Kultusminister wollen Schulen nach Weihnachtsferien schnell wieder in Regelbetrieb nehmen – droht dann bald die dritte Welle?

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BERLIN. An Schulen, so stellt das Robert-Koch-Institut aktuell fest, gab es in den vergangenen Tagen und Wochen verstärkt Corona-Ausbrüche unter Schülern und Lehrern. Zu einem Umdenken mancher Kultusminister, die nach wie vor behaupten, Schulen seien keine Pandemie-Treiber, hat das nicht geführt. Im Gegenteil: Der Schulbetrieb ist noch nicht eingestellt, da kommen bereits Ankündigungen, ihn nach den Weihnachtsferien schnell wieder hochfahren zu wollen – von einem verstärkten Infektionsschutz für Schüler und Lehrer ist dabei keine Rede.

Reicht es nicht langsam mit dem ungeschützten Regelbetrieb an Schulen? Illustration: Shutterstock

Das Robert-Koch-Institut vermeldet vermehrt Ausbrüche in Schulen, die ersten Schritte in den Lockdown an Kitas und Schulen verlaufen chaotisch und die Infektionszahlen steigen weiter – aber Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hat bereits zugesagt, dass Schulen und Kitas nach einem Ende des Lockdowns als Erstes wieder geöffnet werden. „Das haben wir immer gesagt. Das ist das Letzte, was wir schließen und das Erste, was wir öffnen“, sagte der CDU-Politiker in der Sendung „Frühstart“ von RTL/n-tv. „Bildung hat Priorität, und dabei bleibt es auch.“

Ähnliches hatte zuvor auch schon die KMK-Präsidentin und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) geäußert. Wenn es schon zu Schließungen kommen müsse, sei es wichtig, die Schulen „schnell wieder in den Regelbetrieb zu bekommen“, so sagte sie schon am Freitag nach Abschluss der jüngsten Sitzung der Kultusministerkonferenz.

Die war ausdrücklich ohne Beschluss zu Ende gegangen – lediglich die üblichen Beteuerungen, dass Schulen keine Treiber der Pandemie seien, waren zu hören. So erklärte Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU): Niemand solle glauben, dass eine Schließung von Schulen „die entscheidende Stellschraube“ für die Eindämmung der Corona-Pandemie wäre. Heißt offenbar: Der Schulbetrieb soll nach Weihnachten wieder ungebremst anlaufen. VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann zeigte sich konsterniert. „Die KMK wird ihrer Verantwortung nicht gerecht“, sagte er.

Denn: Was ist mit dem Gesundheitsschutz? Davon, nach dem Lockdown die seit Anfang Oktober vorliegenden Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) für die Schulen annehmen zu wollen, ist bei der KMK nach wie vor keine Rede.

Das RKI sieht ab einem Inzidenzwert von 50 Neuansteckungen auf 100.000 Einwohner in einer Woche die Einführung der Abstandsregel im Klassenraum – in der Konsequenz: Wechselunterricht mit kleineren Lerngruppen – und eine Maskenpflicht im Unterricht für alle Jahrgänge vor. Bislang haben die Bundesländer die Empfehlungen ignoriert. Mittlerweile nennt die Bundesbehörde für den Seuchenschutz Schulen auch ausdrücklich als Orte, in denen verstärkt Ausbrüche zu verzeichnen sind. Wörtlich heißt es im aktuellen Lagebericht (vom 14. Dezember): „In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten und Alten- und Pflegeheimen, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen insb. in Schulen.“

VDR-Chef Böhm: Es darf nicht länger unterschätzt werden, dass auch Kinder und Jugendliche zur Verbreitung von Corona beitragen

Der Deutsche Realschullehrerverband (VDR) fordert die Kultusminister auf, sich endlich Gedanken darüber zu machen, wie das Infektionsgeschehen an Schulen eingedämmt werden kann „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass auch an den Schulen viele Infektionen stattgefunden haben, die jedoch häufig nicht erkannt werden, weil Kinder oft weniger Symptome zeigen“, sagt Bundesvorsitzender Jürgen Böhm. Es dürfe nicht länger unterschätzt werden, dass auch Kinder und Jugendliche zur Verbreitung von Corona beitragen. Deshalb sei für die Zeit nach dem 10. Januar – dann enden nach einem Beschluss des jüngsten Bund-Länder-Gipfels die Weihnachtsferien bundesweit – wichtig, dass Inzidenz- und Grenzwerte für weitere Schutzmaßnahmen gesetzt und auch eingehalten würden.

Böhm: „Ausschlaggebend ist jetzt eine konsequente Umsetzung des Lockdowns und eine nachhaltige Regelung für die Zeit nach dem 10. Januar. Inzidenzwerte sind hier nur die wissenschaftliche Basis, die durch entsprechende pädagogische Maßnahmen wie Präsenz-, Hybrid- und Distanzunterricht umgesetzt und klar kommuniziert werden müssen.“

In die gleiche Kerbe schlägt GEW-Chefin Marlis Tepe. Auch sie fordert Pläne, wie es nach den Schließungen weitergeht. Es erscheine derzeit unwahrscheinlich, dass sich die Corona-Lage bis zum 10. Januar wesentlich entspannt. Kultusministerien und Schulämter müssten nun sofort gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrkräften und Bildungsgewerkschaften Szenarien für die Zeit nach den Weihnachtsferien vorbereiten, fordert sie. „Die Schulen müssen Freiräume bekommen, weiter Konzepte für Wechsel- und Fernunterricht zu erarbeiten. Alle brauchen eine Perspektive über den 10. Januar hinaus.“

Es müsse sichergestellt werden, den Kontakt mit allen Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern in den Kitas aufrecht zu erhalten und diesen insbesondere zu ohnehin benachteiligten Gruppen nicht zu verlieren. Die politischen Versäumnisse des Sommers und des Herbstes dürften Schulen, Lehrkräfte, Eltern sowie Kita-Kinder, Schülerinnen und Schüler nicht weiter belasten. „Wir bieten die Zusammenarbeit bei der Suche nach Lösungen an“, sagt Tepe.

Söder mit Blick auf Kitas und Schulen: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass einfach alles wieder so normal weitergeht“

Die Leopoldina hat in ihrer Stellungnahme von vergangener Woche, die Grundlage für den jetzt beginnenden Lockdown war, den Kultusministern Hausaufgaben mitgegeben. So heißt es in dem Papier: „Für den Wiederbeginn des Unterrichts ab dem 10. Januar 2021 sollte in allen Bundesländern das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Unterricht für alle Jahrgangsstufen verpflichtend sein. Zudem sollten ländereinheitliche Regeln für den Wechselunterricht ab der Sekundarstufe erarbeitet werden, die ab einer bestimmten Inzidenz greifen. Erforderlich ist zudem eine langfristige politische Einigung auf ein klares, mehrstufiges und bundesweit einheitliches System von Regeln, die ab einer bestimmten Anzahl von Fällen pro 100.000 Einwohner greifen. Durch ein einheitliches und nachvollziehbares Vorgehen werden die Maßnahmen für Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen transparent, verständlich und planbar.“

Immerhin: Ein Ministerpräsident, Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU), hat erkennen lassen, dass er sich ein „Weiter so!“ im Schulbetrieb nach dem 10. Januar nicht vorstellen kann. „Ich sage ausdrücklich: solange es dauert“, betonte er mit Blick auf ein Ende des Lockdowns. An einen Normalbetrieb etwa in Schulen und Kitas ist nach Worten Söders dann wohl noch nicht zu denken. „Auch danach kann ich mir nicht vorstellen, dass einfach alles wieder so normal weitergeht.“

Eisenmann: „Man kann nicht sagen, dass die Schulen Hort des Infektionsgeschehens sind“

Die Kultusminister offenbar schon. Man könne nicht sagen, „dass die Schulen Hort des Infektionsgeschehens sind“, behauptete die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann, Spitzenkandidatin der CDU bei der anstehenden Landtagswahl, noch am gestrigen Montag gegenüber dem SWR. Schule sei auch Begegnung. „Vor dem Hintergrund ist Präsenz im Schulgebäude durch nichts zu ersetzen.“ Deshalb sei es die Zielsetzung, unter Pandemiebedingungen so bald wie möglich wieder zu einem Präsenzunterricht zurückzukehren. Eisenmann betonte: „Wir hoffen, durch diesen harten Lockdown die Zahlen natürlich bis zum 10. Januar deutlich nach unten drücken zu können. Unabhängig von den Inzidenzzahlen muss Schule dann wieder angeboten werden können.“ News4teachers

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Die Kultusminister haben gezockt – Schüler, Eltern und Lehrer haben verloren

 

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211 KOMMENTARE

    • Das alles macht mich so müde! Vielleicht sollten wir einfach alle bis April in Winterschlaf gehen…

      • @Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs

        Liebe @Mutter am Rande des Nervenzusammenbruchs,
        @alle,

        die Idee mit dem Winterschlaf, wäre vielleicht ganz klug:
        „Erstmals mussten in einem deutschen Krankenhaus Ärzte darüber entscheiden, welcher Patient beatmet wird und welcher nicht, da nicht genügend dafür ausgerüstete Intensivbetten zur Verfügung standen.“
        Heute, 15.53 Uhr.

        https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/triage-zittau-aerzte-leben-tod-entscheiden-35358948

        Wenn jetzt noch sagt/schreibt/denkt „Aber das ist doch nur eine normale Grippe. … Und es sterben doch jedes Jahr so viele Menschen weil … und da wird gar nichts gemacht … Und das verstehe ich nicht! Und überhaupt finde ich das alles nicht schlimm!“

        Sorry, dass ich das mal ganz unfein ausdrücken muss:
        Diese Dummschwätzer soll der Blitz beim Sch**ßen treffen!“

    • Mir fällt da auch ganz schnell was ein….massiv auf den Rücktritt der ganzen Bande von verantwortungs- und höchst skrupellosen KMs drängen. Bombardieren wir die MPs doch einfach mit Protestschreiben…irgendwann müssen selbst diese zuweilen tumb wirkenden Landesfürsten merken, dass es ohne die Zustimmung aus dem Wahlvolk für sie auch keine politische Zukunft gibt. Der Aushilfshobbit in NRW muss verstehen, dass seine angestrebte politische Karriere auch an seinen Entscheidungen im eigenen Land hängt. Warum sollte jemand die gesamte BRD führen dürfen, der sich bereits von den Verantwortungen im Bundesland eindeutig überfordert zeigt. Da hilft kein Schönschwätzen – da hilft nur, z.B. Handlungskompetenz und Verantwortung für das Wohl der Bürger*innen zu treffen, indem man auch bereit ist, die zwingenden Personalentscheidungen zu treffen. Solche „Entscheider“, wie Gebauer, Eisenmann, Hubig und Konsorten müssen raus aus den Ämtern der KM. Die Zeit ist überreif!!!!!

  1. Da fällt mir auch Nichts mehr zu ein. Vor Allem „Bildung als höchstes Gut“ zu nennen steht Fr. E. einfach nicht zu. Ich denke das Abwägen der einzelnen Grundrechte gegeneinander- wenn überhaupt-ist wohl letzten Endes Aufgabe des Bundesverfassungsgerichtes. Hat eine Ministerin nicht auch einen Eid auf die Verfassung geleistet? Die sollten einfach mal die Fr….halten.

  2. Wie verantwortungslos, per order mufti schon im Vorfeld die Rückkehr zum Regelunterricht ab dem 10.01.2021 zu postulieren.
    … Herr Tonne aus Niedersachsen gehört auch dazu.

    Aktuelle Studien des — Children’s Hospital of Philadelphia —
    untermauern die Warnung, dass es bei ASYMPTOMATISCH mit SARS-CoV2 infizierten Kindern zu schweren Schäden mit Langzeitfolgen kommen kann!

    „Unbemerkte Schäden: Die Coronavirus-Infektion kann auch bei Kindern die Blutgefäße und Nieren angreifen – selbst wenn die Kinder SYMPTOMLOS oder nur leicht erkrankt sind.
    … Die Forscher schließen daraus, dass die Infektion mit SARS-CoV-2 auch bei Kindern das Blutgerinnungssystem, die Gefäßwände und auch die Nieren in Mitleidenschaft zieht.
    … Ein Großteil der untersuchten Kinder zeigte zudem Hinweise auf Mikrothrombosen und akute Nierenschäden, wie die Wissenschaftler in weiteren Analysen feststellten. Insgesamt fanden sich bei 48 Prozent der Kinder Indizien für Mikrothrombosen, darunter AUCH bei 21 Prozent der ASYMPTOMATISCHEN und milden Fälle.
    LANGZEITFOLGEN NOCH UNKLAR“

    http://www.scinexx.de/news/medizin/corona-mikrothrombosen-auch-bei-kindern/
    – Artikel vom 09.12.2020 –

  3. Mitteilung: ‚November 2019: Könnte 4-Jähriger Auslöser für Covid-19-Fälle in Norditalien gewesen sein?

    https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/1338628998847410176?s=20
    „Offiziell wurde erster Covid Fall in Norditalien am 21.2 2020 entdeckt. Jetzt wird Fall eines 4 Jährigen aus November 2019 im Labor bestätigt. Könnte erklären, weshalb Oberitalien so hart getroffen wurde. Unbemerkt könnten sich schon Cluster gebildet haben.“
    http://www.webmd.com/lung/news/20201213/covid-19-appeared-in-boy-in-italy-in-november-2019

    Und nun die Ewigleier:
    – Kinder sind nicht infektiös und
    – Schulen und Kitas bleiben für immer und ewig sicher!
    Klar, wer‘s glaubt!

    • Dazu:

      „Und nun die Ewigleier:
      – Kinder sind nicht infektiös und
      – Schulen und Kitas bleiben für immer und ewig sicher!
      Klar, wer‘s glaubt!“

      SIE BEHAUPTEN etwas, was keiner sagt, um es dann als absurd zurückweisen zu können. Aber das sagt ja keiner. Was soll das also?

      • Liebe(r) Oka,

        doch, das wird so gesagt. Frau Eisenmann verwehrt den Grundschulkräften in Baden-Württemberg sogar wegen dieser Haltung Masken, während Lehrer an allen weiterführenden Schulen Masken gestellt bekommen.

        Dabei sprechen die Erfahrungen meiner Kollegen eindeutig dagegen. Selbst an meiner Grundschule gab es bereits vom prozentualen Anteil her doppelt so viele Infektionen wie im aktuellen Landesschnitt (von Baden-Württemberg).
        Ich habe diese Fakten dem Kultusministerium schriftlich mitgeteilt. Antwort: „Schulen sind sicher, da Kinder nicht so infektiös sind.“ Auf sachliche und überprüfbare Argumente geht das Kultusministerium nicht ein.
        Selbst wenn man von der anderen Seite her argumentiert wird es vom KM abgetan: Weshalb werden Grundschulkinder der Gefahr durch ohne Maske unterrichtende Lehrer ausgesetzt? Wenn man der Argumentation des Ministeriums folgt, sind Kinder zwar nicht so ansteckend,
        die Lehrer als erwachsene Personen allerdings schon! Somit gefährdet das Kultusministerium die Gesundheit der Kinder wissentlich. Auf Nachfrage dazu die Aussage erhalten, dass durch die zwei möglichen freiwilligen Tests für Lehrer und Kinder die Sicherheit gegeben sei?!

        Wahrscheinlich haben Sie, lieber Oka, Ambitionen im KM noch die Karriereleiter weiter zu erklimmen. Aber dazu sollten Sie schon wegen Beihilfe zur Misshandlung Schutzbefohlener verurteilt worden sein, wie es Frau Eisenmanns Ministerialdirektor Föll ist. Und bevor Sie auch da behaupten dies wäre falsch, so bitte ich Sie einfach eine Internet-Suchmaschine zu nutzen.

      • An Oka
        Ich glaub Sie sind hier irgendwie im falschen Forum.
        Sie sind grundsätzlich gegen die Kommentare die hier von besorgten Menschen geschrieben werden. Hier hat es kein Mensch nötig irgendwas zu behaupten was nicht der Wahrheit entspricht.

      • Sehr geehrte(r) Oka,

        na, wie schmeckt Ihnen Ihre eigene Medizin – das ist durchaus eine rhetorische Technik, die Sie auch schon angewendet haben…

        MfG

      • Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der rheinland -pfälzischen Schüler sowie der Lehrer ist das Infektionsgeschehen an Schulen verschwindend gering: es liegt < 0,3% bei den Schülern und bei ca. 0,4% bei den Lehrern. Außerdem macht es Sinn, die Legende zu lesen.

