Erreicht der Unterricht die Schüler? Beobachtungsbogen soll Lehrern helfen, sich zu verbessern

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STUTTGART. Ein in Baden-Württemberg entwickelter Beobachtungsbogen für Lehrkräfte und Referendare soll dabei helfen, den Schulunterricht zu verbessern. «Der Bogen soll es Lehrerinnen und Lehrern leichter machen, den eigenen Unterricht schrittweise weiter zu entwickeln, indem er ihnen landesweit gültige Kriterien an die Hand gibt», sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) bei der Vorstellung auf einer Fachtagung. Schulen und Lehrkräfte können das Feedback-Instrument schon jetzt nutzen – freiwillig, wie ein Sprecher des Ministeriums erklärte. Eine Anleitung soll die Arbeit mit dem Bogen erleichtern.

Die „Tiefenstrukturen“ des Unterrichts sollen sich mit dem Feedback-Bogen besser erkennen lassen. Foto: Shutterstock

Die Bögen sollen bei gegenseitigen Unterrichtsbesuchen zum Einsatz kommen. Lehrerinnen und Lehrer beobachten beispielsweise eine Schulstunde lang, wie eine Kollegin oder ein Kollege eine Klasse unterrichtet. Wer zuschaut, soll unter anderem darauf achten, ob die Schülerinnen und Schüler beim Lernen individuell unterstützt werden und ob ein klares Unterrichtsziel erkennbar ist. Der Beobachter kreuzt dann an, was gut läuft und notiert, wie sich die Lehrkraft im Unterricht verhält. „So kann sowohl im Rahmen der kollegialen Hospitation als auch bei der Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren oder Studierenden im Praxissemester zielgerichtet Unterstützung gegeben werden“, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

„Der Feedbackbogen fokussiert bewusst auf wenige, dafür aber besonders relevante Aspekte der Unterrichtsqualität“

Der «Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen» wurde vom Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) und dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) gemeinsam entwickelt. Er „soll dabei helfen, ein gemeinsames Verständnis für Merkmale guten Unterrichts zu etablieren“, wie betont wird. „Der Feedbackbogen fokussiert dabei bewusst auf wenige, dafür aber besonders relevante Aspekte der Unterrichtsqualität. Der Feedbackbogen mit dem dazugehörigen Manual ermöglicht es, das Unterrichtsgeschehen anhand einfacher Aussagen zu beschreiben. Er bietet damit eine Basis für eine unterrichtsbezogene Kultur des Dialogs und des Feedbacks zur Unterrichtsqualität.“

Präsentiert wurde der Fragebogen auf einer Tagung zum Thema Unterrichtsqualität mit Bildungsforschern wie Prof. Dr. Eckhard Klieme (Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation), Prof. Dr. Olaf Köller (Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaft und Mathematik), Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache), Prof. Dr. Susanne Heinz (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Prof. Dr. Katharina Scheiter (Leibniz-Institut für Wissensmedien). Schopper: „Von der Vorstellung des Bogens vor namhaften Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland erhoffen wir uns ganz viel Rückmeldungen und natürlich wollen wir Möglichkeiten der länderübergreifenden Kooperation ausloten.“

Aktuell arbeiten die beiden einbezogenen Institute an Erläuterungen, die auf die Besonderheiten verschiedener Fächer eingehen

Der «Unterrichtsfeedbackbogen» teilt die verschiedenen Qualitätsmerkmale für guten Unterricht in drei Bereiche ein: Kognitive Aktivierung der Schülerinnen und Schüler, konstruktive Unterstützung durch die Lehrkraft und strukturierte Klassenführung. Diese Bereiche, auch Tiefenstrukturen des Unterrichts genannt, sind für einen guten Unterricht essenziell. Dabei soll der Unterricht entsprechend verschiedener Kriterien beobachtet und weiterentwickelt werden. Diese sind beispielsweise:

  • Kognitive Aktivierung: Der Unterricht hat einen klaren Fokus auf die zentralen Inhalte, die von den Schülerinnen und Schülern verstanden werden sollen.
  • Konstruktive Unterstützung: Die Lehrkraft unterstützt die Schülerinnen und Schüler individuell in ihrem Lernprozess.
  • Strukturierte Klassenführung: Die Lehrkraft hat einen guten Überblick über das Geschehen im Unterricht.

Ein Manual für die Anwendung wird angeboten. Aktuell arbeiten die beiden einbezogenen Institute an weiteren Erläuterungen, die auf die Besonderheiten verschiedener Fächer eingehen, an Beispielen für eine verbesserte Anschaulichkeit sowie an vertiefenden Hinweisen. Außerdem wird in den nächsten Jahren ein Videoportal aufgebaut, das den Lehrkräften anhand von kleinen Drehsequenzen fachspezifische Hinweise zu den Items des Feedbackbogens geben soll. News4teachers / mit Material der dpa

Weitere Informationen zum „Unterrichtsfeedbackbogen Tiefenstrukturen“ sowie den Feedbackbogen selbst und das Beobachtungsmanual finden Sie hier.

