Bildungsforscher Köller: Ältere Schüler sollten bis März von zu Hause lernen

51

HALLE. In der Debatte um Schulschließungen aufgrund der Corona-Infektionslage hat der Kieler Bildungsforscher und Psychologe Prof. Olaf Köller dafür geworben, zumindest ältere Schüler digital von zu Hause zu unterrichten. Programme für den Distanzunterricht sollten dabei langfristig bis Ende März angelegt werden und nicht nur bis Weihnachten, sagte Köller, der an mehreren Stellungnahmen der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina, zur Corona-Pandemie mitgeschrieben hat.

Bei älteren Schülern klappt das Homeschooling besser. Foto: Shutterstock

Angesichts der aktuellen Lage müssten die jüngeren Klassen zudem wieder verkleinert und Abstände untereinander vergrößert werden. «So lange wir keine Massenimpfungen haben und es kalt und winterlich ist, wird das Infektionsgeschehen problematisch bleiben», so Köller.

Am Montag beraten die Regierungschefs von Bund und Ländern in einer Videoschalte über die aktuelle Lage und den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. Zentral ist die Frage, ob die geltenden Beschränkungen des öffentlichen Lebens verlängert oder ausgeweitet werden sollen. Dabei könnte es angesichts einer steigenden Zahl von Corona-Fällen und Quarantäne-Anordnungen bei Lehrkräften und Schülern auch darum gehen, wie die Schulen offen gehalten werden können.

Ältere Schüler zu Hause beschulen – mehr Platz für Jüngere in den Schulgebäuden

Wissenschaftler Köller nannte für seinen Vorschlag mehrere Gründe. Zum einen könnten ältere Schüler mit dem Distanzlernen über mehrere Wochen hinweg besser umgehen als jüngere. Zum anderen müssten sie nicht von den Eltern betreut werden.

Wenn die älteren Jahrgänge von zu Hause aus lernten, gebe es zudem in den Schulen mehr Räume, um die jüngeren Jahrgänge zu verteilen, argumentierte der Wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts für Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik. Auch mit Blick auf die Ausbreitung des Virus ist es aus seiner Sicht sinnvoll, Jugendliche aus den Schulen zu nehmen. Die Hoffnungen, dass Schüler weniger infektiös seien, habe sich nicht erfüllt. Vielmehr gebe es gerade bei jungen Menschen eine hohe Dunkelziffer, weil sie infiziert seien, ohne Krankheitssymptome zu zeigen. (dpa)

Schon 3.000 Schulen arbeiten nicht mehr im Regelbetrieb – Lehrerverbände fordern mehr Schutz (und streiten untereinander)

 

Anzeige


51 KOMMENTARE

  1. „Die Hoffnungen, dass Schüler weniger infektiös seien, habe sich nicht erfüllt. Vielmehr gebe es gerade bei jungen Menschen eine hohe Dunkelziffer, weil sie infiziert seien, ohne Krankheitssymptome zu zeigen.“

    Und daraus lässt sich nur folgern: Wechselmodell (=Abstand) für alle.

    Was soll die Unterscheidung nach Schulart noch? Das ist PR-Blabla.

  2. „Wenn die älteren Jahrgänge von zu Hause aus lernten, gebe es zudem in den Schulen mehr Räume, um die jüngeren Jahrgänge zu verteilen, “

    Stimmt für reine GS schon mal nicht. Und von denen gibt es jede Menge.

    Aber sch… drauf, ist ja nur GS, interessiert eh wieder keine Sau.