        • zur Verdeutlichung von „verschwindend gering“: 0,4 % bedeutet: 0,4 Infizierte auf 100, d.h. 400 Infizierte auf 100.000. Geht man von einer Dauer der Infektiosität von 14 Tagen aus (so lange bleibt man ja normalerweise im Schulwesen in Quarantäne) heißt das: um im Schnitt bei 400 Infizierten pro 100,000 LehrerInnen zu bleiben, infizieren sich pro Tag und 100.000 LehrerInnen 28,57 neu, während pro Tag und 100.000 LehrerInnen auch 18,57 genesen. Pro Woche also 200 Neuinfektionen…..macht eine Inzidenz von 200. Außerhalb von Schule nennt man das Hotspot.

          • Liebe Redaktion: Ihr habt es wahrscheinlich schon gemerkt: Ein Tippfehler: natürlich auch 28,57 genesen….nicht 18,57

  4. @Kultusminister und Mitarbeiter
    Bitte finden Sie eine Lösung die nicht alle paar Wochen in den Total-Lockdown führt.
    Z. B. :
    – reduzieren des Lehrplans auf die Hälfte
    – halbe Klassen
    – halbe Anzahl Unterrichtsstunden in 2 Schichten täglich
    – Luftfiltergeräte
    – Masken auch für Grundschulen im Unterricht
    – Distanzunterricht nur wenn zusätzliches Personal zur Verfügung steht oder Klasse in Quarantäne ist
    – zügiges Impfen der Lehrer

    • Sage ich ja die ganze Zeit, halbe Klassen werden auch zu massivem Unterrichtsausfall führen (siehe ersten Stichpunkt). Aber angeblich kann man mit halben Klassen viel mehr schaffen, wie hier immer gesagt wurde. Warum braucht man dann eine Reduzierung des Lehrplans auf die Hälfte? Wenn man doch mit halben Klassen viel mehr schaffe?

      • Ob halbe Klasse oder volle – es gibt kaum noch Lernerfolge.

        Die Schüler sind auf – mit und ohne Maske, mit und ohne Abstand.
        Wir sind auf – und machen trotzdem homeoffice, plus Präsenzunterricht, plus Versorgung der Fernbleiber – aus welchem Grund auch immer, plus Elterngespräche zu der Frage, eine Vier? Mein Kind hat eine Vier?! Ja, hätte auch ne 5 sein können, aber wir haben Corona, es ist arschkalt und da machen wir Zugeständnisse.

        Die Noten sind hübsch, das Wissen nicht. Und das nicht erst seit Corona.

        Bildung ist wichtig – ja, aber nur auf dem Papier. Nicht in der Realität. Sonst hätten wir kleine Klassen (dann hätten wir auch deutlich weniger Probleme mit Abstand), mehr Personal, das sich um die Bildungsemigranten kümmern kann…. Da wir das alles aber nicht haben, ist Bildung auch nicht wichtig und Lernerfolg auch nicht.

        Wichtig ist…. tada! „die Wirtschaft“, die sich übrigens gerne auch mal einfallen lassen könnte, wie sie den Druck aus den Eltern, die ihre Kinder nicht betreuen können (Großeltern fallen weg), nehmen können. Ein paar flexible Konzepte dürften da doch möglich sein. Hej, und wir Lehrkräfte arbeiten auch für „die Wirtschaft“ und betreuuen die Kinder der Eltern, die keine Betreuung haben, da sie auch für „die Wirtschaft“ arbeiten. Sogar Scrooge (ist der richtig geschrieben?) gibt seinem Angestellten die Möglichkeit, den Weihnachtsabend zu Hause zu verbringen.

        „Die Wirtschaft“ hat übrigens schon seit längerer Zeit, Jahre meine ich ist die Einheit, um die es geht, festgestellt, dass die Schüler immer weniger lernen bzw. immer weniger wissen. Es gibt Theoriereduzierten Unterricht (Name, deswegen beides groß). Da frage ich mich, wo ist denn da der Lernerfolg?

        Ganz einfach: nicht da und auch nicht hier. Es gibt ihn nicht.

        Und bitte: Es sind ausdrücklich nicht alle Schulformen angesprochen. Und ja, zum Glück – und das baut mich auf – gibt es tatsächlich Schüler, die Lernerfolge haben. Bei der breiten Masse – ich passe.

        Und das hat vor Corona NIEMANDEN aus dem BILDUNGSministerium interessiert.

        • @Riesenzwerg

          Die richtig gute Nachricht zuerst:
          „Ebenezer Scrooge“ würde sich sehr freuen, dass Sie seinen Namen richtig geschrieben haben. 🙂

          Die zweite Nachricht:
          Gut ist, dass Sie in allen genannten Aspekten den Nagel sauber auf den Kopf getroffen haben.
          Schlecht ist, dass jeder x-beliebige Nagel einen klügeren Kopf hat als jede(r) x-beliebige Kultus-/Schulminister. Damit ist der Kern des Problems deutlich genug benannt.

  5. Auch von mir allen ein schönes Weihnachten.

    Das der Regelbetrieb so schnell wie möglich wieder kommen soll ist doch klar.
    Der Breitbandausbau wurde über Jahre verschlafen, in den Randgebieten können die Kinder nicht mit Homeskuling lernen,
    da müssen sie sich auf’s Dach setzen wenn überhaupt.
    Die haben alle toll Reden, sollen mal auf’s Land, wie es da läuft.
    Endgeräte alleine bewirken nix.

    • Welche Endgeräte? Unsere Schule (Niedersachsen) hat alle Anträge gestellt, bisher haben wir kein einziges Gerät für die Schüler*innen bekommen. (Für die Lehrkräfte – am Rande bemerkt – auch nicht, die versprochenen FFP2-Masken ebenfalls nicht).

  6. Jetzt, wo die Schulschließungen und Wechselunterrichtsmodelle da sind, geraten plötzlich die negativen Auswirkungen stärker in den Fokus, die bisher meist ungenannt blieben. In den Nachrichten kommen Bürger zu Wort, die nicht wissen, wie sie das bewältigen sollen und von den negativen Folgen für die Kinder ist die Rede.

    Es ist verständlich, dass die Kultusminister auch die andere Seite berücksichtigen müssen. „Grundsätzlich“ ist ja nur eine generelle Absichtserklärung vorbehaltlich der Entwicklungen bis dahin. Man muss das abwarten! Bei „hart, aber fair“ (eigentlich ein gutes Motto vielleicht auch für hier, besonders der zweite Teil !!!) sagte auch der niedersächsische Ministerpräsident, dass sie zwischen unterschiedlichen Folgen entscheiden mussten und es daher für sie oft nur die „relativ beste“ Entscheidung gäbe.

    Hier kennt ja jeder immer die „absolut beste“ Entscheidung, aber es ist in der Regel die „beste Entscheidung für sich selbst“, nicht unbedingt für andere auch.

    • „Hier kennt ja jeder immer die „absolut beste“ Entscheidung, aber es ist in der Regel die „beste Entscheidung für sich selbst“, nicht unbedingt für andere auch.“

      Genauso wie der Schwachsinn, den Sie hier seit Wochen runterbeten. Sie sind asozial per Definition.

      • Ah und weil Sie das sagen, ist es auch so? Ok, ich sage, Sie sind asozial per Definition. Und nun? Sind wir es nun beide?

        Soll man sich über so dümmlichen Aussagen wirklich ärgern? Glauben Sie, dass ich das wirklich tue? Ich kann gar nicht glauben, dass Sie das glauben. Sie können kein Lehrer sein, ob mit oder ohne X.

        • @ Oka:

          Ach nein! Auf solche Spielchen aus Kindertagen –
          ( „Du bist blöd!“ – „Selber blöd!“) –
          lassen wir uns schon gar nicht ein! Zu kindlich, in unserem Alter kindisch!
          In diesem Kontext ausgesprochen dümmlich von Oka!

          Okas Zurückgreifen auf diese „Art der Argumentation“ kommt ja einer Bankrotterklärung von Oka gleich!!!

          Er hat’s wohl nur noch nicht gespannt.

          Auf derartiges Niveau lassen wir uns hier auf diesem Forum aber schon mal gar nicht herab!

          Also: Kaltstellen! Links liegenlassen! Ignorieren!

          – von jeglichen anmaßenden, ignoranten Hochstaplern und Dummschwätzern, die nur Verwirrung stiften und hin zu Nebenschauplätzen ablenken wollen.

          Standardformel: Don’t feed the troll!!!

        • Liebe(r) Oka,

          Sie liefern nun zum wiederholten Male dieses Spielchen ab, das wir doch alle noch aus Kindertagen erinnern: à la „Blöde Kuh!“ – und dann als besonders clevere Retourkutsche – so meinten wir Kinder jedenfalls damals –
          das dann fast schon obligatorische, automatisierte „Selber blöde Kuh!“

          Auf diesem Niveau bewegen Sie sich – als Erwachsene(r)???
          Geht’s noch?
          Das kommt einer Bankrotterklärung gleich!
          Selbstdisqualifizierung!

          Sie sind durchschaut!

    • @Oka

      „Bei „hart, aber fair“ (eigentlich ein gutes Motto vielleicht auch für hier, besonders der zweite Teil !!!)“
      Vielleicht besser :“Frank P. weiß auch alles – und auch besser?“

      Da erinnere ich nur mal an die letzte Sendung „hart, aber fair“ vor der Sommerpause, Stichwort „Brückentag“ für Lehrer, die – sinngemäß – sowieso gefühlt nur Ferien hätten. Ob DIE denn jetzt noch einen Brückentag haben sollten/müssten/dürften?
      Franky ist darauf mehrfach plump herumgeritten …
      In der Sendung war auch Udo Beckmann (VBE) und ging sehr passend damit um …

      Auch sonst ist Herr Plasberg (jetzt folgt IRONIE!!!) immer (!) total (!) unparteiisch (!) und dadurch fair gegenüber seinen Gästen.
      Jaja.

      Bombenquelle!

        • @Oka

          „Ist es nicht so?“

          Oh, ich hätte schon gehofft, dass Sie das mit uns liebgewordener Konsequenz-Kompetenz beantworten!

          Stattdessen steigen Sie aus der „so-oder-so-ähnlich-macht-Oka-es-gerne-und-darum-ist-das-ein-erkennbares-Muster“-Diskussion mit einem „Cliffhanger“ aus.
          Da könnte eine mögliche Quelle … RTL sein.

    • „Hier kennt ja jeder immer die „absolut beste“ Entscheidung, aber es ist in der Regel die „beste Entscheidung für sich selbst“, nicht unbedingt für andere auch.“

      Ich widerspreche deutlich. Zumindest für mich und für meine Kinder.

      Wenn es nach uns persönlich ginge, dann gäbe es bis zum Ende der Pandemie für meine Kinder nur Distanzunterricht und Präsenz nur für die Klausuren. Denn meine Kinder kommen damit gut klar und nur so könnten wir das Infektionsrisiko, vor allem für mich als allein erziehende und allein verbliebener Elternteil, minimal halten.

      Fachliche Rückfragen können auch auf die Distanz gut gestellt werden. Für die passenden Rahmenbedingungen und Strukturen kann ich selber sorgen. Soziale Kontakte organisieren wir lieber selber, wo wir die Rahmenbedingungen und die Personen/Personenanzahl selber festlegen können.

      Aber wer meine Kommentaren die letzten Wochen verfolgt hat, hat mich nie dieses fordern hören!
      Denn ich weiß, dass dies nicht das Beste für die Mehrheit der Kinder und Jugendlichen wäre. Also habe ich immer einen Kompromiss gefordert, je nach Infektionslage in der Region. Zuzüglich Ausnahmeregelungen für besonders gefährdete Personen mit Schulkontext.

    • Die „relativ beste Entscheidung“ wird schlecht, wenn sie eine Steigerung an Todesfällen zur Folge hat. Tod ist absolut. Für alle, deren Verwandte an Covid-19 gestorben sind, ist es kein Trost, dass der Tod Folge der gesamtgesellschaftlich angeblich irgendwie relativ besten Entscheidung war.

  7. 8:16 Uhr
    ZDF moma Morgenmagazin
    Interview mit Franziska Giffey (Dunja Hayali fragte sehr deutlich und konkret)

    Auf die Frage, ob sie denn ernsthaft glaube, dass es am 11.1.2021 wieder einfach so weiterginge – die Pandemie wäre dann ja nicht vorbei?
    Schlusswort Giffey (sinngemäß):
    „Also ich hoffe, wenn das mit den Infektionszahlen runtergeht, dass dann die Schulen und die Kitas als erste wieder aufmachen und ihr Angebot vorhalten. Dafür werde ich kämpfen.“

    Auf die Fragen, warum da bisher wenig passiert ist in den letzten Monaten (!), warum es keine Konzepte gibt, „Lüften, warmer Pullover und Kniebeugen – das kanns ja wohl nicht sein!“ … kam die übliche Politiker-Sprech-Litanei.

    Schon vorher im moma ging es um Alten- und Pflegeheime (andere Gesprächspartner, nicht Giffey)
    Da ist die Lage genauso besch…. und wird genau so schöngeredet.

    Welch ein Armutszeugnis.
    Gesagt wird in beiden Fällen:
    – Ja, aber ich glaub ja schon, blabla
    – Ja, aber es gibt ja auch einzelne (!) Schulen/Altenheime …. Gegenfrage dann nach Konzepten? … Leerer Blick …. Ja, aber ich glaube blablabla und Hin-und-Hergeschiebe von Land zu Bund und dreimal im Kreis.

    2021 = 2020
    Muss unbedingt noch in die neuen Mathelehrpläne eingearbeitet werden.

    Prosit Neujahr schon mal.

  8. Wie kann man Schule sicher machen???
    Seit dem 29.11.2020 habe ich keinen Kontakt mehr zum Gesundheitsamt, was meint: Ich wurde nicht direkt angerufen oder wurde über Eltern und/oder Schüler über einen Anruf dort über eine angeordnete Maßnahme informiert. Das Gesundheitsamt nimmt also keinen KOntakt auf zur Schule (in Hessen soll es dafür – Mitten in einer Pandemie – datenschutzrechtliche Bedenken geben: Also in dem Bundesland, dass ohne Probleme zulässt, dass Lehrer- und Schülerdaten mal fix in unsichere Drittstaaten „gestreamt“ werden dürfen) oder zu Eltern.
    Das wäre alles kein Problem, wenn nicht Fälle an der Schule wären.
    Bei zwei Schülern wurde diese vom Labor über einen positiven Test informiert. Ich habe den Zutritt zur Schule für 14 Tage abzüglich drei Tage vor Testtag untersagt.
    Ein Kontakt zu den Schülerinnen und Schüler, die z.B. direkte Sitznachbarn waren, gab es bis heute nicht.
    Schulen sind hier offensichtlich aufgegeben worden.

    Dafür haben wir heute Nacht die 20 iPads arbeitsteilig mit nach Hause genommen, um Sie über WLAN für die Ausgabe heute für die Schüler einzurichten, denn weder ist das aktuell in der Schule möglich, noch gibt es eine personelle Hilfestellung.
    Dazu kommt dann zu jedem Gerät der Ausleihvertrag mit 7 Seiten, doppelte Ausführung, der bis Ende der Woche von den Eltern unterschrieben abgegeben werden muss.

    Verrückte Zeit gerade.

  9. Diese … in Baden-Württemberg…. BEGEGNUNG IST AKTUELL DAS PROBLEM NUMMER 1!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Checken die das alle nicht?! Scheinbar nicht, daher bin auch ich mir sicher: Die werden wieder alles verpennen, ignorieren, aussitzen und wir starten garantiert ab 10.01. wieder im vollen Regelbetrieb (evtl. auf Druck eine weitere Woche Distanz- oder Wechselunterricht, aber danach 100% sicher wieder Harakiri).

  10. „Mittlerweile nennt die Bundesbehörde für den Seuchenschutz Schulen auch ausdrücklich als Orte, in denen verstärkt Ausbrüche zu verzeichnen sind.“

    Mein Lieblingssatz im obigen Artikel.
    Stellt man den Rest mit dem KM-Gelaber gegenüber, heißt das wohl, dass die Dummies den eigenen BUNDESBEHÖRDEN (Fachleute !!! für Seuchenschutz) NICHT GLAUBEN !!!

    Eisenmann:
    „Man könne nicht sagen, „dass die Schulen Hort des Infektionsgeschehens sind““
    HÄ???
    „Schule sei auch Begegnung.“

    JA EBEN !!!

