Gebauer holt trotz steigender Inzidenzwerte 800.000 Schüler in die Klassen zurück

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DÜSSELDORF. Die Corona-Kennziffern in NRW steigen trotz Lockdowns wieder an. Die Angst vor einer dritten Welle durch Mutationen ist groß. Ab Montag aber füllen sich die Schulen wieder. Die Nervosität der Landesregierung ist greifbar: Auf die Schnelle wurde eine Maskenpflicht auch für Grundschüler im Unterricht eingeführt.

«Wir müssen aber stabil unter die 50 kommen»: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). Foto: Land NRW

Während die Sorge vor Virusmutationen steigt, kehren mehr als 800.000 Schüler in Nordrhein-Westfalen am Montag unter verschärften Schutzvorkehrungen in die Klassen zurück. Wie geplant, würden zunächst Grund- und Förderschüler sowie Schüler aus Abschlussklassen und Berufskollegs in den Präsenzunterricht zurückgeholt, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in Düsseldorf. Die Maskenpflicht an den Schulen wird aber verschärft.

Für die Grundschulen ist ein Wechselmodell aus Distanz- und Präsenzunterricht in halbierten Klassenstärken geplant. Damit kehrt laut Gebauer zunächst die Hälfte der rund 680.000 Grundschüler in die Klassen zurück. Die Abschlussjahrgänge mit rund 280 000 Schülern an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien können laut Gebauer auch in voller Klassen- oder Kursstärke unterrichtet werden. Hinzu kommen etwa 220 000 Schüler an Berufskollegs, die meist nur ein oder zwei Tage pro Woche Unterricht haben.

Weitere Jahrgänge sollen in den Präsenzunterricht zurückgeholt werden – wenn es das Infektionsgeschehen zulässt

Bei diesen Regelungen seien mit Stand Freitag bis zum 7. März «keinerlei Änderungen» vorgesehen, sagte Gebauer. Sollte die landesweite Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen «stabil» unter 50 sinken, dann werde die Landesregierung über eine Erweiterung des Präsenzunterrichts entscheiden. Wenn es das Infektionsgeschehen zulasse, sollten dann weitere Jahrgänge in den Präsenzunterricht zurückgeholt werden. «Wir müssen aber stabil unter die 50 kommen.»

Angesichts der derzeit stagnierenden und möglicherweise wieder steigenden Infektionszahlen sagte Gebauer, das System sei «nach wie vor noch sehr fragil». Einzelne Corona-Ausbrüche könnten die Werte auch schwanken lassen. Sie wollte auch keinen Zeitraum nennen, wie lange die Inzidenz für weitere Schritte im Schulbetrieb unter 50 liegen müsse. Staatssekretär Mathias Richter betonte, dass die «gesamte Palette» vom Distanz- bis zum Präsenzunterricht je nach Infektionslage «sowohl in die eine als auch in die andere Richtung in Anspruch genommen werden kann».

Die wichtige Sieben-Tage-Kennziffer für Corona-Neuinfektionen war nach einem längeren Abwärtstrend im bevölkerungsreichsten Bundesland erneut leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Freitagmorgen einen Wert von 58. Am Donnerstag hatte der Wert bei 57,1 und am Mittwoch bei 56 gelegen.

Auch Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) schließt weitere Öffnungsschritte über die bereits angekündigten und unmittelbar bevorstehenden Schritte bei den Kitas und Schulen in der gegenwärtigen Lage vorerst aus. «Wir haben jetzt im Moment stagnierende Zahlen, und deswegen werden wir bei den Öffnungsschritten sehr, sehr vorsichtig sein. Deswegen wird die Landesregierung im Moment jetzt noch keine weiteren Öffnungsschritte vornehmen», sagte er in einem Interview von WDR2.

„Es wird kein unbeschwerter Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht sein“

In den Schulen werden wegen der aktuellen Infektionslage und der Angst vor Mutationen des Coronavirus die Schutzvorkehrungen verschärft – auch für Grundschüler. Laut Gebauer gilt auf dem Gelände grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Schüler bis zur Klasse 8 könnten eine Alltagsmaske tragen, wenn eine medizinische nicht passt. Die Maske muss, wie Staatssekretär Richter kurzfristig mitteilte, ab Montag auch von Grundschülern am Platz getragen werden.

Als medizinische Masken gelten sogenannte OP-Masken, FFP2-Masken oder KN95-Masken. Sie sind bereits in Supermärkten oder im Öffentlichen Nahverkehr Pflicht.

Regelmäßige Schnelltests von Schülerinnen und Schülern sind laut Gebauer derzeit nicht geplant. Lehrkräfte können sich zweimal pro Woche kostenlos auf das Virus testen lassen.

Für die Jahrgänge von der ersten bis zur sechsten Klasse gilt laut Gebauer an den Schulen weiter ein Notbetreuungsangebot. Bis zur 13. Klasse können bestimmte Schüler am Distanzunterricht in den Schulen teilnehmen, wenn sie zu Hause nicht die Möglichkeiten haben.

In der neuen Corona-Betreuungsverordnung werde zudem geregelt, dass auch außerschulische Bildungsangebote wieder wahrgenommen werden könnten, sagte Gebauer. Für Ferien- und Förderprogramme bis einschließlich der Sommerferien 2022 würden 36 Millionen Euro bereitgestellt.

