BERLIN. Der SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach hat die Kultusminister der Länder mit scharfen Worten darauf gedrängt, den Umstieg in einen Schichtunterricht vorzubereiten. „Die Lage in Schulen ist leider ausserhalb jeder Kontrolle“, so schreibt er aktuell auf Twitter. „Was wir in Restaurants und Kneipen gewinnen verlieren wir in den Schulen.“ Lüften allein werde in den Schulen nicht reichen, um Infektionen zu vermeiden. Nur mit kleineren Lerngruppen werde sich der Schulbetrieb über den Winter aufrecht erhalten lassen.

Lauterbach, selbst Mediziner und Epidemiologe von Beruf, schreibt zudem: „Es fehlt an Strategie und Zuständigkeit. Viele Schulen unterrichten bei voller Klasse ohne Masken nur mit Lüften. Diese Kombi ist unverantwortbar.“ In einem Interview mit dem SWR forderte Lauterbach, alle Schulklassen zu halbieren, um die Abstandsregel in den Klassenräumen zu ermöglichen. In Dänemark und anderen Ländern habe sich das bewährt. Es sei durchaus möglich, so Lauterbach, dass es in den nächsten Monaten dazu komme, dass Infektionsketten auch über die Schulen weitergegeben würden und dann beim nächsten Shutdown die Schulen nicht mehr ausgenommen werden könnten. Auch Kinder hätten einen Anteil an der Epidemie, selbst, wenn sie keine Treiber seien.
Die Lage in Schulen ist leider ausserhalb jeder Kontrolle. Was wir in Restaurants und Kneipen gewinnen verlieren wir in den Schulen. Es fehlt an Strategie und Zuständigkeit. Viele Schulen unterrichten bei voller Klasse ohne Masken nur mit Lüften. Diese Kombi ist unverantwortbar https://t.co/Rp5tXSfm7U
— Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) November 13, 2020
„Die Zahl der infizierten Schüler nimmt ständig zu – wir haben auch eine hohe Dunkelziffer“
„Wir haben die Situation, das die Zahl der infizierten Schüler ständig zunimmt, wir haben auch eine hohe Dunkelziffer, wir sind also am Anfang eines langen Winters. Ich glaube schon, dass man sich Sorgen machen muss, dass wir in den Schulen nicht gut vorbereitet sind. Jetzt wo es richtig kalt wird, kann man das Risiko mit Lüften nur unzureichend in den Griff bekommen“, sagte Lauterbach. Schulen offenhalten zu wollen, sei nach wie vor das richtige Ziel. „Aber Schulen offenzuhalten, bedeutet nicht, dass man mit voller Klassenstärke in den Winter hineingeht und es allein mit Lüften versucht, in den Griff zu bekommen. Da muss man mehr machen.“
Es sei nicht sinnvoll, den Unterricht auf „die paar Stunden am Morgen“ zu konzentrieren, und die Gesundheit der Lehrer, aber auch die der Kinder und ihrer Eltern zu riskieren. „Wir wissen, dass in Schulen Infektionsketten auftreten. Kinder haben einen Anteil an der Pandemie, das ist unstrittig“, sagte Lauterbach.
„Sicherheit geht vor, wir müssen den geteilten Unterricht vorbereiten“
Bei der Wellenbrecher-Lockdown-Entscheidung von Bund und Ländern sei einkalkuliert worden, dass 25 Prozent der Kontakte nicht eingeschränkt werden sollen – „das sind die Kontakte in den Schulen, in den Betrieben, in den Geschäften, aber dort gibt es auch Infektionen natürlich“, sagte Lauterbach. Im Schulbetrieb stelle sich die Frage, wie sicher der gestaltet werden könne. „Ich plädiere dafür, dass wir uns ehrlich machen“, sagte Lauterbach. Und das bedeute: „Sicherheit geht vor, wir müssen den geteilten Unterricht aus meiner Sicht vorbereiten.“ News4teachers










Die armen Schüler können einem nur leid tun. Sie kurieren das Virus problemlos aus, werden jedoch immer mehr genötigt und verängstigt. Das kann man natürlich jetzt hoch/durch Spielen bis zu den größten Katastrophen (viele Ansteckungen) und ein überlastetes Gesundheitssystem.. was uns offensichtlicher weiße jedoch so oder so erspart bleiben würde. Daher kann ich die Hysterie nicht weiter nach empfinden und die Kinder sollten ihren normalen schulischen Weg gehen dürfen. Alles andere als Danke an Herr Lauterbach, welcher die vermeindlich schlimmen Spätfolgen bereits sehr früh erkannte..
