Druck steigt, Erzieher und Grundschullehrer schnell zu impfen – VBE: Erst impfen, dann Kitas und Schulen öffnen (nicht umgekehrt)

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BERLIN. In zehn weiteren Bundesländern sollen zum Wochenbeginn Schulen und Kitas öffnen. Und das genau in dem Moment, in dem die Corona-Zahlen vielerorts wieder nach oben gehen. Zumindest die Beschäftigten sollen nun ein schnelleres Impfangebot bekommen – allerdings mit dem Vakzin von AstraZeneca, gegen das Vorbehalte bestehen. Die Bundesfamilienministerin will Impfteams in die Kitas und Schulen schicken.

Auch wenn die Impfverordnung jetzt geändert wird, wird es noch einige Zeit dauern, bis alle Erzieher und Grundschullehrkräfte durchgeimpft sind. Foto: Shutterstock

Beschäftigte an Grundschulen und Kitas können damit rechnen, bei der Corona-Impfung schneller an die Reihe zu kommen als bisher geplant. Ebenso wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und mehrere Bundesländer unterstützt auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek entsprechende Pläne. «Beide Berufsgruppen nehmen Aufgaben wahr, die für unsere ganze Gesellschaft von ganz großer Bedeutung sind, was sich auch in der Impfpriorisierung zeigen sollte», sagte die CDU-Politikerin im Gespräch. Eine Grundsatzentscheidung wird bereits Anfang der Woche erwartet.

Kurz vor dem Start des Schulbetriebs in zehn Bundesländern an diesem Montag mehren sich die Hinweise, dass in Deutschland eine dritte Corona-Welle bevorstehen könnte. Trotz des strengen Lockdowns ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen zuletzt kaum noch oder gar nicht mehr gesunken. Experten führen dies auf die Ausbreitung deutlich ansteckenderer Virusvarianten zurück. Vor diesem Hintergrund hat die Debatte über eine raschere Corona-Impfung für Lehrkräfte und Erzieher deutlich neue Fahrt aufgenommen.

„Dies wäre ein Beitrag, um eher Schüler in den Schulen unterrichten oder eher Kinder in den Kitas betreuen zu können“

Bei der Impfreihenfolge in Deutschland wurden drei große Gruppen festgelegt: Gruppe eins mit «Höchster Priorität», Gruppe zwei: «Hohe Priorität», und Gruppe drei: «Erhöhte Priorität». Kita- und Grundschulbeschäftigte stehen nach der aktuellen Impfverordnung in Gruppe drei und wären damit voraussichtlich erst im Sommer dran. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Länder hatten das Gesundheitsministerium bei ihrer jüngsten Beratung aber gebeten, zu prüfen, ob diese Beschäftigten vorgezogen werden könnten. Dafür müsste die geltende Impfverordnung geändert werden – Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat bereits zugesagt, entsprechend verfahren zu wollen, wie News4teachers berichtet.

Nach Angaben von Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha ist diese Änderung bereits in Arbeit. Eine Grundsatzentscheidung solle voraussichtlich auch in der Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag fallen, sagte der Grünen-Politiker am Samstag in Stuttgart. Spahn hatte ebenfalls angekündigt, man wolle die Beschäftigten an Kitas und Grundschulen zügig in die nächsthöhere Impfgruppe nehmen und früher ein Impfangebot machen.

«Sollte eine große Zahl von Lehrkräften und der Beschäftigten in den Kitas durch eine Impfung geschützt sein, wäre dies ein Beitrag, um eher Schüler und Schülerinnen in den Schulen selbst unterrichten zu können oder eher Kinder in den Kitas betreuen zu können», sagte Karliczek. Das wäre auch eine Anerkennung der Leistungen der Lehrkräfte und der Beschäftigten in den Kitas, die wie kaum andere Berufsgruppen Kontakte zu anderen hätten, fügte sie hinzu.

„Ich halte es für absolut sinnvoll, wenn Impfteams in Kitas und Schulen kommen“

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sprach sich dafür aus, Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher an deren Arbeitsplatz zu impfen. «Ich halte es für absolut sinnvoll, wenn Impfteams in Kitas und Schulen kommen», sagte Giffey. «Viele Menschen in Ostdeutschland kennen das noch von früher. Es gab ein Arztzimmer in jeder Schule. Es kam regelmäßig der Zahnarzt zum Nachschauen, und es wurde auch geimpft», sagte die SPD-Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl im September.

Giffey sprach sich dafür aus, für die Impfungen in Schulen und Kitas die mobilen Impfteams einzusetzen, die in Berlin zunächst die Bewohnerinnen und Bewohner der Altersheime geimpft haben. «Die Impfteams haben die Erfahrung und sind auch schon aufgestellt», sagte Giffey. «Aus meiner Sicht würde das die Geschwindigkeit und die Effizienz enorm erhöhen», sagte die SPD-Politikerin. «Es ist natürlich wichtig, das Personal vorab gut zu informieren, damit sich auch viele impfen lassen, wenn das Impfteam in die Kita oder Schule kommt.»

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) warnte vor einem Öffnungswettbewerb zwischen den Ländern. «Die Öffnungen sind kein Wettbewerb, bei dem das Bundesland gewinnt, das die weitgehendsten Lockerungen umsetzt und die Gesundheit aller Beteiligten maximal riskiert», sagte VBE-Chef Udo Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wer öffnen wolle, müsse Impfangebote machen. Dass eine Priorisierung von Lehrkräften beim Impfen geprüft werde, sei gut. «Die Frage ist nur, wann eine Entscheidung getroffen wird – und warum die Schulöffnungen davor stattfinden sollen.»

Beckmann kritisierte: «Lehrkräfte müssen sich bei der von Montag an breitflächigen Öffnung der Schulen zum Teil ungeschützt ausgeliefert in Situationen begeben, denen sich kaum jemand anders stellen muss: nämlich dass viele Haushalte über mehrere Stunden zusammen in einem Raum sind – im Klassenraum.» Er fügte hinzu: «Die Lehrkräfte sind nicht geimpft, es ist unklar, wer sich wann wo testen lassen kann, und teilweise bekommen sie keine oder nicht ausreichend Masken gestellt.»

Der VBE-Vorsitzende forderte einen bundesweit einheitlichen Stufenplan, in dem geregelt sein müsse, bei welcher Inzidenz welcher Schritt in Sachen Schulöffnungen gegangen werde. Es gebe eine Fülle unterschiedlicher Regelungen, die für Unmut bei Lehrern wie Eltern sorgten. «Ein Stufenplan, der sich an klaren Inzidenzen orientiert, würde deutschlandweit für Vergleichbarkeit und Transparenz sorgen.»

„Nur folgerichtig, auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher mit einer höheren Priorität als bisher zu impfen“

An diesem Montag öffnen in zehn weiteren Ländern wieder Grundschulen. Es findet entweder sogenannter Wechselbetrieb mit halben Klassen statt, die abwechselnd zur Schule kommen, oder auch Vollbetrieb mit festen Gruppen, die sich möglichst nicht begegnen sollen. Bei den Kitas dürfen mehr Kinder oder auch alle wieder in die Betreuung zurück. Auch das unterscheidet sich in den Ländern. Für ältere Schüler und Jugendliche geht es erst einmal mit sogenanntem Fernunterricht weiter. Ausgenommen davon bleiben Abschlussklassen. In Niedersachsen sind Grundschüler bereits seit Januar wieder in den Schulen, in Sachsen seit Beginn dieser Woche. Auch die Kitas sind im Freistaat seit Montag wieder geöffnet.

«Alle Öffnungsszenarien sehen völlig zurecht eine hohe Priorität für den Bildungsbereich vor. Da ist es nur folgerichtig, auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher mit einer höheren Priorität als bisher zu impfen», sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Doch das ist nicht der einzige Grund für den Vorstoß, wie Reimann einräumt: Ein weiterer  sei, dass ein Großteil des AstraZeneca-Vakzins nicht verimpft werde. Angemeldete verzichteten offenbar immer wieder auf ihre Termine, mutmaßlich aus Sorge vor Nebenwirkungen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium gab an, bis Donnerstag von bisher gelieferten 73.000 Impfdosen des Herstellers AstraZeneca erst rund ein Drittel verbraucht zu haben. Das Serum ist für Menschen bestimmt, die jünger als 65 Jahre sind.

Der MDR berichtete unter Berufung auf Aussagen der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD), dass Erzieherinnen und Erziehern sowie Grundschullehrkräften in Kürze ein Impfangebot mit dem Vakzin von Astrazeneca gemacht werden könne. News4teachers / mit Material der dpa

Zweite-Wahl-Impfstoff für Erzieher und Lehrer? Astrazeneca hat ein Imageproblem

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124 KOMMENTARE

  1. Und wieder meine Frage: Was ist mit den Eltern, die zur Risikogruppe gehören? Die Lehrer werden geimpft, die Eltern dürfen sich fröhlich von ihren Kindern, die das Virus nach Hause tragen, anstecken lassen? Man soll sich dann zuhause isolieren. Wie mache ich das als Alleinerziehende?

      • @Koogle
        … nehme auch Impfangebot an,
        vielleicht sollte man sich mal beim Niedersächsischen Gesundheitsamt melden, wenn dort noch > 44.000 Impfdosen ungenutzt rumliegen! 😉

    • Da gebe ich Ihnen Recht, Pflegemutter!
      Keinen Lehrer impfen, bevor nicht alle Eltern und Kinder geimpft sind!
      Egal wie alt der Lehrer ist oder wie hoch sein Risiko zu erkranken ist!
      Schließlich wird die Gesundheit von Lehrern total überbewertet!
      Wo kommen wir denn hin, wenn Lehrer geimpft würden und nicht schwer erkranken würden!