Die Gewerkschaft GEW NRW erklärte, für einen gelingenden Schulstart seien umfassende Tests und der Einsatz von Luftfilteranlagen notwendig. Auch der Schulweg müsse gesichert sein, im Schülertransport müssten Abstände eingehalten werden können. Es sei richtig, dass Grundschüler auch am Platz Masken tragen sollten.

Der Lehrerverband VBE erklärte: «Auch wenn es Freude über ein gemeinsames Wiedersehen geben wird, wird es kein unbeschwerter Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht sein.» Mit Blick auf die Mutationen des Virus seien Lehrkräfte besorgt. Umso wichtiger sei es, die Lerngruppen klein zu halten – auch in den Abschlussklassen. «Vorsicht muss vor Schnelligkeit gehen, wenn wir das Erreichte nicht gefährden wollen.»

Die Grünen-Schulexpertin Sigrid Beer kritisierte, dass Abschlussklassen in voller Stärke unterrichtet werden könnten. Dass Gebauer nicht verfüge, ab welcher Klassengröße die Lerngruppe geteilt werden müsse, «ist angesichts der fragilen Situation mit der Entwicklung bei den Virus-Mutationen fahrlässig», so Beer. News4teachers / mit Material der dpa

Sind die geplanten Kita- und Schulöffnungen zu verantworten? Hochansteckende Corona-Mutation breitet sich aus – auch in Kitas

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81 KOMMENTARE

  1. Wer weiß, wie sie sich intern schon jetzt über die groß angekündigten Lockerungen ärgern, aber aus politischen oder wahltaktischen oder persönlichen Gründen nicht zurückrudern können oder wollen. Ich halte es für unverantwortlich und zumindest an den weiterführenden Schulen aufgrund der Kurssysteme kaum organisierbar, weil es schon abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt erhebliche Bilokationsprobleme gibt und das unkontrollierbare Verhalten der Schüler, wenn der Lehrer mal im anderen Raum ist.

  2. Thüringen hat ja bereits die Notbremse gezogen und den landesweiten Start des Präsenzunterrichts eingeschränkt . In NRW wird Yvonne Gebauer in zwei bis drei Wochen vor einem Scherbenhaufen stehen , der sie möglicherweise auch das Amt kostet . Aber es konnte ihr ja nicht schnell genug gehen …

    • Es gibt wenig, was mich mehr freuen würde als ein Rücktritt von der fürchterlichen Gebauer. Ich fürchte nur, Rücktritte sind in Deutschland aus der Mode gekommen, egal wieviele Menschenleben jemand mitverantworten muss oder welche Lügen aufgeflogen sind.

      • Ja, hat doch Gründe, warum so viele junge Leute Fixie-Fahrräder fahren.
        Da will uns Yvonnche einfach nicht zurückstehen – äh treten:)

  3. Hätte Nordrhein-Westfalen in den letzten Wochen die Grenzen intensiv kontrolliert, wäre die Inzidenz deutlich niedriger.

    Wenn die Infektionszahlen der Mutationen bereits bei 40 % sind, dann ist es zu spät.

    • Grenzen, welche? NRW kann allenfalls die Grenzen zu Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz kontrollieren oder die zwischen dem Rheinland und Westfalen.

      Die paar Hanseln von der BPol, die in NRW stationiert sind, sind doch längst in Bayern oder Sachsen, um die Grenzen zu Tirol Tschechien zu bewachen. Wer glaubt, dass in etwa ein Fünftel der Planstellen der BPol in NRW angesiedelt sind, der glaubt auch die Geschichte mit dem Zitronenfalter.

  4. Seit nunmehr einem Jahr , hört man nichts anderes als Bildung.
    Was nützt das Einmaleins, wenn Mama ,Papa, oder Kind selbst durch Corona nicht mehr Bildung in Anspruch nehmen kann , weil man krank ist.
    Impfstoffe stehen bald genug zur Verfügung , muss man jetzt noch Spätfolgen oder Tod in Kauf nehmen.
    Das man nach einem Jahr Pandemie immer noch Versuchskaninchen braucht , ist echt bitter – und zeigt nicht davon , dass Bildung wichtig ist.

  5. Es ist ein absolute Frechheit wie diese unfähige Person mit der Gesundheit unserer Kinder spielt.
    Ich kann nur an jeden appellieren bei der nächsten Wahl nicht zu vergessen was uns Herr Laschet und Frau Gebauer angetan haben.
    Auf Krawall und mit Gewalt jetzt noch das Schuljahr was eh nicht mehr zu retten ist noch nachzuholen ist unverantwortlich.
    Finde auch Bildung ist wichtig aber man hätte das zur Schuljahr am besten nachholen sollen.
    Man darf nie vergessen Gesundheit ist das wichtigste Gut.
    Aber gerade Frau Gebauer macht jetzt schon seit Beginn der Pandemie eine so traurige Figur, es ist halt problematisch wenn man ungelernte Amateure auf solche Posten setzt.

  6. Das hat sich Frau Gebauer doch schön ausgedacht: bei einem in einer Klasse auftretenden Infektionsfall werden dann wieder nicht alle getestet oder auch nur in Quarantäne geschickt – haben ja alle Masken getragen. So werden die Zahlen wieder niedrig gehalten = manipuliert.!!

