Im ersten Bundesland sind Kitas und Grundschulen wieder weit geöffnet – ohne Abstandsregel, ohne Maskenpflicht in den Räumen

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DRESDEN. Der Freistaat Sachsen, der Anfang Januar noch mit einem Inzidenzwert von fast 300 bundesweit an der traurigen Spitze lag, öffnet als erstes Bundesland im Lockdown seine Kitas und Grundschulen für den Regelbetrieb – ohne Abstandsregel und Maskenpflicht in den Gruppen- und Klassenräumen. Kann das gutgehen? Der Ministerpräsident spricht von einem „Versuch“.

Geht ins Risiko: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Foto: Matthias Wehnert / Shutterstock

Gestaffelter Einlass, versetzte Pausen und ein durch Absperrband unterteilter Schulhof: Mit Einschränkungen und erhöhten Hygienemaßnahmen – aber ohne Abstandsregel und Maskenpflicht im Unterricht – hat in Sachsen nach rund zwei Monaten Lockdown der Unterricht für 151.000 Grundschüler begonnen. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sprach von einem „Versuch“. Wörtlich sagte er der der „Bild am Sonntag“: „Wir werden Anfang März sehen, welche Auswirkungen die Öffnungen der Kitas und Grundschulen haben.“ Es gebe keine Garantie, dass das funktioniere. „Aber der Versuch ist wichtig.“ Alle Lehrkräfte und Kita-Erzieher würden getestet, „um mit viel Sicherheit zu starten“.

Schätzungen zufolge haben mehr als 90 Prozent der Eltern in die Kitas und Grundschulen geschickt

Der Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck sprach von einem „Ausprobieren“.  Die Öffnungen in Sachsen könnten bundesweit als Modell dienen, um Auswirkungen von Schulöffnungen besser abschätzen zu können. Wie hoch die auf die Inzidenz sein könnten, ließe sich noch nicht sagen. „Man muss bedenken, dass das immer in einer zeitlichen Verzögerung passiert. Also zwei bis drei Wochen später sehen wir wahrscheinlich erst die Ergebnisse. Daher darf man da nicht zu schnell auf bestimmte Öffnungen zurückschließen“, so Streeck. Wissenschaftler wie der Chef-Virologe der Berliner Charité, Prof. Christian Drosten, hatten zuletzt betont, dass Kitas und Schulen eine große Rolle im Infektionsgeschehen spielen, wie News4teachers berichtete.

Dazu kommt jetzt noch die Sorge um eine schnellere Ausbreitung durch Corona-Mutationen, die auch schon in ersten Kitas (so in Köln oder im rheinland-pfälzischen Kreis Bitburg-Prün) zu Ausbrüchen geführt haben.

Ersten Einschätzungen zufolge sei der Neustart gut angelaufen, sagte der Sprecher des Landesamts für Schule und Bildung, Roman Schulz, am Montag. Er verwies darauf, dass die Grundschulen bereits Erfahrung mit der Wiedereröffnung nach dem ersten Lockdown im Mai 2020 hätten. «Da verlief das Prozedere ähnlich.» Auch für die kleineren Kinder öffneten am Montag die Kitas im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb. Um das Prinzip der getrennten Gruppen mit festen Erziehern umzusetzen, müssen sich die Eltern vielerorts auf verkürzte Öffnungszeiten einstellen.

Laut Landesamt setzen viele Schulen gestaffelte Einlasszeiten für Schüler, getrennte Laufwege im Schulhaus und Absperrungen mit Signalband für verschiedene Bereiche um. So etwa auch die 103. Grundschule in der Dresdner Neustadt. «Wir konnten auf unser bewährtes Hygienekonzept aus dem ersten Lockdown zurückgreifen», sagte Schulleiterin Constanze Hänsel. Die Kinder hätten die Maßnahmen mit «außergewöhnlicher Selbstverständlichkeit» mitgemacht. Die meisten Kinder und Eltern seien froh über die Rückkehr. «Es haben nicht viele gefehlt», so Hänsel. Die Schulbesuchspflicht ist vorerst ausgesetzt, Eltern können selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken oder weiterhin zu Hause unterrichten.

Die Wiederöffnung erfolgt im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb: Die Kinder werden dafür in festen und strikt voneinander getrennten Gruppen betreut und sollen sich möglichst nicht begegnen. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, die ab einer Inzidenz von 50 Wechselunterricht in kleineren Lerngruppen – damit die Abstandsregel in den Klassenräumen gelten kann – sowie eine generelle Maskenpflicht im Unterricht vorsehen, werden nicht beachtet. Eine Maskenpflicht im Unterricht gibt es nicht, allerdings müssen Schüler und Lehrer im Eingangsbereich sowie im Schulgebäude eine medizinische Maske tragen. Auch regelmäßiges Lüften gehört zum Hygienekonzept. Zwar gibt es noch keine gesicherte Statistik, aber Stichproben und ersten Einschätzungen zufolge geht das Landesamt davon aus, dass mehr als 90 Prozent der Eltern ihre Kinder wieder zur Schule schicken.

Der Landesschülerrat begrüßte die Rückkehr der jüngsten Schüler. «Je jünger die Schülerinnen und Schülern, desto schwerer fällt ihnen das Online-Lernen», sagte die Vorsitzende Joanna Kesicka. Dennoch mahnte der Landesschülerrat entsprechende Konzepte zum Hygiene- und Gesundheitsschutz an. «Je mehr Klassenstufen und Schularten in die Schulen zurückkehren, desto bessere Konzepte müssen vorliegen.» Die Abschlussklassen waren bereits am 18. Januar an die Schulen zurückgekehrt. Zudem mahnte der Landesschülerrat, auch die anderen Schüler nicht zu vergessen. Diese bräuchten ebenfalls eine Perspektive zur Rückkehr in den geregelten Unterricht.

GEW-Landesvorsitzende Kruse: Die Gefahr einer dritten Infektionswelle steht praktisch vor der Tür

Die Gewerkschaft GEW hatte die Eröffnung mit Blick auf die Ausbreitung der Mutationen hingegen als zu früh kritisiert. „Sachsen versucht sich erneut ein Siegertreppchen beim Öffnungswettbewerb zu sichern und verharmlost dabei die Folgen für die Betroffenen. Zudem steht die Gefahr einer 3. Infektionswelle praktisch vor der Tür. Die Lehre aus den vergangenen Monaten muss doch langsam klar sein: Wer eher öffnet, muss auch deutlich schneller wieder schließen“, sagt Landesvorsitzende Uschi Kruse. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) kündigte an, die Zahl der Infektionen genau im Blick zu behalten: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen von 100 überschritten ist, müssen Schulen und Kitas wieder schließen.

Am Montag lag die Wocheninzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – laut Robert-Koch-Institut (RKI) und Gesundheitsministerium bei 68 und damit wieder etwas höher als am Wochenende (Samstag: 65). Bundesweit lag der Wert bei 59. Deutschlandweit sollen viele Grundschulen und Kitas in Deutschland vom 22. Februar an wieder schrittweise ihren Betrieb aufnehmen. Dazu zählen etwa Nordrhein-Westfalen, Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin und Hessen. Mecklenburg-Vorpommern will am 24. Februar starten. Geknüpft wird die Rückkehr teilweise auch an bestimmte Inzidenzzahlen. News4teachers / mit Material der dpa

Sind unsere Ministerpräsidenten überhaupt fähig, den Ernst der Lage zu begreifen? Ich fürchte: nein – ein Kommentar

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Koogle
1 Jahr zuvor

Das gleiche Experiment gab es bereits nach den Herbstferien.

Warum ohne Maske und ohne Wechselunterricht?

Nur um Herrn Streek einen Gefallen zu tun?

Willkommen Dauerlockdown.

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  Koogle

Gleiche Fragen bei mir. Das ging damals – ohne infektiösere Mutanten – schon schief, was soll nun dieses erneute Experiment bringen? Oder benutzt man nun ein viel auffälligeres Signalband zur Abtrennung der Gruppen …

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Koogle

Der Streeck hat doch ein Rad ab! „Ausprobieren“? Ja, lieber Herr Streeck, das ist ja toll für jemanden der schon geimpft ist, wie Sie! Dann kann man ja die anderen ruhig ins Verderben schicken…..

Koogle
1 Jahr zuvor

Versuch ist wichtig, ob es zu 11,5 Infektionen durch einen Infizierten Schüler kommt?

Wenn der R-Faktor pro Tag nur bei 9 liegt, wird das dann gefeiert?

https://www.news4teachers.de/2021/02/studie-das-risiko-sich-ueber-aerosole-mit-corona-zu-infizieren-ist-im-klassenraum-extrem-hoch-lauterbach-endlich-luftfilter-fuer-schulen-anschaffen/

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor

Und weitere BL folgen, weil Erzieher, Lehrer und Kinder mangels Lobby ja gute Versuchskaninchen darstellen.

Anonym
1 Jahr zuvor

Ganz genau!!!Das ist ganz großes Kino,was in den Kitas nun abgeht…meine Angst wächst Woche um Woche

Klaus Lehmkuhl
1 Jahr zuvor

Herr Kretschmer will immer der Erste sein : Im Mai beim Aufmachen , im Dezember beim Schließen , im Februar beim Öffnen . Ein politischer Jo – Jo , der Herr Ministerpräsident . Und demnächst gibt er in Talkshows wieder den Zerknirschten . Er nennt das Ganze einen ˋ Versuch ´ . Viele werden ihn mit Erkrankung und Tod bezahlen . Solche Menschen dürfen keine Ämter bekleiden . Dabei hat er doch geschworen , Schaden abzuwenden . Stattdessen provoziert er ihn . Was für Politiker . Unglaublich.

Isi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Klaus Lehmkuhl

Schaden abwenden, heißt auch Kinder schützen vor Gewalt und Vernachlässigung. Vor den psychischen Folgen des lockdowns, vor Bildungsverlust. Deshalb werden die Kitas und Schulen geöffnet. Schon mal nachgedacht?

Mutter_aus_HH
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Von Gewalt und Vernachlässigung betroffene Kinder sind Gewalt und/oder Vernachlässigung im privaten Umfeld ausgesetzt egal ob KiTa/Schule offen sind oder nicht.

Reden sie von psychischen Folgen oder von psychischen Beeinträchtigungen durch den Lockdown? Psychische längerfristige Folgen sind aktuell wohl eher in geringem Umfang zu sehen. Psychische Beeinträchtigungen schon eher. Wer meint, dass die aber mal eben nur durch die Öffnung von Schulen verschwinden, der täuscht sich meiner Ansicht nach gewaltig. So einfach sind selbst die Kleinsten geistig nicht gestrickt.

Selbst einen flächendeckenden Bildungsverlust sehe ich nicht. Maximal einen Bildungsrückstand, der aber auch nicht flächendeckend ist.

Abschließend: Um psychisch stärker beeinträchtigte Kinder/Jugendliche und solche mit Bildungsrückstände aufzufangen bedarf es nicht kompletter KiTa-Schulöffnungen. Gerade diese Gruppe ließe sich in kleineren Gruppen, wo ein individuelles Eingehen leichter umsetzbar wäre, besser unterstützen. Ganz zu schweigen davon, dann Kitas und Schulen im 2. Lockdown niemals wirklich geschlossen waren.

Isi
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mutter_aus_HH

Selbstverständlich waren sie das.
Viele Lehrer haben einfach Angst. Um sich selbst. Das ist menschlich und berechtigt.
Aber dann soll das kommuniziert werden und zwar ehrlich.
Ich finde es äußerst erfrischend, wenn es ab und an einen Pädagogen gibt, der tatsächlich interessiert an den Kindern ist. Ja, die gibt es noch. In unserer Grundschule gehen die Lehrer sehr entspannt mit der Situation um und niemand zwingt den Kindern Masken auf.
Und unser Kindergarten ist ebenso locker. Die haben sich alle sehr gefreut.

Bezwingt eure Panik und eure Angst. Auch das schädigt euer immunsystem.

Hannah
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Das ist ja schön für Sie und Ihre Kinder. Ich bin eine sehr engagierte und liebevolle Erzieherin, aber ja, ich bin mir selbst wichtiger als Kinder von fremden Menschen. Denn wen interessiert es denn von den Eltern, wenn die Erzieher krank werden? Und das nicht nur bei Corona. Richtig, es interessiert niemanden. Also warum sollen mir Kinder wichtiger sein als meine eigene Gesundheit? Davon abgesehen wird ja nicht nur die Gesundheit der Erzieher*innen gefährdet sondern auch die der Kinder und ihrer Familien. Und solange Kinder nach der Schule oder dem Kindergarten in ihren Familien nicht sicher sind, ändert sich am Leid der Kinder gar nichts. Und wenn sie ganz ehrlich sind, interessiert sie das Leid von anderen Kindern doch auch gar nicht. Hauptsache sie können ihre Kinder wieder in die Kita und Schule schicken. Oder engagieren sie sich sonst gegen häusliche Gewalt?

mm
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Ich würde mich auch freuen und frohlocken, wenn ich mal wieder an einem gutbesuchten Festival teilnehmen könnte. Ganz hemmungslos und befreit ohne Maske ohne Abstand mit ganz locker angstfreien singenden und tanzenden Menschen um mich herum. Ach, wie ich mich freuen würde….einfach loslassen….sich fallen lassen….und dem Coronavirus im angeheiterten Zustand den Stinkefinger zeigen. Aber soll ich ihnen, Isi, mal was verraten. Das ist dem Virus scheißegal. Im Gegenteil. Der freut sich noch viel mehr darüber und feiert seine eigene Party. Und im übrigen auch in ihrer entspannten Grundschule- zusammen mit den entspannten Lehrern und den glücklichen Kindern und sogar noch mit deren Eltern. Helau!

Nina
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Das ist ja ein ganz tolles lockeres Verhalten von Ihrem Kiga und der Schule.Nicht. Hoffentlich erinnern Sie noch an Ihre Begeisterung, wenn es Sie dann persönlich trifft.

