privatschule Ihnen die – woanders oft vermissten – Ressourcen für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung bereitstellt?
„Ne, nicht wirklich. Ihre bescheuerte Idee würde für alle gelten.“
Welche Idee denn bitteschön? Was fantasieren Sie jetzt schon wieder sich herbei?
Ich habe offensichtlich ironisch bis sarkastisch eine Antwort auf Ihren Beitrag gegeben. Keine Ahnung, ob ich Sie überhaupt richtig verstanden habe. Ist bei Ihren Beiträgen ja ab und an wie Rätselraten ohne die Regeln und Aufgaben zu kennen.
Daher müssen Sie mich hier abholen:
Welche Idee von mir denn konkret? Habe keine angeregt, außer mein etwas (offensichtlich) sarkastischer „Seitenhieb“ an Ihren Kommentar.
„Gutes Argument für die Schüler*innen, ach ne, es gibg ja wieder ausschließlich um eine Extrawurst (augenroll)“
q.e.d.
Konkretisieren Sie das doch mal etwas … Oder soll ich mir jetzt ebenfalls – wie Sie – herbei fantasieren, auf was Sie hier anspielen?
Geht es jetzt um die „Mitbestimmung“ der Lehrkräfte? Die gibt es halt nunmal an manchen Schulen mehr und an manchen weniger. Waren/Sind Sie bisher nur an einer Schule gewesen? Anders kann ich mir das nicht erklären.
Bei SuS (und Eltern) verhält sich das ähnlich. Etwas anders – aber ähnliches Prinzip.
Daher … Egal wie … Ist doch Quatsch, was Sie da vermutlich wieder faseln.
„Nur weil Sie AfD-Parolen über eine “Bildungspflicht” raushauen“
Ist erstmal eine unbelegte und unbelegbare Behauptung. Ist okay, ist hier kaum jemand anders (und anderes von Ihnen) gewohnt. Somit ordnet sich das ja schon von selbst hier ein. Haha. Guter Versuch jedoch. Funktioniert halt nicht mehr hier im Forum.
Machen Sie sich nur weiterhin zur Lachnummer. Passt.
Ansonsten mal mitdenken, seit wie lange ich schon über Bildungspflicht (hier) schreibe. War das damals schon aktuelles Thema (der AfD)? Wurde das hier damals thematisiert? Sagen Sie es mir. Ich weiß es ehrlicherweise gar nicht.
Wenn die AfD morgen für „keinen Hunger in Deutschland“ als Motto bringen würde … Würden Sie auch sagen: Naja, wenn die dafür sind … Dann bin ich jetzt dafür, dass einige [sogar noch mehr] hier hungern.
Klar. Bleiben Sie doch einfach weiterhin so geistreich und haben keine eigenen Themen und Meinungen. Lassen Sie der AfD nur die Themen vorgeben und bestimmen. Gute Taktik.
Von Fachwissen brauchen wir inzwischen nicht mehr sonderlich sprechen. Den Beweis des Nicht-Habens erbringen Sie stets.
Würde die AfD ködern mit „Inklusion und Ressourcen dazu“, dann wären Sie wohl auch auf einmal gegen Inklusion. Muss ja dann ganz was Schlimmes sein auf einmal.
Oder würden Sie sagen: Naja, Inklusion schon – aber bitte keine Ressourcen. Das geht auch ohne und wenn die AfD dafür ist [zumindest fordern würde], dann ist das bestimmt besser ohne.
Denken Sie doch bitte einmal mit und mit Verstand.
Ist ja unglaublich was für ein Tunneldenken und -verständnis Sie besitzen.
„glauben Sie nichtmal davon träumen zu können, dass ich mich ändern lasse “
Da stimme ich Ihnen jedoch zu. Sie verändern gar nichts. Weder das System. Noch sich selbst … Das eine könnten Sie jedoch angehen.
„Jup. Alles was mir bleibt, sind meine Werte, das (unbezahlte) Gefühl von Selbstwirksamkeit und ein Angebot an meine Schüler*innen – anstatt mich wöchentlich über deren Gehabe im Internet aufzuregen…“
Das Gefühl sei Ihnen doch auch gegönnt. Finde ich gut und schön. Ändert jedoch absolut nichts am Gesamtsystem. Wie gesagt … Sie spielen da im „engeren Kreis“. Und das ist auch schon was. Bei 5 I-Kindern was zu bewirken ist auch fein.
Aber glauben Sie ernsthaft, dass das „darüber hinaus“ was bewegt? Echt? Puh.
In Ihrem begrenzten Spielfeld können Sie gerne machen, was Sie für sinnvoll erachten, solange es keinen schadet. Ist doch absolut legitim.
Das für alle zu fordern hingegen ist quatsch. Damit spielt man dem System nochmal gesondert zu und verbessert es nicht. Man versucht lediglich einen starken Mangel im Bereich des Individuums selbst auszugleichen – auf eigene Kosten, welche eigentlich der AG tragen sollte/muss. Auch okay. Aber man muss halt auch verstehen, dass das keine Lösung eines Mangelsystems mit sich bringt.
Vom Konnexitätsprinzip haben Sie anscheinend/offensichtlich noch gar nicht gehört?
Das sollte man jedoch … Gerade wenn man im staatlichen Bereich arbeitet. Ebenfalls wenn man sich für Inklusion einsetzt und damit zu tun hat.
Und wenn man das Prinzip mal überdenkt und durchdenkt … Ja, dann macht das Sinn.
Dass dies oftmals nicht beachtet wird … Ist zu kritisieren. Massivst.
Sowohl bei bspw. Inklusion, als auch im Bildungsbereich Schule generell, als auch bei Schwimmbäder usw.
Wie kann man das nicht verstehen? Ist mir wirklich … Ne, da habe ich kein Verständnis mehr. Sorry.
Und TROTZDEM dürfen Sie natürlich weiterhin „sich aufopfern“ [ist es ja evtl. für Sie nicht], damit Sie das Mangelsystem [vor Ort] zumindest etwas ausgleichen und zudem stützen. Sollte einem halt bewusst sein. Und man sich auch etwas diesbezüglich ehrlich machen. Das ist in Ordnung finde ich. Aber braucht man sich doch nichts vorzumachen … Sein sollte es so nicht. Ressourcen vom AG sollten sein. Und wenn diese nicht kommen, dann eben genau so zu kritisieren und zu benennen. Immer und immer wieder – auch wenn sich daran nichts ändern wird.
„anstatt mich wöchentlich über deren Gehabe im Internet aufzuregen…“
Bringen Sie bitte auch nur ein Zitat, wo ich SuS (oder Eltern) auch nur einmal für etwas die direkte Schuld gebe. Und zwar „allen“.
Sie können auch gerne mit Kontext dann eines bringen, wo ich die gesellschaftlichen Ankerpunkte bringe – und dort sind eben Eltern und SuS logischerweise auch mit beteiligt. Ebenfalls Lehrkräfte. Ebenfalls „ich“. Ebenfalls Schulleitung. Der AG/Staat und Politiker ebenfalls.
Alles andere wäre ja Quatsch. Man muss eben Zusammenhänge aufzeigen und einordnen.
Aber davon abseits: Wo hätte ich auch nur einmal „gegen SuS“ oder „gegen Eltern“ hier sonderlich abgelästert?
Das werden Sie nicht finden. Warum ich mir da so sicher bin? Weil das absolut nicht meine Einstellung ist.
Und natürlich gibt es hier Kommentatoren und Kommentatorinnen, welche dies machen. Warum „ziehen“ Sie mich da immer mit rein oder versuchen das zumindest?
Bringen Sie Fakten und Zitate. Alles andere ist (eigentlich) unredlich. Wenngleich gewohnt im Umgang mit Ihnen.
Falls Sie das generell meinen und gar nicht auf mich bezogen: Da gehe ich sogar mit. Lediglich den Eltern/SuS „Schuld“ zu geben ist weder professionell, noch ehrlich, noch angemessen. Das sehe ich auch so. Ist ebenfalls viel zu unterkomplex. Als Coping für manche – nachvollziehbar. Geschenkt.
Das Hauptproblem ist (und bleibt) auf systemischer Ebene. Und auch hier haben weder Eltern, noch SuS etwas zu sagen.
„(Und anders als andere FORDERE ich Besserung, als die aktuelle Politik zu verteidigen (!), aufgrund “fehlender Ressourcen” könne nichts verbessert werden XD“
Sie verstehen das Prinzip dazu einfach nicht. Sorry das so knallhart sagen zu müssen.
Es geht eben nicht darum die aktuelle Politik zu verteidigen.
Auf Ihre Art und Weise stützen Sie das System. Auch wenn Sie denken, dass Sie das „überwinden“ … Ne, das wird mit angedacht. Das ist politisch und systemisch genau so gewollt, wie Sie machen. Das zu erkennen ist doch nicht sonderlich schwierig. Man muss sich halt etwas ehrlich machen.
Die Forderung nach Besserung ist die Forderung nach Ressourcen. Punkt.
Sie verwechseln da die systemische Ebene mit der individuellen Ebene.
Und verschieben die Verantwortungen dementsprechend.
Klar können und dürfen Sie kritisieren, dass einige zu wenig Eigeninitiative ergreifen. Auch das ist okay finde ich. Aber es löst keinen Mangelbetrieb. Es stützt es.
Und das kann man wie gesagt machen. Bestenfalls mit vollem Bewusstsein. Aber von anderen das zu fordern? Das finde ich eben quatsch. Das ist „einfach“ der Bereich des AG/Staates dementsprechende Materialien und Ressourcen zu stellen.
Das ist in nahezu jedem Bereich [außerhalb des Staates] absolut normal und nicht mal der Diskussion Wert. Das wird gemacht. Sonst geht man unter.
„Wie wir beide es uns regelmäßig gegenseitig vorwerfen “
Genau. Und das auch zurecht. Beidseitig und von beiden.
Sie dürfen sehr gerne kritisieren, dass ich in den Bereich der Privatschulen gewechselt bin.
