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Drohungsserie – Dritte Schule nach Amok-Warnung geräumt

BRAUNSCHWEIG. Drei Mal innerhalb weniger Tage mussten in Südostniedersachsen Berufsschüler nach Amok-Drohungen gegen ihre Schulen evakuiert werden. Die Polizei ist den Tätern möglicherweise auf der Spur.

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist eine Berufsschule in Niedersachsen nach einer Anschlagsdrohung geräumt worden. Betroffen war die berufsbildende Heinrich-Büssing-Schule in Braunschweig. Die Drohung sei am Vormittag telefonisch eingegangen, teilte die Polizei mit. Die Schulleitung habe daraufhin die Evakuierung veranlasst. Bei der Durchsuchung mit Spürhunden seien bis zum Mittag keine gefährlichen Gegenstände gefunden worden, sagte ein Polizeisprecher.

Erneut musste innerhalb weniger Tage eine Berufsschule nach einer Amok-Drohung geräumt werden. Mehr ist bislang zum Glück noch nicht passiert. Foto: Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de (1)

Erneut musste innerhalb weniger Tage eine Berufsschule nach einer Amok-Drohung geräumt werden. Mehr ist bislang zum Glück noch nicht passiert. Foto: Jörg Klemme, Hamburg / pixelio.de (1)

Zuvor hatten in den vergangenen Tagen zwei Berufsschulen in Hameln Amok-Drohungen erhalten. Die Einrichtungen waren daraufhin ebenfalls evakuiert worden. Die Polizei ist den Verursachern inzwischen möglicherweise auf der Spur. Es habe Wohnungsdurchsuchungen bei Verdächtigen gegeben, sagte ein Sprecher. Dabei wurden Datenträger sichergestellt. Die Auswertung läuft noch.

Die Beamten ermitteln wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Dafür drohen bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe. Außerdem müssen die Verursacher mit erheblichen Geldforderungen für die Kosten der Einsätze rechnen. (dpa)

zum Bericht: Wenn der Amok-Notruf kommt – Fehlalarme sorgen zunehmend für Aufregung in Schulen

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