„Gelebte Vielfalt“: Landesregierung lädt zum 18. Internationalen Jugendgipfel nach NRW

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DORTMUND. Jugendliche aus NRW im Alter von 17 bis 23 Jahren können sich jetzt noch bis zum 1. Juni 2019 bewerben, um am Auswahlverfahren für den kommenden Internationalen Jugendgipfel im August teilzunehmen. Dabei geht es um die Zukunftsgestaltung in Europa und viele aktuelle Themen von “Fake News” bis hin zu zivilem Engagement wie der “Fridays for Future” Bewegung, die die Teilnehmer mit Politikern und ihren Altersgenossen aus Polen und Frankreich diskutieren werden.

Wie weit darf, soll oder muss Einmischung geschehen und welche spannenden Projekte gibt es in den drei Länderregionen dazu? Friedliche Proteste und ziviles Engagement sind auch beim Internationalen Jugendgipfel wichtige Themen. Foto: Jörg Farys / WWF / flickr (CC BY 2.0)

Am 12. April 2019 hat für viele Schüler die stressige Abi-Phase begonnen. Andere müssen noch durchhalten und beginnen nach den Sommerferien vielleicht eine Ausbildung. Ganz gleich, wie es weitergeht: Auf alle wartet eine einzigartige Gelegenheit. Denn 15 Jugendliche und junge Erwachsene dürfen mit etwas Glück auf Einladung der nordrhein-westfälischen Landesregierung am 18. Internationalen Jugendgipfel im Rahmen des “Regionalen Weimarer Dreiecks” in Duisburg teilnehmen.

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„Gelebte Vielfalt – Engagement für sozialen Zusammenhalt“ lautet  das Thema vom 18. bis 24. August 2019. Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr Gastgeber der französisch-deutsch-polnischen Jugendbegegnung. Insgesamt 45 junge Leute aus Schlesien, Hauts-de-France und Nordrhein-Westfalen verbringen eine abwechslungsreich gestaltete Woche mit Diskussionen, Workshops und Exkursionen miteinander. Arbeitssprache ist Englisch. Zum Abschluss des Jugendgipfels ist eine Begegnung mit Politikerinnen und Politikern der drei Regionalregierungen in der Staatskanzlei in Düsseldorf geplant.

Der Jugendgipfel hat bereits eine lange Tradition und hat bisher etwa 750 Jugendliche
aus den drei Partnerregionen Nordrhein-Westfalen, Hauts-de-France und Schlesien zusammengeführt.

Jugendliche aus NRW im Alter zwischen 17 und 23 Jahren können sich ab sofort für die Teilnahme beim Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund, das den Jugendgipfel im Auftrag der NRW-Landesregierung organisiert, bewerben. Die Teilnahme ist bis auf die Anreise zum Seminarort kostenlos.

Interessierte senden ein Motivationsschreiben und einen kleinen Lebenslauf an die E-Mail-Adresse info@ibb-d.de. Voraussichtlich für den 10. Juli 2019 ist ein Vorbereitungstreffen in Dortmund geplant.

Nähere Informationen unter www.ibb-d.de.

Über die Jugendgipfel im Rahmen des Regionalen Weimarer Dreiecks

Das Weimarer Dreieck, aus dem der Jugendgipfel als ein geschätztes, nachhaltiges Ergebnis hervorgegangen ist, wurde 1991 von den Außenministern Frankreichs, Polens und Deutschlands gegründet, um die europäische Achse zu festigen. Die Jugendgipfel im Regionalen Weimarer Dreieck werden seit 2001 jährlich ausgerichtet von den drei Partnerregionen Nordrhein-Westfalen, Schlesien und Hauts-de-France (vor der Fusion mit der Region Picardie 2016 war dies die Region Nord-Pas de Calais). Die Begegnungen schaffen grenzüberschreitende Kontakte zwischen den jungen Menschen aus den drei ehemaligen Bergbauregionen. In diesem Jahr ist Nordrein-Westfalen Gastgeber der internationalen Jugendbegegnung. Bisher haben rund 750 Jugendliche an dem Jugendaustausch teilgenommen.

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