Sie dürfen sehr gerne die Schulgelder kritisieren.
Sie dürfen auch meinen „rauen Ton“ (manchmal) kritisieren.
Alles legitim und durchaus Punkte, welche man kritisieren kann und bei mir darf.
Wäre eben nur wünschenswert, wenn man sich etwas auskennt/auskennen würde. Oder zumindest gesprächsoffen ist/wäre.
Beispielsweise sollte man die Systematik hinter Schulgeldern verstehen. Dann wird auch hier einiges klar. Wir würden am liebsten sofort Schulgelder bei uns abschaffen. Dürfen und können wir jedoch nicht.
Aber die Kritik von/an Schulgeldern – die teile ich sogar mit Ihnen.
Und trotzdem arbeite ich in dem Bereich. Sind wir wieder bei „bewusst“ und „ehrlich machen“.
Aber klar ist das zu kritisieren. Die Kritik nehme ich auch an. Bin mir dessen bewusst. Und die teile ich auch. Auch das geht halt …
Auch unser Vorstand usw. wäre für eine 100% staatliche Förderung sicherlich zu haben. Klar. Durchaus diskutiert man sowas.
Jedoch müssten wir dann auf so vieles verzichten und könnten das „integrative“ dann schonmal streichen. Das „montessorische“ ebenfalls. Und wenn man sich dann wiederum ehrlich macht … Würde man vieles am Profil verlieren. „Was unterscheidet uns dann zur Regelschule“?
Die Eltern sind (aktuell) bereit genau deshalb Schulgelder zu bezahlen. Das ist tatsächlich nur der Ausgleich als Differenz zu den „Nicht gewillten“ staatlichen Geldern. Auch die Elternvertreter (somit auch die Eltern) sind gegen diese Option.
Dass es keine Auswahl von „staatlichen Schulen mit Noten“ und „staatlichen Schulen ohne Noten“ gibt, kritisiere ich stets. Ebenfalls, die flexiblere Handhabe auf Hausaufgaben etc. – auch hier gibt es durchaus sehr tragende Alternativkonzepte.
Aber auch hier spiele ich eben nur in einem Bereich des Mangelsystems. Und auch hier muss ich für mich auch Kompromisse eingehen.
Kritisieren dürfen Sie das trotzdem. Klar. Damit muss ich umgehen können. Jedoch fällt das einfach, weil ich das ebenfalls so sehe … Nur verstehe ich den Grund dahinter und kenne die Systematik. Das unterscheidet uns.
„Und dennoch hauen Sie gelegentlich Sprech über “Bildungspflicht” einer gesichert rechtsextremen Partei raus, welche noch weniger Mittel einplanen und die Inklusion noch schlechter umsetzen will…“
Das ist Quatsch. Da fallen Sie halt einfach auf den AfD-Trick weiterhin rein.
Ist ja auch kein Problem … Ich versuch es Ihnen zu erklären …
Also ich bin NICHT für eine Bildungspflicht der AfD.
Ich bin für eine (sinnvolle) Bildungspflicht.
Ich bezweifel und stelle absolut in Frage, dass das eine AfD bringen könnte oder gar würde.
Das ist mir auch klar.
Kann man jedoch trennen?
Also: Bildungspflicht – aktuell? Ja.
Würde ich eine sinnvolle Bildungspflicht der AfD „zutrauen“ [sowohl moralisch, als auch praxisorientiert]? Sicherlich nicht.
Und hier sitzt man [ich] natürlich in einem Dilemma. Ganz klar.
Ich würde soweit gehen, dass ich sogar gegen eine Bildungspflicht UNTER AfD-Regierung bin, allerdings für eine Bildungspflicht generell unter aktuellem Handeln und Zukunftsaussichten der Bildungspolitik.
Warum? Weil die AfD das versemmeln würde. Daher bin ich nicht für eine Bildungspflicht unter AfD Regierung.
Generell? Schon.
Keine Ahnung, warum Sie [und andere teilweise auch] sowas nicht schaffen als Transfer.
Sowas geht …
Ich kann bspw. an einer Privatschule arbeiten und trotzdem zugleich Privatschulen in einigen Punkten kritisieren. Das geht. Ist auch sinnvoll.
Und so kann ich für eine Bildungspflicht [unter aktuellen Bedingungen und Rahmen] sein. [„Realpolitikbedacht“]
Als Utopie weiterhin für genügend Materialien und Ressourcen sein… Und träumen. [„Linksversifft“ mich hier erhoffen]
Und im Zweifelsfall gegen eine Bildungspflicht unter/durch AfD Regierung sein. [Weil die das vermurksen würden – zumindest meine Einschätzung]
All das geht.
Das ist eine logische und konsequente Verkettung. Sie können dazu gerne ein Baumdiagramm oder „Wenn/Dann“ aufstellen. Das funktioniert. Prima sogar.
Darüber, dass die AfD den Bildungsbereich schaden würde … Da haben wir keinen Dissens. Das sehe ich auch so. Und gerade im Bereich Inklusion. Ist so schon schlecht … Mit AfD wirds nicht besser. Braucht man sich natürlich nichts vorzumachen. Die AfD will meiner Meinung nach gar keine Inklusion umsetzen. Von „schlechter“ würde ich noch nicht mal sprechen …
„So gut wie es geht. Jeden Tag.
Ihr Gerede sonst stört mich nicht, aber dass Sie den engagierten Lehrkräften an der Regelschule nicht den Rücken stärken wollen und sich keine bessere Versorgung fordern, stattdessen über “mangelnde Ressourcen” schreiben – spricht wiedermal Bände!“
Auf individueller Ebene: Schön. Machen Sie das, wenn Sie das schaffen.
Heißt allerdings auch, dass bei Ihnen halt bestimmte Ressourcen [mitunter Sie selbst] vorhanden sind.
War an meiner alten/letzten Regelschule nicht so.
Ich fordere ständig eine bessere Versorgung. Sowohl von Regelschulen, als auch von „nicht elitären Privatschulen“. Die elitären Privatschulen stämmen das schon … Die haben andere Rahmenbedingungen. Die schaffen das selbst. Da habe ich keine „Sorgen“.
Das heißt aber nicht, dass ich mich weiterhin verheizen lasse. Das kann und darf keiner erwarten. Das entscheide letztendlich auch ich selbst. Und ja … Die Erkenntnis musste ich für mich lernen.
Das hatte mich über ein halbes Jahr Therapie unter ärztlicher und nerventherapeutischer Beaufsichtigung, inklusive Medikamente (und medizinischer Spritzen) gekostet und gelehrt – nach einer starken Depression mit Burnout.
Also doch … So bisschen spreche ich halt zumindest für mich aus persönlicher Erfahrung.
Wenn Sie nicht an dem Punkt sind/kommen, wo Sie mitunter körperlich zusammenklappen. Klasse. War bei mir halt anders. Der Körper und Kopf sagt ab einem bestimmten Punkt „nein, bis hierhin – ich schalte ab“. Ob man will oder nicht. Offensichtlich sind Sie nicht da. Hoffentlich kommen Sie auch nie dort an. Und das meine ich wirklich ernst. Sowas kann dann wie ein Schalter umklappen. Für mich war das auch „bis dahin okay“. Hätte auch so weitergemacht, wenn mich nicht mein Arzt – zum Glück – in dem Moment aufgrund meiner Gesundheit „rausgezogen“ hätte. Später dann auch Therapeuten und co.
Und glauben Sie mir … Die „Chiller“ betrifft das normalerweise nicht. Nur ewig und „ohne Pausen“ kann man sich kaum „aufopfern“. Vielleicht verstehen Sie jetzt auch besser, was ich mit „aufopfern“ meine. Der Tag hat 24 Stunden. Ob man will oder nicht. Und bei mir war der Kopf und die Arbeit eine Zeitlang NUR bei Schule. Gerade eben um das Mangelsystem auszugleichen. Geschafft? Ne.
Warum schreibe ich von „Mangelnden Ressourcen“? Ganz einfach: Weil es so ist. Und das ist so zu benennen.
Ich fordere durchweg bessere Ressourcen und bessere Rahmenbedingungen.
Insbesondere für Regelschulen. Warum? Weil ich mitunter Brennpunkte kennenlernen durfte/musste. Weil ich mitunter an von einer ehemaligen Schule kam … Wo es absolut wünschenswert gewesen wäre und weiterhin ist, dass dort sich was verändert.
Weil wir mit Regelschulen zusammenarbeiten und kooperieren.
Daher schätzte und schätze ich meine Kolleginnen und Kollegen an den Regelschulen.
Meine Kritik bezieht sich nicht und bezog sich NIE auf diese. Dazu werden Sie ebenfalls kein einziges Zitat finden. Das interpretieren Sie nur ständig so.
Es ist und bleibt beim AG/Staat und dessen Mangelbetreiben. Die Lehrkräfte sind und waren diesbezüglich nicht die Instanz meiner Kritik.
Für mich selbst muss ich einfach selbst entscheiden – wie jeder andere Mensch auch – ob ich unter aktuellen Bedingungen an Regelschulen arbeiten will (und kann). Und hier hatte ich meine Entscheidung getroffen und meine Beamtung gekündigt/aufgelöst. Weder stehe ich hinter „Noten“, noch hinter einem hierarchischen Schulsystem mit ggf. (Subjektiv) Fehlbesetzungen in bestimmten Führungsebenen. Noch stehe ich hinter der bildungspolitischen Richtung.
„“Wie “schaffen” wir Inklusion ohne Rahmenbedingungen/Ressourcen?”
Ohne Sie!“
Das ist richtig. Mitunter einer von vielen weiteren Gründen für meine Entscheidung. Eine der besten meines Lebens. Ohne Ressourcen – ohne mich.
Die Frage bleibt trotzdem oder lässt sich umformulieren: Wie schafft „man“ Inklusion ohne Rahmenbedingungen/Ressourcen.
„Wir“ haben ja bessere zumindest. Also stimmt … Wir brauchen es nicht [ganz] ohne zu machen.
