In einem Bundesland explodieren die Infektionszahlen bei Schülern – Landkreis weist Inzidenz von 1.204 unter Kindern auf

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BERLIN. In immer mehr deutschen Kommunen wachsen die Zahlen der Neuansteckungen unter Schülerinnen und Schülern drastisch. Im Thüringer Unstrut-Hainich-Kreis liegt die Inzidenz bei Fünf- bis 14-Jährigen mittlerweile bei 1.204 – so hoch wie nirgends sonst in Deutschland, in keiner Altersgruppe. Ohnehin liegen vier von sieben Städten und Landkreisen mit extrem vielen Neuansteckungen unter Kindern und Jugendlichen in Thüringen. Zufall ist das offenbar nicht: In Ostdeutschland liegt die Impfquote bei Schülerinnen und Schülern signifikant unter der in Westdeutschland. Zudem hat Thüringen als erstes Bundesland faktisch alle Schutzmaßnahmen in Schulen gestrichen.

In Thüringens Schulen hat das Coronavirus freie Bahn. Illustration: Shutterstock

Sebastian Mohr, Physiker und Statistiker in einer Wissenschaftler-Gruppe um die Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann, sammelt aktuelle Corona-Daten und veröffentlicht sie fortlaufend in einer Übersichtskarte mit Inzidenzen in den Städten und Kreisen in Deutschland, die sich auch nach Alter spezifizieren lässt.

In sieben deutschen Städten und Landkreisen sind danach die Inzidenzen unter fünf- bis 14-jährigen Schülerinnen und Schülern auf Werte über 500 gestiegen – vier davon liegen in Thüringen. Spitzenreiter ist der Unstrut-Hainich-Kreis, wo die Inzidenz in der Altersgruppe auf 1.204 gestiegen ist. Im Landkreis Prignitz (Brandenburg) stecken sich aktuell 938 Kinder auf 100.000 Menschen bezogen binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus an, in Eisenach (Thüringen) 690, im Saale-Orla-Kreis (Thüringen) 520, im Landkreis Nordhausen 518 (Thüringen). Darüber hinaus sind die Städte Hagen (Nordrhein-Westfalen) mit 573 und Pforzheim (Baden-Württemberg) mit 505 von hohen Inzidenzen unter Schülerinnen und Schülern betroffen.

„Dieses Schuljahr ist ein Präsenzschuljahr. Wir wollen die Schulen offen lassen“

Die Ballung in Thüringen ist offenbar kein Zufall: Der Freistaat weist nach Sachsen (26,1) und Sachsen-Anhalt (27,2) die niedrigste Impfquote unter 12- bis 17-jährigen Schülerinnen und Schülern auf, wie eine aktuelle Übersicht des Robert-Koch-Instituts ausweist, über die News4teachers berichtet. Darüber hinaus hat die Landesregierung unter Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) praktisch alle Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen gestrichen. Es gibt keine Schnelltests mehr – und keine Maskenpflicht im Unterricht. Mobile Luftfilter wurden kaum angeschafft. Damit hat das Virus unter ungeimpften Kindern und Jugendlichen praktisch freie Bahn.

„Dieses Schuljahr ist ein Präsenzschuljahr“, so hatte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Ende der Sommerferien erklärt. Und betont: „Wir wollen die Schulen offen lassen.“ Vom Bildungsministerium werde es aus heutiger Sicht keine Anordnung geben, Schulen zu schließen, betonte Holter. Es könne zwar sein, dass ein Gesundheitsamt nach einem Infektionsausbruch in einer Schule zu einer anderen Entscheidung komme. Das sei dann aber keine Entscheidung des Bildungsministeriums. „Denkbar sind nur Einzelfälle beim Ausbruch von Infektionen in der Einrichtung“, sagte Holter. In Thüringen sind derzeit keine Schulen geschlossen.

Thüringen verzeichnet fast viermal so viele Sterbefälle in der Pandemie wie das Bundesland mit der niedrigsten Quote

Dass Ausbrüche dort erkannt werden, bleibt allerdings dem Zufall überlassen. Denn flächendeckende Tests, die ein Infektionsgeschehen unter Schülerinnen und Schülern anzeigen würden, gibt es seit drei Wochen im Freistaat nicht mehr. Stattdessen gilt: Kinder und Jugendliche sollen bei Symptomen von Haus- und Kinderärzten getestet werden. Umso erstaunlicher, dass die Inzidenzen in dieser Altersgruppe im Freistaat geradezu explodieren. Die Dunkelziffer dürfte erheblich sein.


Thüringen verzeichnet mit 209 Corona-Toten auf 100.000 Einwohner fast viermal so viele Sterbefälle in der Pandemie wie das Bundesland mit der niedrigsten Quote, Schleswig-Holstein (59). News4teachers

Keine Schülertests mehr, keine Maskenpflicht: Erstes Bundesland lässt Corona frei durch Schulen laufen

 

 

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105 KOMMENTARE

  1. Wenn du denkst es geht nicht mehr, clap your hands up in the air!

    Da sehen wir alle, was auf uns zurollt. Da kann man so viel Resilienz aufbauen, wie man möchte. Schulen sind Infektionsverteilungszentralen und somit viel schlimmer als Infektionstreiber. Waren sie schon immer gewesen.

    Das Schicksal des österreichischen Kurz sollte diese 16 Lügenbarone ereilen. Aber ganz schnell.

    Und der Bund schaut schulterzuckend zu. „Bildung ist Ländersache.“
    Es gibt Situationen, da sollte der Bund mächtig eingreifen. Sei es in der schnellen Finanzierung von Luftfiltern oder eben beim Verteilen von Rügen an die Kultusminister.
    Da muss ein Machtwort her.

    Die Kombination von Kanzler mit Ehefrau als Vorsitzende Kultusministerin der Länder halte ich in diesem Zusammenhang für schädlich. Jetzt wird Frau Ernst freie Bahn für ihre pseudowissenschaftliche Linie erhalten. Die Leidtragenden werden wir sein.
    Rette sich wer kann!

    • Man kann in Thüringen eigentlich nur jeden Tag beten, dass der Impfschutz halten möge. Viele ältere KuK haben Vorerkrankungen und oft auch vulnerable PartnerInnen oder pflegebedürftige Eltern, die sie versorgen. Und von Auffrischungsimpfungen für LuL hab ich noch nix gehört. Wenn man sich infiziert, hat man halt Pech gehabt. Und was nützt ein Testangebot bei Warnstufe 1, wenn die Inzidenz bei den Kindern bis 14 z.B. wie bei uns über 400 liegt. Die Kinder sind ja wohl zur Durchseuchung freigegeben. Eine Schande ist das. Keine Maskenpflicht im Unterricht, keine Luftfilter oder CO2- Ampeln. Wohin soll das führen. Das grenzt doch an Körperverletzung. Und wird sicher bei LuL nicht als Dienstunfall anerkannt…

    • Genau das geht mir schon eine ganze Weile im Kopf herum, auch schon lange vor der Wahl war das so. Und weil es nun so gekommen ist, wie es ist, werden wir nun vermutlich noch fast ein Schuljahr lang mit der Angst in der Tasche zur Schule gehen und müssen auf das Prinzip Hoffnung setzen … Wenn es in den Bereichen der Verantwortlichen für diese Entscheidungen auch nur annähernd ähnliche Bedingungen gäbe wie in der Schule, würden solche Entscheidungen vermutlich nie getroffen – so wie jetzt finde ich das menschenverachtend von diesen Politikern! Sie sollten sich schämen! Wär ich das, ich könnte mich nicht mehr im Spiegel anschauen …

  2. Thüringen wollte schon immer ganz vorne mit dabei sein, da muss man bei Corona unbedingt auch die höchsten Zahlen abliefern. Well done, ein grandioses Ergebnis!

  3. «ist (..) einfach für uns nicht besorgniserregend»…sagt die sorglose Fr. Ernst. Kinderarzt Dr. Maske will keine Masken mehr. „Bild“ bildet nicht. Und Lehrer lehren ….? Simplify your life, good luck!

  4. Was hier passiert, hätte ich mir vor einigen Jahren nicht ansatzweise vorstellen können. Welchen Wert hat die Gesundheit unserer Kinder für die Entscheidungsträger? Was sind das für zynische Menschen oder eher Wesen. Meinem Verständnis von Menschlichkeit entspricht das nicht.

    • @Echt
      Meine Phantasie diesbezüglich von vor einigen Jahren bleibt auch weit hinter der Entwicklung der letzten anderthalb Jahre zurück, das gebe ich gerne zu.
      Diese Wesen sind so menschlich und emphatisch Gegenüber ihren „Untertanen“ wie fleischfressende Pflanzen gegenüber Insekten.
      Möglicherweise sind die Pflanzen sogar mit höherer Intelligenz ausgestattet.

      • Ich bin auch fassungslos. Aber das größte Rätsel für mich bleiben die Eltern der Kinder. Alle scheinen das Ganze anstandslos mitzumachen. Die Medien verkünden jetzt zwar ab und zu Infektionen an Schulen, aber das scheint klar zu gehen. Ähnlich wie die Wetternachrichten. Ist halt so. Für die meisten Eltern anscheinend auch. Nächste Woche soll bei uns die Maskenpflicht fallen. Gleichzeitig kommt aber auch das Kind einer an Corona erkrankten Familie weiterhin in die Klasse meines Sohnes. Ja er testet sich und damit ist auch das geregelt.