    • @Lera: „Aber sch… drauf, ist ja nur GS, interessiert eh wieder keine Sau.“ – Naja, vielleicht: Interessiert derzeit noch keine Sau?
      Wenn nämlich irgendwann (demnächst) die weiterführenden Schulen zum Wechselunterricht oder zum Distanzlernen übergehen (müssen), werden die Infektionszahlen dort sinken, die in den Grundschulen aber deutlicher in den Fokus geraten, weil die Ansteckungsmöglichkeiten in immer mehr Bereichen eliminiert oder zumindest begrenzt worden sind.
      Das ist jetzt vermutlich kein Trost und ich wünschte, die Politik wäre in der Lage, die Ergebnisse der aktuellen wissenschaftlichen Forschung auch aktuell zu berücksichtigen (https://www.derstandard.de/story/2000121673318/gurgeltest-studie-viel-mehr-corona-infizierte-in-benachteiligten-schulen), aber „Hätte, hätte, Infektionskette“, wie es mittlerweile heißt…

    • Selbst wenn das in Schulzentren mögliich sein sollte, wie sollen sich die LuL verdoppeln. Da ist dann sogar Altmeiers Vorschlag mit den Gaststätten besser. Da könnte dann das Thekenpersonal einspringen, denn GS-LuL kann ja jeder (Ironie off).

  3. Ich sehe das schon kommen:

    Es wird Distsnz- und Präsenzunterricht geben, wobei die anfallenden Arbeitszeiten niemanden mehr interessieren. Wenn ich schon solche Vorschläge lese, wird durch die Blune gessgt:

    Lieber Gymnasiallehrer, deine Oberstufenschüler und Schüler ab Klasse 7 oder 8 oder 9 (sucht euch was aus) sollen zuhause lernen. Diese versorgt du mit Unterrichtsmaterial und korrigiert.

    Gleichzeitig werden so Räume frei, in die nun die geteilten jüngeren Schüler kommen können. Diese betreust du natürlich, mindestens Vormittags. Gleichzeitig gibt es natürlich noch die Notbetreuung.

    Im nächsten Jahr, wenn dann die Gewerkschaften wieder um mehr Lohn kämpfen, wird es heißen, es gibt lächerliche 1,4 oder 1,8 % mehr und Zulagen wie einen „Corona-Bonus“, der höchstwahrscheinlich bei Gegenrechnung der geleisteten Mehrarbeit irgendwo bei 5 € für diese Stunden landet. In Hamburg, dass könnt ihr nachlesen, steht sogar im Koalitionsvertrag, dass die Übernahme der Tarifverhandlungen auf die Beamten nach Kassenlage geprüft werden soll. Was soll die Scheisse (1€ ins Fluchschwein)?! Und das in einem SPD geführten Land, welches doch angeblich sozial gerecht sein soll – ja, auch meine Kosten steigen und die angrstellten Lehrer werden sich noch umschauen, wie die Lebenshaltungskosten, insbesondere die Krankenkassenbeiträge nächstes Jahr ansteigen.

    Ich für meinen Teil werde mir ab Dezember meine Arbeitszeiten aufschreiben, falls wer eine App kennt, welche die Arbeitszeiterfassung unterstützt, bitte in die Antwort schreiben.

    • Im Mai diesen Jahres hat das BVerfG ein Urteil zur Rihterbesoldung in Berlin gefällt. Dieses Urteil wird Folgen haben für alle Beamten in allen Bundesländern. Darauf darf man sich schon freuen. Eine Revolution in der Besoldung. In den Finanzministerien gehen schrillen alle Alarmglocken, weil die erahnen können, dass da riesige Milliardenbeträge fällig werden.

    • Ist vielleicht eine doofe und naive Frage, aber wenn halbe Klassen im Wochentakt unterrichtet würden, könnten dann nicht Lehrer, die aus Risikogründen keinen Präsenzunterricht machen, die zuhause nicht online betreuen? Die halbe Klasse sollte im kleinen Kreis intensiver lernen können und in der zweiten Woche zuhause würde der Stoff vertieft und evt. über Lesen und Schulbuch etwas Neues vorbereitet. Bei Fragen müssten dann Lehrer der älteren Risikogruppe helfen. Würde das nicht gehen? Ich habe erlebt, die Kinder haben auch schon selbständig Online-Lerngruppen gebildet untereinander. Nur für mein Denkverständnis. Warum bräuchte es dafür mehr Lehrer?

      • Weil auch bei geteilten Klassen LuL die gleiche Stundenzahl haben, aber mit halben Klassen. Wenn die halbe Klasse zu Hause lernt, muss die andere Hälfte in der Schule unterrichtet werden. Würde ich (sehr gerne) als Risikogruppe von zu Hause aus arbeiten, müsste in der Schule eine volle Stelle vertreten werden.