    • Tja, so langsam lässt sich ein System erkennen, egal ob es um Schulen und Kitas, Senioren- und Pflegeheime oder jetzt auch die Impfung geht:
      WIR MACHEN UNS UNSERE EIGENE LILALAUNEWELT !!!

      Spahn’s Jensi hat auch einen geistigen Weitwurf rausgehauen.
      Naja, die KM-Kollegen machens ja so schön vor: „Einfach mal was behaupten und Druck auf die ausführenden Ebenen machen – wenn es nicht klappt, dann waren es eben diese ausführenden Ebenen (Schule = Lehrer, Impfung = EMA, …)

      „Die Nachrichtenagentur Reuters, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ sowie die „Bild“-Zeitung berufen sich dabei auf Regierungs- und EU-Kommissionskreise. Für den Impfstart in Deutschland ist demnach der 26. Dezember im Gespräch.

      Die EMA selbst hat eine vorzeitige Zulassung hingegen nicht bestätigt. Die Behörde gehe weiterhin vom 29. Dezember aus, sagte eine EMA-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur in Amsterdam. Auszuschließen sei aber ein früherer Zeitpunkt nicht. Während des laufenden Prüfverfahrens werde auch der Zeitrahmen laufend angepasst.“

      https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-live-ticker-impfungen-starten-deutschland-womoeglich-26-dezember-35329938

      • Ich hoffe auch, dass alle kapiert haben, dass es für Kinder (zumindest bisher) gar keine Impfung geben wird, weil es dazu keine Studien gab. Wenn ich hier mal eine nahe Zukunft malen darf: Erwachsene Bevölkerung zu 15% geimpft (Risikopersonal), man beginnt sich deshalb in Sicherheit zu wiegen, Schulen gehen wieder auf, alle Kinder rein, Corona-Karussell drehen lassen und zack sind wir ganz schnell wieder bei 200er Inzidenz.

        Dann: immer mehr Erwachsene werden geimpft sein, am Ende 60-70%, aber Kinder eben nicht und die gehen weiter in Präsenzunterricht. Was wird passieren?

        • „… dass es für Kinder (zumindest bisher) gar keine Impfung geben wird…“

          Also ich habe das sehr wohl schon zur Kenntnis genommen / wahrgenommen.

          Da die Impfstoffe bisher nur an Erwachsenen getestet werden sind, wird der Impfstoff natürlich nur an Erwachsenen verimpft. Im Gespräch ist, so weit ich es bisher rausgehört habe, dass der Impfstoff ohne weitere Studien wohl auch ab 16 Jahren (sind biologisch ja schon fast erwachsen) verimpft werden darf.

          Weiter soll es wohl in 2021 oder später Studien geben, die testen, ob der Impfstoff auch für unter 16 Jahren zugelassen werden darf.

          Und ja sie haben schon recht @Ich muss da mal was loswerden, weil
          1. in KITAs und Schulen am längsten Massenzusammenkünfte von umgeimpften Personen stattfinden werden.
          2. dass Thema Sars-Cov2 dürfte uns meiner Ansicht nach auch allgemein noch im nächsten Herbst und Winter begleiten. Nicht mehr so stark wie diesen Winter, aber noch genug. Denn ich bin nicht so optimistisch wie so mancher Politiker dass ich glaube im Herbst 2021 sind genug geimpft für eine Herrenimmunität.

  11. Giffey Interview Ausschnitt in der ARD Tagesschau um 9 Uhr:
    „Es hängt schon sehr davon ab, wie die einzelnen Schulen das so machen.“
    Zur Digitalisierung und Fernunterricht.

    Das die Lügen ohne sich zu schämen.
    Gerade Giffey kennt sich doch so aus in den Problemvierteln von Berlin.
    Da hat sie selbst doch so toll viel gelernt über Land und Leute.
    Glückwunsch.

  12. Es ist schon hart an der Grenze zur Satire, wenn eine Eisennann postuliert, es ginge um Begegnung (und Bildubgsgerechtugkeit), war es dich ihr Ministerium, welches dafür gesorgt hat, dass es viel länger mit dem Geld für den Ganztag vom Bund gebraucht hat, als nötig.

    Dass sie Spitzenkandidarin ist zeigt vor allem auf, wie verzweifelt die CDU inzwischen sein muss.

  13. Da fehlt es an Flexibilität.
    Bei uns im Ort sitzen in der Mittelschule 14 Schüler in einem 70 m² großen Klassenzimmer mit großen Fenstern, die man aufmachen kann. Die muss ich nicht teilen.
    Wenn aber in ein Zimmer mit 45 m² 30 Schüler gequetscht werden, muss ich unbedingt teilen.
    Also flexibel teilen, im Wechselunterricht Einführungen in der Schule, Übungen zu Hause, das muss doch gehen. Eventuell in der dritten Woche Intensivierung für die, die noch Übung brauchen.
    Und dann Stofffülle reduzieren. Kompetenzen kann ich auch an weniger Stoff schulen!
    Dazu technische Möglichkeiten einsetzen wie Luftreinigungsgeräte, Schutzwände etc.
    Wenn ich Beschulung möglichst unverändert laufen lassen will, dann muss ich auch Geld in die Hand nehmen und das muss auch zeitnah vor Ort ankommen!
    Wichtiger ist aber ein Gesamtkonzept, gern länderspezifisch, mit einem Verbund aus reduziertem Stoff, Aufgabenpool, geeigneter Software, Fernsehsendungen, videos usw.

    rfalio

  14. Dann lehne ich mich wieder wie im Sommer aus dem Fenster:

    Spätestens im April wird dann der nächste Lockdown folgen.
    Zumal eine neue Mutation in London auftauchte, die noch näher untersucht werden muss:

    NEW MUTATION UK

    Matt Hancock enthüllt einen mysteriösen und sich schnell ausbreitenden neuen Coronavirus-Stamm namens VUI – 202012/01 könnte hinter den wachsenden Fällen in London und im Südosten stecken .
    Diese Variante beinhaltet eine Mutation im „Spike“ -Protein. Änderungen in diesem Teil des Spike-Proteins können dazu führen, dass das Virus infektiöser wird und sich leichter zwischen Menschen ausbreitet.
    https://suratbasinonlinenews.com.au/new-covid-variant-what-it-means-when-a-virus-changes-huffpost-australia/

    • Das ist Panikmache! In den Nachrichten hört man, Mutationen seien völlig normal. Die neue Variante aus GB sei NICHT schlimmer als die bisherigen. Es gibt auch schon verschiedene. Die jetzige, die für 99,5% aller Infektionen verantwortlich ist, soll eine Variante sein, die erst in Italien entstanden sein soll. (G-Variante, glaube ich.)

      • Oka 15. Dezember 2020 um 17:15
        Das ist Panikmache!
        —————————————

        Sagt wer?..der Kurier oder der Zar…also Sie oder….

        Dieser unqualifizierte Vorwurf wurde schon im Sommer von den Auftragsschreibern erhoben, als ich den Lockdown für den Winter ankündigte, wenn die Schulen im Regelbetrieb verbleiben.
        Nunmehr kündige ich einen weiteren Lockdown für ca. April an, wenn sich nichts wesentlich in der Schullandschaft ändert.
        Leider hatte ich im Sommer die richtige Einschätzung und die Kurier des Zaren lagen mal wieder völlig daneben.

        • Die Mutation ist ein stetiger Prozeß eines Virus. Die Variante ist noch nicht näher untersucht. Wie lange es existiert ist noch nicht bekannt.
          Es kann in die oben beschriebene Richtung gehen, aber auch in die andere Reicht, dass eine Mutation harmloser wird. Vielleicht tut uns das Virus ja den gefallen und wird irgendwann harmloser. Ansosnten ist das Thema auch im Sommer nicht vorbei.
          Beim Impfstoff hoffen ja auch alle, dass er wirkt, aber sagen kann es jetzt noch keiner sondern nur hoffen.

  15. Man will es einfach nicht wahrhaben…

    Mittlerweile auch im Spiegel zu lesen, dass „in anderen sozialen Berufen“ ein besonders hohes Risiko schwer zu erkranken besonders hoch ist.

    Zitat:
    „Bei Beschäftigten im Sozial- und Bildungswesen war die Wahrscheinlichkeit eines schweren Covid-19-Verlaufs um 84 Prozent höher, während »andere« Beschäftigte essenzieller Berufe ein um 60 Prozent höheres Risiko aufwiesen. “

    Quelle:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-risiko-fuer-schwere-covid-19-erkrankung-besonders-hoch-in-gesundheitsberufen-a-0a5c22bf-7f31-4cb0-808b-94fa503020e3

  16. Warum wird von den Gewerkschaften und Verbänden nicht Strafanzeige gestellt (Verletzung der Fürsorgepflicht, Gesundheitsgefährdung, Untätigkeit im Amt – keine Luftfilter angeschafft etc )

  17. Sollte es so umgesetzt werden, kann man in der Tat von Lernresistenz sprechen und sich auf die dritte Welle einstellen. Die Rechnung für Produktionsausfälle können Betriebe direkt an die Kultusminister schicken, auch die Todesanzeigen
    aus den Seniorenheimen.
    Jeder darf Fehler machen, aber immer wieder den gleichen Fehler zu machen, wäre fatal. Es geht um Menschenleben, nicht mehr um Parteipolitik.
    @ bauklötzchen
    Den Wünschen an ein friedliches und besinnliches Fest schließe ich mich an.

  18. SCHULEN sind NICHT GESCHLOSSEN!!! Man wird nach den Ferien einfach nur die Präsenzpflicht wieder einführen- nichts weiter. Vielleicht vorher noch 1-2 Wochen irgendwas Digitales anweisen, dabei die Augen zumachen und abwarten. Dann alles wie gehabt- hat im Herbst geklappt, wird im im Janunar wieder klappen- ist ja bildungsgerecht! Und dann guckt man mal.
    Liebe Kolleg*innen, erwartet ihr etwa anderes?
    Werde jetzt die Zeit genießen, arbeiten, was und wie ich`s für mich vertreten kann, mich nicht mehr ärgern und ansonsten….Sack Reis, China…mich um das kümmern, was mir wichtig ist.

  19. Die können mir Mal den Buckel runter rutschen mein Sohn mußte heute in Quarantäne weil eine Lehrerin positiv getestet wurde .sollen die mir doch Bußgeld aufdrücken der geht erst wieder wenn die Zahlen sichtbar unten sind und zwar unter 50 pro 100000

    • Das ist ja der Skandal! Es werden bewusst Quarantäne Fälle und Ansteckungen im schulischen Bereich in Kauf genommen. Habe selber erst eine Quarantäne mit langer Warterei auf ein Testergebnis hinter mir. Nicht schön! Und schlimmer noch, wenn das Kinder, Jugendliche oder Familien mit Risiko-Menschen betrifft….Dann ist die Sorge noch größer und die Situation noch schlimmer!

    • Ich hoffe, Du hast den Mumm. Ich wünschte, ihn zu haben. Mein Sohn und ich sind Risikopatienten, er ist grade zur Schule gekommen.
      Dank Attest nehme ich ihn immer mal wieder raus. Das ist für einen Schulstart mies.

      Aber vernachlässige ich nicht auch meine mütterliche Fürsorge, wenn das Kind im Seuchenpfuhl steckt und ich es nicht davor bewahre? Im Moment würde man heftig durch Jugendamt sanktioniert werden.
      Gibt man sein Kind allerdings in die Schule, mit der täglichen Bedrohung, schwer zu erkranken, seine schwer vorerkrankten Eltern anzustecken, ist das regelkonform.
      Ganz ehrlich Meine psychische Belastbarkeit ist am Ende und mit meiner Rat-und Hoffnungslosigkeit stehe ich offenbar nicht allein da.
      Statt den fehlgelaufenen Querdenkern würde ich mir doppelt so viele Gradedenker wünschen, die es schaffen, in unserem Staat nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Menschen zu retten. 900 Tote binnen 24 Stunden bringen mich zum verzweifeln.
      Und dann wünscht man sich „Fröhliche Weihnachten“?

      Sorry für die Theathralik. Ich weiß nicht mehr, wohin mit meiner Angst.
      Bleibt gesund!

      • @Stefanie Schmölcke

        Liebe @Stefanie Schmölcke,

        ich weiß nicht, ob das möglich oder hilfreich ist:

        Wenn das Kind jetzt oft gefehlt hat, leidet es ja auch! Es gibt ja jetzt schon Lernlücken, und weil das Kind doch eigentlich aufgeweckt ist, merkt es das und leidet darum wieder!
        Außerdem ist das Kind sensibel und wie Sie sagen, ist da natürlich (auch bei dem Kind) die Sorge, Mama und Papa könnten krank werden, weil da immer so viele kranke Kinder in der Schule sind.
        Das Kind schläft schon seit vielen Wochen gar nicht mehr gut. Auch wenn es gerade nich akut erkrankt ist (Erkältung, nervöser Magen-Darm, …), kann es dem Unterricht nicht richtig folgen. Dazu kommt halt die ständige Unruhe durch das Lüften und die ganzen Regeln, die das Kind natürlich unbedingt einhalten möchte, denn das Kind ist für sein Alter sehr gewissenhaft und sozial eingestellt.

        Vielleicht ist es möglich, das Kind nach dem Sommer noch einmal in der ersten Klasse starten zu lassen? Und bis dahin selbst zu betreuen?

        In der Altersgruppe kenne ich mich nicht aus, und womöglich ist das in jedem Bundesland anders … Aber soweit ich weiß, gibt es keine Kita-Pflicht.
        Es würde ein paar Monate aus der „Schusslinie“ des Virus herauskommen, und das würde Ihrer gesamten Familie helfen.

        Nebenbei:
        Angst haben ist weder verboten noch sonst irgendwie schlecht!
        Angst hatte in der Evolution durchaus ihren Sinn …
        Und die, die sich heutzutage über die „Ängstlichen“ lustig machen, erkennen nicht, dass das nur geht, weil die eigenen Ahnen eben auch Angsthasen waren … und rechtzeitig weggelaufen sind vor Säbelzahntigern oder sich (nach der Erfindung des Schießpulvers) rechtzeitig duckten, wenn ihnen die Projektile um die Ohren flogen.

        Bleiben auch Sie und Ihre Familie gesund, alles Gute für Sie!

  20. Warum besteht die Hoffnung, dass die Zahlen sinken werden. Angeblich liegt es doch an den privaten Feiern, und die werden doch eher verstärkt stattfinden. Nein, die Hoffnung besteht, weil die Schulen runterfahren Eher sollte nach den Ferien alles andere wieder öffnen. Mal sehen was passiert. Wäre vermutlich auch für die Wirtschaft das beste. Alternative: die Ferien für die Installation von Infektionsschutzmassnahmen nutzen.

    • Ich denke, Schulbusse und/oder ÖPNV ist auch ein Grund, warum sie vermuten, dass bei diesem Lockdown die Zahlen sinken.

      Klar, der ÖPNV taucht nirgendwo in den Statistiken als Infektionsort auf. Kann er ja auch nicht, denn wer will hier je eine Infektionskette nachweisen.

  21. Frau Dr. Eisenmann, schlafen Sie noch ruhig? Zweifellos. So viel Verantwortungslosigkeit aus Machtgier und / oder Dummheit! Sie verweigern Praktikern die Umsetzung realisierbarer Möglichkeiten.. Digitalisierung:Fehlanzeige. Ausrüstung: Fehlanzeige. Mehr Lehrer : Fehlanzeige. Zustand der Schulen?! Alles nicht erst seit Corona. Luftfilter, obwohl Wirksamkeit nicht sicher (!?), in Behörden in Stuttgart, also wichtige systemrelevante Personen als “ Versuchskaninchen „

    • Liebe Frau @Burkhardt,
      machen Sie sich um die „systemrelevanten“ Personen in den Behörden in Stuttgart (auch im KuMi) bitte keine Sorgen.
      Diese haben:
      Homeoffice wann immer möglich,
      striktes Abstandsgebot und, falls Abstand einmal nicht möglich, Maskenpflicht,
      Luftreinigungsgeräte,
      Besprechungen wann immer möglich online,
      extrem eingeschränkten Besucherverkehr.
      Sollte sich doch einmal eine Kultusministerin aus Stuttgart in eine Schulklasse verirren,
      so wird diese Klasse aus Infektionsschutzgründen vorher halbiert (Bericht aus Kornwestheim).
      Die Versuchskaninchen sind und bleiben die Lehrer und die Schüler und deren Familien.
      Ich bin empört darüber, dass die Gewerkschaften und Verbände sich nicht für uns Lehrer einsetzen.