Lelu
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Ja, so entspannt wie in einem Paralleluniversum… Zum Glück ist die Kita in der mein Sohn ging aufgewacht, als der Mann der Leitung wegen einer Covid 19 Infektion 4 Wochen im Koma lag… Seit dem läuft der Laden und auch an die Risikopatienten in den Familien wird gedacht.
Wachen sie auf! Das Leben ist kein Streichelzoo!

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Schule wendet keine solchen Schäden ab. Auch in den Sommerferien sind Kinder 6 Wochen lang nicht in der Schule und niemand kommt mit psychischen Schäden nach den Sommerferien in die Schule zurück.

Außerdem interessieren diese psychischen Schäden niemanden mehr, sobald die Schulen wieder offen sind, denn sie werden regelmäßig nur als Mittel zum Zweck missbraucht, um Schulöffnungen zu fordern.

Shelly
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Gewalt oder auch die gern zitierte Kindeswohlgefährdung fiel seltsamerweise geringer aus,seit Corona-maßnahmen. Und Bildungsverlust lässt sich beheben.Es ist nicht dramatisch,wenn nicht alles vom Lehrstoff bewältigt wurde…Hand aufs G
Herz..vieles wird doch gar nicht verinnerlicht,nur mal eben kurz angerissen. Durch die Hygienemaßnahmen in den Kitas finden sehr viel seltener Bildungsangebote statt,es ist also Quatsch,dass diese verpasst werden.Sie sind im Moment gar nicht realisierbar. Bleiben die sozialen Kontakte,die in den Kitas noch gut laufen. Aber in den Schulen?Abstand zu den besten Freunden halten,immer wieder Belehrungen,Ermahnungen…Mundschutz,eiskalte Klassenräume…Nein!!! Da fühlt sich kein Kind wohl. Und gute Lernbedingungen sind das wohl kaum.Es wird immer auf die sozial benachteiligten Kinder geschaut. .ach ja?Doch nur jetzt.Und viele solcher Familien zeigen sehr viel mehr Herz für Ihre Kinder,als so manche Karriereeltern,die die stundenlange Beschäftigung mit ihrem Kind als zu belastend empfinden…nun ja..Diese Kinder verhalten sich in Bildungseinrichtungen auch nicht anders. Man erntet,was man sät.

Louise Sommer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Shelly

Gewalt und Kindewohlgefährungen fielen während des 1. Lockdowns nicht geringer aus (und garantiert auch jetzt nicht) – sie fielen und fallen nur zunächst nicht auf, weil keiner es sah/ sieht.
Was man jedoch gesichert weiß, ist, dass es im März/ April letzten Jahres im Darknet eine 50%ige (!) Zunahme an neuen (!) Missbrauchs- und Vergewaltigungsfilmen mit Kinder gab.

Was Kinder – und Jugendpsychiatrien berichten, klingt auch nicht nach „geringer“:
https://www.tagesschau.de/inland/kinder-corona-109.html?fbclid=IwAR2xG2pazLsJg9NCgdsEOtICHcCPK9S_7mzv9jR2LvZ5PHM8zb06gYwHh3o

https://www.tagesschau.de/inland/coronakrise-kinder-101.html

https://wien.orf.at/stories/3087068/?fbclid=IwAR0tpl2F1715BhXD_12A-Tqg85ZcJxLX9rbBiXjFde3U3fNUDAAQDgif18U

https://www.focus.de/regional/muenchen/folgen-der-corona-massnahmen-kinderarzt-ueber-folgen-drastischer-massnahmen-es-macht-mich-betroffen-wuetend_id_12943788.html

https://www.rnd.de/gesundheit/corona-und-hausliche-gewalt-frauen-und-familien-leiden-besonders-unter-dem-lockdown-BQ3SN3C67FBETILUACMFFOS5IY.html

https://www.presseportal.de/pm/58964/4816456

https://www.wochenblick.at/kapazitaeten-auf-psychiatrie-gesprengt-kinder-sind-suizidal-wegen-corona/

https://www.nzz.ch/international/coronavirus-mit-der-ausgangssperre-nimmt-die-haeusliche-gewalt-zu-ld.1550977

https://www.nzz.ch/schweiz/angst-vor-haeuslicher-gewalt-wenn-der-corona-stress-eskaliert-drohen-die-kinder-zu-hause-unter-die-raeder-zu-kommen-ld.1548198

https://www.nzz.ch/panorama/deutlicher-anstieg-von-mehrfachen-kindeswohlgefaehrdungen-ueber-11-000-faelle-in-deutschland-ld.1595087?reduced=true

um nur mal ein paar Artikel zu nennen.

Ich stimme Ihnen zu, dass das Problem des Lehrstoffes das geringste ist. Ob mein Kind jetzt die Donau durchgenommen hat oder nur den Rhein – das ist irrelevant. Das wird auch nicht das Hauptproblem sein, wenn die Schulen wieder öffnen. Das Hauptproblem sind die Störungen, die viele Kinder wegen „nicht artgerechter Haltung“ erlitten haben. Soziale Kompetenz? Empathie? Miteinander?

Korrekt: das betrifft nicht zwingend die Kinder aus den „sozial benachteiligten“ Familien, sondern vor allem die Kinder, deren Eltern sich durch die große Panikmache haben in Angst und Schrecken versetzen lassen und dies auf ihre Kinder übertragen haben, sie womöglich gemäß des Panikpapiers unseres BMI konditioniert haben. Das ist unabhängig vom sozialen Status.

Ich stimme Ihnen auch zu, dass Schulöffnungen mit Masken, Ermahungen, Abstandhalten keine Lösung sind. Hiermit werden diese ganzen Störungen nur noch weiter verschärft.

Unsere Kinder brauchen Normalität, Nähe, Beziehung, unbeschwertes Zusammensein, Spielen, körperliche Nähe mit anderen Kindern, Kindern, Kindern. Dabei werden die Schulen und Lehrer Unterstützung von Psychologen, Traumatherapeuten etc. brauchen. Und wenn die Kinder wieder gelernt haben wie soziales Miteinander geht, dass die Welt ein liebenswerter und schöner Ort ist, dass nicht jeder Mitmensch (oder gar das Kind selbst) ein Gefährder ist – dann kann man auch wieder an Lesen, Schreiben, Rechnen denken. Ob das eine oder andere Thema aus dem Lehrplan rausfällt ist vollkommen irrelevant. Wichtig ist, dass Kinder (wieder) lernen Mensch zu sein!

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

@Louise Sommer
„Das Hauptproblem sind die Störungen, die viele Kinder wegen „nicht ARTGERECHTER HALTUNG“ erlitten haben.“

„… Kinder, deren Eltern sich durch die große PANIKMACHE haben in Angst und Schrecken versetzen lassen und dies auf ihre Kinder übertragen haben, sie womöglich gemäß des Panikpapiers unseres BMI KONDITIONIERT haben.“

„… dass die Welt ein liebenswerter und schöner Ort ist, dass nicht jeder Mitmensch (oder gar das Kind selbst) ein GEFÄHRDER ist –“

* aus Ihren Zeilen spricht gerade zu 100% Ihre eigene Panik.
– ARTGERECHTE HALTUNG – Was für eine Formulierung?
– PANIKMACHE – die Tatsachen wahrnehmen und daraus Handlungskompetenz entwickeln, ist keine Panikmache!
– KONDITIONIERT – Hat mit Corona nichts zu tun, eher mit Herrn Pawlow
– GEFÄHRDER – Wikipedia:
„Als Gefährder werden in Deutschland im Recht der Gefahrenabwehr solche Personen bezeichnet, die weder Handlungs- noch Zustandsstörer sind, bei denen aber „bestimmte Tatsachen die Annahme der Polizeibehörden rechtfertigen, dass sie Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehen“ werden.“

—> An dieser Stelle haben Sie mit Ihren Vergleichen eher erheblich daneben gegriffen!

Entspannen Sie sich, auch in Krisenzeiten liegen Chancen und erfreuen Sie sich einmal an den kleinen Dingen des Alltags!!!! – Ist heutzutage sehr in Vergessenheit geraten -.

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Ja, gut, aber mehrmals quasi die gleichen Quellen aus der Schweiz zitieren und anekdotische Stories beimischen, dann noch ein KBV-Chef, der sich zu solchen Dingen nicht öffentlichkeitswirksam äußern sollte, weil er keine Ahnung hat, reicht für mich nicht.

Traurig (gar heuchlerisch) finde ich vielmehr, dass ansonsten häusliche Gewalt viele gar nicht interessiert und jetzt aber instrumentalisiert wird, um andere Ziele zu erreichen. Es geht diesen Leuten eben nicht darum die Ursachen der häuslichen Gewalt zu bekämpfen (welche NICHT die Pandemie ist), sondern lediglich ihre eigene Agenda durchzusetzen.

Sunshine
1 Jahr zuvor
Antwortet  Isi

Vor Gewalt und Vernachlässigung?
Das hat mit Corona nichts zu tun.
Dann läuft generell etwas schief!
Da gehört dann das Jugenamt dazu

Und Bildungsverlust?
Wenn Eltern es nicht schaffen, ihren Kindern Stoff der Grundschule beizubringen, läuft gehörig was schief.
Und wegen diesen unfähigen Eltern müssen Lehrer und Erzieherinnen ihr Leben und ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen?

naste
1 Jahr zuvor

Heute erster Schultag in Sachsen. Punkt 1 und 2 der Hygieneregeln hat prima geklappt. 1. Es wurde nicht richtig gelüftet. 2. Es wurde nicht richtig gelüftet. Bei den anderen „Regeln“ traue ich mich gar nicht nachzufragen. Alles in allem ein gelungener Start. Ich könnte …. Leider bin ich vom Arbeitgeber gezwungen, mein Kind abzugeben.

Try and error?... ach was: direkt error
1 Jahr zuvor

Ja… eh… ohne Masken und Abstand … ja, das ist jetzt eher …also… (sorry, ich versuche hier wirklich krampfhaft ein bestimmtes Wort zu vermeiden). …Allerdings… war der Freistaat Sachsen nicht dereinst auch Vorreiter für den zweiten Lockdown? Vielleicht hätten wir alle noch bis nach Weihnachten auf den sog. „Lockdown“ warten müssen, wenn nicht unsere guten Sachsen uns ein Lehrbeispiel gegeben hätten, was so passieren kann, wenn es knallt. Man kann also auch diesmal davon ausgehen, dass das mutige Sachsen für andere Bundesländer hier darstellen möchte, wie man es nicht machen sollte. „Wohlan Ihr Sachsen“ rufen daher die entferntesten Bundesländer…wohlan…

soso
1 Jahr zuvor

„Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) an fünf aufeinanderfolgenden Tagen von 100 überschritten ist, müssen Schulen und Kitas wieder schließen.“ Man könnte Wetten darauf abschließen, wann das erfolgt. Vorher gehen ganze Klassen mit ihren LuL wieder in verschärfte Quarantäne, wenn alle auf die Mutanten durchgetestet und die Sequenzierung 10 Tag dauert, wie hier in NRW die Städte angekündigt haben? Glück auf!!

Lanayah
1 Jahr zuvor

Was für eine menschenverachtende Sichtweise, da muss mit Menschen etwas ausprobiert werden Herr Streeck bekommt Daten. Vieleicht bricht so auch eine Grippewelle aus, und die Kinderarztpraxen werden wieder voll. Was will man da ausprobieren, was nicht schon längst klar ist? Und warum öffnen die Kneipen und Restaurants dann nicht. Die Leute kommen da doch eher gestaffelt an, als in der Schule.
Gruselig!

Louise Sommer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lanayah

Mir geht es so, dass ich die Schul- und Kitaschließungen, das Verbot von Vereinssport, die Kontaktsperre etc. als menschenverachtend empfinde. Im Tiershcutz hieße das „keine artgerechte Tierhaltung“ – und die Schäden bei den Kindern sind riesengroß.

Ich nehme an, dass Herr Kretschmer realiert hat, dass die alten Menschen in den Pflegeheimen nicht dadurch geschützt werden, indem man die Schulen schließt. War ja offensichtlich.
Herr Kretschmer hat vielleicht auch realisiert, dass 50% der Übersterblichkeit nicht auf an/ mit Corona zurückging.
Herr Kretschner hat vielleicht auch realisiert, dass Sachsen zu den Bundesländern bis besonders alter Bevölkerung gehört, folglich in Sachsen natürlich auch mehr alte Menschen sterben als anderswo.

Jedenfalls kann es nicht sein, dass die Kinder noch länger unter diesen Maßnahmen leiden müssen, wo es soviele Länder gibt, die die Schulen und Kitas offen ließen (sogar ohne all die Masken und Abstand und Dauerlüftung), ohne dass dies irgendwelche gravierende Folgen hatte. Unsere Kinder haben ein Recht darauf Kind sein zu dürfen. Und zwar unbeschwert und fröhlich. Und dazu gehört auch, dass sie wieder in die Schule dürfen (masken- und abstandsfrei), Freunde sehen dürfen, spielen und lachen dürfen, Nähe empfinden dürfen, in den Arm genommen werden dürfen. Das ist nicht menschenverachtend, sondern das Gegenteil davon.

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

@Louise Sommer
„Herr Kretschmer hat vielleicht auch realisiert, dass 50% der Übersterblichkeit nicht auf an/ mit Corona zurückging.“

Auf Fakten basierende Behauptungen machen sich besser!
Was Sie behaupten entbehrt jeglicher Grundlage!
* Großteil der Coronatoten ist „an“ statt „mit“ COVID-19 gestorben

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120950/Grossteil-der-Coronatoten-an-statt-mit-COVID-19-gestorben
https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/corona-verstorbene-todesursache-statistik-bremen-100.html

Besorgte Mutti
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

@Louise Sommer

Ich gebe Ihnen zu 100% Recht. Leider wird man beim Äußern dieser Meinung in eine Ecke geschoben und runter gemacht. Es werden keine älteren geschützt, indem man die Jungen einsperrt und ihnen alles nimmt, was zur Entwicklung dazu gehört. Eltern können nicht dauerhaft die Spielkameraden ersetzen. Sonst wird immer gesagt, die Helikoptereltern sollen mal loslassen. Nun sollen aber alle hinnehmen, daß die Kinder eingesperrt werden auf eine immer noch nicht absehbare Zeit und nur mit den Eltern zusammen sind.