        • @ Lanayah Aber für die Woche zuhause bräuchte es so doch nicht die volle Lehrerzahl. Sie sind doch gut angeleitet durch die intensive Präsenzwoche.

          • In unserer Schule kommen selbst Lehrer der Risikogruppe zum Unterricht, weil sonst gar nicht alle Stunden nach Stundentafel erteilt werden können. Da ist kein Spielraum mehr für „Risiko bleibt zu Hause und macht Fernunterricht“.

    • Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
      Jeder Lehrer im Beamtenstatus sollte mal darüber nachdenken, welchen Eid er geleistet hat und welch Vergütung er monatlich erhält.
      Mehr Schutz ja, aber ein Restrisiko wird immer bleiben. Was sollte ein Polizist sagen, der auf einer Demo eingesetzt wird oder ein Soldat in einem Krisengebiet? Mal zu schweigen von all unseren medizinischen Personal in den Kliniken und vielen mehr.

      • Infantile Argumentation @Mirko:
        Anderen geht’s noch schlechter, also stellt euch nicht so an. Eigentlich sollte es allen immer besser gehen, oder?
        Und btw: Ein Soldat im Riskogebiet: gehört zu seiner Stellenbeschreibung. Polizistin auf einer Demo: gehört zur Stellenbeschreibung, sie darf eine Maske tragen und die Demos sind üblicherweise im Freien.
        Medizinisches Personal in Kliniken: Betreuung Infizierter gehört zur Stellenbeschreibung, Schutzkleidung vorhanden.
        Lehrerin: Stellenbeschreibung: Lehren und Erziehen. Arbeiten mit 25 Personen in einem geschlossenen Raum ohne Masken, wenn laut Verordnungen alle anderen Bürger sich nicht ohne Masken und Mindestabstand in geschlossenen Räumen aufhalten dürfen (auch nicht die Polizisten, das Krankenhauspersonal, die Soldaten usw.) gehört definitiv NICHT zur Stellenbeschreibung.
        Wir bekommen nicht „mehr Schutz“ in der Schule. Wo und wann denn? Man verweigert uns Masken, Mindestabstände und höhere Putzfrequenzen. Und in Grundschulen, Kitas und Förderschulen ist die Situation verschärft. Das ist körperliche Arbeit, im Gegensatz zu Altenpflegern und Krankenhauspersonal OHNE jeden Schutz.
        Und es macht pandemisch auch keinen Sinn, wie man am fehlenden Brechen der Welle sieht. Genauso wenig macht es Sinn, sich eine Gruppe rauszusuchen, die der Sündenbock ist.
        Ich warte schon auf die Schlagzeilen: Lehrer schuld an zweiter Welle, weil… zu viel Urlaub, zu gut bezahlt, bestimmt haben die das Virus von ihren vielen Auslandsreisen eingeschleppt.
        Kommen Sie bitte runter. Wir sitzen alle in einem Boot, wir kommen nur solidarisch über die Welle.

        • „betroffene Hunde bellen“
          Genau: solidarisch
          Ich sprach auch von mehr Schutz für die Lehrerschaft, neben dem unsoldarischen „Herumgejammere“.

  4. Altere Schüler zu Hause unterrichten wäre vernünftig, ist das bei der KMK nicht verboten?
    Ich denke, wer bei der KMK als Kultusminister war sinnvolles anordnet oder gar durchführt, wird wahrscheinlich seines Amtes enthoben und an den Pranger gestellt.

  5. Wenn ich mir hier die nicht konstruktiven und dazu mit Rechtschreibfehler belasteten Kommentare durch lese, ist Homeschooling vielleicht die einzige Möglichkeit den Kindern etwas beizubringen ohne die Lehrkräfte zu belasten. Die Eltern werden es schon richten. Über die digitale Ausstattung der Schüler brauchen wir nicht diskutieren, dass erledigen auch die Eltern. Wie kann man auch nur erwarten, dass pädagogische Lehrkräfte, die sich ihren Beruf freiwillig gewählt haben, mit Problemen sachgerecht auseinander setzen und zur Lösung beitragen. Gemeckert ist schnell, wie wäre es mit Vorschlägen!