Bildungsforscher Zierer im Interview: Ein schlechter Unterricht wird durch digitale Medien nicht besser – ein guter schon

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66 KOMMENTARE

  1. Wenn es diese Ansammlung hochqualifizierter ‚Prof. Dr.‘ braucht, um die im Beobachtungsmanual präsentierten, schon ziemlich lange bekannten Aspekte von Unterricht zusammen zu fassen, frage ich mich doch, was die in den letzten Jahrzehnten getan haben. Endlich ein standardisierter Fragebogen zur Unterrichtsbewertung, da werden sich die Studienseminare sicher freuen, die haben bisher sicherlich gewürfelt.
    Gegenseitige Unterrichtsbesuche… Na gerne, allerdings etwas entfernt von der Realität, die seit geraumer Zeit Unterricht zum Nebengeschäft degradiert. Aber das ist sicherlich der Startschuss für eine umfassende Kampagne zur Entlastung der LuL von Verwaltungsaufgaben, Rückmeldebögen, Dokumentation der Ausgabe von Rückmeldebögen usw. Auf in die schöne neue Welt.
    Falls mal Kollegen zufällig hospitieren sollten, weiß ich sicher, dass der/diejenige die Stunde exakt nach den dort öffentlichkeitswirksam präsentierten Kriterien bewertet, die sind keine weltbewegende neue Erkenntnis, insofern viel Wind um wenig. Aber immerhin, ein neues Formular…

  2. In wie vielen Schulen finden tatsächlich gegenseitige Unterrichtsbesuche statt?
    Bei uns eigentlich nicht oder kaum möglich, da sonst der eigene Unterricht ausfallen muss, was natürlich nicht gewünscht ist!
    Zudem sind wir so mit zusätzlichen Aufgaben zugeschüttet, dass kaum jemand die Zeit und die Kraft hat den evtl. unterrichtsfreien Vormittag oder Nachmittag zusätzlich in der Schule zu verbringen. Damit ist es ja dann nicht getan, ein Nachgespräch sollte ansschließend natürlich zeitnah erfolgen.
    Bei uns nur möglich, wenn man im Team eine Klasse/ Gruppe betreut und im Wechsel den Unterricht hält! Dies empfinde ich als großen Glücksfall, da es sehr selten vorkommt!
    Dort funktioniert es wunderbar und ist sehr bereichernd!

  3. Ich habe mir den Bogen angeschaut.
    Die haben einen ganz schön hohen Anspruch.

    Damit die Vorstellungen von gutem Unterricht erfüllt werden können, zumindest wie es auf dem Bogen verlangt wird, braucht es aber Ressourcen. Größere Klassen, bessere technische Ausstattung, kleinere Lerngruppen, bessere Ausbildung, ein pädagogisches Konzept, welches auf das individualisierte Lernen ausgerichtet ist (z.B. Arbeitsplätze für Schülerinnen und Schüler) UND

    vor allem die Traumklasse, die nichts mehr will, als während der gesamten Schulzeit zu lernen.
    Wenn ich mir die ganzen Inklusionsklassen anschaue, kann man froh sein, wenn es mal alle geschafft haben, sich 45 Minuten auf den Unterricht zu konzentrieren.

    Der Bogen ist gut, aber an der Realität vorbei.

    Schule muss neu gedacht werden. Ja! Aber ohne Investitionen, ohne Geld, ohne Ressourcen, ohne Umbauten der maroden Gebäude, werden es die Lehrerinnen und Lehrer nicht schaffen.

    Sie kompensieren jetzt schon alles Mögliche. Mehr geht leider nicht. Die nächsten Jahre werden entscheidend. Fällt das System in sich zusammen und Bildung wird zunehmend privatisiert oder wird der Staat/ das Land ordentlich investieren und sein Bildungssytem aufwerten?!

  4. Ja, gut, das gibt es doch alles schon, oder? Auf sowas wurde bereits im Referendariat allwöchentlich geachtet; auf sowas achten Schulleiter, wenn sie mal den Unterricht besuchen; auf sowas achtet die Schulinspektion, wenn sie die Schule besucht in Berlin. Aber womöglich gab/gibt es sowas alles in BaWü noch nicht?

    • Sehe ich auch so. In meinem Bundesland sind genau diese Frage auch in der Referendarsbeurteilung einer Stunde vorhanden.

  5. Ernsthaft?
    Diese drei Zettel feiern die wie den Stein der Weisen?
    Das riecht nach Referendariat 2.0
    Könnt ihr alleine machen.

  6. Ich bin verwundert und irritiert. Solche Bertungsboegen kommen in der Lehrerausbildung zum Einsatz. Didaktiker geben ein fachlich fundiertes Feedback und bieten Beratung bei Bedarf an.
    Also…, wer soll das wann tun (Ressourcen) ??
    Aktionismus?