Jane
1 Jahr zuvor

Kretschner weiß, dass sein „Lassen uns es versuchen“ nicht gut ausgehen wird. Er hat schon gesagt, dass es kein Oster Urlaub geben wird.

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jane

Das trifft es auf den Punkt. Dass er dabei maßgeblich zur Ausbreitung der Mutationen beiträgt, will er aber nicht sehen.

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor

Verstehe ich das wirklich richtig:

„keine Garantie/Versuch/Ausprobieren/bundesweites Modell“
= infektiologisches Experiment an dieser Altersgruppe, an ihren Familien, an ihren Betreuer*innen/Lehrer*innen und im weiteren Rahmen auch am gesellschaftlichen Umfeld, wobei Teilnahme der Kinder/Familien freiwillig erfolgt nach Entscheidung der Eltern
… richtig so?

Risikomama
1 Jahr zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Ist sowas ethisch überhaupt vertretbar? Menschenversuche? Sogar offen zugegebene Menschenversuche?

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Freiwillig?? Wer kann freiwillig ablehnen? Die Erzieher und Lehrer schon mal nicht, die Kinder auch nicht, da Präsenzpflicht in einigen BL aufgehoben ist und die Eltern müssen ja auch zum Arbeiten antanzen.

Louise Sommer
1 Jahr zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Nicht ganz: Das tatsächliche Experiment lief die letzten Monate: Was geschieht mit Kindern, die keine Nähe, keine Freunde, kein soziales Miteinander, kein unbeschwertes Spielen erleben dürfen?
Die Folgen dieses Experimentes sind gravierend! Höchste Zeit, dass sie wieder ein kleines Stück Normalität zurückbekommen!

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Das nennt man Pandemie. Bitte hören Sie auf diese zu verharmlosen, es gibt schon genug Schwurbler im Internet.

S.
1 Jahr zuvor

Wahnsinn pur!!! Mir tun alle Kinder, Eltern, Lehrkräfte, Pädagogen etc. in Sachen leid! Das so etwas noch möglich ist, ist erstaunlich nach allem, was ja nun über Infektionen in Schulen wissen!

MA.
1 Jahr zuvor
Antwortet  S.

Gerade bei mdr: alle Eltern, Kinder und Lehrer happy über Schulöffnung. MEDIEN als Pandemietreiber. Es wird nur immer einseitig PRO Schulöffnungen berichtet . Eine Gegenberichterstattung wäre dringend erforderlich. Alle Lehrer blöken hier auf news4teachers nur anonym rum und traben ansonsten wie die Schafe brav zur Schlachtbank in die Schule. Ab in die Öffentlichkeit, Talkshows, Demos!

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

@MA.:

Das Gebaren der Medienlandschaft zum Thema Corona und Schulen/Kitas, welche vom Durchschnittsbürger konsumiert wird, lässt auch mich immer wieder staunen (selten im positiven Sinne).

Immer wieder in jeweils einer einzigen Nachrichtensendung:
Eindringliche Warnung vor Leichtsinn in Bezug auf das Virus.
2 Minuten später: Dann und dann werden die Schulen als erste öffnen, ist das nicht toll!
Fast das Gleiche in diversen Talkrunden.

Da krieg ich Spagat im Kopf!!!

(Und wie schon mehrfach erwähnt:
Es wurden von ca. Juni bis Mitte September die zahlreichen Covid-19-Infektionen im gesamten Bundesgebiet von den überregionalen Medienl kaum an die Öffentlichkeit getragen).

„MEDIEN als Pandemietreiber“……find ich so langsam gar nicht mal so unpassend!

(Liebe N4T Redaktion: Ihr fühlt euch bitte NICHT angesprochen!)

Mary-Ellen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Mary-Ellen

PS: Oh, ich vergaß:
Ich meinte….Infektionen an Kitas/ Schulen im gesamten Bundesgebiet….

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Das dumme dabei ist, dass man als Beamter seinem Dienstherrn gegenüber zu besonderer Treue verpflichtet ist. Ich darf mich also nicht öffentlich über diese völlig verkorkste Situation äußern, sondern muss nach außen hin die Linie der KuMi vertreten. So kommen dann auch Sätze in Elternbriefen zustande wie „Wir freuen uns darauf, bald alle Kinder wieder in der Schule zu sehen“. Nein, tue ich nicht, darf ich aber nur intern äußern (oder unter Nickname hier im Forum).

Su.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Man darf sich aber als Beamter auch krank melden.
Vielleicht versteht der Dienstherr es dann.

Deechen
1 Jahr zuvor
Antwortet  Su.

Man darf als Beamter auch kündigen!
Corona wird immer Bestandteil unseres Lebens bleiben. Vielleicht wird es besser, vielleicht schlechter. Während viele das kapiert haben, scheint hier die Meinung zu herrschen, wenn man nur lange genug die Schule zulässt ( ich gehe davon aus keiner der hier kritischen Stimmen hat vor ab dem 1.3 zum Friseur zu gehen, da hat man ja da wirklich Kontakt) wird dem Virus langweilig und er geht?

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich verstehe jeden (und das sind bei weitem nicht nur lehrer) der mit mulmigem Gefuehl zur Arbeit geht, wenn er da nicht mit dem Auto hinkann und dann im Einzelbuero sitzt. Leider müssen wir alle Arbeiten.
Ich bin auch voll dabei, dass es eine Schande ist, dass man in Deutschland im letzten Jahr verpennt hat alles erdenkliche zum Schutz an den Schulen zu tun.
Trotz allem, Aufrufen zum Krankmelden zeigt die eigentliche Einstellung mancher Menschen hier.
Wenn die Gesundheit wichtiger ist als Verdienst und Rente (und das vermittelt man ja hier immer den Eltern) dann kündigen Sie und schauen ob Sie irgendwo eine Stelle ohne Kontakte bekommen!
Das wäre dann doch eine langfristige Lösung!

Lore
1 Jahr zuvor
Antwortet  Su.

Ja als Beamter hat man da wesentlich mehr Möglichkeiten als wenn man in der freien Wirtschaft arbeitet. Und vorallem mit weniger Konsequenzen zu rechnen

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Übrigens: Sie sind hier ebenfalls anonym.

MA.
1 Jahr zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

Das war als Provokation gemeint. Ich überlege die ganze Zeit, wie wir in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen werden können. Ein geschlossener Protest wäre sinnvoll- wie auch immer. Der Staat bricht ja auch seine Fürsorgepflicht gegenüber uns, also können wir auch unseren Diensteid brechen.

Lanayah
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Politiker (also „der Staat“) geniessen Immunität, wir nicht. Aber fangen Sie doch gerne an, falls Sie verbeamteter Lehrer sind.

Lehrerlein
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Gerne – wenn’s denn einen Weg aus der „Schafs-Existenz gäbe! Ich verfluche es mittlerweile, nicht Angestellter Lehrer geblieben zu sein. Lesen Sie sich das Dienstrecht für Beamte durch – und fangen Sie an, mit uns leise zu weinen. Wir sind dem Land als Dienstherren zu „Treue“ verpflichtet – das sich aber, weder den Schülern, noch uns gegenüber an seine Fürsorgepflicht hält.
Das Einzige, was auch angesichts macht- und inspirationsloser „Gewerkschaften“ und Lehrerverbänden bleibt, ist zu blöken-in der Hoffnung (die stirbt zuletzt), dass es doch jemand hört.

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lehrerlein

Wo sind denn nicht verbeamtete Lehrer besser dran?? Ich kann mich nicht auf die Straße stellen und solo streiken. Die Gewerkschaften sind verdächtig still, wo bleibt denn deren Klage auf Verletzung der Fürsorgepflicht bspw.?

MA.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Lehrerlein

@Lanaya Ja, einer müsste anfangen, so wie Greta. Sie hat auch die Schulbesuchspflicht gebrochen und protestiert. Die Untertanenmentalität und Obrigkeitshörigkei bei Beamten ist jedoch besonders ausgeprägt, auch fehlt ein geschlossenes Vorgehen. Im eigenen Kollegium gehen die meisten lieber zur Schule als sich die Mehrarbeit und den Familienstress im Homeoffice aufzubürden

ProSchule
1 Jahr zuvor
Antwortet  MA.

Die Homepage hier ist auch immer nur Contra Schulöffnung! Egal welches Thema immer nur gemecker über die Zustände!
Ich kennen keinen Erzieher noch Lehrer oder Eltern die so denken wir hier.
Hier freut man sich das endlich wieder vor Ort gelernt werden darf!!!

MA.
1 Jahr zuvor
Antwortet  ProSchule

Ja, bis Sie die Seuche haben. Gerade Meldung aus der hiesigen Kita, wo meine Freundin bis heute mit Engagement und Freude Erzieherin war. Die britische Coronavariante hat hier 10 Kleinkinder und 3 Erzieherinnen erwischt.

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  ProSchule

Dann haben Sie offensichtlich nicht genau gelesen.. jeder freut sich darüber, aber es muss unter sicheren Bedingungen stattfinden. Hier wird auf Kosten der Gesundheit geöffnet. Frei nach dem Motto: An der Lufthansa kann man nicht sparen, an der Bildung schon.

Menta
1 Jahr zuvor

So ein Versuch ist menschenverachtend und kaltherzig.

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor

Wenn ich im Unterricht einen (chem./nat.wiss.) Versuch machen möchte, muss ich vorher eine Gefährdungsbeurteilung fachgerecht durchführen, schriftlich präzise dokumentieren, unterzeichnen und zur ggf. späteren Kontrolle abheften. Zielsetzung dabei:
„… zur systematischen Ermittlung und Bewertung aller Gefährdungen, denen Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte an Schulen im Zuge ihrer Tätigkeit ausgesetzt sind. … Gefährdungen bei der Arbeit zu beschreiben und diesen präventiv, d. h. noch bevor Gesundheitsschäden oder Unfälle auftreten, mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken.“
(https://www.sichere-schule.de/chemie/organisation-und-verantwortung/gefaehrdungsbeurteilung)

Die Gefährdungsbeurteilung zu Sachsens „Versuch“ würde ich gerne einmal lesen. Wo liegt die?

Teresa
1 Jahr zuvor

Schon wieder irgendwelche Versuche. Das geht doch wieder nach hinten los. Wir wissen doch allmählich, dass nach Öffnungen zu steigenden Infektionszahlen führen. Ist es unbedingt notwendig, die Schulen und Kitas ohne Abstandsregeln und Masken zu öffnen- nur um eine etwas genauere Prozentzahl ermitteln zu können? Und dabei wieder Risikogruppen zu gefährden? Ist das vertretbar?

Schnauze voll
1 Jahr zuvor

Es ist einfach unfassbar was in diesem Land geschieht! Kinder gehören nicht den Eltern sondern dem Staat, er zwingt sie in die Schule ohne jegliche Vernunft weil kein Impfstoff vorhanden ist.

Lehrerin i.A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Schnauze voll

Aber es herrscht in Sachsen doch keine Präsenzpflicht für die Schüler. Die Eltern entscheiden. Und in Sachsen entscheiden beinahe alle Eltern ihre Kinder in die Schule zu schicken. Wo bleibt da die Vernunft?

Katja
1 Jahr zuvor
Antwortet  Schnauze voll

Nein, der Staat zwingt in Sachsen nicht. Unsere beiden kinder sind heute nicht in die Schule gegangen. Hab sie mit der Schulpflichtaussetzung abgemeldet. Meine beiden Grundschulkinder machen weiter homeshooling…blöd nur, dass ich laut Grundschule erst Ende der Woche Aufgaben für die beiden bekomme….toll extra Ferien :o(

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katja

Das ist das Problem: die Homeschooling Kinder, deren Eltern sich gegen Präsenz entscheiden, werden schlechter betreut. Darin liegt der eigentliche Druck.

ZA
1 Jahr zuvor
Antwortet  Katja

D.h. als Freiwillige sind Sie sofort auch den anderen gegenüber benachteiligt.
Es ist eben ein Unterschied, ob (fast) alle zuhause bleiben müssen oder ob dies am Ende nur 10-20% tun.
Das ist das Wesen kollektiver Appelle, wenn sich nicht alle strikt daran halten, was sie zumindest in unseren Breiten eben nicht tun.
Dann sagen sich von den ursprünglich 80% Bereitwilligen wiederum die meisten irgendwann: Warum ich, wenn andere die Situation für sich ausnützen?

Leseratte
1 Jahr zuvor

In Thüringen gilt seit drei Wochen Maskenpflicht auch m Unterricht, aber erst ab Klasse 7. Da seit 11.1. nur die Abschlussklassen da sind, ist das in den anderen Klassen noch gar nicht zur Anwendung gekommen. Die 5er und 6er in der Notbetreuung sind ja davon nicht betroffen.
Thüringen hat immer noch bundesweit die höchste Inzidenz und liegt als einziges Bundesland knapp über 100. Trotzdem werden die Regeln für den Unterrichtsstart ab 1.3. an den weiterführenden Schulen offenbar ohne Maskenpflicht im Unterricht geplant. Es soll zwar in Stufe Gelb losgehen, aber da entscheiden die Schulleiter, welche Maßnahmen sie ergreifen. Ich befürchte, dass viele Schulleiter von den Eltern so viel Druck bekommen, dass der Infektionsschutz ganz auf der Strecke bleibt. Die Eltern werden sich vermutlich gegen Wechselunterricht wehren, wenn die Zahlen unter 100 sind. Und wieder so schwammige Formulierungen. Kinder ab 6-15 sollen einen MNS tragen, wenn Abstand nicht einzuhalten ist. Der Unterricht ist aber damit nicht gemeint. Und was ist mit den SchülerInnen der Oberstufe ab Klasse 10? Bleibt es da bei Maske im Unterricht so wie jetzt?
Solche Entscheidungen auf die Schulleitung abzuwälzen, ist einfach nicht akzeptabel. Die SL sitzt zwischen den Stühlen. Eltern sind entweder Coronaleugner oder das Gegenteil, Maskengegner oder das Gegenteil, die KollegInnen erwarten Infektionsschutz. Wie soll die SL da entscheiden?
Das Ministerium kann!!!! je nach Lage Maske im Unterricht anordnen. An einer Schule mit Infektion!!!! kann !!! die Schulleitung Maske im Unterricht anordnen.
Wo bleibt denn da die Prävention?
Es kann doch nicht wahr sein, dass wir jetzt, wo die Mutanten unterwegs sind, wieder keine generelle Maskenpflicht im Unterricht haben. Unfassbar. Wir werden der dritten Welle auf dem Tablett serviert. Ich kann nicht glauben, dass wir wieder Russisch Roulette spielen. Mir fehlen die Worte. Und was sind „besonders viele Infektionen“, die zur Schulschließung führen? Wieder 500? Im Januar sind die Abschlussklassen ohne Maskenpflicht in den Präsenzunterricht zurückgekehrt bei einer Inzidenz von 478.

