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Zentralrat gegen Vermittlung jüdischen Lebens als „Verfolgungs- und Opfergeschichte“

Sich als praktizierenden Juden zu outen, ist in Deutschland offenbar mittlerweile - wieder - gefährlich. Foto: James MacDonald / flickr (CC BY 2.0)

BERLIN. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Zentralrat der Juden wollen gemeinsam dafür sorgen, dass das Judentum im Schulunterricht künftig stärker als bisher «in seiner Gesamtheit» dargestellt wird. Jüdisches Leben in Deutschland sei «mehr als eine Verfolgungs- und Opfergeschichte», betonte der Zentralratspräsident Josef Schuster in einer KMK-Sitzung in Berlin. «Leider wird es in deutschen Geschichtsbüchern häufig auf diese Aspekte reduziert und ... Mehr lesen »

„Jude“ ist wieder ein Schimpfwort – auch auf deutschen Schulhöfen

„Wir müssen den Schülern zeigen, dass das jüdische Leben in Deutschland auch vor 1933 und nach 1945 stattgefunden hat": Die "Neue Synagoge" in Berlin. Foto: Daniel Ad/Flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Der aktuelle Gaza-Konflikt befeuert Antisemitismus in Deutschland, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden Dieter Graumann. In einem Interview mit der Düsseldorfer Zeitung „Rheinische Post“ klagt er, dass das Wort „Jude“ unter anderem auf deutschen Schulhöfen wieder als Schimpfwort benutzt werde. Die Rede ist von Wucherern, Kindermördern und der großen Weltverschwörung: Auch nach Einschätzung  der Antisemitismus-Forscherin Monika Schwarz-Friesel haben ... Mehr lesen »

Streit um Beschneidung von Jungen hält an

BERLIN. Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) appelliert an Mütter und Väter, zu prüfen, ob die Beschneidung, in die Säuglinge und junge Kinder nicht einwilligen können, verzichtbar ist. Gläubige Eltern sollten prüfen, welche anderen Formen der Aufnahme in die religiöse Gemeinschaft denkbar seien und erst dann eine Beschneidung auf den Weg zu bringen, wenn das Kind Willens und in der ... Mehr lesen »

Grassiert an deutschen Schulen wieder Antisemitismus?

BERLIN. In Berlin wurde ein Rabbiner zusammengeschlagen  – weil er ein Jude ist, weil er eine Kippa trug. In den vergangenen Tagen zeigten Hunderte von Menschen, darunter viele Schüler, bei Kundgebungen und Integrationsfesten in der Hauptstadt ihre Solidarität mit dem Betroffenen. Allerdings, so sagt der Buchautor und pensionierte Lehrer Rainer Werner in einem Gastbeitrag für die „Berliner Morgenpost“, sei an ... Mehr lesen »

Wagnis in Osnabrück: Drei Religionen unter einem Schuldach

OSNABRÜCK. In Osnabrück startet die Drei-Religionen-Schule – eine Grundschule, die dem religiösen Leben von christlichen, muslimischen und jüdischen Kindern besonders viel Raum geben will. Befürworter hoffen, dass sie zur Toleranz erzieht. Kritiker halten sie für überflüssig. Eine religiös geprägte Schule völlig neuer Art startet Anfang September in Osnabrück. Christliche, jüdische und muslimische Kinder sollen jeweils ihre Religion mit typischen Ritualen ... Mehr lesen »