    • Die Gesundheitsämter fahren wg. der Mutanten einen härteren Kurs, da werden eher alle in der Kita ( oder Klasse) getestet und für mindst. 10 Tage Quarantäne angeordnet, so lange dauert die Sequenzierung. Da werden sich Eltern noch wundern, die um die Öffnung der Schule gebettelt haben.
      „Staatssekretär Mathias Richter betonte, dass die «gesamte Palette» vom Distanz- bis zum Präsenzunterricht je nach Infektionslage «sowohl in die eine als auch in die andere Richtung in Anspruch genommen werden kann».“
      Ne klar, inzwischen können die Schulen alle Modelle von A-Z in 1-2 Tagen aus der Schublade ziehen. Am Stundenplan für den Wechselunterricht für 2 Wochen (!?) saß die SL mal eben das ganze Wochenende. So langsam wundern auch die sich nicht mehr nur, sondern sind verärgert. Da hilft auch die erhöhte Besoldungsstufe nicht mehr als Dämpfer.

      • Unsere SL saß daran maximal 5 Minuten. Trotz eindringlicher Bitten der Kolleginnen nach Klassenlehrerunterricht, der nur im Notfall durch Fachlehrer ergänzt wird, haben sie nämlich kurzer Hand beschlossen, dass einfach der normale Stundenplan gefahren wird, gleicht sich ja in 2 Wochen aus… Also „dürfen“ Vollzeitkräfte mal wieder fröhlich durch die Klassen wandern. Soviel zum Thema Kontaktbeschränkungen.

  7. „Wir müssen aber stabil unter die 50 kommen.“

    Und warum machen sie dann bei über 50 komplett verantwortungslos auf? Unser Stadtkreis liegt noch bei über 100… da scheint es keine Ausnahmen zu geben.

    • Wie krass! Das kann doch echt nicht ihr ernst sein. Es wird dringend Zeit, dass die Kommunen und die einzelnen Schulen mehr Entscheidungsspielräume zugebilligt bekommen. Die wissen nämlich, wie die Lage vor Ort ist und was die SuS an Unterstützung brauchen.
      Bei uns hat der Online Unterricht bis dato sehr gut funktioniert. Durch die Rückkehr der 10er wird sich das ändern. Jetzt kann nicht mehr jede Stunde online unterrichtet werden, weil wir von der Schule aus nicht streamen können. Das WLAN ist zu schlecht.
      Frau Gebauer ist so machtgierig und zudem noch so inkompetent. Einfach nur widerlich!

    • Sie glauben nicht, wie schwierig es ist Kindern und Schulministerinnen das Größer/gleich- und das Kleiner/gleich bzw. das Größer und Kleiner-Symbol im Mathematikunterricht beizubringen.
      Bei den Kindern hilft wenigstens die Analogie zum Krokodilmaul, wo ist es größer und wo kleiner – also wo steht die kleinere Zahl und wo die größere.
      kleine Zahl < große Zahl – links Maul wenig geöffnet, rechts Maul weit geöffnet.

  8. Wunderbar!
    Wie vorausschauend Frau Gebauer handelt!

    Herzlichen Dank, dass durch die Maskenpflicht dann auch wieder Tests und Quarantäne für Mitschüler eines positiv getesteten Schülers überflüssig sind!

    Frau Gebauer kümmert sich wirklich rührend um die Jugend! Mir kommen die Tränen (Ironie: Off)

  9. Aus dem Kölner Stadt-Anzeiger vom 25.10.17: Als Schülerin war sie allerdings nicht ganz perfekt. „Ich war keine Streberin, aber auch keine, der Schule keinen Spaß gemacht hat. Ich war wohl eher eine durchschnittliche Schülerin. Mathe hat mir nicht besonders gut gelegen. Da gab es auch mal eine Fünf in einer Klassenarbeit.“

    • Komisch, das schreibe ich seit Wochen hier auf diesem Kanal…mit Naturwissenschaften hatte sie es nicht so. Das ist wie mit Stalin, der hat auch alle weggebissen, die ihm intellektuell überlegen waren.

      • 😉 neee, ein Abitur hat sie wohl…wenn auch nur ein sehr durchschnittliches….und das aus einer Zeit, in der es schon fast schwierig war ein Abi mit nem 3er Schnitt hinzubekommen, da die die heute obligatorischen Fächerverpflichtungen „damals“ noch gar nicht galten…. 😉

  10. „Bis zur 13. Klasse können bestimmte Schüler am Distanzunterricht in den Schulen teilnehmen, wenn sie zu Hause nicht die Möglichkeiten haben.“
    Dies ist so unzutreffend, da in NRW Abschlußklassen und Schüler 12+13 bzw. 11+
    12, also Q1+Q2 ab Montag, 22.02.21 ohne Ausnahme Präsenzunterricht (teils Wechselmodell) haben.

  11. …ich geb den Schulen zwei Wochen… dann müssen sie aufgrund der hohen Infektionszahlen wieder schließen! Die Öffnung ist viel zu früh!!!! Damit machen wir den 2. Lockdown zunichte!!!!

  12. Wir haben es doch nun schon hundert mal gelesen… Die Schulen öffnen, Lehrer sind dagegen, Mangel an Hygieneregeln, Masken tragen ja/nein, schlechte Politik, wir werden alle sterben…. Habe ich was vergessen?!

    Kann diese Homepage auch noch andere Artikel veröffentlichen? Wie wäre es mal mit was positiven.