„Ab 1. März Präsenzunterricht auch wieder für fünfte und sechste Klassen
Die Sekundarstufen ab der fünften Klasse bleiben bis zum 28. Februar geschlossen. Dort soll der Unterricht weiter über das Lernen zuhause abgedeckt werden. Vom 1. März an gilt allerdings für Schüler der fünften und sechsten Klassen wieder Präsenzunterricht. Auch Schüler ab der Klassenstufe sieben sollen dann wieder in die Schulen zum Unterricht kommen, sobald im Gebiet des Schulträgers in der vorangegangenen Woche weniger als 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert wurden. Allerdings gilt auch hier die Stufe «Gelb». Schulleiter sollen selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie treffen und etwa Wechselunterricht oder feste Gruppen einführen.
Bestimmte Ausnahmen sollen zunächst bestehen bleiben: So dürfen Schüler von Abschlussklassen für Unterricht in die Schulen kommen und um unaufschiebbare Prüfungen abzulegen. Ebenfalls den Unterricht vor Ort sollen Schüler besuchen können, die besondere Unterstützung benötigen sowie Schüler, die im laufenden Schuljahr eine Abschlussprüfung ablegen.
Die bisherige Notbetreuung an Schulen und Kitas wird an den Einrichtungen aufgehoben, die nicht mehr geschlossen sind. Kommen Schulen aber etwa wegen besonders vieler Infektionen in die Ampelphase «Rot», werden diese geschlossen. Für Schüler der Klassenstufen 1 bis 6 und der Förderzentren wird dann eine Notbetreuung eingerichtet, in der auch Infektionsschutzmaßnahmen gelten. Keine Notbetreuung werde es geben, wenn Gesundheitsämter Schulen etwa auf Grund von Quarantänefällen schließen.
Neu ist ausgehend von der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus unter anderem für Kindertageseinrichtungen und Schulen auch, dass Kita-Mitarbeiter zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet werden können. In einem solchen Fall müssen die Mitarbeiter die Masken gestellt bekommen.
Auch in Schulen sollen Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wo Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. In solchen Situation sollen auch Schüler ab 15 Jahre, Lehrer und andere Schulmitarbeiter eine Maske tragen – dabei soll es sich aber um eine medizinische oder vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung handeln. Das Ministerium kann zudem ab der siebten Klassenstufe je nach Lage auch anordnen, dass solche Masken auch im Unterricht getragen werden müssen. Wird an einer Schule ein Infektionsfall nachgewiesen, kann auch die dortige Schulleitung zum Tragen solcher Masken im Unterricht verpflichten.“

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Und das alles, nachdem Ramelow öffentlich zugegeben hat, dass Frau Merkel mit ihren Warnungen im Herbst Recht und er selbst Unrecht gehabt habe. Und? Was draus gelernt???

Louise Sommer
1 Jahr zuvor

Gott sei Dank!
Die Kinder- und Jugendpsychiarien sind voll, dort findet Triage statt.
Viele Studien und Erfahjrungen aus anderen Ländern zeigen, dass die Kinder nei die Treiber der Pandemie waren.
Lehrer in Ländern mit geöffneten Schulen (auch ohne Maske etc.) sind nicht häufiger erkrankt als sonst auch.
Es wird allerhöchste Zeit, Kindern zu helfen, sie zu unterstützen, sie Freunde treffen zu lassen, gemeinsam lernen, in Beziehung zum Lehrer! Kinder sind Kinder und haben ein Recht auf Kindheit und auf Schule!

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Dann lesen Sie doch mal bitte das.
(Ihre Forderung nach vielen Kontakten werden die Virusmutationen zu schätzen wissen.)

„SARS-CoV-2: An schwedischen Schulen erkrankten vor allem die Lehrer“
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121177/SARS-CoV-2-An-schwedischen-Schulen-erkrankten-vor-allem-die-Lehrer

Louise Sommer
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Danke für diesen Link. Ich habe eine komplett andere Info aus Schweden (kann sie gerade nicht finden, reiche aber gerne nach, wenn ich sie finde).
Nichtsdetrotrotz steht hier im Text:
„Bis Ende Juni wurden 79 von 39.500 Lehrern der Mittelstufe wegen COVID-19 im Krankenhaus behandelt (von denen allerdings nur einer starb). “
79 von 39.500! Im Krankenhaus, nicht mal zwingend auf Intensiv!
Und : „Wären auch die Mittelstufen online unterrichtet worden, hätte es den Berechnungen von Svaleryd zufolge nur 46 schwere Erkrankungen mit Hospitalisierung unter den Lehrern gegeben.“ Also gerade mal 33 weniger.

Die Grundschullehrer werden hier interessanterweise gar nicht erwähnt.

Eltern wurden seltsamerweise kaum krank. Dann ist also die Frage, wieviel die Erkrankungen der Lehrer überhaupt mit den Kindern zu tun hatten (Korrelation? Kausalität?).
Diese Zahlen zeigen, dass das Risiko für Lehrer aufgrund ihres Berufes an Corona zu erkranken extrem gering ist.

In Schweden nimmt man auch das Wohl der Kinder in den Fokus, so kommen sie dort eben auch zu dem Ergebnis: „Svaleryd verteidigt die Entscheidung der schwedischen Regierung. Die Schließung der Schulen wäre eine kostspielige Maßnahme mit potenziell langfristigen nachteiligen Auswirkungen für die Schüler gewesen, findet sie. “

Das Risiko, dass Kinder und Jugendliche Fälle für die Psychiatrien werden nämlich ist in den Schulschließungs- und Lockdown-Ländern massiv gestiegen.
https://wien.orf.at/stories/3087068/?fbclid=IwAR0tpl2F1715BhXD_12A-Tqg85ZcJxLX9rbBiXjFde3U3fNUDAAQDgif18U

https://www.tagesschau.de/inland/kinder-corona-109.html?fbclid=IwAR2xG2pazLsJg9NCgdsEOtICHcCPK9S_7mzv9jR2LvZ5PHM8zb06gYwHh3o

Ich fände es aber gut, wenn Lehrer, die große Angst vor einer Infektion haben, zuhause bleiben dürfen (und von dort z.B. die Kinder unterrichten, die ebenfalls nicht zur Schule gehen wollen/ dürfen). Denn angsterfüllte Lehrer tun Kindern nicht gut.

Zu den Virusmutationen: Wer dies verfolgt, stellt fest, dass gerade in England und Irland die Infektionszahlen stark abfallen!
Es gibt übrigens schon an die 7000 entdeckte Mutationen. Und es wird auch in Zukunft tausende Mutationen geben, denn das liegt im Wesen der Viren. Wir dürften also wegen Mutanten nie mehr Schulen öffnen….

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Angsterfüllte Lehrer tun Kinder nicht gut? Eltern, die ihre aus der Youtube-Akademie gespeiste Meinung öffentlich als pseudowissenschaftliche Wahrheit verkaufen, auch nicht. In England und Wales gibt es einen harten Lockdown mit geschlossenen Kitas und Schulen – deshalb sinken dort die Zahlen, nicht weil die „7000“ Virusmutationen (was für ein Quatsch) plötzlich ungefährlich worden wären.

In Deutschland sind laut Robert-Koch-Institut übrigens 23 Corona-infizierte Lehrer/Erzieher gestorben. Was erzählen Sie den Angehörigen? Schaut doch mal nach Schweden – alles toll dort.

Finden übrigens nicht alle Schweden. „Ich denke, wir sind gescheitert“, sagte ein Herr Carl XVI. Gustaf bereits im Dezember. „Viele Menschen sind gestorben, das ist furchtbar.“ Die Bevölkerung habe enorm gelitten.

Hier können Sie die toten Lehrer in Deutschland nachverfolgen: https://www.news4teachers.de/2021/01/robert-koch-institut-meldet-weiteren-mit-corona-verstorbenen-lehrer-erzieher/

Kleine Beobachtung: Im Dezember und Januar starben jeweils so viele Lehrer/Erzieher in Deutschland an Corona wie das ganze Jahr zuvor nicht – seitdem: Kein einziges Todesopfer mehr unter Lehrern/Erziehern. Hat natürlich gar nichts mit den Schulschließungen zu tun…

DerDip
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Bzgl. „Angsterfüllte Lehrer tun Kinder nicht gut? Eltern, die ihre aus der Youtube-Akademie gespeiste Meinung öffentlich als pseudowissenschaftliche Wahrheit verkaufen, auch nicht“. Da stimme ich Ihnen vollkommen zu. Aber gerade deshalb ist es ja auch für Kinder wichtig und sinnvoll in der Schule persönlichen Austausch mit verschiedenen Lehrern und Schülern zu haben. Nur so ist eine Meinungsbildung außerhalb der genannten Blasen möglich.
Zum Scheitern der Corona Politik: Diese ist in Schweden vor allem im letzten Frühjahr gescheitert,ja. Seitdem holen alle anderen europäischen Länder bzgl. der Sterbezahlen auf (viele haben Schweden schon überholt) , trotz massiverer Eingriffe und Maßnahmen als in Schweden.
Das Scheitern einer Politik ist jedoch nicht nur dann gegeben, wenn es eine Übersterblichlichkeit gibt. Auch die langfristigen Einschränkungen des Lebens mit entsprechenden Kollatetalschäden sind als Scheitern zu werten. Das ist übrigens das, was ich der Deutschen Politik am meisten vorwerfe: Diese ist in fast jeder Hinsicht gescheitert: Seit Herbst eine Übersterblichkeit + massive Neuverschuldung, die durch die heute noch jungen Menschen in Zukunft abgetragen werden muss, Schulbildung teilweise ausgesetzt, einige Branchen in den wirtschaftlichen Ruin getrieben, wirkungslos und teure Maßnahmen, wie zB. die sechsmonatige MwSt-Senkung, Impfungen zu langsam und gleichzeitig die gesamte Perspektive nur auf Impfungen ausgelegt.
Und aktuell scheinen alle Planungen der Bundesregierung auf eine möglichst gute Situation zum Zeitpunkt der Bundestagswahl im September ausgerichtet zu sein.

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Bernd

Und in Schweden wurden nach der großen Grippewelle 2017/18 alle öffentlichen Gebäude mit Luftfilteranlagen ausgestattet, auch Schulen.
So was nennt man Gesundheitsschutz!
Der – laut Verfassung – auch in Deutschland gewährleistet werden muss.
Auch wenn einige Menschen den für ErzieherInnen und LehrerInnen gerne ausgesetzt sehen möchte! Warum protestieren diese Menschen nicht auch gegen Tempo 30 auf Schulwegen? Oder Klassenraumsanierungen bei Schimmelbefall?
Wenn schon Gesundheitsschutz verhindern, dann bitte auch konsequent!
Und auch bitte für den eigenen Bereich!

dickebank
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

… rund 80 von 40.000 entspricht einer Inzidenz von 200 je 100.000.
Nimmt man die genannten Zahlen 79 von 39.500 ergibt das ebenfalls einen Inzidenzwert von 200.

Shelly
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Die Zahlen bis Juni…welche Relevanz haben die?Schweden ist einen anderen Weg gegangen,aber ich denke nicht,dass Familien die Angehörige verloren haben,das auch so sehen. Oder Lehrer/Erzieher?Davon liest man leider nichts.Wenn ein ganzen Land durch Lockdown in die Knie gezwungen wird, sich das Leben gefährlich anfühlt…Sport,Kultur und vor allem Menschlichkeit über lange Zeit nicht möglich sind…ist es dann nicht völlig normal,dass Berufe,die diesem Risiko täglich schutzlos ausgesetzt sind,Angst haben?Alles übertrieben??Hauptsache die Kinder kann man abgeben???Wer sein Kind liebt,will es beschützen.Durch die monatelange Propaganda „Kinder seien nicht ansteckend o.ä. Schwachsinnsthesen“ möchten Eltern glauben,dass es sicher ist. Aber warum sollte ein Virus in Frisörläden,Gaststätten usw. lauern,wenn es solche Stätten im warmen,trockenen gibt?Es gab kaum Symptome,aber die Gefahr gab es immer und gibt es mehr.Es nützt nicht viel,sich an alle AHA-Regeln zu halten,wenn man sein Kind in Kita oder Schule schickt.Es ist reines Glück.