Ist ein Punkt.
Vielleicht haben wir gerade deshalb so eine hohe Anfrage diesbezüglich. Ebenfalls eine so hohe Quote. Und auch eine hohe Zufriedenheit. Hm. Komisch.
„Sie schildern nicht, wie die Inklusion an Ihrer Privatschule gelingt“
Habe ich bereits 4-5 Mal auf Ihr Anfragen Ihnen/“im Forum“ geschrieben. Müssen Sie halt endlich auch mal lesen?
Ich mache da absolut kein Geheimnis daraus. Lesen Sie doch einfach die Beiträge von mir zu Ihren Anfragen, statt hier ständig zu lügen. Und ja, das ist lügen, was Sie hier machen an dieser Stelle. Es ist eine falsche Tatsachenbehauptung. Und das kann man tatsächlich nachlesen.
Falls Sie das gelesen haben, aber „anzweifeln“ … Dann wäre das halt so. Ändert ja nichts daran, dass dies die Bedingungen sind.
„weil Sie sich nicht über Ihre Arbeitgeber auskotzen wollen/ dürfen“
Das ist Paradox zu Ihrem ersten Teil … Merken Sie selbst hoffentlich.
Mal davon ab: Wer will mir das denn bitteschön verbieten? Ich trete hier anonym auf und schreibe von keiner Schule direkt. Ich „Namecalle“ sie ja nicht. Selbstverständlich darf und kann ich auch meine Schule/AG kritisieren.
Kritik hatte ich diesbezüglich auch schon erwähnt: Man sollte den Rahmen nicht sprengen. Wenn man bestimmte Inklusionsfälle nicht sinnvoll inkludieren kann – sollte man das insb. als Privatschule auch lassen. Meine Kritik an meinen AG. Klar. Weiß mein AG auch, dass ich diese Kritik habe. Kein Geheimnis. Ich bin für sinnvolle und tragende Inklusion. Kann man das nicht … Schlecht. Dann lassen.
Wir sind keine Sprengelschule. Die haben (leider) die Pflicht diesbezüglich.
Ich habe mich aktiv gegen diese verantwortungsvolle und auferlegte Position entschieden.
Finde ich auch nicht sinnvoll und gut, dass man dem Sprengel dies „zuschustert“. Klar. Auch eine Kritik an Privatschulen. Allerdings auch nur im Rahmen der staatlichen (Mit)Organisation und Gegebenheiten.
Der Staat muss hier agieren und handeln. Und der Staat ist ebenfalls auch für Privatschule mit zuständig. Das vergessen Sie anscheinend nur.
„dies ein schlechtes Bild auf Ihre Privatschule wirft, welche sich dadurch definiert, dass ihre Kinder nicht wie an der Regelschule unter weniger Ressourcen leiden“
Was ein absoluter Pluspunkt ist? Warum sollte man denn „Werbung“ verschweigen (müssen)? Das ja Quatsch. Hier befinden Sie sich ja schon (fast) in der „Schwurblerecke“ und bei „Verschwörungstheorien“.
Selbstverständlich darf ich Rahmenbedingungen nennen. Natürlich ist dies auch eine massive Werben. Nur bin ich keine PR-Abteilung.
Sie schreiben es ja selbst … „Kinder nicht wie an der Regelschule unter weniger Ressourcen leiden“.
Wer sieht das denn nicht als Pluspunkt? Ist ja vollkommen absurd haha.
Wir haben je SuS ca. das gleiche Geld zur Verfügung wie die Regelschulen.
Das ist faktisch mal so. Das können Sie auch recherchieren. Das ist im Regelfall nämlich auch so.
Wir sind offenlegungspflichtig. Wir sind allgemeinnützig.
Anders hätten wir gar keine Zulassung und Genehmigung.
Der Staat zahlt 2/3 der Gelder.
Die Eltern die restlichen 1/3 der Gelder.
An Regelschulen zahlt der Staat 3/3 der Gelder.
Die Summe ist am Schluss gleich.
Das können Sie wie gesagt schnell recherchieren. Ist kein Geheimnis.
Wir sind keine Elite-Privatschule. Wir haben keine Unsummen an Schulgelder. Unser Clientel sind keine Reichen.
Wo haben wir „mehr Gelder“ und warum? Naja, wir verdienen hier (wesentlich) weniger. Also ist der Kompromiss: Weniger Gehalt – bessere Rahmenbedingungen.
Dazu der Verzicht auf Verbeamtung.
Dazu zusätzlich zum staatlichen Lehramtsstudium eben noch ein Montessori-Diplom.
Und warum kann man dann trotzdem „mehr rausholen“?
– Geringeres Gehalt
– Effizientere Strukturen
– Sinnvollerer Geldeinsatz
– Elternmitarbeit
Und auch dies habe ich Ihnen mehrfach erklärt. Ich mache da wirklich kein Geheimnis drauß. Das ist so. Recherchieren Sie es. Glauben Sie es. Das Ergebnis bleibt.
Wie sich der staatliche Bildungsapparat „verwaltet“ ist eben eine Lachnummer. Das kostet. Viel. Sowohl Geld, Nerven, als auch Effizienz.
„daher ja die stattlichen Beiträge“
Privatschulen haben zwischen 0 Euro und 100% der Kosten als Schulgelder.
Wir sind bei 33% – da der Staat nur 66% trägt.
Natürlich hätten wir gerne gar keine Schulgelder und 100 % staatliche Förderung.
Nur wie gesagt … Dann wären/werden wir eine/zur Regelschule im Prinzip.
Da sind halt sowohl Vorstand, SL, Kollegium, Kinder, als auch Eltern dagegen.
Und das geht NUR durch Schulgelder.
Die Schule bereichert sich genau an 0 Geld. Daher gemeinnützig und offenlegungspflichtig. Das können die Eltern einsehen. Genauso wie ich und jeder andere.
Das muss man uns auch darlegen.
Was meinen Sie warum so viele Privatschulen die ersten Jahre nicht überleben bspw.? Weil es hier keinen Förderanspruch gibt. Man schaut als Staat, „ob Potential“ überhaupt da ist.
Jetzt gibt es „uns“ allerdings schon länger … Und trotzdem sind wir Haushaltspflichtig. Also mehr „wie Unternehmen ohne Gewinne“ als Regelschulen.
Wir dürfen keine Gewinne „ausschütten“ oder „uns bereichern“. Das alles im Bereich von Verschwörung Ihrerseits vielleicht. Hat mit der Realität nichts zu tun. Wir haben auch keine (Schein)Stiftungen.
Wir dürfen auch rein rechtlich nicht mehr als „beim Staat“ die Lehrkräfte verdienen. Auch das ist Gesetz. Das können Sie nachlesen. Auch das ist kein Geheimnis.
Dieses Machtmonopol behält sich logischerweise der Staat.
„und Sie in diesem Forum sich nicht als jemand outen möchten, bei dem es erheblich besser läuft, als bei den anderen, echten und teils krassen Beispiel von Inklusion.“
Es läuft besser als an meinen alten Schulen. Das ist so. Auch hier mache ich doch kein Geheimnis draus?
Irgendwo müssen Sie sich allerdings mal festlegen … Sie springen ständig in der Kritik hin und her. Das ist inkonsistent. Merken Sie das gar nicht?
Bei „echten und teils krassen Beispielen von Inklusion“ spielen Sie ja die I-Kinder bei uns runter. Egal ob ESE, PWS, Dyspraxie, Mutismus, Down-Syndrom, Gehbehinderung [Rollstuhl] + ESE, Nystagmus oder sonst was.
Einige konnte man an Regelschulen nicht beschulen, daher sind diese bei uns.
Wir sind auch im Austausch und Kooperation mit anderen Schwerpunkten.
Ob das für Sie alles „mindere Inklusionsfälle“ sind ist Ihrer Meinung überlassen.
Faktisch haben sie teilweise starke Förderschwerpunkte. Ich weiß ehrlicherweise auch nicht, warum Sie die Karte spielen wollen, den Kindern ihren Inklusionsstatus und -bedarf abzusprechen. Verrückt.
Was meinen Sie wer sich an integrative gemeinnützige Privatschulen wendet?
Einigen Eltern ist durchaus bewusst, dass ihre Kinder aufgrund starker geistiger Behinderung niemals einen Abschluss bei uns oder wo anders schaffen werden.
Weiß ja nicht so recht, ob man diesen so auftreten will.
Aber geschenkt. Bestimmt nicht so von Ihnen gemeint.
Nehme ich Ihnen auch nicht persönlich. Aber etwas würde ich mich da schon verarscht vorkommen, falls ich sowas als Betroffener von Ihnen lesen würde.
Und da brauche ich den Regelschulen auch nichts abzusprechen. Auch die haben teilweise sehr harte Fälle. Klar. Sprengelschulen an Brennpunkten bspw. auch. Kenne ich ja.
War ja im Gegensatz zu Ihnen auch dort „unterwegs“.
Ich hatte mich bei einer Schwerpunktschule beworben im Bereich ESE. Solche „I-Kinder“ [nicht beschulbar … Jaja … Glauben Sie wieder nicht] … Haben Sie wahrscheinlich noch nie betreut. Zumindest nicht an Regelschulen. Und auch nicht an Privatschulen. Da ist mit „Beschulung“ wenig ehrlicherweise. Da geht es rein um das Überleben. Schuhe binden lernen als 2 Jahres-Ziel mit 15 Jahren. Toilettengang nicht möglich ohne Hilfe. Windeln und keine Darmkontrolle …
Doch, die gibt es. Bei Ihnen halt nur nicht.
Wie wollen Sie die bitte ohne Ressourcen an Regelschulen beschulen? Kommen Sie schon … Konkrete Sachen mal ansprechen. Glauben Sie mir … Ich kenne mich inzwischen doch einigermaßen aus. Wie ? Wie wollen Sie das machen?
Und nicht „so gut wie möglich“. Konkret. Ohne rumwinden.
