PISA zu Bildungsgerechtigkeit: VBE und Lehrerverband registrieren Fortschritte, aber…

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BERLIN. Der VBE und der Deutsche Lehrerverband haben die Ergebnisse der neuen PISA-Auswertung zur Bildungsgerechtigkeit in Deutschland begrüßt – allerdings vor Rückschritten gewarnt, sollten sich die Bedingungen für die Schulen nicht deutlich verbessern. „Der VBE begrüßt, dass es bei der großen Herausforderung, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft abzukoppeln, zu Fortschritten gekommen ist. Es bleibt aber noch viel Luft nach oben, noch immer schafft es eines der reichsten Länder nicht einmal, den OECD-Durchschnitt zu erreichen“, so erklärte VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann.

Einschulungstests geben Auskunft über den Gesundheitszustand von Kindern (Symbolfoto). Foto: Sharon Mollerus / flickr (CC BY 2.0)
Der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg hat sich in Deutschland verringert. (Symbolfoto). Foto: Sharon Mollerus / flickr (CC BY 2.0)

„Die Ergebnisse der neuen Auswertung der PISA-Studie machen deutlich, wie wichtig eine stabile Beziehung zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften sowie ein insgesamt positives Schulklima sind“, betonte der VBE-Chef. „Die momentane Realität, dass dem Lehrermangel durch eine Vielzahl von personellen Notmaßnahmen versucht wird, entgegenzuwirken, steht dem entgegen.“

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Beckmann unterstrich: „Für den VBE bleibt unabdingbar: Um weitere Verbesserung für mehr Chancengleichheit zu erreichen, braucht es pädagogisch hoch qualifiziertes Personal, dem die notwendigen Gelingensbedingungen bereitgestellt werden. Ein positives Schulklima und eine gesunde Schule für Lehrende und Lernende benötigt Arbeits- und Lernbedingungen, die dies ermöglichen und fördern. Gebäude, in denen es durch die Decke regnet, der Putz von den Wänden fällt und die Pilze sprießen lassen dies kaum zu.“

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