      • @Alla
        Das war doch gar nicht die Aussage von @Pflegemutter.
        Jedenfalls habe ich dies nicht so verstanden.
        Gemeint war doch, dass nach der Impfung von Lehrern alles gut ist, sondern darüber hinaus mehr gesehen muss.

        Ich bin absolut für die Impfung von Lehrenden, Erziehenden und Betreuenden an Schulen und KiTas. Und das auch bevorzugt!

        ABER … prozentual betrachtet, machen diese Personen doch nur den kleineren Anteil an der „Bevölkerung KiTa/Schule“ aus. Auch wenn die KiTa-Kinder und die jüngsten Schüler sich bisher nicht so leicht wie ältere Schüler und Erwachsene anstecken konnten (die einen Fachleute sagen so, die anderen so), anstecken konnten sie sich sehr wohl. Und das schon immer – auch in den KiTas und Schulen. Und alle Fachleute vermuten, dass mit den neuen Mutationen das Risiko sich zu infizieren auch bei den Jüngsten steigt. Ganz zu schweigen davon, dass für Kinder/Jugendliche noch lange keine Impfung möglich sein wird.

        Ergo – die Impfung von Lehrenden, Erziehenden und Begleitenden in Schulen und KiTas ist nicht DER Gamechanger. Erst recht nicht wenn die Impfungen dieser Personen erst nach Öffnung starten sollen und Kinder/Jugendliche erst in vielen Monaten auf eine Impfung hoffen dürfen.

        Achja … es sollen jetzt ja noch Testungen dazu kommen. Bezogen auf die Lehrenden, Erziehenden und Betreuenden habe ich hierzu aus fast jedem Bundesland schon etwas an Planung gehört. Aber auch hier erst in großem Umfang nach Öffnung. Bezogen auf regelmäßige Testungen für KiTa-Kinder und Schüler sieht es in der Planung noch sehr vage aus.

        Es sollen endlich Hausaufgaben durch die zuständigen Ministerien, Behörden und Schulträger gemacht werden. Sie haben es eh schon seit Monaten verpennt.

        Und dann Geld in die Hand nehmen und KiTa- und Schulbesuch endlich sicherer machen, so dass endlich Bildung erfolgen kann, wo man nicht zwischen physischem und psychischem Wohl(befinden) wählen muss, sondern beides möglich ist.

      • Diese aggressive Antwort kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Wäre einfach schön wenn alle am Schulleben beteiligte Menschen geschützt wären. Oder darf sich das jetzt nicht jeder für sich und seine Familie wünschen?

    • Ich stimme Ihnen da zu. Ich habe kein Problem, mich mit dem „minderwertigen“ Impfstoff impfen zu lassen, der immerhin noch eine 1:2- Chance bietet, selbst bei voller Exposition in einer Aerosolwolke das Virus komplett abzuwehren und mit dem schwere Krankheitsverläufe nahezu ausgeschlossen sind. Aber was habe ich als Lehrer davon, in der Klasse last man standing zu spielen, während um mich herum alle krank werden könnten? Zumal ich ja noch nichtmal sicher sein könnte, trotz Impfung die Seuche mit nach Hause zu schleppen und dort meine nicht geimpfte Familie anzustecken.
      Wenn man mir also ein Impfangebot machen will, weil genug Impfstoff übrig ist und ich einer besonders gefährdeten Berufsgruppe angehöre, dann nehme ich das dankend an. Aber mit dem Versuch des Lehrerverbands, uns jetzt kollektiv nach vorn zu schummeln, ist meiner Meinung nach ein Bärendienst erwiesen worden. Schlimm genug, dass die Polizisten sich vordrängeln und manche Bürgermeister oder abgehalfterte Wissenschaftler wie der Streeck. So lange man nicht auch Kinder und deren Eltern durch Impfung schützen kann, sollte man es lieber bei Distanzunterricht belassen, bis die Inzidenz wirklich gegen 0 geht.

      • Genau! Alle in Schule müssen geschützt werden. Aber hey in Israel machen sie die Schulen jetzt auch wieder weit auf, weil alle Erwachsenen sich schützen können. Haben die Kinder halt Pech gehabt.

      • 1:2-Chance stimmt halt auch nicht. Nach knapp 50 Tagen steigt die Impfwirkung auf nahezu 100% (s. Drostenpodcast). Man sollte die richtigen Medien konsumieren (nicht gegen Sie, sondern allgemein die Gesellschaft); richtige Medien = Wissenschaftsmedien / Studien.

  2. Ach , ist das schön , wenn Frau Giffey von den Zuständen in der ehemaligen DDR schwärmt . Tolle Frau . Ein Gewinn für die deutsche Politik . Jetzt sollen also Erzieher und Grundschullehrer geimpft werden . Mit dem Schrott von Astra Zeneca , den keiner will . Irgendwie muss man ihn ja entsorgen . Wie die stinkenden Schrottmasken in Baden – Württemberg . Und natürlich schon Wochen vorher Schulen auf . B 117 freut sich auf das soziale Miteinander .

    • Der Impfstoff von AstraZeneca ist kein „Schrott“! Offensichtlich verstehen Sie die Zahlen nicht richtig. Wenn die „Wirksamkeit“ des AstraZeneca-Impfstoffs mit ca. 70% angegeben wird, so bedeutet das n i c h t, dass das Risiko, sich zu infizieren, um 70% herabgesetzt ist. Es bedeutet, dass das Risiko, (ernsthaft) zu erkranken, um etwa 70% herabgesetzt ist! Die Wahrscheinlichkeit, bei einer Corona-Infektion (ernsthaft – d.h. mehr als normale Erkältungssymptome zu haben) zu erkranken, liegt bei etwa 20%. D.h. bei hundert Infizierten werden ca. 20 Personen krank. Dieser Prozentsatz wird beim AstraZeneca-Impfstoff um ca. 70% herabgesetzt. Es würden dann also – von den Infizierten – nur noch 6 krank. Macht man die gleiche Rechnung bei Biontech/Pfizer oder Moderna, deren „Wirksamkeit“ mit 90-95% angegeben wird, so kommt man auf 1-2 Erkrankte. Also: Wirklich „Schrott“?

      • AstraZeneca ist in der Tat kein „Schrott“, er ist ein wirksamer (gegen Wildtyp und B.1.1.7) und sicherer Impfstoff. Aber: er ist den anderen Impfstoffen eindeutig und unzweifelhaft in wesentlichen Merkmalen unterlegen. Es war gerade medizinisches und Pflegepersonal, welches AstraZeneca bislang gemieden hat.

        Aus epidemiologischer Sicht ist es natürlich klar, dass sämtlicher verfügbarer Impfstoff sofort verimpft werden sollte, solange nicht genug für alle da ist. Aus Sicht einer*s Impfkandidat*in ist es aber eine Risikoabschätzung, gehe ich jetzt zu AstraZeneca um dann irgendwann im Herbst nochmal die Chance auf einen anderen Impfstoff zu haben? Oder warte ich vielleicht noch ein paar Wochen und bekomme dann womöglich gleich einen besseren (wie den Johnson&Johnson oder Sputnik V, die aktuell die Zulassung anstreben)?

        Auch muss man berücksichtigen, dass Kita- und Schulpersonal nicht nur zum Selbstschutz geimpft werden sollen, sondern dass sie auch maßgeblich an der Verbreitung von COVID-19 beteiligt sind[1][2]. Hierbei ist vor allem mit Sorge die Variante B.1.351 zu verfolgen, gegen die AstraZeneca nicht so gut schützt (bzw. im Fall schwerer Erkrankungen noch keine Aussage möglich ist, ob er davor schützt oder nicht).

        [1] https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7008e4.htm
        [2] https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/13_21.pdf?__blob=publicationFile

  3. Man kann nur hoffen, dass Schulen maximal in Wechselunterricht gehen. Ansteckung in vollen Klassen ist mehr als doppelt so hoch.
    Distanzunterricht sollte beibehalten werden, wo dies möglich ist.

    Es muss selbstverständlich allen Lehrkräften ein Impfangebot gemacht werden, die in Präsenz unterrichten.

    Viele Argumente für das Impfen von Grundschullehrern gelten gleichermaßen für alle Lehrer.

    • Genau! ALLE LEHRER MÜSSEN GEIMPFT WERDEN! Erst erzählen sie uns was, von wegen Kinder sind erst ab 12 Jahren so ansteckend wie Erwachsene und dann wollen sie nur die Grundschullehrer impfen. Ein Witz! Zudem halten die Kids in der Erprobungsstufe genauso viel oder wenig Abstand vom Lehrer wie in der Grundschule.