Ganz meiner Meinung danke Herr Lauterbach
Ich bin entsetzt über all die Äußerungen hier! Unsere armen Kinder. Darüber bin ich besorgt, unter welchen Umständen sie aufwachsen müssen. Hören Sie auf Panik zu schüren, Herr Lauterbach!
Alle sagen, dass wir(Corona-) krank sind ohne es zu merken! Früher hieß es dann einfach gesund!
Ohne Tests gäbe es doch keine Pandemie. Hat jemand vielleicht mal verfolgt wie oft Fußballspieler zuerst positiv waren und nach einem weiteren Test negativ??
Niemand sagt was dazu unser Immunsystem zu stärken. Angst war noch nie ein guter Berater.
Und solange Bus und Bahn überfüllt sind, unsere Politiker fröhlich in der Kantine gemeinsam Mittagsessen und Hotels so lange geöffnet bleiben bis auch das letzte Bundesland keine Herbstferien mehr hat (das sind nur ein paar Beispiele, die einen doch sehr zum nachdenken anregen), kann ich ALLE Politiker, die IRGENDWELCHE Maßnahmen verabschieden
nicht Erbstücken.
Querdenken funktioniert vermutlich deshalb so ausgezeichnet bei Ihnen, weil zwischen dem rechten und linken Ohr innerhalb der Kalotte nichts im Wege steht.
Daniela Burrowski,
tragen Sie Ihr Panikgeschwurbel doch in Bergamo vor. Stellen Sie sich vor eine ITS und sagen Sie, dass die Patienten nicht an Covid, sondern an Testeritis leiden.
Bei manchen scheint ein Schulbesuch nicht zu Bildung zu führen. Wie kann man nach mindestens 9 Jahren an deutschen Schulen so abdriften? Geht neben Corona ein Idiotenvirus um?
Besuchen Sie das RKI DIVI-Intensivregister, Sie werden feststellen, dass sich die Zahl der belegten Betten/ Patienten nicht verändert hat. Prüfen Sie die Statistik! Es sind heute, gestern, im September, im Juli immer ca 21000 Betten auf Deutschlands Intensivstationen belegt. Ja es gibt jetzt vermehrt Covid Covid Patienten. Keine Influenza, Grippe oder andere Infektionskrankheiten mehr. Freie Bettenkapazität: Im Mai bei 11000 nun bei 6000, in der Pandemie werden Betten auf Deutschlands ITS abgebaut. Schade, dass Herr Lauterbach dazu keine Erklärungen abgibt.
@Daniela Burrowski: „Alle sagen, dass wir(Corona-) krank sind ohne es zu merken! Früher hieß es dann einfach gesund!“ Asymptomatische Verläufe – man bemerkt nicht, dass man infiziert ist – kommen vor, bei Kindern sogar recht häufig.
Falls man nicht gerade von Spätfolgen erwischt wird, ist das für einen selbst dann natürlich kein Problem. Man kann aber trotzdem andere Personen anstecken und die merken dann möglicherweise durchaus etwas von ihrer Infektion, bis hin zu schweren Verläufen.
Wenn also Kinder ansteckend sein können, auch gegenüber Erwachsenen, dann könnte man es selbst dann nicht zulassen, dass sie sich in Schulen unkontrolliert untereinander und danach zu Hause Erwachsene anstecken, wenn das Virus den Kindern überhaupt keinen Schaden zufügt.
Denn die Infektionen, die die Kinder an Erwachsene weitergeben, würden einem Großteil dieser Erwachsenen erheblichen Schaden zufügen.
ad Daniela Burrowski:
Don’t feed the troll!
Ich danke Wissenschaftlern wie Herr Lauterbach und Herr Drosten, dass sie nicht müde werden sachlich die Fakten auf den Tisch zu legen.