      • Deswegen bin ich jetzt direkt aus der GEW ausgetreten. Punktuelles Mediengeplapper mit halbherzigen „Forderungen“ bringt gar nix und wirkt allmählich lächerlich- wie ein quengelndes Kleinkind in Kniebeißerhöhe, das sowieso ignoriert wird, weil es lästig ist.

        • Richtige Entscheidung. Werde den VBE ebenfalls verlassen.
          Trotz allem ein besinnliches Weihnachtsfest an alle hier und bleibt gesund!

  22. @ Koogle: genauso !

    Noch ein paar Anregungen:
    Konversationsübungen mit Schülern ausländischer Partnerschulen (Frankreich, UK, etc.
    Mathe Unterricht im Freien: Mit dem Strahlensatz oder Trigonometrie die Breite eines Sees oder Höhe eines Turms ermitteln. Überhaupt ein bisschen Vermessungstechnik. Geht auf jedem Niveau !
    Biologie: Auch eine Stereolupe kann man
    im Freien betreiben. An Themen fehlt es nicht.
    Ich weiß ….Natürlich sind das keine 45 min Einheiten, und man muss sich ganz neu vorbereiten und es geht nicht überall….
    Aber irgenwo könnte man ja mal anfangen alternative Unterrichtskonzepte zu entwickeln.
    Das Schulamt hat Einwände ? Abgelehnt !

  23. „Unabhängig von den Inzidenzzahlen muss Schule dann wieder angeboten werden können.“

    Die Frau hat den Knall wirklich noch nicht gehört. Vielleicht sollte die KMK endlich mal ein Konzept für SICHEREN Unterricht erarbeiten, statt immer wieder die gleichen Falschaussagen zu verbreiten, die schon im April widerlegt wurden.

    In jedem Fall wäre zu hoffen, dass das Wort „ANGEBOTEN“ tatsächlich ein Angebot und nicht wieder einen Zwang bedeutet.

    • „Unabhängig von den Inzidenzzahlen muss Schule dann wieder angeboten werden können.“

      Da interpretiere ich jetzt auch mal Inzidenzzahlen zwischen 300 – 500 , gerne mehr…
      Die KULTUSMINISTERIEN haben den Knall wirklich nicht gehört und sie werden ihn auch nicht hören, denn SIE WOLLEN EINFACH NICHT!!! Sie wollen (speziell über Weihnachten) ihre Ruhe haben, Konzepte müssen LuL entwickeln, Wissenschaftler Studien erarbeiten, … uvm. , damit die KMK diese dann genüsslich in die Tonne treten kann.
      Im übrigen habe ich in der Politik noch nie so viele Gläubige erlebt: Jeder 2. Satz beginnt mit „ich glaube – wir glauben – man glaubt – “ und außerdem ist bei allen unsäglichen Aussagen „im Konjunktiv halt alles möglich“ – der „Hätte“ liegt auf dem Friedhof und der „Wäre Möglich“ liegt daneben … Es ist unfassbar, was sich die Bevölkerung von den Kultusministerien alles bieten lässt.

        • Ich würde gern „normal“ unterrichten – je eher desto besser. Aber nicht mit dem Risiko! Schüler werden ja noch nicht einmal getestet, wenn Eltern oder Geschwister positiv getestet wurden. Ich habe Klassen mit 32 Kindern…
          Jetzt haben wir FFP 2 Masken bekommen- ohne Zertifikate, dafür mit einem Geruch….

      • Richtig! Geglaubt wird in der Kirche. DA gehört der Glaube hin.
        In die Schule gehört WISSEN, in die Ministerien ebenfalls.
        Oder sind die KuMis alle einer Sekte beigetreten?

  24. Die Ignoranz der SchulministerInnen macht nur noch fassungslos. Sie werden eine Weihnachtspause einlegen und uns am letzten Ferienfreitag informieren, dass es weitergeht wie immer. WissenschaftsleugnerInnen gehören auf keinen Ministerposten! Katastrophal – und eine Blamage für die Landesregierungen, die diese Nieten im Kabinett zu tolerieren!

    • Leider wird es wohl genauso kommen, Präsenz, Präsenz für alle und jede*n ab 10. Januar. Dafür braucht es ja keinen KMK-Konferenzbeschluss. Während fast ganz Deutschland meint, sich dann in einem „harten“ Lockdown zu befinden, habe ich im übrigen morgen noch 23 (!!) Kinder im Präsenzunterricht vor mir; Danke Frau Gebauer, Danke Herr Stamp, Danke, Herr Laschet.
      Zur gleichen Zeit scharrt die KMK bereits mit den Hufen oder verbreitet ihre Viertelwahrheiten (Google: „Ties Rabe + Kinderärzte“).
      Vielleicht ein Hauch von Hoffnung: Ganz so wie nach den Herbstferien kann nicht mehr jede gesundheitspolitisch verantwortungsbeswusste Äußerung der Forschenden von Meinungen bewusst medial zweckpolitisch plattgemacht werden, wie seitens der KMK trotz aller Toten geschehen („Schulen sind keine Pandemietreiber“; „das Virus wird von Außen in die Schulen getragen“; „Bildungsgerechtigkeit“) – die Forschenden fangen spätestens seit dem Leopoldina-Appell nämlich an (bestimmt nicht gerne), sich auch „politisch“ zu äußern und wollen zu Recht mit ihren Einschätzungen und auch Warnungen Ernst genommen werden. Bitte weiter so im Interessse aller!

      • @J
        „das Virus wird von Außen in die Schulen getragen“

        Dieser Aussage stimme ich in vollstem Umfang zu – oder übernachten Sie inzwischen dort? Das machen nicht mal meine IT-Fan-Kollegen, die sämtliche Mittel und Hebel in Bewegung zu setzen, um das umzusetzen, was die KuMis versprechen.

        Klar kommt das Virus von außen – zusammen mit einem Wirt, den man Menschen nennt. Davon gibt es in der Schule unglaublich viele – große und kleine, junge und alte.

        Und damit steht dem Virus das Schultor offen – und ein gutes Virus weiß das zu nutzen. Seine Aufgabe ist sich zu verbreiten und den Wirt – in unserem Fall den Menschen – zu besiedeln.

        (Etwas böse jetzt) der Einzige, der seinen Job richtig macht ist das Virus. (Hier passen die Artikel nicht, bitte i.S. der Dramatik verzeihen.)

        • @J
          Ich sehe gerade, mein Kommentar kann ganz anders gelesen werden, als ich ihn meine.

          Ich stimmer Ihre Beitrag und Ihrer Ironie zu und wollte das noch ein wenig überspitzen. Liest sich aber gerade am Anfang auch anders.

          • Wenn die Gastronomie doch im Shutdown ist und die „Wirte“ somit arbeitslos sind, warum gehen die dann ausgerechnet in die Schulen? Ist es in diesem Fall nicht besser die Wirte mit Ausgangssperren zu belegen?

            Kein Alkohol ist auch keine Lösung:)

  25. Ich bin mir nach wie vor sehr sicher, dass die Leute wieder gewählt werden. Wir machen es seit Jahrzehnten so…

    Warum sollten sie etwas ändern?

    • Weil man eigentlich nie mit einer Partei in allen Punkten übereinstimmt, sodass man sie vielleicht wegen ihrer Schulpolitik nicht wählen möchte, sie aber wegen ihrer Gesundheitspolitik wählen möchte und einem die Gesundheitspolitik wichtiger ist … und dann kommt es noch darauf an, was im Vorfeld der Wahlen thematisch dominiert und wie lange Corona dann schon zurückliegt …

      • Sorry, aber du bist ein solch dummer Schwätzer, Oka!!! Die KMs geben seit Wochen klare Weisungen an die Gesundheitsämter, die eigentlich in ihrer Verantwortung und in ihren Entscheidungen dem Gesundheitsministerien unterstellt sein müssten. Aber, was die Anwendung von Verordnungen in Schulen anbelangt haben sich die KMs die Entscheidungshoheit gesichert. In Schulen kommt nur das an präventiven und gesundheitsrelevanten Maßnahmen zum tragen, was die KMs dafür zulassen. Du fragst bestimmt wieder nach den Quellen….diese Info ist vom Leter desstädrätischen Gesundheitsamtes meiner Stadt, der hilflos mit den Schultern zuckend genau das als Auskunft gab, als ich ihn auf die Widersprüche zwischen den allgemeingültigen Infektionsschutzmaßnahmen außerhalb von Schulen und der massiv abgespeckten – und damit quasi wirkungslosen Variante in den Schulen angesprochen habe. „Was soll ich machen, ich darf nur das anwenden, was das Schulministerium anweist!“
        Somit gilt deine Ausrede nicht, dass eine Partei vielleicht eher nach der Wirtschaftspolitik oder der Gesundheitspolitik gewählt wird, obwohl z.B. die Schulpolitik als gemeingefährlich identifiziert wurde.

        • Lieber Andre Hog,

          ich lese den Beitrag von Oka ganz anders.

          Für mich ist das eine sachliche und generelle Äußerung, die einen sehr wahren Kern hat.

          Wir sind nämlich alle vergesslich und wir sind Gewohnheitstiere – zur Veränderung unserer Gewohnheiten gehört nicht nur Mut und Drandenken, sondern auch Erinnerung.

          Und da kann ich schon verstehen, dass einige immer denselben Fehler machen – wieder SPD/FDP… wählen. Unsere KuMis sind hier richtig prima Vorbilder. Und wir regen uns drüber auf.

          Mir ist Schulpolitik nicht egal, deswegen weiß ich, wen ich wähle. Anderen ist tatsächlich die Gesundheitspolitik – die hier deutlich zu wenig durchsetzungsstark ist – wichtiger. Die haben keine Schulkinder mehr – die legen auf andere Schwerpunkte wert.

          Das Schlimmste aber: Wir vergessen. Und das macht mir Sorgen. Ich habe das Gefühl, dass durch den LD eine massive Last von meinen Schultern genommen wurde und merke, dass ich dafür dankbar bin. Das bleibt haften. Allerdings habe ich keine Sorge, dass die KuMis alles tun werden, um uns die Last wieder aufzubürden und dann vergisst keiner. Doch wie sieht das in ein/zwei Jahren aus?

          Allmählich komme ich mir wie ein OKa-Verteidiger vor. Will ich gar nicht sein, doch wenn ich den Aussagen zustimmen kann, tue ich das auch.

          Manchmal ist es die Lesebrille (die Stimmung, Laune, Erregtheit, Frustration – kurz, das Gefühl) mit dem gelesen, aber auch geschrieben wird.

          Ich musste eben auch einen Kommentar von mir „entbösen“ – nach dem Abschicken merkte ich, dass mindestens zwei Lesarten möglich sind – eine davon war nicht der Netiquette entsprechend.

  26. Hat denen mal jemand ins Gesicht gesagt, dass sie über Leichen gehen am Ende der Infektionskette? Wie kann man das denn nicht begreifen? Ist mir echt zu hoch, diese Ignoranz… Meiner Meinung nach fahrlässige Körperverletzung und kein Deut besser als Coronaleugner und Maskenverweigerer…

    • Oh- da aber vorsichtig sein beim Formulieren!
      Frau Prien hat das gar nicht goutiert dieser Tage und auch für Herrn oder Frau Oka musste man den Begriff etymologisch schärfen! ;-))

  27. Frau Hin und Her aus NRW schweigt gerade, aber
    Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Familienminister von NRW, hat Fehler der NRW-Regierung in der Corona-Krisenkommunikation eingeräumt. Man habe den Anspruch, souveräner zu kommunizieren.
    Die Landesregierung werde keine Weihnachtspause machen, sondern an verschiedenen Szenarien arbeiten, wie es nach dem 10. Januar weitergehen könne, um nicht einfach immer wieder den Lockdown zu verlängern, sagte Stamp.

    https://rp-online.de/panorama/coronavirus/coro
    na-in-nrw-joachim-stamp-raeumt-fehler-ein_aid-55212805

  28. Komme gerade aus dem Unterricht…
    Es ist alles nicht mehr zu verstehen.
    Fühle mich mißbraucht, unverstanden, erschöpft und ausgebrannt.
    Selbst Kollegen ziehen in dieser Situation den Kopf ein, „funktionieren“ nur noch und wagen es nicht, kritische Worte auszusprechen. Der Druck von oben ist enorm.
    Ich habe das Gefühl, dass es im Kollegium brodelt und fühle mich von allen Seiten im Stich gelassen.
    Wenn ich die Vorankündigungen bzgl. des 10.01.21 lese, wird mir angst und bange.
    Die Infektionszahlen sind so hoch wie noch nie… und schon heute wird der Druck erzeugt, nach den Ferien schleunigst den Präsenzunterricht wieder zu starten, anstatt erst einmal abzuwarten und Alternativen zu betrachten.
    Dieser Umgang mit uns und unserem Leben ist nicht mehr zu ertragen. Wie willenlose, unmündige, wertlose Marionetten werden wir benutzt und ausgebeutet.
    Seht Ihr das anders?

    • Ja, ich sehe das total anders. Ihre Wahrnehmung teile ich überhaupt nicht.

      Bei uns läuft der Unterricht wie immer. Alle waren auf den lockdown vorbereitet. Seit Wochen. Wir machen unsere Arbeit wie immer. Covid-19 ist selten unser Thema. Einige stöhnen unter der ganzen zusätzlichen Aufgabenlast, manche sind von den ständig neuen Vorgaben genervt, man fragt sich, wie man die üblichen Dinge bis zu den Zeugnissen noch schaffen soll (aber da wurde uns nun einiges erlassen).

      Bei uns halten sich eher die zurück, die nicht eher gelassen drauf sind. Man will sich ja nicht zur Zielscheibe für die Ängstlichen machen, die alles dominieren, wie ich finde. (Man kann hier auf n4t sehen und erleben, was passiert, wenn jemand immer wieder widerspricht.) 🙂

      • Oka, Sie haben wahrlich null Einfühlungsvermögen.
        Sie sind kein Pädagoge, never. Sie sind ein Bürokrat / Technokrat, Paragraphenreiter, evtl. weisungsbefugt und wahrscheinlich obere Etage – bestimmt aber auf dem Weg dorthin.
        Oder eben doch ein Autragsschreiber …

      • Es geht bei deinen Einlassungen schon lange nicht mehr um sinnvollen und damit akzeptablen Widerspruch…sondern seit endlosen Posts deinerseits im das Ausmischen, Provozieren, Herabsetzen derjenigen, die hier ihre Erfahrungen teilen, Ärger formulieren, Ängste benennen…das ist kein Teil von Debattenkultur sondern 1A-Trollverhalten…demnach solltest du dich nicht über den zuweilen schärfer werdenden Ton dir gegenüber wundern. Hallo Oka, bist du es … der Mathias Richter aus Düsseldorf????

      • @Oka:

        Wie das denn ???:
        “ … üblichen Dinge bis zu den Zeugnissen … (aber da wurde uns nun einiges erlassen).

        Nein! Echt?????

        In welcher Bananenrepublik unterrichten Sie denn?

        Sicher nicht in der Bundesrepublik Deutschland. Da dort völlig (!!!) undenkbar!

        In Bayern, zum Beispiel, gibt’s diesen Terminus „(Halbjahres)zeugnisse“ schon ewig nicht mehr: denn Inhalt (de iure) hat sich gewandelt.
        Zum Halbjahr gibt’s nur noch sog. „Halbjahresinformationen“ (= Art Kontoauszug zum Leistungsstand dato), Zeugnisbegriff beim Halbjahr ist anno Tobak, überholt, obsolet.
        (In den anderen Bundesländern evtl. vergleichbares Procedere?)

        @ Oka: „Phantomlehrer“ aus „Phantomland“! Wieder einmal ertappt!
        Nur Herumfantasieren, Dummschwätzen, Quertreiben!

        Don’t feed the troll!!!

    • Nein, nicht anders. Geht mir ähnlich. Morgen 23 (!!) Schüler*innen in einer Lerngruppe, während der 10.01. mit „Präsenz für alle“ schon drohend naht…
      Das fühlt sich schon so etwa wie „zum Abschuss freigegeben“ an. Was tun? Remonstriert habe ich schon.