  4. Leben für die Bildung – Bildung für das Leben. Jetzt ist aktives Handeln gefragt, nicht Bildung um den Preis des Lebens, sondern Impfungen, damit Bildung wieder möglich ist – fast ohne Einschränkungen. Wäre das schön. Ich freue mich für alle im Bildungssektor, die frühzeitigeren Schutz erhalten. Das ist so wichtig. Aber ich hätte noch eine Bitte: Die Lehrenden in den weiterführenden Schulen, die die Abschlussklassen betreuen, dürfen nicht vergessen werden. Wenn sie ausfallen, dann stehen die Prüfungen auf der Kippe und dann erst zu jammern wäre zu spät. Morgen gehe ich wieder in die Schule, um meine Abiturienten in einer Doppelstunde auf die Reifeprüfung vorzubereiten und das schon seit Mai 2020 — nahezu ohne Unterbrechung, wenn die Ferien als Normalfall angesehen werden und Quarantänefälle als Warnung. Ah, darf ich nicht vergessen, vorher bin ich noch in der Notbetreuung eingeteilt. Ich bin unsicher, was mich da erwartet – nach den Ferien und angesichts der Mutationen. Eigentlich gehe ich gerne in die Schule, aber meine Bitte: Impft rechtzeitig alle, die vor Ort für die Bildung der kleinen und großen Kinder einstehen. Dann schaffen wir Leben und Bildung.

      • Hallo, Lehrer haben auch Familien. Für die habe ich keine Impfung eingefordert. Es geht aber um Dienstpflicht und Arbeitsschutz. Lehrer müssen in der Schule zum Unterricht vor Ort sein, es sei denn die Schulen werden geschlossen und Distanzunterricht vorgegeben. Eine sichere Lehr- und Lernumgebung für Schüler und Lehrer muss eingefordert werden und da haben Eltern weit mehr Druckmittel aufgrund ihrer Zahl als Wahlberechtigte. In Ihrem Bundesland BY ist die Präsenzpflicht für Schüler aufgehoben, wenn dann Schüler massiv fehlen würden, dann kämen die im Kultusminsterium mal zum Nachdenken. Überraschend ist allerdings, dass fast alle Schüler kommen und selbst Kinder notbetreut werden, deren Eltern zuhause sind, sogar noch nicht einmal im Home Office. Und jetzt ist eigentlich nicht von der Hand zu weisen, wer die Schulträger und Kultusminister besser durch eigene Partizipation und Engagement beeinflussen kann. Dazu gehört die Ausstattung mit Luftreinigungsgeräten, aber auch Impfungen für alle, die in die Schule müssen. Aber machen wir uns keine falschen Hoffnungen – bei der zu erwartenden dritten Welle sind ohnehin wieder alle zuhause, ob wir wollen oder nicht. Wenn dann Leben gerettet werden, ist das die beste Option, für Schule und Wirtschaft. Bleibt alle gesund, das Übrige schaffen wir auch noch.

  5. „Alle Öffnungsszenarien sehen völlig zurecht eine hohe Priorität für den Bildungsbereich vor. Da ist es nur folgerichtig, auch die Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher mit einer höheren Priorität als bisher zu impfen», sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung». Doch das ist nicht der einzige Grund für den Vorstoß, wie Reimann einräumt: Ein weiterer sei, dass ein Großteil des AstraZeneca-Vakzins nicht verimpft werde. Angemeldete verzichteten offenbar immer wieder auf ihre Termine, mutmaßlich aus Sorge vor Nebenwirkungen.“
    …WIE SCHÖN, DASS WIR JETZT DEN IMPFSTOFF BEKOMMEN SOLLEN, DEN SONST KEINER WILL. DAS IST DER EINZIGE GRUND, WARUM ÜBERHAUPT DARÜBER DISKUTIERT WIRD, DASS WIR VORGEZOGEN WERDEN SOLLEN. SEIT EINEM JAHR HATTE SONST BISLANG NÄMLICH KEINER INTERESSE DARAN, UNS ÜBERHAUPT IN IRGENDEINER FORM ZU SCHÜTZEN. ES IST SCHON REGELRECHT DREIST, DASS MAN DAS AUCH NOCH SO GANZ OFFEN SAGT, DASS WIR DIE ABNEHMER FÜR DIE „RESTE“ SEIN SOLLEN. ÜBERWIEGEND ÄRZTE UND PFLEGEPERSONAL LEHNEN DEN IMPFSTOFF AB. UND DAS JA VERMUTLICH NICHT OHNE GRUND. DIE SCHWEIZ HAT ASTRAZENENCA NOCH GAR NICHT ZUGELASSEN UND ERWÄGT GERADE 5,3 MILLIONEN IMPFDOSEN WIEDER ZU VERKAUFEN (N-TV-CORONA-LIVETICKER HEUTE UM 8.37 UHR).

    • Das schlechte Image von AstraZeneca ist mediengemacht und Sie verbreiten es leider weiter. Es resultiert einfach nur aus der Tatsache, dass AstraZeneca eine Wirksamkeit von rund 70% zugeschrieben wird; anderen Impfstoffen aber um die 90%. Rund 70% ist aber auch mehr als die erforderlichen 50%, wie sie z.B. der Grippeimpfstoff hat. Außerdem soll die Wirksamkeit nach der 2. Impfung auf rund 80% steigen. Aber selbst, wenn man zu den 20% anderen gehört, so heißt es, dass mit Impfstoff keine schweren Verläufe mehr drohen, wenn man doch noch Covid-19 bekommt.

      • Aber nicht für die Mutationen, Südafrika und die Schweiz stoßen ihren Impfstoff wieder ab. Wir haben hier die südafrikanische Mutation, Heureka.

      • Warum sollte man sich denn mit 70% zufrieden geben (es gibt auch Studien, die nach wie vor von ca. 62% ausgehen), wenn es Impfstoffe mit einer Wirksamkeit von 95% gibt. Wir sind jeden Tag dem Risiko vieler Kontakte und unter Umständen asymtomatisch erkrankten Kinder ausgesetzt.
        Das schlechte Image ist nicht mediengemacht, sondern durchaus begründet, wenn man sich ausreichend informiert.

        • Nein! Es ist genau so, wie Honigkuchenpferd es sagt! „Wirksamkeit“ bedeutet nicht, das Risiko einer Infizierung zu reduzieren, sondern einer (schweren) ERKRANKUNG! (S. mein Rechenbeispiel oben!)

      • Es geht beim Astraseneca Impfstoff aber nicht nur darum, dass dieser weniger vor Corona schützt, sondern auch darum, dass es sich dabei um einen Vektorimpfstoff handelt. Hören Sie sich doch mal den Kekule Podcast #147 an oder lesen Sie den Artikel in der Berliner Zeitung über Langzeitfolgen von AS!

        • @Klara: Danke für die Hinweise. Beides ist sehr interessant und bestätigt mich noch mehr in meinem Entschluss, mich nicht mit Astrazenca impfen zu lassen.

        • Zu Kekulé sag ich jetzt lieber mal nichts, das könnte sonst die Netiquette verletzen. Vielleicht sollte man mal festhalten, dass nicht nur deutlich schwergewichtigere Wissenschaftler wie Drosten und die Herren und Damen vom RKI keine Probleme mit AstraZeneca sehen, sondern dass die EMA, der man ja nun wirklich keine mangelnde Professionalität unterstellen wird, nach erheblich intensiverer Prüfung als GB oder Südafrika dem Impfstoff aus gutem Grund die Zulassung erteilt hat.
          Ich finde diese Verschwörungstheorien von „Müllschluckern der Nation“ und diese völlig faktenresistente Stimmungsmache gegen den einzigen Impfstoffhersteller, der sein Produkt nicht in einer globalen Krise für maximale Profite verscherbeln will (BionTech wollte ja wohl über 50€ pro Dosis!), doch sehr bedenklich. Zumal die hier von Akademikern betrieben wird, die sich doch eigentlich der Verbreitung von Wahrheit und der Medienkompetenz verpflichtet haben.

    • Südafrika gibt ihn auch zurück.
      Lehrer sind die Müllschlucker der Nation.
      Als jeglicher Impfstoff knapp war, hieß es, nein, Lehrer kommen nicht in die höhere Prioritätsgruppe. Jetzt, wo AZ verramscht werden muss, auf einmal doch. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…
      Überdies ist es im Hinblick auf sicheren Schulbetrieb wenig sinnvoll, nur Lehrer zu impfen und nicht auch die Schüler, was derzeit mangels Zulassung leider noch nicht möglich ist.

      • Mangels Zulassung? Selbst mit Zulassung legt keiner solch eine Spritze an mein Kind an. Also wie wäre es, wenn man erst mal die Schüler selbst fragt ob die das überhaupt wollen…

    • Ganz ehrlich, ich wäre froh, wenn ich mich in irgendeiner Form impfen lassen könnte. Ich unterrichte seit den Weihnachtsferien in Präsenz (Niedersachsen/10te Klasse) und jeder Tag ist ein Sprung ins Haifischbecken.

  6. „Der MDR berichtete unter Berufung auf Aussagen der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD), dass Erzieherinnen und Erziehern sowie Grundschullehrkräften in Kürze ein Impfangebot mit dem Vakzin von Astrazeneca gemacht werden könne.“ – Ach so, „in Kürze“. Aha. Heißt das jetzt vor oder nachdem die ersten von uns krepiert sind? – Vor der Schul- und Kita-Öffnung bedeutet es jedenfalls nicht…

  7. Hey, wir haben crappy Impfstoff übrig, den kaum jemand will.

    Lasst uns den mal den Lehrern geben.

    Wir verkaufen das dann als Anerkennung der Leistungen.

    11 von 10 möglichen Punkten auf der Zynismus-Skala.

    Ich nehme den Dreck nicht.

    Over and out.