        • „Ich bin auch fassungslos. Aber das größte Rätsel für mich bleiben die Eltern der Kinder.“

          Hallo mm,
          ja,mir geht es genauso! Ich kann die Eltern nicht verstehen – never!
          Aber vielleicht liegt es ja wirklich daran, dass die breite Mehrheit der dt. Bevölkerung tatsächlich NULL = KEINE Ahnung hat (haben kann), was in Schulen (nicht) passiert und nicht kapieren, welch (politisch gewollter) Sand in die Augen der Öffentlichkeit gestreut wird. Sogar auch ohne die „Berichterstattung“ der „BILDenden“ Presse, der Schwurbler, (Q)Leerdenker, Facebooker o.a. sog. „sozialer“ (???) Medien.
          Apropos „sozial“ … A never ending story!

  5. Gerade unter diesen Umständen finde ich des Geplärre nach einem „Freedom day“ von Leuten wie Gassen unerträglich. Und die bundesweite Durchschnittsimpfquote darf da überhaupt nicht maßgeblich sein. Thüringen und Sachsen liegen im Bundesvergleich sehr weit zurück sowohl bei der Impfung der Erwachsenen als auch der Kinder und Jugendlichen. Ein Aufheben aller Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht im Supermarkt oder ÖPNV wäre fatal. Wir sehen ja gerade,wie ohne Schutzmaßnahmen in den Schulen das Ganze schon eskaliert, bevor der Winter überhaupt angefangen hat.

  6. Überrascht das irgend jemanden? Spätestens jetzt sollte auch der allerletzte KM verstanden haben, dass Masken ein wichtiges Mittel des Infektionsschutzes sind.

    Natürlich sollten Masken nicht das einzige Mittel bleiben… es sollten vor allem Luftfilter angeschafft werden, denn sonst ist man in einigen Wochen überrascht, dass es plötzlich kalt wird…

  7. In Baden-Württemberg ist es nicht viel besser:
    Inzidenz unter Schülern, am 08.10.21: 945.

    Und dabei klingt es in den Zahlen vom Kultusministerium so harmlos: 0,14% positiv getesteter (PCR) Schülerinnen und Schüler. Das sind aber 1993 positive Fälle am Tag, und damit eine 7-Tages Inzidenz von 945.

    Quelle: https://km-bw.de/site/pbs-bw-km-root/get/documents_E-2068090303/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/KM-Homepage/Artikelseiten%20KP-KM/1_FAQ_Corona/Corona%20an%20Schulen%20pdf/corona-an-schulen-tabelle.pdf

    • Ok, anscheinend zählt das KM-BW positive Fälle nicht tagesaktuell, sondern kumuliert über 14 Tage. Warum 14 Tage bleibt unerklärbar.

      • @Andy Herrnik
        Vielleicht, weil man mehr Verwirrung schafft, wenn man sich ständig wechselnder Bezugsgrößen bedient?
        Und wenn dann noch jedes Bundesland sein eigenes „Ding“ macht, so wie wir es seit Monaten kennen, dann gibt es gar keine Vergleichbarkeit.
        Gut für … wen?

  8. Bin gespannt, wie sich die Todesfälle in den Cohorten (0-17 Jahre) dann in den nächsten 3 Wochen entwickeln. Bisher sind es 27 (Statista: 07.10.2021) zweifelsohne tragische Fälle in 18 Monaten Pandemie, wo Kinder und Jugendliche mit und an Corona verstorben sind. Hoffentlich stirbt kein Kind trotz dieser Entwicklung und der niedrigen Impfquote mehr. Die Aussagen von Ärzten, dass man das Virus mittlerweile besser verstehe und die Krankheit besser behandelt werden kann, geben ebenso Hoffnung, wie aktuelle Studien zur Behandlung von Long-Covid.

  9. @Jan aus H:

    Nur leider sollte der allerletzte von UNS inzwischen verstanden haben, dass die KM sich um bestmögliche Sicherheit in Schulen und Kitas weiterhin einen Dreck scheren werden.
    Dass die KM etwas verstanden haben, verstehen werden oder verstehen wollen….ich glaube es nicht mehr.

    • That‘s it, liebe Mary-Ellen!

      Es geht nur noch um die schnellstmögliche Durchseuchung ohne Rücksicht auf Verluste, um eine Herdenimmunität zu erreichen, damit alles so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren kann.

      Man stelle sich vor, man müsste keine FFP2 Masken mehr zahlen und keine Tests. Wieviel Geld man da sparen könnte.

      • @Defence:

        Leider stelle ich mir derzeit vor, dass der „schöne“ Plan
        (Präsenzunterricht) der Herr- und Damenschaften da oben gehörig „inne Büx“ gehen wird….und das ist keine schöne Vorstellung (v. a. in Bezug auf die Gesundheit der Kids und des Schulpersonals). 🙁

        ( Noch 21x Schule… dann bin ich mal weg).

      • Und die langfristigen Folgen der Erkrankung zahlen andere Bereiche: Krankenkassen, Rentenkasse, BU Versicherungen…

        Der volkswirtschaftliche Schaden wird noch auf dem Fusse folgen. Und wir alle werden die Zeche für dieses sorglose Verhalten der Politiker zahlen.
        Diese Spike Protein am Virus belastet Gefässe im Körper vom Gehirn über Lunge bis hin zu den Nieren. Durch Minitrombosen kann es zur unerkannten Sepsis führen. Bei jedem Menschen kann der Schaden ganz andere Formen annnehmen, aber jeder Körper ist in irgendeiner Art geschädigt. Bei vielen vielleicht reparabel, bei einigen eben nicht.
        Ich beobachte bei einigen, die Covid 19 hatten, dass diese Verhaltensveränderungen an den Tag legen. Teils Vergesslichkeit, teils schlampige Arbeit, teils extreme Unorganisiertheit. Und das baut sich Monate nach der Infektion langsam auf. Auch das Wesen scheint sich bei einigen zu verändern.

        Wir werden langfristig damit irgendwie leben müssen, aber eine Zwangsdurchseuchung der Jugend und Kinder mit der Behauptung, dass die das ab können, ist sehr kurzsichtig.

        Ich glaube langsam, dass die Politiker das alles sehr wohl wissen, aber aus dieser Verharmlosungsnummer nicht mehr rauskommen. Die Masken sind teuer (tja, hätte man stattdessen mal den kompletten öffentlichen Raum nach und nach mit Luftfiltern ausgestattet), die Tests sind teuer, die Impfung ist teuer…. Und es ist kein Ende in Sicht. Statt einmal tief in die Tasche zu greifen, um Schutz zu installieren, wurde auf Wegwerfartikeln gesetzt, deren Kosten sich besser über die Zeit verteilen liessen und dabei half, dass sich ein paar dabei ordentlich die Taschen vollstopfen konnten.

        Es scheint komplette Hilflosigkeit zu herrschen, die mit diversen Slogans übertüncht werden.
        Im Grossen und Ganzen folgt alles dem Szenario: Unabhängige Wissenschaftler (Virologen/ Epedemologen/etc) warnen, wirtschaftlich abhängige Wissenschaftler verharmlosen (Beratertätigkeiten).

        Es gibt dabei natürlich immer Ausnahmen. In jede Richtung wie Warner und Leugner.

        Es blebt ur noch gut auf sich selbst und die Familie aufzupassen, tut ja sonst keiner mehr.

    • @Mary-Ellen

      Die Geister(bahn)fahrt findet dann aber rückwärts und mit verbundenen Augen statt.

      Ich hoffe, du bleibst uns hier auch noch nach deinem Abschied aus dem aktiven Dienst erhalten. 🙂

      • Liebe @MeinSenf:

        Ich meinte tatsächlich Geisterbahn, inszeniert von unseren Bildungsfuzzis.
        An jeder Ecke begrüßt uns der nächste Horror/Grusel/Zombie
        (bitte wählen) in Form ihrer jeweils aktuellen Verordnungen. Und es scheint kein Ende zu nehmen. 🙁

        Natürlich bleibe ich N4T- „Kundin“!!! 🙂
        Weder auf die guten Artikel noch auf die teilweise virtuos und wunderbar gleichnishaft geschriebenen Kommentare möchte ich verzichten!
        Ganz liebe Grüße!!! 😉

  10. @Redaktion
    Sie schreiben in der Headline bzw. im Abstract:

    „Im Thüringer Unstrut-Hainich-Kreis liegt die Inzidenz bei Fünf- bis 14-Jährigen mittlerweile bei 1.204 “

    Die heutigen Zahlen des RKI besagen, dass im Unstrut-Hainich-Kreis seit März 2020, also in knapp 18 Monaten, insgesamt 491 Personen im Alter von 0 bis 14 einen positiven Test gehabt haben. In der Altersgruppe 5 bis 14 Jahre waren es 397. Wohlgemerkt, mit positivem Test, nicht erkrankt.

    Wie wir wissen sagt die Inzidenz insbesondere bezogen auf ausgewählte, kleine Kohorten nichts aus, wenn nicht bekannt ist, wieviel Personen sich in dieser Gruppe befinden, da die Inzidenz immer auf 100.000 Personen dieser Kohorte extrapoliert wird.

    Da es sich also um eine extrapolierte Zahl, basierend lediglich auf positiven Tests, handelt, lässt dies keine belastbaren Rückschlüsse auf ein tatsächliches Krankheitsgeschehen zu. Selbst eine Inzidenz von 1204 in der Altersgruppe muss kein Grund für Alarmismus sein.