    • Rechtschreibfehler (n) | G
      Möglichkeit (,) den Kindern etwas beizubringen (,) || Z
      das(s) erledigen auch die Eltern | R
      pädagogische Lehrkräfte | A

      Kleiner Service, damit es dann beim Homeschooling besser klappt 😉

    • Immer witzig, wenn sich jemand über Fehler echauffiert und selbst grammatikalisch nicht so bewandert zu sein scheint. 😉
      Liebes Elternteil, in diesem Forum wurden unter diversen Artikeln schon unzählige konstruktive Vorschläge diskutiert – lesen Sie mal quer, dann erübrigt sich ein Großteil Ihres „Gemeckers“.
      Uns allen liegt die liebevolle, pädagogische und kognitive Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Herzen, dessen dürfen Sie gewiss sein. Auch wenn die unreflektierte Kritik mancher Eltern(teile) unsere Arbeit manchmal wirklich nicht leicht macht.
      Bleiben Sie gesund!

    • Menschen, die deine Einstellung haben, sind unerträglich, weil sie keine Ahnung von nichts haben.

      Wenn du ein Problem mit der digitalen Ausstattung deines Abkömmlings hast, dann ist das Land dein Ansprechpartner und nicht die Lehrer, die herzlich wenig dafür können, wie es bei dir privat aussieht.

      Da bitte, da ist ein konstruktiver Lösungsvorschlsg für deine Probleme, die du offenbar hast und völlig falsch adressierst.

    • Sie sagen es ganz richtig: „Pädagogische Lehrkräfte“, die genau diesen Beruf gewählt haben. Einen sehr analogen Beruf. Und keine IT-Experten, die sich mal eben auf eigene Kosten mit entsprechender Hard- und Software ausstatten, dieses einrichten und regelmäßig professionell warten und den Online-Unterricht wuppen.

    • Ja komisch, mit dem Elternteil-Sein kommt auch Verantwortung und Verantwortlichkeit für dieses und jenes. Ich gratuliere zum Erkenntnisgewinn!

    • Was bist Du denn für ein Ignorant ? Übrigens bin ich kein Lehrer und Stimme trotzdem mit den meisten überein. Falls es bei Dir noch nicht angekommen ist : Es geht um das Leben und die Gesundheit aller, die von der Politik in die Schule gezwungen werden.
      Ich bin der Auffassung, dass Gesundheit und Leben von Menschen mehr Wert sind als der Gewinn einer Wahl oder die möglichst hohen Boni und Dividende der Wirtschaft. Sorry, bin halt Idealist.
      P.S.:Grammatik interessiert hier echt keine S. !!!

    • Selbst wenn man die Hardware-Probleme mal außer acht lässt, wie steht es mit der digitalen Weiterbildung einer jeden pädagogischen Lehrkraft, um einen methodisch – didaktisch wertvollen und altersgerechten Unterricht für die Schüler im homescooling anzubieten. Hand auf’s Herz!

  6. Dann aber bitte auch dafür Sorge tragen dass dieses mal alle betroffenen Schüler mit allem ausgestattet sind, was dafür benötigt wird, unabhängig des finanziellen Status! Es kann nicht sein dass wieder ein Teil der Schüler völlig unbeschult über Monate zu Hause sitzt, weil die digitalen Endgeräte finanziell unerschwinglich sind und viele Schulen keine Leihgeräte angeschafft haben.

    • @de Vries- Witte: „weil die digitalen Endgeräte finanziell unerschwinglich sind und viele Schulen keine Leihgeräte angeschafft haben“

      1. Es ist Aufgabe des Schulträgers, diese Leihgeräte zu beschaffen, und nicht die der Schulen. Die Schulen haben da keinerlei Mitspracherecht.

      (Unser Schulträger hat übrigens dankenswerterweise Leihgeräte in ganz erheblicher und durchaus hinreichender Zahl beschafft.)