  8. „Mertens verwies allerdings ausdrücklich darauf, dass die Politik von der Empfehlung der Stiko abweichen könne. Dies müsse dann allerdings gut begründet sein. Das Argument, dass in den Kitas schwieriger Abstand gehalten werden könne, sei zwar plausibel, aber nicht durch Daten belegt.“

    Hat dieser Mensch jemals eine Kita mit vollen Gruppen von innen gesehen?
    Welche „Daten“ genau braucht dieser Mann??

    Schlimm, wenn er mit so einer unverschämten Aussage tatsächlich das letzte Wort hätte, was die vorgezogen Impfpläne anbelangt…

    • Welche Daten der Mann braucht? Daten, die belegen, dass durch Bevorzugung von Kita-Mitarbeitern und Lehrern sich die Zahl schwerer Verläufe und Todesfälle reduzieren lassen.

      • Lesekompetenz, @Michael, einfach Lesekompetenz! Es geht um Daten, die belegen, dass der Abstand in Kitas schwieriger zu halten sei.
        Im Übrigen verweise ich darauf, dass die bisherige Priorisierung bei weitem nicht stringent nach Risiko der schweren Erkrankung geht, oder wie erklären Sie die Eingruppierung von Ärzten, Pflegepersonal, Polizei etc? Da spielt wohl kaum das persönliche Risiko aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen eine Rolle. Nein, da wurde danach entschieden, ob man sich den krankheitsbedingten Ausfall dieser Personengruppe leisten kann, und das völlig zu Recht. Während aber für Ärzte, Pfleger, Polizei zumindest Schutzausrüstung bereitsteht, gibt es in den Schulen: nichts! Das ist nicht nur ein eklatanter Verstoß gegen den Arbeitsschutz, sondern auch ein Spiel mit dem Feuer. Wenn die ungeschützt in den Präsenzunterricht gezwungenen Lehrkräfte dann krankheitsbedingt ausfallen, gibt’s nicht mal mehr Distanzunterricht. Wie gesagt, man muss sich als Gesellschaft überlegen, wen man zwingend benötigt, und entsprechend priorisieren. Eine Alternative wäre natürlich, langsam mal die Schulen pandemiesicher auszustatten, aber da versagt die Sorge der Politiker um die Kinder ganz plötzlich. Lüften ist billiger.

        • „Lesekompetenz, @Michael, einfach Lesekompetenz! Es geht um Daten, die belegen, dass der Abstand in Kitas schwieriger zu halten sei.“

          Das darf ich zurückgeben, denn auch wenn das nicht ganz glücklich formuliert wurde, muss man die Aussagen schon im Zusammenhang lesen und den wesentlichen Punkt hat Ellen unter den Tisch fallen lassen.

          „Im Übrigen verweise ich darauf, dass die bisherige Priorisierung bei weitem nicht stringent nach Risiko der schweren Erkrankung geht“

          Das ist richtig, denn für eine Minimierung der Zahl schwerer Verläufe sind zusätzliche Faktoren entscheidend.

          Daher werden Personen, die in Berufen mit besonders hohem Expositionsrisiko tätig sind, auch höher priorisiert. Man kann den Lehrer/Erzieher, der vielleicht mal auf einen Infizierten trifft, ja schlecht mit dem Arzt oder der Krankenschwester vergleichen, die den ganzen Tag von Viren umgeben ist.

          Die STIKO hat übrigens eine andere Empfehlung abgegeben, von der Spahn abgewichen ist. Dort gibt es 6 Gruppen. Die ersten drei sind an den am schwersten betroffenen Personen (aufgrund von Alter, Wohnsituation und ganz bestimmten Vorerkrankungen) und dem Schutz der Krankenhaus-/Pflegeinfrastruktur etc. ausgerichtet.

          Unmittelbar danach, in Gruppe 4, folgen Menschen mit sonstigen relevanten Vorerkrankungen, medizinisches Personal mit niedrigem Expositionsrisiko, Lehrer, Erzieher usw.

          Polizei käme erst in Gruppe 5 an die Reihe, ebenso wie Beschäftigte im Einzelhandel (oder in Schlüsselpositionen der Landes- und Bundesregierung…)

          In Gruppe 6 findet sich die übrige Bevölkerung.

          „Wie gesagt, man muss sich als Gesellschaft überlegen, wen man zwingend benötigt, und entsprechend priorisieren.“

          Eben. Das Gesundheitssystem darf nicht kollabieren, die wirklich vulnerablen Gruppen müssen geschützt werden und danach kommen nach dem Willen der STIKO sowieso schon Lehrer und Erzieher an die Reihe.

  9. Den Dreck den niemand möchte (Impfstoff Astrazeneca) soll nun an die Schulen gehen…
    Ebenso wie die Masken, die eigentlich nicht der Norm entsprechen. Sind die Erzieher und Grundschullehrer die Mülleimer der Nation?
    Ein vorziehen in der Impfreihenfolge begrüße ich. Allerdings möchte ich dann auch einen effektiven Impfstoff, nicht ein relativ unsicheres Produkt.

    Schade, dass die Erzieher in den Kitas/Kigas und die Grundschullehrer immer nur bedacht werden, wenn es irgendwo Restbestände gibt.

    Dabei bin ich kein Impfverweigerer. Wenn ich beim Impfstoff die Wahl habe, bin ich zur sofortigen Impfung bereit.

    • Dreck? Ich finde es unverantwortlich, dass Sie so darüber reden! AstraZeneca wird eine Wirksamkeit von rund 70% zugeschrieben wird; anderen Impfstoffen aber um die 90%. Rund 70% ist aber auch mehr als die erforderlichen 50%, wie sie z.B. der Grippeimpfstoff hat. Außerdem soll die Wirksamkeit nach der 2. Impfung auf rund 80% steigen. Aber selbst, wenn man zu den 20% anderen gehört, so heißt es, dass mit Impfstoff keine schweren Verläufe mehr drohen, wenn man doch noch Covid-19 bekommt.

    • Einen Impfstoff als Dreck zu bezeichnen der zu annähernd 100 % einen schweren Verlauf verhindert ist nicht nachvollziehbar.

      Ich lasse mich lieber mit Astrazeneca impfen und bekomme dann mit 30% Wahrscheinlichkeit Erkältungssymptome, als dass ich ungeimpft auf der Intensivstation dem Tod entgegen sehen muss.

  10. „Das wäre auch eine Anerkennung der Leistungen der Lehrkräfte und der Beschäftigten in den Kitas, die wie kaum andere Berufsgruppen Kontakte zu anderen hätten, fügte sie hinzu.“ Als Anerkennung unserer Leistungen gibt es jetzt also die Impfung! Coacht die Frau eigentlich keiner? Oder redet sie dem Volk nach dem Mund? Jetzt bekommen die privilegierten Beamten auch noch ne Impfung. Haben also erst Recht keinen Grund mehr, sich zu beschweren. Stößt vielleichtt damit sogar noch eine Impfneiddebatte an. Eine wirklich großzügige Geste…. Manchmal sollte man echt die Klappe halten, außer man will echt krass ablenken. Danke! Für Nix.

    „Ein weiterer sei, dass ein Großteil des AstraZeneca-Vakzins nicht verimpft werde. Angemeldete verzichteten offenbar immer wieder auf ihre Termine, mutmaßlich aus Sorge vor Nebenwirkungen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium gab an, bis Donnerstag von bisher gelieferten 73.000 Impfdosen des Herstellers AstraZeneca erst rund ein Drittel verbraucht zu haben.“ Also das Zeug muss wech- die Senior*innen dürfen es nicht und das medizinische Fachpersonal“ verweigert“ sich. Ich schätze mal bei unsere Landesbeamt*innen, z.B. bei der Polizei, wird ähnlicher Widerstand erwartet. Aber die faulen Lehrer*innen….. das sind doch die mit der schlechten Lobby, die werden ja bestimmt bei mangelnder Impfbereitschaft öffentlich geohrfeigt, da werden wir den Impfstoff dann los…. Das sind hier nur Gedankenspiele…Mal davon ab, dass ich sofort ein Impfangebot annehmen würde. Ist immerhin besser als Nix. Und Nix hatten wir schon die ganze Zeit. Aber als BBSler bin ich ja eh nicht dran, obwohl schon die ganze Zeit in Präsenz.

  11. Das wäre eine sinnvolle Strategie.
    Die Inzidenz steigt, Kinder sind jetzt gefährdeter als je zuvor und bessere Überträger für das Virus.
    Um das fliegende Kunstwort aufzugreifen: Kinder sind seit der Mutation „Treiber“ der Pandemie. Sie stecken sich leichter an, haben eine höhere Viruslast bei Symptomfreiheit und können nachgewiesenermaßen das Virus verbreiten.
    Das konnten sie davor auch, aber jetzt ist es deutlich mit Zahlen aus z.B. Israel und England untermauert.

    Aber gegen die sinnvollen Strategien scheint sich eine Herdenimmunität entwickelt zu haben.

    Sonst hätten wir schon Luftfilter, FFP2 Masken, Lüftungsanlagen und Impfschutz.
    Dann könnten wir alle mit einem guten Gefühl arbeiten und flexibel auf aktuelle Infektionslagen reagieren.

  12. „ Das wäre auch eine Anerkennung der Leistungen der Lehrkräfte“ – jetzt müssen wir uns auch noch verhöhnen lassen. Als wäre das der Grund für eine mögliche vorgezogene Impfung. Jetzt, da Astrazeneca wie Blei im Regal liegt ist es verlockend, sich politisch mit einer vermeintlichen Wertschätzung zu profilieren. Dass wir aber FFP2-Masken entgegen den Empfehlungen der BGW (75 Min. tragen mit 30 Minuten Maskenpause) tragen, steigende Infektionszahlen haben, usw. interessiert nicht. Die Verbände und Gewerkschaften sind zahnlose Schoßhündchen der Politik. Was bleibt, ist in einem Forum mal seinen Frust loszuwerden und dann wieder Dienst nach Plan zu machen. Sorry!