  13. Bei steigenden Zahlen einfach verantwortungslos was hier durchgesetzt werden soll. Hauptsache profilieren. Es macht erst Sinn, wenn mind. 40 Prozent der Bevölkerung geimpft sind. Solange selbst Lehrkräfte nicht einmal geimpft wurden, sollten die verantwortungslosen Entscheider mal selbst vor Klassen in unseren Schulen unterrichten. Es ist eine Schande mit anzusehen, wie sich Dinge schöngeredet werden um im Rampenlicht zu stehen.

    • Das ist ein guter Plan. Da sich ja die Meldungen von Lokalpolitikern, die sich beim Impfen vordrängeln, sind die tatsächlich die sicherere Wahl für Betreuung im Präsenzunterricht.

  14. Ich kann diesen ganzen Panik-Terror-Tenor nicht mehr ertragen und es macht mich auch wütend. Mutanten hier, Mutanten da. Beim kleinsten Schnupfen müssen ohnehin seit 1 Jahr alle zuhause bleiben, und die so verantwortungsvollen Lehrer wollen mir ernsthaft erzählen, dass von gesunden Kindern eine Dauergefahr drinnen und draußen ausgeht, nur weil die Regierung diese Dauer-Panik verbreitet? Mein 7-jähriger Sohn darf nach dem abartigen Lockdown dann gütigerweise 2,5 Tage pro Woche mit Dauermaske in der Schule Dauer-Regeln befolgen, damit die Herrschaften Lehrer ihrer Panik weiter fröhnen und die Kinder weiter damit erschrecken können …verantwortungsvolle Menschlichkeit, Gesundheit, Intelligenz und Zukunftsperspektive sehen für mich anders aus.

    • Nein, von gesunden Kindern geht keine Gefahr aus. Von infizierten hingegen schon. Leider besitzt niemand die nötige Kristallkugel, um die einen von den anderen zu unterscheiden. Eine junge Kollegin von mir hat sich beispielsweise schon Ende Oktober mit Covid19 angesteckt – Quelle unbekannt. Nach zwei Wochen Unterrichtsausfall kam sie wieder in die Schule, hatte immer noch einen stark eingeschränkten Geruchs- und Geschmackssinn und konnte sich körperlich kaum über die Dauer eines normalen Schultags auf den Beinen halten. Dabei ist sie nicht nur eine der Jüngsten im ganzen Kollegium, sondern auch noch sehr sportlich und entsprechend fit.
      Man muss solche Beispiele auch nicht aus dem eigenen Umfeld kennen, man muss bloß den Kopf aus dem eigenen Hintern nehmen und die Nachrichten verfolgen, um zu wissen, dass Covid19 in allen Altersgruppen lebensgefährlich sein kann und bei einem Drittel der Patienten (über alle Altersgruppen hinweg) zu Langzeitschäden führt, die oft selbst lebensbedrohlich sind, selbst wenn der ursprüngliche Verlauf es nicht war. Wir haben 2020/21 durch die dauernden Pseudo-Lockdownmaßnahmen die Zahl der Verkehrstoten erheblich gesenkt, die übliche Grippewelle (mit durchschnittlich um die 20.000 Todesopfern) im Winter komplett ausgelassen und ebenso die Magen-Darm-Epidemien und was sonst so normalerweise immer ab dem Herbst durch Kitas, Schulen und Pflegeheime geistert. Und trotzdem bleibt die Sterblichkeitsrate zu den Vorjahren gleich, sind die Krankenhäuser am Limit ihrer Leistungsfähigkeit und die Fallzahlen zu hoch, um von den Gesundheitsämtern noch wenigstens pünktlich erfasst zu werden (geschweige denn nachverfolgt). Und Sie reden von Panikmache. Brauchen Sie erst Zustände wie in Großbritannien, wo die Menschen stundenlang im Krankenwagen behandelt werden mussten, weil die Notaufnahmen überfüllt waren, vor Ihrer Haustür, damit Sie begreifen, dass es hier um reale Probleme geht? Muss es erst Ihre Familie treffen, damit Sie nicht all diejenigen beschimpfen, die versuchen, Sie und Ihren Sohn zu schützen? Wie hätten Sie wohl geredet, wenn in Deutschland ähnlich wie in den USA praktisch nichts unternommen worden wäre und es auch hierzulande statistisch keine Familie ohne Coronaopfer mehr gäbe? Wenn wir Lehrer bei einer Inzidenz weit über 1000 stumpf auf der Schulpflicht bestehen und Ihren Sohn ohne Maske für täglich fünf Stunden in die Schule zwingen würden? Wahrscheinlich würde Ihr Schlusssatz ungefähr so lauten: „…verantwortungsvolle Menschlichkeit, Gesundheit, Intelligenz und Zukunftsperspektive sehen für mich anders aus.“ Nur hätten Sie dann damit auch Recht und man könnte Ihnen abnehmen, dass das nicht nur leere Worthülsen für Sie sind.

    • Mich nerven die Eltern, die Kinder in die Welt gesetzt haben und es eine Zumutung finden, wenn sie sich mal selbst wenige Wochen um ihre Kinder kümmern müssen.

      Übrigens interessiert viele Eltern die Bildung ihrer Kinder sowieso nicht, solange die Noten in Ordnung sind. Scheiss ehal, ob das Kind was dabei lernt. Erstaunlich, dass genau solche Eltern jetzt alle nach Bildung schreien.