  7. Wie viele Stunden stellt das Ministerium in BW denn dafür bereit, dass Lehrkräfte gegenseitig hospitieren?
    Gibt es auch Stunden für pädagogische Kommunikation oder kollegiale Beratung?
    Bietet das Land in der Unterrichtszeit die Möglichkeit zur Supervision?

    Bisher gab es doch InspektorInnen in manchen Bundesländern. Erwartet das KuMi BW nun, dass Lehrkräfte diese Aufgabe unentgeltlich und ohne Ausgleich übernehmen? Hat das Ministerium festgelegt, welche anderen Aufgaben entfallen oder wird dies auch in die Verantwortung der Lehrkräfte gegeben? Wie viele Unterrichtsstunden sind dafür angesetzt und wie viele dürfen dann in anderen Lerngruppen ausfallen?

    Bestimmt finden sich alle Antworten im Manual und da ist sicher auch ein Evaluationsbogen zu dieser Evaluationsmaßnahme enthalten, damit man zurückgeben kann, wie gut das Ministerium die Schulen und Lehrkräfte bei ihren Aufgaben unterstützt, wie hervorragend die Bedingungen sind, damit Lehrkräfte in BW immer qualitativ hochwertigen Unterricht erteilen können, da nichts und niemand dieses Ziel beeinträchtigt.
    Oder sollte das Ministerium die Verantwortung allein bei den Lehrkräften sehen und sich selbst einer kritischen Evaluation nicht stellen wollen, die sie den Lehrkräften zur Verbesserung empfiehlt? Es geht doch nur um Beratung, nicht um Bewertung, das dürfte ein Ministerium sicher gerne von den eigenen MitarbeiterInnen annehmen, oder?

  8. Wer muss sich denn hier wieder seine berufliche Daseinsberechtigung erschleichen? Die Fragen des Fragebogens sind doch ein alter Hut, mit denen wir im Referendariat bereits überprüft wurden und die teilweise Realitäten (z.
    B. SuS, die überhaupt keine Lust auf Schule haben) verschweigen bzw. komplett ausblenden.

  9. Durchaus richtige Banalitäten, die schon Lehrer Lämpel kannte in einen ziemlich lapidaren Fragebogen gegossen.
    In jahrelanger Arbeit und wahrscheinlich unterfüttert mit massiven Ressourcen, die in der eigentlichen Kernarbeit, dem Unterricht, fehlen…

  10. Die Idee ist weder brandneu noch revolutionär – das wäre sie, wenn gleichzeitig mitbedacht würde, WANN denn diese kollegiale Beobachtung stattfinden soll.
    In der Freizeit der Lehrerinnen und Lehrer?
    Oder wird jetzt eine Wochenstunde „kollegiale Beratung“ ins Deputat aufgenommen? Das sollte es schon sein, denn sporadische Beobachtungen werden wenig zur Unterrichtsverbesserung beitragen, das benötigt schon eine gewisse Kontinuität.

  11. „Lehrerinnen und Lehrer beobachten beispielsweise eine Schulstunde lang, wie eine Kollegin oder ein Kollege eine Klasse unterrichtet.“. An der Stelle kann man eigentlich aufhören, zu lesen. Ja, gegenseitige Hospitationen sind erwünscht. Wir haben aber so wenig Lehrkräfte, dass wir froh sein müssen, wenn jede Stunde abgedeckt werden kann. Wenn mehrere LK krank sind, übernehmen Kollegen auch schon mal 2 Klassen. Da ist leider kein Stundenkontingent für gegenseitiges Beobachten mehr drin.

  12. Typisch Lehrerschaft!
    Man überbietet sich mit Mimimi und Ablehnung.
    Wir haben alle gerade viel (mehr) zu tun-und nicht jeder hat wie wir Lehrer bereits eine Impfung (bekommen oder in Aussicht).
    Bis zu den Ferien halten wir durch und dann haben wir ziemlich viel Zeit für uns. Und jetzt nicht wieder die Leier von der Ferienzeit, die ungleich Freizeit ist…
    Ich weiß das, bin seit 3 Jahrzehnten in dem Job, war Freitagnachmittag und Samstagvormittag in der Schule und muss jetzt auch wieder ran. (Übrigens mit halber Stelle!)
    Also Kollegen, keine Reflexe wie oben, anpacken, Ferien verdienen und dann gerne auch genießen!
    Btw-in der Sache stimme ich den Forschern zu 100% zu!!!

    • Oh weh…wenn hinter „Julia“ nicht die liebe Frau Gebauer, Hubig, Scheeres, Prien oder Ernst steckt…aus der Sicht der KMs würden diese wieder einmal generalisierenden Anwürfe gegen KuK („Mimimi und Ablehnung“ „Ferien verdienen“ – was letztlich nichts anderes heißt, als dass die meisten KuK die Ferien nach Einschätzung von „Julia“ offenbar nicht verdient hätten) tatsächlich Sinn machen.