Für uns ist diese Entwicklung der Pandemi auch keine Überraschungen. Angst ist kein guter Begleiter, dass sehe ich auch. Schade dass nicht früher bevor die Angst und die Traurigkeit so viel Raum gefunden hat bessere und neue Lösungen für die Bildung unserer Kinder realisiert werdeb konnten. Ich verstehe nicht wozu ohne Plan B erst mal es einfach laufen gelassen wir. Unsere Schulpflicht wird hier zum Zwang, dass Eltern ihrere Kinder in die mögliche Gefahr schicken müssen. Ich wünsche mir mehr Wahlmöglichkeiten der Eltern für ihre Kinder für vielfältige Lösungen. Bitte denkt Schule und Kita neu. Denkt an die Wichtigkeit der Bildungsangebote es braucht finanzielle und personelle Möglichkeit und natürlich auch Gebäude oder Wiesen und Wälder mit Schutzhütten usw. Dann den gedanklichen Raum für vielfalt. Dafür müsste das erbringen von Lernnachweisen ganz neu gedacht werden. Viel mehr Personsl in unsere Bildungseinrichtungen. Besonders Kitas sind ganz ohne jede Abstandregel. Modelle wie die Bauerhof und Wald Schule sind für mich Zukunftsweisend. Für Lösungen wie die Klasse splitten ist es jetzt aus meiner Sicht zu spät. Wir sollten solche jedoch vorbereiten und sobald die Lage wieder unter Kontrolle ist nur mit neuen Ideen weiter machen. So könnte Täglich die Hälfte der Klasse unterwegs an der frischen Luft sein am Lagerfeuer sitzen und dort fürs Leben lernen und am nächsten Tag die andere Gruppe. Und wenn die Schulpflicht nicht mehr besteht dann können Eltern und Kinder entscheiden was wettvoll für ihr Kind ist. Sich wöchentlich für angebotenes Programm anmelden und wir wetden sehen welche Angebote Kinder begeistern denn diese werden gut besucht. Dann wären die Kinder welche das brauchen tägl. betreut und lernen vielleicht mehr als nur beim Arbeitsblätter bearbeiten. Und andere Ideen mit Vielfalt würde ich mir sehr un unseren Bildungshäusern wünschen. Wir bräuchten neue Strukturen dass auch Kinder welche zu Hause lernen Module Workshops buchen können und eine Chance auf Leistungsnachweis bekommen für die sich anmelden können wenn sie sich in einem Thema sicher fühlen. Es ist eine ganz neu gedachte Lehrstruktur. Denn hier holt sich der Schüler selbst was er braucht in der Geschwindigkeit die er braucht. Der Schüler braucht nur eine kleine Lerngemeinschaft welche sich durch Interessen findet, Erwachsene die mit Begeisterung für verschiedene Themen einladen und begeistern und Raum spielend und in Bewegung zu lernen. Fangt an den Kitas mehr Räume und Petsonal zu geben. Dort sind häufig die Mitsrbeiter sehr gut geschult um neue Konzepte zu realisieren und bis diese Konzepte in Schule herangewachsen sind teilt diese auf Dauer in halbe Klassen mit doppeltem Personal. Ein Lehrer+ eine pädagogische Fachkraft und vertraut auf die Kreativität der Lehrer wenn Raum gegeben wird die Leistungsnachweise nur noch Modulweise Altersunabhängig und ohne Zeitdruck. Ich bin davon überzeugt dass wir ganz neue Ergebnisse an Bildungsqualtität gewinnen. Jetzt muss nur der Beruf garantiert Attraktiver sein um das nötige Personsl zu gewinnen. Quereinsteigerausbildungen diese Grundlage wurde zum Glück durch Personalmangel schon geschaffen. Liebe Grüße Mama S.
Was keiner bisher erwähnt hat : Lehrer müssen in die Schule, Schüler dürfen. Ich finde die Situation derzeit auch nicht gut, v.a. das Unterrichten mit Maske ist schlicht eine Zumutung. Aber wenn ich das Gejammere von Schülern und Eltern höre frage ich mich ernsthaft, wo deren Problem ist? Bleibt zu Hause, organisiert euch die Unterlagen und macht das Beste draus. Oder geht in die Schule und riskiert eine Ansteckung. Eure Entscheidung. Oder ist vielleicht sogar das das eigentliche Problem?
Wo ist das überall so? Soweit ich weiß, ist in Ba-Wü die Präsenzpflicht ausgesetzt, trotzdem gehen 98 oder 99% der SchülerInnen in die Schule. Warum ist das dann so, wenn sich so viele Sorgen um eine Ansteckung machen? Erschließt sich mir nicht…
Die Lehrer unserer Kinder waren bereits letztes Schuljahr davon angenervt, dass unsere Kinder zu Hause geblieben sind. Im Moment ist es noch schlimmer, und keiner traut sich mehr, seine Kinder zu Hause zu lassen. Also ziehen sie ihre FFP2 Masken auf und hoffen, dass sie das Virus nicht nach Hause schleppen. Gut fühlen sie sich dabei nicht. Aber ständig die Außenseiter zu sein geht auch nicht.
