Scheeres: Schulen entscheiden nicht selbst über Schließung

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BERLIN. Weder die Schulleitung noch Berlins Senatsverwaltung für Bildung kann die Schließung einer Schule aus Sorge vor einem erhöhten Risiko für Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus veranlassen. Darauf wies Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Mittwoch hin. Wenn es entsprechende Befürchtungen gebe, müssten solche Fälle immer mit dem Gesundheitsdienst besprochen werden.

"Blicken wir doch einmal in die anderen Bundesländer": Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
„Geht nicht“: Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

«Es geht nicht, dass jemand aus dem Bauchgefühl heraus sagt, ich schließe jetzt mal meine Schule», sagte Scheeres. «Wenn eine entsprechende Konstellation da ist, muss das mit dem Gesundheitsdienst, mit den entsprechenden Amtsärzten abgeklärt werden.» Derzeit seien in Berlin öffentliche zwei Schulen geschlossen. Sie hoffe aber, dass die Tests auf Sars-CoV-2 dort schnell erfolgen und die Schulen bald wieder öffnen können.

Handlungsbedarf an den Schulen mit Blick auf Hygiene angesichts der sich abzeichnenden Virus-Pandemie sieht Scheeres nicht. «Wichtig ist, Seife vor Ort zu haben, und das wissen die Bezirke auch. Ich gehe davon aus, dass sie dafür Sorge tragen», erklärte die Senatorin. «Es sollte immer darauf geachtet werden, dass solche Artikel in den Schulen sind, aber jetzt besonders.» Denn viel wichtiger als Desinfektionsmittel zu benutzen, sei das regelmäßige Händewaschen. dpa

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