Sorry, aber Sie haben absolut keine Ahnung. Muss man einfach immer wieder feststellen.
Ich habe mich von mir aus „zurückgezogen“. Wenn Sie das so wollen.
Sie brauchten das nie. Sie waren wohl nie in solchen Situationen. Sonst würden Sie nicht so schreiben. Meine Meinung.
„Ich würde fast den Eindruck haben, Sie hätten keinerlei Grund, gegen Kinder mit Behinderung in der Inklusion an Ihrer Schule zu sein… Hmm, aber was könnten Sie dann bloß gegen diese Kinder mit einer Behinderung haben, wenn die Privatschule Ihnen die – woanders oft vermissten – Ressourcen für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung bereitstellt?“
Mensch Rainer … Wir inkludieren. Wir haben in JEDER Klasse mindestens ein I-Kind. Teilweise 4-5 mit I-Bedarf/I-Status. Sie haben 2-4 Deputatsstunden JE I-Kind bei 5 I-Kindern. Als Individual-/Einzelbetreuung.
Bei uns wird das „nebenbei“ erwartet. Sie machen „nur das“.
Halten Sie doch einfach mal Ihr M… Ehrlich mal.
Wenn Sie absolut keinen Plan haben, einfach mal die Fr… halten.
Sorry für den Ton an alle anderen. Aber irgendwann platzt einfach der geduldsfaden. Rainer liest das sowieso nicht. Zu viel Text und so .. Lächerlicher Clown.
„Welche Idee denn bitteschön? Was fantasieren Sie jetzt schon wieder sich herbei?“
„Stimmt, das sollten die SuS komplett übernehmen?
Sie sollten auch festlegen dürfen, ob sie laut Lehrplan unterrichtet werden oder halt einfach mal so.
Auch wie oft in der Woche sie in die Schule gehen.“ (Sie selbst)
Aber wenn es an Ihrer Privatschule so läuft – Who am I to judge? !)
Sehr lesenswert, besonders der Schluss.
Ich schrieb es früher, ich schreibe es Ihnen gerne wieder: Wenn Sie Ihre Textwand auf Kernaussagen verdichten, lese ich diese gerne 🙂
„Mensch Rainer … Wir inkludieren. Wir haben in JEDER Klasse mindestens ein I-Kind. Teilweise 4-5 mit I-Bedarf/I-Status. Sie haben 2-4 Deputatsstunden JE I-Kind bei 5 I-Kindern. Als Individual-/Einzelbetreuung.“
Wie… interessant, dass Sie vergessen zu erwähnen, wie viele Stunden diese Kinder seitens Sonderpädagog*innen an Ihree Privatschule erhalten… Nicht, dass Sie mal wieder dem Forum vorenthalten, wie viel besser es laufen könnte.
Aber wenn Sie die Ressourcen haben, über die öffentliche Schulen berechtigterweise klagen, was für ein Interesse könnten Sie bloß haben, sich gegen Kinder mit Behinderung auszusprechen, anstelle sich für diese als gutes Beispiel starkzumachen (augenroll)
„Halten Sie doch einfach mal Ihr M… Ehrlich mal.
Wenn Sie absolut keinen Plan haben, einfach mal die Fr… halten.“
Nein, aber Sie müssen meine Beiträge nicht lesen. Wenn doch, dürfen Sie sich gerne an Ihre eigenen Maßstäbe halten, die Sie mir ankreiden: „Bringen Sie Fakten und Zitate. Alles andere ist (eigentlich) unredlich.“
In diesem Sinne: ich habe 5 WS für 7 Kinder unterschiedlichen Förderbedarfes, dieses Jahr ist glücklicherweise jemand mit weiteren 5 WS dabei (ich kann nicht damit rechnen, dass ich nächstes Jahr so viel Glück habe). Wie viel Debutat haben Sie an Ihrer Privatschule für die Kinder?
Einfach in die KI der Wahl kopieren und zusammenfassen lassen. Mit allen Konsequenzen…
Ah Ok, ich habe das mal gemacht:
Der Verfasser weist den Vorwurf, AfD-Parolen zur „Bildungspflicht“ zu verbreiten, als unbelegte Behauptung zurück und betont, das Thema schon lange vor der aktuellen Debatte thematisiert zu haben. Er wirft seinem Diskussionspartner Rainer eine destruktive, unflexible Haltung sowie mangelndes Fachwissen und extremes Tunneldenken vor.
Aus persönlicher Erfahrung nach einem Burnout kritisiert der Autor das staatliche Schulsystem scharf als chronisches Mangelsystem und warnt engagierte Lehrkräfte vor Selbstaufopferung. Er verteidigt seinen eigenen Wechsel an eine gemeinnützige Montessori-Privatschule, da dort durch effizientere Strukturen und Gehaltsverzicht bessere Rahmenbedingungen herrschten. Das dort erhobene Schulgeld sei lediglich ein notwendiger Ausgleich, da der Staat für Privatschulen nur zwei Drittel der Kosten übernehme.
Zudem weist er den Vorwurf zurück, seine Schule würde sich vor schweren Inklusionsfällen drücken; tatsächlich würden dort auch Kinder unterrichtet, die an Regelschulen als unbeschulbar galten. Er fordert vehement bessere Ressourcen für das staatliche Schulwesen und betont, dass seine Kritik dem Arbeitgeber Staat und nicht den Lehrkräften, Eltern oder Schülern gelte.
Schließlich wirft er seinem Gegenüber vor, im Forum Lügen zu verbreiten und keine Ahnung von der realen Praxis ohne Ressourcen zu haben. Der Text endet in einem emotionalen Ausbruch, in dem der Verfasser Rainer aufgrund dessen anhaltender Provokationen und Unwissenheit scharf attackiert.
Besser?
Ist doch alles Pseudo-Mitbestimmung, die SL leitet die Abstimmungen schon in die von ihr gewünschte Richtung.
Ja, wenn Sie Kindern etwas beibringen, ist das etwas anderes, als sich mit Kolleg*innen zu unterhalten…
Halten Sie sich aber bitte nicht für eine grottenschlechte Mutter, weil Sie Ihre Kinder „nicht wirklich“ mitbestimmen ließen, während Sie diese erzogen 😉
Wenn Sie sich aber derzeit – völlig aufrichtig – hin- und hergezogen fühlen, Ihre Klasse rauchen und Alkohol trinken zu lassen, oder absolut alles zu verbieten, was Sie nicht im Einzelfall genehmigten: Das alles scheint eine Nummer zu groß für Sie. Vielleicht sollten Sie sich einen anderen Beruf mit erheblich weniger Verantwortung suchen.
Für den völlig unwahrscheinlichen Fall, dass echte Lehrer*innen dieses Problem vor sich sehen sollten, können diese Literatur hinzuziehen (https://wsdbw.de/doku.php?id=wsd:selbststaendiges_leben:theorien:partizipation&do=export_pdf), anstatt Alles-oder-Nichts-Phantasien im Forum zu glauben
Was wollen Sie jetzt mit dem Link ausdrücken?
Steht doch sogar im theoretischen (!) Modell in der Erklärung, was damit jeweils gemeint ist.
Und wo steht „Erziehung“? Hm.
Und warum steht es dort?
Und wie ordnet man jetzt sowas wie „Bewerbungsunterlagen beurteilen“ ein?
Und darüber lässt sich eben diskutieren und ebenfalls verschieden (be)urteilen.
Also … Was wollen Sie mit dem Link? Sagt erstmal gar nichts auf die Situation.
Es [das Modell] bestätigt weder Marie, noch steht es entgegen.
Erklären Sie doch mal die Intention.
Und zugleich erklären Sie bitte das Modell … Da ziehe ich es inzwischen einfach in Zweifel, dass Sie das überhaupt verstanden haben …
„Steht doch sogar im theoretischen (!) Modell in der Erklärung, was damit jeweils gemeint ist.“
Marie postete ein theoretisches Modell? Nice!
„Und wo steht “Erziehung”? Hm.
Und warum steht es dort?“
Ja, megaschwierig für Sie …
Als Grundlage FÜR Partizipation, nicht als isolierter Auftrag für die Erziehenden?
Als Grundlage, zu der Kinder befähigt werden müssen, UM partizipieren und Eigenverantwortung tragen zu können?
Als Auftrag für Schulen, Grundlagen zu legen, wenn Familien dazu nicht in der Lage sind?
Aber ne, wenn die Eltern nicht können/ wollen, da sie „faul“ sind, lässt Bla die Kinder wie eine heiße Kartoffel fallen – welches Interesse hätte der schon an den eigenen Schutzbefohlenen, wenn die „faul“ sind?
Ist den Lehrer zu duzen nicht inzwischen auch oldschool, also als Idee nicht mehr zeitgemäß? So 68er und so?
(Tut mir leid, weiter bin ich im Artikel nicht gekommen.)
Gerne einfach mal weiterlesen… Dann beantwortet sich die Frage vielleicht.
Herzliche Grüße
Die Redaktion
Keine Sorge, die Antworten, die kommen, kenne ich schon, ohne weiterlesen zu müssen.
Ziemlich arrogant, sorry. Herzliche Grüße
Deshalb wollen mich meine Schüler in der Regel auch nicht duzen.
Nicht nur Ihre Schüler wahrscheinlich. Hat jedoch mit „Respekt“ nichts zu tun. Ist tatsächlich ein Scheinargument bei der Diskussion um „du’zen oder nicht“.
Zumindest meine Erfahrung … Und ich kann es auch ertragen mal „Bro“ oder „Diggah“ genannt zu werden. Juckt mich ehrlicherweise gar nicht. Die checken das schon, wo das „offener“ ist und wo nicht. Hauptsache sie machen mit und kennen eben die Grenzen bei Personen individuell. Wie eben in einer Gesellschaft „normal“.
Die Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft. Schaut man sich diese an … Genau. Warum sollte die Kids denn sonderlich anders agieren als Erwachsene?