      Aus dem Munde einer Kollegin mit 30-jähriger(???) Berufserfahrung und einem Hang zur Selbstausbeutung (24 / 7 im Dienst für die Institution – und das bei halber Stelle) kommt dieser Kommentar wie eine Ohrfeige daher.

      Wenn er so gemeint ist – „liebe „Julia“ – du kannst mich mal!“

      Wenn er nur so hingschrieben wurde – „du darfst deine masochistische, selbstausbeuterische Ader nicht verallgemeinern!“

      Reality sucks!! …und genau darauf verweisen die meisten anderen Kommentare völlig zu recht.

      • Herr Hog,
        ertappt- ich habe die Unwahrheit gesagt. Bin nur 27 Jahre ununterbrochen im Schuldienst.. alles andere stimmt- auch meine Meinung.

        • Na dann wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute!! In den letzten Dienstjahren vor der Pensionierung auszubrennen ist so traurig.
          Hatte einen sehr geschätzten Kollegen, der zu seiner Pensionierungsfeier nicht einen Fuß in die Schule setzen konnte, weil die Anforderungen seines letzten Dienstjahres (!!!) ihn dermaßen ausgebrannt haben, dass er mit Eintritt in den Ruhestand auch gleich Festtermine bei einem guten Psychotherapeuten abonniert hatte.
          Ich bin ebenfalls seit 27 Jahren im aktiven Schuldienst und muss sagen, dass es neben dem professionellen Engagement für die SuS v.a. mein Broterwerb ist – ich bekomme v.a. Geld dafür…das System hat mittlerweile von mir nichts mehr zu erwarten.

    • @Julia,
      Hier geht es nicht um mimimi und Ablehnung.
      Was hier von vielen geschrieben wird sind leider die tatsächlichen Zustände und nicht vorhandene Resorsen, um es umzusetzen, besser gesagt überhaupt daran denken zu können!
      Zudem Geld- und Zeitverschwendung , um diesen lächerlichen Bogen zu entwickeln, welcher aber in den Grundzügen schon 100fach vorhanden ist und verwendet wird!

        • @Julia
          Dankeschön Julia, ich habe ohne Brille geschrieben! 😉
          So hat mich Ihr Kommentar aufgeregt, beim Handy korrigiert es besser!

        • Ach Julia, selbst am Sonntag im Kommentarforum von n4t kommen Sie aus Ihrer „Lehrerinnenhaut“ nicht heraus…da bin ich aber froh, dass man hier nicht mit Rotstift die Kommentare der anderen ForistInnen korrigieren kann, sonst würde ihr pädagogischer Anspruch Sie wahrscheinlich auch noch dazu zwingen.

          Dafür gibt es ein hübsches Wort: zwangsneurotische Störung

    • @ Julia
      Haben Sie regelmäßig samstags unterrichtet? Wie und wo denn das, wo doch 1990 der schulfreie Samstag in allen Bundesländern eingeführt wurde, und Sie doch erst seit 27 Jahren unterrichten?

      • Lieber WiMoKa…Julia hat ja nicht gesagt, dass sie Samstags unterrichtet hat…sie hat gesagt, dass sie auch Samstags in der Schule ist…vielleicht ist ihr zuhause so schrecklich, dass sie die Schule als „place to be“ bevorzugt….oder der Mensch, mit dem sie (vielleicht) zusammenwohnt nötigt sie regelmäßig, auch Samstags das Haus zu verlassen, weil er / sie das dauernde Korrigieren, Belehren und pädagogische Handeln nicht mehr erträgt.

        Leben sind bunt und vielfältig und hinter vielen Türen geschehen Dinge, die sich normalsterbliche Menschen gar nicht vorstellen können.

      • Ich unterrichtete gestern bzw. vorgestern nicht, sondern habe eine digitale Veranstaltung durchgeführt für Lehrkräfte bzw. einen Workshop mit Schülern und Schülerinnen.
        Unterricht nach Plan wäre bei uns allerdings grundsätzlich noch möglich- in meinem Bundesland ist der Samstag nicht unterrichtsverboten. An manchen BBSen wird das auch gemacht, doch ich selbst kenne es regelmäßig nur als Schülerin.
        Beantwortet das Ihre Frage oder hätten Sie die Replik gerne auch so spitzfindig?

        • @Julia

          „Beantwortet das Ihre Frage oder hätten Sie die Replik gerne auch so spitzfindig?“

          Auf einmal sind Sie selber „mimimi“?
          Vgl.:
          Julia 20. Juni 2021 um 14:02
          Julia 20. Juni 2021 um 15:38

          Wobei der Post von 15:38 ja noch ein kleines „Bonbon“ enthält:
          Julia 20. Juni 2021 um 19:26
          „Herr/Frau WiMoKa,
          der Rat ging auch nicht an den Kollegen, sondern an den Vater …“

          Da können Sie sich nur noch selber Beifall spenden nachdem Sie verbal in jede erdenkliche Richtung ausgekeilt haben.
          Machen Sie doch wenigstens mal ein paar Stündchen richtig frei.