  13. Ich unterstütze die Idee, Erzieher und (Grundschul-)Lehrer rasch zu impfen. Es sollte auch mehr Aufklärungsarbeit bzgl. des Impfstoffes von AstraZeneca erfolgen. Es soll ja eine Wirksamkeit von rund 70% haben (Gegner sprechen von 60%). Das ist mehr als die erforderlichen 50%, wie sie z.B. der Grippeimpfstoff hat. Außerdem soll die Wirksamkeit nach der 2. Impfung auf rund 80% steigen. Aber selbst, wenn man zu den 20% anderen gehört, so heißt es, dass mit Impfstoff keine schweren Verläufe mehr drohen, wenn man doch noch Covid-19 bekommt.

    Alleine DAS scheint mir jede Impfung wert zu sein.

  14. Im Interesse des Arbeitsschutzes der LuL ist eine Impfung unumgänglich. Es darf dabei aber auch nicht der Gesundheitsschutz der Familien der SuS auf der Strecke bleiben, sprich, die Impfung der LuL darf dann nicht als Argument verwendet werden, weiterhin auf den Gesundheitsschutz zu verzichten.

    In Bezug auf die Pandemie ist es unerheblich, ob man von 31 Personen im Raum eine impft oder nicht.

    Die Schulen müssen zu (also Distanzunterricht), bis entweder

    – die Inzidenz sehr gering ist (kleiner 10)
    ODER
    – für angemessenen Gesundheitsschutz ALLER Beteiligten gesorgt ist
    ODER
    – alle Beteiligten, die das wünschen, geimpft sind

    Alles andere ist russisches Roulette mit der Gesundheit anderer.

    Schulausfall, das Wohlbefinden der Kinder, usw… sind alles KEINE Argumente! Wenn diese wichtig wären, hätte die KMK schon im letzten Sommer für den Gesundheitsschutz gesorgt.

  15. Besser AZ impfen, als gar keine Impfung. Das Risiko für die LuL wird auf alle Fälle reduziert. Ich eürde mich sofort impfen lassen. Warum nicht alle Lehrer im Präsenzunterricht geimpft werden sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich hoffe, dass hier noch anders entschieden wird.

    • Aber nur wenn man sich später noch mit Biontech nachimpfen lassen kann, um den bestmöglichen Impfschutz zu bekommen.

    • Ich bin hin und hergerissen. Auch ein leichter bis mittelschwerer Verlauf muss nicht unbedingt vor Long COVID Syndrom schützen.
      Jede Familie, die es getroffen hat, hatte jeweils ein Opfer, dass trotz leichten bis mittelschweren Verlaufs mit weiteren Symptomen zu kämpfen hatte. Eine Person schmeckt seit Mitte letzen Jahres immer noch nichts.

      Und es ist einfach spassbefreiend Impfstoffe zu bekommen, die von anderen abgelehnt werden, um die Regale frei zu bekommen.
      In einem anderen Artikel schrieb eine Leserin aus BW, dass auch 65+ Astrazeneca nehmen sollen, sonst kämen sie erst in die Gruppe drei.
      Es müsse in den Lagern Platz geschaffen werden für weitere Impfstoffe. Sozusagen Winterschlussverkauf, alles muss raus.

      Deswegen werden wohl alle Lehrkräfte in BW geimpft, nicht nur Erzieher und Grundschullehrkräfte.
      Hörte sich für mich logisch an, Lehrer dürfen ohne Jammergrund wieder an die Front, Regale frei für den besseren Stoff gegen die Varianten. Case closed.

  16. Präsenzunterricht und dritte Welle stoppen – #ZeroCovid
    zero-covid.org
    Präsenzunterricht und dritte Welle stoppen
    Liebe Unterstützer:innen, wir stellen euch hier eine Mail- oder Briefvorlage an die Bildungsminister*innen zur Verfügung, falls ihr gegen den Präsenzunterricht protestieren wollt. Unten findet ihr die Adressen der Bildungsministerien der Bundesländer. Wir denken, dass der Präsenzunterricht derzeit bei sich ausbreitenden Mutationen gefährlich und unverantwortlich ist. Helft mit, diese Fehlentscheidung rückgängig zu machen!

    Mail- oder Briefvorlage
    Sehr geehrteR Herr/Frau Minister:in NAME,

    bereits morgen, am 22. Februar wird der Präsenzunterricht in vielen Schulen wieder beginnen – mitten in der zweiten und möglicherweise kurz vor der dritten Welle der Corona-Pandemie. Auch wenn es sich meist um Wechselunterricht handelt: diese Entscheidung ist unverantwortlich! 
    Denn sie steht im direkten Widerspruch zu dem aktuellen medizinischem Wissen.

    Demnach

    sind auch Schulen Orte, an denen sich das Corona-Virus ausbreitet
    geben vor allem Jugendliche das Virus ähnlich weiter wie Erwachsene
    verbreitet sich die neue Variante B 1.1.7 deutlich schneller als das bisherige Virus
    Während alle nicht notwendigen Zusammenkünfte von Menschen untersagt sind, sollen unsere Kinder ohne effektiven Schutz wieder zurück in den Schulbetrieb. Sie gefährden damit sowohl die Kinder, Eltern und weitere Angehörige insbesondere aus Risikogruppen, wie auch die Lehrer:innen. Zudem verlängern Sie damit den Verlauf der Pandemie auf unabsehbare Zeit!

    Ich fordere Sie als Bildungsminister:in daher auf:

    Lassen Sie die Schulen geschlossen und setzen Sie sich für die sofortige Schließung aller nicht-lebensnotwendigen Unternehmen ein! Erst wenn die Inzidenz-Zahlen sehr niedrig sind, können die Schulen auf Grundlage eines wirksamen Infektionsschutzes behutsam geöffnet werden
    Stellen Sie ein sicheres Notbetreuungsangebot für alle Eltern bereit, die in lebensnotwendigen Berufen arbeiten
    Erkennen Sie an, dass Bildungsgerechtigkeit unter Pandemie-Bedingungen nicht möglich ist. Deshalb ist im laufenden Schuljahr eine fundierte und gerechte Benotung nicht möglich
    Stellen Sie für alle Kinder im Heimunterricht kostenlos technischen Geräte bereit
    Unterstützen Sie pro-aktiv alle Kinder und Familien, die in finanziellen, sozialen oder psychischen Schwierigkeiten sind
    Binden Sie die gewählten Eltern- und SchülerInnenvertreter:innen durchgängig ein in den Prozess zur Schulöffnung!

    In Erwartung Ihrer Rückmeldung verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
    Bildungsministerien
    Bundesland Mailadresse Adresse Telefonnummer

    • Sind Sie sich auch bewusst, dass, der von Biontech nach 1 Monat seine Wirkung entfalten wird, und der Sch… von AZ in 3 Monaten. Irgendwo im Web da stehts .. das könnte man ergänzen

  17. @Honigkuchenpferd,
    AZ „soll“ ja eine Wirksamkeit von 70% haben. AZ „soll“ nach 2.Impfung 80% Sicherheit haben. Woher haben SIE dieses „Wissen“ oder Vermutung? Durch die derzeit stark frequentierte Werbung in den Medien? Oder haben SIE Einblick in (noch nicht vorhandene) Studienergebnisse?
    SIE wissen auch nicht mehr als IHNEN bisher erzählt wurde. Hören SIE genauer zu, dann werden auch SIE mehr durchblicken.

    • Ich formuliere vorsichtig, weil ich nicht so apodiktisch auftreten will wie Sie. Mehr ist nicht dahinter. Belesen Sie sich!

      AstraZeneca verhindert auch schwere Verläufe bei den Mutationen.

  18. Lieber jetzt mit AstraZeneca, als in einem halben Jahr mit etwas anderem. Da bin ich pragmatisch. Besser als nix. Aber bitte schnell, sonst greift das Argument nicht mehr.