Die Panik
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

@Louise
Schön, dass hier wenigsten ein paar (ganz) wenige Menschen anzutreffen sind, die sich von der breiten „kompromisslosen“ Panikmache nicht beirren lassen und auch die Kinder sehen, welche allgemein wohl keine Rolle mehr zu spielen scheinen, erschreckenderweise vor allem von einer Berufsgruppe, von der man eigentlich annehmen sollte, dass ihr auch das Wohl der Kinder am Herzen liegt. Wenn es aber um die intransparente Angst um das eigene Wohl geht, sind Kinder wohl mindestens zweitrangig, derart, dass man nicht mal eine Kritik zulässt.
Daran ändern dann auch leider die Feststellungen in den Beiträgen nichts, welche man völlig haltos anderweitig zu erklären versucht.
@Louise
Schön, dass hier wenigsten ein paar (ganz) wenige Menschen anzutreffen sind, die sich von der breiten „kompromisslosen“ Panikmache nicht beirren lassen und auch die Kinder sehen, welche allgemein wohl keine Rolle mehr zu spielen scheinen, erschreckenderweise vor allem von einer Berufsgruppe, von der man eigentlich annehmen sollte, dass ihr auch das Wohl der Kinder am Herzen liegt. Wenn es aber um die intransparente Angst um das eigene Wohl geht, sind Kinder wohl mindestens zweitrangig, derart, dass man nicht mal eine Kritik zulässt.
Daran ändern dann auch leider die Feststellungen in den Beiträgen nichts, welche man völlig haltlos anderweitig zu erklären versucht.
Im Gegensatz zu den Intensivstationen laufen jedenfalls wohl unstreitig die Kinderpsychatrien voll und das nicht, weil die Kinder Angst vor einem Virus hätten, sondern wegen den Maßnahmen. Die Kinder haben keine sozialen Kontakte, wurden vielleicht eingeschult und kennen noch nicht mal ihre Klasse, vom Finden von Freunden ganz zu schweigen. Hobbies, sportliche Aktivitäten mit Freunden und in Vereinen … Fehlanzeige. Überhaupt Aktivitäten? Schwierig, was hat denn nicht geschlossen? Also über Monate und vielleicht Jahre zu Hause sitzen? Und da fragt sich noch jemand, warum die Kinder nicht schlafen, in Tränen ausbrechen, behandelt werden müssen? Und es ist nun mal die Schule, welche nicht nur einen Bildungsstoff in die Hirne kloppen, sondern auch ein soziales Umfeld, eine soziale Stütze bieten soll. Völlig deplatziert ist insoweit der Hinweis, dass Eltern sich auf die Schulöffnungen nur deswegen freuen würden, um endlich wieder ihre Kinder „abladen“ zu können. Meine Güte. Es gibt auch Eltern, die ihre Kinder lieben und seit März 2020 beobachten müssen, wie ihre Kinder zugrunde gehen. Und ja, auch Kinder freuen sich auf andere Kinder, auf Freunde und eigentlich auch ihre Lehrer. Und von den sozial schwächeren Menschen haben wir noch nicht einmal gesprochen. Es ist nun einmal (denklogisch) so, dass Kinder, die ausschließlich in der Schule Deutsch sprechen und womöglich mit Gewalt innerhalb der Familie konfrontiert sind, im Besonderen auf die Institution der Schule angewiesen sind. Und natürlich sind es auch die Schulen, die feststellen, dass es einem Kind nicht gut geht, dass es fehlt usw.. Ein Fall häuslicher Gewalt wird fast immer von der Schule als Verdacht festgestellt, nicht vom Jugendamt, was ohne irgendeinen Hinweis einfach mal von Tür zu Tür laufen würde. Vor diesem Hintergrund ist auch die Behauptung, dass Eltern unfähig wären und der Anstieg häuslicher Gewalt instrumentalisiert werden würde, fast schon menschenverachtend, wohlwissend, dass das Gegenteil bereits festgestellt wurde. Noch „interessanter“ wird die Diskussion vor allem dann mit Blick auf die Blindheit, dass die Pandemie, so wie wir sie definieren, möglicherweise gar nicht enden wird oder sagen wir vielleicht erst in 5 Jahren. Letztere Einschätzung ist im Übrigen die des Gesundheitsamts Frankfurt, nach welcher ein Impfschutz, vorausgesetzt er wirkt, erst nach ca. 5 Jahren gegeben sein wird. Die Folgerung ist dann wohl, so die herrschende Meinung hier, dass man Kinder vielleicht ganz wegsperren soll, für Jahre? Damit ist es vollkommen richtig, dass die Politik immer wieder zumindest eine Abwägung versucht, die natürlich schwierig ist, keine Frage. Es gibt aber eben nicht nur den Schutz vor einer Erkrankung, der einfach alles rechtfertigen würde, sondern es gibt auch andere Schutzgüter, so dass man sogar verpflichtet ist, die Verhältnismäßigkeit zu beleuchten. Und natürlich muss man sich dann ganz im Sinne der bildlichen Waagschale auch die einzelnen Güter und die jeweiligen Gefährdungen anschauen und erlaubterweise hinterfragen dürfen. Das hat natürlich viel mit Zahlen zu tun, aber auch diese sollte man sich vielleicht erstmal anschauen, bevor man panikartig aus der Hüfte schießt. Da wird mal schnell auf die vielen Toten in den USA verwiesen, ohne wenigstens einfließen zu lassen, dass die US-Gesundheitsbehörde veröffentlich hat, dass 96% der Toten nicht an Corona gestorben sind, sondern eine Infektion nur post mortem festgestellt wurde. Und aus weniger als 100 Lehrern in Schweden wird dann eine Inzidenz von 200 gebaut. Insoweit wäre zumindest gedanklich einzubeziehen, dass der Großteil einfach nur positiv getestet wurde, ohne überhaupt krank gewesen zu sein. Und die Behauptung, dass die Mehrzahl der Opfer an und nicht mit Corona gestorben wären, mit der Untersuchung von deutschlandweit 50 Obduktionen an einer Klinik belegen zu wollen … Das ist schon eine regelrechte Zahlenschlacht. Genauso irgendwelche Prozentangaben, die jedenfalls den „Zahlenstudien“ immerhin von Stanford, Harvard und Oxford (und vielen anderen) widersprechen, wo eine absolute Höchstwahrscheinlichkeit von 0,24% ermittelt wurde, bei jüngeren gesunden Menschen finden sich nach dem Komma noch ein paar Nuller mehr. Traurig ist in diesem Zusammenhang, auch die hergeholte Behauptung, dass Kinder ohne irgendwelchen Probleme Masken tragen könnten. Vor einer solchen Behauptung sollte man wenigstens die Studien einfließen lassen, die wohl ohne Gegenstimme das Gegenteil festgestellt haben. Es ist daher richtig und im Übrigen auch gesetzlich zwingend, all diese Aspekte bei der Abwägung einfließen zu lassen. Warum aber ausgerechnet Lehrer eine solche Abwägung überwiegend abzulehnen scheinen, ist bedauerlich. Gerade Lehrer sollten eine solche Abwägung anstellen, eben auch unter Berücksichtigung der ihr anvertrauten Kinder und deren Wohlergehen und mit kurzem gedanklichen Innehalten, bevor man wild mit irgendwelchen Zahlen um sich wirft, die sich beim zweiten Hinsehen überwiegend als zumindest unpassend entpuppen und letztlich auch jederzeit durch andere Zahlen ersetzt werden könnten.

Bernd
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Panik

„Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz musste mit einer Corona-Infektion beatmet werden. An eine Pandemie glaubt er dennoch nicht. Seitz hatte unter anderem Schlagzeilen gemacht, als er im November mit einer durchlöcherten Maske am Rednerpult im Bundestag stand.“

Quelle: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article231296768/Corona-AfD-Abgeordneter-Thomas-Seitz-Tod-Pandemie.html

Manche Leute schreien danach, sich eine Infektion zu fangen.

Besorgte Mutti
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Panik

Vielen Dank für Ihren Kommentar!
Ich habe auch das Gefühl, das es vielen nur um die eigene Gesundheit geht und die der Kinder egal ob psychisch oder physisch als kollateralschaden hingenommen werden kann. Unsere Lehrer und Erzieher haben sich darauf gefreut die Kinder wieder zu sehen und ich hatte nicht das Gefühl, dass das gespielte Freude war.
Es kann ja nicht die Lösung sein die Schulen auf ewig und unabsehbare Zeit geschlossen zu halten. Die Kinderseelen leiden unsagbar und es tut als Eltern schon weh zu beobachten, wie sich ein kontaktfreudiges, lebenslustiges kind immer mehr zurückzieht und grundlos anfängt zu weinen. Und man kann nicht helfen…Eltern ersetzen keine Freunde und sollten auch nicht versuchen das zu tun. Darum gibt es Schule und Kita, was in meinen Augen so viel mehr ist als nur Wegschließen zum Lernen. Die Lehrer leisten (meistens) eine tolle Arbeit um die Kinder zu motivieren und bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Als Eltern kann man das dauaerhaft nicht gewählrleisten.

Viva
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Nur leider geht es darum gar nicht. Es geht darum, eine Ahnung dafür zu bekommen, wie oft die Kinder ihre Eltern und Großeltern mit dem Coronavirus anstecken, die Inzidenzen durch Schulöffnungen steigen.

Und 90 % scheinbar freuen sich drauf. Sie ja auch!

Lehrerin i.A.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Die Kinder und Jugendlichen haben derzeit verständlicherweise mehr Ängste und andere Probleme. Aber liegt das nur am Lockdown und den geschlossenen Schulen?? Oder ist nicht vielleicht die ganze besch… Situation während einer Pandemie so beängstigend? Haben Kinder und Jugendliche keine Angst sich und ihre Familienmitglieder anzustecken?
Ich halte es für einen verheerenden Denkfehler diese Auswirkungen einzig dem Lockdown und den geschlossenen Schulen zuzuschreiben!

oes
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Ein Glueck, dass es noch Menschen wie Sie gibt.
Man hat immer auf die USA geschimpft, Party, keine Maske, usw.
Und jetzt?
Im tollen Deutschland mit einem Lockdown nach dem anderen gibt es mehr Tote als in den USA. Natuerlich bezogen auf die Einwohnwerzahl.
Das Gleiche in Schweden und in der Schweiz.
So what?
Das einzige, was hilft, ist die Risikogruppen zu schuetzen, nur die muessen sich auch schuetzen lassen.
Was koennen Kinder dafuer, wenn Grosseltern sie unarmen wollen?
Wer ist denn erwachsen und sollte vernuenftig sein?

Ich muss da mal was loswerden
1 Jahr zuvor
Antwortet  oes

„Im tollen Deutschland mit einem Lockdown nach dem anderen gibt es mehr Tote als in den USA. Natuerlich bezogen auf die Einwohnwerzahl.“

Diese Angabe ist falsch. Hören Sie auf Lügen zu verbreiten.

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  oes

So ein Unsinn! Die USA haben knapp 500.000 Tote zu beklagen, bei dem 4-fachen der Einwohnerzahl. Umgerechnet auf D währen das 125.000 Tote!
Und Klimaanlagen mit Hepafiltern sind dort so normal wie bei uns Heizungen.

Invictus
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Fordern kann man immer viel, wenn man selbst keine Verantwortung trägt. Die Gefahr der Mutanten blenden Sie zudem komplett aus, es scheint Ihnen egal… Nur mal angenommen, jetzt würden wirklich mehr Kinder und Erzieher*innen/Lehrer*innen ernsthaft krank, sagen Sie dann auch „So what, war’n Versuch wert!“?

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Louise Sommer

Achja, der lustige Palmer, dessen Aussage übrigens postwendend vom Fachpersonal widersprochen wurde.

Dass eine Pandemie psychische Folgen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben kann, daran denkt keiner. Die Angst zu erkranken oder gar das Virus an Familienmitglieder mit Vorerkrankungen weiterzugeben, habe ich leider schon mehrfach bei meinen Kindern erleben müssen als sie in Quarantäne waren. Das ist nicht weniger belastend. Das wollen Sie mir ihren Zitaten aus der BLÖD aber nicht sehen. Und dann behaupten, dass es Ihnen um das Wohl der Kinder geht..

Leseratte
1 Jahr zuvor

Lorz aus Hessen eben in WISO zu den möglichen Selbsttests, die dort gerade getestet werden: Wenn sie verpflichtend würden, müsste eine bundeseinheitliche Linie her, schließlich sei das ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.

Was Bundeseinheitliches von den Kultusministern? Selten so gelacht. Der Test ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit??? Was ist denn dann eine Corona- Infektion mit nicht absehbaren Kurz- und Langzeitfolgen bis hin zu Lebensgefahr oder sogar Tod?????
Und auch WISO bietet eine Umfrage an: Haben sich Schulen jetzt besser auf die Öffnung vorbereitet?
Als ob das von den einzelnen Schulen abhängt. Wenn die KuMis keinen Infektionsschutz beschließen, haben wir auch keinen. Die Möglichkeiten der einzelnen Schule sind begrenzt. Entzerrung des Schülertransports ist bei uns auch nicht möglich. Versetzte Anfangszeiten auch nicht, wenn Schüler mit ÖPNV aus 50 Orten anreisen. Maskenpflicht im Unterricht ist nicht. Was bleibt denn dann? Lüften bei Minusgraden. Gestern früh waren zur Zeit des regulären Unterrichtsbeginns -17 Grad. Zum Glück war Sonntag. Und heute war das Lüften in Klasse 12 auch nicht angenehmer.

Gümnasiallehrer a.D.
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Dem überfähigen Lorzi eht es um Kostenübernahme.

WiMoKa
1 Jahr zuvor

Das ganze ist ein Menschenexperiment, allerdings ohne wissenschaftliche Begleitung, durchgeführt von MinisterpräsidentInnen, die von ihren KultusministerInnen beraten werden. Unfassbar, dass so etwas im 21. Jahrhundert in Europa stattfinden kann…

Jan aus H
1 Jahr zuvor

Ich frage mich, warum man das NOCHMAL ausprobieren muss. Haben die ersten Versuche nicht gereicht?

Auf der Strecke bleiben die Kinder, deren Eltern den Infektionsschutz ernst nehmen und die Kinder zu Hause behalten, denn einen angemessenen Distanzunterricht wird man parallel zu dem Experiment wohl sicher nicht stemmen können.

Enjoy your chicken Ted!
1 Jahr zuvor
Antwortet  Jan aus H

Absolut richtig! Von unseren Kindern wird jeden Tag abverlangt, dass sie aus ihren Fehlern lernen und vorausschauend denken. Wie soll das klappen, wenn nicht mal mehr angebliche intelligente Menschen wie Bildungsminister oder Wissenschaftler à la Streeck das leisten?

xy
1 Jahr zuvor

In Deutschland gibt es wieder Menschenversuche. Erbärmlich.
Mögen die Angehörigen der Kranken und Toten, die diese hirnlosen Schulöffnungen zur Folge haben, dann bei Kretschmer vor dem Büro stehen. Wie kann so ein Politiker noch gut schlafen? Er glaubt doch nicht wirklich, dass es ohne Kranke und Tote ausgehen wird. Oder ist Sachsen schon durchgeimpft? Eben.