Sie haben meine Beiträge vermutlich missverstanden. In dem Gespräch (ja, ich habe weitergelesen) wird die Auffassung unterbreitet, dass ein Duzen des Lehrer zu einem entspannteren und damit positiveren Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler führe. Diese Auffassung ist viel diskutiert, deshalb halt nicht neu. Ich bin nicht dieser Auffassung. Falls Schüler mich fragen, ob sie mich duzen, verneine ich das, allerdings dann mit einer Erklärung. Das ist aber bisher selten vorgekommen, wenn, dann von Ehemaligen. Auch bei Referendaren bin ich zurückhaltend, mindestens solange ich sie noch beurteilen muss. Mir ist es aber auch persönlich egal, ob die 5er noch Du sagen, und Respekt einzufordern ist auch nicht meine Sache. Ich halte es aber für Kinder für empfehlenswert, den Respekt gegenüber Lehrern (speziell ihrer Verantwortung) zu beachten. Siezen ist da eine Erinnerung daran.
„Ich bin nicht dieser Auffassung.“
Jap, auf der Basis gehe ich mit. Kommt halt auf das Gefüge drauf an. Also wie authentisch usw. man selbst als Lehrkraft ist und was man einfordert und wie.
Und wie das SuS-Clientel so drauf ist.
Ich stellte da tatsächlich bisher kaum sonderliche Unterschiede fest. Egal ob mich SuS „du’zen“, „Sie’zen“ oder sonst was. Es bleibt oft bei den Sozio-Psychologischen Sachen wie „wenn es Ärger gibt, wird tendenziell mehr gesiezt“. Oder wenn mich ein SuS noch nicht kennt ebenfalls. Oder wenn sie irgendetwas „formales“ an Infos brauchen, passiert das „witzigerweise“ auch öfter – egal ob SuS oder Eltern. Ist auch bei Externen dann häufiger so, obwohl man „eigentlich“ per du wäre/ist.
Aber im Punkto Respekt als Person zur Person – vollkommen egal.
Im Aspekt der Gegebenheiten und Situationsart ist das durchaus anders.
Ist doch auch interessant irgendwie finde ich.
Wie ist das eigentlich heutzutage? Zu meiner Zeit wurden die Schüler, auf Wunsch, nach der Jugendweihe von den Lehrern gesiezt. Wurde an der POS allerdings kaum gewünscht. Man kannte die Lehrer ja schon viele Jahre. An der EOS wurden die Schüler gesiezt – Vorname plus Sie.
„Wie ist das eigentlich heutzutage“
Gibt doch keine „festen Bestimmungen“ meines Wissens nach?
Bei uns gibt es Lehrkräfte, welche generell eher „gedu’zt“ werden bzw. mit dem Vornamen angesprochen.
Andere werden generell „geSie’zt“.
Und manchen ist das recht egal und die SuS suchen es sich dementsprechend selbst aus bzw. fragen halt nach oder die LK spricht es kurz an.
Gibt SuS, welche mich mal generell eher du’zen, andere Sie’zen mich generell. Andere mischen das. Oder wechseln [zeitweise].
Auch ein „Vorname, könnten Sie bitte …“ gibt es.
Dazu teilweise auch je nachdem. Bei GS-Lehrkräften wird eher der Vorname von den meisten Grundschülern gesagt. Oder „Herr/Frau Nachname“.
Kann auch vorkommen, dass ein SuS halt eine GS-LK sucht und mich „Sie’zt“ [da ich keine Lehrkraft des SuS bin] und die LK selbst „du’zt“.
Wichtig ist der Umgangston und das „wie meint man etwas“ – zudem der respektvolle Umgang selbst eben.
Der Grundgedanke ist, dass die SuS in höheren Klassenstufen dann auf das „Sie“ wechseln, damit diese sich schonmal „an den Arbeitsmarkt“ gewöhnen und das „anwenden“.
Ich persönlich finde es wichtig, dass zu thematisieren. Klar sollten die SuS solche Formalien lernen und können (solange es diese eben zeitaktuell [noch] gibt).
Allerdings finde ich, dass das auch geht – ohne, dass mich SuS nach 7-9 Jahren „du’zen“ auf einmal Sie’zen. Das ja albern. Das würde man in keinem anderen Bereich normalerweise so machen …
Muss ja keine Drogen nehmen, damit ich drüber aufklären kann. Muss auch nicht jemanden anderen sowas geben dazu.
Ich denke … Soll jeder und jede so machen, wie er/sie möchte. Das Formale sollten die Kids lernen. Und das reicht doch meiner Meinung nach.
Ob man dann selbst „geSie’zt“ oder „gedu’zt“ werden will … Das kann man kurz klären und die SuS bei uns halten sich auch (normalerweise) dran. Sehe ich gar kein Problem.
Im Referendariat wurde mich auch eingeblößt, dass man das bloß nicht machen sollte und bliblablub.
Quatsch. Zumindest meiner Erfahrung nach. Habe noch kein einziges Negativfeedback diesbezüglich bekommen. Und bin „per du“ und „per Sie“ und manchmal auch „beides“ mit Eltern.
Auch das wird eben besprochen und geklärt beim Elterntag bei mir.
Mein Richtwert: Jeder darf mich „du’zen“ – wer mich „du’zt“, den/die „du’ze“ ich ebenfalls. Wer mich „Sie’zt“, den/die „Sie’ze“ ich halt auch. Wenn von mir eine Mail/Gespräch aus geht, dann „Sie’ze“ ich generell, wenn das „per du“ nicht klar ist.
Gibt und gab auch Eltern, welche hier wechseln. War auch noch nie ein Stress.
Im (direkten) Kollegium gilt bei uns generell das „du“ – egal wer.
Bei Formalangelegenheiten dann ggf. das „Sie“ [bspw. Vorstandssachen].
Die SuS werden generell „ge’duzt“. Wenn jemand unbedingt „geSie’zt“ werden will … Auch kein Problem. Hatte ich jedoch noch nie [Außer „aus Spaß“ … Aber die machen schnell ein Rückzieher, wenn man sie dann länger Sie’zt]. Das Thema wurde jedoch schon öfter im Klassenrat besprochen. Mit unterschiedlichen Klassen. Auch unterschiedlichen Jahrgängen.
Ich habe inzwischen keine Ahnung, warum so viele bei dem Thema eigentlich so „verkrampft“ sind [mehr als stilistisches Mittel zu verstehen … Kann das nachvollziehen]. Habe beste Erfahrungen damit gemacht bisher. Und selbstverständlich kenne ich die gängigen BlaBli-Argumente noch aus dem Ref und meiner/meinen alten Schule/n. Alle tatsächlich zumindest aus meiner Erfahrung Quatsch gewesen.
Was habe ich mir beim Wechsel auf meine Privatschulen Gedanken gemacht, ob ich „geSie’zt“ werden möchte oder doch nicht … [An meinen anderen Schulen zuvor war das „normal“ – das Sie]
Und dann habe ich das halt mit der Klasse besprochen und die meinten, dass sie beides können und sich nach mir richten und „wir“ das ja jederzeit auch ändern könnten.
Seitdem bin ich „so offen“. Und fahre damit absolut zufrieden.
Keine „Angst“ vor … Aber die verlieren den Respekt. Nein … Tun sie nicht. Nicht dafür.
Kein „aber die Eltern“ – ne, die finden das laut Feedback sogar gut bis neutral, wenn ich das so handhabe.
Falls nicht, dann zumindest kein Feedback – was ja auch wiederum Feedback ist …
Die SuS suchen sich dann schon ihre Wunschform. Die finden das auh gut.
Also … Warum denn nicht.
„Genau. Warum sollte die Kids denn sonderlich anders agieren als Erwachsene?“
„Juckt mich ehrlicherweise gar nicht“
Vielleicht wollen Sie Ihren Schüler*innen auf die Sprünge helfen, DASS es sie juckt? 😉
Vielleicht hilft es auch, dass man (an)erkennt, dass nicht jeder auf die gleichen Formalitäten gleich viel Wert legt?
Die SuS erkennen in der Regel sehr gut bei wem sie Sie’zen „müssen“ und bei wem nicht. Da braucht man keine Sorge(n) haben.
Rein formal ist das bei uns ab der 7. Klasse als Formalie sowieso „eingedacht/angedacht“. Jedoch habe ich persönlich kein Problem, wenn mich SuS „du’zen“, wenn ich sie sowieso bereits 2-4 Jahre zuvor schon hatte … Ist ja albern.
Rein formal können und lernen sie das natürlich. Auch das bespreche ich im Unterricht. Ebenfalls, dass ich nicht für andere Kolleginnen und Kollegen hier entscheide. Und mir das persönlich egal ist, ob sie mich Sie’zen oder du’zen. Bei „Diggah“ gibt es halt dann ggf. nen Spruch zurück.
Da das bei uns recht offen ist, handhabe ich das auch so wie ich das möchte. Da gibt und gab es auch nie sonderlich Diskussion dazu. Dürfen Kolleginnen und Kollegen anders handhaben. Auch das ist legitim. Aber mich juckt das eben tatsächlich nicht. Ich lege da meinen Wert lieber auf tatsächlichen respektvollen Umgang, anstatt rein per forma.
Ob mich jemand „Sie Ar…“ nennen würde oder „du Ar…“ ist mir im Prinzip egal. Man merkt doch einen angemessenen Umgang und ebenfalls einen unangemessenen Umgang. Bisschen „Feingefühl“ bzw. „pädagogisches Gefühl“ sollte man schon haben hoffe ich.
Ich bin allerdings auch nicht (mehr) im Ref. oder an einer Schule mit diesbezüglichen Vorgaben [wie an meiner alten Schule]. Dort habe/hatte ich das auch anders gehandhabt. Kann man machen – sich als Kollegium und Schule so zu einigen. Das ist eine andere Sache.
Und ich stecke auch nicht in den 90ern oder zuvor fest.
Also … Wenn sowas frei für einen selbst offen wählbar ist. Und meine SuS, deren Eltern/Erziehungsberechtigten – sowie das Kollegium und ich selbst damit klar komme(n) … Worüber spricht man dann?
