Lorz: WLAN-Ausbau an Schulen ist Förderschwerpunkt in Hessen

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Für den Ausbau des WLAN-Netzes sind für über 1000 hessische Schulen Fördermittel aus dem Digitalpakt mit einem Volumen von rund 47,5 Millionen Euro von den kommunalen Schulträgern beantragt worden. Bei den Ersatzschulträgern seien es 26 Schulen mit einem Fördervolumen von rund 660.000 und bei den Pflegeschulträgern fünf Schulen mit einem Fördervolumen von rund 215.000 Euro gewesen, teilte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit und berief sich dabei auf Angaben von Ende Juli.

Bis Ende nächsten Jahres soll jede Schule über schnelles Internet verfügen: Hessens Kultusminister Alexander Lorz. Foto: HKM/ Patrick Liste

Die WLAN-Ausstattung in den Schulen falle in die Zuständigkeit der Schulträger, erklärte der Kultusminister. Um den Ausbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen vom Land bestmöglich zu unterstützen, sei eine Task Force eingerichtet worden, die die Schulträger bei der Antragstellung im Rahmen des Digitalpakts berate und eng begleite. In Hessen verfügen nach Angaben des Ministers 1423 der rund 2000 Schulen mittlerweile über eine gigabitfähige Internetanbindung (Stand Ende Juni). Bei weiteren 490 Schulen liefen die Planungen dafür.

Der WLAN-Ausbau der Schulen sei ein Förderschwerpunkt im Rahmen des Digitalpakts Schule, betonte Lorz. Die auf Hessen entfallenden Bundesmittel des Digitalpakts seien mit Landes- und Schulträgermitteln auch zu diesem Zweck auf rund eine halbe Milliarde Euro erhöht worden. Die Landesregierung verfolge mit Nachdruck das Ziel, bis Ende des nächsten Jahres möglichst alle Schulen an das Highspeed-Netz anzubinden. dpa

Bürokratie, Fachkräftemangel, Datenschutz: Scheitert die Digitalisierung der Schulen, bevor sie richtig begonnen hat?

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1 KOMMENTAR

  1. Hat er „Förderschwerpunkt“ gesagt?
    In anderen Ländern heißt es „sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf“.

    Aber es ist ja gut, wenn der Minister erkennt, dass in seinem Land die Digitalisierung unzureichend ist und viel Unterstützung benötigt.
    Hoffentlich läuft es da besser als bei der Inklusion.

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