          • Das also passiert, wenn man akademisch gebildeten Menschen kontrovers entgegnet. Shitstorm- worauf da die Betonung liegt – befindet sich im Auge des Betrachters.
            Sollte es mir einmal langweilig werden, genügt hier ein kleines Nadelstechen und man hat Spaß und Unterhaltung.
            In der Sache diskutieren macht hier wenig Sinn.

          • @Julia für die Mimimis
            Unter einer Diskussion versteht man ein Gespräch, in welchem zwecks Erörterung eines Sachverhaltes Argumente vorgetragen werden. Da Sie genau dieses nicht taten, sondern lustig an die „Mimimi – Lehrkräfte“ austeilten, haben Sie halt Gegenwind erhalten. Das hat nix mit Shitstorm zu tun: wie man in den Wald hineinruft, so schallt es eben heraus.
            Wenn Sie als Lehrkraft (nach Ihren Äußerungen hier kann ich Ihnen das übrigens nicht mehr abnehmen) Freude am Ärgern und Provozieren anderer Menschen empfinden und das einfach mal aus Langeweile tun – nun, zum Glück stehen Sie am Ende Ihrer beruflichen Tätigkeit. Sowas wünsche ich niemandem, weder Kind, Jugendlichem noch Erwachsenen.

  13. Habe jetzt den Klempner-Forscher Prof. Dr. Sonstewas beauftragt, die Arbeitsqualität im Betrieb zu evaluieren. Insbesondere der Deckungsbeitrag der Auszubildenden bedarf dringender Verbesserung. Die Entwicklung wird zukünftig wöchentlich evaluiert, hierzu leisten die Klempner-Forscher vom Institut für klempnerische Qualität und Schönheit (IKQS) einen wertvollen Beitrag.

  14. Stimme den Vorschreibern zu: Der Fragebogen ist nichts Neues. Mich wundert, dass das als neu beworben wird. Für Studenten mag er neu sein, wie alles neu ist, aber für Lehrer in der Praxis nicht. Da sieht man aber auch, wie weit Uni bzw. PH und Schule voneinander entfernt sind. Vielleicht mangelt es an Informationsaustausch?

    Zur gegenseitigen Hospitation: Wir hatten hier einmal diesbezüglich ein Projekt an der Schule. Das war sehr schwer zu realisieren, weil eben dann gleichzeitig die Klassen, in denen man Stunden hatte, beaufsichtigt werden mussten. Man konnte von Glück sagen, wenn an diesem Tag niemand krank war.

  15. OmG, Hospitationsstunden bei KollegInnen?
    Wir haben 11 ausgebildete LuL für 13 Klassen!
    Selbst wenn alle gesund sind können wir die Verlässlichkeit nur mit Mühe ( Praktikanten und FSJlern) einhalten.
    Wenn jetzt ein Lehrer bei einem anderen hospitiert, fällt für dessen Klasse der Unterricht aus. Wer soll ihn vertreten? Schulsozialarbeiterin? Hausmeister?
    Oder überlassen wir die Kinder einfach sich selbst?
    Sorgt doch erst einmal für Lehrer an den GS. Dann reden wir weiter!

  16. Kann man diese Bürokraten nicht einfach in den Unterricht schicken? Seit Jahren fehlt es an meiner eigenen Schule an Stunden für Förderprogramme, Vertretung, etc.

    Bei meiner Grundschultochter sieht es nicht anders aus. Dort haben wir 30er-Klassen (28 ist Teiler!), weil eine schwangere Kollegin nicht ersetzt werden konnte. Ebenso bei meinen Kindern in der weiterführenden Schule: Ein Kollege nimmt sich Elternzeit (finde ich gut), es gibt aber keine Ressourcen, diese Stunden im vollen Umfang aufzufangen.

    Nun also noch gegenseitiges Hospitieren… Mach ich gerne, aber nicht zusätzlich zu meinem normalen Unterricht. Gleichzeitig erhält meine Kollegin Bestnoten, will es mir mit ihr ja nicht verscherzen…

    Zuvor muss ich aber den Eltern noch bestätigen, dass sie mir bestätigt haben, dass sie montags zu Hause einen Corona-Test durchgeführt haben. Da bekommt jeder Schüler von mir während des Unterrichts eine Unterschrift von mir, nachdem ich mir gründlich das Formular angesehen habe. Donnerstags dann nochmals die Bestätigung nach dem Test während des Unterrichts. Dabei jedes Formular nochmals korrigieren, da ich „Aufsicht“ und nicht „Durchführender“ bin.

    Mittags dann noch die Statistikblätter ausfüllen, da die baden-württembergische Bürokratie dies nicht elektronisch erfasst. Danach alte Beobachtungsbögen etc. schreddern, da dies der Datenschutz verlangt. Nach 20 Blättern ist allerdings eine Zwangspause nötig, da wir nur einen Supermarkt-Shredder an der Schule haben.