War auch schon an einer Schule, wo die Schulleitung einige KollegInnen gedu’zt hat und andere geSie’zt. Das ist dann eher etwas verwirrend ohne Erklärung. Ist ja auch eine ganz andere Ebene des Umgangs und der Wirkung. Ebenfalls des hierarchischen Gefüges.
Wenn wir rein von „Respekt“ sprechen … Sie’zen Sie Ihre Eltern und beste Freunde/Freundinnen? Nicht? Wie respektlos … Sollten Sie doch begebracht bekommen haben? Oder ist das „Respektargument“ dann doch auf einmal irgendwie … Na dann. Okay.
„Vielleicht hilft es auch, dass man (an)erkennt, dass nicht jeder auf die gleichen Formalitäten gleich viel Wert legt?“
Warum „ertragen“ Sie es dann, „mal“ Bro genannt zu werden? Bieten Sie der Klasse das Du an 🙂
Meine Klasse darf mich beim Vornamen nennen. Sie darf mich auch mit Herr „Nachname“ ansprechen.
Sie dürfen sowohl „Sie“ sagen, als auch „du“ oder auch „Du“ [wenn man das betonen kann … Scherz.].
Was meine Klasse nicht darf – mir Spitznamen geben. Das ist die Regel: Keine/r bekommt Spitznamen, außer wenn sie/die dies als „Okay“/gewollt freigeben.
Ansonsten bin ich da tatsächlich stressfrei.
Und wenn jemand halt aus dem Affekt „Bro“ zu mir sagt. Dann sehe ich das auch gelassen. Meine Güte. Braucht ja nicht ständig ein Drama über alles machen. Dann gibt man halt ein „Klar, Bro“ zurück und die checken das dann schon.
Wenn ein „Mach ich, Bro – Äääh sorry, Herr …“ kommt, dann muss ich das nicht als „respektlos“ einordnen oder das als „persönlichen Angriff“ werten. Ist doch schmarrn.
Und auch bei einem „Diggah“ merken das SuS recht fix, wenn man „Dünnah“ oder auch „Diggah“ oder „so dick bin ich jetzt noch nicht“ zurück gibt.
Wandel der Zeit [Sprache, Influencer, Tiktok(?)] besiege auch ich nicht – wundert Sie, oder?
Und da kann man jetzt ständig mit dem Mahnfinger drauf zeigen (und Konsequenzen drohen?). Oder man sieht’s etwas gelassener – ist entspannter. Thematisiert das [im Klassenrat]. Und stellt raus … Sooo schlimm ist das nicht. Oder wie die Jugend [und Influencer] sagen würde … So Deep ist’s nicht.
Also keine Ahnung, was Sie hier meinen mit „bieten Sie doch das Du an“. Die SuS dürfen sich das bei mir tatsächlich komplett aussuchen, ob „du“ oder „Sie“. Können Sie sich wohl gar nicht vorstellen? Warum auch immer.
Sie selbst schrieben, dass Sie es „ertragen“ würden.
Machen Sie sich gegenüber Ihren Schüler*innen ehrlich oder geben Sie wenige mit Selbstverständlichkeiten an ^^
Das mit dem Siezen oder Duzen ist halt so eine Sache. Hängt wohl mit der (Mutter)Sprache und evtl. mit dem Alter zusammen. In meiner Generation und auch in anderen Sprachen (z. B. im Russischen) macht man da schon einen Unterschied. Mit Menschen, die ich gut kenne (z. B. auch Kollegen) war das Duzen nie ein Problem. Vor Schülern haben wir Kollegen uns aber nie mit Vornamen angesprochen, sondern mit Frau/ Herr … und du. Praktikanten, die mit Vornamen angesprochen werden wollten, habe ich immer mit Vorname + Sie angesprochen (aus Respekt gegenüber erwachsenen Personen) und diese siezten mich. Muss halt jeder für sich selbst entscheiden.
In manchen Situationen ist „siezen“ aber besser – habe ich von einem Psychologen gelernt – in Streitsituationen mit Fremden, sollte man immer siezen – das „Du“ senkt die Hemmschwelle (auf beiden Seiten) und es eskaliert schneller. Zitat des Psychologen: „Sie Ar…lo… „schafft mehr Distanz, als „Du Ar…lo…!“ 🙂
Du oder Sie? Höflichkeitsformen in 6 Sprachen einfach erklärt – MosaLingua
Ja, jedoch sollte man sich auch bewusst sein, dass einige von „du“ in das „Sie“ in Streitfällen unterbewusst/automatisch wechseln.
Und eben auch bei „per Forma“ Angelegenheiten.
Da ich jedoch nicht mit der Intention „geil, heute mal wieder Beef und Stress machen mit Eltern“ in meine Gespräche gehe … Erfüllt auch dies natürlich einen psychologischen Effekt.
Wenn dann jemand im Streit auf „Sie“ wechselt ist derjenige/diejenige meistens eher „in der Defensive“ [fühlt sich „angegriffen“] und Rechtsfertigungshaltung. Auch das ist nicht das Ziel.
Ist ja auch gut zu wissen/deuten zu können.
Zu „Muttersprache“: Beim Fluchen wechseln sehr viele Menschen ebenfalls in ihre jeweilige Muttersprache. Ist doch auch interessant, oder? Aber das macht das „merde“, „f…“ Usw. nicht kontextmäßig schlimmer als „scheiße“. Bspw. wenn man sich den Zeh anstößt. Das ist halt eben „so intus“.
Wenn man sich auch dessen bewusst macht … Versteht man, warum einige bei Streitgesprächen dann in eine andere Sprache wechseln.
Mir geht es nur darum, ob es etwas mit „Respekt“ zu tun hat. Und das sehe ich nicht grundlegend immer gegeben. Als „Formalität“? Ja. Sowas lernt man als – wie Ihr Link auch betitelt – „Form“. Es ist eine Höflichkeitsform. Besagt aber nicht, dass die Intention auch so ist.
Auch eine Kuchenform kann man „zweckentfremden“. Eine „Servus“ kann als Angriff gewertet werden. Oder als Gruß.
Ich würde es als Gruß werten hier in Bayern.
In einer Hospitation bei jemanden musste das Kind bei „Servus“ dann raus gehen und durfte erst nach 5 Minuten wieder rein mit einer „ordentlichen Begrüßung“.
Wie deutet man das? War das respektlos (vom Schüler)? Ich empfand das nicht so. Absolut nicht.
Kann man das so „werten“? Ja.
Und beim Sie’zen vs. Du’zen ist oft der ähnliche Eindruck.
Ist mir im Prinzip auch egal, wie das andere sehen oder handhaben. Soll jeder selbst entscheiden. Ich finde beides okay.
– Entweder es gibt feste Schulregeln -> Dann macht das so Sinn als Umgang
oder
– Die Regelung ist: Jede Lehrkraft entscheidet für sich. Dann will ich aber auch nicht „bevormundet“ werden. Soll jede LK dann so machen, wie er/sie möchte. Ganz einfach.
Ich bin agnostischer Atheist und kann ja auch mit einem „Grüß Gott“ beispielsweise leben. Warum dann jemand mit einem „Servus“ nicht?
Sehe ich einfach ähnlich wie beim Gendern … Soll doch jeder und jede persönlich machen wie man will.
Aber das Formale wird halt trotzdem dementsprechend gelehrt.
Das Thema thematisiert.
Ähnliches mit „Queer“ und „andere Gender“. Wenn jemand mit „Dennis“ angesprochen werden will … Kein Problem. Mach ich.
Aber rein Formal und rechtlich achte und muss ich auch auf eben den offiziell anerkannten und „eingetragenen“ Geschlechtsstatus bei bestimmten Sachen achten.
Keine Ahnung warum man das bei „Sie’zen“ teilweise (ebenfalls) zum Kulturkampf macht. „So deep“ ist das oft einfach halt nicht.
Das habe ich zu oft gehört.
NATÜRLICH haben Sie ALLE die Wörter angesehen… und Bilder? Keine Bilder! Aber definitiv wissen Sie, worum es im Artikel geht 😉
Sie sind von der Tiktok-Generation, hm?
Sorry, aber fragen Sie die anderen im Forum: Wenn sogar ICH es schaffe, den Artikel zu lesen, sollten Sie vielleicht ein wenig an sich arbeiten 😉
Das Problem bei Ihnen ist (wahrscheinlich) nicht das Lesen. Das können Sie offensichtlich.
Nur ist Lesen eben nicht automatisch sinnerfassendes Lesen. Beim Leseverständnis scheitert es bei Ihnen.
Dass Sie den Unterschied immer noch nicht hinbekommen verdeutlicht dies nur weiterhin.
Wenn Sie auch nur ein einziges Argument in diesen Zeilen hätten unterbringen können, so steht jetzt zeilenweise nichts drin, außer dass Sie meine Lesekompetenz doof finden, aber kein einziges Beispiel dazu anführen können.
Aber hey, Sie liefern das bestimmt noch! 😉
Wie traurig es wäre, absolut keinen Punkt zu haben und bei der ersten Kritik nicht mehr in der Hand zu haben, als sich falsch gelesen gefühlt zu haben.
Als Lehrkraft werden Sie da bestimmt noch Ihrem Impuls nachgehen, auf die Nachfrage konkrete Informationen zu liefern 😛
„aber kein einziges Beispiel dazu anführen können.“
Dies wurde und wird durchweg gemacht. Sie erkennen und checken das nur nicht so ganz. Was wiederum das perfekte Beispiel auch schon ist … Immer und immer wieder.
Da Sie die Texte nicht sinnerfassend lesen (können) und dementsprechend nicht verstehen, agieren Sie auch halt wie Sie nunmal agieren … Und das ist bei Ihnen meistens Richtung: Strohmänner, Unterstellungen, Falschbehauptungen, Ad Hominems, weiteren Scheinargumenten, Red Herrings usw.
Woran das ansonsten – noch – liegen kann? Dazu kenne ich Sie nicht gut genug. Vielleicht sind Sie ja ebenfalls neurodivers und in einem Spektrum unterwegs.