Gruppenzwang. Lieber tot als pleite!
hier nur einige, wenige Gründe:
– Alles ist besser als Zuhause zu versauern
– zuhause ist’s evtl. eng – und öde, stinklangweilig! in der Schule ist ‚was
los, ist was geboten, und seien es nur die blöden Sprüche von …
– ihre F r e u n de t r e f f e n (!!!) , (gern auch umarmen etc., natürlich außerhalb des Schulgeländes, wo kein Lehrer Aufsicht hat und weisungsbefugt („theoretisch“) ist.)
– in der Schule ist’s cooler, als daheim alleine – oder mit nerviger Mama
– „Babysitten“ der jüngeren Geschwister? – Nee, nein danke! Da weiß ich was Besseres – Schule!
– Einkaufen, Aufräumen, Haushalt … , wenn die Eltern in der Arbeit? –
Ach nee, uncool, dann doch lieber Schule!
– selbstgesteuertes Lernen ist sehr viel anstrengender, da Eigeninitiative und eiserne Selbstdisziplin nötig, wenn’s von Erfolg gekrönt werden soll
– jugendliche Unbekümmerheit, Sorg- und Arglosigkeit, z.T. auch Leichtsinn (= eigentlich die „Vorrechte“ der Jugendzeit) lassen sie sehenden Auges ins Verderben rennen
– Desinteresse, Unkenntnis der Fakten über das Infektionsgeschehen, Ignoranz, Naivität (à la „die Jungen erkranken nicht, oder nur ganz leicht“)
– Verdrängen der Realität durch Negieren, Partymachen, intensive soziale Kontakte in der Masse der SchülerInnen (Art „Tanz auf dem Vulkan“)
– wenn schon lernen, dann schon lieber „mundgerecht zugereicht“ durch die Profis (=LehrerInnen)
– Die Eltern wollen/müssen arbeiten, wähnen ihre Kinder „in Sicherheit außer Haus aufbewahrt und viel besser beschult als durch sie selbst“
– für’s Homeoffice brauchen sie ihre Ruhe – „die Jungen müssen weg“!
99% gehen in BW in die Schule, gestern kam es wieder in der Südwestpresse. Zahl ist seit Schulamfang konstant geblieben, Quelle Frau Eisenmann KM BW. 99% der Familien sind für Regelunterricht.
„Was keiner bisher erwähnt hat : Lehrer müssen in die Schule, Schüler dürfen.“
Wurde die Präsenzpflicht unbemerkt gestrichen? Haben hier nicht schon Eltern berichtet, denen die Schulen mit Zwangsmaßnahmen gedroht haben, wenn sie die Kinder nicht schicken?
Ich würde sagen, es ist anders rum. Lehrer dürfen in die Schule, Schüler müssen (ausser z.Zt. in BW), durch die Schulpflicht. Schülern, auch die Besten, müssen vor den Ferien anwesend sein, obwohl da ausser Spielen, Eisessen, Filme schauen nichts mehr geht. Denn 3 Tage früher in Urlaub gehen ist ja katastrophal. Aber manch ein krankgeschriebener Lehrer trifft man ausserhalb der Ferien in der Schweiz beim Bergwandern und derselbe postet ständig Bilder von seinen Ausflügen während der Schulschließung und sonst auch ausserhalb der Ferien. Quellenangabe: Facebook, denn die Frage nach der Quelle kommt ja eh wieder.
Lieber Dieter Molitor,
Ihre Aussagen entsprechen n i c h t der Schulrealität, wenn Sie behaupten „…, obwohl da (= vor den Ferien) ausser Spielen, Eisessen, Filme schauen nichts mehr geht“.
Denn die Pauschalierung „die Ferien“ spiegelt in keinster Weise die Wirklichkeit wider:
– in der Zeit vor den Ferien sind die schriftlichen Leistungskontrollen/Leistungsmessungen (Klassenarbeiten, Klausuren, Schulaufgaben, Tests) d i c h t gedrängt. Der ab-
geprüfte Stoff wird bis Leistungsmessung vermittelt – und muss von den SchülerInnen gelernt werden! Nix mit Faulenzen!