S.
1 Jahr zuvor

„Der Bonner Virologe Prof. Hendrik Streeck sprach von einem „Ausprobieren“. Die Öffnungen in Sachsen könnten bundesweit als Modell dienen, um Auswirkungen von Schulöffnungen besser abschätzen zu können.“
Was muss man da noch „ausprobieren“? „Ausprobieren“, wieviele Menschen erneut zu Schaden kommen und versterben? Wir wissen doch, dass die Inzidenzen durch Schulöffungen enorm ansteigen werden. Liest Streeck die Artikel seiner Kolleg*innen nicht mehr? Oder „Ausprobieren“, wie sich die Mutationen durchsetzen, oder wie neue Mutationen entstehen? Und diese Aussage kommt natürlich von Streeck, der „mit dem Virus leben“ möchte, seltsamerweise aber gleich die Chance ergriffen hat, sich als einer der ersten mit dem sehr guten Moderna-Vakzin impfen zu lassen. Das ist ethisch wieder einmal höchst fragwürdig, weil Streek damit Menschen ins offene Messer laufen lässt, selbst aber aus dem Schneider ist.

xy
1 Jahr zuvor
Antwortet  S.

Bei dem Namen Streeck wird mir nur noch übel.
Die Abneigung begann, als er es müßig fand über Tote zu reden. Und den Schulversuch hat er vor Wochen schon propagiert.
Deutschand vom Pandemie Musterland zum Vollversager bei der dritten Welle dank der Öffnungsvirologen mit Politiker Appendix. Bravo!

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  xy

Und Laschet plappert mal wieder Phrasen a la Streeck nach.

„Vor einer Woche hat sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit den anderen Länderchefs und der Kanzlerin auf den Inzidenzwert 35 geeinigt. Jetzt distanziert sich der neue CDU-Chef davon.
„Man müsse all die anderen Schäden etwa für die Gesellschaft und die Wirtschaft genauso im Blick haben wie die Inzidenzzahlen, sagte Laschet. „Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet.“ Und weiter. „Wir können unser ganzes Leben nicht nur an Inzidenzwerten abmessen.“
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_89479144/cdu-chef-armin-laschet-man-kann-nicht-immer-neue-grenzwerte-erfinden-.html

Kritik ließ auch nicht lange auf sich warten:

„Nachdem Armin Laschet von „immer neuen erfundenen Grenzwerten“ sprach, prasselt auf ihn Kritik ein. Er zerstöre Vertrauen, heißt es aus der SPD, es sei kurios, dass er Beschlüsse erst fasse, um sie dann anzuzweifeln.
Wer wie Laschet von ‚erfundenen Grenzwerten‘ spricht, der zerstört Vertrauen in die Corona-Maßnahmen“, schrieb SPD-Fraktionsvize Katja Mast am Dienstag auf Twitter. Der NRW-Ministerpräsident war mit seinen Äußerungen auf deutliche Distanz zum Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegangen.
Laschet hatte am Montag am Rande einer Veranstaltung des baden-württembergischen CDU-Wirtschaftsrats gesagt: „Man kann nicht immer neue Grenzwerte erfinden, um zu verhindern, dass Leben wieder stattfindet.“ Damit wandte sich Laschet gegen die von Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder vergangene Woche getroffene Entscheidung, statt des Inzidenzwerts von 50 den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zur Messlatte für weitere Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen zu machen.
Laschet warf auf der Veranstaltung auch den Verfechtern eines harten Kurses im Kampf gegen die Corona-Pandemie, zu denen Merkel sowie CSU-Chef Markus Söder gezählt werden, Populismus vor. „Populär ist, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder“, sagte der CDU-Vorsitzende. Er warnte davor, das Leben der Menschen nur an Inzidenzwerten abzumessen.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article226423927/Kritik-an-Laschet-wegen-Distanzierung-von-Corona-Messzahlen.html

Populismus ist das, was Laschet jetzt macht, um sich als Kanzlerkandidat in Position zu bringen. Und das ist absolut gefährlich für die Akzeptanz der Maßnahmen und Wasser auf die Mühlen der Coronaskeptiker und der Politikverdrossenen. Und typisch für die letzten Monate. Es verging kein Bund-Länder-Treffen, ohne dass irgendein MP sofort im Anschluss ein Abweichen von der beschlossenen Linie verkündete. Wenn das keine Egotrips sind…

Und zum Vorwurf der Bevormundung: Im Moment fühle ich mich durch die Politik insofern bevormundet und unmündig, dass ich nicht selbst entscheiden kann, welchem Infektionsrisiko am Arbeitsplatz, der Schule, ich mich auszusetzen bereit bin, und auch dadurch, dass die verantwortlichen Politiker nichts tun, um für wirksamen Infektionsschutz zu sorgen. Dieses Gefühl des Ausgeliefertseins und Ins-offene-Messer-Laufens empfinde ich als eine Art „Bevormundung“.

Schanzerl
1 Jahr zuvor

Ohne Maskenpflicht im Unterricht. Sorry ich bin sprachlos……

Grundschüler können das liebe Kultusminister. Das ist überhaupt kein Problem, weiß ich aus Erfahrung.
Warum ist dieses Thema nach einem Jahr immer noch in der Diskussion….

Naja dann halt wieder ab Mitte Mail über Videokonferenzen, mal sehen ob die Grundschüler da besser zu verstehen sind als unter einer Maske.

Teresa
1 Jahr zuvor

Soeben bei Tagesschau.de gelesen: Laschet ist gegen Grenzschließungen (wirtschaftlich ungünstig). Dazu u.a. der Satz: „Populär ist glaube ich immer noch die Haltung, alles verbieten, streng sein, die Bürger behandeln wie unmündige Kinder“. Das ist so verlogen.
Nebenbei macht er damit auch noch Söder schlecht, um somit seine Chancen bei der Kanzlerwahl zu erhöhen (falls Söder antreten sollte).

BK-Lehrkraft
1 Jahr zuvor

Wow, das ist harter Tobak.
Und dann wird es auch noch als (Menschen-)versuch deklariert.
Nicht mal Geimpfte im Wirksamskeitstest der Impfungen wurde gezielt CORVID19 ausgesetzt.
Ich bin im Herzen bei Euch, denn das Ergebnis wird für SuS, LuL, EuE und Kinder vernichtend sein. Welche Lobby ist dafür verantwortlich neben den Querdenkern/AfD?
Alle Eltern können doch nicht dermassen verantwortungslos unterwegs sein und auf solche Schullöffnungsszenarien pochen?

Ich hielt Katastrophenfilme immer für übertrieben, wie Politik und Pfründenrettung über gesunden Menschenverstand siegte.
Sind sie nicht (also übertrieben) und diesmal ist man nicht nur Zuschauer.

Es wird die Wirtschaft auch ordentlich ruinieren. Die Mutanten werden das schon rocken

KnechtRuprecht
1 Jahr zuvor

Hier ist der Versuch bereits zu Ende, aber noch ohne Schul/Kita-Öffnung gerechnet: für BaWü mit echten Zahlen aus Mutanten-Sequenzierung. Mit Kita/Schul-Öffnung dürfte der Verlauf schneller, also ungünstiger sein.

https://twitter.com/corneliusroemer/status/1361031992519884801?s=28

@Länder und KuMis: Wieso ist Mathematik eigentlich Hauptfach in Schulen, wenn sie gerade jetzt nicht ernst genommen wird? Oder seht ihr dort „nur bunte Bildchen“?

KARIN
1 Jahr zuvor
Antwortet  KnechtRuprecht

@Knecht R.
In unserer Berufsschule in BW werden ab 22.2. knapp die Hälfte unserer Berufsschüler wieder täglich im Haus sein, da viele Klassen nur ein Jahr bei uns sind , eine Prüfung ablegen müssen und somit Prüfungsklasse sind. Dazu kommen noch die Lehrer, welche sie von Klasse zu Klasse wechselnd unterrichten werden!
Die Abschlussklassen, auch in anderen Schularten werden nur so nebenbei meistens genannt, sind aber die, welche vom Alter her sich gerne “ nicht!!‘ mehr an bestehende Regeln halten, da diese ihnen eigentlich auch von der Logig her nicht mehr unbedingt vermittelbar sind!
Wir sollen sie zu mündigen, mit denkenden Bürge erziehen u d sollen dann die S hulöffnungen Ihnen sinnvoll erklären!Schon ein sehr schwieriger Lehrauftrag!

alter Pauker
1 Jahr zuvor

Schulversuch – dank Herrn Kretschmer und Konsorten (Pardon, dieser Begriff scheint mir persönlich mittlerweile durchaus angemessen) bekommt dieses Wort ganz neue Facetten.

Nur hat „Versuch“ diesmal nichts mit einem Vorgang zu tun, um Schule zu verbessern und bei dem, sollte er nicht funktionieren, keiner ernsthaft geschädigt wird.
Wenn ich dazu den parallelen Artikel bei N4T betrachte „VBE: Druck der Eltern, die Grundschulen wieder zu öffnen, ist riesig“, bekommt der Wahnsinn System-bedeuten diese Eltern (ganz ohne Wertung) doch Wählerstimmen.

Hier hätte es der Politik besser angestanden, endlich einmal positiv Rückgrat zu zeigen-aber leider scheint mir das zum einen ein Körperteil zu sein, über das Kultusminister*innen und Ministerpräsidenten*innen nur selten verfügen, das aber wunderbarerweise zum Selbstzweck auftaucht, wenn es zu Wahlzeiten um Selbstverwirklichung und Karriere geht.

Es sollte mich wundern, wenn der offen als „Versuch“ an lebenden Menschen deklarierte Irrsinn, nicht strafrechtlich fassbar sein sollte. Wer kann aber wirksam klagen?

Unsere Gewerkschaften und Lehrerverbände haben sich, wie so häufig, auch in der Pandemie als Totalversager erwiesen, die zögerlich mit Miniaktionen in Erscheinung treten, die aber im Sande verlaufen
So wird wie immer gelten: Wo kein Kläger, da kein Richter. Ein Spruch mit dem sich, aus Sicht der verantwortlichen Politiker, schon immer gut in ihrem sicheren Kokon leben ließ.

Marie
1 Jahr zuvor

Hinzu kommt, dass die StIKo gar keinen Grund sieht, Lehrer und Erzieher früher zu impfen: „ Sollten Lehrer bevorzugt geimpft werden?“, fragten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder nach ihren jüngsten Beratungen. Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sieht dafür keinen Grund. „Die Stiko hat ihre Empfehlung auf die Auswertung internationaler Daten und auch die Meldedaten aus Deutschland gegründet. Daraus ergibt sich keine Notwendigkeit, die Lehrer jetzt abweichend von der Empfehlung vorzuziehen“, sagte Mertens der „Rheinischen Post“. Lehrer mit entsprechendem Alter und solche mit besonderen Vorerkrankungen würden ja bereits auf dieser Grundlage priorisiert. „Die Stiko-Empfehlungen sind aber Empfehlungen, und die politischen Entscheidungsträger können und dürfen von dieser Empfehlung abweichen“, erklärte Mertens weiter.“ Der Knaller ist dabei ja auch der Satz, mit entsprechendem Alter wäre man ja priorisiert. Gibt auch so viele Lehrer ü80! ( Gleichzeitig kann man übrigens ebenfalls bei ntv lesen, dass Chile 2 Wochen vor Schulbeginn alle Lehrer impft).

Lanayah
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

Was die Prioisierung beim Alter von Lehrer/innen betrifft, gilt dies erst bei KuK über 70. Die sind selten noch in der Schule.

Viva
1 Jahr zuvor
Antwortet  Marie

In Israel werden seit Ende Januar sogar bereits die 16 bis 18-Jährigen (Klassen 11 + 12) geimpft mit Biontech von Pfizer (der auch in Deutschland für ab 16-Jährige zugelassen ist), um diesen Schülern ein normales Abi zu ermöglichen. In Israel waren wie in Deutschland oder woanders in den Oberstufen in der Vergangenheit die Infektionszahlen nachgewiesen (!) hoch.

Im Moment schaut es da wohl so aus, dass 75 % der Neuinfektionen (auch durch die britische Mutation bedingt) Menschen unter 39 Jahren treffen. 40 % der schweren Fälle dort seien Menschen unter 60 Jahren. Die Älteren seien dort durch Impfung bereits weitgehend geschützt. Israel ist eines von den Ländern, das in geöffneten Schulen die Hauptursache für hohe Inzidenzen sieht. Dort nimmt man das Virus ernst!

In Deutschland lässt man es in den Schulen dagegen wieder richtig schön krachen. Hier haben wir auch nicht wie im trotz hoher Impfquote immer noch vorsichtigem Israel nicht bereits über 40 % der Bevölkerung geimpft.
In Deutschland ticken die Uhren wohl anders…und deswegen müssen wir uns auch damit abfinden, auf Platz 5 eingeordnet zu werden im Letalitätsranking weltweit bei den am stärksten betroffenen Ländern. Bei uns sind die Uhren scheinbar um kurz nach zwölf stehengeblieben. In Sachsen z.B. sind derzeit 450 Intensivbetten frei (plus eine Reserve von ca. 600). Da geht doch wieder was! Wir leben schließlich in einem produktiven Land…und ab dem 22. machen es viele nach mit der Kapazitätenauslastung. Vielleicht klettern wir dann im Letalitätsranking noch an die Spitze. Wer weiß? Der Schaden, der abgewendet werden soll, beginnt scheinbar erst, wenn die Intensivstationen drohen, überzulaufen. Das, was vor Überlaufen der Intensivstationen pandemiebedingt an Lebensbedrohlichkeiten passiert, muss man scheinbar tolerieren und aushalten (was im schlimmsten Fall eben schief geht).