Wenn Sie beispielsweise „etwas“ drauf hätten als Sonderpädagoge und Ihren Bereich tatsächlich beherrschen (würden), dann kämen Sie eventuell auch mal drauf, warum ich so ausführlich, detailliert und penibel meine Beiträge oft formuliere … Ebenfalls, warum es oft strukturiert, aber wegen „monologtypisch sprachorientiert basiert“ bei mir nicht so wirken mag. Aber scheint ja nicht sonderlich Ihr Bereich über der Theorie hinaus zu sein. Wie Sie Ihr Studium geschafft haben … Absolut keine Ahnung und für mich faszinierend.
Und beides ist Teil meines Denkens und Handelns.
Und wenn Sie das verstehen und logisch betrachten, dann kämen Sie zumindest mal auf die Frage „sind Sie vielleicht neurodivers im Bereich: Aphantasie, Anauralie und/oder AuDHD (und Weiteres)?“
Und dann würden Sie eventuell auch mal hinterfragen und verstehen, warum ich „Wall of Text“ schreibe. Und warum ich insbesondere Ihnen ständig antworte, obwohl es sinnlos ist und Sie einfach keinen Prozess bekommen.
Und warum ich Ihr „aber passen Sie sich auf mein Leistungsniveau des Lesens“ bitte an und schreiben Sie nur kurze Sätze/Stichpunkte als Kritik verstehe, aber darauf eben nicht eingehe.
Sie würden zu einem Gehbehinderten doch auch nicht sagen … Steh doch einfach auf und beweg die Beine.
Mensch … Rainer. Ihnen sollte das nach einem abgeschlossenen Studium (und ggf. Interesse) absolut zumutbar sein, dies zu lesen [eigentlich sogar auch dies zu verstehen … Eigentlich].
Auch das ist Teil meines Spektrums. Würde man auch wissen und verstehen, wenn man auch nur etwas … Ahnung von seinem (eigenen) Beruf hätte. Und die stelle ich zumindest aufgrund Ihrer Beiträge hier inzwischen in Frage.
Sie haben (wohl) Sonderpädagogik [erfolgreich] studiert.
Sie arbeiten in einem absolut privilegierten Inklusionsbereich. Das wissen wir beide – nehme ich an. Wobei Ihnen das eventuell gar nicht bewusst ist – mir schon.
Aber ob Sie wirklich was praxismäßig drauf haben … Kann ich nicht beurteilen, sondern nur aufgrund Ihrer Beiträge vermuten. Und da sehe ich Schwarz. Haha, Wortwitz unter Aphantasten .. verstehen Sie? Sich bewusste Aphantasten würden das nämlich verstehen. Jeder der in dem Bereich Fachexpertise hat ebenfalls.
„Aber hey, Sie liefern das bestimmt noch! “
Sie werden STÄNDIG darauf hingewiesen. Durch einige Kommentatorinnen und Kommentatoren.
Und wie gesagt … Natürlich „liefere“ ich das. Somit beispielweise … Nur Sie verstehen das einfach nicht.
Und auch meinen Beitrag hier werden Sie – vermeintlich – wieder nicht verstehen.
Warum schreibe ich es trotzdem? Weil ich so neurologisch einfach „funktioniere“. Das ist Teil meines „Spektrums“. Und hier brauche ich mich halt eben – im Gegensatz zu anderswo – nicht komplett zu verstellen und zu maskieren.
Aber da kennen Sie sich halt anscheinend nicht aus, trotz Sonderpädagogikstudium.
Und genau das beschäftigt mich mitunter dann auch … Weil ich das nicht nachvollziehen kann, wie man so unqualifiziert ein derart anspruchsvolles Studium schafft.
Da trifft mein „Gehirn/Denkmuster“ einfach auf:
– Rainer bringt überwiegend Quatschbeiträge
– Rainer hat (angeblich) ein so anspruchsvolles Studium geschafft
– Rainer arbeitet in dem Bereich [sogar privilegiert in Einzelinklusion]
Wie geht sich das denn zusammen?
Aber auch richtig ist halt, dass man auch als „Buchtheoretiker“ durch einige Studiengänge kommt. Auch ohne sonderliche Anwendungskenntnisse und tatsächlicher Praxiseffizienz.
Und schon ist das „Bild“ [nächster Wortwitz für Aphantasten … Auch das werden Sie wohl (leider) nicht verstehen (können)] vollständig.
Aber für manche bewusste Aphantasten hoffentlich „ein Kichern“. Statistisch gesehen werden einige – wenn meist unbewusst – hier unterwegs sein.
„Wie traurig es wäre, absolut keinen Punkt zu haben und bei der ersten Kritik nicht mehr in der Hand zu haben, als sich falsch gelesen gefühlt zu haben.“
Mit Kommunikation kennen Sie sich offenbar auch nicht aus.
Sender – Empfänger – Prinzip?
Ich schreibe etwas … Ich weiß ja wohl, wie ich es dann gemeint habe.
Sie können das dann entweder richtig verstehen. Dann haben wir ein Matching.
Oder Sis können das falsch verstehen. Dann haben wir kein Matching.
Dann gibt es entweder ein Senderproblem. Also, dass ich es falsch formuliert habe/hätte.
Oder ein Empfängerproblem. Also, dass Sie es falsch verstanden haben.
Als Abgleich könnte man dann schauen, ob es alle falsch verstehen/verstanden haben oder wie hoch der Anteil ist. Damit kristallisiert sich dann eine Tendenz raus.
Komischerweise verstehen sehr viele meine Beiträge richtig. Oder fragen eben nach …
Sie nicht.
Kommen Sie jetzt darauf, was wahrscheinlich hier oftmals der Fall sein könnte?
Dann kann man das ganze mit anderen Situationen abgleichen. Also wie verstehen Sie andere Beiträge. Gibt es hier dann jeweils Matchings? Oder ist das Matching zu meinen „ähnlich“.
Und auch hier ist die Tendenz … Doch recht eindeutig.
Das funktioniert in der „Kommunikationswissenschaft“. Nur haben auch hier Sie wiederum keine Ahnung.
Ich weiß wirklich nicht … Wo Ihre Stärken liegen, außer im „provozieren“ (und trollen). Das können Sie jedoch sehr gut
Falsch gelesen fühle ich mich übrigen nicht: Ich bin männlich. Werde männlich gelesen. Wenn man sagt „die Klassenlehrerinnen“, dann fühle ich mich situationsbezogen trotzdem angesprochen und inkludiert.
Ja … Mir ist klar, das haben Sie nicht so gemeint. Kleiner Scherz darf ja wohl noch sein … Bevor Sie auch das jetzt wieder nicht erkennen. Man man man.
Aber mal in Ernst:
1. Ich schreibe etwas.
2. Sie verstehen das anders oder deuten es zumindest anders. [Das kann ich ja als Sender beurteilen, außer ich missverstehe Sie]
3. Sie behaupten, dass ICH das anders gemeint habe … Und Sie meine Senderintention und Nachricht besser kennen, als ich?
Finden Sie den Logikfehler selbst? Ist echt nicht schwer eigentlich …
Das ist halt ähnlich so, wie wenn Sie behaupten, dass jemand sich gerade nicht schlecht fühlen kann, weil es Ihnen selbst ja gut geht (oder die Sonne scheint). Und Sie würden das ja besser wissen, als die Person mit dessen Empfindung.
Würde man als Trugschluss/Fehlschluss-Argument im Kommunikationsbereich benennen (können).
„Als Lehrkraft werden Sie da bestimmt noch Ihrem Impuls nachgehen, auf die Nachfrage konkrete Informationen zu liefern “
Oh wow. Das bekommen Sie also hin? Das als „typisch Lehrer“ (Stereotypisch) – korrekterweise – zu benennen.
Aber den Schritt weiter zu:
– Lehrkraft [den haben Sie ja geschafft …]
– (Mehrfach) Neurodivergent [„Neurologisch so geprägt“]
– Ausbildung in einem Bereich diesbezüglich [Sachlogik, Fakten, sehr genau/penibel, Strukturbasiert, usw.] … Ohne meine Berufsausbildung hier „benennen zu wollen“
… Hinzubekommen? Gut. Kasperl.
Was meinen Sie warum ich Ihnen „fast schon zwanghaft“ ständig antworte?
Ich bin darauf „gepohlt“, dass ich „Sachen korrigiere“ und „richtig einordne“. Ich versuche das zu reduzieren … Nicht immer einfach.
Sie sind da durchaus ein guter „Sparringspartner“. Ab und an ist’s mir dann doch zu doof.
In der Auswahlkommission sind neben den Kollegiumsvertretern, Elternvertreter und Schülervertreter stimmberechtigt. Auch die gewählten Schülervertreter bekommen die kompletten Bewerbungsunterlagen vorgelegt und können ihre Präferenzlisten erstellen. Das ist in NRW aber jetzt nichts Neues – zumindest an SekI-Schulen.
Dasselbe gilt für die Schulkonferenz und den „Adhoc-Ausschuss“, der Entscheidungen treffen kann, bevor die nächste planmäßige SchuKo zusammen treten kann.
Was sagt denn der Datenschutz dazu?
Dasselbe wie bei Lehrervertretern und Elternvertretern. Die Schülervertreter sind wie die anderen Vertreter gewählte Mitglieder der Auswahlkommission mit gleichen Rechten und Pflichten.
Als Gremienmitglieder müssen die Vertreter der Schülerschaft mindestens 14 Jahre alt sein. Kann man alles im Schulgesetz NRW nachlesen, der die Mitbestimmung regelt.
Die sitzen in BB nicht beim Bewerbungsgespräch dabei und haben auch kein Mitsprachrecht bei der Einstellung (entscheidet bei Ihnen tatsächlich die Schule, wer eingestellt wird? Gefragt wird unser Direktor, endgültig entscheiden tut jedoch das Schulamt). Ich finde es auch irritierend, dass Bewerbungsunterlagen, die ja auch datenschutzrechtlich sensible Inhalte haben, so weit gestreut werden dürfen.