(Die LehrerInnen korrigieren dann in den sog. Schulferien, d. h.
nur u n t e r r i c h t s f r e i e Z e i t, diese Leistungsmessungen oft im Korrekturmarathon, je nach Fächer, die sie unterrichten.)
– Nur die Zeit vor den Sommerferien ist eine Ausnahme! Nach Notenschluss gibt’s Wandertage, Projektwoche mit „Tag der Offenen Tür“, Schulfest zum Schuljahresende, Eisessen mit der Lehrkraft, … .
Die Luft ist dann raus, alle sind ferienreif, die Noten stehen für die SchülerInnen fest, die haben dann keinen Bock mehr, … .
(Nur zu Ihrer Info: die Lehrkräfte sind genauso erschöpft, müssen die SchülerInnen aber noch bei der Stange halten, „bespassen“.
Nachmittags dann noch unzählige Zeugniskonferenzen und Teamsitzungen, … – und natürlich den Inhalte, Materialien für die Projektarbeiten vorbereiten.)
– „Schwarze Schafe“ gibt’s in jedem Beruf, überall.
Abmahnungen, Dienstaufsichtsverfahren, … sind dann ggf. das Mittel der Wahl.
Ich persönlich habe während meiner ganzen jahrzehntelangen
Dienstzeit kein einziges dieser „Spezies“ erlebt!
Ganz im Gegenteil – eher Selbstausbeutung!
Hohes Berufsethos, Liebe zum Beruf, mit Herzblut und Leidenschaft für ihre Fächer und ihre SchülerInnen!
PS:
Selbst unser Ex-Kanzler Schröder hat vor einigen Monaten öffentlicht seine frühere Verunglimpfung der Lehrerschaft als „Faule Säcke“ zutiefst bedauert. Er habe sich sehr geirrt, er wisse nun, ihm sei sehr bewusst, was sie tagtäglich leisten.
Er war voll des Lobes – und entschuldigte sich bei uns.
Also können auch Sie das „Lehrer-Bashing“ nun ruhig lassen, nicht in das (ur)alte Horn (der Vorurteile) blasen.
Differenzieren – und Denken – seien angesagt!
Ich kann auch nur sagen, dass es in BaWü so geregelt ist und stelle mehr oder weniger das Gleiche fest. Wenn nun aber, sagen wir mal konservativ geschätzt 90 % zur Schule gehen lässt das zumindest den Gedanken aufkommen, dass eine ziemlich lautstarke Minderheit versucht, ihre Meinung gegenüber der Mehrheit durchzudrücken. Das ist ( wie momentan leider noch einiges mehr…) nun nicht unbedingt meine Vorstellung einer demokratischen. Entscheidungafindung.. Ich finde die momentanen Maßnahmen als ganze auch nicht sehr, sagen wir mal, zufrieden stellend, würde Herrn Lauterbach auch nicht grundsätzlich widersprechen. Was ich bei ihn aber nicht nachvollziehen kann ist seine echte oder gespielte Unkenntnis darüber, warum Schulen offen und Gaststätten etc. geschlossen sind.
Endlich spricht einer der Politiker das aus, was für alle anderen , die mit Schule zu tun haben, schon lange klar war.Ein Armutszeugnis für Deutschland, dass sogar unser östliches Nachbarland es schafft digital Unterricht zu organisieren und wir müssen noch diskutieren .Das nächste AHA Erlebnis werden die Kitas sein, Frage der Zeit.
Mal ein Vorschlag: Warum denkt man nicht mal ganz neu und teilt jeder Lehrkraft 10-15 Schülerïnnen zu? Dieses Lehrer/Schülerïnnenverhältnis, ist an den allermeisten Schulen gegeben.
Der idiotische Fachunterricht wird ersetzt durch “Bildung”. Man unterhält sich, diskutiert tagesaktuelle Themen (durchaus auch online), geht draußen spazieren, entdeckt Natur, Architektur, Städteplanung etc. Die Welt ist voll von Bildungsinhalten…
Jede Lehrkraft muss so allgemein gebildet sein, dass sie das können sollte — und man kann sich ja anlassbezogen entsprechend informieren.
Es gibt ja alternative Schulformen… das Montesorri-Konzept beispielsweise hat mit ein paar Tagen/Wochen Unterrichtsausfall kein wirkliches Problem, weil sowieso jeder im eigenen Tempo lernt.