  19. Ich arbeite als Erzieherin im Kindergarten. Wir waschen uns seit einem Jahr die Hände wund.
    Wir betreuen die Kinder getrennt voneinander, in festen Gruppen – nachmittags treffen sie sich dann untereinander zum Spielen oder zum Geburtstag feiern. Wir desinfizieren die Toiletten und
    das Spielzeug und tragen den ganzen Tag Maske weil Abstand halten unmöglich ist.
    Wir lassen uns anniesen, anhusten, anschreien – aber wir sollen besser nicht singen – wegen des erhöhten Aerosolaustosses.
    Machen wir alles, sogar dann, wenn die Kitas offiziel „geschlossen“ sind.
    Ab morgen machen wir das dann sogar wieder bei vollem Betrieb. Ab morgen dürfen wieder
    ALLE! Kinder in die Kita – und es kommen auch alle.
    Ich mache den Eltern gar keinen Vorwurf, die sind halt auch alle langsam durch.
    Aber ich hab nach einem Jahr Corona-Wahnsinn halt langsam auch keine Lust mehr für alles den Kopf hinhalten zu müssen.
    Ja ja, ich weiß – Kinder haben ein Recht auf Bildung und auf soziale Kontakte.
    Ja ja, ich weiß – Frauen dürfen auf gar keinen Fall in die Retratitionalisierung zurückgeworfen werden.
    Ach ja – un die Wirtschaft kann auch nicht auf Eltern als Arbeitskräfte verzichten.
    Versteh ich alles. Aber ich würde halt auch nur ungern auf meine Gesundheit verzichten, nur
    interessiert das keinen.
    Ich kann schreien so laut ich will, ich kann Briefe schreiben, ich kann mich aufregen. Es nützt alles nichts. Mein Leben, meine Gesundheit sind dieser Gesellschaft scheißegal.
    Mal sehen wie lange ich das noch mitmache. Vielleicht ist mir dann ja irgendwann auch die Gesundheit der anderen egal. Dann geh ich in Den Supermarkt – ohne Maske – und niese, huste und rotze in der Gegend herum. Und wenn einer fragt, was mir denn einfällt, dann sage ich: „Hab‘ dich nicht so, das laß ich mir doch auch jeden Tag gefallen.“

    • Ich bin Gymnasiallehrer, dadurch privilegiert, kann deine Sorge bezüglich Schutz so gut verstehen.. Kultusminister können leicht derartiges verordnen, sitzen hinter Plexiglaswänden und ergattern sich womöglich noch eine FrühImpfung.
      Wenn das Öffnungsexperiment schief geht, hoffe ich, dass die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden…

  20. Impfstoffdebatte:
    mRNA-Impfstoffe schützen wirksamer und können vor allem flexibler an bestehende und potenzielle Mutationen angepasst werden – somit ein Argument gegen das ‚Auslaufmodell‘ Astra Zeneca. Dennoch: Den Impfstoff zu bekommen ist besser, als gar nichts.

    Wichtiger Teilaspekt – der leider in der Diskussion immer wieder vernachlässigt wird, ist das Testen. M. E. sollte regelmäßig – trotz Impfung – durchgebend – also auch Kinder und andere Erwachsene – getestet werden. Schon im Sommer 2020 haben Österreicher den Spucktest in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht. Eine Methode, die zwar keine 100 %-ige Sicherheit bringt, aber einfach in Gruppen durchzuführen ist. Es ist mir unverständlich, warum das Modell noch keine ‚Schule gemacht‘ hat.

    Neben diesen Maßnahmen braucht es eine stabile Infrastruktur an den Schulen, damit die AHA-L-Regeln eingehalten werden können. Für diese sind die Kommunen örtlich und sachlich zuständig. Die Politik soll endlich nachsitzen und asap. liefern. Die Verbände sollen ihren Druck erhöhen, damit es nicht an jeder einzelnen Schulleitung resp. Lehrer*in hängt, ob Normen eingehalten werden können. Das ist unverhältnismäßig und grob fahrlässig.

    Morgen werden vielerorts – trotz steigender Zahlen durch Mutanten- die Grundschulen wieder geöffnet. Ich sehe das äußerst skeptisch und gehe davon aus, dass dies nicht nur im Chaos endet, sondern aufgrund der oftmals nicht vorhandenen Schutzmaßnahmen viele Menschen krank machen wird. Ich befürchte, dass das Ausmaß dieses Mal alle Vermutungen der Vergangenheit sprengen wird und die Schulen selbst auch nichts mehr gerade so hinkriegen werden. Traurig nur, dass die KMK sich immer noch zurücklehnt und nach einem Jahr Pandemie kein Notfallkonzept für alle auf die Beine gebracht hat – maßlos enttäuschend!

  21. Redet ruhig weiter so schlecht von AZ.
    Das ist mir recht.
    Desto eher kriege ich endlich eine lang ersehnte Dosis.
    Ich würde mich lieber gleich als später damit impfen lassen.

  22. Wir Erzieher sind derzeit die Deppen der Nation. Anders kann ich es leider nicht sagen. Was wir uns von der Regierung gefallen lassen müssen ist schon unfassbar. Aber auch wie fordernd und unverschämt einige Eltern sind- und das in dieser derzeitigen Situation – ist kaum auszuhalten. Ich komme jeden Tag mit Bauchschmerzen und Angst auf die Arbeit. Ich weiß nicht ob das jetzt für die Kinder so viel besser ist, wenn sie von Menschen betreut werden die quasi gezwungen sind mit viel Angst auf sie aufzupassen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, mich lähmt die Angst und da kann ich derzeit auch keine gute Erzieherin sein. Das tut mir selbst sehr Leid. Und die Beziehung zu den Eltern (welche sehr sehr wichtig ist in der Arbeit mit den Kindern)wird durch die Entscheidungen der Politik nun komplett zerstört. Ob das so klug ist??????????Es gibt ja eventuell auch noch eine Zeit nach Corona….

  23. Mir wäre 70% Schutz in jedem Falle lieber als 0% !
    Wer das Angebot nicht wahrnimmt- ich springe sofort ein!
    Die Grippeimpfstoffe, die jedes Jahr zur Verfügung gestellt werden, haben ,wie ich gelesen habe, auch in der Regel 60% Wirksamkeit.
    Meiner Meinung nach ist das hier Jammern auf hohem Niveau.
    Ich bin froh, dass die Politik endlich mitbekommt, dass der Berufsstand der Erzieher und Lehrer am meisten in dieser Pandemie gefährdet ist.Ein ganzes langes Jahr hat sie für diese Einsicht gebraucht….

    Ich bin sicher, es kommen auch Zeiten, wo man sich den Impfstoff später auch aussuchen kann, aber in der jetzigen Situation über einen wirksamen Impfstoff, mit dem schon zig- Tausende geimpft worden sind, zu lästern, ist doch irgendwie realitätsfern….

      • Das stimmt nicht. Bei der Grippeschutzimpfung wurde früher gegen die 3 häufigsten neuen Virenarten geimpft, seit wenigen Jahren gegen 4 Varianten, wodurch eine höhere Wirksamkeit erreicht wurde.

  24. Marion,
    Sie sprechen mir aus der Seele.
    Ich bin selbst Erzieherin in Sachsen und seit Montag sind ALLE Kinder wieder da! Auch in der “ Notbetreung“ waren schon fast 50% der Kinder da, auch wenn Elternteile zu Hause waren.
    Vor einer Woche war kein Weg drin, due Erzieher und Lehrer in die zweite Stufe zu setzen und das trotz Bitten der Kultusminister.
    Heute nun sollen sogar mobile Impfteams in die Einrichtungen kommen, um den Astra Impfstoff zu verimpfen. Das was Ärzte, Polizei usw ablehnen, ist für uns mal gerade gut genug!
    Da sieht man mal wieder, welchen Stellenwert Erzieher und Lehrer in unserer Gesellschaft haben!

  25. An alle Kolleginnen und Kollegen, die hier über Astra so schimpfen: man sollte euch überhaupt nicht impfen! Seid doch froh, wenn wir endlich geimpft werden. Nein das ist euch wieder Mal nicht gut genug. Und das finde ich so unglaublich daneben. Unerträglich!

      • Wer auch immer deine Sara ist, ein blöderer Kommentar ist dir nicht eingefallen? Wer nicht mehr in die Schule muss, weil er schön als Pensionär Zuhause sitzt, sollte sich hier auch nicht anmaßen dauernd dagegen zu schießen. Auch das ist unerträglich.

  26. 2/3 meines Kollegiums an der Gesantschule gehen ab morgen wieder in den Präsenzunterricht. Die Abschlussklassen dürfen in voller Klassenstärke hier in Nrw kommen. Ansteckungsgefahr nimmt nachweislich mit dem Alter der Schüler zu. Why the fuck sollen nur Grundschullehrkräfte geimpft werden?

  27. Neulich gehört, dass laut Erkenntnissen aus Israel der volle Immunschutz sich erst 3 Wochen nach 1. Impfdosis entwickelt hat bei Pfizer. – Wie ist das bei AstraZeneca?

    Aus der generellen Erfahrung der letzten Monate heraus vermute ich, die Öffnungsbefürworter in der Politik und Gesellschaft übersehen die Tatsache, dass die Ausreifung des Impfschutzes einige Zeit dauert!

    • 3 Monate. Irgendwo im Web. AZ ist halt .. hm ein unausgegorenes Uni Produkt. Nur weil Harvard draufsteht (oder wer das auch immer ist, vergessen). Biontech ist ein industry leader. Theory und Practice. Das ist eigentlihc immer so. Was direkt aus der Uni kommt ist nett. Was nach der Uni im Leben nochmal angepasst wird, ist das, was wir wollen. ..

  28. Liebe Kollegen,
    ich teile so manches aus den hier dargelegten Auffassungen und kenne sowohl die Sicht vieler Schulmitarbeiter als auch die der Elternschaft in meinem Einzugsgebiet. (bin selbst beides)
    Vielleicht wird der eine oder andere in der Entscheidungsfindung unterstützt mit dem Buch des Autor‘s Clemens G. Arvay „Corona Impfstoffe – Rettung oder Risiko“.
    Eine gute Zeit und eine Prise Gelassenheit

  29. Wss bringt eine Impfubg der LuL, wenn sich die Kinder fröhlich untereinander mit der neuen Variante anstecken? Zumal AZ, anders als von der Impffalanax aus Koogle und Co. bei der Erhöhung des R-Wertes durch die Mutanten eben nicht mehr mit seinen lächerlichen 60% – 70% ausreicht.