    Zu der Frage, dass in Thüringen aufgrund mangelnder flächendeckender Test diese positiven Fälle nur auftreten wenn auch Symptome vorhanden sind sei angeführt, dass dadurch noch kein kausaler Zusammenhang zwischen den Symptomen und dem positiven Testnachweis vorliegen muss. Denn bekanntlich gibt es auch Koinfektionen mit anderen viralen Erregern.

    Aktuell bereiten gerade die RSV-bedingten respiratorischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen den Pädiatern große Sorgen. Allerdings wird in den allermeisten Fällen bei positivem Corona-Test keine Differentialdiagnostik mehr gemacht.

    • Sehr geehrter „Sachlicher Diskurs“,

      nach Stand der Wissenschaft ist es unverantwortlich, das Coronavirus in Kitas und Schulen laufen zu lassen, weil die Folgen nicht abschätzbar sind – schon die Möglichkeit, dass Kinder dauerhafte Schäden davontragen, wäre Grund genug, Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Wie heißt es so schön? „Safety first!“ Diesen Grundsatz sehen wir in den Schulen derzeit eklatant verletzt. Dabei gebietet es die Schulpflicht, in Sachen Sicherheit in Bildungseinrichtungen besondere Sorgfalt walten zu lassen. Der Schule können sich Familien nun mal nicht entziehen.

      Gerne hier weiterlesen: https://www.news4teachers.de/2021/09/warum-es-unverantwortlich-ist-masseninfektionen-an-schulen-in-kauf-zu-nehmen/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Erlauben Sie mir aber folgende Frage:

        Sie sprechen vom „Stand der Wissenschaft“, nachdem es unverantwortlich wäre, den epidemischen Verlauf in Kitas und Schulen nicht zu behindern.

        Ist Ihre Wissenschaft eine andere als die in Schweden,, Dänemark, Großbritannien usw.?

        Dort scheint der „Stand der Wissenschaft“ offenbar ein anderer zu sein, der dann auch noch von der Realität bestätigt wird. Macht Sie das nicht nachdenklich?

        Und was ist mit den signifikanten gesundheitlichen und sozialen Schäden durch die Maßnahmen, die sich in zunehmendem Maße bei Kindern und Jugendlichen manifestieren und deren Langzeitfolgenwir wir nicht einmal ansatzweise einschätzen können? Bei Corona ist uns das zum Glück mittlerweile weitestgehend möglich. Hier ist eine nüchterne Risikoanalyse eher angeraten, als ein durch „false balances“ und „confirmation bias“ bedingter Aktionismus.

        Ich gehe davon aus, dass auch die Gesundheitsbehörden und epidemilogischen Experten bspw. in Schweden die aktuelle Studienlage kennen und diese eingehend und fachlich fundiert bewerten. Nur kommen diese Fachleute, ebenso wie auch zahlreiche deutsche Experten, zu ganz anderen Schlussfolgerungen. UND: Die realen Entwicklungen geben Ihnen Recht.

        • Sehr geehrter „Sachlicher Diskurs“,

          wir sind ein bisschen müde, immer diesselben Relativierungen und quellenlosen Verweise in andere Länder zu lesen, in denen angeblich wundersame Dinge passieren und das Coronavirus niemanden ansteckt und niemand zu Schaden kommt. Nur zu einem Ihrer genannten Beispiele: In Großbritannien steigen die Infektionszahlen unter Schülern derzeit deutlich an. Christian Drosten sagt dazu in seinem jüngsten Podcast: „Die Schulen laufen voran und die Eltern-Jahrgänge ziehen nach in der Inzidenz. Glücklicherweise haben wir dort bei den Eltern-Jahrgängen eine ganz ordentliche Impfquote und wir haben dort auch im Gegensatz zu Deutschland sehr viele überstandene Infektionen in diesen Altersgruppen, so dass wir nicht erwarten müssen, dass das mit einer drastischen Zunahme der Krankenhaus-Belegung einhergeht.“ Großbritannien, das zur Erinnerung, verzeichnet fast doppelt so viele Corona-Tote auf 100.000 Einwohner (2015) als Deutschland (1130). Und für die Schüler ist die Situation mit einem unkalkulierbaren Gesundheitsrisiko verbunden. Drosten dazu: „Durchseuchung der Kinder kann man nicht machen“.

          Natürlich gilt es für die Politik abzuwägen. Nur: Einen Abwägungsprozess können wir nicht erkennen. Der würde zunächst mal eine ehrliche Analyse der Situation erfordern. „Schulen sind keine Treiber der Pandemie“ ist definitiv keine ehrliche Analyse.

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          Quellen: https://www.news4teachers.de/2021/09/inzidenzen-unter-schuelern-steigen-weiter-drosten-warnt-die-laender-vor-einer-durchseuchung-der-kinder-das-kann-man-nicht-machen/

          https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1111794/umfrage/todesfaelle-mit-coronavirus-covid-19-je-millionen-einwohner-in-ausgewaehlten-laendern/

          • @Redaktion

            Herzlichen Dank für die sachliche und deutliche Antwort an @SachlicherDiskurs.
            Hoffentlich wirkt es …
            🙂

      • @Redaktion: Bzgl ihres Kommentars: „nach Stand der Wissenschaft ist es unverantwortlich, das Coronavirus in Kitas und Schulen laufen zu lassen, weil die Folgen nicht abschätzbar sind…“
        Sorry, aber das ist Quatsch. Gerade diesbezüglich gibt es doch einen Diskurs unter den Wissenschaftlern. Wenn Sie das aber tatsächlich so sehen, dann scheinen Sie auf einem Auge blind zu sein…

        • Sehr geehrter „DerDip“,

          kein seriöser Wissenschaftler meint, dass Schutzmaßnahmen in Schulen unnötig seien – lediglich Ärzteverbände (keine Wissenschaftler!) behaupten, es gebe für Kinder praktisch keine Corona-Risiken. Den Stand der Wissenschaft fasst das Robert-Koch-Institut zusammen (dafür ist es da): Im Herbst und Winter sei wegen der Zunahme von Kontakten in Innenräumen auch mit steigenden Infektionszahlen zu rechnen. Man sei wegen des Risikos von Langzeitfolgen (Long Covid) unverändert der Ansicht, „dass wir Kinder zu schützen haben“, so RKI-Präsident Lothar Wieler in der vergangenen Woche. Zuvor hatte er erklärt: Kinder erkranken weniger schwer als Erwachsene, das hätten Daten bisher gezeigt. Doch es gebe auch Kinder, die schwer an Covid-19 erkranken und auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Vieles sei noch unklar. Umso wichtiger sei es, präventiv Kinder zu schützen.

          Hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/2021/10/wieler-haelt-maskenpflicht-im-unterricht-bis-fruehjahr-fuer-geboten-gebauer-ignoriert-das/

          https://www.news4teachers.de/2021/09/kinder-vor-infektionen-schuetzen-rki-chef-wieler-schlaegt-alarm-lehrerverbaende-erwarten-erneute-schulschliessungen/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

          • @Redaktion: Richtig. Es sagt auch keiner, dass es an Schulen keine Corona-Risiken gibt. Nur müssen diese in Relation zu anderen Ansteckungsorten gesehen werden, wie z.B. Hochzeiten, Clubs, Discos, Urlaubstrips, Flüge, usw. sowie die sich anschließende Infektionsausbreitung in der Familie.
            Und diese Frage der Verhältnismäßigkeit wird von seriösen Wissenschaftlern, u.a. von Kekule, Streeck oder Stöhr (um nur einige bekanntere aus Deutschland zu benennen) immer wieder erwähnt.
            In Ihren Artikeln zitieren sie nun mal immer die gleichen Wissenschaftler. Die Gegenargumente von anderen Wissenschaftlern bekommen bei Ihnen in den Artikeln keinen Platz, offenbar weil sie diese als „unseriös“ abwerten. Das hat mit Abwägung nichts zu tun. Im Grunde ist die Berichterstattung bei Ihnen immer wieder die gleiche. Es wird immer derjenige Landkreis oder die Stadt erwähnt, bei dem es gerade einen größeren Ausbruch gibt.

          • Sehr geehrter „DerDip“,

            Herr Dr. Stöhr ist kein aktiver Wissenschaftler, sondern „freier Berater“ und „Bild“-Kolumnist. Über die Virologen Kekulé und Streeck berichten wir durchaus. Prof. Kekulé erklärte etwa im Sommer: «Wenn wir uns locker machen, nach dem Motto: Wird schon nicht so schlimm sein wie vor einem Jahr, dann ist das ein Automatismus, dass die Fallzahlen und die Sterblichkeiten wieder hoch gehen.»