    Wahrscheinlich fehlt für diesen Beobachtungsbogen noch der Formularsatz, der dann erstmal das Einverständnis des zu beobachtenden Kollegen einfordert und dem Beobachter die Weitergabe von Daten untersagt; dreifache Ausfertigung, da je Kollege ein Exemplar und eines für die Schulleitung. Ups, die brauchen auch noch die Kopie der Einverständniserklärung…

    • Mimimi…
      Warum schicken Sie Ihr Kind nicht auf eine private Schule? Da hat’s Personal genug.
      So ist’s zumindest bei uns an meinem bischöflichen Gymnasium.

      • Mimimi private Schulen und genug Personal? Bei Kirchens? Totgelacht, ich glaube Ihnen kein Wort! Zumindest kein fachlich qualifiziertes Personal – das zieht die besseren Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung an den staatlichen Schulen im Regelfall vor. Bei Kirchens heißt es oft „Aufopferung für Gotteslohn“, und je unerfahrener die einzustellenden Personen sind, desto weniger widersprechen sie. Nee, ne Privatschule ist oft schöner Schein, mehr nicht. Und ja, ich habe lange an einem kirchlichen Gymnasium gearbeitet….

        • Herr/Frau WiMoKa,
          der Rat ging auch nicht an den Kollegen, sondern an den Vater, der abhob in der Klasse seiner Tochter gebe es 30 Schüler (Klassenmesszahl plus 10% ist ein Ärgernis). In privaten Schulen werden die Eltern bei Laune gehalten-die Lehrer in der Tat weniger.

      • Liebe Julia,
        es ist ja schön, dass Sie offensichtlich in einer Welt leben, in der es an Unterstützung, Unterrichtsstunden und Personal in der Schule nicht mangelt und sie persönlich weder Schlaf- noch Erholungsbedarf haben.
        Aber all die Lehrkräfte, die in diesem Jahr erhebliche Mehrbelastungen unter extrem ungünstigen Bedingungen ausgehalten haben, jetzt nich wüst zu beschimpfen und diese als „Heulsusen“ zu bezeichnen ist schon eine interessante Form der Selbstdarstellung.
        Ich hoffe, Sie werden weiterhin glücklich mit Ihrer Einstellung und sind niemals auf die Unterstützung Ihrer KollegInnen angewiesen. Das könnte nämlich schwierig werden …

        • Bevor Sie mich korrigieren: das 28. Wort meines Beitrags müsste groß geschrieben werden – unverzeihlicherweise ist mir als tatsächlich seit 30 Jahren im Dienst befindliche Deutschlehrerin an einem Gymnasium dieser unsägliche Fehler unterlaufen und ich bitte Sie untertänigst darum, trotzdem inhaltlich ernst genommen zu werden.
          Ich weiß, Sie machen niemals Fehler und sind sicherlich der Meinung, dass Lehrkräfte, denen so etwas passiert, wegen mangelnder Qualifikation entlassen gehören.

      • Hach, Danke für die Info!!! Liebe Julia…jetzt erklärt sich alles…Sie sind Gottesdienerin und werden regelmäßig vom Dienstherren in einer Pfklichtfortbildung „nachgeschwärzt“ – wie Menschen aus Ihren Fachkreisen das etwas spöttisch nennen.

        Ich muss Sie aber warnen…der „Gotteslohn“ ist nicht gleichzusetzen mit einem geregelten Beamtenverhältnis auf säkularer Basis…wenn ich die Anweisungen meiner Dienstherrin nicht buchstabengetreu befolge, dann droht maximal ein Eintrag in die Personalakte…wenn Sie allerdings den Weisungen der kirchlichen Schulbehörde nicht folgen dann schmoren Sie bis zum Tag des jüngsten Gerichts in der Hölle (so sagt und wünscht es sich zumindest ein Großteil der Menschen, die Ihren Arbeitsbereich dogmatisch gestalten)…das erklärt, warum Sie sich dermaßen aufreiben und auch völlig unsinnige Projekte seitens der „Bildungsdesigner in den KMs und schulpraxisfernen Unis“ noch mit Begeisterung hochjubeln und mit Ihrer eigenen Kraft unterstützen.

        • Sie irren, Herr Hog, Dame aus NRW,
          ich leite die Fortbildungen und muss deshalb nicht zwangsverpflichtet teilnehmen. Bin verbeamtet, aber keine Deutschlehrerin.

          Jetzt hier genug Wallung verursacht habend, werde ich mal den nächsten Indoktrinationsworkshop vorbereiten, damit es ein paar Fleißkärtchen mehr gibt 😉

          • @Julia

            „Sie irren, Herr Hog, Dame aus NRW,
            ich leite die Fortbildungen und muss deshalb nicht zwangsverpflichtet teilnehmen.“

            Ach du Drama, zu den Fortbildungen, die Sie leiten, müssen die Teilnehmer „zwangsverpflichtet“ werden?
            Das klingt aufschlussreich.