      • @JH

        An Oka’s Schulparadies wechseln, denn – wie sie/er schreibt: “ Covid-19 ist selten unser Thema.“ (Oka 15. Dezember 2020 um 17:20)
        Muss das schön sein. (Ironie!)

        „Man kann hier auf n4t sehen und erleben, was passiert, wenn jemand immer wieder widerspricht.“ (Oka 15. Dezember 2020 um 17:20)
        Auch schön (Ironie!), wie elegant (Ironie!) versucht wird, überhaupt nicht (Ironie!) zu manipulieren (im Ergebnis eher dürftig-traurig).

    • Sehe ich genauso. Remonstration habe ich mehrfach durch… Als BBSler hab ich den Vorteil, dass meine Berufsschule in Nds. am Montag direkt in Szenario C gegangen ist. Wobei Homeoffice noch anstrengender ist als Präsenz….

  29. Ich fürchte, dass nach Weihnachten die Infizierten-Zahlen erheblich steigen werden. Wenn 42 Prozent der Bevölkerung anscheinend schon von vorneherein planen, sich nicht an die Regeln zu halten…. Dazu kommen dann vermutlich noch einige, die sich von Stimmung und Spontanentscheidungen zu vorher nicht geplanten Besuchen mitreissen lassen…. Bis 10. Januar steuern wir dann womöglich auf einen sehr hohen neuen Höhepunkt zu. Ob dann wirklich der Regelbetrieb an Schulen ab 10. Januar noch durchsetzbar ist ? ? ?

    • Ich sehe und fürchte das auch so. Meine Schüler haben mir heute erzählt, mit wem sie wo und wann Weihnachten und Silvester feiern. Mir wurde ganz schlecht.
      Da kommt noch mehr auf uns zu. Und dann auch noch die lustigen KuMi-Entscheidungen….

      Bleibt gesund, genießt die Feiertage, entspannt euch, wir können uns eh auf nichts vorbereiten – alles ist drin und nichts ist auch möglich – kommt gut und gesund in das neue Jahr!

  30. Jetzt fällt den Entscheidungsträgern von Kultusministerien über Schulträger bis Schulleitung en der Mist auf die Füße.. Ich hab ein Tipp an alle Beteiligten :nächstes Mal früher auf die Wissenschaft hören, mehr Weitsicht und Verantwortung zeigen und bissle mehr Geld in Ausrüstung (filteranlagen, ffp2, Plexiglas, Dienstlaptops , Lernplattformen, etc) und Konzepte (Wechselunterricht, bildungsplan entschlacken,… ) investieren. Dann klappt es auch mit offenen Schulen das ganze Schuljahr..
    Aber hey.. Ein (Menschen) Versuch war es wert!

    Heute den letzten Tag in der schule gewesen und nach den Ferien erstmal in Elternzeit…Dann muss ich mir das verlogene und verantwortungslose Treiben in den Schulen nicht mehr geben und kann mich und meine Familie endlich schützen.
    Übrigens, hat jeder, der Kinder hat, den Anspruch auf Elternzeit.. Also einfach mal beantragen,wenn es finanziell irgendwie möglich ist.

  31. MP G.H. Tonne hat entschieden, nach den Ferien ( Klasse 5-10) den gesamten Januar ins Szenario B zu wechseln. Ab Februar soll erneut je nach Inzidenz entschieden werden.

    • Der gesamte Januar läuft vom 11.-29.1.,
      das sind 3 Wochen.

      Es braucht also jetzt, da die Kinder zu Hause sind, Informationen während der Ferien, wie anzufangen ist,
      und dann im Januar neue, wie es im Februar sein soll.
      So stellt man den Unterricht doppelt um
      … und schreibt die Zeugnisse am besten am 24.12.

  32. „Das haben wir immer gesagt. Das ist das Letzte, was wir schließen und das Erste, was wir öffnen“, sagte der CDU-Politiker in der Sendung „Frühstart“ von RTL/n-tv. „Bildung hat Priorität, und dabei bleibt es auch.“

    DARAUF SETZE ICH !!!

    • Dazu: „Mittlerweile nennt die Bundesbehörde für den Seuchenschutz Schulen auch ausdrücklich als Orte, in denen verstärkt Ausbrüche zu verzeichnen sind. Wörtlich heißt es im aktuellen Lagebericht (vom 14. Dezember): „In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen, mit zahlreichen Häufungen in Haushalten und Alten- und Pflegeheimen, aber auch in Gemeinschaftseinrichtungen insb. in Schulen.“

      EIN BISSCHEN seltsam ist das schon, wenn ich darauf verweise, dass Studien sagen, die Schulen seien KEINE Infektionsherde, wird mir vorgehalten, dass man bei 75% der Ansteckungen nicht wisse, wo sie stattgefunden haben; wenn jetzt aber von anderen gesagt wird, die Schulen seien auch Orte gehäufter Ansteckung, dann gilt das nicht mehr. Ich denke, man weiß bei 75% der Ansteckungen nicht, wo sie stattgefunden haben???

      Immer so, wie’s passt und je nachdem, ob es einem nützt.

      • Sie verstehen offenbar einfache Zusammenhänge nicht. Natürlich lassen sich Infektionsherde ausmachen, schon gar, wenn sie so gehäuft auftreten wie in Schulen – umgekehrt lassen sich individuelle Infektionsketten nur noch in den seltensten Fällen nachvollziehen. Ist das so schwer?

        Intellektuell ist das jetzt nahe bei den Verschwörungsgläubigen: „Immer so, wie’s passt und je nachdem, ob es einem nützt.“ Wenn man wahr und falsch nicht mehr auseinanderhalten kann, klar, dann ist der Mond aus Käse.

        • Immer wenn ich zitierte, dass die Schulen keine Infektionsherd seien (laut Studien), wiesen andere, auch Sie, es zurück mit dem Argument, man wisse bei 75% gar nicht, wo sie sich infiziert haben. Jetzt, wo es heißt, Schulen seien Infektionsherde (laut anderen Studien), jetzt gilt das nicht mehr. Wie durchsichtig!

          • Das ist, Gott sei Dank, durchsichtig und nennt sich Logik. Wenn Sie einen Raum betreten, von dem nur ein Teil einsehbar ist und Sie dort keine Person sehen, können Sie nicht behaupten, der Raum wäre leer. Umgekehrt können Sie jedoch mit Sicherheit behaupten, der Raum wäre nicht leer, sobald Sie auch nur eine Person antreffen.

            Wenn ich während den Schulschließungen eine Aussage treffe, dass sich das Infektionsgeschehen an den Schulen in Grenzen hält, ist das richtig. Daraus zu schließen, Schulen seien per se nicht am Infektionsgeschehen beteiligt, ist dagegen grober Unfug.

            Wer sich wie die KM trotz der Beobachtung steigender Zahlen an Ausbrüchen in Schulen hinstellt und an diesem Unfug festhält, ist eher der Gruppierung der Coronaleugner zuzuordnen. Mit rationalem Denken hat das jedenfalls nichts mehr zu tun.

      • Boah …

        Ja bei 75 % der Ansteckungen weiß man nicht, wo die Person sich infiziert hat.
        Aber …
        Irgendwo müssen sie sich angesteckt haben. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es einen erwischt ist umso höher, je mehr aktuell infiziert sind.

        Warum finde ich persönlich das Thema Schule und Präsenzunterricht auf Biegen und Brechen so schlimm? Ganz einfach – SchulPFLICHT! Familien wird dadurch die Möglichkeit genommen ihr persönliches Risiko einzuschätzen und sich entsprechend ihrer Einschätzung zu verhalten.

      • Ach Oka,
        Schulen sind keine Infektionsherde, weil wir uns den Arsch abfrieren durch das viele Lüften.

        Ich bin auch kein Fan von „Treiber der Pandemie“, „Infektionsherde“ etc., gerade weil wenig bis gar nicht gestestet wird, weil wir nicht wissen – sondern nur glauben (sollen) – was uns von den KuMis wiederholt um die Ohren gehauen wird und die Realität einfach anders aussieht.

        Mein kleiner Landkreis ist jetzt ein RISIKOgebiet geworden! Bis letzte Woche waren wir gelb (www.corona-in-zahlen.de), das heißt eine Inzidenz von unter 35. Jetzt fast das Doppelte.

        Das muss einen doch nachdenklich stimmen.

        Schulen zu schließen und KiTas ist jetzt absolut notwendig – denn wenn das Geschehen so diffus ist, ist es das auch in de 5-Minuten-Pausen, wenn eine Lehrkraft von einer Klasse zur nächsten hastet. Da sind sie unbeaufsichtigt. Fenster können wir in der Zeit nicht öffnen – Gefahr im Verzug, die fallen alle raus oder schmeißen Gegenstände nach unten.

        Inzwischen sind bei uns im Krankenhaus Besuche bis zum 10.1. VERBOTEN.

        Ja, und ich saß bis eben – und gleich mache ich weiter – und habe Arbeitsmaterialien digital so aufbereitet, dass meine Schüler, die ihre Verwandten in Berlin und was weiß ich nicht wo besuchen werden, Silvester mit ihren anderen Verwandten aus B oder NRW verbringen, genügend Informationen und Hilfen haben, die sie im Präsenzunterricht durch mkungen einhalten). Die Uneinsichtigen, Dummen, Coronaverleugner…. werden munter weitermachen und deswegen und (nur) deswegen haben wir so hohe Fallzahlen.

        Den Begriff „Querdenker“ mag ich nicht – da denkt keiner, die glauben auch alle.

        Bitte passen Sie auf sich auf und Ihre Schüler auf – tragen Sie eine Maske, halten Sie Abstand und lüften Sie – mehr Möglichkeiten haben wir dank der gläubigen – nicht wissenden – KuMis nicht.

    • @Oka

      Ich gratuliere zu Ihrer Weltanschauung und Weitsicht.
      Aber „DARAUF SETZE ICH !!!“ könnte ich nur mit einem großen, warmen Haufen – Oh! Ich bitte um Verzeihung und biete stattdessen an:

      „Darauf einen Dujardin!“

      https://www.youtube.com/watch?v=CR_QbV9qQ7k

      Und wir fragen uns, was die „Herrschaft“ so gemacht hat (und die nächsten Wochen machen wird)?
      Der Text ist irgendwie passend, so nach dem Motto „Trifft 1 KM einen 2.ten KM …“
      😉
      „Ja, wir waren beide nicht faul!“
      Ich schmeiß mich weg!
      🙂 🙂

    • Liebe(r) Oka,
      wenn Bildung wirklich Priorität hat – WARUM haben wir seit Jahren zu große Klassen, zu wenig Lehrkräfte, keine Schulsozialarbeiter, fehlende Psychologen…….
      Es tut mir leid, aber diese Aussage habe ich schon vor Jahren nicht glauben können. Wie soll ich es jetzt können?

  33. Wir haben gestern die versprochenen FFP 2 Masken erhalten. Erste Freude groß, dann die Ernüchterung: Diese Masken sind nicht CE – zertifiziert- und nun?

  34. Die haben es einfach nicht vertanden!
    Es handelt sich hier um eine Erkrankung bei der 30% an Folgeerkrankungen leiden was mit dem Rest in den nächsten Jahren ist scheint hier nicht zu Interessieren. An unserer Grundschule ploppen die Fälle seit 3 Wochen aus dem Boden. Wir haben jetzt 6 bestätigte Fälle in der Grundschule, in 4 Klassen. Kinder stehen in Kontakt über Geschwister und OGS. Eine halbe Klasse war letzte Woche mit Erkältungssmptomen krank. Keine Tests nichtmal für die Quarantäne Kinder.

    Die Ferien retten gerade unsere Schule sonst würde das jetzt immer so weiter laufen!
    Aber an Grundschulen soll ja angeblich nix sein…Lügen über Lügen….

    • „Die Ferien retten gerade unsere Schule“

      Das war und ist doch der Plan: wir retten uns irgendwie von Ferien zu Ferien. Diesmal hat es nicht ganz funktioniert aber beim nächsten Mal wird es bestimmt besser.

      • Lieber Michael,

        das ist das lustige Konzept, das wir als Lehrkäfte doch schon seit Jahren verfolgen – durchhalten bis zu den Ferien, dann krank werden.

        Nun ist es halt noch „etwas“ schlimmer. (Ich könnte ko–en).

        Man kann auch sagen: It was so nice, they did it twice – and forever.

        Unsere Minister haben keinen Plan, sie haben eine Tradition. Augen zu, Ohren zu, Hirn in Parkposition und Mund weit, weit auf.

  35. Ich finde es gefährlich, wie der Lockdown nun in Schulen tatsächlich umgesetzt wird. In meiner Klasse (21 Schüler) bleiben ab morgen nur 6 Schüler zu Hause. Alle anderen werden in die Notbetreuung geschickt. Auch Schüler mit deutlichen Erkältungssymptomen dürfen in die Schule kommen. Von der Schulleitung wird man sehr deutlich darauf hingewiesen, dass der Lockdown in der Schule NUR für Schüler gedacht ist.

    • Tja, so ist das halt, wenn KuMi nur halbherzig agieren. Wurde ja immer verkündet: Lockdown, aber von Klasse 1 bis 7 trotzdem Präsenzunterricht. Heißt im übrigen auch erst ab nächste Woche Notbetreuung. Warum also sollten Eltern ihre Kinder nicht schicken? Ich hab sogar zu hören bekommen, dass die Eltern zu Hause sind, aber das Kind trotzdem kommt, weil es das gerne möchte! Zu „ normalen“ Zeiten sicher schön, aber jetzt??

  36. „Eisenmann: „Man kann nicht sagen, dass die Schulen Hort des Infektionsgeschehens sind“

    LAUT DIESER STUDIE hat sie ja auch Recht damit. Vermutlich beruft sie sich darauf.

    „Die Klinik führte eine bundesweite Abfrage an 100 deutschen Kinder- und Jugendkliniken vom 18. bis 20. November durch – mit Daten von 110 000 Kindern und Jugendlichen.

    Die Ergebnisse im Überblick:

    ▶︎ Die Experten sagen: Schulen sind gar kein Infektionsherd. „Die öffentliche Diskussion und Darstellung, wie z.B. ,brandgefährlicher Schulunterricht‘, wird durch die oben dargestellten Daten an über 110 000 Kindern und Jugendlichen auch in dieser Phase der Pandemie nicht gestützt.“

    ▶︎ Nur 0,5 Prozent der Tests waren positiv: Das zeige, „dass bei über 110 000 bisher durchgeführten SARS-CoV-2 PCR Tests zum Stichtag 18.11.2020 an den Kliniken im Mittel nur 0,53% der an Kindern und Jugendlichen durchgeführten Tests positiv waren“, schreiben die Studienmacher.

    Doch gibt es eine Dunkelziffer – weil viele Schüler einfach keine Symptome haben? Und deshalb nie getestet wurden?

    ▶︎ Das sei „sehr unwahrscheinlich“, schreiben die Experten. Es gebe höchstwahrscheinlich keine größere Dunkelziffer, weil in dieser Studie sehr viele Kids OHNE Symptome getestet wurden. Insgesamt hatten 80 Prozent keine Anzeichen auf Corona.“

    https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/neue-corona-studie-keine-dunkelziffer-bei-schuelern-74085932.bild.html

      • Ist Drosten für Sie ein Guru? Was halten Sie von Kekulé?

        „Darüber hinaus ärgere ihn, dass Drosten “trotz der Kritik, die da im Raum stand”, immer und überall gesagt habe, die Ergebnisse seien trotzdem richtig. Drosten habe selbst der “New York Times” gegenüber gesagt: “Wenn man das statistisch noch besser auswertet, kommt man zu genau dem gleichen Ergebnis.” Die Schlussfolgerung, Kinder seien ebenso infektiös wie Erwachsene, sei inzwischen von “fünf Statistikprofessoren” widerlegt worden.“
        https://www.rnd.de/wissen/kekule-erneuert-kritik-an-drosten-studie-die-war-nicht-mehr-zu-retten-2MJQRCNHLBC6FGCV3PAOTXSBTY.html

        • Auf welchem Kindergartenniveau argumentieren Sie? Ob jemand ein „Guru“ sein soll oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle. Es ist Konsens in der Wissenschaft, dass Kinder Erwachsene anstecken können – und dass Kinder ab 12, 13 Jahren genaus infektiös sind wie Erwachsene. Das spiegelt sich in allen wissenschaftlichen (!) Stellungnahmen wieder, zuletzt in der der Nationalakademie Leopoldina.