      2. Wenn alle Schüler eigene oder Leihgeräte haben, bedeutet das außerhalb der Städte noch lange nicht, dass etwa alle Haushalte eine funktionierende Internetanbindung hätten, sodass die beschafften Geräte im Distanzlernen auch zu etwas nütze wären.

      Spätestens das hat mit den Schulen exakt GAR NICHTS mehr zu tun! – und auch ein engagierter Schulträger wird sich schwer tun, hier kurzfristig – sprich: vor Ende der Pandemie – Abhilfe zu schaffen.

  7. Wenn man über die Rechtschreibfehler anderer meckert, sollte man eigene tunlichst vermeiden…
    (Merke: Überall wo ma im Dialekt „dees“ sogn kann, schreibt ma des das mit oam s! Oder für Preißn: Das „s“ in „das“ muss einsam bleiben – kannst du auch „dieses“ oder „welches“ schreiben.:)))
    Die restlichen Fehler dürfen Sie selber suchen, da kenne ich keine lustigen Sprüche dazu… und auf eine sachgerechte Auseinandersetzung mit Infinitivgruppen habe ich an meinem freien Sonntagabend keine Lust!;)
    Weiterhin möchte ich Ihnen raten, nicht alle Kommentare immer nur bierernst, sondern mit mehr Humor zu nehmen. Auch Lehrer haben manchmal frei und keine Lust auf Sorgsamkeit, sondern einfach mal Lust, etwas ironisch oder frei von der Leber zu schreiben.

  8. Wir machen seit Monaten Vorschläge. Interessiert nur keinen. Ich habe es aufgegeben, schaffe ich neben meiner deutlich gestiegenen Arbeitszeit auch nicht mehr – ich habe schlicht keine Energie mehr für irgendetwas.

  9. @Elternteil, welches Verantwortung übernimmt: Es tut mir außerordentlich Leid, dass die Rechtschreibfähigkeiten der hier tätigen Lehrkräfte Ihr Missfallen erregt haben. Gerne gebe ich zu, dass mir jedenfalls derartige Versehen gelegentlich unterlaufen, völlig unabhängig von der Frage, ob ich selbst als Lehrkraft tätig bin oder nicht. Erlauben Sie mir jedoch, hier einige konstruktive Vorschläge zur Verbessserung der Orthographie Ihres eigenen Beitrages anzubringen:

    „Wenn ich mir hier die nicht konstruktiven und dazu mit Rechtschreibfehlern belasteten Kommentare durchlese, ist Homeschooling vielleicht die einzige Möglichkeit, den Kindern etwas beizubringen, ohne die Lehrkräfte zu belasten. Die Eltern werden es schon richten. Über die digitale Ausstattung der Schüler brauchen wir nicht diskutieren, das erledigen auch die Eltern. Wie kann man auch nur erwarten, dass pädagogische Lehrkräfte, die sich ihren Beruf freiwillig gewählt haben, sich mit Problemen sachgerecht auseinandersetzen und zur Lösung beitragen. Gemeckert ist schnell, wie wäre es mit Vorschlägen!“

    Selbstverständlich stehe ich Ihnen gerne für eine sachlich und konstruktiv geführte Diskussion über die meinen Vorschlägen zugrunde liegenden Regeln der deutschen Rechtschreibung und Zeichensetzung zur Verfügung.

  10. Ich schicke mein Kind nur zur Schule,weil ich von dieser Lehranstalt,obwohl ich eine ärztlich attestierte Risikopatientin bin,enorm unter Zuchzwang gesetzt wurde! Ich frage mich,wieso das nicht strafbar ist und überlege gerade die Schule zu verklagen.
    Wieso dürfen diese Leute über unsere Gesundheit entscheiden?! – Man warf mir Kindeswohlgefährdung vor,weil ich mein Kind im Distanzunterricht betreuen will,dass es ihm und mir gut ginge! Ein unsagbares Leid und eine höllische Angst begleiten mich und mein Kind seither!
    Ich bin chronisch krank und werde einen lebensgefährlichen Verlauf der Krankheit nicht entgehen können,wenn ich mich ansreckte. Ich wurde von den Lehrern verhöhnt und zurechtgewiesen! Ich bekam ein Schreiben,was jeder wissenschaftlichen Grundlage wiederspricht!
    Wenn ich sterbe hat mein Kind niemanden mehr!!!
    Von solchen Personen,verantwortungslos und ignorant geben wir unsere Kinder! Es ist ein regelrechter Skandal!
    Bitte stoppt den Präzensunterricht zum Wohle der Bevölkerung !!! – ein Todesurteil für alle Risikogruppen!
    Ich dachte,ich wäre ein mündiger Bürger. Momentan sind wir leider nur noch Infektionszahlen….