    • Ich sehe das ganz anders. Lasst die Schulen weiter geschlossen. Alle haben sich an den Distanzunterricht gewöhnt. Die Qualität ist gut.
      Schützt die Lehrer*innen und Kinder! Psychisch wird die Schule für meine Tochter (1.Klasse) jetzt schwierig, weil sie dann ihre geliebten Großeltern nicht besuchen kann. Das Risiko ist einfach zu groß
      Das finde ich für die Psyche meines Kindes und der Großeltern, die dann wieder einsam sind, viel schlimmer, als die stark reglementieren sozialen Erfahrungen, die die Schule in der Pandemie bieten kann. Und mit etwas Phantasie kann man den Kindern auch zu Hause Abwechslung bieten und eine tolle Zeit mit den Kids haben.
      Außerdem gibt es wirklich Kinder, die zu Hause besser lernen, weil sie sich ungestört auf alles konzentrieren können. Aber das wollen die Politiket ja gar nicht hören…

    • J.T.
      Wenn unsere Zukunft von Menschen mit Ihrer uninformierten Haltung abhängt: Gute Nacht.

      Es ist zuviel verlangt, dass Sie sich um Ihr eigenes Kind kümmern.
      Sie finden Maske tragen, um sich und andere zu schützen, schlimm.
      Sie lesen die begründeten Klagen von Lehrern, die während einer Pandemie ohne Schutz Kinder wie Ihre betreuen müssen. In einem Forum für Lehrer. Und Sie beschweren sich darüber.

      Mit Infektionskrankheiten, Virenverbreitung und Infektionsschutz kennen Sie sich nicht ansatzweise aus.
      Posaunen hier aber Ihre Unwissenheit lauthals raus.

      Wirklich durchdacht erscheint mir das Ganze nicht.

      Eher bequem, egoistisch und ziemlich dämlich.

      Zuwenig Präsenzunterricht genossen?

  15. Ich wäre äußerst überrascht, nein, geradezu perplex und vor den Kopf gestoßen, wenn das jetzt gutgehen sollte.
    – Denselben Satz habe ich ab Sept. 2020 wie ein Mantra bei jeder Gelegenheit wiederholt, wenn von irgendwoher eine Aussage kam, die die Infektions- bzw. Hygiene-Lage in Schulen positiv einschätzte. Und wie oft habe ich Dinge gehört wie: „Na, bei uns geht es ja ganz gut. / Da sind wir bisher doch gut durchgekommen. / Wirklich komisch, bei uns gibt es gar keine Fälle. / Sie hatte nur einen grippalen Infekt. / Nur eine Erkältung, ein wenig schlapp. / Meine Tochter ist zur Vorsicht zwei (!) Tage zuhause geblieben. / Es ist einfach abwechslungsreicher, wenn man in der Schule alle sehen kann. / So schlimmm ist das nicht, es gibt kaum noch Quarantänefälle / etc. etc.“
    Bin ich ein Wunderkind oder nur ein sich wunderndes Kind?

  16. Abschlussklassen sind an unserer Schule gerne auch mal 26 Leute stark…(Mathe-/Deutsch oder – man höre und staune auch Rechtskundegruppen), die gerne auch im anstehenden Stunden- und Raumplan für die kommende Woche in einem Klassenraum zusammen unterrichtet werden. Gott sei Dank – praise the lord…es wird bis einschließlich Mittwoch frühlingshaften „warm“, was das Lüften (dem einzigen Beitrag des KM zur Vermeidung von Infektionen in Form des sensationellen Lüftungskonzeptes – Erklärvideos dazu gibt es bei der BzR Münster) möglich macht. Die Spannung steigt…und das nicht nur bei den KuK sondern auch bei den SuS, die sich fragen, ob sie nach der Osterpause (wenn wir sie denn noch bekommen vgl Sachsen!) tatsächlich ihre Abiklausuren schreiben können. Zum einen, ob diese hinsichtlich der sich negativ entwickelnden Infektionslage (- dritte Welle??) überhaupt geschrieben werden dürfen oder zum anderen, sie sich nicht im unmittelbaren Vorfeld der Klausuren infizieren resp. wegen einer Infektion in ihrem direkten Umfeld (K1) dann in Quarantäne geschickt werden. Das Ganze ist einfach nur noch als surreal zu beschreiben. Möchte gerne auf einen sehr hohen Baum klettern können, um mir aus der sicheren Entfernung das Drama anschauen zu können….dummerweise stecke wir doch alle mittendrin.

  17. Stadt in NRW diese Woche 5 Kita´s haben 67 positive Infektionsfälle bei 30-40% Belegungsauslastung.
    37% (!) aller Positivtets sind Mutante B1.1.7.

    Zumindest wird die Quarantänezeit nicht mehr reduziert und beträgt immer 14 Tage.
    An Schulen fehlt das Geld (128 € /SuS)für überfällige Luftfiltergeräte in Unterrichtsbrutkästen zu installieren.

    • @Kritischer Dad*NRW:

      1. Auf Wiedersehen, Kita-Notbetreuung!
      2. Auf Wiedersehen, Präsenzunterricht für wen auch immer!
      3. Willkommen, verschärfter Lockdown!

      Das ist alles so erschreckend vorhersehbar…

  18. Ich würde so schnell wie möglich und so viel wie möglich öffnen.
    Eine Inzidenz von 50 bezogen auf 100000 Personen in 7 Tagen lässt sicher Schule möglich werden. Über den Grad der Krankheit müsste man bei diesen 50 auch mal reden.
    Andere Lebenrisiken wiegen schwerer.