            In der Sendung Markus Lanz erklärte er vor vier Wochen mit Blick auf die Schulen: „Sie können keinen Eltern sagen: ‚Da ist zwar gerade Corona-Palast, aber du musst dein Kind trotzdem hinschicken.‘ Das wird dann angesteckt.“ Das gehe nicht. Anders als bei Herpesviren oder Streptokokken, die zu Rheuma führen können, sei eine Erkrankung an Corona kein allgemeines Lebensrisiko, sondern in der Gefährlichkeit höher einzuschätzen. Denn im Gegensatz zu den bekannten Erregern könne bei Corona niemand die Langzeitfolgen einer Erkrankung bei Kindern und Jugendlichen genau abschätzen. Auch wenn es gut aussehe, lasse sich eine Corona-Infektion somit nicht in Kauf nehmen. Kekulé weiter: „Das heißt, es wird dann Schulschließungen geben, wenn die Inzidenz hochgeht und wenn es Ausbrüche an Schulen gibt.“

            Auch Prof. Streeck ist weit davon entfernt, Entwarnung für die Schulen zu geben. Es sei wichtig, „dass sich vor allem die Eltern und die Lehrer impfen lassen, denn sie sind eher in der Gefahr, einen schweren Verlauf zu haben.“ Eine Coronavirus-Infektion verlaufe bei Kindern eher milder, oft asymptomatisch. Seiner Prognose nach müssen wir auch in diesem Herbst und im Winter mit Infektionen in den Schulen rechnen. Es heiße weiter aufzupassen. Die Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Kinder ab fünf Jahren stehe zwar vor der Tür, aber erst müsse sich die Ständige Impfkommission (Stiko) damit befassen.

            In diesen Aussagen können wir keinen Dissens zu unserer Berichterstattung erkennen – null.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

            https://www.news4teachers.de/2021/06/virologe-kekule-schulen-brauchen-auch-im-herbst-testkonzepte/
            https://www.merkur.de/welt/corona-top-virologe-streeck-duester-prognose-herbst-herdenimmunitaet-vorhersage-90984758.html
            https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/lanz-kekule-corona-100.html

          • @Redaktion: Natürlich sagt keiner der genannten Virologen oder Epidemiologen, dass es keine Infektion, Erkrankungen oder Gefahr für Kinder geben wird. Und natürlich sagt jeder voraus, dass es im Herbst/Winter an Infektion und Erkrankungen zunehmen wird. Das ist sicherlich Konsens in der Wissenschaft. Keinen Konsens gibt es jedoch darin, wie auf Grundlage dieser Erkenntnisse weiter vorgegangen werden soll. Und da sehe ich z.B. bei Kekule, Streeck und Stöhr die Betrachtung der Verhältnismäßigkeit verschiedener Aspekte. So spricht Kekule ja auch oft von den „sekundären Kollateralschäden“, z.B. hier:

            „… In der derzeitigen Phase der Pandemie müssen die sekundären Kollateralschäden durch die Gegenmaßnahmen besonders gewissenhaft gegen deren Nutzen abgewogen werden. Die Politik muss sich in dieser komplexen Lage drei Fragen stellen: Welche Inzidenzwerte können wir mit der derzeitigen Impfquote riskieren? Welche Einschränkungen müssen wir den Menschen noch zumuten? Und letztlich auch: Wie viele Tote nimmt unsere Gesellschaft in Kauf? Das ist ein Dilemma, ein ethischer Konflikt. Ich meine, darüber müssten wir offen diskutieren. Aber mein Eindruck ist, dass dieses für die Menschen so wichtige Thema im Wahlkampf totgeschwiegen wurde.“

            https://www.rnd.de/gesundheit/corona-alexander-kekule-warnt-vor-kompletter-oeffnung-im-herbst-MKTLTHYRFJFWLLZ65UAEE5U3KQ.html

            „Ohne klare Exit-Strategie besteht die Gefahr, dass die sekundären Kollateralschäden überhandnehmen oder Teile der Bevölkerung unkontrolliert durchseucht werden.“ [Anmerkung: Er warnt vor einer „unkontrollierten“ Durchseuchung, nicht von einer kontrollierten]

            https://www.focus.de/gesundheit/news/focus-online-kolumne-von-alexander-kekule-liebe-ampel-sondierer-wir-brauchen-jetzt-eine-schutzkommission-fuer-deutschland_id_24325333.html

            Hinzu kommt, dass alle drei nicht nur bei den Corona-Maßnahmen, sondern auch bei der Imfpung stets eine differenzierte Betrachtung einfordern. So sagt bspw. Streeck: „ein indirekter Impfdruck auf Eltern und Kinder nicht ratsam, da die Vorteile der Impfung in dieser Altersgruppe nach den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen gering sind“.

            https://www.bz-berlin.de/berlin/virologe-hendrik-streeck-eine-2g-beschraenkung-fuer-kinder-und-jugendliche-ist-weltfremd

            Solche Aspekte wie die o.g. kommen in Ihrer Berichterstattung leider kaum vor. Über einen Artikel, der eine realistische Exit-Strategie von den Corona Maßnahmen an den Schulen skizziert, würde ich mich sehr freuen. Und zwar mit verschiedenen Szenarien, eines davon müsste sein, dass es keine allgemeine Stiko-Empfehlung für Kinder U12 geben könnte.

          • Sehr geehrter „DerDip“,

            Sie missverstehen unsere Rolle. News4teachers ist ein Medium – wir sind keine Politikerinnen oder Politiker. Wir können der Politik keinen Abwägungsprozess abnehmen, und wir können auch über keinen Abwägungsprozess in der Politik berichten, der offenbar gar nicht stattfindet. Wenn für den Bildungsbereich relevante Akteure öffentlich abwägen, berichten wir selbstverständlich darüber – und zwar ausführlich. Hier zum Beispiel über die Vorschläge der Initiative „Sichere Bildung jetzt“, wie der Unterricht gesichert werden könnte: https://www.news4teachers.de/2021/09/eltern-initiative-appelliert-an-kanzlerkandidaten-stoppt-den-durchseuchungskurs-an-schulen/

            Fast unnötig zu erwähnen, dass von der Politik nichts davon umgesetzt oder auch nur erwogen wird.

            Und selbstverständlich berichten wir auch über die sozialen und psychischen Folgen der Corona-Krise – allerdings nicht immer mit dem Spin, dass Präsenzunterricht um jeden Preis die Lösung für alle Probleme wäre. Bei uns kommen auch die Menschen zu Wort, die sich vor einem ungeschützten Schulbetrieb, in den sie hineingezwungen werden, fürchten (und zwar aus guten Gründen) – hier etwa: https://www.news4teachers.de/2021/08/wir-stehen-vor-einem-scherbenhaufen-wie-ein-depressives-kind-in-der-corona-krise-an-der-schule-verzweifelt/

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

      • @Redaktion: Sie wettern ja gerne gegen Relativierungen. Wie stehen Sie dann zu Nebenwirkungen von Impfungen? Wenn diese Gefahren ebenfalls nicht relativiert werden dürfen, wie können dann diese verantwortet werden? (Ich bitte um eine Argumentation ohne Relativierung zu anderen Gefahren, wie der durch eine Corona-Infektion).

        Bzgl. „Stand der Wissenschaft“ am Beispiel von Impfungen: Wieso werden Impfungen mit Moderna für Kinder und Jugendliche seit paar Tagen in Schweden und Dänemark ausgesetzt und bei uns nicht? Wie ist der Stand der Wissenschaft hierzu? In Deutschland offenbar anders als in den Skandinavischen Ländern.

        https://www.tagesschau.de/ausland/moderna-schweden-daenemark-101.html

        https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-impfungen-fuer-12-bis-15-jaehrige-wie-sinnvoll-ist-die-eine-dosis-strategie-a-cc8fd678-f3c5-4f8a-a4bd-3e3d7b9972dd

        • Hallo,
          aber dann lassen Sie doch einen anderen Punkt zu, dass jede gesellschaftliche Gruppe die gleichen Rechte genießt. Warum wartet man bei Kindern nicht auf eine Impfstofffreigabe? Machen diese 2-3 Monate für alle anderen so einen Unterschied. Und lässt – wie das Gesetz es vorsieht – die Eltern entscheiden, ob Sie ihr Kind impfen lassen oder nicht. Ich weiß nicht ob Sie Kleinkinder haben. Wir haben davon 3 und die haben es verdient, fair behandelt zu werden. Im Urlaub gelten Sie als die Gefahr schlecht hin und müssen aus Risikogebieten kommenden in Quarantäne. Im Kindergarten und in der Schule spielt selbst direkter Kontakt zu Infizierten keine Rolle. Und eine Zwangsinfektion – so könnte man polemisch ja die Durchseuchung bei Schulzwang nennen – ist das gleiche wie eine Zwangsimpfung in meinen Augen. Warum: weil man legal kaum drum rum kommt.

          Gruß

          • Ale- Ja- warum wartet man nicht einfach auf die Impfmöglichkeit der unter 12-Jährigen? Weil die Endlosschleife greift: Kinder erkranken nicht schwer. Was später kommt ist völlig egal und ungewiss. Aber Hauptsache es gibt Herbsturlaub und Weihnachtsmärkte. Ich befürchte, dass es auch nicht sehr viele geben würde, die ihre Kinder impfen lassen. Meine 12-Jährige hatte schon vor der Stiko-Empfehlung ihre 1. Impfung. Habe gerade eine Mutter gesprochen- Eltern beide geimpft- die sagte mir, dass sie ihre 12-jährige Tochter für zu jung hält, um sie impfen zu lassen. Begründen konnte sie das nicht. Ist halt so ein Gefühl. Ich kenne 4 Pflegefachkräfte, die die Impfung konsequent für sich ablehnen. Diskussion sinnlos. Ich denke, dass Thema Impfung ist ausgereizt. Man wird kaum noch Jemanden erreichen. Daher ist es bitter, aber konsequent, Corona durch die jüngere Bevölkerung zu „treiben“, damit sich Corona möglichst bald erledigt hat und das „normale“ Leben aufgenommen werden kann. Die Konsequenzen zeigen sich erst viel später. Das Weihnachtsgeschäft et al kann also erstmal anlaufen. Und vorher schön in den Herbsturlaub fliegen. Und Ironie bleibt als letztes Mittel. Ach ne, Resignation- da geht noch was.