… und vor allem auch das Lernen gelernt hat und aus eigenem Antrieb gerne lernt…
Das Virus bringt im Grunde nur zutage, dass das althergebrachte Unterrichtssystem kein Lernsystem ist.
Kinder lernen nicht, wie man lernt, sich beschäftigt, Neues entdeckt, selbst etwas ausprobiert, seine Zeit sinnvoll oder mit Spaß oder gechillt verbringt…
Kinder mit weniger „programmierten Kompetenzen“, dafür aber viel Spaß am Lernen und Neugier, Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit können mit einem Lockdown viel besser umgehen. Diese Kinder können auch digitale Angebote nutzen – nicht nur erledigen.
Schade, dass immer noch viele Lehrer und Eltern gerade über Montessori-Ansätze lächeln und sich nur „hartes Wissen“ fürs Abi wünschen.
Herr Lauterbach ist der beste!!!
Genau!
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-lauterbach-schulen-lockdown-100.html
Die steigenden Coronazahlen waren vorhersehbar und damit von der Politik gewollt. Keiner wollte an die Feier- und Partyszene ran…. Der Lockdown light besteht seit ca. 2 Wochen, ein sinken der Zahlen erfordert Geduld und nun muss man es einfach einmal aushalten, dass die Kinder nach einem halben Jahr „Schulentfall“ in voller Besetzung in die Schule dürfen!
Vielleicht sollte man eher kontrollieren, ob die jetzigen Regeln eingehalten werden.
Wo bitte schön ist denn ein halbes Jahr die Schule ausgefallen??
Nach Ihrer Argumentation muss im übrigen jede Familie einfach mal aushalten, dass Familienmitglieder schwer erkranken oder gar versterben… Was für eine Einstellung!
Durch Schulen im Vollbetrieb, noch dazu ohne generelle bundesweite Maskenpflicht im Unterricht und ohne Abstand, dafür mit Problemen beim Lüften ist eine wirkliche Kontaktbeschränkung in der Bevölkerung nicht möglich und das Virus breitet sich lustig weiter aus. Wie lange soll man noch warten, ob der Lockdown light doch noch wirkt? Wenn wir weiter über 20000 Neuinfektionen täglich haben, sind in Kürze die Krankenhäuser am Limit. Und ein ganz harter Lockdown wird dann sowieso kommen müssen, weil man es wieder verpasst hat, rechtzeitig zu reagieren. Vielleicht warten wir auch auf eine Inzidenz von über 500, so wie Österreich, bis härtere Maßnahmen kommen. Für viele Infizierte wird das zu spät kommen.
Wie kommen Sie auf ein halbes Jahr „Schulentfall“?
Von den Schulschließungen bis zu den Osterferien waren es drei Wochen, danach noch 2 Wochen, bis die Prüfungsklassen wieder im Unterricht waren. Und dann waren bei uns alle übrigen Klassen halbiert im wöchentlichen Wechsel in der Schule, jeder Schüler hatte noch 5 Wochen vollen Unterricht nach Stundenplan bis Ende des Schuljahres. Übrigens ein viel effektiveres Arbeiten mit den kleineren Gruppen, auch die Leistungsschwächeren kamen mehr zum Zug.
Ich finde es eine Frechheit und Zumutung, wie leichtfertig die Politiker mit der Gesundheit oder schlimmstenfalls mit dem Leben, der ErzieherInnen, Lehrerinnen und Schüler, spielen!
Dann mal wieder die unterschiedlichen Umsetzungen! Wenn in einer berliner Grundschule ein Kind positiv ist, soll offiziell nicht die komplette Klasse in Quarantäne gehen, sondern nur der unmittelbare Tischnachbar?!
Das darf wirklich nicht wahr sein!! Ich finde es ungeheuerlich, was unsere Schulsenatorin & Co seit Corona so vom Stapel gelassen haben!!
Die Schulen und Kitas müssen unbedingt für 3-4 Wochen geschlossen werden! Der Vormittag im Schulbetrieb, unter diesen Umständen, ist schon schlecht zu händeln, da viele Lehrer fehlen. Der anschließende Hortbetrieb läuft jedoch anschließend noch ein paar Stunden weiter. Hier ist es noch schwieriger, die Kinder auf Abstand zu halten, da sie nicht (wie im Unterricht)
„diszipliniert“ am Tisch spielen können.