Dabei läuft der Distanzunterricht doch zwischenzeitlich überwiegend gut und man könnte eine weitere Zeitspanne durchaus überbrücken. Zeit gewinnen, vernünftig handeln, impfen. Ich frage mich zwischenzeitlich wirklich, warum das Bundeswappen Deutschlands einen Adler, der für seinen Weitblick bekannt ist, als Wappentier trägt. Das passt nun wirklich gar nicht…

xy
1 Jahr zuvor

Bayern. Hier wird durchgegriffen.
Lehrer, die eine Woche unbezahlte Überstunden ableisten, werden gemeldet, wenn sie über Fasching die Zügel etwas lockerer lassen.
WO leben wir inzwischen? Ab wann kann man öffentliche Auspeitschungen von Lehrern erleben?
https://www.nordbayern.de/region/kein-unterricht-trotz-ferienausfall-schulaufsicht-geht-hinweisen-nach-1.10843153?fbclid=IwAR3V0lVymfDGDp8Rae3P0arbJsm48fllLnwfuNHTkT4mrPE-PTkcnURo3rI

Koogle
1 Jahr zuvor

Die Stiko gehört zum RKI, das RKI ist dem Gesundheitsministerium untergeordnet.

Wenn dort überall Mist gebaut wird, sollte Frau Merkel die Verantwortlichen auswechseln.

Im Ethikrat gleich dazu.

Die Elfe
1 Jahr zuvor

„Versuch“ – „Ausprobieren“ – „mündige Bürger“?
Ja- der mündige Bürger hat entschieden- ziemlich viele, bzw. die große Mehrheit probiert freiwillig diesen Versuch aus- am Ende kann man sich doch entspannt zurück lehnen, zumindest auf Poltiker*innen- Seite: Ihr habt es doch so gewollt! Ich frage mich allen Ernstes? Warum machen die Menschen das mit? Was wäre gewesen, wenn keiner seine Kinder gestern in die Schule geschickt hätte? Oder die Lehrkräfte und Erzieher*innen „Schlange“ vor Arztpraxen gestanden hätten? Diejenigen, die ihre Kinder zu Hause lassen werden ja auch zwangsläufig „abgestraft“, da diese Kinder ja aus organisatorischen Gründen nicht angemessen mit Unterricht versorgt werden können. So mal als Tipp, wie man die Anzahl im Klassenzimmer reduzieren kann: Einfach die „abgehängten Minderheiten“ im Namen der Bildungsgerechtigkeit- meinetwegen- auch mit Privatgerät- digital ausgezeichnet gut versorgen, Rücksprache halten usw.. Die Präsenzveranstaltung mit schriftlichen Aufgaben in Stillarbeit überhäufen. In Präsenz saßen am Ende nur noch 2….. Und jetzt wollen Alle digital, da würden sie viel mehr lernen. Funktioniert zumindest bei Abschlussklassen… Bei Grundschülern ist das natürlich schwierig… Aber vielleicht hilft es ja, sorry Daymien, kann jetzt nicht, muss jetzt erstmal kurz mit Sophie in der ViKo sprechen- probier das Morgen doch mal von zu Hause aus…. Lustige Lehrvideos verlinken. Comics u. a. Und die tollen Lerninhalte nur für die SuS zu Hause freischalten…. Und total warm anziehen. Lüftungsprogramm nach Stoppuhr durchziehen…. Macht nämlich keiner…. So Daymien und Leon- bitte alle Fenster ganz weit aufmachen…. Ja, wir müssen das jetzt durchziehen! Zu Hause wäre es jetzt viel wärmer, da könnten wir auch alle die Videos gucken, die jetzt nur Sophie sieht. Sophie kann auch nebenbei was Essen…. Wird schon…. Liebe Kolleg*innen- nicht den Humor verlieren und die „Pädagogische Freiheit“ mal etwas überstrapazieren. Die Eltern finden uns doch eh schon „doof“, also was soll schon passieren???

Wunder SAM
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

@Die Elfe
Daumen hoch!

Mit pfiffigen Ideen kann man die stärksten Gegner in die Knie zwingen. 🙂

Alla
1 Jahr zuvor
Antwortet  Die Elfe

Super, Elfe, mach ich, sobald das WLAN in der (Grund)Schule läuft.
Soll ab 1.3. endlich der Fall sein erklärte mir ein Techniker heute.

Schattenläufer
1 Jahr zuvor

Warum herrscht hier denn Verwunderung?
Wir sprechen vom Bundesland Sachsen.
Das waren doch die, die mit Thüringen im November alle Maßnahmen zu einem strengeren Lockdown blockten, da in ihren Bundesländer die Lage ja gar nicht so schlimm war. Eingelenkt haben sie erst als das plötzliche, exponentielle Wachstum das RKI zwang für ihre Bundesländer neue Farben zu erfinden. Dunkelrot hat plötzlich nicht mehr gereichet, da musste violett her.
Verschärfend kommt noch dazu, dass wir von Bildungsbereich reden. Der Bereich in dem selbst die milden Maßnahmen der weichen Lockdown nur selten durchgeführt wurden. Die Schulen sind ja sicher und Bildung ist (leider) Ländersache.
Das Einzige was verwunderlich ist, ist die absolut nicht vorhandene Lernfähigkeit. Gestern an der Kerze verbrannt. Kein Problem, kann ja sein, dass die Flamme heute kalt ist. Also noch ein Versuch. Kinder lernen beim ersten mal, dass die Flamme aua macht.
Den meisten Kindern fehlt eben die Qualifikation zum Politiker.
Oder ist den Leuten die Gefahr bewusst und man will nur mal sehen was passiert? Aus Studienzwecken für die Wissenschaft. Über die Mutant Weis man ja noch nicht so viel. Herr Streek wird vor Dankbarkeit weinen.

Thomas Weltzien
1 Jahr zuvor

Das ist die schlechteste Idee seit Beginn. Wie kann man sowas machen bei einer Inkubationszeit von mehreren Tagen die Kinder bringen dann den Virus nach Hause und stecken den Rest der Familie an und bis man es merkt ist es zu spät. Eltern sind auch Risikogruppen wie ich mit einer Niere. Wenn man sowas plant sollte man davor nachdenken wie es au h funktionieren kann.

Gümnasiallehrer a.D.
1 Jahr zuvor

Wenn man mal so den Medienberichten folgt: Alle Sachen-Eltern so „Schulen wieder offen, juppy“
Kretschi gibt zu, dass es riskant ist, nur durch die Blume. Man müsse halt abwägen und auch schauen, was die Schließungen mit den Kindern macht . Wenn so ein Buzzwird wie „abwägen“ fällt, sollte man genau hinhören. Meistens wird eine bekloppte Entscheidung dann nämlich mit nicht prüfbaren Argumenten („Kinderpsyche“ – Klar@) oder in Auftrag gegebenen Studien rechtfertigt.

Wie auch immer, die Sachsen-Eltern von heute, die alle jubeln werden morgen die ersten sein, die sich wundern, warum die Inzidenzwerte in ihrem Bundeslsnd wieder gestiegen sind und auf einmal wieder Lockdown ist. Man hat such doch immer an alles gehalten, oder?

Scheibenwischer
1 Jahr zuvor

Beim ersten Lockdown war es Herr Laschet der zuerst die Kitas und Schulen geöffnet hat. Man hat gesehen und gemerkt was daraus geworden ist. Und jetzt ist es Herr Kretschmer. Er hat auch nichts dazu gelernt. Wie konnten es diese Menschen bloß alle in die Politik schaffen? Wie kann man Kinder in Schule schicken, ohne Abstand und Maske. Wie kann man das auch den Lehrer:innen und Erzieher:innen antun. Und warum trifft es immer die Falschen? Wo leben wir denn dass so mit der Gesundheit von uns alles umgegangen wird? Warum verspielt man das bisher so schwer erreichte….

J.
1 Jahr zuvor

Ja nee ist klar, VERSUCH, heisst das jetzt Werter Her Kretschmer, Sie stellen jetzt unsere Jüngsten in Kitas und Grundschulen als Versuchskaninchen zur Verfügung und schauen mal was passiert??? Wie lange soll das denn guthehn denn in 2-3 wochen steigen die „Wefte“ und alle sitzen dann wieder daheim. APPLAUS das ist ja wie im Zirkus… Nur ohne ein Lächeln dabei

Engelchen1980
1 Jahr zuvor

War ja klar, dass Herr Streeck da mitmischt. Unglaublich finde ich auch, dass Eltern ihre Kinder als Versuchskaninchen hergeben. In meinen Augen verantwortungslos und kindeswohlgefährdend.
Genauso schlimm finde ich das Aufhetzen der Zeitungen was Kinder betrifft. Aus diesem Grund wird ja geöffnet auf Teufel komm raus. Bildzeitung schreibt wie schlecht es den Kindern geht, Bilder wo die Kinder schön traurig gucken, Texte die sicher von 3 Jährigen gesagt wurden (schon klar)
Warum es Kindern schlecht geht liegt alleine an den Erwachsenen, denn die geben es an ihre Kinder weiter.

Dieses weit öffnen der Schulen wird nach hinten los gehen. Zahlen werden steigen, Pims bei Kindern wird weiter zunehmen und alles damit die Aufbewahrung Kind funktioniert.

Dieses System ekelt mich wirklich an. Sicherheit Null, Bildung null, Hauptsache man geht arbeiten und schafft Geld für den Staat an. Kinder und deren Gesundheit sind egal, nur ein Vorwand.

LUCI
1 Jahr zuvor

Warum schwören alle auf Impfungen um wieder zur Normalität zurückzu kehren.

Wenn man Corona hatte bleiben meist die Antikörper im Organismus (die sind im Blut nachweisbar > kann man gegen geringen Aufpreis beim Hausarzt testen lassen)
( Bsp. hat man als Kind nachweislich Masern> brauch Kind keine Impfung > für was auch)

Irgendwann muss ja mal das Land durch sein.

Warum soll man sich da gegen Corona noch als Versuchskaninchen impfen lassen?

Ob man geimpft ist oder nicht > ansteckend können beide Seiten scheinbar trotzdem weiterhin.

Wie lange soll das Theater den so weiter gehen

Viva
1 Jahr zuvor
Antwortet  LUCI

„Wenn man Corona hatte…“ , sind zunächst einmal 2,78 % von diesen Menschen, die das in Deutschland hatten, tot. Zwischen 20 und 70 Prozent der Infizierten (das weiß man noch nicht so genau) leiden unter Langzeitschäden.

Wie lange man durch eine durchgemachte Infektion immun ist, ist noch ungesichert. Ein paar Monate könnten es aber sein, wie man liest… bei dem einen länger, dem anderen leider nur kürzer.

Gegen manche Mutationen (wie der afrikanischen) ist man durch eine durchgemachte Infektion nicht immun! Impfstoffe werden den Mutationen, die irgendwo in der Welt gerade entstehen, angepasst, sodass zumindest viele Menschen sich vor diesen erneuten gesundheitlichen Angriffen schützen können.

Wenn zu viele Menschen gleichzeitig wegen des Coronavirus erkranken, erkranken zu viele schwer, sodass die Krankenhäuser volllaufen und schwerkranke Menschen, die ein Bett auch ohne Coronainfektion auf einer Intensivstation benötigen, keins mehr bekommen können. Sie werden dann nicht mehr ausreichend gut oder gar nicht mehr behandelt werden können, könnten wie Coronaschwerstkranke mangels medizinischer Versorgung sterben oder ihren Gesundheitszustand verschlechtern. – Außerdem werden bei hohen Inzidenzzahlen offenbar Mutationen gefördert.

Impfung schützt vor einem schweren Verlauf! Meinem Nächsten, der geimpft ist … dem ich trotz Impfung das Virus unter Umständen weitergebe, kann das Virus nichts anhaben. Wenn ich als Infizierter dann 3 bis 4 Personen anstecke, die als Geimpfte nicht schwer erkranken können, kann ich damit ruhig leben. Es ist ein Unterschied, ob man als Mensch nur Virusträger oder Virusopfer ist. Das ist der Weg raus…

Die Impfstoffe für die Kinder sind noch in der Entwicklung und es gibt langwierige Prüfverfahren. Es dauert leider ja noch Monate. Da kann man kaum von Versuchskaninchen sprechen. Versuchskaninchen sind sie eher jetzt, da man sie einfach so ins offene Messer laufen lässt (in eine vielleicht unbemerkte Coronainfektion), um Thesen erneut zu verifizieren.

Dass man bei neuen Impfstoffen Bedenken hat, finde ich aber verständlich. Eingefleischte Impfgegner werden sich auch sowieso nicht impfen lassen. Die müssen dann vermutlich mit allen Risiken durch viele Infektionen durch. Das ist dann aber selbst bestimmtes Schicksal und damit was Anderes als in das Risiko gezwungen zu werden, eine Infektion statt einer Impfung zu erhalten (so bei Präsenzpflicht in Schulen, wenn das Ansteckungsrisiko hoch ist).

Lehrerlein
1 Jahr zuvor
Antwortet  LUCI

A) der „geringe Aufpreis“ beträgt 60€ pro Person
B) Bei der Cousine meiner Frau, die als Altenpflegerin arbeitet und Ende August an Covid erkrankt war (mit Spätfolgen aktuell) waren im Januar keine (!) Antkörper mehr nachweisbar.

So what now?

xy
1 Jahr zuvor
xy
1 Jahr zuvor

Die Entscheidung, den Lehrbetrieb in den Schulen mit Ausnahme der Oberstufe fortzusetzen, hat in Schweden im letzten Frühjahr zu einer Verdopplung der COVID-19-Fälle unter den exponierten Pädagogen geführt. Auch bei deren Lebenspartnern war ein Anstieg erkennbar.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/121177/SARS-CoV-2-An-schwedischen-Schulen-erkrankten-vor-allem-die-Lehrer

Sollte ich erkranken, werde ich klagen bis mein Geld zu Ende geht. Oder bezahlen die Kultusminister meinen Dienstausfall? Es reicht.