            Man darf folglich vermuten, dass diese Fortbildungen thematisch besonders attraktiv und schon dadurch überdurchschnittlich „gewinnbringend“ sind und Sie steigern das ganz sicher noch durch Ihre an „Ihrem“ bischöflichen Gymnasium gelebte (motiviert und überzeugt christliche?) Wertschätzung, die Sie sicherlich auch dort aus jedem Wort, aus jedem Blick und aus jeder Pore quellen lassen.
            Schnell verbreitet sich auch ein „guter Name“, der sich zum guten Ruf verfestigt und zum treuen Begleiter wird – ja gerne auch ein Stück weit vorauseilt.
            Oder heucheln – Verzeihung! – „schauspielern“ Sie dort, so wie Sie hier im Forum laut eigenem Bekunden „Jetzt hier genug Wallung verursacht habend“ auftreten?

            Sei’s drum.
            Bitte, Julia, behalten Sie Ihr dunkles Geheimnis für sich, denn Sie haben ja schon so viel gegeben und Ihr Innerstes in diesem Forum großzügig erstrahlen lassen um uns Bedürftigen Licht und Herzenswärme zu schenken.

            Vergelt’s Gott!

          • Vielleicht irre ich mich, aber ich habe den Eindruck, Sie haben diesen „genialen“ Beobachtungsbogen mit entwickelt. Deshalb reagieren Sie so mimimi auf die kritischen Kommentare der Praktiker. Jemand der Fortbildungen leitet kennt sich schließlich viel besser aus.

      • Weit gefehlt. Auch viele Privatschulen haben nicht genügend Ressourcen. Befreundete Familien schicken ihre Kinder dorthin. Dort wird vieles hingenommen, was an staatlichen Schulen Protest auslösen würde. Alleine die geforderten Sozialstunden der Eltern wären für viele meiner Eltern nicht leistbar. Zudem fallen dort ebenfalls Stunden aus und sei es nur, weil Korrekturtage sind, was es an meiner staatlichen Schule nicht gibt.
        Und ein bischöfliches Gymnasium ist für für mich keine Alternative zu einer staatlichen Schule, zumal die mangelhafte Aufklärungsbereitschaft von Missbrauchsfällen in dieser Religionsrichtung inakzeptabel für mich ist.

        Haben Sie eigentlich selbst Kinder? Ich vermute nicht, da Sie außer der Schule dem Anschein nach wenig in Ihrem Leben haben.

        Zudem scheinen Sie den Kern meiner Kritik nicht verstanden zu haben. Durch die zunehmende Aufgabenfülle (zumindest in Baden-Württemberg) neben dem Unterrichten wird der eigentliche Unterricht immer mehr zur Nebensache.

        Meine erste Schulstunde heute war nur mit bürokratischen Tätigkeiten und unterrichtsfernen Inhalten gefüllt. Zuerst musste ich Kinder, die den häuslichen Corona-Test vergaßen nachtesten. Dazu erstmal ins Sekretariat um einen Test zu holen. Danach nochmals, weil sich dann erst die nächsten Kinder trauten es zu sagen. Danach Bestätigungen der Bestätigungen unterschreiben, teils auf aktuellem Formular, teils auf veraltetem Formular, da viele Eltern (verständlicherweise) den Überblick verloren haben. Gleichzeitig wird von „Bildungsgerechtigkeit“ und „Qualitätsoffensive“ gesprochen. Wie passt das für Sie zusammen?

  17. Das sind soooo olle Kamellen. Das ist teure Beschäftigungstherapie für das vor zwei Jahren neu gegründete ZSL, welches das Landesinstitut für Schulentwicklung abgelöst hat. In schöner Regelmäßigkeit wird hier „eine neue ( teure und ressourcenveschwendende) Sau durchs Dorf getrieben“. Meistens sehr weit entfernt von Schulrealität. Es folgen unzählige Fortbildungsverantaltungen. Aber irgendwie müssen diese Damen und Herren ja ihr Dasein rechtfertigen. Ich habe das etliche Jahre mitgemacht, gebracht hat es meist nicht viel, außer jede Menge Unterrichtsausfall.

  18. ….so ist’s zumindest bei uns an meinem bischöflichen Gymnasium… Bei „uns“, an „meinem“….? Ihnen gehört also ein bischöfliches Gymnasium. Na dann ist alles klar, Sie delegieren die Arbeiten an die KuK, sollen die doch mal arbeiten. Leider verraten! Wollen die nicht so, wie Sie wohl wollen? Tja, Pech gehabt! Wohl nicht den richtigen Ton getroffen? Mimimi…

  19. Tiefenstrukturen? Naja, jedenfalls lässt diese Initiative jetzt schon tief blicken; angekündigt mit laut vorausschallendem Insti-Tuten.

  20. … erreicht die Schüler mit Müh‘ und Not.
    In seinen Armen – das find‘ er dort:
    Den Beobachtungsbogen,
    drauf alles gelogen.