Ich finde im Schulgesetz NRW keinen Passus, der die Beteiligung von Eltern, Schülern oder Lehrern (Ausnahme: Lehrerrat ggf. beim Bewerbungsgespräch dabei) in Bezug auf die Einstellung neuer Lehrkräfte regelt. Könnten Sie mir bitte den entsprechenden Paragrafen nennen?
Vielen Dank, Mika BB
In NRW sitzen in der Kommission bei der Ausschreibung von Planstellen die Gleichstellungsbeauftragte, der SL, ein Mitglied des Lehrerkollegiums, ein Mitglied der Schulkonferenz und der ÖPR zwingend mit dabei. Es kann der LR beteiligt werden, bei fakultativer Ausrichtung der Schule ist dies vorgeschrieben.
Es sind also schon so eine Menge Menschen beteiligt….alle sind natürlich zur Verschwiegenheit verpflichtet…. https://bass.schule.nrw/8124.htm
Und jeder von denen bekommt die kompletten Bewerbungsunterlagen? Ohne Schwärzung von Namen und Adressen?
Schüler sind da jetzt allerdings nicht dabei?
In der Grundschule sind natürlich keine Schüler dabei ;).
Und natürlich bekommt die Kommission die gesamten Bewerbungsunterlagen. Die muss sich doch ein umfassendes Bild machen können….
Der Name ist unerheblich, aber der Wohnort hat durchaus Relevanz…..da kann man nämlich tatsächlich gut einschätzen, ob sich der Bewerber wirklich ernsthaft interessiert……oder nur seinen Marktwert testen möchte….(jemand der 50 km oder weiter entfernt wohnt, sagt in der Regel nicht zu….der findet eine vergleichbare Stelle in einem Bruchteil des Weges)…..
Ich schrieb doch SekI- und SekII-Schulen. Die Schülervertreter müssen nämlich mindestens 16 Jahre alt sein.
Das ja schon ein Unterschied zu Schülern …
Auch bei Privatschulen prüft der Staat. Darf und soll er auch.
Die Anerkennungen obliegen ebenfalls diesen.
Sowohl als Anerkennung als XY-Lehrkraft, als auch den Bereichsrahmen als Lehrkraft.
Wenn man kein 2. StEx hat, dann wird man nochmal zusätzlich gesondert geprüft. D. H. auch hier kommt nach 2-3 Jahren ein Prüfer (spontan) vorbei.
Hat man das 2. StEx [in dem Bereich], dann nicht. Da eben die Prüfung bereits geschehen.
Wenn man bspw. als Grundschullehrkraft [mit 2. StEx.] an der Privatschule Klassenleitung einer 5. Klasse übernimmt, dann kommt ebenfalls jemand vorbei. Ist ja dann wiederum „ein anderer Bereich“.
So ganz grob mal …
Hat jedoch halt nichts mit „Schüler sehen die Bewerbungsunterlagen durch“ zu tun.
In meiner ganz alten Arbeit [Wirtschaft, mitunter Personalbereich] durften das neben mir genau zwei Personen noch machen … Das hatte auch seine Gründe.
https://bass.schule.nrw/8124.htm
Ab 2.3 gehts los. Schüler können nur als Mitglied der Schulkonferenz teilnehmen.
Vielen Dank. Das ist allerdings was anderes als „da sind in NRW schon immer die SuS dabei“.
So hatte ich es gemeint. Die SchuKo kann auch einen Elternvertreter oder ein Schülervertreter aus der Gruppe der gewählten Mitglieder des Gremiums entsenden.
Sie sind also für eine Anpassung des Schulgesetzes in dieser Hinsicht? 🙂
Wo schrub ich das?
Eine Dystopie… kein Wunder, dass immer mehr Menschen, die etwas auf dem Kasten haben, einen Bogen um den Lehrerberuf machen.
Aber doch nur für Schulleitungen. Bei Lehrern sitzt laut BASS ein Vertreter der Schulkonferenz in der Kommission. Das kann ein Schüler sein, wenn er das 16 Lebensjahr vollendet hat, dann fällt aber der Elternvertreter weg. Dazu natürlich je nach Bedarf noch Vertreter für Gleichstellung, Schwerbehinderte, Personalrat und so.
Datenschutzrechtlich haben Eltern und ältere Schüler den gleichen Status. Sollten also interna aus den Bewerbungsunterlagen nach außen getragen werden, wäre das eher subobtimal.
Recte quidem.
Mit Abschluss der Klasse 10 habe ich das (damals noch große) Latinum erworben. Danke für die Erinnerung.
Alles was in der Schulkonferenz beschlossen werden muss, wird mit Schülerbeteiligung erarbeitet. Ob in offenen Arbeitsgruppen oder -sehr selten- von gewählten Vertretern, SchülerInnen sind immer dabei …wenn sich jemand findet. Das ist auch der einzig sinnvolle Weg, tägliche Autoritätskämpfe, um einsam festgelegte Regeln durchzusetzen braucht niemand.
Wissen die beiden das nicht? Was wissen sie überhaupt von anderen Schulen? Klingt etwas nach USA: nur hier gibt es Freiheit, Informationen brauche ich nicht, ich weiß es doch. Ihre vermutlich ebenfalls 15-16jährigen Freunde verstecken sich, wenn sie Lehrern begegnen? Sind die anderen Schulen in Köln schlecht getarnte Folterkammern mit den Lehrern an der Streckbank? Ich (auch Kollegen) kenne es eher, dass jemand seinen/ihren Roller beim Einkaufen problemlos neben meinem Rad abstellt und grüßt. Ganz simpel, zwei Menschen, die sich kennen, begegnen sich. So klingt das nicht glaubwürdig, das klingt, s.o., nach Betriebsblindheit.
Die Arbeitnehmer bestimmen ja in den Betrieben auch mit – über die Gewinnausschüttung an die Aktionäre, Verlagerungen ins Ausland . . .
„Auch bei der Planung unseres neuen Schulgebäudes wurden wir eingebunden. Wir haben in Workshops besprochen, was wir brauchen“
Ein Versäumnis an unserer Schule, Danke für die Sensibilisierung. Vielleicht geht da noch was
Das man in den Pausen das Schulgelände nicht verlassen darf, ist doch mehr den Versicherungsregeln geschuldet als pädagogischen Erwägungen. Ich würde gerne wissen, wie Mehrheitsbeschlüsse der Schüler gegen diese Bürokratie durchgesetzt werden können. Und wer stellt die Lehrer im Endeffekt ein?
Sind die Heliosschulen staatlich oder privat?
Hä? An meiner Schule schon seit mindestens 10 Jahren so
Normale öffentliche Schule
Ich weiß noch, welche Lehrer ich als Schülerin cool fand:
– Den, der im Religionsunterricht „Das Leben des Brian“ gezeigt hat
– Den, der regelmäßig gesagt hat: Ach komm, wir hören eine halbe Stunde früher auf
– Den, der immer private Aneldoten erzählt hat
Ich glaube nicht, dass ich hätte beurteilen können, wer ein guter Pädagoge ist. Und: Ja, ich war in der Schülervertretung.
Es gibt ja nicht nur die Lehrer, die man cool findet, sondern auch Diejenigen, bei denen sich die Schüler ziemlich einig sind, dass sie schlecht sind. Ich erinnere mich, dass ich bei der Prüfung einer Referendarin mal die mündliche Mitarbeit in ihrem Unterricht ausgesetzt habe, weil ich sie so schlecht fand und den Eindruck hatte seit sie uns unterrichtet nichts mehr zu lernen (wir haben jede Stunde fast das gleiche in leicht abgewandelter Form gemacht und irgendwann hatte ich die Aufgaben in 10 Minuten erledigt und habe mich dann gelangweilt). Ich war damit nicht die Einzige in der Klasse. Trotzdem hat die am Ende hat eine 1,irgendwas bekommen und bestanden. Die Prüfer haben da so argumentiert: Die Schüler seien richtig unmotiviert gewesen aber unter diesen erschwerten Bedingungen hätte sie ihre Arbeit richtig gut gemacht. Uns hat keiner gefragt, warum wir so schlecht mitarbeiten. Das wurde halt darauf geschoben, dass es die 9. (oder vielleicht war es auch die 10. Klasse) ist.
Mir fallen hier spontan so viele Sachen ein, dass ich nicht so wirklich weiß, wo ich anfangen soll…
Mein Eindruck nach dieser „wall of text“: Ich sehe die meisten der Dinge die von dieser Schule berichtet werden eher so, dass man die Schüler (ein paar interessierte) die Entscheidungsprozesse miterleben lässt. Dies erzeugt bei diesen einen Eindruck einer größeren Selbstwirksamkeit, während die tatsächlichen Entscheidungen – wahrscheinlich über Stimmenanzahl in den Entscheidungskremien (genau wie bei den Wald- und Wiesenschulen) – auch über die Köpfe der Schülervertreter hinweg entschieden werden können. Das was Schülervertreter bei unserer Schule in den Konferenzen häufig überrascht, ist wie gut und meist nachvollziehbar auch die Schülerseite berücksichtigt wurde, wenn Entscheidungen gefällt werden, die zunächst gegen die Schülerinteressen zu stehen scheinen.
Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben.
Im Artikel wird eine Handylösung angesprochen ohne sie zu erklären. Diese Lösung würde mich mal interessieren. Es ist doch an jeder Schule gleich. Wir Lehrer sehen und stellen fest wie stark das Handy Schüler anlenkt und die Schüler behaupten, dass sie es zum Lernen benötigen oder, dass sie das Gerät in der Stunde in der Tasche lassen.
Da gibt es für mich als Lehrer mit Blick auf meine Kernaufgabe nur eine Lösung – weg mit dem Ding.
Dem Gremium der Schüler auf dem Bild möchte ich mich nicht aussetzen – es bringt die Bewerber in die Situation eines Frosches, der zu ihnen aufschauen muss.