          Sie kommen mit einem Artikel vom Mai, der sich auf eine einzige Studie von Drosten bezog – die längst überarbeitet und in ihren Ergebnissen mittlerweile unstrittig ist. Kekulé vor zwei Wochen im Sender Phoenix: An weiterführenden Schulen gebe es schwerste Ausbrüche. Jugendliche Schüler seien „ganz starke Treiber der Pandemie. Das ist ohne Wenn und Aber erwiesen.“

          Quellen: https://www.news4teachers.de/2020/12/schulen-sind-sicher-von-wegen-kekule-an-weiterfuehrenden-schulen-gibt-es-schwerste-ausbrueche-jugendliche-schueler-sind-starke-treiber-der-pandemie/

          https://www.news4teachers.de/2020/12/leopoldina-schulpflicht-sofort-aussetzen-weihnachtsferien-verlaengern-danach-strenge-regeln-fuer-den-schulbetrieb/

          • PS. Auch dass Sie die sehr einfache Argumentation von Drosten inhaltlich nicht nachvollziehen (können?), warum die Behauptungen der Kinderärzte Unsinn sind, spricht Bände.

            Es geht nicht um die Person Drosten – der allerdings, immerhin, Deutschlands international anerkanntester Virologe ist. Aber was ist das schon gegenüber echten Kinderärzten, die Wissenschaft im Vorbeigehen erledigen?

          • @Bernd, also halten wir fest, dass Kekulé sich geirrt und inzwischen revidiert hat? Woher wissen wir dann, wer sich jetzt nicht irrt und noch revidieren muss?

            Werden Sie bitte nicht immer gleich ausfällig, wenn man nicht sofort einsieht, dass Sie „wie immer“ Recht haben. Als ob es in der Wissenschaft immer nur die eine, die „Bernd-Meinung“ gäbe. DAS zu glauben wäre dann wirklich Kindergartenniveau!

          • PS. Auch die Diskussion zwischen Kekulé und Drosten – auf die Sie sich beziehen – haben Sie nciht verstanden. Es ging um die Aussagekraft einer (frühen) Studie von Drosten, die wegen grober statistischer Verfahren in der wissenschaftlichen Kritik stand (auch von Kekulé). Drosten hat die statistischen Verfahren mittlerweile verfeinert – und kommt zum gleichen, jetzt unbestrittenen Ergebnis: Kinder könnten das Coronavirus weitergeben.

            Wissenschaftliche Kritik, das ist Ihnen offenbar nicht bekannt (war’s der Bild-Zeitung auch nicht, die versuchte, die Geschichte zu skandalisieren), gehört zum wissenschaftlichen Diskurs. Wissenschaftler forschen, machen ihre Ergebnisse (fach-)öffentlich, überarbeiten ihre Studien entsprechend der eingesammelten Kritik und machen sie so besser. So funktioniert Wissenschaft.

    • Was nützt mir eine Studie, die auf Datenmaterial beruht, die zum großen Teil Testergebnisse aus Zeiträumen nutz, in der in Deutschland eine niedrige Inzidenz herrschte?

      Das verwendete Datenmaterial stammt aus dem Zeitraum Juli bis 18.11.2020!! Mal überlegt, wie die gesamtdeutsche Inzidenz über die Sommermonate war?

      Meine Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-sind-schulen-infektionstreiber,SHFwU6a
      Daraus der Auszug: „Gegen die Annahme einer hohen Dunkelziffer wenden sich deutsche Kinder- und Jugendärzte mit einer Ad-hoc-Analyse, die sie am 23. November vorstellten. In einer bundesweiten Abfrage, an der sich über 100 deutsche Kinder- und Jugendkliniken beteiligten, habe sich gezeigt, dass bei über 110.000 seit Juli durchgeführten SARS-CoV-2 PCR Tests …“

      Anderer Punkt: Schon mal überlegt, wie hoch u.U. die persönlichen Kontakte (also mögliche Infektionsquellen) von Kindern waren, die wegen anderer Erkrankungen oder Operationen in die Krankenhäuser gekommen waren? So einige von diesen dürften in der letzten Zeit weniger Kontakte als üblich gehabt haben.

      Meine Quelle: https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-sind-schulen-infektionstreiber,SHFwU6a
      Daraus der Auszug: „Der größte Anteil waren Kinder, die wegen ganz anderer Erkrankungen oder Operationen in die Krankenhäuser gekommen waren.“

      • @Mutter aus HH
        Danke, auf den Zeitraum wollte ich auch hinweisen.

        Das ist so wie „früher war alles besser“, nee, es war nur anders.

        Bei uns sind seit vier Tagen die Inzidenzen so deutlich gestiegen, dass mein kleiner Landkreis jetzt zum Risikogebiet erklärt wurde. Derzeit bei 106. Vor vier- fünf Tagen – wenn ich das richtig entsinne – waren es unter 35, damit waren wir gelb und nicht knallrot. Ein Hotspot – Seniorenheim. Die scheinen da auch ständig Fete mit Besuchern zu machen… Ich gehe davon aus, dass alle noch einmal ihre Eltern/Großeltern vor Weihnachten besuchen wollten und nun haben wir den Coronasalat.

        Wenn ich Eltern/Großeltern schreibe halte ich einer dahinterliegenden, schwer zu verstehenden Argumentation zu Folge Kinder und Enkelkinder für die Reinträger und die Pflegekräfte, die Kinder in Schule und in KiTa haben.

        Auch für Leerdenker – der Begriff gefällt mir ausgesprochen gut, ist hier irgendwo gefallen – nachvollziehbar, sofern man nicht auch ein Leugner ist.

    • 0,53% der getesteten Schüler???? Das wäre ein Inzidenzwert von 530!!!!! bei Schülern. Also ca. dreimal so hoch wie die Inzidenz der allgemeinen Bevölkerung. Wie genau schließt man als Kinder- und Jugendklinik und /oder KM daraus, dass das Infektionsgeschehen unter Schülern gering sei?

      • @Sarah Schroepf

        Ja, das ist eine interessante Frage …

        An der Zulassungsbeschränkung (= numerus clausus) kann es wohl nicht liegen. Mit einer 6 in Mathe bekommt man den „nc“ bestimmt nicht.
        Das betrifft jetzt die Mediziner.

        Für KMs gelten aber andere Regeln, nämlich immer die selbstgemachten, die zaubern einen „schlanken Fuß“.
        🙁
        Und wenn man z.B. nach NRW schaut, da kommen auch Quereinsteiger bis an die Spitze des Schulministeriums, da genügt das bekannte „Vitamin B“.
        Noch nicht ganz so bekannt war „Vitamin V“ – hier steht das „V“ für „Vati von Yvonne.

        Hier in NRW wird sie noch gelebt, die Chancengleichheit. 😉

        Und Einbildung (wie bei Yvonne) ist auch ne Bildung.

    • @Oka: Irre ich mich oder haben die Kinderärzte nicht sogar bei der Präsentation gesagt, dass das ja eigentlich keine „Studie“ im engeren Sinne sei?

        • @Oka

          Liebe(r) Oka,

          seltsam, dass Sie die Quelle nicht parat haben, wo Sie doch die Kinderärzte anführten.
          Haben Sie denn Ihre Argumentation nicht sorgfältig aufgebaut bzw. vor dem Aufbau der Argumentationsstruktur und eines Schreibplanes eine sorgfältige fortlaufende Recherche (und ebenso fortlaufende Dokumentation der Recherche) durchgeführt?
          Dann wäre es bedauerlicher Weise gar keine Argumentation, sondern lediglich ein loser Verbund von angesammelten Behauptungen.

          Liebe(r) Oka,
          Sie zeigen erste Zeichen von Überforderung.
          Vielleicht können Sie an Ihrem Dienstort Unterstützung im Rahmen der kollegialen Fallberatung erbitten.

          Ungern würde ich auf Ihre fundierten Kenntnisse und Erkenntnisse verzichten (müssen) – bitte handeln Sie jetzt im Rahmen der Selbstliebe und Selbstfürsorge.

    • Wenn man wirklich hätte eine Dunkelziffer ermitteln wollen, hätte man zusätzlich 110.000 Antikörpertests vorgenommen, Oka. Hat man aber nicht, weil es eben gar keine Studie war, sondern eine Datensammlung, die durch Einweisung ins Krankenhaus entstanden ist. Die Kliniken wollen eben wissen, ob bei „normalen“ stationären Aufnahmen das Virus mit aufgenommen wird, um Sicherheitsmaßnahmen treffen zu können. Es ist schon erstaunlich, wie das so zu welchen Zwecken und von wem verwendet wird. Aber auch so war/ist Deutschland in der Pandemie bisher nicht besonders studienwütig. Im Grunde aber wundert mich das nicht mehr wirklich, weil wir einfach nur in der Sch….e sitzen. Überall auf der Welt. Vielleicht haben Sie Recht mit Ihrer Abneigung gegen die Panik. Aber kampflos aufgeben sollte man nicht. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Und fahrlässig handeln aufgrund von falscher Hoffnung sollte man nie! Schönes Weihnachtsfest trotzdem, besinnlich sind wir in diesem Jahr wohl fast alle!

      • @ANNA, ich bin keine Kinderärztin/kein Kinderarzt. Ich muss mich auf die Aussagen stützen, die veröffentlicht werden. Ich gehe NICHT von einer „Lügenpresse“ aus, sondern von unterschiedlichen Meinungen/Interpretationen.

        • Jetzt haben Sie sich aber als Coronaleugner geoutet! Für Meinungen und Interpretationen besteht schon lange kein Spielraum mehr! Es ist nicht die Frage: „Wie sehe ich die Welt?“, sondern: „Wie ist sie?“ Aber nicht jeder mutet sich diesen Blick zu, ich verstehe schon. Sie sind dann hier aber bei den ganzen Realisten definitiv falsch! Tun Sie sich doch nicht länger selber weh. Genießen Sie, dass Sie offensichtlich noch gesund sind und rauben Sie anderen nicht die Kraft, die sich ernsthaft auseinandersetzen mit der Realität und dem Leid um uns herum. Man muss erkennen, wann genug ist! Meinung war gestern, heute gibt es keine Alternativen mehr zum verantwortlichen Handeln…Augen auf und wenn nicht, besser Mund zu, wenn es um den Schutz unserer Leben (auch Ihrem!) geht. Oder besser: Finger weg von der Tastatur. Oder wie auch immer. Wer nichts begreift, der fürchtet nichts … das ist Ihr Weg! Meiner ist es zu begreifen, um nichts zu fürchten …Die Wahrheit ist wohl aber eher leider so, dass das Virus und der Umgang damit einen lehrt, dass der, der begreift, sich auch fürchten muss. Bis denn!

    • Hm, ich mag ja auf dem völlig falschen Weg sein…..

      Aber ist es nicht so, dass die Testung für den Moment gilt und nicht für die ganze Schulzeit?k

      Reicht da nicht ein Kind, das ungestetet oder gestest ist mir egal, asymptomatisch ist und durch die Gegend läuft und munter verteilt?

      Mit einigen Geschwisterkindern zu Hause ohne Maske eng zusammen ist und auch da munter verteilt?

      Die Großeltern besucht und da munter verteilt?

      Munter, weil es ja asymptomatisch und gesund ist.

      Die Testungen bei Kindern sind übrigens nicht ganz so einfach. Stäbchen bis in den Magen und ins Kleinhirn rammen klappt da nicht.

      Ich finde es se

  37. Aha, also Oka würde für Bildung also das eigene Leben aufs Spiel setzen. Ist ja in Ordnung, muss ja jeder selbst entscheiden. Aber für viele geht eben Gesundheit vor, denn ohne Gesundheit keine Chance, die Bildungseinrichtung zu besuchen, oder aber Unterricht anzubieten. Also die Dinge sind eng miteinander verknüpft, da kann man mitten in einer Pandemie mit exponentiellem Wachstum, woran täglich hunderte Menschen in unserem Land sterben, nicht Bildung als oberste Priorität benennen. Wenn Minister dies immer wieder erwähnen, wie wichtig das jetzt sei, dann sollen sie geeignete Konzepte präsentieren und umsetzen und nicht nur ihre Standardsätze herunterleiern!

    • @Oka ist doch der lebende Beweis, dass der Regelbetrieb an Schulen in den letzten 30 bis 40 Jahren vor dem Ausbruch der Pandemie auch nicht dazugeführt hat, dass alle Schulabsolventen etwas von dem, was vermittelt werden sollte, gelernt oder besser noch verstanden haben.
      Aber damit gehört @Oka dann zu den ca. 15% der Erwachsnen, die sich selbst als Querdenker bezeichnen. Querdenker, weil sie denken sie könnten sich querstellen, um so die gesamtgesellschaftlichen Bestrebungen zur Bekämpfung der Pandemie zu behindern.

  38. Die Aussagen der Kultusministerkonferenz, die Bildungsminster, aller 16 Bundesländer, fast gleicher Tenor…Präsenzunterricht!! Danach angeblich, wissenschaftlich gestützte Thesen, die, diese wahnwitzigen Aussagen, der Bildungsministerien belegen sollen….angebliche juristische Grundlagen, die alles
    Aufbegehren, im Keim ersticken sollen..! Wo sind Juristen, Eltern, Lehrer, Schüler die diese menschenverachtende Praxis anprangern? Bittere Wahrheit: „Nicht in Foren, werden Erfolge erzielt!“…mir würde spontan der Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg einfallen…nach 2 negativen Testen, ca. 2Wochen Quarantäne, habe ich zwar genug Zorn angesammelt, aber als Mini-Leuchtchen, werde ich keine massive Kursänderung dieser Superstrategen in der Bildungspolitik erzielen können…klar könnte ich Verbesserungsvorschläge, Praxiserfahrung, sogar Lebenserfahrung und Realität mit-einbringen ….Aber mal ganz ehrlich, das interessiert doch keine Sau…! Seit März versuche ich Leserbriefe…
    Briefe/E-Mails usw. an verschiedene Stellen zu lancieren, Kommentare in Zeitungen, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen…mein persönliches Highlight, eine Mail an Herrn Gesundheitsminister Spahn, dessen Büro mir einen nettes Antwortschreiben zugesandt hat…Hmmh! Mein Fazit: Egal, ob Grün, Rot, Schwarz die Politik führt uns Alle am Nasenring…und mal ganz ehrlich, all die kleinen 16 Bildungsministerchen, ob männlich/ weiblich, geben doch hier keine bildungspolitischen Richtungen vor…das bestimmt doch die große „Märchenschar“ der höheren „Politischen Gestaltungsebene“… ist dies jetzt noch beschriebene Realsatire, oder einfach nur „Satire?!“ Um die Situation mal mit einem geklauten Zitat, vom „Rocker“ vom „Hocker“ darzustellen: “ Weine könn’t ich, weine!“

    • @Michel Herbert, „Seit März versuche ich Leserbriefe…
      Briefe/E-Mails usw. an verschiedene Stellen zu lancieren, Kommentare in Zeitungen, einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen…“

      Ja, so kommt mir das hier auch manchmal vor. Deswegen wohl auch die aggressiven Reaktionen, wenn Ihnen/ihnen jemand wie ich „in die Suppe spuckt“.

      Sie gehen aber irgendwie auch davon aus, dass Sie Recht haben und alles eigentlich so geschehen müsste, wie SIE es meinen und richtig finden. Ich staune immer über solche SELBSTGEWISSHEIT. Andere haben andere Meinungen, andere Wünsche, andere Vorstellungen und die bringen sie auch ein, eventuell ja auch dort, wo Sie Ihre Meinungen hin „lancieren“. Warum also soll man ausgerechnet auf SIE hören, weil (Satz1) SIE natürlich Recht haben und es besser wissen als alle anderen?

      Ich staune immer über diese SELBSTGEWISSHEIT, verbreitet vor allem wohl unter Lehrern?!

      • @oka
        Oka ist entweder ein nicht beamteter, nicht eingestellter früherer Lehramtsanwärter, hat halt nicht gereicht?? Er ist zu jeder Tageszeit in allen Artikeln zu finden, schon seltsam, beinahe komisch! Wahrscheinlich arbeitslos?
        Oder…. ,wie schon so oft hier genannt, hauptberuflich beim KM angestellt!