          • Hallo Elfe,
            ich kann leider nicht direkt antworten – warum weiß ich nicht, hoffe du liest es so.
            Ich habe selbst 3 Kleinkinder und wir „lechtzen“ nach einer Impfmöglichkeit, besonders da eines meiner Kinder eine relevante Vorerkrankung hat, die zwar als geheilt gilt, jedoch so selten ist, dass kein Arzt eine Prognose zulässt. Dazu kommt die fallenede Maskenpflicht in BW (bei uns an der Schule => berufliche Schule mit Gymnasium sind schon viele Schüler geimpft und trotzdem haben wir Höchstwerte bei den Infektionen) und die fehlende Schutzausrüstung (wir haben jedenfalls bis auf ein paar Desinfektionsmittelspender und Schnelltests nichts mehr wenn die Masken fallen).
            Erschwerend fühle ich mich doppelt im Stich gelassen, ich habe letztes Jahr 30,5 Unterrichtsstunden im Schnitt gehalten, viele davon werden nicht mal angerechnet um das System am Leben zu halten. Kolleginnen in Elternzeit haben diese vorzeitig beendet mit dem gleichen Ziel. Und jetzt diese Schnellschüsse.

          • Ale, habt ihr schon mal nach einem Arzt Ausschau gehalten, der bereits jetzt Kinder U12 impft?

          • @ Ale: Ich denke, die Politik hebt die Maßnahmen schrittweise auf, weil sie weiß, dass sie sich mit den aktuellen Maßnahmen in der aktuellen Situation rechtlich gesehen auf Glatteis bewegt.
            Bzgl. des Wartens auf den Impfstoff für Kinder U12. Schon bei der Empfehlung für Kinder Ü12 hat sich die Stiko schwer getan. Bei den 5-11 jährigen könnte die Empfehlung auf vorerkrankte Kinder eingeschränkt sein. Die Datenlage zum Mehrwert der Impfung scheint leider nicht so klar zu sein. Würden Sie sich denn nach der Impfung ihrer Kinder denn soviel sicherer fühlen, dass dann aus ihrer Sicht alle Maßnahmen aufgehoben werden könnten?
            Und wie schätzen Sie die Gefahr durch andere Atemwegserkrankungen für ihre Kinder ein? Werden diese denn auch gegen Influenza geimpft? Und wie hoch ist das Risiko für ihre Kinder durch RSV?

          • @ DerDip
            Der fast alleinige Fokus bei Corona unter Kindern liegt in Deutschland noch auf den eher seltenen schweren Erkrankungen! Was ist mit LongCovid?

            In Israel z.B. ist LongCovid bei Kindern bereits in den Fokus gerückt, sodass dort die Impfstoffzulassung U12 sehnlichst erwartet wird! Dort ist man sich bereits ganz sicher, dass es keinen Zweifel gibt an einem „Mehrwert der Impfung“. Und dort wurden unabhängig davon auch schon Impfungen U12 seit dem Sommer in ganz dringlichen Fällen möglich gemacht.

            In Deutschland wird auch die Stiko noch nachdenken müssen wegen LongCovid! Die Mühlen mahlen hier bestimmt leider (!!!) nur wieder langsamer als anderswo.

            In der Zwischenzeit werden viele, viele Kinder betroffen sein. Die Schulen sind geöffnet, das Leben läuft! Lockdowns sind schon lange Geschichte! Die Durchseuchung der Kinder ist im vollen Gange … insbesondere in Bundesländern mit niedriger Impfquote! Was jetzt kommt bei Kindern, sind LongCovid-Erkrankungen, die durch Impfung hätten verhindert werden können! Es wird unmöglich sein, handfeste Erschöpfungszustände und echte gesundheitliche Probleme bei Kindern in Zukunft (!) mit Lockdowns aus der Vergangenheit zu begründen.

            Und jeder, der befürwortet, die Schutzmaßnahmen in den geöffneten Schulen vor der möglichen Impfung der Kinder U12 fallenzulassen und die Kinder ohne Impfung durch die Infektion gehen zu lassen, befürwortet letztendlich auch die Langzeitfolgen einer Coronainfektion von ungeimpften Kindern, vielleicht sogar von seinen eigenen! Dummheit … von Unwissenheit kann man auch trotz rückständiger Datenlage in Deutschland zu LongCovid auch in Deutschland nicht mehr sprechen … schützt vor Strafe (oder den gesundheitlichen Folgen) nicht!

            Rechtlich schwierig werden Maßnahmen erst, wenn viele geimpft sind und vielleicht auch kann die Möglichkeit zur Impfung maßgeblich sein! Bei Kindern U12 sollte man sich bezüglich der Aufhebung der Schutzmaßnahmen eher die Frage stellen, ob es in der BRD rechtlich abgesichert ist, eine Zwangsdurchseuchung durch Aufhebung oder Verweigerung von Schutzmaßnahmen und damit einem erzwungenen „Ja“ zur nicht mehr vermeidbaren Infektion per Schulpflicht (!) letztendlich vorzuschreiben! Viele, viele Eltern würden ihr Einverständnis, würde man es abfragen, NICHT dazu geben! Sie würden gerne die Infektion bis zur Impfung in Hinblick auf Schwererkrankungen und Langzeitfolgen vermeiden! That´s a fact!

          • @DerDip
            Würde eine Impfung unserer Kinder uns beruhigen: JA!!! (sorry für den Schrei). Und bitte nicht mit Wahscheinlichkeiten kommen, die haben wir schon durch:
            – große Tochter hatte bei Geburt einen riesen intralubären Lungensequester, wurde erst nach 3 Wochen diagnostiziert. 1. Wahrscheinlichkeit diesen Sequester zu bekommen: im Jahr in Deutschland ca. 10 Fälle. Also mehr als gering. Die zweite Wahscheinlichkeit, dass die Kleine das überlebt, war noch geringer. Die Aussage der Professorien in Absprach mit dem Lungenkinderfacharzt schlecht hin: die meisten Kinder hätten gar nicht erst so lange überlebt.
            Zwillinge: seitliche Nabelschnur, Gefäße auf der Nabelschnur, abrissgefährderte Nabelschnur. Kein Herzschlag bis 8+x, eine deformierte und viel zu kleine Fruchthöhle. Aussage einer GynÄrztin zwischen den Jahren: sie würde das ganze beenden und nochmals neu versuchen. Na ja, wir haben durchgehalten und 3 glückliche Kinder. Aber wenn es einen trifft, dann braucht man nicht mit Wahrscheinlichkeiten kommen. Und wir wissen auf Grund unserer Geschichte, wie schwer es ist, Neo-oder Kinderintensivbetten zu bekommen, auch gegen Corona.
            Bzgl. RSV: die große hat die monatliche passive Impfung über 6 Monate bekommen, dieses Jahr haben wir Sie im Sommer alle durch. Mit einem Zwilling war ich öfters in der Notfallambulanz, wegen Fieber >41,4 Grad trotz Paracetamol oder Ibuprofen. Und wir waren nicht die einzigen, hier waren die Krankenhäuser mit RSV Kindern hart am Kämpfen (wir hatten zum Glück keinen stationären Aufenthalt). Aber ein paar Corona-Fälle werden die Neo-Stationen an den Rand der Fähigkeiten bringen, es ist ja nicht so, dass wir nicht schon so keine Probleme bei der Frühgeburtenversorgung hätten auf Grund fehlender Betten. Und vor einer Triage in diesem Bereich graut es mir total.

            Warum keine Notfallzulassung von Biontech für Kinder im Off-Labe-Use mit Haftung des Staates? Die Dosierungen sind bekannt und die Eltern könnten frei entscheiden. Na ja, es würde Geld kosten (Impfung und etwaige Haftung), genauso wie Luftfilter, und das will man nicht ausgeben.

            Soll nicht aggressiv klingen, sondern meine Meinung darstellen.

          • @Viva: Meines Wissens nach gibt es noch keine Studie, die belegt, dass Long-Covid durch eine Impfung bei Kindern verhindert wird. Es ist zu hoffen, dass dies der Fall sein wird, aber bisher eben nocht nicht belegt.

          • @Ala: Eine Off-Label Nutzung fände ich in solchen Fällen wie den von Ihnen geschilderten tatsächlich sinnvoll. Das müssten dann natürlich die jeweiligen Eltern entscheiden und selbst für evlt. Risiken haften. Grundsätlich befürworte ich es, wenn die Eltern nach entsprechender Aufklärung für ihre Kinder entscheiden.
            Für die große Mehrheit der Kinder ist der bisher belegte Mehrwert der Impfung allerdings recht klein. Daher würde es für mein Sicherheitsmpfinden keinen Unterschied machen, ob meine Kinder geimpft sind oder nicht (allerdings sind bei diesen auch keine Vorerkrankungen bekannt).

          • @ DerDip
            Es besteht ein triftiger Grund zur Hoffnung! U.a. eine Studie aus Großbritannien mit 1,24 Millionen Briten kam zu dem Ergebnis, dass Geimpfte nur ein halb so hohes Risiko für LongCovid haben wie Ungeimpfte.