    • Über manche Kinder kann man sich nur wundern. Wir haben fast nirgendwo in NRW eine Inzidenz von 50, auch deutschlandweit liegt sie darüber und steigt. Und welche Risiken Sie meinen, die höher sind, würde ich gern mal wissen. Alter? Krebs? Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems? Gegen keine der sehr wenigen Todesursachen, die in Deutschland noch vor Covid19 ranken, wird auch nur annähernd so viel unternommen, weil es schlicht nicht geht. Sie brauchen wohl auch erst Zustände wie in GB und Portugal, damit Sie den Ernst der Lage begreifen? Keine Sorge, mit den Mutanten, die jetzt schon das ursprüngliche Virus verdrängen, den offenen Schulen und Coronaleugnern wie Ihnen sind wir noch vor Ostern am selben Punkt.

    • @wunderkind: ….ja …z.B. Nachts in schwarzer Kleidung auf der A2 auf der Mittelspur spazieren gehen….oder einen köstlichen Knollenblätterpilzsalat verspeisen…auch Bungeespringen mit einem Hanfseil hat was besonders aufregendes….Man könnte natürlich auch einfach versuchen solche Risiken zu meiden, um später die Renten- oder Pensionskassen ordentlich zu plündern und sowas wie einen Lebensabend zu genießen….bin ein großer Fan von Janis, Jimi, Ami und Jim….aber das scheinbar beinhart erarbeitete Ziel, mit spätestens 27Jahren aus dem Leben zu scheiden – nach dem Motto: „Lebe schnell – sterbe früh – sei eine schöne Leiche!“ ist tatsächlich nicht so meins…da gilt eher sowas wie „….too old to Rock’n Roll…too young to die!“

    • Wenn man auf diese Weise russisches Roulette spielen will, dann sollte das aber für alle Beteiliigten freiwillig sein!

      Sobald ZWANG (Schulpräsenzpflicht!) im Spiel ist, MUSS das höchste Maß an Gesundheitsschutz gewährt werden.

  19. Ich habe auch keinerlei Verständnis für das was unsere ach so tolle Regierung da veranstaltet. Wenn das so weiter geht hat uns Corona noch 2023 fest im Griff und wir durchleben wahrscheinlich Lockdown 123 Alleine das die Schüler medizinische Masken oder FFp2 Masken tragen müssen ist ein Witz. Wer kommt für die kosten auf? Wenn die hälfte der Bevölkerung gezwungen ist daheim zu bleiben weil ihre Firma dank des Lockdown geschlossen ist und sie kein normales Einkommen mehr haben. Schauen müssen wie sie über die runden kommen Am Ende wird es so sein das aus Verzweiflung die Einweg Maske mehrfach verwendet wird und sie letztendlich keinen mehr schützt. Aber Hautsache unsere Politiker haben was entschieden und setzen ihre Macht durch. Sie gefährden damit ja auch nicht ihr Leben oder das ihrer liebsten. Nein wie auch sie lehnen sich zurück und verstecken sich. Während wir uns Tag ein und Tag aus der Gefahr stellen müssen und die versuchs Kaninchen spielen.

    • Und was ist Ihr Gegenvorschlag? Einfach laufen lassen? Wo das endet, haben andere schon probiert. Das führt zur Überfüllung der ITS und wenn das passiert, dann haben auch Angehörige der Elterngeneration mit schwerem Verlauf, die momentan recht gute Überlebenschancen haben, so gut wie keine Chancen mehr.

  20. Meine Tochter startet ab Mittwoch im Wechselunterricht (3. Klasse). Klasse wurde halbiert, somit ca 14 Kinder pro Gruppe. Aber, weil es wohl nicht anders geht, für 12 Unterrichtsstunden 7 (!!!) verschiedene Lehrer. Ob das so gut ist, wage ich zu bezweifeln.

    • @Nanny: „Ob das so gut ist, wage ich zu bezweifeln.“ – Nö. Aber in weiterführenden Schulen können es gut und gerne auch mal 10+ Fachlehrkräfte pro Klasse sein = noch mal mehr Kontakte außerhalb der festen Klassengruppe für das Kind (wenn die Klasse denn eine feste Gruppe ist und nicht z.B. für Religion oder die zweite Fremdsprache auch geteilt wird).

  21. Das ist ja das schlimme in der Politik, nur dort kann man ohne Ausbildung ohne Fachkenntnisse Abteilungen leiten die von großer Bedeutung sind. Diese Frau sollte man Anzeigen wegen Fahrlässiger Tötung. Die spielt mit unser aller Leben. Setzt sich aus Eitelkeit und Arogants über alles hinweg. Sowas gehört verurteilt. Das sind kriminelle Vorgehensweisen. Schämen ohne Ende sollte Sie sich.

  22. Gibt kein Stosslüften. Fenster bleiben auf. Wer friert nimmt das nächstem Mail dickere Sachen mit.
    Bei den Masken, die mitgebracht werden, bzw. nicht ordentlich getragen werden, gibt es von meiner Seite aus keinerlei Kompromisse.
    Dieses laminierte Stosslüften-Dingen (also NRWs Hygienekonzept für Schule) dass mit vielen Bildern erklärt, dass die Temperatur nicht mehr als 3Grad fällt (egal welche Aussentemperatur) und es danach sofort wieder mollig warm wird, ist eine bodenlose Frechheit. Das Geld hätte besser investiert werden können. Studierte Lehrkräfte scheinen echt zu doof zu sein, um das Lüftungskonzept zu verstehen.
    Alle 20 Min bei 27 erwachsenen Schülern auf vielleicht 35 bis 40 qm lüften…
    Ja ne, is klar.