  39. Ich kann mir Masken bei 1. / 2. Klasse nur schwer vorstellen. Da sind die Kinder noch voll im Schrifterwerb. Und das ohne Mundbild? Vor allem bei Kindern die Probleme mit hören bzw. der auditiven Wahrnehmung haben. Das erlebe ich gerade live bei meiner Tochter in der 1. Klasse.
    Und wenn ich meinen Sohn aus der Betreuung abholen sehe ich sehr viele Realschüler die ohne Maske und Abstand ihre Mittagspause verbringen. Kämpfen, Essen teilen, sich durchmischen sind an der Tagesordnung. Und auf dem Weg von azug zur Schule laufen im Pulk ohne Abstand und Maske. Da frage ich mich, wo stecken due sich an? Eher in der Pause, auf dem Weg und in der Freizeit als in der Schule.
    Bei infizierten Lehrern wird nie bekannt gegeben ob sie sich in der Schule oder in der Freizeit angesteckt haben. Auch Lehrer haben Wochenende. Da finde ich es schwierig zu sagen, dass die Schulen immer mehr betroffen sind, weil niemand sagen kann wo die Ansteckung stattgefunden haben.

    • @suse10273
      Von welcher Freizeit bei Lehrern sprechen Sie?
      Seit Monaten bin ich ab Sonntag in Vorbereitung für die Schule und tauche erst am späten Freitag mit dem Kopf wieder aus dem Thema auf. Dann wird eingekauft, ein wenig Haushalt erledigt, ein wenig Familie betreut und schon muss man sich mit neuen Vorgaben vom KM beschäftigen/ rumschlagen, welche auf die Schnelle umgesetzt werden sollen um am Montag zu greifen!
      Wo ist meine “ Freizeit“ ??

  40. Die Schulen möglichst schnell wieder in den Regelbetrieb zu führen, finde ich gut und richtig, auch wenn meine Meinung hier bei n4t nicht in die Meinungslandschaft passt und wahrscheinlich den gewohnten Sturm der Entrüstung auslöst.

    • @Anne, ja, diesen Sturm der Entrüstung erlebe ich hier ständig. Ich finde es aber wichtig, dass die hier Versammelten sich nicht nur einfach gegenseitig applaudieren, sondern merken, dass es auch andere Meinungen gibt.

      Wolfgang Borchert

      Stell dich mitten in den Regen,
      glaub an seinen Tropfensegen
      spinn dich in das Rauschen ein
      und versuche gut zu sein!

      Stell dich mitten in den Wind,
      glaub an ihn und sei ein Kind –
      lass den Sturm in dich hinein
      und versuche gut zu sein.

      Stell dich mitten in das Feuer,
      liebe dieses Ungeheuer
      in des Herzens rotem Wein –
      und versuche gut zu sein!

        • Bei W. Borchert fällt mir mit Blick auf @Oka nur „Draußen vor der Tür“ als Assoziation ein. @Oka leidet an sich selbst, da er/sie/es nach den Beschränkungen infolge der Pandemiebekämpfung nicht wieder an sein/ihr/sein früheres Leben anknüpfen kann. Weitere Analogien sind augenfällig.

      • Diesen wunderbaren Text hier zu instrumentalisieren ist ein Verbrechen. Nicht dass ich hier gleichsetzen möchte….aber mein 1. Gedanke beim Lesen dieses Posts: Wenn die Blauen davon schwafeln, dass sie das Grundgesetz gegen Demonkratiefeinde verteidigen, klingt das genau so.

  41. Mensch Leute, lasst euch von Oka doch nicht verarschen.
    Ein rhetorisch sehr geschickter Troll.
    Entweder hat er nur Spaß daran hier alles auf die Palme zu bringen oder arbeitet für jemand.
    Das Schlimme an der Sache, er hat momentan Erfolg.
    Alle hier spielen sein Spiel mit und lassen sich das Wort im Mund herum drehen, zu empörten Gegenargumenten verleiten oder zetern laut.
    Egal welcher Beitrag. Nach ganz kurzer Zeit kann man sich gar nicht mehr an das Thema erinnern. Alles nur noch Oka, Oka, Oka.
    Genau so ist es wahrscheinlich geplant.
    Wenn ein Bericht “ KMK beschließt, dass das Wasser den Berg hoch zu fließen hat“ erscheint, wird Oka wahrscheinlich posten, dass der Bach vor seiner Tür schon die Richtung gewechselt hat und er jetzt ein Dankschreiben an die KMK aufsetzt.
    Wir werden dann schreiben, dass das physikalisch unmöglich ist und seitenlang die Gesetze der Physik erläutern.
    Oka schreibt dann, dass das keine Rolle spielt, weil die KMK der liebe Gott ist und so was befehlen kann.
    Wir starten dann eine endlose Debatte über Religion und die Bibel. Zwischendrin immer mal von Oka durch ein paar provokante Einwürfe wie „Kennt ihr denn nicht die heilige Vierfaltigkeit: Vater, Sohn, KMK und heiliger Geist?
    Nach etwa 40 Beiträgen hat sich das Ganze dann so verlaufen, dass kein Mensch mehr weis um welches Thema es sich eigentlich gedreht hat.
    Ist dann auch egal, das Thema ist jetzt eh drei Tage alt und nicht mehr aktuell.
    Der gute Mann hat euch alle im Griff und erreicht bei 75% aller Beiträge sein Ziel. Thema vernebeln, Streit und Wut säen und die Anderen von ernsthaften Beiträgen abhalten.

    • Dazu: „Egal welcher Beitrag. Nach ganz kurzer Zeit kann man sich gar nicht mehr an das Thema erinnern. Alles nur noch Oka, Oka, Oka.“

      Dann lassen Sie doch einfach Ihre Reaktionen. Wie schon geschrieben, sage ich hier meine Meinung wie jeder andere auch. Es geht nicht um irgendwelche „Likes“, die ja auch nicht möglich sind.

      • @Oka

        „Es geht nicht um irgendwelche „Likes“, die ja auch nicht möglich sind.“

        Nein.
        Ich sehe das nicht so.
        Das ist ganz anders.
        Woher wollen Sie wissen, dass hier keines „Likes“ möglich sind?
        Haben Sie Quellen?
        Sie müssen sich einfach überzeugen lassen.
        Sie müssen da einfach offen sein.
        Sie dürfen sich innerlich nicht dagegen sperren.

        „… und versuche gut zu sein.“

    • @Oka

      Ich übernehme freiwillig einen Teil der Oka-Betreuung.
      Ich versuche es mit freundlich zugewandter Aufmerksamkeit.

      Mal sehen, ob Oka aufgeschlossen reagiert.
      Vielleicht hilft es ihr/ihm, wenn noch einige mitmachen?

      Ein Mensch kann doch gar nicht zu viel positive Aufmerksamkeit bekommen.
      Ich bin da voller Hoffnung, dass wir Oka viel Unterstützung geben können und sie/er sich dem nicht verschließen kann.
      🙂

      • Pit, Sie scheinen ein großartiger Pädagoge zu sein. Ich bewundere Ihre Zugewandtheit und Langmut. Ich werde Ihre Oka-Betreuung mit anerkennender Solidarität verfolgen, aber für eine aktive Beteiligung fehlt mir leider die Kraft…

        • @Kathrin

          Danke für das nette Kompliment.
          Ich helfe einfach gerne – und das meine ich ernst.

          Manche Kinder kommen einfach schlecht aus einer Rolle wieder heraus, das ist gar keine böse Absicht sondern oft die pure Hilflosigkeit.
          Eine zeitlang ist es ein lustiges Spiel für die Kinder. Aber sie können dann schlecht selber aussteigen, weil sie das mit Gesichtsverlust verbinden – und nichts ist heutzutage in den Augen der Kinder und Teenies schlimmer als „EydannhassukeinÄäääreey!“
          Also das Spielchen mitspielen, bis es nicht mehr geht und es – ganz offensichtlich – so blöde wird, bis der erste freudig verkündet „Ich bin zu alt für so was.“
          Dann hört es entweder ganz plötzlich auf oder es ebbt langsam ab.

          Was allerdings eine … vermutlich physisch Ü18-Person … dazu bringt: Who knows?

          Aber mit gutem Willen (und wenn es nur im eigenen Interesse ist) sollte man als solche doch hinkriegen, was Kinder und Teenies auch schaffen könnten.

          Ich bleib einfach mal dran …

    • Lieber Georg DLRDBG,

      bin ganz Ihrer Ansicht! Sie haben es wirklich glasklar erkannt!

      Übrigens, Vorgehen evtl. inspiriert von einer in der DDR von der Stasi erfolgreich angewandten Methode (sog. „Zersetzung“).

      u.a.: durch Ablenkungsmanöver (weg vom eigentlichen Thema – hin zu Nebenschauplätzen), Nebelkerzen, Versuch der Sabotage des Niveaus, der Glaubwürdigkeit des Portals, Binden von Zeit- und Energieaufwand, Chaos stiften, Versuch der Demontage von KommentatorInnen oder des ganzen Portals durch planmäßig verfolgte Untergrabungsversuche, falsche Identitäten, Destruktivität um der Destruktivität willen, … .

      Pure Profilierungsneurose, Profilierungssucht, … des Autors/ der Autorin gewisser „auffälligen“ Kommentare/Beiträge sind trotzdem nicht ausgeschlossen.

      empfohlene Standardformel als Antwort auf Einlassungen, die unsachlich, also nicht konstruktiv und weiterführend gemeint sind, also zielführend für unsere gemeinsame Sache sind:

      Don’t feed the troll!!!

      = de facto Ignorieren, Links liegenlassen, Kaltstellen von QuertreiberInnen

  42. Alleine das Thema hier, schnelle Rückkehr zum Regelbetrieb.

    Da gibt es nichts ernsthaft zu diskutieren.
    – Mindestens die Hälfte der Schüler ist im jugendlichen Alter und daher als Überträger von Corona geeignet
    – Die Hygiene-Pläne sind ein Witz

    Folge : Die Schulen sind für Lehrer, Schüler und Eltern gefährlich.

    Da braucht man keine Stellungnahmen von Gesundheitsämtern die Infektionsketten schon lange nicht mehr nachverfolgen können und würfeln wer getestet wird oder in Quarantäne geht.
    Auch Studien von Kinderärzten die sonst Blähungen und Drei-Tage-Fieber behandeln sind nur Nebelbomben.

    Wer die Schulen bei gleicher Infektionslage wie nach den Herbstferien mit dem gleiche Hygienekonzept, im Präsenzunterricht wieder öffnet, der hat nichts gelernt und riskiert wissentlich das leben und die Gesundheit vieler Menschen.

    Ich weis Oka, sie sehen das ganz anders. Die KMK sind super Leute die sie kostenlos in ihrem A… wohnen lassen.
    Ersparen sie mir bitte das geschwurbel.

    • Dazu: „Die KMK sind super Leute die sie kostenlos in ihrem A… wohnen lassen.
      Ersparen sie mir bitte das geschwurbel.“

      Sie sind wirklich Lehrer?

  43. Heute letzter Tag vor der Schließung. Schönes Fest und Jahresabschluss in der Grundschule gemacht. Den Kindern Mut gemacht, dass am 11. Januar wir uns alle wiedersehen werden. Bei uns an der Schule will im Kollegenkreis niemand eine weitere Schließung, jeder hofft dass es dann wieder losgeht. Die Kinder brauchen die Kontakte in der Schule, die AG’s, das Ganztagsleben.

    • Ben,
      das ist doch schön für Sie. Und wenn Sie intubiert aus Ihrem Lummerland Traum erwachen, lernen Sie, was Realität und situationsangemessenes Verhalten bedeutet.

      • @Ben, wir wollen alle das Gleiche wie Sie. Aber ich hoffe doch, dass die SchulministerInnen nach wissenschaftlichen Befunden entscheiden, wie es nach den Ferien weitergeht. Ich hoffe aus Vernunftgründen auf Wechselunterricht für meine Grundschulklasse. Klar, habe ich lieber alle Kinder zusammen, aber ich würde gerne gesund bleiben – und dasselbe wünsche ich den Kindern und ihren Familien!

  44. „Unabhängig von den Inzidenzzahlen muss Schule dann wieder angeboten werden können.“

    Da interpretiere ich jetzt auch mal Inzidenzzahlen zwischen 300 – 500 , gerne mehr…
    Die KULTUSMINISTERIEN haben den Knall wirklich nicht gehört und sie werden ihn auch nicht hören, denn SIE WOLLEN EINFACH NICHT!!! Sie wollen (speziell über Weihnachten) ihre Ruhe haben, Konzepte müssen LuL entwickeln, Wissenschaftler Studien erarbeiten, … uvm. , damit die KMK diese dann genüsslich in die Tonne treten kann.
    Im übrigen habe ich in der Politik noch nie so viele Gläubige erlebt: Jeder 2. Satz beginnt mit „ich glaube – wir glauben – man glaubt – “ und außerdem ist bei allen unsäglichen Aussagen „im Konjunktiv halt alles möglich“ – der „Hätte“ liegt auf dem Friedhof und der „Wäre Möglich“ liegt daneben … Es ist unfassbar, was sich die Bevölkerung von den Kultusministerien alles bieten lässt.

  45. Warum schaut keiner hin, wie die Kinder/Jugendlichen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule kommen?
    Meine Tochter fährt jeden Tag dicht an dicht mit den anderen Zug. Da kräht kein Hahn danach, ob ein Mindestabstand eingehalten wird. Das geht nämlich gar nicht. Und das ist schön seit Jahren ein Problem. Da kann in den Schulen noch so viel an Regeln eingehalten werden. Wie wäre es, der Deutschen Bahn mal ein Bußgeld aufzubrummen, anstatt den kleinen ständig Angst zu machen und die wegen nichts zurecht zu weisen?

    • Ihre Tochter fährt mit dem SNPV, der in der Zuständigkeit des regionalen Zweckverbandes liegt, der für Ihre Region im Auftrage Ihres Bundeslandes den schienengebundenen Personennahverkehr organisiert. Das bedeutet nichts Anderes, als das er die Vorgaben macht, die für das EVU – z.B. die DBRegio, die er beauftragt, gelten.

      Im übrigen sind die Schulminister für die Schülerbeförderung nicht zuständig. Diese obliegt den jeweiligen Schulträgern – also den Kommunen.

      Warum dürfen eigentlich Personen, die den Staatsaufbau (Staatsorganisation) und die Aufgabenteilung zwischen Bund, Ländern und Kommunen nicht ansatzweise verstehen wollen oder Können, wählen? Letztendlich sind sie aber ein Beweis, dass der Regelbetrieb in Vor-Pandemie-Zeiten an Vielen folgenlos vorbei gegangen sein muss und es deshalb auch keinem schaden kann, wenn Unterricht ausfällt. Schule als Institution bzw. die Bemühungen der Schulministerien werden maßlos überschätzt.

  46. Also bis die Hälfte der Deutschen durchgeimpft ist, ist Herbst. Jetzt bei uns allein Mehrkosten von mindestens 150 Milliarden. Die körperlich Geschädigten und die zigtausend Toten. Wer bremst eigentlich Dummheit?

  47. Dass ihr alle nur motzen könnt. Wenn ihr alles besser könnt, übernehmt doch den Job und trefft die Entscheidungen die Eltern, Kindern, Arbeitgebern, Virologen, potentiellen Wählern, Witschaftsführern, Intensivschwestern, Sportvereinen, Rektoren, Hausmeistern, Reinigungskräften, Lehrern, usw. allen passen.

    In diesem Sinne, schöne Feiertage.

    • Ohoh jetzt werdet ihr aber dünnhäutig da im Kultusministerium. Macht doch einfach Euren Job richtig und wenn ihr es nicht könnt, tretet zurück. Ganz einfach oder?
      Kritikfähigkeit gehört übrigens ins Anforderungsprofil. Schmollen und beleidigt sein nicht. Schöne Grüße ins Ministerium LehrerY

    • @LehrerY

      … vielleicht aus NRW?
      Steht das „Y“ für Yvonne?

      Jubel!!!
      Eine neue Seiteneinsteigerin wird den Lehrermangel höchstpersönlich beheben.
      Alle Probleme sind im Grunde jetzt schon gelöst.
      Schule ist ein gut gelüftetes Paradies.
      Und sicher bleibt sicher.
      🙂

      Ich wünsche ebenfalls schöne Feiertage.

  48. Ich finde es gut das schulen und kitas wieder zuerst öffnen den Kinder brauchen Bildung und sie brauchen einen Lehrer. Sie brauchen Sozialkontakt. Wir Eltern sind keine Lehre und ich kann nicht alles meinem Kind beibringen. Wir Eltern müssen auch arbeiten, es können nicht alle homeleoffice machen. Den die Miete und Lebensmitteln zahlen sich nicht von alleine. Und bei den Mietpreise heutzutage kann nicht nur ein elternteil arbeiten…. Selbst bei homeoffice kann sich nicht jeder die Zeit selber einteilen. Die kinder dürfen keine verlieren sein, was sie eh schon sind.