            Nur wer partout nicht sehen möchte, sieht eben nicht und versteckt sich hinter „fehlenden“ Studien.

            Es gibt keinen sachlichen Grund anzunehmen, dass Kinder in Sachen LongCovid nicht ebenfalls von der Impfung profitieren würden … explizite Studien, auf die man vermutlich zeitlebens vergeblich warten wird, hin oder her. Die Impfung BioNtech funktioniert bei Kindern so dermaßen gut, dass vermutlich alle Hoffnungen und Erwartungen in Sachen LongCovid noch übertroffen werden könnten. Man kann mit Impfung vor Infektion nur gewinnen! Das zeigen erste Studien doch jetzt schon!

    • Naja, wenn eine Inzidenz von über 1200 kein Alarmsignal ist, dann frag ich mich warum wir hier überhaupt so ein Aufriss machen?

      Das letzte mal als wir solche Zeig hatten, gab es einen Lockdown. Happy Birthday!

      Wisst ihr, was ich mir wünsche? Wenn es in den Schulen keinen Infektionsschutz mehr gibt, dann bitte auch im restlichen gesellschaftlichen Leben bitte auch nicht.
      Wir sind ja nicht die einzigen Deppen, die das Risiko tragen müssen.

      Ich bin ehrlich gesagt für die Öffnung von allem. Dann kommt der Lockdown schneller und ich komm mir nicht verarscht vor. Gleiche Regeln für alle!
      Ganz im Ernst!

      • Dazu mal ein kleines Gedankenspiel:
        Wie in Ihrem letzten Absatz angemerkt machen wir alles auf. Keine Beschränkungen mehr. Keine Maßnahmen mehr. Und es passiert……NICHTS!

        Was würden Sie dann sagen?

        Jetzt sagen Sie vielleicht: So ein Quatsch. Dann geht alles den Bach runter.

        Sind Sie sicher? Gucken Sie nach Dänemark…

        • @Sachlicher Diskurs. Und ich möchte keine Antwort haben. Verschwinden Sie hier. Bei dieser Inzidenz unter Ungeimpften, wäre Deutschland dicht gewesen. Aber die Erwachsenen sind mittlerweile geimpft. Sie auch? Vermutlich. Ich möchte keine Long Covid Tochter haben (u12). Mein Sohn ist u16 und geimpft. Und lange vor der Stiko-Empfehlung. Zahlen zu relativieren ist schön. Aber eventuell nicht zielführend. Eine für Sie Andersdenkende und Naturwissenschaftlerin. Und Sie so? Kennen Sie sich mit Viren aus? Ersparen Sie mir eine Antwort. Das sind nur rhetorische Fragen.

        • Oh je, wieder mal der Hinweis auf ein Nachbarland, das ja so unglaublich vergleichbar mit D ist und niemals nicht einen Lockdown hatte, in dem es Rosenblätter regnet und die Kinder in Reihen tanzen und singen – alles ohne Maske und keiner wird krank.

          Haben Sie sich mal wirklich über Dänemark informiert? Oder mal Berichte unterhalb von Schlagzeilen gelesen? Auch über die Sorgen dänischer Virologen über die komplette Öffnung kurz vor dem Herbst? Oder dass alle impfbaren Personen dort zu fast 90% geimpft worden sind? Oder irgendwelche Informationen über Klassengrōssen, Luftreiniger u.a. gesammelt?

          Diese Ländervergleiche nerven und sind null aussagekräftig. Es gibt zu viele Variablen, die dabei einfach gern unterschlagen werden.

          • „Diese Ländervergleiche nerven und sind null aussagekräftig.“ In der Tat wäre es besser, wenn in Deutschland eine systematische Erforschung, wie verschiedene Maßnahmen wirken und wie Häufigkeit und Verbreitung von Covid tatsächlich sind, stattgefunden hätte. Aber leider gab es das nicht als systematisches Vorgehen. Darum sind Ländervergleiche die einzige Möglichkeit, überhaupt die deutsche Corona-Politik bewerten zu können. Jedenfalls ist die wichtigste Variable nicht die Infektionsrate, sondern die Qualität eines nationalen Gesundheitssystems, auch das zeigen die Ländervergleiche.

        • Mein kleines Gedankenspiel:
          Ich stelle mir einfach mal vor, dass z.B. in Dänemark womöglich weniger Menschen mit einer Haltung wie Ihrer leben. Könnte evtl. schon was bringen. Vielleicht wären wir dann auch schon so weit.
          Nur ein Gedankenspiel, wie gesagt….

        • Ach DirkZ hat Mal wieder den Namen gewechselt und schwurbelt trotzdem immer noch den gleichen Mist hier rum!? Das ist so langweilig und nicht mehr zu ertragen.

        • Wir sind nicht Dänemark. Die haben kleinere Klassen und andere Rahmenbedingungen!
          Wenn in Dänemark nichts passiert, nachdem man alle Maßnahmen weg lässt ist das nicht aussagekräftig. Weder für die Dänen und schon gar nicht für uns.
          Corona ist nichts für schlichte Gemüter die sofort eine Ergebnis erwarten.
          Corona hatte schon immer das Problem das es sehr zeitversetzt wirkt.
          Infektion, eine Woche später krank, drei Wochen später Krankenhaus.
          Long Covid erst Wochen nach dem Abklingen der Infektion auch bei leichten Verläufen.
          Corona zeigt seine Wirkungen sehr zeitversetzt.
          Wenn jemand alle Maßnahmen weg lässt und die Leute dann nicht reihenweise tot umfallen bedeutet das nicht, dass nichts passiert ist.
          Es bedeutet, dass man abwarten muss. Entweder passiert wirklich nichts oder das dicke Ende, mit Massen an Kindern die an Long-Covid leiden, kommt noch.
          Ich möchte meine Kinder nicht als Versuchskaninchen sehen in den Versuch „Mal sehen was passiert wenn wir alle Maßnahmen weg lassen“.
          Entweder haben sie keine Kinder oder ihnen fehlt eine gehörige Portion an Vorstellungsvermögen.
          Ich persönlich wäre dankbar, wenn sie ihre Gedankenspielen mit anderen Objekten als unseren Kindern ausleben könnten. Ihre Gedanken erscheinen mir nämlich als recht simpel und eingleisig.

      • Liebe(r) Defence,
        Das ist genau das, was ich auch seit längerem denke.
        Es wäre doch „spannend“ zu sehen, wie sich die gesellschaftlichen Kontexte, die auf Freiwilligkeit beruhen, sich dann positionieren werden. Gilt dann immer noch das lapidare ’nu is et nu mal so‘ oder fangen die dann auch wieder an, über den Wegfall von Schutzmaßnahmen nachzudenken.
        Wenn nicht, dann einfach laufen lassen, weil es dann offenbar gesellschaftlicher Konsens ist, dem man sich nur bedingt entziehen kann…ABER … wenn doch, dann müssen die se Maßnahmen auch in Systemen wie z.B. Schulen und Kitas gelten.
        Dass sich die Politik oder die Gesellschaft allgemein Gedanken um meine Gesundheit resp Gesunderhaltung macht, davon habe ich mich gedanklich schon lange verabschiedet….aber dass weite Teile die für sie selber relevanten Bereiche in den Blick nehmen, dort größtmöglichen Schutz erwarten- ihnen aber alle anderen scheißegal sind, das könnte man dann sehr schön sehen.

        Selbst die basalen Bedingungen, die in und für Schulen gelten scheinen beim Gros der Menschen draußen nicht präsent zu sein.
        So fragte heute eine Verkäuferin in einem Klamottenladen, wo wir für meine Frau einen sog. KÖRPERWÄRMER (dicke Steppweste bis runter ans Knie:-) )warum man sowas denn im Klassenraum tragen müsste…und warum man denn dauernd bei der Winterkälte die Fenster aufreißen wolle, das wäre doch kalt….und ich unterstelle der Dame weder ausgesprochenen Ignoranz oder Doofheit…es fehlt schlicht an der konkreten Vorstellung dessen, was über die Wintermonate wieder einmal gilt.

        • Andre Hog- Für viele, die nicht mit Schule zu tun haben ist das wirklich schlichtweg unvorstellbar. Es haben auch immer Alle gedacht, dass ich ein ganzes Jahr zu Hause war….

      • Ich bin zwar aktuell nicht im Dienst, aber ich sehe das genauso. Alles öffnen wäre mir auch lieber. Und dazu die klare und ehrliche Ansage an alle Bürger und Bürgerinnen, dass eine Durchseuchung ab jetzt erwünscht ist.
        Heute kam im Radio die Meldung, unter welchen Maßnahmen (Ansperrband, Abstandsregeln innerhalb großzügiger Platzverteilung usw) Glühweintrinken ermöglicht werden soll. Was bitte schön soll dieser Sch…., wenn man an den Schulen alles rennen lässt? Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen , aber…. Wenn die aktuellen Schulinzidenzen (mit massiven Steigerungspotential) wieder breitflächig in allen Altersgruppen angekommen ist, dann wird dem Ü-50 jährigen, dessen Impfung sich so allmählich dem Ablaufdatum nähert, das Absperrband am Glühweinstand eventuell auch nicht mehr viel helfen.

