Umfrage unter Eltern: Nur 9 Prozent der Schulen mit professionellen Lüftungsgeräten ausgestattet

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Bereits seit längerem verweisen wissenschaftliche Studien auf die Wirksamkeit von festinstallierten Lüftungsgeräten und mobilen Luftreinigern mit HEPA-Filter bei der effektiven Reduktion von virenbelasteten Aerosolen aus der Raumluft. Trotzdem setzen zu Beginn des neuen Schuljahres nur wenige Schulen bei der Pandemiebekämpfung auf diese Technologien. Das ergab eine repräsentative Umfrage von Kantar, die von der WOLF GmbH in Auftrag gegeben wurde. Hierfür wurden im Sommer 2021 insgesamt 1.000 Eltern von mindestens einem schulpflichtigen Kind befragt.

 

Laut einer repräsentativen Umfrage unter Eltern schulpflichtiger Kinder setzen die meisten Schulen auf Fensterlüftung, um die Kinder vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Nur 9 Prozent der befragten Eltern konnten bestätigen, dass die Klassenzimmer ihrer Kinder mit festinstallierten Lüftungsgeräten ausgestattet sind.

Mehr als 70 Prozent der Eltern befürworten professionelle Lüftungsgeräte

Laut Angaben der Eltern setzen die meisten Schulen auf Fensterlüftung, um die Kinder vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Ergänzt wird diese Maßnahme durch die Einhaltung der Abstandsregel (70 Prozent) und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Unterrichts (67 Prozent). Lediglich 11 Prozent gaben an, dass die Schulen ihrer Kinder mobile Luftreiniger im Einsatz haben. Noch weniger Befragte (9 Prozent) konnten bestätigen, dass die Klassenzimmer ihrer Kinder mit festinstallierten Lüftungsgeräten, welche die verbrauchte Luft durch frische Außenluft ersetzen, ausgestattet sind. Nur knapp die Hälfte der befragten Eltern bewertete die Schutzmaßnahmen der Schulen zum Zeitpunkt der Umfrage als ausreichend. Jedoch wären gut 70 Prozent weniger besorgt um ihre Kinder, wenn in den Schulen professionelle Lüftungsgeräte zum Einsatz kämen.

Gut 70 Prozent der befragten Eltern wären weniger besorgt um ihre Kinder, wenn in den Schulen professionelle Lüftungsgeräte zum Einsatz kämen.

Mehr als 60 Prozent der Eltern würden ihre Kinder impfen lassen

Mehr als 60 Prozent der befragten Eltern wären bereit, ihre Kinder impfen zu lassen.

Die einzelnen Bundesländer sind sich einig, dass Impf- und Testangebote im aktuell geplanten Präsenzunterricht zentrale Bausteine im Kampf gegen die Pandemie sind. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gibt es zwar mittlerweile. Für jüngere Kinder fehlt es aber weiterhin an Impfschutz, da die Vakzine vom Paul-Ehrlich-Institut bisher nicht freigegeben wurden. Trotzdem sind insgesamt 63 Prozent der befragten Eltern bereit, ihre Kinder impfen zu lassen.

Bis zu 80 Prozent Förderung bei der Nachrüstung von Raumlufttechnischen Anlagen

Seit Juni erhalten Bildungseinrichtungen im Zuge einer neuen Bundesförderung bis zu 80 Prozent Zuschuss beim Neueinbau nachhaltiger Lüftungstechnik (Raumlufttechnische Anlagen). Vor allem Kitas, Horte, Grund- und weiterführende Schulen sollen profitieren, da alle Bildungseinrichtungen für Kinder unter 12 Jahren antragsberechtigt sind.

Im Gegensatz dazu gleicht die Förderung zur Anschaffung mobiler Luftreiniger noch immer einem Flickenteppich. Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg fördern diese Technik großzügig, während in Brandenburg oder Sachsen-Anhalt die Wirksamkeit dieser Geräte noch immer kritisch bewertet wird. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in der aktuellen Umfrage wider. Eltern aus Sachsen-Anhalt gaben an, dass nur 22 Prozent der Schulen planen, in mobile Raumluftreiniger zu investieren – in Bayern waren es hingegen 39 Prozent.

Raumlufttechnische Anlagen sind nachhaltig

Um eine gute Raumluftqualität sicherzustellen, ist die Fensterlüftung aufgrund baulicher Gegebenheiten teilweise schwierig umzusetzen. Insbesondere bei winterlichen Temperaturen führt die energetisch nicht nachhaltige Fensterlüftung zu hohen Heizkosten.

Das Umweltbundesamt bestätigt, dass mobile Luftreiniger als Ergänzung zur Fensterlüftung sinnvoll sind – insbesondere dort, wo eine Fensterlüftung nicht möglich ist. Sie ersetzen das Lüften nicht, sind aber in der Lage, die negativen Auswirkungen unzureichender Lüftung schnell und effektiv zu mindern.

Bei einer maschinellen Lüftung durch eine Raumlufttechnische Anlage wird im Wärmetauscher die Wärme aus dem Abluftstrom zum größten Teil zurückgewonnen und erwärmt die zugeführte Frischluft. Dr. Thomas Kneip, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der WOLF GmbH, plädiert daher für den Einbau nachhaltiger Lüftungstechnik: „Die im Juni beschlossene Förderung von bis zu 80 Prozent für den Neueinbau Raumlufttechnischer Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter 12 Jahren ist ein wichtiger Schritt zur Eindämmung der Pandemie. Diese Anlagen sind darüber hinaus eine nachhaltige Lösung für ein dauerhaft gesundes Raumklima. Gerade jetzt sollten Kommunen und Schulträger die Gelegenheit nutzen und langfristig in die Gesundheit der Schüler investieren.“

Mehr Informationen zur aktuellen 80 Prozent Förderung von Lüftungsanlagen in Bildungseinrichtungen unter www.wolf.eu/foerderung-bildungseinrichtungen

Eine Meldung der WOLF GmbH, Pressekontakt:
WOLF GmbH
Industriestr. 1
84048 Mainburg
Tel +49 8751 – 74 1963
melanie.waldmannstetter@wolf.eu

Unternehmensprofil:
Die WOLF Group zählt zu den führenden Systemanbietern von Heizungs- und Lüftungssystemen und gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft CENTROTEC SE zu den führenden Komplettanbietern für Energiesparlösungen im Bereich der Gebäudetechnik. Mit circa 2.100 Mitarbeitern weltweit und 60 Vertriebspartnern in über 50 Ländern ist WOLF international aufgestellt und erwirtschaftete 2020 einen Jahresumsatz von 448,6 Mio. Euro. Das Unternehmen positioniert sich als „Experte für gesundes Raumklima“ und unterstreicht diesen Anspruch mit der klaren und verbindlichen Aussage: „WOLF – Voll auf mich eingestellt.“ Weitere Informationen unter
www.wolf.eu. 

 

 

 

 

 

 

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