Echt
1 Jahr zuvor

Uns fehlen in verantwortlichen Positionen einfach Menschen mit wirklicher Intelligenz und Empathie, die in der Lage sind, mehrere Kontextfaktoren sinnvoll zusammenzubringen, um ein klares Ziel mit einer klaren Haltung zu verfolgen. Politik ist halt nur ein Spiel um Macht und ureigenste persönliche Interessen. War immer schon so, doch an die Utopie eines fürsorglichen (nicht abhängig machenden) Staates, habe ich immer gerne glauben wollen. Ich resignierene. Warum begreift man nicht, dass diese beständige Sorge und unverlässlichen, nur kurzfristig denkende, politischen Handlungen, hier zum Stillstand führen. Wer (Privatmann) traut sich denn beispielsweise noch zu investieren, wenn man, bei dieser laziver Haltung, perspektivisch überhaupt nicht einschätzen kann, wie das Infektionsgeschehen sich auf die familiäre (finanzielle) Situation auswirken kann (Sorge um Arbeitsplatzverlust, langfristiger Erkrankung oder….). Diese Unklarheit der politisch Handelnden kostet Menschenleben und Wirtschaft. Ich bin keine ausgebildete Ökonomin, aber einfachste Haushaltsführung und ein gewisses Gespür für Risikoabwägungen, sollten doch schon reichen,um zu verstehen, dass permanenten Verunsicherung langfristige Planungen (finanziell) verhindert. Der Mittelstand wird sein Geld zusammenhalten, wenn keine klare Linie und Schutz der Bevölkerung, zu erkennen ist. Die Erleichterung von aktuellen Schulöffnungen, ist nur ein kurzfristiger Effekt, der auf anderen Ebenen für Verunsicherung sorgt. Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber ich begreif’s einfach nicht, wie immerzu so kurzfristig und ohne Plan agiert werden kann. ?????????

Shelly
1 Jahr zuvor

Ein Versuch wäre ethisch vertretbar,mal Schule und Kita wirklich zu schliessen…dann könnten Eltern die vom Staat so toll klingenden Sonderregelungen auch nutzen..Und man hätte schauen und vermutlich staunen können,wie doch die Zahlen im Sturzflug mal nach unten gehen.Aber nein,dann wäre die Lüge ja offensichtlich und wie sollte man Gaststätten und Co erklären,dass ihr Untergang umsonst gewesen ist.

Stefan2020
1 Jahr zuvor

Maskenpflicht: Gift im Gesicht!!!!

Alles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde.
Auch wenn das Vlies der meisten FFP2-Masken wie Papier erscheint, es handelt sich um einen thermoplastischen Kunststoff: Polypropylen. Dazu kommen Klebstoffe, Bindemittel, Antioxidantien, UV-Stabilisatoren in großen Mengen. Außerdem haben die Forscher vom Hamburger Umweltinstitut und der Leuphana-Universität in Lüneburg, wo Michael Braungart Professor für Eco-Design ist, flüchtige organische Kohlenwasserstoffe in den zertifizierten Masken gefunden.

In manchen waren auch große Mengen Formaldehyd oder Anilin und dann zusätzlich künstliche Duftstoffe, die den unangenehmen Chemiegeruch überlagern sollen. Bei den blau eingefärbten OP-Masken wird zusätzlich meistens noch Cobalt als Farbstoff verwendet.

Alles in allem tragen wir einen Chemiecocktail vor Nase und Mund, der nie auf seine Giftigkeit und niemals auf etwaige Langzeitwirkungen untersucht wurde. Und weil die Chemie allein nicht auszureichen scheint, atmen wir auch noch Mikrofaserpartikel ein, die genau die richtige Größe haben, um sich in unserer Lunge festzusetzen oder von dort aus weiter durch den Körper zu wandern.

https://www.heise.de/tp/features/Maskenpflicht-Gift-im-Gesicht-5055786.html?wt_mc=rss.red.tp.tp.atom.beitrag.beitrag

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

Was wollen Sie damit sagen? Dass wir lieber ohne Masken Unterricht machen sollen? Selbst gekaufte ffp2 sind doch der einzige Schutz, den wir haben. Und auch nur begrenzt wirksam, wenn sich die Aerosole in Klassenzimmern mit schlechter Lüftung und Schülern ohne Maske lustig und ganz fix verteilen.
Was wäre die Alternative?

Stefan2020
1 Jahr zuvor
Antwortet  Leseratte

Es gibt Alternativen ( arbeiten mit Silberbeschichtung etc. ), da müssen Sie sich informieren, da ich für keine Firma Werbung machen möchte. Dennoch rate ich Ihnen, den in dem Artikel erwähnten Zusammenhang ernst zu nehmen und nicht bei den Masken zu sparen. Es ist ihre Gesundheit! Wenn man schon eine Maske tragen muss, dann würde ich zu einer mit Silber/Kupfer beschichteteten Maske raten, die antimikrobiell wirkt und zugleich keinen großen Atemwiederstand hat und wiederverwendbar (weil waschbar) ist. Ich kenne nur einen Hersteller (aus den USA) der so etwas anbietet .

Leseratte
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

@Stefan
Vielen Dank für die Info. Ich werde mal recherchieren. Habe den von Ihnen zitierten Artikel gelesen. Da wird einem wirklich übel.

besorgter Vater
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

@Stefan 2020: Verzeihung, aber dieser Beitrag, den Sie verlinken, ist in vielen Teilen Unsinn. Wenngleich es die berühmten „schwarzen Schafe“ wirklich gibt, ist es nicht in Ordnung, mit dem Artikel eine allgemeine Verunsicherung zu schüren (Beispiel: Kleber in Masken? Unsinn, da alle Teile thermisch verschweißt werden. Ebenso der Part über Microfasern). Die Berechtigung den Text und dessen Inhalte zu kritisieren, erlaube ich mir durch mein Studium in Chemie und meine Berufserfahrung. Ich schlage vor, dass Sie auch andere Quellen benutzen, um sich vollständig zu informieren.

GerneSachse
1 Jahr zuvor

Man kann 6 jährigen keinen Abstandsregel zumuten. Wie soll das funktionieren? Im Klassenraum vielleicht aber draußen zum spielen, im Hort, Umkleiden… das ist unrealistisch! Masken werden getragen wenn man im Schulgelände oder Gebäude unterwegs ist. Nicht im Klassenzimmer und darüber bin ich froh!!!

Marie
1 Jahr zuvor
Antwortet  GerneSachse

Sind Sie auch noch über die fehlende Maske froh, wenn Ihr Kind auf Grund dessen erkrankt und das Ganze dann in die Familie trägt? (Darüber, dass Sie froh sind, dass die Lehrerin Ihres Kindes offensichtlich ohne Arbeitsschutz auskommen muss, will ich ich lieber nicht auslassen).

Nicole Schwab
1 Jahr zuvor

Ich als Erzieherin fühle mich so veräppelt, neben meiner Liebe zu meiner Berufung, meiner Angst vor Corona und der so geringen Wertschätzung von Seiten der Politik.

Geschlossene Gruppen sind nicht umzusetzen in einem System, in dem schon vor Corona Erzieher fehlten.

Grüße von Anonym

Dennis
1 Jahr zuvor

Ich verstehe die Aufregung nicht ich arbeite in einer firma die kinder zur schule fährt und was ich von den Kollegen gehört habe ist die Freude rissig bei den Zwergen

A es gibt Momentan keinen Impfstoff der für u 16 zugelassen ist ist es die Lösung die kinder erst mit 16 in die schule zu schicken wohl nicht
B Haben alle Eltern das recht die kids daheim zu behalten
C gibt es vermehrt svv Verhalten bei kleinen kindern was sehr untypisch ist
D bei den kleinen funktioniert Abstand und maske sowieso nicht Händewaschen usw sicher aber auch wenn im Unterricht sarauf geachtet wird spätestens in der pause oder nach der schule wird fangen gespielt usw also ist es doch nur Augenwischerei

Anne
1 Jahr zuvor
Antwortet  Dennis

Ach, und weil etwas „sowieso nicht“ funktioniert, lassen wir gleich alles ganz sein und spielen in den Schulen fröhlich Viruswichteln?

Xela
1 Jahr zuvor

Ab 24.2.21 zieht Mecklenburg Vorpommern nach. Aber noch besser als Sachsen….alle Kinder 1-6 Klassen MÜSSEN wieder in die Schule kommen. Da ist nichts mehr mit Abstand….da helfen auch die Masken kaum noch. Nichts wird für die Sicherheit getan. Keine Lüftungsanlagen, keine Schutzkleidung, kein Wechselunterricht, keine Test vor Ort……und zwar jetzt und nicht erst irgendwann im März (wenn überhaupt).
Die Politik geht bewusst über Leichen…..zumindest nimmt man sie in Kauf. Und ich hoffe zu tiefst, dass kein Kind erleben muss, das es selbst vielleicht das Virus mit nach Hause gebracht hat und dadurch Eltern oder Großeltern verloren hat. Und sei es nur ein stiller Verdacht. Diese psychischen Auswirkungen möchte ich mir nicht ausmalen.
Mir fehlt bei der aktuellen politischen Front an Verantwortung, Weitblick und für Wen machen sie eigentlich Politik???

Wunder SAM
1 Jahr zuvor

Spiegel-Online 16.02.2021
„Sachsen erweitert Einreisemöglichkeit für Berufspendler

15.07 Uhr: Sachsen erweitert die Einreisemöglichkeiten für Berufspendler aus Tschechien. Über eine entsprechende Änderung der Quarantäneverordnung informierte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) nach der Kabinettssitzung in Dresden. Während bislang Beschäftigte in den Bereichen Medizin und Pflege sowie Nutztierhaltung und Güterverkehr trotz verschärfter Kontrollen bei der Einreise passieren konnten, betrifft das nun auch Pendler, die für die Funktionsfähigkeit anderer Branchen wichtig sind. Die Regelung soll bereits ab Mittwoch gelten.“

Was soll das denn?
Torpediert jetzt das BL Sachsen die Bundesvorgaben zur Einreise aus Mutationsgebieten?

… Klasse, so wird das sicher etwas mit der 3. Welle und sicherlich noch VOR Ostern!
Mit der Vorhersage von Kretschmer – Osterfest zu Hause auf Balkonien – wird er mit Sicherheit Recht behalten.

Matthias Zwerschke
1 Jahr zuvor

Ein Versuch der den Tod oder lange Krankheit von Menschen billigend in Kauf nimmt. Ok, dann aber bitte als Vorbild voran. Alle Minister des Landes inklusive Ministerpräsident in den Schuldienst integrieren, Nennt sich dann Selbstversuch. Habe ich schon mal vorgeschlagen! Aber die Damen und Herren sind ganz offensichtlich zu feige!

Stefan2020
1 Jahr zuvor

besorgter Vater 16. Februar 2021 um 17:12
@Stefan 2020: Verzeihung, aber dieser Beitrag, den Sie verlinken, ist in vielen Teilen Unsinn. Wenngleich es die berühmten „schwarzen Schafe“ wirklich gibt,
———————————
Wenn er von Ihnen als Unsinn bewertet wird und sie ihre vermeintliche Fachkompetenz diesbezüglich so herausstellen, weshalb wenden Sie sich nicht an den Verfasser des Beitrages: Prof. Michael Braungart, der wissenschaftliche Leiter des Hamburger Umweltinstituts.
ER wäre ja dann der geeignete Adressat. Dennoch komme ich gerne ihrer Aufforderung nach, wissenschaftliche Beiträge zum Maskenthema zu liefern.

Erst mal lesen, bevor Sie reagieren…..viel Spass. Ich habe mich mit dem Thema breiter auseinandergesetzt, als Sie es vielleicht glauben.

Quellen (auszug):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29395560/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32590322/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15340662/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26579222/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31159777/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4420971/
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.01.20049528v1
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.30.20047217v2
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp2006372
https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2749214
https://www.cmaj.ca/content/188/8/567
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5779801/
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19216002/
https://aaqr.org/articles/aaqr-13-06-oa-0201.pdf
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4420971/
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https://www.scmp.com/lifestyle/health-wellness/article/3105376/why-wear-masks-outdoors-if-covid-19-mostly-transmitted
WHO advice om masks, june 2020:
https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/332293/WHO-2019-nCov-IPC_Masks-2020.4-eng.pdf?sequence=1&isAllowed=y
https://tru47.com/collections/masks

Katja
1 Jahr zuvor
Antwortet  Stefan2020

@Stefan2020 Daumen hoch. Ich bin Chemielehrerin (Gott sei Dank noch in Elternzeit). Ohne Recherche weiß ich das jeder Kunststoff ausnahmslos jeder Kunststoff Mikroplastik abgibt. Und daraufhin habe ich auch o.g. Hamburger Umweltinstitut gefunden.

Ich will hier raus
1 Jahr zuvor

Klappt alles super mit den Hygieneregeln an Grundschulen…
Abstand ist vergessen. Wie soll das auch gehen, wenn in einem beengten Klassenzimmer nur 10 Bänke reinpassen und 20 Schüler unterrichtet werden müssen. Ganz abgesehen von der Pause, in der die Kinder fröhlich rangeln und nicht verstehen (wollen), warum sie das jetzt lassen sollen. Mundschutz im Schulhaus, ok. Und was mach ich mit dem Kind, dass den Mundschutz vergessen hat? Heimgeschickt wird bei uns keiner…
Lüften? Hmm… der Raum ist 3m hoch, die Fenster klein. Vor dem Fenster nicht nur Schnee und Minusgrade, sondern ne laute Baustelle…
Feste Gruppen? Am 3.Tag nun zwei Kolleginnen krank, (hoffe doch nicht Corona). Was tun mit deren Gruppen? Ab morgen darf ich hin- und herwechseln zwischen zwei festen Gruppen. Juhuu – 40 Haushalte jeden Tag! Ich freue mich!
Aus Angst trage ich den ganzen Tag Maske und unterrichte auch damit. Nach 5 Stunden heute dann mit übelsten Kopfschmerzen zu Hause gesessen…

Schule macht gerade richtig Spaß. Und für die Schüler ist das bestimmt auch ein total normaler Unterrichtsalltag! Was für ein schöner Versuch. Willkommen ihr schönen Mutationen.Willkommen 3.Welle!