    Nach wie vor gibt es keine Herdenimmunität und ohne diese wird sich die Mutante fröhlich verbreiten. Inzwischen sind wir bei über 20% Mutanten (Britische), vor zwei Wochen war das noch einstellig.

    Das der politische Move hinter dem AZ-Vorstoß auch nicht erkannt wird (oder eben nicht zugegeben wird) spricht Bände.

    Naja, so schnell wird die Impfung bzw. das Abgebot eh nicht kommen. Vielleicht erledigt die Mutante bis dahin den Rest, so das eine Impfung mit AZ eh obsolet wird.

    • Mit dem Argument „lächerlich“ (60-70%) müssten Sie auch jede Grippeimpfung ablehnen, die eine Wirksamkeit von 50% haben soll. Tun Sie das?

    • Wenn das der Fall sein sollte, sollten Lehrer und Erzieher mit Biontec u d Moderna priorisiert geimpft werden.
      Da hätte ich nichts dagegen. Im Gegenteil.
      Bei den vielen Kontakten benötigen Lehrer den bestmöglichen Schutz. Astrazeneca ist gut, Biontec und Moderna sind besser.

      Astrazeneca dann eben für Abschlussklassen und Freiwillige.

  30. Mir geht es im Moment gar nicht so sehr darum, mit welchem Impfstoff wir irgendwann mal geimpft werden. Ich bin kein Mediziner und kann die Oualität nicht beurteilen.
    Fakt ist jedoch, daß morgen wieder alle Kinder bei uns im Kiga anwesend sind, obwohl überall vor den neuen Virusmutationen gewarnt wird und die Infektionszahlen stagnieren bzw. schon wieder steigen. Fakt ist auch, daß der Schutz unserer Gesundheit und der unserer Familien überhaupt keine Rolle spielt.
    In allen Bereichen des öffentlichen Lebens und der Arbeitswelt wird genau darauf geachtet, daß Abstände eingehalten werden, daß Kontakte reduziert werden oder es wird gleich komplett dichtgemacht. Ist ja auch richtig. Aber wie rechtfertigt man dann die Entscheidung,
    ab morgen wieder alle Kinder in die Kitas zu lassen, wo all diese Regeln eben nicht ein-
    zuhalten sind. Das ganze Hände waschen und desinfizieren verhindert schließlich nicht, daß wir keinen Abstand einhalten können und wir können auch keine Plexiglaswände zwischen uns und die Kinder stellen. Also warum arbeiten wir ab morgen wieder in voller Auslastung?
    Ich begreife das nicht. Das heißt doch, daß wir im Grunde die Versuchskaninchen der Nation
    sind und der Schutz unserer Gesundheit und unseres Lebens zu vernachlässigen sind, nach
    dem Motto: Wird schon gut gehen und wenn nicht, triffts ja nur ein paar Erzieher.
    Was diese neuen Virusvarianten im übrigen bei den Kindern anrichten, weiß man ja auch noch nicht so genau.
    Daß wir nur noch mit in sich geschlossenen Gruppen arbeiten ist sicher hilfreich bei der Eindämmung der Virusausbreitung, aber uns Erzieher schützt das nicht. Und das vermisse ich bei all den Diskussionen über Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen – daß dabei nicht nur der Schutz der Allgemeinheit im Fokus steht, sondern daß auch unsere Belange berücksichtigt werden. Das heißt momentan: Notbetreuung! Und zwar ausschließlich für
    Kinder, deren Eltern im Gesundheits – o. im Pflegebereich tätig sind und berufstätige Alleinerziehende und nicht, wie bisher, für alle die wollen. Nur für die, die wirklich keine andere Möglichkeit haben.

  31. Honigkuchenpferd 21. Februar 2021 um 11:14

    „Ich unterstütze die Idee, Erzieher und (Grundschul-)Lehrer rasch zu impfen.“

    Ich nicht!

    Entschuldigt, aber wieviel gibt es Lehrer in einer Schule und wieviel Eltern und zwar auch Risiko?

    Ich bin erlich geschockt.

    • Kann mir mal bitte jemand die ganze Aufregung erklären?

      Die Impfstoffe sind begrenzt, daher wurden von der STIKO die Impfungen priorisiert. Trotzdem erhalten nun Erzieher und Grundschullehrer die Möglichkeit, sich früher impfen zu lassen. Das ist möglich, weil der Impfstoff von AstraZeneca in entsprechendem Maße zur Verfügung steht. Wer diesen – aus welchen Gründen auch immer – nicht will, muss halt warten, bis der gewünschte Impfstoff für ihn verfügbar ist.

      • Von außen wird aber auf Lehrer Druck gemacht, sich mit einem weniger wirksamen Impfstoff impfen zu lassen, nur weil medizinisches Personal diesen ablehnt. Das schafft eine Zwei-Klassen-Gesellschaft nach dem Motto, die anderen dürfen wählen, wir nicht. Beim medizinischen Personal wird von Herrn Spahn „appelliert“, bei Lehrern wird „erwartet“.

        • Noch ist das Impfen eine freiwillige Angelegenheit. Wenn Sie sich nicht impfen lassen wollen, lassen Sie es halt erstmal bleiben. Das Angebot, das man Ihnen gemacht hat, macht man dann den nächsten, genauso wie es zuvor schon beim medizinischen Personal war. Da sind sicher einige dabei, die sich darüber freuen, wenn sie die Impfung schneller als gedacht erhalten. Wenn insgesamt zu wenig wollen, wird am Ende sowieso die Impfflicht stehen.

    • Mit wie vielen Kindern gleichzeitig hat es ein/e Lehrer*in oder ein/e Erzieher*in zu tun? Und Eltern? – Ich bin auch geschockt!

  32. Ich meine, alles gut, aber dann setzt die pflichtige Präsentzunterricht ab und alles gut.

    Ich kann nicht glauben, was hier abläuft.

    Also die Lehrer sind mehr wert, als die Eltern der Kinder in der Schule.

    Schreklich.

    • Aber für die FREIWILLIGE Notbetreuung, wo sie ungeschützt dem Kontakt von Kindern aus vielen Haushalten ausgesetzt sind, sind Erzieher, Lehrer und Betreuer wiederum gut genug?! Man kann nicht glauben, dass man sich weigert, diejenigen zu schützen, die sich um die Kinder anderer kümmern.

  33. Überhaupt, dass man darüber diskutiert, wer bekommt die Impfung zuerst ist grausam. Schon längst ist klar, dass Virus hat keine Vorliebe. Sogar die Kinder sind gefährdet!

  34. Das Gejammer der Lehrer ist einfach unerträglich. Jeder Supermarkt Beschäftigte hätte mehr Anspruch auf einen Impfstoff,
    Sie hatten bisher nicht die Möglichkeit von zu Hsuse aus zu arbeiten, für sie ist es selbstverständlich sich jeden Tag aufs Neue den Gefahren der Pandemie auszusetzen.
    Der Unterschied hierbei, sie besitzen soviel Anstand sich nicht vorzudrängeln.

    • Ja, aber wenn ich mir die Supermarktangestellten mal anschaue: die sollen erstmal alle Ihre Maske vernünftig tragen! Dann kriegen sie auch Impfstoff!

    • Bitte?! In Brandenburg ist durchgängig außerhalb der Ferien Präsenzunterricht für die Jahrgänge 10, 12 und 13: das ist bis zu einem Drittel aller Schüler der weiterführenden Schulen. Weiterhin Notbetreuung in den Grundschulen und Regelbetreuung in den Kitas. Homeoffice… ich glaube ja, es hackt!
      Und wenn Sie es als Jammern bezeichnen, dass die Lehrkräfte und ErzieherInnen das Einhalten der Arbeitsstättenverordnung fordern, auch im Interesse des Infektionsschutzes für die SchülerInnen und Kinder, sagt das lediglich etwas über Ihre fehlende Wertschätzung gegenüber Lehrkräfte, ErzieherInnen, Kinder und SchülerInnen aus.

  35. Mir reicht es nicht, wenn Lehrer geimpft sind. In einer Klasse von 30 Personen ist dann eine Person geschützt. Wo ist da der Sinn? Ich als Eltern, der Risikogruppe angehörend, kann das nicht nachvollziehen. Mir reicht es nicht aus, um meine Kinder in die Schule zu schicken! Das ist alles totaler Blödsinn!!!!!!!

  36. @ Marion ja ich gebe dir bei allem Recht..wir Erzieher sind Menschen zweiter Klasse. Wir haben gefälligst auf die Kinder aufzupassen und unseren Mund zu halten. Mitleid oder Dank bekommen wir von unseren Eltern auch nicht..im Gegenteil, sie fordern und fordern wirklich absurde Dinge und denken nur an ihre Belange.Ich frage mich jeden Tag, soll ich mir das noch einen weiteren Tag an tun. Irgendwann ist Schluss Dankbarkeit wäre mal bei so Einigen angebracht.Und Vernunft!!!
    Ich bin mir ziemlich sicher,das die meisten Ansteckungen im Kindergarten passieren.( Viele Körper auf engstem Raum, ohne Abstand und Maske..schreiend, in Bewegung usw.) AHA Regeln sind definitiv nicht möglich .Und nur damit kann man die Ausbreitung verhindern. Aber dort wird als erstes wieder geöffnet. Gibt es eigentlich auch noch Menschen die Denken können?????