    Dr. Erlkönig (oder so)

    • @Stefanie

      Darauf habe ich gewartet, denn DAS habe ich mich auch gefragt! 🙂

      Die Idee hinter den Beobachtungsbögen scheint aber eher so ein „Management-Effizienz“-Abklatsch (oder Quatsch?) zu sein.
      Wieder einmal hat Kontrolle Vorrang gegenüber der Erkenntnis, dass hier von Menschen mit Menschen gearbeitet wird.

      Der Mensch ist vermutlich das einzige Lebewesen, das sich die Welt erklären muss, damit es das Leben bewältigen kann.
      Aber denen, die schon alles wissen oder glauben zu wissen … Schulterzucken und Kopfschütteln.

      Und Wissen bekommt man nicht ausschließlich über Beobachtungsbögen.

      Interessant wäre dann ja auch, welchen Weg das Wissen dann nimmt und wie weit dieser Weg sein „darf“. Ich vermute, er wird dort enden, wo die Forschungsgelder ausgegeben sind. Das dürfte ein verhältnismäßig geringer Betrag sein. Danach würde es ganz einfach mehr kosten.

      • Ach du Scheiße, liebe Julia…jetzt kommen ja immer mehr schreckliche Details über Ihre berufliche Existenz zum Vorschein.
        1.) Überlehrerin
        2.) Bildungsbeauftragte mit Sendungsbewusstsein
        3.) Mitarbeiterin / Förderin des ZfL / IBBW – was nahezu grotesk ist, wenn man sich das VorstellungsVideo der beiden Pappnasen zu den Beratungsbögen und der dahinter stehenden Idee angeschaut hat.
        4.) Sendbotin des richtigen Glaubens im göttlichen Auftrag
        5.) „Wonderwoman“ mit unerschöpflicher Energie
        6.) zum-necken-neigende Foristin bei N4T

        ….bitte, bitte – haben Sie Erbarmen mit uns unwürdigen Luschen-Lehrer*innen…sagen Sie nicht auch noch, dass Sie Scheiße zu Gold verwandeln, übers Wasser gehen und fliegen können….denn dann traue ich mich morgens gar nicht mehr in die Welt, weil ich ein nichtswürdiges Individuum und eine Belastung für meine Mitmenschen bin.

    • Unbedingt! Und die LuL müssen befragt werden, ob diese Methode und Materialien bei ihnen damals ankamen … falsch, „ankommen“ muss es heißen, ist ja wieder neu.

  21. Sehr geehrte Foristen,

    ich möchte hier auf die Möglichkeit einer Trollaktion höchster Raffinesse hinweisen.

    Es scheint, dass der potentielle Troll sich als „Julia“ ausgibt; dieser Name deutet auf eine der leitenden Beteiligten dieser Initiative hin: „Qualitätsentwicklung durch Unterrichtsbeobachtung und Feedback“ des „Institutes für Bildungsanalysen Ba.-Wü.“ (https://ibbw.kultus-bw.de/,Lde/Startseite/Empirische-Bildungsforschung/unterrichtsfeedbackbogen).
    Vgl. diese Stellen aus dem Forumsverlauf:

    „ich leite die Fortbildungen“
    „Wir sind bereits mitten in der Pilotierung und planen die Hauptstudie ab September.“

    Mit provokanten Sätzen stieg „Julia“ scharf ein und teilte weiterhin, teils auffällig detailreich, teils auch gegen Eltern, wohl auch als „Julia für die Mimimis“ nach verschiedenen Seiten aus, wie man an diesen Auszügen sieht:

    „Typisch Lehrerschaft! Man überbietet sich mit Mimimi und Ablehnung.“

    „Also Kollegen, keine Reflexe wie oben, anpacken, Ferien verdienen und dann gerne auch genießen!“

    Julia für die Mimimis 20. Juni 2021 um 20:34 – „Das also passiert, wenn man akademisch gebildeten Menschen kontrovers entgegnet. Shitstorm […]“

    Julia 20. Juni 2021 um 15:38 – „Mimimi… Warum schicken Sie Ihr Kind nicht auf eine private Schule? Da hat’s Personal genug. So ist’s zumindest bei uns an meinem bischöflichen Gymnasium.“

    Abschließend erscheint es unwahrscheinlich, dass „Julia“ bzw. „Julia für die Mimimis“ tatsächlich eine der offiziellen Leitenden bei dieser Initiative des Landes Ba.-Wü. im „Institut für Bildungsanalysen“ ist, da die Äußerungen allzu lehrerfeindlich, unkooperativ bis in der Thematik überheblich wirken. Es legt, wie auch der Username „Julia für die Mimimis“, die Vermutung nahe, dass ein Troll nach genaueren Vorrecherchen in die Rolle geschlüpft sein könnte. – Andere Sichtweisen sind selbstverständlich möglich.

  22. „Personalspekulativ liegen Sie alle völlig falsch.“ Wie lautet die Richtigstellung? Eine Phrase zur nächsten Phrase macht noch keinen Sommer! So schlau wie Sie sind, sicher kein Problem für Sie?!

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