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“Antisemitismus übelster Art”: Zentralrat schaltet sich in Fall des von Muslimen gemobbten jüdischen Schülers ein – Schulleitung unter Druck

Die Neue Synagoge in Berlin. Foto: Andreas Praefcke / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Vorlesen BERLIN. Der Fall eines 14-jährigen jüdischen Jungen, der an einer Schule in Berlin-Friedenau Opfer antisemitischer Beleidigungen und Angriffe wurde, hat für empörte Reaktionen und Forderungen nach Gegenmaßnahmen gesorgt. Der Zentralrat der Juden verlangte Aufklärung. Die ehemalige Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch sagte: «Das ist kein Einzelfall.» Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) betonte: «Ich sage ganz deutlich, dass ... Mehr lesen »

Zentralrat gegen Vermittlung jüdischen Lebens als „Verfolgungs- und Opfergeschichte“

Sich als praktizierenden Juden zu outen, ist in Deutschland offenbar mittlerweile - wieder - gefährlich. Foto: James MacDonald / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Zentralrat der Juden wollen gemeinsam dafür sorgen, dass das Judentum im Schulunterricht künftig stärker als bisher «in seiner Gesamtheit» dargestellt wird. Jüdisches Leben in Deutschland sei «mehr als eine Verfolgungs- und Opfergeschichte», betonte der Zentralratspräsident Josef Schuster in einer KMK-Sitzung in Berlin. «Leider wird es in deutschen Geschichtsbüchern häufig auf diese Aspekte reduziert ... Mehr lesen »

“Jude” ist wieder ein Schimpfwort – auch auf deutschen Schulhöfen

„Wir müssen den Schülern zeigen, dass das jüdische Leben in Deutschland auch vor 1933 und nach 1945 stattgefunden hat": Die "Neue Synagoge" in Berlin. Foto: Daniel Ad/Flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. Der aktuelle Gaza-Konflikt befeuert Antisemitismus in Deutschland, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden Dieter Graumann. In einem Interview mit der Düsseldorfer Zeitung “Rheinische Post” klagt er, dass das Wort “Jude” unter anderem auf deutschen Schulhöfen wieder als Schimpfwort benutzt werde. Die Rede ist von Wucherern, Kindermördern und der großen Weltverschwörung: Auch nach Einschätzung  der Antisemitismus-Forscherin Monika Schwarz-Friesel ... Mehr lesen »

Streit um Beschneidung von Jungen hält an

Vorlesen BERLIN. Der Deutsche Kinderschutzbund Bundesverband e.V. (DKSB) appelliert an Mütter und Väter, zu prüfen, ob die Beschneidung, in die Säuglinge und junge Kinder nicht einwilligen können, verzichtbar ist. Gläubige Eltern sollten prüfen, welche anderen Formen der Aufnahme in die religiöse Gemeinschaft denkbar seien und erst dann eine Beschneidung auf den Weg zu bringen, wenn das Kind Willens und in ... Mehr lesen »

Grassiert an deutschen Schulen wieder Antisemitismus?

Vorlesen BERLIN. In Berlin wurde ein Rabbiner zusammengeschlagen  – weil er ein Jude ist, weil er eine Kippa trug. In den vergangenen Tagen zeigten Hunderte von Menschen, darunter viele Schüler, bei Kundgebungen und Integrationsfesten in der Hauptstadt ihre Solidarität mit dem Betroffenen. Allerdings, so sagt der Buchautor und pensionierte Lehrer Rainer Werner in einem Gastbeitrag für die „Berliner Morgenpost“, sei ... Mehr lesen »

Wagnis in Osnabrück: Drei Religionen unter einem Schuldach

Vorlesen OSNABRÜCK. In Osnabrück startet die Drei-Religionen-Schule – eine Grundschule, die dem religiösen Leben von christlichen, muslimischen und jüdischen Kindern besonders viel Raum geben will. Befürworter hoffen, dass sie zur Toleranz erzieht. Kritiker halten sie für überflüssig. Eine religiös geprägte Schule völlig neuer Art startet Anfang September in Osnabrück. Christliche, jüdische und muslimische Kinder sollen jeweils ihre Religion mit typischen ... Mehr lesen »