        • Hallo,
          der Hamburger Fischmarkt funktioniert mit 3G durch gut in ganz Deutschland. Also warum nicht draußen unter 3G Weihnachtsmärkte. Ganz ehrlich die notwendige Security und Absperrungen müssten wir uns problemlos leisten können. ABER allen die Impfmöglichkeit geben bevor wir komplett öffnen.

    • „ Wie wir wissen sagt die Inzidenz insbesondere bezogen auf ausgewählte, kleine Kohorten nichts aus, wenn nicht bekannt ist, wieviel Personen sich in dieser Gruppe befinden, da die Inzidenz immer auf 100.000 Personen dieser Kohorte extrapoliert wird.“
      Da wären wir wieder bei den Promille Alkohol, leider ohne Gesamtmenge Blut.

      • Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich! Schade, dass Sie sich mit der Funktionsweise von Tests aber so gar nicht auskennen. Informieren Sie sich und dann gehts weiter.

        • Ich beziehe mich hier nicht auf die Zuverlässigkeit von Tests (bei denen meine Fragen eher auf das Nicht-Finden einer bestehenden Infektion durch Schnelltests gerichtet sind, allerdings sehe ich das Problem der Unzuverlässigkeit, nicht Aussagelosigkeit, in die andere Richtung auch), sondern auf die Relevanz einer Statistik. Und ich denke, dass man nicht sagen kann, eine Statistik sage nichts (!) aus, weil die Kohorte klein ist. Dazu müsste sie schon sehr klein sein.

  11. und passend heute beim Tagesgespräch auf WDR 5 Klaus Stöhr als Experte für das Thema „Freedom Day“ und Zahl der Geimpften – hab das Gefühl, dass gerade wieder bzw. weiter false gebalanced wird

    • Stöhr, der als Berater bezahlt wird und Schwedens Schule mit der deutschen in einen Topf wirft, weil beide Länder ja absolut vergleichbar sind. (Schweden:15 bis 20 SuS, Konsequenter Luftfiltereinsatz)
      Deswegen müssen dieSchulen unbedingt geöffnet und Masken weg bleiben.

      Wissenschaft unter der Knute der Wirtschaft bringt seltsamste Blüten zum Vorschein.

    • Stöhr ist doch einer der Propaganda-Schmierfinken im Auftrag der Bildzeitung….ey sorry, da kann ich auch den Vogelflug („Auspizien“) beobachten, um valide Aussagen über wissenschaftliche Ergebnisse zu ermitteln.

      Dass diese pseudowissenschaftlichen Lohnschreiber immer noch ernst genommen werden ist quasi das Schlimmste daran.

  12. Also jetzt mal ehrlich, liebe LuL… Ihr seid doch auch alle gebildet… Natürlich ist die Inzidenz bei Kindern hoch… Sind ja die einzigen, die noch getestet werden!!! Die geimpften und genesenen müssen nicht und die ungeimpften sind so ein kleiner Teil… Wollen wir unseren Schülern wirklich ein Leben lang die Masken antun?? Wenn ich hier immer mitlesen frage ich mich wirklich, von wem die Kinder unterrichtet werden! Hört auf euch immer anzustacheln und fangt bitte an zu denken! LuL sind geimpft, vor schweren Verläufen also geschützt… Was erwartet ihr denn noch???

    • Sehr geehrte Sandra,

      an die Bildung der hier diskutierenden Lehrkräfte zu appellieren, ändert in diesem Falle nichts: Wie Sie dem Beitrag entnehmen können (wenn Sie ihn denn lesen würden), werden Schülerinnen und Schüler in Thüringens Schulen nicht mehr getestet.

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

    • @Sandra
      Wenn Sie hier mitlesen, dann stellt sich für mich die Frage, verstehen Sie was Sie lesen?
      Ihre Aussagen implizieren mir gerade etwas anderes.
      Wenn Sie unsere Diskussionen gelesen und verstanden hätten, wüssten Sie , dass es hier vordringlich um die Gesundheit der SuS geht, und darum eine Durchseuchung zu verhindern.
      Sie finden es „natürlich“, dass die Inzidenzen bei Kindern so hoch sind?
      Finden Sie das auch unbedenklich?
      Niemand fordert Masken für „immer“.
      Tests werden gerade zurückgeschraubt.
      Ungeimpfte ein kleiner Teil? Nun U 12 sind definitiv ungeimpft. Wenn das für Sie ein kleiner Teil der Gesellschaft ist, ist er für Sie auch unbedeutend?
      Mich beschleicht der leise Verdacht, dass Sie wirklich vieles nicht verstanden haben.

      • Das glaube ich auch. Genauso wie viele einfach nicht verstehen, dass man Schweden nicht mit Deutschland vergleichen kann. Große Schulen, kleine Lerngruppen und vor allem groß Räume mit Liftfilter. Das ist der kleine aber feine Unterschied zu Deutschland.
        Aber solche beschränkten Sichtweisen gibt es überall. Wenn Schweden widerlegt ist, fangen sie als Nächstes mit China oder Afghanistan an. Es ist wie eine Endlosschleife. Darauf darf man entweder nur kurz und knapp oder am besten gar nicht reagieren.
        Vor allem wollen die dann immer Quellen oder Studien, die etwas belegen.
        Was wiederum beweist, dass sie nicht einmal Google bedienen können, um etwas zu recherchieren. Beschränkt halt.

        • Studien gibt es vornehmlich bei PubMed, bioRxiv, medRxiv (BMJ, CSH usw.), Science, Lancet, PLOS Medicine, NEJM, JoI, Nature…..

          Wenn Sie „Ihre Studien“ über das gewertete Ranking bei Google beziehen, wundert es mich allerdings nicht, wie Sie zu Ihrer „Realität“ kommen.

          • Sehr geehrter „Sachlicher Diskurs“,

            so nicht – wir veröffentlichen keine Leserposts, die offensichtlich falsche und/oder unbelegte Tatsachenbehauptungen enthalten. Verweisen Sie auf nachvollziehbare Quellen – oder wir veröffentlichen Ihre Posts nicht mehr. So einfach.

            Herzliche Grüße
            Die Redaktion

    • Wenn man Schwachsinn verzapft der übrigens nicht nur blöd, sondern auch gefährlich ist, dann wird es auch nicht besser, wenn man dem Gegenüber unterstellt, dass er nur zu dumm ist im eigene Geschwurbel das Genie zu erkennen.
      Beispiel:
      Leute jetzt mal ehrlich, könnt ihr wirklich so dumm sein zu glauben, dass die Erde eine Kugel ist. Ihr habt doch studiert. Denkt mal nach, wenn die Erde eine Kugel wäre, dann würden die auf der Unterseite ja herunter fallen. Schwerkraft und so. Ist doch klar.
      Die Erde ist ganz sicher eine Schabe
      Na, überzeugt..

  13. Ob ich als Lehrerin Maske trage oder nicht ist irrelevant. Meine Tochter u12 möchte ich schützen. Natürlich liebt meine Tochter die Maske nicht – ich auch nicht. Aber ich habe sie gesund geboren und das soll auch so bleiben, egal was Kultusminister empfehlen. Und es hat nichts mit LuL zu tun. Dann sterbe ich halt. Bin fast 40 Jahre älter als meine Tochter. Warum sind euch eure Kinder so unwichtig?

  14. @SachlicherDiskurs: guck doch selber mal nach Dänemark (oder zieh dahin um, wenn es so toll ist): da haben wir momentan steigende Inzidenzen bei gleichzeitig auch noch fallenden Testzahlen. Uh oh! Was will uns das denn sagen. Und der Anstieg fing ungefähr auch noch ca. 14 Tage nach dem 10. September an, an dem die letzten Schutzmaßnahmen aufgehoben wurden.

    Wie ging Ihr Märchen nochmal weiter?

    Einfach mal in Google „Dänemark Corona“ eingeben, dann findet man aktuelle Zahlen. Ist immer gut, bevor man einen auf „sachlichen Diskurs“ macht…

    • Hängen Sie auch noch dem Märchen an, dass Inzidenzzahlen irgendetwas aussagen? Das haben ja nach mittlerweile knapp 18 Monaten selbst unsere tranigen Politiker gemerkt, dass damit keiner mehr hinters Licht zu führen ist. Oder vielleicht doch?

      Ein Blick auf die Hospitalisierungs-, Intensiv und Sterbezahlen in Dänemark könnte Ihnen durchaus einen neuen Blinkwinkel erschließen. Das gilt analog auch für Schweden.

      Im Übrigen hat Dänemark bereits im Juli den Großteil aller Maßnahmen fallen lassen (Maskenpflicht, Quarantäne, Schulberieb usw.). Im September wurde dann auf die wenigen noch verbliebenen Regeln auch noch verzichtet.

      Und in Dänemark wird im Verhältnis immer noch deutlich mehr getestet als in Deutschland. Was heisst das? Wer viel testet, findet auch viel. Wie hat Jens Spahn es kürzlich gesagt: „Wenn wir auch noch die Geimpften testen würden, dann geht die Pandemie nie vorbei.“ Was folgert man nun daraus? Die Erkenntnis daraus ist für viele Menschen vielleicht sehr schmerzhaft aber letztendich unausweichlich.

      Es sollte sich doch mittlwerweile auch bis in den letzten Winkel herumgesprochen haben, dass NPIs (Non-pharmaceutical interventions) keinen nachweisbaren Effekt auf das epidemische Geschehen haben.

      Es ist immer gut, sich umfänglich und möglichst nicht nur anhand der Leitmedien zu informieren, wenn man in einen sachlichen Diskurs eintreten möchte.

