Lehrerverband kritisiert Gebauer: Schulen irritiert durch «das ewige Hin und Her»

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DÜSSELDORF. Der Präsident des Nordrhein-Westfälischen Lehrerverbands (NRWL), Andreas Bartsch, hat die Landesregierung kritisiert. «Die Irritationen in der Lehrerschaft sind inzwischen gewaltig», sagte Bartsch der «Rheinischen Post». «Wir benötigen eine gute, klare Planung und nicht das ewige Hin und Her der vergangenen Tage.»

Will Englich in der Grundschule überprüfen: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: FDP
In der Kritik: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: FDP

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) müsse sich besser mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) abstimmen, so forderte Bartsch. Laschet hatte zuvor die Ankündigung des Schulministeriums zurückgepfiffen, dass die Grundschulen in einem rollierenden System für alle vier Jahrgangsstufen öffnen sollten (hier berichtet News4teachers ausführlich über das Durcheinander).

Bartsch forderte zudem vom Land Klarheit mit Blick auf das Abitur 2021: «Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass das ein Not-Abi wird. Der Jahrgang 2020 hatte ja immerhin 2/3 des Unterrichts absolviert. Aber schon jetzt ist doch klar, dass für den nächsten Jahrgang eine Mischung aus Präsenzunterricht und digitalem Lernen stattfinden muss.» dpa

Hin und Her: Gebauer nimmt Ankündigung zurück, Grundschulen auch für die Klassen 1 bis 3 zu öffnen – ohne Entschuldigung

 

 

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