„Fast schon wieder Normalbetrieb“: Verdi beklagt fehlenden Schutz von Kita-Erzieherinnen

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DÜSSELDORF. Nach der Ausweitung des Notbetreuungsanspruchs hat die Gewerkschaft Verdi fehlenden Schutz von Erzieherinnen in Kindertagesstätten bemängelt. Die Gewerkschaft forderte am Dienstag Schutzmaterial für die Einrichtungen.

Viele Kitas verfügen weder über Schutzmasken noch über Desinfektionsmittel. Foto: Shutterstock

«Aus einzelnen Einrichtungen wird uns berichtet, dass nach der Ausweitung des Erlasses in den Kitas der Andrang so groß ist, dass es fast dem Normalbetrieb gleicht», erklärte Verdi-Fachbereichsleiterin Sabine Uhlenkott. Die Bildung kleiner Gruppen und die Vermeidung des Einsatzes von gesundheitlich gefährdeten Beschäftigten werde damit unmöglich gemacht. «Aus vielen Einrichtungen erhalten wir die Nachricht, dass es keinerlei Schutzmaterial gibt, nicht einmal Schutzmasken, geschweige denn ausreichend Desinfektionsmittel», so Uhlenkott weiter.

Die Gewerkschafterin betonte, dass das Kita-Personal in dieser außergewöhnlichen Situation bereit sei, einen solidarischen Beitrag zu leisten. Allerdings müssten sowohl die Beschäftigten, als auch die betreuten Kinder geschützt werden, damit die Maßnahmen wirken könnten und die Ausbreitung des Virus verlangsamt werde. dpa

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