    • Aus Erfahrung in der eigenen Familie kann ich nur bestätigen, was der Zwang zum Päsenzunterricht mit den Kindern von Risikogruppen macht. Meine kleine Nichte ist total verängstigt. Ihre Hände sind schon ganz rissig, weil sie vor Angst, dass Sie die Mama anstecken könnte, alle paar Minuten die Hände waschen will.
      Und ganz eherlich auf Grund des Dauerlüftens und den damit verbundenen niedrigen Temperaturen im Klassenraum war sie diesen Herbst schon mehrmals krank. Da bedarf es gar keinem Corona-Virus um die Mama ins Krankenhaus zu bringen.
      Zum Glück konnten die Beiden wenigstens noch eine Grippeimpfung ergattern.
      Und kommen Sie in den Kommentaren nicht damit, das liegt an den Eltern, die diese Kinder mit ihren eigenen Ängsten da rein treiben. Die Kinder sind nicht dumm. Sie erleben oft schon einige Jahre wie Infektionen auf ihre vorerkrankten Eltern wirken und wenn andere Kinder auf dem Schulhof „Corona-du-bist-tot“ spielen, kann man das auch nicht wirklich von ihnen fernhalten.

    • Wenn die Lehrer sie wirklich verhöhnt haben ist das bedauerlich.
      Das die Kinder den Schulbesuch ihres Kindes erzwingen ist unvermeidlich.
      Ich bin durch meinen Dienstherrn im Ministerium gezwungen auch gegen meinen Willen den Schulbesuch von Schülern sicher zu stellen. Ansonsten drohen mir dienstrechtliche Sanktionen.
      Lehrer für den erzwungenen Schulbesuch des Kindes verantwortlich zu machen ist als ob sie den Stein der sie am Kopf getroffen hat anschreien und die Person die ihn geworfen hat unbeachtet lassen.

  11. Es wird keine Änderungen geben. Es wird beim Regelbetrieb mit den Alibi-Maßnahmen bleiben.
    Die Kultusminister würden sogar im eigenen Notfall, kurz vor der Beatmung auf der Intensivstation, noch röcheln: „Aber die Schulen bleiben im Regelbetrieb… es gibt keine Infektionen an Schulen… Schüler können das Virus doch nicht weitergeben.“

    Die Kultusminister haben sich derart gesinnungsmäßig verbohrt, da hilft nichts mehr. Einen Unterschied zwischen ihnen und den Verschwörungstheoretikern kann man da nicht mehr erkennen. Nur abgesehen davon, dass einige (aber immer noch nicht alle) Kultusminister nach eigenem langen Abwehrkampf doch die Maskenpflicht an den Schulen einführten, um ein klein wenig zu beruhigen.

  12. Ich finde das die Gesundheit vor geht. Restaurants wurden geschlossen, obwohl dort nicht viele Gäste nebeneinander waren die Betreiber haben viel Geld reingesteckt, um 1.5 m Abstand zu halten.
    Die Schulen ist weitaus gefährlicher. Man sollte als Eltern sich die Frage stellen, ob die Gesundheit des Kindes wichtiger ist, oder die Arbeit. Ich verstehe, das die Arbeit auch wichtig ist. Ich finde aber auch, das es die beste Lösung ist „Homeschooling“ bis März anders geht es nicht. Oder sollen Schulen erst dann schließen, wenn es nur noch einen Schüler gibt.??.. In vielen Ländern, sind die Schulen zu.. besonders, wenn es einen Fall gegeben hat. Nur hier geht der Unterricht weiter, die Wirtschaft tja die ist viel wichtiger! Aber was macht die Wirtschaft, wenn 90 %der Eltern und Kinder infiziert sind? Macht wenig Sinn.

