Neuer Lockdown: Schulen in Luxemburg machen wieder zu

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LUXEMBURG. Angesichts steigender Infektionszahlen bei Kindern und Jugendlichen schließt Luxemburg am Montag (8. Februar) erneut seine Schulen für den Präsenzunterricht. In der nächsten Woche werde es für Grundschüler Homeschooling geben, kündigte Bildungsminister Claude Meisch am Donnerstag an. In der Folgewoche falle der Unterricht wegen Karnevalsferien ohnehin aus. Die meisten Schüler an weiterführenden Schulen haben bereits ab dem 8. Februar zwei Wochen frei, da für sie die Ferien früher beginnen.

Trübe Aussichten: Die Schulen in Luxemburg werden wieder geschschlossen. Foto: Shutterstock

In Luxemburg sind in der vergangenen Kalenderwoche wieder mehr Corona-Infektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, stieg in der Woche vom 25. zum 31. Januar im Vergleich zur Vorwoche von 135 auf 160. Luxemburg hatte seinen Schulen seit dem 11. Januar nach mehreren Wochen im Lockdown wieder für Präsenzunterricht geöffnet. dpa

Vorbild? Österreich startet Schulbetrieb – und testet wöchentlich alle Schüler durch

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6 KOMMENTARE

  1. Jetzt ist Luxemburg ein kleines Land . Aber Corona ist überall gleich . Auch bei uns in Deutschland werden Schulöffnungen den gleichen Effekt haben : Nach spätestens zwei Wochen ist wieder zu . Dann aber für Monate . Die Dummheit der Kultusminister ist nicht zu überbieten .

  2. Warnung! Hoffentlich setzt sich Merkel gegen die Gilde der Kultusminister durch…

    Ja, Luxemburg schließt wieder die Schulen. In den vergangenen Wochen gab es einen Ansturm von deutschen Bürgern auf die Geschäfte, insbesondere hin zu den Frisören in Luxemburg, da sie ja im benachbarten Deutschland geschlossen sind. Ergebnis: Die Schulen müssen wieder schließen…

    Israel: Israel ist mit seiner Impfrate an vorderster Front; erste Ergebnisse zeigen bei den Geimpften auch Wirkung, die Zahlen zeigen nach unten. Aber…..die Zahlen bei den Kindern steigen!!!!!
    Ein Anstieg bei Kindern mit COVID-19 bedeutet, dass Israel wahrscheinlich keine Schulen eröffnen wird
    „Dies ist etwas, was wir in früheren Wellen des Coronavirus nicht gesehen haben“, sagte Gesundheitsminister Yuli Edelstein gegenüber der Jerusalem Post.

    Anstelle von rund 29% der Neuerkrankungen von Kindern und Jugendlichen wie in der zweiten Welle sind es jetzt rund 40% der Fälle, sagte Sharon Alroy-Preis, Leiterin des öffentlichen Gesundheitswesens, am Montag in der Knesset. Die größte Spitze war bei Kindern zwischen sechs und neun Jahren, sagte sie.

    Hier sagen uns die Politiker, diese Altersgruppe spiel keine Rolle bei der Pandemie!
    Geschieht dies wider besseres Wissen oder mit Absicht??
    https://www.jpost.com/health-science/with-more-kids-sick-with-covid-can-israel-re-open-schools-656791

    Wenn sie also nun wieder Pandemie spielen und nächste Woche Fehler machen, dann sind wir Ende April im Totallockdown.

    Diese Variante könnte ein Spielwechsler werden, wenn sie sich durchsetzen sollte.
    https://www.standard.co.uk/news/health/kent-covid-variant-more-deadly-30-per-cent-b918622.html

    Auch dies sollte eine Warnung sein:

    Stadt hebt bereits Massengräber aus
    Von wegen Herdenimmunität: Brasilianische Metropole meldet massenweise Corona-Reinfektionen
    https://m.focus.de/gesundheit/news/virologe-klaert-auf-von-herdenimmunitaet-zu-hotspot-das-raetsel-um-das-corona-drama-in-manaus_id_12936870.html

    • Genau das unterstützt Drostens Aussage: es geht nur um Kontakte.

      Aber schön, dass dieser Test das deutlichst zutage gefördert hat. Schade für die Kinder, die genauso an Langzeitfolgen zu leiden haben.
      Bin zu faul, den Link zu dieser Studie zu suchen, dass sich die Entzündungsmarker (oder wie das genau genannt wird, bin kein Fachleut) verändern.

      • @BK-Lehrkraft

        „Schade für die Kinder, die genauso an Langzeitfolgen zu leiden haben.“

        Das stimmt. Leider leiden die länger, weil sie vermutlich noch lange (mit den Langzeitfolgen) leben.

        Dem kann man sich nicht stellen, dann würde man ja heute etwas tun müssen. Die Wirtschaft wird sich freuen, wenn die jetzigen Eltern arbeiten gehen, die Kinder mit Langzeitfolgen (zu) krank zum Arbeiten sein werden und die Wirtschaft später den Bach runtergeht.

        Dann soll es wohl so sein.

        Ich frage mich seit langem, wo die Spenden aus der Wirtschaft für Schulen und KiTas bleiben. Werbematerial für den Unterricht kriegen wir laufend. Ein paar Masken wären nicht schlecht – kann ja auch der Name draufstehen.

        Die Gesundheitskassen werden sich auch freuen – die Kosten werden – gleich dem Virus – explodieren. Und ich spreche hier nicht von den Folgen der Verdummung durch geschlossene Schulen oder Vereinsamung durch fehlende Sozialkontakte (wo treiben sich die Eltern bloß die ganze Zeit rum!?).

        Nun, wir leben in interessanten Zeiten – machen wir das Beste draus.
        Bleiben wir zu Haus!

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