    Klar muss endlich einen richtigen Fahrplan erstellt werden. Grundschulen und kitas müssen kompleltt öffnen, die kann man nicht alleine zuhause lassen. Ab Klasse 5 kann man die Klassen teilen und abwechselnd homeschooling und Unterricht machen. Die lernen was neues in der Woche und zuhause machen sie die Wiederholung…..

      • Haben Sie mitbekommen, dass Kinder leiden und wir nach knapp 4 Wochen (hoffe ich das es dabei bleibt) vielen Kindern helfen müssen den hohen Medienkonsum der nächsten 4 Wochen zu verarbeiten? Das Kinder alleine zu Hause sind ohne Freunde. Und vor allem, haben Sie mitbekommen, dass Kinder in Deutschland keine richtige Lobby haben?

        • Ja – und? Auf der Intensivstation beschränken sich die Sozialkontakte dann erst recht auf einen sehr engen Personenkreis.

          Und wenn Eltern sich künftig mit der Frage beschäftigen, wie sie die negativen Folgen eines vierwöchigen Medienüberkonsums bei ihren Kindern lindern können, dann bedeutet das zunächst einmal: Sie haben überlebt und sind offenbar gesund. Nicht die schlechteste Nachricht in einer Pandemie.

          Vom Friedhof aus ist das alles schwer möglich.

          • Ich sehe, Sie haben meinen Text „gut“ verstanden. Übrigens habe ich in meinem Umfeld zwei Corona-Tote zu beklagen und eine lange Zeit auf der Intensivstation Liegenden. Ich weiß was Corona bedeutet. Und ich arbeite sehr gerne in der Schule und weiß auch, was das heißt: Die Not der Kinder sehen.

          • Die Not der Kinder ist aber primär Aufgabe der gesamten Gesellschaft und weniger die der Unterrichtenden. Wäre die Not der Kinder der Gesellschaft und den politisch Verantwortlichen ein echtes Anliegen, dann wären Schulsozialarbeit und Schulpsychologie sowohl materiell als auch personell besser ausgestattet.

            Ich verantworte meinen „Fachunterricht“ und bin für die „Mühseligen und Beladenen“ unserer Gesellschaft nur am Rande zuständig. Als Klassenlehrkraft bin ich gerne bereit, als Unterstützung für Maßnahmen der Schulsozialarbeit und des schulpsychologischen Dienstes sowie des Jugendamtes zur Verfügung zu stehen und Eltern mit der bereitsstellung von Ansprechpartnern weiter zu helfen.

        • Meine Kinder leiden nicht. Die fanden diese “ Pseudonormalität“ in der Schule viel viel viel schlimmer. Und wenn man sein Kind nonstop fernsehen lässt, trägt man dafür die Verantwortung. Wenn man ihm keine Sozialkontakte außerhalb der Schule ermöglicht, ebenfalls. Schulen sind BILDUNGSEINRICHTUNGEN, keine Verwahranstalten. Das sieht man schon daran, dass dort Lehrer und keine Babysitter arbeiten. Weil eine Minderheit es aus verschiedenen Gründen nicht geregelt bekommt, die eigenen Kinder während einer Pandemie zu beaufsichtigen, kann die Lösung wohl kaum sein, dass ALLE in die Schule gezwungen werden. Und das sage ich als jemand, der unter Normalbedingungen NIEMALS für homeschooling wäre und die mit 4 schulpflichtigen Kindern und einem Kindergartenkind einen erheblichen Arbeitsaufwand durch den Wegfall von Präsenzunterricht hat.

          • Ganztagsschulen sind vor allem Lebensorte für Kinder, in denen sie den größten Teil ihres Tages verbringen. Und es arbeiten nicht nur Lehrer, sondern genauso Erzieher und Sozialpädagogen dort. Dazu die Ehrenamtlichen und Vereine.

        • Wenn Ihre Kinder 4 Wochen mit keinen Freunden Kontakt haben, liegt das an Ihren Kindern. Unsere sind in einer Art Standleitung mit ihren besten Freunden verbunden, obwohl sie seit Monaten nicht mehr vor Ort sind.

  49. Und um Kontakte zu mindern, weist die ADD nochmal daraufhin, dass für Lehrer Präsenzpflicht besteht, auch morgen und übermorgen. Für nichts, keiner meiner Schüler war heute da, aber egal. Vielen Dank dafür!
    Keine Anerkennung über all die Monate hinweg, aber selbst alles Wichtige verschlafen.

  50. Ich mache dieses Jahr mein Abitur (Bawü) und weiß selbst, wie wichtig es gerade jetzt und für mich ist in den Unterricht zu gehen und die besten Chancen auf einen guten Abschluss zu bekommen um danach studieren zu können.
    Allerdings wird mir der beste Abschluss nichts bringen, wenn meine Gesundheit beeinträchtigt ist durch mögliche Folgeschäden oder die meiner Mitmenschen und Familie, die auch möglicherweise nicht genesen werden oder mit Folgeschäden zu kämpfen haben (im Falle einer Infektion).
    Klar, dass das nicht sicher ist, trotzdem ist es möglich und das Risiko ist mir zu hoch. Kein Abschluss der Welt rechtfertigt eine mögliche Gefährdung meiner Gesundheit oder die meiner Mitmenschen.
    Ich verstehe, dass man auf die Zukunft blickend das beste für uns Schüler möchte, aber zu welchem Preis?
    Davon abgesehen finde ich den Gedanken, dass andere ihre geliebten Menschen verlieren oder ihr eigenes Leben verlieren damit ich erfolgreich werden kann später sehr beängstigend.
    Ich verzichte auf einen schnellstmöglichen und guten Abschluss, falls das meine und die Gesundheit anderer rettet, wirklich gerne und bin enttäuscht wie vor allem Fr. Eisenmann es nicht interessiert, was Bildung jetzt gerade für Auswirkungen haben kann und wie unwichtig unsere Gesundheit für sie (und natürlich auch andere) ist.
    Gesundheit > Bildung

    • @Username

      Liebe(r) @Username,

      Ihre Ausführungen zeigen, dass Sie diese sehr komplexe Lage auch adäquat komplex zu begreifen vermögen.
      Damit haben Sie alleine sehr viel mehr in die Waagschale zu werfen als alle 16 Kultus-/SchulministerInnen zusammen.

      „Ich verzichte auf einen schnellstmöglichen und guten Abschluss“
      Ich vermute mal, dass Sie mit diesen Voraussetzungen ganz bestimmt nicht auf einen guten Abschluss verzichten müssen.
      Schnellstmöglich wird er unter Umständen nicht erfolgen.
      Allerdings muss das kein Nachteil sein.
      Die geraden Strecken im Leben sind manchmal langweilig, auf einer kurvenreichen Strecke kommt man zwar langsamer ans Ziel, aber man sieht halt mehr und es bleibt mehr in Erinnerung. Momentan unschöne Erlebnisse bereiten einen wiederum auf kommende Ereignisse vor.
      Im wahren Leben bedeutet das: Man kann so – bei entsprechend klarem Verstand (und den haben Sie ganz offensichtlich) – wesentliche Dinge fürs weitere Leben lernen, die in der Theorie nicht zu vermitteln sind.
      (Soweit aus meiner Lebenserfahrung …).

      Charakter kann man meiner Meinung nach gar nicht lernen. …
      Sehr 😉 frei nach Shakespeare: „Haben oder nicht haben, das ist hier die Frage.“ – Auch in diesem Punkt sind Sie – Ihren Ausführungen folgend – sehr gut aufgestellt.

      Ihnen alles Gute!

      • @Pit:
        @Username:

        Sie beide haben so wahrhaft geschrieben!
        Username: Ich empfinde Ihre Sichtweise als klug und glaube nicht, dass Sie um Ihre Abschlüsse fürchten müssen, egal, wann sie stattfinden werden.
        Persönlichkeiten wie Sie werden es meistern, da bin ich mir sicher. Ihre Eltern können stolz auf Sie sein!
        Pit: Ich teile zu 100% Ihre Sichtweise und bin froh, dass ich nicht die Einzige bin, die die Dinge auf diese Weise betrachtet.

        By the way: In meiner Stadt setzen sich die Infektionsfälle fast ausschließlich aus Ausbrüchen in Pflegeheimen und Bildungseinrichtungen, also Schulen zusammen…..

        • @Mary-Ellen

          „Infektionsfälle fast ausschließlich aus Ausbrüchen in Pflegeheimen und Bildungseinrichtungen, also Schulen“

          Liebe @Mary-Ellen,
          das ist absolut grauenhaft und ich kann mir nicht vorstellen, wie und wie lange die „Entscheidungsträger“ das noch selber ertragen können.
          Mich würde das fix und fertig machen, wenn ich jeden Morgen diese Zahlen zur Kenntnis nehmen müsste. Ich würde mich dann auch jeden Morgen fragen, was das alles wohl mit mir zu tun hätte. Wohlgemerkt WAS es mit mir zu tun hätte, nicht OB es was mit mir zu tun hätte!
          Jeder durchschnittlich vernunftbegabte Mensch müsste da einen Zusammenhang wenigstens vermuten.
          Solange wie keine Klarheit herrscht, würde man doch besser Vorsicht walten lassen.
          (Man stelle sich jetzt noch vor, diese Leute müssten die Begriffe „Moral“und „Verantwortung“ nicht im Fremdwörter-Duden nachschlagen …)

          • @Pit:
            Darum kann ich hier fast nichts mehr schreiben….
            ….eben, weil mich die Anordnungen, Begründungen und Rechtfertigungen der KM einfach nur sprachlos machen.
            Zu so viel Unverfrorenheit, während LuL und SuS frieren, fällt mir nichts mehr ein.
            Und das will bei mir schon was heißen….

  51. Es darf nicht wahr sein, in welcher Traumwelt die Eisenmann lebt. Ignorant, weltfremd und verantwortungslos!
    Was will sie denn wem beweisen?
    Für sie steht das Recht auf Bildung höher als das Recht auf körperliche Unversehrtheit!!! Das ist unglaublich und dazu noch grundgesetzwidrig!!!
    Bitte möglichst schnell abtreten. So Leute braucht keiner

  52. Das hat man nun davon. *Ministerposten* mit fast immer ungelernten zu besetzten. Nur in der Politik ist das möglich. Eine Schande. Kein Fachwissen zu haben und dann solche Entscheidungen treffen zu dürfen . Ganz selten ist mal ein Posten mit einem dafür Ausgebildeten vergeben. Und dann haben diese ungelernten noch die frechheit sich über Anweisungen (Empfehlungen) einfach drüber hinwegzusetzen mitinkaufnahme von 1000 senden von Toten. Traurig traurig.

  53. „Bildungseinrichtungen zu schließen, Zusammenkünfte auf zehn oder weniger Menschen zu begrenzen und Geschäfte und Lokalitäten mit engem Kundenverkehr zu schließen, hat die Übertragung erheblich reduziert“, lautet die wichtigste Schlussfolgerung der Autoren. „Zusätzliche Ausgangssperren oder Anweisungen, zu Hause zu bleiben, haben vergleichsweise wenig Wirkung gezeigt.“ (https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/coronavirus-welche-ma%c3%9fnahmen-etwas-bringen/ar-BB1c143N?ocid=ACERDHP17&li=BBqg6Q9)

  54. Eine Studie aus Oxford/Harvard hat gezeigt: „Bildungseinrichtungen zu schließen, Zusammenkünfte auf zehn oder weniger Menschen zu begrenzen und Geschäfte und Lokalitäten mit engem Kundenverkehr zu schließen, hat die Übertragung erheblich reduziert“, lautet die wichtigste Schlussfolgerung der Autoren. „Zusätzliche Ausgangssperren oder Anweisungen, zu Hause zu bleiben, haben vergleichsweise wenig Wirkung gezeigt.“ (https://www.msn.com/de-de/nachrichten/coronavirus/coronavirus-welche-ma%c3%9fnahmen-etwas-bringen/ar-BB1c143N?ocid=ACERDHP17&li=BBqg6Q9)

  55. Es liegen inzwischen genug wissenschaftlich fundierte Studien vor, die eindeutig belegen, dass Kinder im Grundschulalter von dem Virus kaum betroffen sind, dass sie es nicht verbreiten und dass es hier auch keine Dunkelziffer gibt. Trotzdem wird der 6jährige Erstklässler genauso behandelt wie der volljährige Abiturient. Es muss endlich differenziert werden zwischen den Grundschulen ( hier gibt es keinen Grund den Präsenzunterricht auszusetzen) und den weiterführenden Schulen, zumal bei den jungen Kindern aufgrund des Betreuungsbedarfs und der Tatsache, dass die meisten Mütter berufstätig sind und im Gegensatz zu den Lehrern keine freien Tage bei voller Bezahlung geschenkt bekommen, ansonsten nur eine aufgeblähte Notbetreuung die Folge wäre, bei der die Kinder nur „verwahrt“ werden ohne dass sie etwas lernen. Die Grundschul-Lehrer haben in dieser Pandemie die Erfahrung gemacht, volles Gehalt bei deutlich verkürzten Arbeitspensum zu bekommen. In kaum einer Grundschule wurde Videounterricht angeboten. Meist wurde einmal pro Woche eine Arbeitsliste und ein Paket mit Arbeitsblättern den Eltern übermittelt, das sie dann NEBEN ihrem eigenen Job mit den Kindern abarbeiten mussten, während die Lehrkraft mit Abgabe der Liste für den Rest der WWochenschau Weiteres mehr zu tun hatte. Warum bekommt man für sowas volles Gehalt? Warum kein Kurzarbeitsgeld wie viele anderen? Verlängerung der Weihnachtsferien = ein paar Tage Urlaub geschenkt für die Lehrkraft bei voller Bezahlung. Die Eltern bekommen deswegen keine Minute länger frei als die 6 Wochen Urlaubsanspruch, die schon normalen Zeiten nicht reichen, um die 14 Wochen Ferien abzudecken. Es wäre gut gewesen, wenn man die Lehrer in der Zeit der Schulschliessung bei den Gesundheitsämter zur Kontaktpersonen- Nachverfolgung oder bei den Kassenärztlichen Vereinigungen an der Hotline 116 117 einzusetzen. Dann hätten sie mal gesehen, wie die Welt außerhalb ihres komfortablen Elfenbeinturm aussieht! Ich arbeite in diesem Bereich und musste mich wegen der mehr als desolaten Notbetreuung noch mit der Schulleitung auseinander setzen, nachdem den Eltern und Kindern deutlich gezeigt wurde, wie unerwünscht man in der Notbetreuung ist. Letztlich sitzt man als Eltern am kürzeren Hebel und ich habe die Notbetreuung nur an 2 Tagen pro Woche in Anspruch genommen und die restlichen Tage am späten Abend und mit der Hilfe von Nachbarn das Homeschooling meiner Tochter (2. Klasse) organisiert, weil ich sie den lieblosen Lehrern (die während der Notbetreuung gebügelt haben, auf Fragen genervt reagiert haben und nicht darauf geachtet haben dass das Tagespensum von den Kindern erledigt wurde) so wenig wie möglich überlassen wollte. Die Lehrer waren letztes Jahr die Gewinner der Pandemie: unzählige freie Tage on Top geschenkt bei voller Bezahlung. Und in Bayern dann noch 500 Euro Prämie für Schulleiter und einzelne Lehrer (WOFÜR???). Mich wundert es nicht, dass die Lehrerlobby darum kämpft, dass das ewig so weiter geht. Würde sie such darum kämpfen, wenn man die Lehrer dann auf Kurzarbeitsgeld setzt? Würde sie such darum kämpfen, wenn die Lehrer statt Freizeit zu bekommen dann Ersatzdienst bei der Telefonie der Gesundheitsämter leisten müssten?

  56. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/sars-cov-2-covid-19-dunkelziffer-schulen-kinder-corona-1.5123603

    Das ist die aktuellste mir bekannte Untersuchung mit 110.000 (!) untersuchten Kindern. Fazit: Es sind nicht die Kinder, die das Virus verbreiten!

    Deshalb steht für mich fest: Wenn der Virus in Schulen – insbesondere den Grundschulen- nachgewiesen wird, dann wurde in der Regel von den dort beschäftigten Erwachsenen eingeschleppt und nicht von den Kindern!

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