  13. Ich finde das sich die Schulen schon sehr bemühen ihre Hygienevorschriften umzusetzten. Aber keiner sieht was vor dem Unterricht geschieht, Schulbusse die bis zum platzen gefüllt sind, Busse mit ca 50 Plätzen befördern ca 80 Personen. Dort ist keine Abstandsregel von 1,5 Metern einzuhalten, hier zb auf dem Land dauert die Fahrzeit für die Schüler ca 40 Minuten bis zur Schule. Meiner ansieht sollte daran was geändert werden, mehr Busse einzusetzen. Wer Schreibfehler gefunden hat, kann sie behalten!

    • „Ich finde das sich die Schulen schon sehr bemühen ihre Hygienevorschriften umzusetzten.“ Richtig, Schulen bemühen sich. Aber bei 30 Kindern in einem 60-m²-Raum kann ich mich bemühen wie ich will, da ist kein 1,5m-Abstand drin. Kontaktbeschränkung leider auch nicht. Und in Grundschulen in NRW gibt es im KR noch nicht mal Maskenpflicht…

  14. An das ‚Elternteil, das Verantwortung übernimmt‘ :Wer im Glashaus sitzt, sollte lieber nicht mit Steinen werfen.
    Über Rechtschreibung meckern, aber selber Fehler machen. Dass üben wier nochmahl…
    Zum Inhalt :Ich persönlich habe meine Kinder lieber zu Hause und kümmere mich um die Ausstattung, als dass wir alle an Covid19 erkranken. Und ich bin nicht reich, aber dafür habe ich das Geld.
    Ich kann all die Bedenken und Sorgen hier nachvollziehen! Auch ich habe jeden Tag ein komisches Gefühl wenn ich meinen Sohn zur Schule fahre. Denn Bus fährt er seit Monaten nicht, die sind hoffnungslos überfüllt trotz Corona.
    Geteilte Klassen oder komplettes Homeschooling mit Betreuungsmöglichkeit für solche, die per se nicht zuhause bleiben können (ältere Kinder können durchaus auch ein paar Stunden alleine sein! ).
    Aber es wird einfach zu lange diskutiert.

  15. Bei uns gibt es genug Leihgeräte
    Schüler ohne ausreichende Internetverbindung können in der Schule arbeiten
    Lehrer aus Risikogruppen arbeiten per Videounterricht
    Unterricht in halben Klassen geht super
    Die andere Hälfte arbeitet derweil zu Hause. Das funktioniert in der Regel bei allen Schülern, die den normalen Unterricht auch hinkriegen. Unsere Lehrer engagieren sich für die Schüler und machen bei allen Umstellungen super mit, auch wenn für viele das Neuland ist.
    Wo ist das Problem. ?

  16. Nur zur Info: Wir VHS Dozenten in Schleswig Holstein und auch in den meisten anderen Bundesländern bekommen überhaupt kein Geld.
    Gern würde ich die Schulen im Fach Englisch ( habe Staatsexamen und unterrichte mehr als 30 Jahre erfolgreich in der Erwachsenenbildung) mit Online Unterricht unterstützen, allerdings schon gegen Entgelt. Ich bin mir sicher, dass etliche meiner Kollegen ähnlich denken, aber uns fragt ja keiner.

  17. Tja, Elternteil: Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen überhaupt nicht zu gebrauchen. Außerdem muss es in Ihrem Post heißen: mit Rechtschreibfehlern, denn nach mit folgt der Dativ. Wer im Glashaus sitzt……

  18. Solange das Infektionsgeschehen und dessen Auswirkungen an einer Schule gering sind, sollte im Sinne des Lernerfolgs und der persönlichen Entwicklung der Kinder weiterhin Präsenzunterricht stattfinden.
    Dieser Köller kommt übrigens nicht aus der Praxis.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here