Aus meiner Klasse sitzen 3 Schüler in Quarentäne zu Hause. Alle von ihnen haben Eltern, die positiv getestet haben. Keiner der Schüler wurde getestet (sie haben keine Symptome!) Die Politiker und das Gesundheitsamt freuen sich. Sie sagen uns weiterhin, dass Kinder das Virus nicht verbreiten, und natürlich beweisen ihre manipulierten Statistiken dies. Warum können Schulen keine Cross-the-Board-Tests durchführen? Sie würden wahrscheinlich viele positive Fälle entdecken, die herumlaufen.
„Der SPD-Gesundheitsexperte Prof. Karl Lauterbach“
– Ja und nein, eindeutig „Jein“. Ein bisschen googlen reicht:
Lauterbach war in der 17. Legislaturperiode – Oktober 2009 bis Oktober 2013 – Sprecher der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion, seine Nachfolgerin wurde Hilde Mattheis.
Von Ende 2013 bis September 2019 war Lauterbach stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und dort zuständig für die Themen Gesundheit, Bildung und Forschung sowie für Petitionen.
2020 ist Laterbach ordentliches Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz.
Liebe Viviane,
recherchieren Sie bitte der Vollständigkeit halber auch Infos über seine medizinische Qualifikation, seinen beruflichen Werdegang und seine Expertise.
„Professor“ darf man sich nämlich nur nach erfolgreicher Habilitation nennen.
In welcher wissenschaftlichen Disziplin/in welchem Fach hat er die wissenschaftliche Lehrbefähigung für den Hochschulunterricht erlangt? Medizin? Virologie?
„Gesundheitsexperte“ impliziert Fachkenntnisse, Fachwissen auf einem bestimmten Fachgebiet.
Vielleicht kommen Sie dann ja abschließend zu einer anderen Einschätzung, müssen Ihr vorschnelles Gesamturteil von „Jein“ zu einem klaren, eindeutigen „Ja“ revidieren.
Ist Herr Lauterbach nicht das Beispiel schlecht hin, das von vielen bei der Besetzung politischer Ämter eingefordert wird? Im Regelfall ist der Vorwurf doch der, dass Politiker in Ministerämter oder andere politische Ämter berufen werden, für die sie keine fachliche Qualifikation mitbringen.
Gleiches haben wir im Sommer doch ebenfalls erlebt, in denen sich der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz und Mitglied einer Regionalpartei im Anschluss an die BK‘ in epischer Form zu den beschlossenen Lockerungsmaßnamen äußern durfte, während der fachlich versiertere stellvertretende Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz als Sidekick zugegen war.
Btw die Bezeichnung „Experte“ ist ja ein Stempel, den die medien aufdrücken, die allerdings keine entsprechende Expertise voraussetzt. Als Beispiel muss man hier doch nur die willfährigen Äußerungen diverser Spitzenfunktionäre von Ärztevereinigungen in Bezug auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Infektionsgeschehen nennen.
Manches Mal liegt im beredten Schweigen mehr Expertise als in den Äußerungen der diversen Lautsprecher, deren einzige Expertise in der Selbstvermarktung besteht.
Bin schon lange ein Fan von Herrn Prof. Dr.
Lauterbach. Klare, wissenschaftlich fundierte Ansage (im Gegensatz zu einigen“ Möchte-gern-Medizinern und Lobbyisten in nichtssagenden Talkshows), nicht müde werdend ( meine Hochachtung!) auf den Gesundheitsschutz und die Gesundheitsrisiken hinzuweisen. Und vor allem kein „Speichellecker“ in der leider und deshalb für mich unwählbaren „Ja-ein-Partei“- SPD…. Leider!
Herr Lauterbach, Sie gehören für mich nicht dazu! Deshab auch ein weiterhin couragiertes Auftreten! Daumen hoch!
Jedem schüler ein laptop und virtuell von zuhause am unterricht teilnehmen das wäre in meinen augen die beste lösung biss die infektiinsrate drastisch gesunken ist. Es ist ein verbrechen vom staat aus uns zu zwingen und eine infektion in kauf zu nehme die evtl den tod bedeutet da auf risikopatienten keine rücksicht genommen wird auch mit attest nich habe 2atteste vorgelegt und doch bin ich verpflichtet unsere 4kinder in die schule zu schicken ich hab jeden tag angst um unser leben.
Klar kneipen machen zu alkoholiker zahlen für ihre sucht jea einiges an steuern an den staat die können dann geschützt zuhause sich volllaufen lassen TOP IDEE. Dabei sind kinder unsere zukunft..