  23. Was ich mich schon lange frage ist, wieso lernen die (ausgerechnet für Bildung) Verantwortlichen nicht dazu? Lernen ist doch Voraussetzung für Bildung, oder irre ich mich da?

    Wir leben inzwischen 1 Jahr mit Corona, und was die seriöse Wissenschaft (damit meine ich nicht die inzwischen viel zu vielen oft selbsternannten, sogenannten Experten) prognostiziert bzw. befürchtet hat, ist im Grunde zu 90% (vielleicht teils zeitverzögert) eingetreten. Was macht es da noch für einen Sinn, wenn man „Wissen schafft“ und dieses Wissen (politisch, egoistisch motiviert) ignoriert wird? Covid ist ein simples 30k-RNA-Genom, und das sowas fröhlich mutiert, sollte eigentlich jeder (zumindest in meinem Unterricht) gelernt haben, der im Biounterricht nicht gepennt hat. Wir werden noch viele mehr oder hoffentlich!!! weniger aggressive Varianten erleben, wenn wir nicht jetzt und heute konsequent die Ausbreitung minimieren bzw. stoppen! Das funktioniert aber nur, wenn wir die Kontakte (leider) viel konsequenter minimieren, wie es bis jetzt der Fall ist. Da ist die (scheibchenweise) Rückkehr zum Präsenzunterricht, abhängig gemacht von willkürlichen (viel zu hohen) Inzidenzwerten, zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit der falsche Weg.

    Eine konsequente „No Covid Strategie“ für ein paar Wochen mehr, damit meine ich den absoluten Lockdown, ist auf Dauer sicher effektiver als alle paar Wochen das „Schule auf Schule zu“ „Friseur auf Friseur zu“ spielen! Ein Virus braucht einen Wirt, und wenn er keinen neuen findet, ist dann ist Schluss! So einfach ist das!

    Spannend wird es jedenfalls, wenn in zwei Wochen Köln, was wir nicht hoffen, das nächste Flensburg wird, dann warte ich gespannt auf die nächste Pressemitteilung aus dem Bildungsministerium.

    • So ist es. Nur verstehen das viele der Verantwortlichen nicht und können es darum auch nicht vermitteln.

      Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Mutation gibt, gegen die die bisherigen Impfungen wirkungslos sind, steigt mit jeder Infektion. Man kann die Impfstoffe zwar anpassen, aber das dauert dann wieder mehrere Monate und hat vor allem das Problem, dass man dann wieder alle den Prioritäten folgend durchimpfen muss.

  24. Frau Gebauer, Herr Laschet,setzen sie sich doch mit Frau Merkel selbst drei Tage mit Maske 5-6 oder mehr Schulstunden in den Unterricht, bevor Sie dies von Kindern und Jugendlichen verlangen. Zerstören Sie sich doch Ihre Lungen!!!
    Uns macht so etwas nur noch sauer !!
    Überlasst es den Eltern ob Sie ihre Kinder zu Hause lassen oder zur Schule schicken!
    Es hat bis jetzt ja auch funktioniert.
    Ich möchte nicht wieder vor einem Grab stehen und mich fragen warum!
    Lockert da wo Existenzen betroht sind,wenn ihr unbedingt was öffnen wollt!

  25. Mir wird etwas Angst und bange vor ein paar Tagen war die Inzidenz in Düsseldorf noch auf 36 mittlerweile ist sie wieder auf über 50 und die Kinder sollen. Wieder in den Unterricht

  26. Ich hab mich die Tage noch gefragt Wiso bekommen meine Kinder einen Brief in dem steht das sie ein Anrecht auf 10 Masken haben .Aber nur mit Ausweis abzuholen also mein 6 jähriger und meine vier jährige haben keinen Ausweis also bekommen sie die Masken auch nicht

    • @Denise Klemcke: Entschuldigen Sie, fragen Sie am besten in der Schule nach, wenn die das geschickt hat – meinen die vielleicht den Schulausweis ihrer Kinder oder vielleicht, dass die Eltern die Masken mit ihrem eigenen Ausweis abholen sollen?

  27. @J.T.:Wenn Ihnen die Kommentare hier auf dieser Seite nicht nach Nase sind und Sie diese so abwerten, warum sind Sie dann hier auf der Seite????
    Sie sind vermutlich ein Elternteil, der schon ewig nach Schuloeffnungen schreit, auch wenn dies wieder hoehere Infektionszahlen, Dauerkranke und Todesopfer bedeutet.
    Hauptsache :das eigene Kind ist in der Schule! Der Unterricht dort ist auch nicht so effizient, wie vor Corona!

    Bildung ist wichtig, keine Frage, ABER!!!! DIE GESUNDHEIT UND DAS LEBEN IST DAS ALLERWERTVOLLSTE GUT!!!!

    J.T.:haben sie schon mal Berichte verfolgt ueber beatmete Covid19 Patienten????
    Der ueberwiegende Teil verlaesst die ITS nur mit einem Zettel am Zeh und wird in die Kuehlung gefahren, deutlich:sie versterben!!!
    Falls sie doch die ITS und Beatmung ueberleben, dann meist mit schweren Folgeschaeden. Diese schweren Folgeerkrankungen gibt es bereits bei leichten Infektionen.