      • @SachlicherDiskurs

        „Wie hat Jens Spahn es kürzlich gesagt: „Wenn wir auch noch die Geimpften testen würden, dann geht die Pandemie nie vorbei.““

        Jens Spahn …
        Jens Spahn …
        Oh!
        Etwa derselbe Jens Spahn, der mal sagte: „Wir werden in ein paar Monaten wahrscheinlich viel einander verzeihen müssen.“?

      • Dänemark wollte bis Anfang Oktober 90 % aller Bürger(innen) ÜBER 12 (!!!) geimpft haben! Ganz geschafft haben sie es wohl nicht, aber fast! Aber in Dänemark sind bereits gut 85 % der Bürger(innen) über 12 (!!!) VOLLSTÄNDIG geimpft. Tutti completti schon ab 12!!! Da können wir in Deutschland ganz gewiss nur von träumen! Und deshalb können die Dänen wagen, was man in Deutschland bitte noch tunlichst lassen sollte!

        !!!

        In Schweden sind
        3 x mehr Menschen als in Dänemark
        8 x mehr Menschen als in Finnland und
        fast 10 x mehr Menschen als in Norwegen

        an Corona gestorben! Die hohe Sterblichkeit war ein sehr hoher Preis für den „lockeren“ Sonderweg mit viel individueller Entscheidungsfreiheit! Dennoch wird wohl beim Vergleich der Länder (Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark) immer auch kritisiert, dass ein Vergleich schwierig sei, da Schweden u.a. dichter besiedelt ist als die anderen Länder. Deutschland hat dann aber nochmal weit über 70 Millionen mehr Einwohner als Schweden … von denen ein großer Anteil in der BRD weder geimpft noch bisher durchseucht ist und damit potenziell die Hospitalisierungs- und Sterberate in die Höhe schießen lassen könnte.

        Es ist immer gut, sich zunächst vor allem die Impfquoten und evtl. das Durchseuchungsgeschehen in der Vergangenheit in anderen Ländern sowie die Bevölkerungsdichte bewusst zu machen, bevor man sich in vergleichender Sicherheit wähnt. Dient dann auch eher einem sachlichen Diskurs. 😉

        Da die Durchseuchung bei den Kindern ortsweise bereits im vollen Gange ist (wie die Inzidenzen beweisen), wird sich die BRD selbst entsprechende Zahlen bezüglich Hospitalisierung, Sterberate und LongCovid auch bei Kindern liefern. Eine Rechtfertigung für die Durchseuchung der Schüler(innen) in Deutschland durch einen mutschöpfenden Blick auf Dänemark (mit der viel höheren Impfquote und einer weitaus geringeren Bevölkerungsdichte) oder auf Schweden (mit einer ähnlichen Impfquote, aber einer anzunehmenden höheren Durchseuchungsrate aus der Vergangenheit und einer weitaus geringeren Bevölkerungsdichte) lässt sich meiner Meinung nach nicht erbringen! Hinkende Vergleiche können dafür keine Basis sein!

        Wenn Sie im Zuge der Coronamaßnahmenaufgabe an Schulen Beweise dafür hätten, dass Kinder nicht nur selten oder besser gar nicht schwer erkranken, sondern auch kein LongCovid bekommen können und dass es nicht zu (noch unbekannten) Folgeschäden infolge einer Coronainfektion kommen wird … haben Sie aber nicht! Und andere Länder auch nicht! Das zählt doch (neben der Impfquote der Gesamtbevölkerung und der Impfstoffzulassung für die Jüngsten) im Grunde nur.

        • @Viva

          Liebe Vivia,
          herzlichen Dank für Ihre Mühe!

          Den obigen Text nach Möglichkeit abspeichern und dann beim nächsten Schlauberger: Copy & Paste.
          Das würde uns hier viel … nun ja … Dingsbums 😉 … ersparen.

  15. „Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat die Forderung des Robert-Koch-Instituts (RKI) und diverser Landesgesundheitsbehörden kritisiert, bei jedem Schnupfen einen Abstrich machen zu müssen. Das sei in den Praxen nicht zu leisten.

    „Wir fordern gezieltes Vorgehen bei schweren Krankheitssymptomen anstatt anlassloser Massentests“, sagte BVKJ-Präsident Thomas Fischbach. Ihm zufolge hat das Immunsystem der Kinder bedingt durch den Lock­down und die damit verbundene Isolation einen Teil seiner Abwehrkompetenz verloren.

    Zurzeit drängelten sich daher in den Kinder- und Jugendarztpraxen Patienten mit Atemwegsinfekten. „Wir managen in diesem Jahr wie auch schon im letzten Herbst und Winter die Erkältungssaison unter Pande­miebedingungen“, sagte Fischbach.

    Der Unterschied sei, dass sich die Kinder in den Gemeinschaftseinrichtungen zurzeit viel stärker und häufiger als im letzten Winter untereinander mit den bekannten Erkältungsviren ansteckten. Allerdings seien weit über 99 Prozent der Atemwegsinfektionen bei Kindern nicht von einer COVID-Infektion ausgelöst.(…)“

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128082/Kinderaerzte-lehnen-Coronatests-ohne-hinreichenden-Grund-ab

    Vielleicht sollte man langsam mal anfagen, auf die Leute zu hören, die sich mit der Materie auskennen, s.o.

    Medial überpräsente Virologen, Mathematiker und sog. Gesundheitsexperten, deren Prognosen und Modellrechnungen bisher fast nie eingetroffen sind und deren Zero-Covid-Fantasien unlängst als fatales Fehlkonzept belegt wurden, gehören sicher nicht dazu.

      • @Redaktion:

        Dieser sachlicher Diskurs wird immer neue Fakten schaffen wollen, ohne eine Hauch Ahnung zu haben.
        Widerlegt man die eine These, geht er über in die Nächste.
        Es gibt so ein tolles Fremdwort, welches genau dieses Verhalten beschreibt. Man kommt nicht weiter und bringt einfach immer neue Punkte in eine Diskussion, und lenkt ab. Der Gesprächspartner ist immer nur beschäftigt mit Gegenzuargumentieren.
        Mir fällt das Wort leider nicht ein. Hm.

    • SachlicherDiskurs- Wären in den Einrichtungen Luftfilter, dann gäbe es wohl weniger andere Atemwegsinfekte. Und mal davon ab- das Immunsystem nicht „trainiert“ zu haben aufgrund des Lockdowns, ist wohl keine Basis. Hätten die Kids ihr Immunsystem ja schon letztes Jahr an Corona “ „trainieren“ können. Oder wie soll ich das verstehen. Folgt Herr Fischbach da vielleicht nicht all zu sehr wirtschaftlichen Interessen seines Verbandes? Oder ist er ein großer Darwin-Fan? Bei dem sollte mal ankommen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und sehr wohl Rücksicht auf Menschen mit nicht so toll „trainierten“ Immunsystem nehmen. Da steigt mir echt der Blutdruck. Diese Argumente aus der Hintertür.

    • „Vielleicht sollte man langsam mal anfagen, auf die Leute zu hören, die sich mit der Materie auskennen, s.o“

      @sachlicherBlablaba: also entsprechend NICHT auf Sie, da Sie ja allein in diesem Artikel so oft daneben gelegen haben, wie manch anderer erst nach 20-30 Beiträgen.

  16. Da bin ich doch mal ganz bewusst und von Herzen gerne komplett unsachlich…
    @SachlicherDiskurs, ist das Müll, kann das weg?
    JAWOLL

  17. was soll das ganze Testen, wenn am Ende wie bei meiner Tochter in der Klasse der positive corona Fall nicht nach Hause muss, sondern einfach nach der Testung in der Klasse bleiben kann. Die Schüler sind schon längst durchsucht. Dass Problem ist nur das man corona immer und immer wieder bekommen kann. Sollen nun alle Menschen bis ans Lebensende Masken tragen? Oder alle 6 Monate impfen? Wann folgen wir den Beispiel anderer Länder?

    • @Carola

      Erstaunlich,
      verstehe ich das richtig, Sie machen sich mehr Sorgen um das längerdauernde Masketragen, bzw dass es wieder dazu kommen könnte, und um Auffrischungsimpfungen, als um die Infektionsgefahr für Ihr Kind?
      Ich würde durchdrehen, wenn ich wüsste mein Kind sitzt mit nachweislich positiv Getesteten weiter dauerhaft in einem Klassenraum. Wie kann das sein, dass ein positiv getesteter Mensch nicht in Quarantäne muss?

  18. Das Gesundheitsamt bei uns will eine klare Durchseuchung der Kinder. Es wird trotz Erstkontakt niemand in Quarantäne geschickt bzw. getestet. Die Lollitests schlagen im wirklich pos.Fall nicht an. Immer nur falschpositiv…und das ist das einzige was an Hygienemaßnahmen uns noch bleibt. Erst mussten die Kinder Zuhause bleiben und jetzt werden sie durchseucht da die Alten nun geimpft sind oder die Chance dazu hätten.

    • Hallo,
      sind das die Watmind Lolly-Tests? Falls ja, die haben nen neuen Ablauf. D.h. nun 40Sek unter Zunge und im Mundraum durch, länger im Gefäß und weniger Tropfen. Sehr sicher sind die Hygisun Lollytests, damit hatten wir anfangs keine falschen Ergebnisse.

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