  37. Bedenkt auch jemand, dass aufgrund des sich abzeichnenden Unterschieds zwischen Biontech und Astrazeneca bezüglich Infektiösität es wahrscheinlich darauf hinaus läuft, dass Biontech-Geimpfte wieder früher ihre Grundrechte zurück bekommen als AZ-Geimpfte? Und dann sind wir Lehrer/Erzieher die Doofen und dürfen weiterhin nix, weil wir erst im nächsten Jahr mit nem Schuss Biontech dran sind, wir wurden ja schließlich schon geimpft. Und meine Theorie ist nicht unwahrscheinlich, wenn man ehrlich drüber nachdenkt…

  38. «Ich halte es für absolut sinnvoll, wenn Impfteams in Kitas und Schulen kommen», sagte Giffey. «Viele Menschen in Ostdeutschland kennen das noch von früher. Es gab ein Arztzimmer in jeder Schule. Es kam regelmäßig der Zahnarzt zum Nachschauen, und es wurde auch geimpft»

    eine geschmacklose Person mit längst fragwürdigen geschmacklosen Aussagen.

    Eine geschmacklose Glorifizierung eines Staates, der nicht ohne Grund gefallen ist!
    die schöne DDR….ich kann es nicht mehr hören!
    Ich erinnere mich noch sehr gut, wie sehr man sich freute, dass die DDR untergegangen war! Frau Giffey die neue Herrmann…bitte zurück treten!
    Was ist den neuerdings an der DDR so gut!?

    diese Aussage, auch nur eine wiedergekäute Floskel, ähnlich wie es die KMK betreibt
    https://www.zeit.de/news/2020-11/11/bildungsminister-holter-fuer-impfteams-an-schulen-und-kitas?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

    https://www.sueddeutsche.de/panorama/umstrittene-medikamententests-west-pharmakonzerne-experimentierten-an-ddr-patienten-1.1561381

    https://m.tagesspiegel.de/politik/ahnungslose-probanden-west-pharmafirmen-experimentierten-in-der-ddr/7565856.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95441/Tausende-Opfer-einer-Immunprophylaxe-in-der-DDR

    hmmm…kommt einem nicht auch das bekannt vor, also diese Verharmlosung
    Der „Zeitungsarzt“ des SED-Zentralorgans „Neues Deutschland“ erklärte, dass es sich um „eine Grippe wie jede andere“ handele.
    https://www.welt.de/wirtschaft/article207370313/Coronavirus-Wie-die-DDR-mit-Pandemien-umging.html

    • @R
      „«Viele Menschen in Ostdeutschland kennen das noch von früher. Es gab ein Arztzimmer in jeder Schule. Es kam regelmäßig der Zahnarzt zum Nachschauen, und es wurde auch geimpft»“

      SORRY,
      dieses Verfahren gab es in den 70er-80er Jahren – des letzten Jahrhunderts – auch in der BRD, den alten Bundesländern.

      Neben den Zahnarztterminen wurde z.B. bei einem positiven TB-Fall eines Lehrers die KOMPLETTE SCHULE – inklusive aller LuL und SuS – auf TB untersucht!

      Insofern erübrigt sich an dieser Stelle der Seitenhieb auf die DDR.

      • @Wunder SAM,

        „dieses Verfahren gab es in den 70er-80er Jahren – des letzten Jahrhunderts – auch in der BRD, den alten Bundesländern.
        Neben den Zahnarztterminen wurde z.B. bei einem positiven TB-Fall eines Lehrers die KOMPLETTE SCHULE – inklusive aller LuL und SuS – auf TB untersucht!“

        Ich gebe Ihnen recht, jedoch geht es mir nicht um Impfungen, sondern um die wiederholte Verherrlichung eines Unrechtsstaates und dessen Methoden, was mir extrem missfällt!
        Genauso missfällt mir der ewige Vergleich der Pandemie mit dem 2.Weltkrieg, man kann Unglück nicht mit Unglück vergleichen und schon gar nicht die DDR als etwas vorbildliches nachahmenswertes propagieren.

        Auch ich bin Zeitzeuge und mit allem geimpft, ich bin Impfbefürworter!
        Ich bin überzeugt von guter Wissenschaft und Medizin!

        Auch sollte sich herausstellen, dass die Impfungen wirklich wirken, sollte sich jeder sofort impfen lassen und nicht ganze Berufszweige und gesellschaftliche Bereiche gegeneinander ausgespielt werden!
        z.B Lehrer gegen Schüler/Familien, Polizisten gegen Bürger, Alte gegen Junge, Politiker gegen Bürger oder auch Geimpfte gegen Nichtgeimpfte,
        Infizierte gegen Nichtinfizierte…

        schlechte Vergleiche, Beispiele und Floskeln, finde ich, sind in unserer aller Situation nicht angebracht, sondern echtes wissenschaftliches, nicht politisches, begründetes Handeln und Vorgehen.

        Und gerade diese perfiden Vergleiche und Floskeln in der Politik sind es,
        die für Aufregung, Verwunderung, Ärgernis und Eskalation, Unglauben und Missmut sorgen!

        Als Agnotologe sehe ich eine große Streuung von Unwissen und Zweifel von Seiten der Politik und anderen Organisationen sowie Presse und aufgebauschte Diskussionen, Studie gegen Studie, Verharmlosung durch Relativierung, Vergleiche und Floskeln, Virologie gegen Epidemiologie etc.

        Mein vorheriger Kommentar war durchaus emotional…

  39. Liebe Marion, alle die Kinder haben oder mit den Kinder zu tun haben sind die Versuchskaninchen der Nation.

    Das ist der Punkt.

    Die Kinder werden als Erpressungsmittel von der Regierungen genuzt. Die Kinder machen uns schwach und gehorsam.Das ist eine alte Geschichte.

    Aber dieser Wahnsinn muss endlich mal ein Ende finden, weil die Kinder und Jugnedliche durch die Mutanten auch nicht mehr verschont bleiben.

  40. Kann mir mal bitte jemand die ganze Aufregung erklären?

    Die Impfstoffe sind begrenzt, daher wurden von der STIKO die Impfungen priorisiert. Trotzdem erhalten nun Erzieher und Grundschullehrer die Möglichkeit, sich früher impfen zu lassen. Das ist möglich, weil der Impfstoff von AstraZeneca in entsprechendem Maße zur Verfügung steht. Wer diesen – aus welchen Gründen auch immer – nicht will, muss halt warten, bis der gewünschte Impfstoff für ihn verfügbar ist.

  41. BaWü: Impftermine für Erzieher und Lehrer sind ab heute erhältlich, Impfstart teils bereits noch diese Woche. Impfstoff AstraZeneca.

  42. Aber den Kindern als Säugling eine 3 Fach impfung reinwürgen plus sonstigen notwendigen Impfungen im Kindesalter. Mein Impfpass ist nicht so voll, wie der meines Kindes. Von den Nebenwirkungen mal ganz zu schweigen.
    Wer den Podcast vom Drosten vom 16.2. Gehört hat, findet ein paar interessante News über die Studie in Südafrika. Es gibt nur eine einzige. Der der sie durchgeführt hat mit der Regierung Südafrika gute Connections. Meine Persönliche Meinung… man hat nur versucht an die Zusammensetzung der Impfstoffe zu kommen, um selber produzieren zu können.
    Astracenica ist wirklich kein gut verträglicher Impfstoff… ich denke darüber ist man sich mittlerweile im klaren. Aber er bietet Schutz und ist verfügbar. Ich würde mich sehr gerne damit impfen lassen, bin aber noch lange nicht an der Reihe. Auch wenn ich erstmal ne heftige Impfreaktion habe, immer noch besser als Wochenlang kurzatmig zu sein und konzentrationsprobleme zu haben. Dann kann ich meinen Job an den Nagel hängen.

  43. Schottische Studie, laut Heutejournal von heute, Di. 23. 2. 2021: Wirksamkeit von AstraZeneca über 90 %.
    Ich (Lehrerin an einem Oberstufenzentrum, dort sind fast alle Klassen Abschlussklassen) nehme das gerne und unser Nachwuchs (FSJ in Kita, gerne als Springer in wechselnen Gruppen eingesetzt) auch. Mit Fieber o.ä. rechnen wir, diese Nebenwirkungen sind doch erwünschte Impfreaktionen. Es fällt dabei ja niemand der Arm ab.
    Also her mit AZ, bevor wir das Drecksvirus nach Hause schleppen, wo sich evtl. Menschen mit erhöhtem Risiko befinden.

  44. Personen der 2. Impfgruppe mit Vorerkrankung (COPD, Organtransplantationen,…) warten seit 3 Monate bis endlich die 1. Gruppe geimpft ist. Und nun werden von heute auf morgen Lehrer und Kita Personal aus Impfgruppe 3 VORGEZOGEN.

    In Baden-Württemberg wird es mehr als auf die Spitze getrieben:

    Es werden alle Lehrer (nicht nur Kita und Grundschule) vorgezogen, obwohl die Lehrer der weiterführenden Schulen zuhause sitzen und gar nicht unterrichten!

    Es werden nicht nur die Lehrer in Impfgruppe 2 gehoben, sondern diese auch noch bevorzugt mit Terminen versorgt, per Telefon bekommt man die Info „nein es ist nicht die ganze Impfgruppe dran – insbesondere Lehrer werden jetzt erstmal dran genommen“ (auf der offiziellen Seite wird explizit geschrieben „Personen mit notwendigem Attest werden aus Impfgruppe 2 noch nicht mit Terminen versorgt“

    Wie kann so etwas in Deutschland passieren?

    Das ist ein unglaublich assoziales Vorgehen.

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