    Nun zu den neuen Mutanten:die Wissenschaft rechnet damit, das ueberwiegend mehr junge Menschen, Jugendliche und Kinder damit infizieren und ERKRANKEN!!!!!
    HEISST, UNSERE KINDER KOENNEN AUF DER ITS LANDEN UND BEATMET WERDEN!!!

    Schalten Sie mal bitte jetzt Ihr Hirn ein! Es besteht Besuchsverbot bei Covid Patienten.
    Wollen Sie ihr 7jaehriges Kind dort liegen haben an den Maschinen, ganz allein mit Panik und Angst???? Vielleicht ueberlebt es auch nicht und ist in den letzten Minuten seines jungen Lebens allein….
    Dies sollte man immer im Auge behalten!!!
    Weder jung noch alt, das wuenscht man niemanden!!!

    Die Pflegekraefte sind jetzt schon am Limit, physisch wie psychisch, sind ausgebrannt durch Arbeitsumstaende und Ueberstunden.
    Dieser Zustand ist nicht mehr lange zu halten, im schlimmsten Fall werden Betten gesperrt und die Versorgung der Bevoelkerung ist somit gefaehrdet.
    Auch die PK brauchen endlich wieder eine Zeit der gewissen „Normalitaet“ um Durchatmen zu koennen, sich zu regenerieren!!!!

    Die Kultusminister *innen haben versagt auf ganzer Linie, was die Vorbereitung des Herbstes/Winter unter Corona Bedingungen angeht!!!!
    Weder wurden die Schulen und Klassenraeume ausgeruestet, noch gab es Digitalpakete oder gar einen Lehrplan zum Distanzunterricht (Grundlagen gibt es dafuer schon sehr lange, haetten ev. nur angepasst werden muessen).
    Ich hoffe auch sehr, das die Buerger in diesem Land dieses Vorgehen bei der naechsten Wahl nicht vergessen, gerade bei den Persoenlichkeiten aus den KM’s, die noch weiter nach oben streben…. Deren derzeitiges Handeln ist jetzt aeusserst fahrlaessig….

    Von denen wird immer gesagt, die Eltern fordern ausdruecklich Schuloeffnungen, nur Umfragen oder Belege hab ich noch nicht gesehen, mich hat auch keiner gefragt.
    Gerade dieser Teil der Eltern, der dermassen nach Oeffnungen schreit, sollte sich mal fragen, warum sie Kinder haben und wieso es fuer sie nicht moeglich ist, sich fuer eine gewisse Zeit unterstuetzend auch um diesen Lebensbereich IHRER!!!! Kinder zu kuemmern……

  28. In NRW haben wir sehr gute Zahlen.
    Die Entschuldigung der Ministerin ist berechtigt(wenn sogar nicht ein bisschen zuspät)
    In Städteregion Aachen z.B. haben wir unter unter 35 Infizierten in der letzten Woche.
    D.H. nur 100 Infizieren von 300000
    Wieso sollten allen Kindern ihre Rechte auf Bildung verweigert werden (obwohl die Gefahr für sie so minimal ist)

    • @Falion

      Wieso …?

      Das können Sie sich leicht selbst beantworten.
      Dazu lesen Sie einfach mal die Artikel zum Thema „Corona“ NUR aus dem laufenden Monat Februar (= aktuelle Situation, März 2020 passt ja nicht mehr so recht).

      Diese Strategie hat mehrere Vorteile:
      – Sie können sich von Ihrem eigenen aktuellen Kenntnisstand ausgehend in die Thematik einarbeiten.
      – Sie können sich in Ihrem eigenen Tempo in die Thematik einarbeiten.
      – Sie finden im Kommentarbereich auch eine Menge weiterführende Links und Quellenangaben.

    • „In NRW haben wir sehr gute Zahlen.“

      Haben wir? Unser Kreis ist nach wie vor über 100. Da Frau G sich weigert, individuellere Schranken oder Automatismen herauszugeben, wird da wohl fast genauso geöffnet wie in den Kreisen, die unter 35 sind.

      • In einer NRW-Stadt mit Inzident um 110 gab es letzte Woche in fünf Kita’s über 67 Infektionen alleine im Notbetrieb.
        Mutationen 37% bestätigt.
        Ohne Konsequenz für Schulöffnung ab Montag!

  29. Ich rate zur Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung gegen Frau Gebauer. Wenn Hunderttausende das machen wirkt es auch.

  30. An meiner Schule wurde die Maskenpflicht am Platz heute direkt gekippt.Es hat bislang keine Schulmail diesbezüglich gegeben, also wird es auch nicht gemacht…

    Reicht ja, wenn der Lehrer Maske trägt…

    • Es stand aber in einer früheren Schulmail, man solle sich auf den Seiten des Landes über die jeweils geltende Regelung informieren. Einfach mal suchen „Coronabetreuungsverodnung NRW“, da finden Sie geänderten Stellen sogar farbig markiert.

  31. Wer kam eigentlich auf die hirnrissige Idee, Sportunterricht mit Masken zu erlauben? Sollte es Frau Gebauer gewesen sein, möchte ich sie bitten, eine Stunde Sport in einer Halle mit einem MNS zu machen. Ich wünsche ihr dann viel Glück! – Was wird den Kindern da zugemutet? Von unerträglich bis lebensgefährlich! Denkt da eigentlich wirklich niemand nach???? Niemand??????

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